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John Sinclair - Folge 1723

Das Templer-Trauma

(1. Teil)

Das leise Tapp-tapp der Schritte auf dem Flur störte Schwester Judith zwar nicht wirklich, aber es war auch keine reine Freude, dem Geräusch länger zuzuhören, obwohl sie wusste, wer da über den Flur spazierte.

Es war Pater Gerold, einer der Insassen der psychiatrischen Klinik. Ein im Prinzip netter Mensch, doch in der Nacht verwandelte er sich öfter in einen ruhelosen Geist, der keinen Schlaf finden konnte.

Tapp – tapp …

Schwester Judith seufzte auf. Sie hockte in dem kleinen Schwesternzimmer allein, wie so oft, wenn sie Nachtwache hatte. Sie hatte eigentlich lesen wollen, doch das Geräusch der Schritte störte sie einfach zu sehr, und so dachte sie daran, etwas zu unternehmen. Wenn sie nichts tat, würde der Pater seinen Marsch stundenlang fortführen. Hin und wieder murmelte er dabei Gebete, als wäre er dabei, sich für eine Messe vorzubereiten.

Der schwache Schein einer Tischlampe erleuchtete das Schwesternzimmer. Es war nur ein schmaler Schlauch, aber ein Fernseher hatte noch hineingepasst. Allerdings war der Bildschirm grau. Judith las lieber.

Das konnte sie vergessen, so lange sie das Geräusch störte. Sie blieb nicht mehr länger sitzen, ging zur Tür und dachte dabei, dass sie das Richtige tat. Sie musste eingreifen, sie wollte auch nicht, dass andere Patienten aufwachten.

Der Pater schritt wieder seinen Weg, der für ihn so wichtig war. Wenn er sein Zimmer verließ, dann wandte er sich nach rechts, ging bis zur geschlossenen Flurtür, drehte um und schritt die Strecke zurück. Und das mit der Gleichmäßigkeit eines Uhrwerks.

Im Moment drehte er der Schwester den Rücken zu. Judith sprach ihn auch nicht an. Als er eine bestimmte Stelle erreicht hatte, drehte er sich um. Das geschah mit einer schwungvollen und auch zackigen Bewegung, die man dem über siebzigjährigen Mann kaum zugetraut hätte.

Auch im Flur brannte Licht. Es war gedimmt worden, damit niemand geblendet wurde. Der Pater blickte zu Boden. Hätte er den Kopf angehoben, er hätte die Schwester sehen müssen, so aber starrte er auf seine Zehen und ging dem anderen Ende des Flurs entgegen. Seine Schlappen hinterließen dabei die nervtötenden Geräusche auf dem Boden. Er murmelte etwas vor sich hin und unterstrich die Worte, die er wohl nur selbst verstand, mit einigen Gesten.

Die Schwester löste sich von ihrem Platz und trat dem älteren Mann entgegen. Wahrscheinlich wäre er gegen die Frau gelaufen, wenn Judith ihn nicht angesprochen hätte.

»Hallo, Pater Gerold.«

Der Kopf ruckte hoch. Der Geistliche blieb stehen und strich über seinen Kopf, auf dem das Haar längst weiß geworden war und recht schütter wuchs, sodass die Kopfhaut deutlich durch die Lücken schimmerte.

Judith nickte. Dabei lächelte sie, denn sie wollte den Mann nicht ängstigen. Sie schaute in die hellen Augen und auf die breite Stirn, an deren unteren Ende sich buschige Brauen abzeichneten.

»So spät noch unterwegs?« Sie kannte das Spiel. Es war stets das gleiche Ritual.

»Ja, das bin ich.«

»Und warum?«

Der Pater zog die Augenbrauen zusammen. Er schniefte, bevor er nickte. »Das muss so sein«, flüsterte er. Dann schaute er sich um. »Ich habe sie wieder gesehen. Sie sind nicht tot. Sie sind da, und das muss ich Ihnen sagen. Ich habe schon gebetet, damit ich einen Schutz bekomme, obwohl sie ja nicht alle böse sind.«

»Meinen Sie?«

»Ja.«

»Haben Sie Durst?«

Gerold lächelte. Dabei nahm sein Gesicht einen fast spitzbübischen Ausdruck an. »Wenn Sie mich so fragen, meine liebe Judith, dann muss ich zustimmen.«

»Gut, dann kommen Sie mit.«

»Gern.«

Auch dieses Ritual war immer dasselbe. Es war wichtig, dass sie mit dem Patienten den Flur verließ, damit die anderen Menschen nicht gestört wurden. Der Pater brauchte einfach die Unterhaltung und einen Schluck zu trinken. Es war Tomatensaft, den er gern zu sich nahm, und für ihn stand immer eine kleine Flasche bereit.

Er machte eigentlich einen normalen Eindruck auf jemanden, der ihn nicht kannte. Wer jedoch näher mit ihm zu tun hatte, der dachte anders darüber. Der musste sich seine Erlebnisse anhören von den Personen, die er sah, die zu ihm kamen, um mit ihm zu reden. Es waren die Verstorbenen, die Heiligen und die Teufel, die in Massen die Hölle bevölkerten.

Schwester Judith kannte die Berichte. Am Anfang hatte sie sich vor ihnen gefürchtet, weil er sie so realistisch dargebracht hatte. Das war auch im Kloster geschehen. Dort hatte man dann die Konsequenzen gezogen und den Mitbruder in eine Klinik gegeben, in der sich Fachleute um ihn kümmern sollten.

Das war auch geschehen, doch niemand hatte es geschafft, den Pater von seinen Wahnvorstellungen abzubringen. Er fing immer wieder davon an, besonders in der Nacht.

Tagsüber in den Therapiestunden saß er oft da und schaute ins Leere. Er nahm von den Fachärzten keine Kenntnis, er war stets allein und mit sich selbst beschäftigt.

Meistens lächelte er vor sich hin. Es gab aber auch Momente, in denen sein Gesicht Erschrecken zeigte und er sich völlig in sich zurückzog. Insgesamt war er harmlos, überhaupt nicht gefährlich. Er hatte eben nur seine Marotten.

Judith führte ihn zum zweiten Stuhl. Zwischen den beiden Stühlen stand ein kleiner Tisch vor dem quadratischen Fenster, hinter dem jetzt die Dunkelheit lauerte.

Gerold setzte sich. Er schaute sich um wie jemand, der zum ersten Mal den Raum betreten hatte. Es schien ihm zu gefallen, denn um seine Lippen herum hatte sich ein Lächeln festgesetzt.

»Tomatensaft?«

»O ja. Gern.«

Judith verdrehte leicht die Augen. Der Saft stand in dem kleinen Kühlschrank. Sie holte die schon angebrochene Flasche hervor, nahm ein Glas und goss es mit der roten Flüssigkeit halb voll. Danach drückte sie es dem Pater in die Hand.

»Ist das für mich?«

»Ja, das sagte ich Ihnen …«

»Danke, Schwester.«

»Bitte sehr.«

»Sie trinken nichts?«

»Sicher. Ich trinke Wasser.«

»Dann Prost.«

Beide hielten ihre Gläser fest und stießen sogar an. Erst jetzt war der Pater zufrieden. Er setzte das Glas an die Lippen, legte den Kopf leicht zurück und schluckte. Dabei bewegten sich seine Augen, und er setzte das Glas erst ab, als es fast leer war.

»Ah, das ist wunderbar.«

Judith nickte. »Ich dachte es mir. Und jetzt werde ich Sie wieder in Ihr Zimmer und ins Bett bringen.« Sie wusste, dass es dabei nie Probleme gegeben hatte, und das würde in dieser Nacht wohl nicht anders sein.

Der Patient hob den rechten Zeigefinger. »Ich muss Ihnen vorher etwas sagen, meine Tochter.« Den Begriff benutzte er immer, wenn er vertraulich wurde.

Die Schwester spielte mit. »Wirklich?«, fragte sie mit leiser Stimme.

Ebenso leise sprach der Pater. »Genau. Es ist sehr wichtig.«

»Dann höre ich Ihnen gern zu.«

»Aber nichts weitersagen!«

»Auf keinen Fall.«

Der Pater trank auch den Rest und wischte danach mit dem Handrücken über seine Lippen. »Es ist nämlich so, Schwester. Ich habe sie wieder gesehen. Der Teufel war bei ihnen. Eine schwarze Gestalt. Und ich habe auch die blonde Frau gesehen und den Mann. Er war bei ihr. Sie lag in seinen Armen. Aber ich weiß nicht, ob sie tot war oder noch lebte.«

»Und die anderen?«

»Die standen im Hintergrund. Sie sind böse. Zwei von ihnen waren wie Ritter gekleidet. Sie kennen doch Ritter – oder?«

»Natürlich kenne ich sie.«

»Sie alle schauten auf den Mann mit der Frau. Ich glaube, dass es Heilige sind. Sie wollten den Kontakt mit mir und haben ihn auch bekommen.« Er schüttelte den Kopf. Sein Gesicht nahm einen betrübten Ausdruck an. »Ich glaube, dass sie von mir Hilfe wollten, aber das war nicht möglich, ich bin ja hier. Ich kann ihnen nicht helfen, und doch muss ich etwas für sie tun. Das verstehen Sie doch, meine Liebe – oder?«

»Ja, das verstehe ich. Machen Sie sich da mal keine Gedanken.«

Der Pater griff über den Tisch und bekam das Handgelenk der Schwester zu fassen. Dann nickte er ihr zu und sagte leise. »Ich habe einen Plan.«

Judith spielte mit und riss die Augen auf. »Welchen denn?«

»Sie spielen dabei eine große Rolle.«

»Und weiter?«

Der Pater schaute sich um, als wollte er sicher sein, dass sich niemand in der Nähe aufhielt. Dann begann er zu sprechen. »Sie müssen es für sich behalten und keinem anderen verraten.«

»Werde ich machen!«

»Gut, gut«, flüsterte der Mann, »dann merken Sie sich einen Namen, der wichtig ist.«

»Versprochen.«

»Es ist ein Mann, und sein Name lautet Godwin de Salier.«

Das war neu. Das hatte sie bisher noch nicht gehört. Bisher waren ihre Unterhaltungen ohne Ergebnisse verlaufen. Nun aber war ganz konkret ein Name ausgesprochen worden, mit dem die Schwester allerdings nichts anfangen konnte.

Sie wollte aber mehr über ihn wissen und fragte mit leiser Stimme: »Wer ist dieser Mensch?«

»Ein sehr wichtiger.«

»Der Name klingt fremd.«

Der Pater nickte heftig. »Das ist wohl wahr. Er stammt nicht aus diesem Land. Er ist kein Deutscher.«

»Sondern?«

»Franzose – und Kreuzritter!«

Die Krankenschwester schwieg. Aber nicht, weil sie nichts verstanden hätte, sie wunderte sich nur darüber, dass plötzlich eine derartige Gestalt ins Spiel kam. So waren die Aussagen des Patienten erstmals konkreter geworden. Sie jedenfalls hatte den Namen zuvor noch nie gehört, aber das wollte sie nicht so zeigen. Trotzdem musste sie etwas erwidern.

»Wenn Sie von einem Kreuzritter sprechen, Pater, dann meinen Sie bestimmt einen Mann, der in einer Zeit gelebt hat, die knapp tausend Jahre zurückliegt.«

»Das ist wohl wahr. Die Kriege liegen lange zurück. Viele sind gestorben.«

»Auch dieser Mann, denke ich.«

»Nein!«

Der Pater hatte die Antwort so heftig gegeben, dass sich die Schwester erschreckte. Sie sagte nichts mehr und starrte ihn nur an.

»Godwin de Salier lebt!«

»Heute?«

»Ja, heute.«

Die Antwort war mit einem großen Ernst gegeben worden. Trotzdem hatte Judith Mühe, ein Lächeln zu unterdrücken. Sie nahm ja einiges hin, aber dass ein Kreuzritter heute noch leben sollte, das war für sie einfach zu viel des Guten.

Sie wollte aber ganz normal bleiben und den Mann nicht brüskieren.

»Bitte«, sagte sie, »kann es denn sein, dass jemand über Jahrhunderte lebt? Das ist doch eigentlich unmöglich, denke ich. Oder sehen Sie das anders?«

»Ja, das sehe ich. Es gibt Ausnahmen, meine Tochter. Nicht alles ist gleich. Es gibt wirklich Ausnahmen, ich weiß es. Vielen ist es unbekannt, aber ich kenne mich aus. Er muss Bescheid wissen, und deshalb müssen Sie mir den Gefallen tun und Verbindung mit ihm aufnehmen.«

»Und wo lebt er?«

»In Südfrankreich.«

Judith blieb ernst, als sie fragte: »Und wo genau ist das? Wo lebt dieser Mann?«

»In einem Templer-Kloster. Es befindet sich in dem kleinen Ort Alet-les-Bains. Tief im Süden des Landes. Von dort aus können Sie bei klarem Wetter die Pyrenäen sehen. Der Mann ist etwas ganz Besonderes. Er leitet dieses Kloster …«

»Und er soll ein Kreuzritter sein?«

»Ja, das ist der Fall. Auch heute noch kämpft er gegen das Böse. Und ich weiß, dass er sich in Gefahr befindet. Ich habe die Warnungen vernommen.«

Judith sagte nichts. Sie schaute nur in die Augen des Paters und wusste, dass sie völlig klar blickten. Und so klar schien auch der Verstand des Mannes zu sein.

Sie nickte und sagte zugleich: »Ich werde den Namen des Mannes nicht vergessen.«

»Danke. Und wiederholen Sie ihn.«

»Godwin de Salier.«

»So ist es recht. Und es ist mehr als wichtig, dass ich mit ihm sprechen kann. Ich habe die Heiligen und den Teufel gesehen, ich habe das Böse gespürt, und das ist kein Spaß gewesen.«

»Ja, das denke ich mir, Pater.«

Er lächelte leicht verzückt und sagte: »Jetzt ist mir wohler, viel wohler sogar. Ich glaube, dass ich alles richtig gemacht habe. Ja, das denke ich.«

Sie gab keine Antwort und lächelte nur. Es war auch schwer, etwas zu sagen. Die Geschichte klang einfach zu unglaublich. Das war die eine Seite. Es gab noch eine zweite, und Judith wunderte sich darüber, mit welchem Ernst dieser Pater gesprochen hatte. Als wäre das Unglaubliche eine Tatsache, die sie allerdings nicht glauben konnte.

»Darf ich Sie in Ihr Zimmer bringen, Pater?«

»O ja, danke. Das ist nett, denn ich fange an, leicht zu frieren. Ja, mir wird schon kalt.«

»Und das wollen wir doch nicht.«

»Genau.«

Sie half dem Patienten hoch und ließ seinen Arm auch nicht los, als sie das Zimmer verlassen hatten und über den Flur gingen.

Der Raum, in dem der Patient untergebracht worden war, lag am Ende des Flurs. Es war kein großes Zimmer, für eine Person aber reichte es völlig.

Es brannte ein schwaches Licht und gab einen honiggelben Schein ab, der das Fenster kaum erreichte. Vor der Scheibe hing ein Faltrollo, das geschlossen war.

Der Pater setzte sich auf das Bett. Er schaute sich um, als wäre er dabei, etwas zu suchen. Die Schwester stellte auch die entsprechende Frage, erntete jedoch ein Kopfschütteln.

»Ja, ich weiß, es ist niemand hier.«

Der Pater legte sich zurück. »Im Moment nicht. Aber sie werden wiederkommen, und ein Ritter namens Godwin des Salier muss so schnell wie möglich hier sein.«

»Ich werde mich bemühen, ihn zu erreichen.«

»Danke, ich vertraue Ihnen.«

Judith fasste nach der Decke und zog sie fast bis zum Kinn des Liegenden hoch.

»Ich denke, Sie sollten jetzt schlafen«, sagte sie mit leiser Stimme, »es ist wirklich besser.«

»Sie werden wiederkommen. Sie werden mich quälen, das kann ich Ihnen versprechen. Deshalb müssen Sie so rasch wie möglich Kontakt mit Godwin aufnehmen.«

»Ich tue, was ich kann. Gute Nacht.« Sie lächelte noch mal, dann machte sie kehrt, verließ das Zimmer und zog die Tür so leise wie möglich hinter sich zu.

***

Kopfschüttelnd ging Judith über den Flur zurück zum Schwesternzimmer. Sie war froh, dass es in dieser Nacht so ruhig blieb, denn es gab auch andere Nächte, besonders die, in denen der Vollmond am Himmel stand. Da kam es zu manch einer Unruhe, doch bis zum vollen Mond war es noch etwas hin.

Sie war in ihrem Job so einiges gewohnt. Die Aussagen des Paters allerdings hatten sie regelrecht aufgewühlt. Was sie sich da hatte anhören müssen, war kaum zu fassen. Es klang unglaublich. Es war nur komisch, dass sie darüber nicht lachen konnte. Als enthielten diese Aussagen einen Kern der Wahrheit.

Egal, was es war, sie würde sich wirklich Gedanken darüber machen, was zu tun war. Dieser Pater hatte so intensiv gesprochen und das Unglaubliche schon glaubhaft gemacht.

Das war eigentlich nicht möglich, aber er hatte den Namen Godwin de Salier immer wieder erwähnt, denn der musste ihm wahnsinnig wichtig sein.

In ihr Schwesternzimmer ging sie noch nicht zurück, denn sie hatte noch einen Job zu erledigen. Es war üblich, dass sie in der Nacht noch mal nach den Patienten schaute und dabei kurze Blicke in die Zimmer warf.

Der Aufgabe kam sie jetzt nach. Es war Routine und die wurde auch nur einmal von einer Frau unterbrochen, die um Wasser bat. Die Schwester drückte ihr ein Glas zwischen die Hände und sah im schwachen Licht der Lampe das noch junge, jetzt angespannte Gesicht der Patientin.

»Geht es Ihnen gut?«

Die Frau trank erst das Glas leer. Ihre Augen zeigten einen ängstlichen Ausdruck. Auf der Stirn zeichneten sich einige Falten ab, und mit kaum zu verstehender Stimme gab sie die Antwort.

»Nein, mir geht es nicht besonders gut.«

»Warum nicht?«

Sie blickte sich um. »Es ist alles so anders geworden.«

»Bitte, das kann ich nicht glauben, Helga. Sie befinden sich in Ihrem Zimmer, und da hat sich in den letzten Tagen wirklich nichts verändert.«

»Doch!«

»Ich sehe nichts.«

Helga schnappte nach Luft. »Aber spüren Sie es denn nicht? Merken Sie nichts?«

»Nein, tut mir leid.«

»Es liegt etwas in der Luft, Schwester! Da kommt was auf uns zu. Diese Nacht hat es in sich. Sie ist so anders. Sie schafft Platz für die andere Welt. Das Tor ist offen. Die Toten, die Geister …« Ihre Rede brach nach einem klagenden Laut ab, und sie fiel wieder zurück in das Kissen.

Judith schüttelte den Kopf. Das konnte sie nicht fassen. Das war ihr einfach zu hoch, und sie suchte nach tröstenden Worten, die ihr auch einfielen.

»Was immer Sie denken mögen, Helga, auch diese Nacht geht vorbei. Sie dauert nur noch wenige Stunden.

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