Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 1736

Die Zombie-Bar

Ich starrte auf den Brief, der an mich persönlich gerichtet war. In der offiziellen Yard-Post hatte er gelegen, war durch die Sicherheitskontrolle gelaufen und lag nun auf meinem Schreibtisch. Schon mehrmals hatte ich den Text gelesen und sprach ihn wieder mal mit leiser Stimme aus.

»Achtung! Die Voodoo-Zombies sind in London!«

Der Text war in Druckbuchstaben geschrieben worden. Es stand fest, dass unsere Fachleute das Schreiben untersuchen würden. Möglicherweise gab es Spuren, die auf den Schreiber oder die Schreiberin hindeuteten.

So weit war es noch nicht. Der Brief lag vor mir und war von mir auch nur mit den Fingerspitzen angefasst worden. Ich hob den Kopf an, um Suko einen Blick zuzuwerfen. Er saß mir gegenüber, hob die Schultern und fragte zum wiederholten Male: »Glaubst du denn, was da steht?«

»Warum nicht? Mit so etwas treibt man keine Scherze.«

»Kann sein. Nur, wer sollte so etwas schreiben und uns schicken?«

»Ein Insider.«

»Ich weiß nicht …«

Mein Blick fiel in Sukos skeptisches Gesicht. »Ich denke da wirklich an einen Menschen, der sich auskennt. Unter anderem mit Zombies und mit Voodoo. Beide gehören ja zusammen.«

Suko wechselte seine Sitzposition und legte die Füße auf den Schreibtisch. »Das stimmt schon. Es passt auch zu unserem Job. Gehört haben wir aber bisher nichts in dieser Richtung. Wir haben auch niemanden gesehen und kennen im Moment keinen, der für diesen Zauber infrage kommt. Keine Spur. Nichts Konkretes. Ich bin mir fast sicher, dass es sich bei dieser Botschaft um einen Scherz handelt.«

»Glaube ich nicht. Da verlasse ich mich mehr auf mein Gefühl.«

»Aber Zombies in London …?«

»Voodoo-Zombies!«, korrigierte ich.

Suko winkte ab. »Auch das. Es deutet ja auf etwas Bestimmtes hin. Ich kann nur hoffen, dass es sich um einen Bluff handelt. Dass uns jemand verarschen will.«

»Wäre gut. Nur kann ich daran nicht glauben. Da hat jemand etwas erfahren und will uns warnen. Vielleicht möchte dieser Unbekannte, dass es nicht zu einer Konfrontation kommt. Er sucht Rückendeckung, was auch immer seine Motive sein mögen.«

»Glaube ich auch«, meldete sich Glenda Perkins von der Tür her und nickte uns zu. Sie kam in unser Büro. »Ich glaube auch nicht, dass es sich um einen Bluff handelt. Hier ist jemand in Sorge, und er will diese Sorge loswerden.«

»So ähnlich sehe ich das auch, Glenda.«

Suko hob nur die Schultern. »Dann stehe ich mit meiner Meinung wohl alleine da.«

»Sieht so aus.«

Er nickte mir zu. »Und diesen Wisch willst du im Labor untersuchen lassen?«

»Das hatte ich vor.«

»Wie du willst.«

Ich hatte das Schreiben in eine Plastikhülle gesteckt und stand jetzt auf, um mich auf den Weg zu machen. Suko blieb sitzen, und so verließ ich zusammen mit Glenda das Büro, in dem wir sogar das Licht eingeschaltet hatten, weil der Tag draußen so dunkel und regnerisch war. Und das im Juli. Aber da hatte sich ein Tief über dem Atlantik festgesetzt, das erst einmal nicht weichen wollte.

Ich blieb noch an der Kaffeemaschine stehen, ohne mir allerdings eine Tasse einzuschenken. »Ist Sir James eigentlich wieder zurück?«

Glenda lachte und zupfte an ihrer schwarzen Strickjacke, die sie über die weiße Bluse gezogen hatte. Das sah schon herbstlich aus.

»Wo denkst du hin. Der Abhörskandal dieses Medienunternehmers schlägt hohe Wellen. Sir James gehört zu denjenigen, die mithelfen sollen, Licht ins Dunkel zu bringen. Ihn kannst du nur in Notfällen erreichen.«

»Schon okay.« Auch mir gefiel nicht, was da unter der Oberfläche gebrodelt hatte. Ein Abhörsumpf, dessen Tiefe noch nicht ausgelotet worden war. Es würden sicherlich noch einige Überraschungen ans Licht kommen.

»Ich bin dann mal weg«, sagte ich.

Glenda stellte sich mir in den Weg und hielt mich so auf. »Was ist dein Gefühl?«

Ich wedelte mit dem Schreiben. »Dass es kein Bluff ist.«

»Also Zombies in London?«

»Ja. Und zwar von einer ganz besonderen Art …«

***

»Geh mal vom Gas, Scotty!«

»Warum?«

»Da vorn ist jemand.«

»Wo genau?«

»Auf der Brücke.«

»Wenn du das sagst, Frank.«

»Ja, das meine ich.«

Die beiden Männer der Zivilstreife fuhren langsamer. Es war keine der Themsebrücken, auf die sie zurollten, sondern ein Weg, der über den Kanal führte. Es gab nur zwei Geländer und keinen wuchtigen stählernen Aufbau. Und es war eine Nacht, die nicht zum Sommer passte. Aus tiefen Wolken fiel der Regen. Seine dünnen Fäden durchwanderten das Licht der Scheinwerfer und hellten sich für einen Moment auf.

Sie krochen auf die Brücke zu. Frank saß angespannt in seinem Sitz. Er wollte nichts verpassen. Es war eine recht düstere Nacht, die eigentlich in den Herbst gehörte und nicht zum Sommer passte. Aber den konnte man vergessen.

Bei diesem Wetter war auch der Verkehr in London erstickt. Wer nicht unbedingt fahren musste, der ließ seinen Wagen zu Hause. Und diese Kanalgegend war sowieso nicht viel befahren.

Jetzt sah auch Scotty die Gestalt. Sie stand auf der rechten Brückenseite und nicht weit vom Geländer entfernt. Das gefiel ihm nicht. Wer um diese Zeit vor dem Geländer stand, es umklammerte und nach unten schaute, wo die Regentropfen auf das Kanalwasser peitschten, der konnte kein normales Motiv haben. Denn Spaß machte es sicherlich nicht, in dieser Nacht ins dunkle Wasser zu starren.

Die Polizisten hatten die Brücke erreicht. Sie hüteten sich davor, das Fernlicht einzuschalten, denn sie wollten die Gestalt nicht erschrecken. Es wies nichts darauf hin, dass sie den Wagen gesehen hatte, denn sie rührte sich nicht vom Fleck. Den Kopf hielt sie über das Geländer gebeugt, als wäre sie dabei, auf der Wasseroberfläche etwas Bestimmtes zu suchen.

Frank stieg aus. Es bereitete ihm kein Vergnügen, bei diesem Wetter ins Freie zu gehen. Aber er wusste, dass er es tun musste. Es war sein Job.

Langsam überquerte er die Straße. Die Tropfen klatschten gegen seinen Körper, trafen auch sein Gesicht. Sie fühlten sich kalt an. Auch die Gestalt am Geländer blieb nicht davon verschont. An ihrer Kleidung gab es keinen trockenen Faden. Da sie keine Kopfbedeckung trug, lag das dunkle Haar wie angeklatscht auf ihrem Kopf. Erst jetzt sah er, dass es sich um eine Frau handelte.

War sie wirklich eine Selbstmörderin?

Frank kamen Zweifel. Wenn das zutraf, dann hätte sie schon längst springen müssen, aber sie war sich noch unschlüssig. So stand sie weiterhin in ihrer ungewöhnlichen Haltung und schaute in die Tiefe.

Der Beamte kam näher. Da der Regen laut rauschte, hatte die Person den Ankömmling nicht gehört. Sie traf auch keine Anstalten, sich umzudrehen.

Frank blieb hinter ihr stehen. Er schaute kurz zurück zum Wagen, wo Scotty auf ihn wartete. Er hatte die Warnblinkleuchte eingeschaltet, die Regentropfen aussehen ließen wie Blut.

Frank fasste sich ein Herz und sprach die Frau an. Er tat dies mit leiser Stimme.

»Hallo …? Kann ich Ihnen helfen?«

Die Frau tat nichts.

»Bitte, ich …« Er verstummte, weil sich die Person umdrehte.

»Sie können mir nicht helfen.«

Frank sagte darauf nichts. Er war zu sehr in ihren Anblick vertieft. Die Frau war eine Farbige. Ihrer Haut nach musste sie aus Afrika stammen. Er sah große Augen, das nasse Haar und die Kleidung, die am Körper klebte.

Frank suchte nach den richtigen Worten. Er wusste nicht, was er sagen sollte, denn er wollte die Frau nicht beunruhigen. Sie selbst schwieg jetzt. Beide standen sich gegenüber und wurden einfach nur nass.

Er rang sich ein Lächeln ab und sagte mit leiser Stimme: »Sie müssen sich keine Sorgen machen. Ich bin von der Polizei. Mein Kollege und ich sind auf einer Kontrollfahrt. So, jetzt wissen Sie Bescheid. Sagen Sie mir bitte, wie ich Ihnen helfen kann.«

»Gar nicht.«

Frank nickte. »Okay, dann stehen Sie einfach hier nur herum?«

»Genau. Das ist nicht verboten.«

»Ist es auch nicht. Aber es ist auch nicht verboten, wenn ich Sie darum bitte, mir Ihren Ausweis zu zeigen.«

Die Frau überlegte. Sekundenlang war nur der Regen zu hören, dann schüttelte sie den Kopf.

»Was meinen Sie?«

»Ich habe keine Papiere, keinen Pass, nichts. Auch keine Kreditkarte. So ist das.«

»Aber Sie haben einen Namen.«

»Ja.«

»Sagen Sie ihn mir!«

Die Frau zögerte. Sie senkte den Blick. Über ihr Gesicht rann das Wasser in langen Bahnen.

Der Polizist ließ ihr Zeit. Frank war Experte genug, um zu wissen, dass in der Riesenstadt London nicht nur Legale lebten. Es gab genügend illegale Personen, und er dachte daran, dass er eine von ihnen jetzt erwischt hatte. Möglicherweise hatte sie Dreck am Stecken. Vielleicht war sie auf der Flucht vor irgendwelchen Typen oder hatte sich selbst etwas zuschulden kommen lassen.

Frank nickte. »Gut, wie Sie wollen. Ich habe meine Vorschriften, und ich möchte Sie jetzt bitten, mit mir in den Wagen zu steigen. Wir werden Sie zwecks Überprüfung ins nächste Revier fahren.«

Das schien ihr nicht zu passen, denn sie sprach plötzlich von allein. »Ich heiße Orlanda.«

»Aha. Immerhin etwas. Und weiter?«

»Das sollte doch reichen.«

Frank schüttelte den Kopf. Je länger er vor dieser Frau stand, umso unwohler wurde ihm. Sie war keine normale Person, das wusste er. Sie war etwas Besonderes, und er konnte nicht sagen, ob im positiven oder negativen Sinne.

Etwas war ihm noch aufgefallen, doch er weigerte sich, daran zu glauben. Das war eigentlich nicht möglich. Er stand schon eine Weile vor dieser Frau, und er hatte nicht einmal mitbekommen, dass sie Luft geholt hätte.

Das war ungewöhnlich. Entweder hatte er sich getäuscht oder vor ihm stand jemand, der …

Er wollte die Gedankenkette nicht bis zum Ende durchführen. Es war einfach zu unwahrscheinlich.

»Es tut mir leid, aber nur Ihren Namen zu hören, das ist mir zu wenig.«

»Dann soll ich mitkommen?«

»So ist es.«

»Hau lieber ab!«, flüsterte die Frau. Ihre Stimme hatte einen tiefen und leicht drohenden Klang angenommen. »Geh, bevor es zu spät für dich ist.«

Franks Augen weiteten sich. »Ach? Soll das eine Drohung gewesen sein?«

»Nein, ein Rat!«

Der Polizist wusste nicht, wie er sich verhalten sollte. Hier lief etwas ab, das er nicht begreifen konnte. Auch jetzt hatte diese Frau nicht ein einziges Mal Luft geholt.

»Geh lieber.«

Frank nickte. »Aber nicht ohne Sie. Wir werden zum Wagen gehen und ich muss Sie …«

»Das wirst du nicht!«

Dieser Satz hatte ihn gestoppt. Er hätte sich dagegen wehren müssen, was er nicht konnte, denn die Augen der Frau hatten sich verändert. Es war so etwas wie eine grüne Farbe zu sehen, die allerdings einen Stich ins Schwarze hatte. Ein Blick, der hypnotisierend war, und Frank wusste nicht, wie ihm geschah. Er sah nur das Gesicht dieser Frau, und dort tat sich etwas.

Sie öffnete die Lippen.

Zuerst zeigten sie nur eine kleine Rundung. Dabei blieb es nicht, denn die Öffnung vergrößerte sich. Er schaute in ein dunkles Loch, in dem sich allerdings etwas bewegte, wobei er an eine Zunge dachte.

Das war es nicht.

Einen Herzschlag später schob sich der Gegenstand aus dem Mund hervor ins Freie, und Frank sah den Kopf einer Schlange …

***

Es war ein schlimmes und auch ein ekliges und widerwärtiges Bild. Es hatte etwas Perverses an sich. Die Schlange wurde weiter aus dem Mund gewürgt. Sie bewegte sich mit zuckenden Bewegungen nach vorn und näherte sich Franks Gesicht.

Der sah alles. Er begriff es nur nicht und wusste auch nicht, was er dagegen tun sollte. Er traute sich nicht, das Wesen mit den bloßen Händen zu stoppen, und so musste er mit ansehen, wie sich das Tier ihn immer mehr näherte.

Es wird mich beißen!

Der Satz schoss durch seinen Kopf. Aber er bekam keine Gelegenheit mehr, den Kopf zur Seite zu nehmen, denn der Schlangenkopf zuckte vor. Das Maul war aufgerissen. Frank sah noch die kleinen spitzen Zähne, dann biss die Schlange zu und erwischte ihn am Hals.

Frank schrie. Er taumelte zurück, schlug mit der flachen Hand gegen seine getroffene Stelle, achte dabei nicht auf seine Beine und stolperte über die eigenen Füße.

Dann fiel er hin.

Er landete auf der nassen Straße und in einer Pfütze, dessen Inhalt hochspritzte. Er sah auch nicht mehr, dass die Schlange wieder im Mund der Frau verschwand, und spürte etwas Heißes durch seine Adern rinnen, das nicht gestoppt werden konnte.

»Gift«, flüsterte er, »Gift …«

***

Scotty war im Wagen geblieben und war froh, nicht in den Regen zu müssen. Da war es schon besser, wenn er als Fahrer fungierte, obwohl er zuerst dagegen gewesen war.

Sein Kollege sprach mit der Frau. Beide standen sich gegenüber. Auf beide klatschten die kalten Tropfen nieder. Scotty wusste, wie das Prozedere ablaufen würde. Es würde nach den Personalien gefragt werden. Wahrscheinlich würde es sogar zu einer Überprüfung im Wagen kommen.

Hin und wieder schaltete Scotty die Wischer ein. Seiner Meinung nach dauerte die Befragung schon recht lange. Es schien Probleme zu geben, was ihm nicht gefallen konnte. Er und Frank wollten eine ruhige Nachtschicht verbringen, was bei so einem Wetter meist der Fall war.

Und jetzt?

Wieder machten die Wischer die Scheibe frei. Scotty sah besser – und erlebte etwas, was er nicht für möglich gehalten hätte. Er sah die Frau nicht genau, aber es zuckte etwas aus ihrem Mund hervor, und das war kein Irrtum.

Etwas Genaues sah er nicht. Nur, dass sein Kollege plötzlich nach hinten taumelte und auf die Straße geriet, da er zuvor auf dem schmalen Gehsteig gestanden hatte.

Er stolperte und fiel.

Scotty war die Szene vorgekommen wie die Sequenz aus einem Traum. Er konnte das Geschehen nicht fassen. Seine Augen weiteten sich, und er rechnete damit, dass Frank sich wieder erheben würde.

Er tat es nicht.

Er blieb liegen!

Da war etwas passiert. Etwas, das die Dunkelheit und der Regen verwischt hatten. Aber Scotty war klar, dass er aus dem Wagen musste, um zu seinem Kollegen zu eilen. Auch die Frau war wichtig, das schoss ihm ebenfalls durch den Kopf, aber zuerst musste er sich um Frank kümmern. Bis zu ihm waren es nur ein paar Meter.

Frank hatte den Kopf angehoben, und so bekam er mit, dass sich die Frau bewegte. Sie ging nur einen Schritt am Geländer entlang, es war mehr ein Ausholen, damit sie zu einem Sprung ansetzen konnte.

Ihre Beine wirbelten durch die Luft. Sie fanden tatsächlich für einen Moment Halt auf dem Geländer, dann aber rutschte die Frau weg und fiel nach unten.

Der Körper klatschte in den Kanal. Das hörte Scotty in dem Augenblick, als er seinen Kollegen erreichte, der starr auf dem Rücken lag, sodass Scotty schon das Schlimmste befürchtete.

Eine Verfolgung der Frau kam für ihn nicht infrage. Der Kollege war wichtiger.

Der Regen klatschte auch weiterhin in Franks Gesicht, das einen so wächsernen Ausdruck angenommen hatte – wie bei einem Toten.

Scotty umfasste die Wangen seines Kollegen. »Bitte, Frank, sag was. Was war denn mit dieser Frau?«

Frank hatte bisher nichts gesagt, und auch jetzt kam es Scotty so vor, als würde dies so bleiben. Aber sein Kollege riss sich noch mal zusammen. Als hätte jemand seinen Lebensfunken neu entfacht. Er fing an zu sprechen, auch wenn es mehr ein Stöhnen war und Scotty sein Ohr dicht an die Lippen des Partners bringen musste, um etwas zu verstehen.

»Kein Atmen – die Schlange – giftig – tödlich – die – Frau – muss nicht atmen.«

»Was sagst du da?«

»Ja, ich – o nein …« Es folgte ein Schrei und zugleich bäumte sich Frank auf. Einen Moment später riss der Schrei ab, und Frank fiel wieder in sich zusammen.

Scotty starrte ihn an. Er sah Franks wächsernes Gesicht und schüttelte den Kopf. »Nein, nein«, flüsterte er, »das ist nicht möglich. Du – du – kannst nicht tot sein …«

Und doch war es der Fall. Ein Blick in Franks Gesicht reichte aus, denn dort sah er die toten Augen, wie sie nur zu einer Leiche gehören konnten …

***

Tabea lag in der Wanne und genoss die laue Wärme des Wassers, das mit allerlei Ingredienzien angereichert war. Blütenduft und Farben mischten sich miteinander. Hinzu kamen Basilikum, Paprika und Zauberbalsam. Das alles sorgte dafür, dass sich der badende Mensch entspannte, dass sein Körper frei wurde, zumindest nach außen hin. Dafür war das rituelle Bad angelegt.

Die Frau lag in einer alten Zinkwanne, die sehr geräumig war. Um sie herum waren die Wände und auch die Decke.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 1736" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen