Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 1737

Das Blut der Zauberin

(1. Teil)

Über das Gesicht des Professors huschte ein Lächeln. Hinter den Brillengläsern funkelten die Augen. Mit dem Handrücken wischte er kalten Schweiß von der Stirn.

»Wir haben es geschafft«, erklärte Ludwig Leitner und drehte sich halb um die eigene Achse, so konnte er Toni Hellmann, dem Bergführer, direkt ins Gesicht schauen.

Der wesentlich jüngere Mann nickte. »Scheint so.«

Leitner schüttelte den Kopf. »Nein, das scheint nicht nur so. Das ist so. Eine Tatsache, an der es nichts zu rütteln gibt. Das werden wir bald erleben.«

Der Professor deutete nach vorn. »Sehen Sie dort die Einkerbung im Fels?«

»Ja.«

»Da befindet sich der Eingang, das sage ich Ihnen.«

Toni Hellmann hielt sich zurück.

Nicht so der Professor. Er klopfte ihm auf die Schulter. »Kompliment, Toni, Sie haben ihn gefunden.«

Der junge Mann wollte das Lob nicht. »Es ist mein Job. Nicht mehr und nicht weniger.«

»Trotzdem. Einfach war es nicht.«

»Für mich schon. Ich bin derartige Touren gewohnt.«

»Gut, dann wollen wir nicht länger warten.« Der Professor hatte Mühe, seine Stimme ruhig zu halten. Noch immer erschien es ihm unglaublich, das gefunden zu haben, wonach er seit Jahren gesucht hatte. Intensive Forschungen waren dem vorausgegangen. Er hatte manchmal verzweifelt, aber letztendlich hatte er weitergemacht, und nun konnte er die Früchte seiner Bemühungen ernten.

Auch wunderte er sich darüber, dass bisher niemand anderer diese Höhle entdeckt hatte. Sie lag nicht sehr versteckt. Ein guter Bergwanderer konnte sie schon erreichen, aber es hatte sich niemand dafür interessiert, das stand auch fest.

Der Professor rückte seinen Helm mit der lichtstarken Lampe darauf in die korrekte Position. Auf dem Rücken des Mannes hing noch ein Rucksack. Dort befanden sich einige Werkzeuge, die eventuell eingesetzt werden mussten.

Bevor er losging, warf er einen letzten Blick in die Umgebung. Er und Toni Hellmann hatten Glück gehabt, einen der schönen Sommertage zu erwischen. Ansonsten hatte es in den Alpen viel geregnet, und in den ganz hohen Regionen war auch Schnee gefallen.

An diesem Tag war der Blick grandios. Die Bergwelt stand dort wie eine Kulisse, die für die Ewigkeit gebaut war. Sie sorgte für ein Bild, das man einfach einsaugen musste. Hohe Berge, die verschiedene Formationen aufwiesen. Prächtige Ausblicke von den Gipfeln, auf dem manches Kreuz wie ein kleines Denkmal stand.

Am Himmel hatte die Sonne ihren höchsten Stand bereits überschritten. Die Luft war herrlich klar, wenn auch dünner als unten im Tal. Der Professor verstand jetzt, warum es so viele Menschen ins Gebirge zog, um zu wandern. Denn hier gab es trotz vieler Eingriffe in die Natur noch immer einsame Stellen, an denen man seinen Gedanken nachhängen konnte und von niemandem gestört wurde.

»Sollen wir gehen?«, fragte der Bergführer.

Leitner sah in das sonnenbraune Gesicht des Dreißigjährigen. »Ja, wir machen uns auf den Weg. Ich will endlich mein Ziel erreichen …«

***

Der Eingang zur Höhle lag hinter einem Felsvorsprung verborgen. Er war schmal, jedoch hoch genug, sodass die beiden Männer aufrecht gehen konnten.

Für Professor Leitner erfüllte sich ein Traum. In dieser Höhle sollte, nein, musste sie liegen. Eine weibliche Person mit dem Namen Serena. Eine Mystikerin, eine Zauberin, die vor langer Zeit gelebt und hier ihre letzte Ruhestätte gefunden hatte.

Er hatte sich mit dem Leben dieser Person beschäftigt. Vieles war im Dunkel der Geschichte oder der Legenden verschwunden. Nicht alle Menschen waren davon überzeugt, dass sie überhaupt gelebt hatte. Nicht so Ludwig Leitner. Er glaubte fest an Serenas Existenz. In wenigen Minuten würde er den Beweis erhalten.

Er ging als Erster und folgte dem hellen Schein seiner Helmlampe, der im Rhythmus seiner Körperbewegungen über den Boden und auch über Steinwände tanzte, die nicht bearbeitet worden waren. Nach dem Eintreten hatte auch der Bergführer seine Lampe eingeschaltet. Sie war in eine andere Richtung gerichtet, und so wurde der größte Teil des Gangs gut erhellt.

Der Weg führte leicht bergab. Während draußen Geröll auf dem Boden gelegen hatte, war der Untergrund hier recht glatt und fast stolperfrei. Und es war zu erkennen, dass dieser Tunnel nicht sehr lang war. Sein Ende war bereits zu sehen, denn dort mündete der Gang in eine Höhle.

Sie war für den Professor sehr wichtig, denn er ging davon aus, dass er dort die Mystikerin finden würde. Das musste einfach so sein. Zu lange und intensiv hatte er sich mit seinen Forschungen beschäftigt.

Er spürte seinen Herzschlag, der sich verstärkt hatte. Die Luft war schlechter geworden, doch das störte den Professor nicht, der von einem wahren Jagdfieber erfasst wurde. Wenn er Serena fand und sich bestimmte Legenden bewahrheiten würden, dann war er jemand, der ein gewaltiges Geheimnis gelüftet hatte.

Einige Male leckte er über seine trockenen Lippen. Er bot vom Äußeren her nicht das Bild eines alten, in sich gekehrten Wissenschaftlers. Ludwig Leitner war erst vierzig Jahre alt und hatte sich unter Fachleuten einen Namen gemacht. Er wusste nur noch nicht, ob und wann er mit seiner Entdeckung an die Öffentlichkeit gehen wollte, denn für so etwas musste man einfach eine gewisse Reife besitzen.

Es dauerte nicht mehr lange, da hatten die beiden Männer die erste Etappe hinter sich gebracht. Der Gang mündete jetzt in diesen großen Hohlraum mitten im Berg. Die Decke verwandelte sich in eine Kuppel. Es war zu sehen, weil Toni Hellmann seinen Kopf in den Nacken gelegt hatte und so den Strahl seiner Helmlampe gegen die Decke schickte.

»Verrückt, wie?«

»Was meinen Sie?«

»Diese Höhle, Professor. Sie macht auf mich den Eindruck, als wäre sie von Menschenhand geschaffen worden, oder was meinen Sie dazu?«

»Kann schon sein.«

»Und wer sollte das getan haben?«

Leitner lachte leise. »Die Wissenden, mein Lieber. Diejenigen, die auch alles andere in die Wege geleitet haben, das wir jetzt hier finden werden, davon bin ich überzeugt.«

»Dann schauen wir mal.«

So locker wie der Bergführer nahm der Professor die Dinge nicht. Er sah sein Ziel noch nicht, aber er wusste, dass er dicht davor stand. Und er überlegte jetzt, ob er alles richtig gemacht hatte. Das betraf vor allen Dingen seinen Begleiter. Er wäre am liebsten allein gegangen, das aber konnte er sich nicht leisten. Dafür kannte er die Umgebung zu wenig. Zudem hatte Toni Hellmann ihm versprochen, über bestimmte Dinge zu schweigen. Ob er sich daran allerdings halten würde, war die große Frage.

»Anscheinend ist die Höhle leer, Professor.«

»Das weiß ich noch nicht.«

»Also, ich sehe nichts.«

»Ja, Toni, ich weiß. Aber wir werden sie durchsuchen. Es kann sein, dass wir uns erst in einer Vorhöhle befinden und wir noch weitersuchen müssen.«

»Dann teilen wir uns auf. Sie nehmen die rechte, ich die linke Seite. Ist das okay?«

»Ja.«

Beide Männer machten sich auf die Suche. Der Professor war schon leicht enttäuscht. Er hatte es sich nur nicht anmerken lassen. Auf der anderen Seite versuchte er, sich in die Menschen hineinzuversetzen, die Serena damals begraben hatten. Sie wollten bestimmt sicher sein, dass sie nicht so schnell gefunden wurde, und hatten sich etwas ausgedacht.

Leitner dachte auch an einen versteckt liegenden Mechanismus, der dafür sorgte, dass bestimmte Dinge dem Auge eines Menschen verborgen blieben. Erst wenn der Mechanismus gelöst wurde, dann öffnete sich das wahre Rätsel. Deshalb hielt Ludwig Leitner nach irgendwelchen Anomalien Ausschau, die nicht hierher passten.

Er leuchtete die Wände ab, die sehr glatt waren, als hätte man sie geschliffen.

»Sehen Sie was, Toni?«

»Nein.«

»Ich auch nicht.«

»Vielleicht suchen wir in einer falschen Höhle.«

Der Professor verzog das Gesicht wie nach einem Schluck Essig.

»Nein«, zischte er, »nein, ich bin mir ganz sicher. Das ist die richtige Höhle. Wir müssen nur Geduld haben.«

»Schon gut.«

Der Professor war angefressen. Er hatte sich die Sache leichter vorgestellt und fragte sich mittlerweile auch, ob sie sich möglicherweise an einem falschen Ort befanden.

»Professor?«

»Was ist denn?«

»Schauen Sie mal. Ich habe etwas gefunden.«

Leitner zögerte einen Moment. Die Stimme des Bergführers hatte aufgeregt geklungen. Erneut beschleunigte sich der Herzschlag des Wissenschaftlers. Es konnte durchaus sein, dass Toni Hellmann auf der richtigen Spur war.

Er stand dicht an der Felswand. Zusätzlich hielt er eine Taschenlampe in der Hand, deren Strahl auch auf die Felswand gerichtet war, wo er jedoch schnell verschwand und auf dem Gestein keine Reflexion hinterließ.

Das war schon nicht normal. Und Leitner bekam einen trockenen Mund. So rasch wie möglich eilte er zu seinem Begleiter, der einen kleinen Schritt zur Seite trat, aber nach wie vor gegen den Fels leuchtete.

Der Professor hatte sich nicht geirrt. Der helle Strahl verschwand im Innern, weil es dort einen Einschnitt gab, der doppelt so breit wie zwei normale Hände waren. So konnte man bequem in diesen Spalt hineingreifen.

Leitner sagte nichts. Er schaute nur. Und er sah, dass die Innenseiten des Einschnitts glatt waren. Das war nicht von der Natur hinterlassen worden, das hatten Menschen geschaffen.

»Und?«

Leitner musste erst schlucken. Dann flüsterte er: »Ich denke, wir haben es gefunden.«

»Ja, kann sein.« Toni Hellmann meinte nicht unbedingt nur den Einschnitt. Etwas anderes war viel wichtiger, denn innerhalb dieser schmalen Lücke war eine schräg stehende Stange zu sehen. Ein langer Hebelarm, der aus Eisen bestand und Rost angesetzt hatte.

»Hier hat jemand etwas verändert«, flüsterte Hellmann. Auch er stand jetzt unter Spannung. Als er den Professor anschaute, glänzten seine Augen. »Ich denke, auch Sie wissen, was wir unternehmen sollten.«

»Das sehe ich auch so.«

»Wollen Sie den Hebel anfassen und versuchen, ihn zu bewegen?«

Das hatte Leitner vor. Trotzdem war ihm in diesem Augenblick nicht wohl zumute. Er konnte den Grund nicht nennen, es war einfach so, und er musste sich erst sammeln.

»Was könnte denn passieren?«, murmelte er.

»Ich habe keine Ahnung. Aber grundlos steht dieser Hebel nicht in der Spalte. Soll ich?«

Leitner hatte zwar keine Angst. Doch so dicht vor dem Ziel war ihm unwohl. Er nickte.

Hellmann lächelte verkrampft. »Okay, dann wollen wir mal sehen, was geschieht.« Er umfasste das Ende des Hebels mit einer Hand und versuchte, die Stange nach unten zu ziehen. Ob die Richtung stimmte, wusste er nicht. Möglicherweise würde er sie auch in die andere Richtung drücken müssen.

Er setzte seine Kraft ein, saugte dabei hörbar die Luft in die Lungen. Dann zog er den Hebel zu sich heran. Er hörte ein Knirschen, als würde etwas innerhalb der Felsen zermalmt. Dann drang ein Knacken an die Ohren der Männer, aber dieses Geräusch kam nicht aus der Felsspalte. Es wehte ihnen vom Boden her entgegen, was bei den Männern für leichte Irritationen sorgte und den Bergführer davon abhielt, weiter zu ziehen.

Das passte Ludwig Leitner nicht. »Machen Sie weiter, bitte. Wir sind dicht dran.«

»Okay.« Hellmann wischte über sein glänzendes Gesicht, danach fasste er wieder mit beiden Händen zu und zog den langen Hebel zu sich heran.

Erneut hörten sie das Knirschen und auch Knacken. Diesmal allerdings schon lauter. Wenig später schauten sie zu Boden, denn dort erlebten sie das Phänomen. Und sie hatten Glück, weit genug entfernt zu stehen.

Am Boden gab es eine Veränderung. Dort geriet der Fels in Bewegung. Ein recht großes Rechteck entstand. An den Seiten war das Knirschen zu hören, und jetzt erkannten sie auch den Grund.

Das Rechteck war eine Platte.

Und genau die senkte sich in den Boden. Sie war nicht besonders dick und wurde von zwei seitlich angebrachten Scharnieren gehalten. So kippte die Platte oder der Deckel in die Tiefe, wo ein dunkles Loch zu sehen war.

Toni Hellmann hatte längst seine Hand vom Hebel gelöst. Der war jetzt nicht mehr wichtig. Für ihn zählte nur noch die Öffnung, die im Dunkeln lag, sodass die beiden Männer nicht sahen, ob jemand in dieser Grube lag oder nicht.

Aber sie sahen schon einen Umriss. Er war heller, sodass er sich von der dunklen Bodenfläche abhob.

Der Professor sank am Rand der Grube in die Knie. »Da ist etwas«, presste er hervor, ehe er seinen Kopf senkte und dafür sorgte, dass der Strahl der Helmlampe nach unten leuchtete.

Auch Toni Hellmann hielt seine Lampe bereit. Allerdings war es die Taschenlampe, deren Strahl er nach unten schickte und dabei auch ein Ziel traf.

»Nein«, flüsterte er, »das ist unmöglich, das kann nicht wahr sein …«

Er hörte den Professor kichern. »Doch es ist wahr. Endlich bin ich am Ziel …«

***

Das Licht beider Lampen traf einen Sarg aus Glas. Darunter lag eine Frau mit langen roten Haaren, die ein Oberteil trug, das ihre Schultern freiließ.

Keiner der beiden Männer sprach ein Wort. Sie mussten diesen Anblick erst verdauen, und Toni Hellmann dachte an das alte Märchen vom Schneewittchen, die ebenfalls in einem gläsernen Sarg gelegen hatte, aber nicht richtig tot gewesen war.

Und hier?

Sollte sich die Geschichte Schneewittchens hier erfüllen? War diese Serena damit zu vergleichen? Hatte man sie auch vergiftet, um sie danach in einem gläsernen Sarg zu bestatten?

Es war verrückt, es war nicht zu glauben, aber es war eine Tatsache. Kein Traum.

Reden konnte der Bergführer nicht, das aber tat der Professor. Zuerst lachte er, dann flüsterte er seinen Kommentar, und der passte haargenau zu der Situation.

»Das ist sie. Das ist die Mystikerin und Zauberin, hier liegt sie begraben.«

Toni musste plötzlich lachen. Er schüttelte den Kopf.

»Begraben?«, keuchte er. »Nein, das ist nicht so. Sie liegt hier einfach. Sie ist nicht verwest, trotz der vielen Jahre. Das ist ein Phänomen, das ich nicht begreifen kann.« Er suchte den Blick des Professors, doch der hatte nur Augen für die schöne Zauberin, die bewegungslos im Glassarg lag und die Augen halb geschlossen hielt. Ihre Arme waren gestreckt. Sie lagen auf dem Körper. Die Hände berührten sich nicht. Sie bildeten so etwas wie einen Kreis, als wollten sie etwas festhalten, das nicht mehr sichtbar war.

Toni musste eine Frage loswerden. »Wie lange ist sie denn schon tot?«

Leitner winkte nur ab. Er wollte keine Antwort geben. Dafür streckte er seinen Arm aus und schaffte es, den gläsernen Sargdeckel zu berühren.

»Fühlt sich stabil an.«

»Und was haben Sie jetzt vor?«

Der Professor hob den Kopf. Über die Öffnung hinweg starrte er seinen Helfer an. »Es gibt nur eine Möglichkeit, Toni. Wir werden in die Grube klettern und den Sarg öffnen.«

Hellmann sagte nicht. Er musste schlucken. Wie fest der Deckel saß, wusste er nicht. Es gab keine Verschlüsse oder Beschläge.

»Ich weiß nicht, ob wir das schaffen.«

»Ach, hören Sie auf. Wir müssen und werden es schaffen. Verlassen Sie sich darauf. Ich habe den Weg hierher nicht gemacht, um mir nur etwas anzuschauen. Nein, ich will es holen, verstehen Sie? Ich möchte diese Serena befreien.«

»Ja, verstehe, und dann?«

»Sehen wir weiter!«

Der Bergführer schüttelte den Kopf. »Ich will Ihnen keine Vorschriften machen, Professor, aber ich denke, dass es keine gute Idee ist. Bisher hat sich der Körper der Toten noch gehalten, weil er luftdicht verschlossen war. Sollte sich dies allerdings ändern, kann es sein, dass er verwest.«

»Nein!«

»Was macht Sie so sicher?«

Leitner deutete auf den Körper unter dem Glas. »Weil ich davon ausgehe, dass sie nicht tot ist.«

Beinahe hätte Hellmann gelacht. Er riss sich im letzten Moment zusammen, weil er den Professor nicht düpieren wollte. Etwas musste er schon loswerden.

»Glauben Sie an Märchen?«

»Wieso? Was meinen Sie?«

Er schaute Leitner in die Augen. »Ich denke da an Schneewittchen, die in einem Glassarg lag und dann wieder erwachte, als ihr das Stück Apfel aus dem Mund fiel.«

»Ha, ein Märchen, wie Sie schon sagten.«

»Und was ist das hier?«

Der Professor wischte über seine Oberlippe. »Das hier ist eine Tatsache. Sie können den Arm ausstrecken und den Sarg anfassen.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 1737" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen