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John Sinclair - Folge 1705

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Mein Job in der Horror-Höhle
  4. Vorschau

Mein Job in der Horror-Höhle

»Ihre Fahrkarte, bitte!«

Ellen Wells schaute hoch, als sie die Stimme hörte.

Der Schaffner oder Kontrolleur hatte sich leicht gebückt. Er lächelte sie an. Wenig später lächelte er nicht mehr, denn da hörte er ihre Antwort.

»Ich habe keine Karte, ich bin einfach nur geil. Und zwar geil auf dein Blut …«

Der Mann glaubte, sich verhört zu haben. Er wusste nicht, ob er sich ärgern oder es mit Humor nehmen sollte. Ihm war auch klar, dass er sich schnell entscheiden musste, und sah sich die Frau jetzt genauer an.

Sie war in mittlerem Alter. Graue Haut, eingefallene Wangen. Das Haar strähnig und von einer unbestimmbaren Farbe.

Er sah auch die Augen. Sie schimmerten so kalt.

Für einen Moment irrten die Gedanken des Mannes ab. Er dachte daran, dass der Wagen so gut wie leer war. Nur nahe der Vordertür saß noch ein älterer Mann.

»Ähm – was haben Sie gesagt, Madam?«

»Ich will dein Blut!«

Ich habe mich also nicht verhört, dachte der Bahnmitarbeiter. Fast hätte er gelacht, doch das Lachen blieb ihm im Hals stecken. Innerhalb kurzer Zeit war ihm klar geworden, dass dies hier kein Spiel war.

Er trat einen kleinen Schritt zurück und lenkte die Frau etwas ab. So gelang es ihm, den Alarmknopf zu drücken, der an einem Gerät befestigt war, das er am Gürtel trug. An der Station würde über ein Funksignal Alarm ausgelöst werden. Wenn der Zug einlief, standen die entsprechenden Helfer schon bereit.

»Sie können nicht ohne Karte fahren. Sie müssen …«

»Ich muss gar nichts. Ich muss nur das tun, was ich will. Hast du verstanden?«

»Bitte, ich …« Er sprach nicht mehr weiter, weil sich die Frau erhoben hatte. Sie trug einen langen Mantel aus grauem Stoff und griff ohne Vorwarnung an.

Der Schaffner zuckte zurück. Nur hatte er zu spät reagiert. Der Schlag erwischte ihn. Die Frau hatte weit ausgeholt, die Knöchel der rechten Faust streiften das Kinn des Mannes. Es war kein Supertreffer, es tat auch nicht weh, aber es brachte ihn schon aus dem Konzept.

Er drehte sich zur Seite, um dem nächsten Treffer zu entgehen. Zudem wollte er sich nicht fertigmachen lassen. Wehrlos war er nicht. Die Zeit bis zum Halt würde er noch überstehen.

Ellen Wells flog auf ihn zu. Sie gab einen Zischlaut von sich, als sie sah, dass sich der Mann in der Enge des Gangs zwischen den Sitzen nicht so bewegen konnte, wie er es sicherlich gern gehabt hätte.

Sie rammte ihm den Kopf in den Bauch!

Der Schaffner würgte. Er bekam im ersten Moment keine Luft mehr, bewegte sich auch nicht, und so musste er einen erneuten Treffer hinnehmen, der ihn von den Beinen riss. Diesmal hatte die Faust seine Brust getroffen und raubte ihm die Luft.

Ellen Wells trat ihm die Beine weg.

Der Schaffner stürzte. Er suchte eine Stange, an der er sich festhalten konnte, fand sie auch, rutschte aber mit seiner schweißfeuchten Hand ab und landete auf dem schmutzigen Boden.

Er hatte Glück, dass er nicht mit dem Kopf aufschlug, doch auf die Beine kam er nicht mehr. Er sah für einen Moment die Frau wie einen großen grauen Vogel mit menschlichem Gesicht über sich schweben, dann prallte der Körper auf ihn.

Auch wenn das Gewicht nicht allzu stark war, der Schaffner schrie trotzdem auf. Eine Stirn knallte gegen seine Stirn, und für einen Moment verlor er den Überblick, weil etwas vor seinen Augen tanzte. Eine Mischung aus Schatten und Sternen.

Der Zustand dauerte nicht lange an.

Er kam wieder zu sich. Zumindest sah er, was mit ihm geschehen war. Die Frau lag noch immer auf ihm. Er starrte wieder in ihr Gesicht, aber er merkte auch, dass sie ihren rechten Arm bewegte, denn er glitt an seiner Körperseite hoch, sodass sich die Hand seinem Gesicht näherte.

Plötzlich funkelte etwas vor den weit offenen Augen des Schaffners. Zuerst glaubte er an eine Einbildung, blickte genauer hin und erkannte die Waffe in der Hand. Es war ein Messer. Allerdings ein besonderes. Keine lange Klinge, wie es normal gewesen wäre. Sie war kurz und hatte eine besondere Form. Zu vergleichen mit einem Dreieck.

Ein Teppichmesser!

Das kannte er. Das hatte er schon öfter in der Hand gehalten, wenn er in seiner Wohnung gearbeitet hatte. Deshalb wusste er auch, dass es sehr scharf war. Zu scharf für die Haut.

Die Frau kicherte. Säuerlich-fauliger Atem streifte an seiner Nase entlang, zugleich vernahm er das böse Versprechen.

»Ich will dein Blut!«

Er wollte etwas sagen. Bitten, flehen, was auch immer. Die Vorstellung, dass ihm diese Person die Kehle zerschnitt und er hier im Wagen ausblutete, war einfach grauenhaft.

Nicht ein Wort drang über seine Lippen, aber er spürte den scharfen, fast schon höllischen Schmerz an seiner linken Wange, als das Messer dort einschnitt.

Er sah es nicht. Aber er spürte, dass sein Blut aus der Wunde pulste, und er sah das Gesicht, das sich zu einem Grinsen verzogen hatte.

»Jetzt!«

Mehr sagte Ellen Wells nicht. Sie senkte ihren Kopf und öffnete den Mund. Sofort danach presste sie ihre Lippen auf die Wunde an seine Wange.

Und dann trank sie!

Der Schaffner wollte es nicht glauben, aber sie trank tatsächlich sein Blut! Sie hatte sogar Routine darin, sie zog ihren Mund zusammen, gab Schmatzlaute von sich, brummte zufrieden und löste dann ihre Lippen von der Wange.

Jetzt schwebte das Gesicht wieder über ihm. Es hatte sich verändert. Um die Lippen herum hatte sein Blut einen roten Schmier hinterlassen, unter dem ihre Lippen verschwunden waren.

»Dein Blut schmeckt mir!«, flüsterte sie. »Es ist einfach herrlich.« Ellen lachte und wechselte das Messer in die andere Hand, denn es gab noch eine Halsseite.

Blitzschnell stach sie zu. Wieder schrie der Mann. Er wollte sich aufbäumen, aber das Gewicht war zu stark, er konnte seine Peinigerin nicht von sich werfen.

Der neue Schnitt war größer. Ellen war noch längst nicht satt und senkte ihren Kopf erneut. Dabei schmatzte sie, bis sie sich an der rechten Wange regelrecht festbiss, saugte und zugleich leckte.

Das Blut war so kostbar. Auch wenn die Zeit knapp wurde und sie den Körper ihres Opfers nicht mit Schnittstellen übersäen konnte, es war zumindest ein Anfang gemacht worden.

Der Schaffner wehrte sich nicht mehr. Er litt nur. Er konzentrierte sich auf die Schmerzen, aber seine Gedanken gingen andere Wege. Er hatte nicht vergessen, dass er den Alarm ausgelöst hatte. Eigentlich hätte den Zug längst anhalten müssen. Wann stoppte der Zug? Wann erhielt er Hilfe?

Der Zug fuhr bereits langsamer. Das bekam der Mann in seinem Zustand jedoch nicht mit. Dafür Ellen Wells. Sie spürte das leichte Rucken, löste ihren Mund von der Wunde und hob den Kopf an.

Die erste Gier war vorbei. Sie musste zusehen, dass sie wegkam, wenn der Zug hielt. Auf dem Bahnhof herrschte sicherlich Betrieb, den sie ausnutzen konnte.

Dann stoppte der Zug.

Früher, als sie erwartet hatte. Ein Fluch löste sich von ihren blutigen Lippen. Sie richtete sich auf und wirbelte nach rechts. Mit dem Ärmel fuhr sie über ihren Mund, um die Spuren des Bluts wegzuwischen. Sie wollte nicht auffallen und huschte durch den Mittelgang, um die Tür zu erreichen, die von außen aufgerissen worden war.

Zwei Uniformierte stürmten in den Wagen. Sie waren nicht allein. Ein Schäferhund lief an ihrer Seite, und das Tier wusste augenblicklich, was es zu tun hatte.

Ellen hatte ihren Lauf gestoppt. Sie wollte sich zur Seite drehen und die beiden Männer passieren lassen, aber dann war der Hund da. Er sprang sie mit seinem gesamten Gewicht an.

Diesmal war es Ellen, die fiel. Ihre Hand griff an der Stange vorbei, an der sie sich festhalten wollte. Sie wurde zurückgestoßen, fiel aber nicht zu Boden, sondern landete auf der Sitzbank.

Der Hund ließ ihr keine Chance. Er hatte sein Maul weit geöffnet, und die aufgesperrten Kiefer waren so dicht vor ihrer Kehle, dass die spitzen Zähne die Haut berührten.

»Wenn du dich bewegst, wird es übel für dich ausgehen!«, hörte sie eine raue Männerstimme.

Ellen hatte verstanden. Sie lag stocksteif. Nur die dünne Haut an ihrem Hals bewegte sich, als sie einatmete und die Luft wieder ausstieß. Ihre Augen waren verdreht, trotzdem sah sie, in welcher Lage sie sich befand.

Hinter dem Hund standen die beiden Uniformierten. Es waren keine Polizisten, doch das war ihr egal. Da sie lag, kamen ihr die Männer groß wie Riesen vor, und in ihren Gesichtern war nichts Freundliches zu erkennen.

Dann hörte sie die Stimme des Schaffners. Ob er noch lag oder sich aufgerichtet hatte, sah sie nicht, aber sie hörte seine Stimme, und die klang alles anderes als normal.

»Die hat mein Blut getrunken, verflucht! Die – die – ist wie ein Vampir gewesen!«

Die Männer vom Sicherheitsdienst schauten sich an. So richtig begreifen konnten sie es nicht.

»Was sagst du?«

»Nehmt sie fest. Die trinkt Blut!«

Ellen Wells tat nichts, um sich zu verteidigen. Sogar das Teppichmesser hatte sie fallen gelassen. An ihrer Kehle knurrte der Hund, und im nächsten Moment hörte sie ein klimperndes Geräusch.

Die Männer hatten Handschellen hervorgeholt. In den nächsten Sekunden klickten sie um die Gelenke der Frau.

Ihre Gier war einfach zu stark gewesen. Darüber hatte sie alle Vorsicht vergessen …

***

Als ich an diesem Morgen etwas verspätet – wetterbedingt – an meinem Schreibtisch Platz nahm, wusste ich, dass diesmal kein Besuch kommen würde. Also nicht Freund Tanner, der uns vor einigen Tagen besucht und uns einen Fall beschert hatte, den wir so leicht nicht vergessen würden, weil nicht Suko und ich im Mittelpunkt gestanden hatten, sondern der Chiefinspektor. Wir hatten alles überstanden. Es war nicht zu dieser schrecklichen Rache an Tanner gekommen, und der Chiefinspektor war mit seiner Frau für eine Woche in Urlaub gefahren. Etwas, das für beide äußerst selten war.

Im Moment gab es für mich nichts zu tun und ich hoffte, dass es auch so bleiben würde. Es tat gut, mal einen Tag ohne viel Arbeit einzulegen. Ob das jedoch tatsächlich der Fall sein würde, wusste ich noch nicht.

Zudem war ich allein.

Glenda Perkins hatte zwar keinen Urlaub, sie war auf einem Kursus. Er würde drei Tage dauern. Es ging da um neue Computerprogramme, in die sie sich einarbeiten musste.

Und so hatte ich mir selbst einen Kaffee gekocht, den ich in kleinen Schlucken genoss. Ob er so gut war wie der von Glenda, konnte ich nicht sagen. Wäre sie bei mir gewesen, hätte ich ihr gesagt, dass er längst nicht so gut schmeckte.

Ärgerlich war nur das Wetter. In diesem Jahr war der Winter schon früh gekommen. Und nicht nur London hielt er im Griff, im gesamten Land gab es Probleme, besonders im Norden, wo viele Autofahrer im Schnee stecken geblieben waren, und ein vorläufiges Ende war noch nicht abzusehen.

Ich überlegte, wie ich die Stunden herumkriegen sollte, denn auch Suko war nicht da. Es hatte ihn mal wieder gedrängt, einige Trainingsstunden zu nehmen. Nicht, weil er seine Form aufbessern wollte, es machte ihm einfach Spaß.

Ich saß also allein im Büro, blieb es aber nicht lange, denn es trudelte jemand ein.

Wahrscheinlich wollte sich auch mein Chef Sir James etwas bewegen, sonst hätte er mich zu sich gerufen.

Er nickte mir zu. »Guten Morgen, John. Ruhig hier, nicht?«

Ich hob die Schultern an. »Ja, aber einer muss ja die Stellung halten.«

»Machen Sie sich nichts draus. In zwei Tagen ist Glenda ja wieder im Dienst.«

»Nein, dann haben wir Wochenende.«

»Warten Sie etwa darauf? Das ist doch bei dem Wetter nur langweilig.«

»Ach, ich kann mir die Zeit schon vertreiben.«

»Glaube ich Ihnen gern.« Sir James legte eine Plastikhülle auf meinen Schreibtisch. Sie enthielt ein Blatt Papier, wahrscheinlich ein Fax oder eine ausgedruckte Mail. Ich hatte die Hülle schon vorher gesehen und konnte mir gut vorstellen, dass mein Chef nicht nur gekommen war, um mir einen netten Tag zu wünschen.

»Wird Suko heute zur Dienstzeit noch hier erscheinen?«

»Keine Ahnung, Sir. Wahrscheinlich nicht. Er zieht das Training immer bis zum Nachmittag durch, wenn es aber dringende Aufgaben gibt, reicht ein Anruf, und er ist hier.«

Der Superintendent dachte kurz nach. Dann winkte er ab. »Das wird wohl nicht nötig sein. Um diese Sache können Sie sich auch allein kümmern, wobei ich nicht weiß, wie weit der Vorfall uns überhaupt etwas angeht.«

Er hatte mich neugierig gemacht. »Worum geht es denn?«

Sir James klopfte auf die Hülle. »Im Regionalzug ist der Schaffner oder Kontrolleur von einer Frau angefallen worden, die sein Blut trinken wollte, was sie auch geschafft hat.«

Ich runzelte die Stirn. »Hört sich nach einem weiblichen Vampir an.«

»Könnte man so sehen. Das ist aber nicht so. Es gab keine Zähne, die sich in den Hals des Mannes bohren wollten. Die Angreiferin hat ihn mit einem Messer verletzt und das aus den Wunden tretende Blut getrunken. Beim nächsten Halt konnte sie festgenommen werden. Jetzt sitzt sie bei den Kollegen in der Zelle. Sie sind leicht überfordert, denn sie wissen nicht, was sie mit ihr anstellen sollen. Wahrscheinlich werden sie sie wieder freilassen. Vorher aber haben sie sich mit mir in Verbindung gesetzt und angefragt, ob wir uns darum kümmern wollen oder zumindest mit der Person reden.«

»Dann soll ich zu ihnen fahren?«

Sir James zeigte eine Mischung aus Lächeln und Grinsen. »Daran hatte ich gedacht.«

Ich hielt den Wisch vor meine Augen und las den Text. Schlauer wurde ich dabei nicht. Sir James hatte mir eigentlich schon alles gesagt.

Es war nicht weit bis zu den Kollegen. Nur das Wetter würde mir Probleme machen. Da ich genug Zeit hatte, würde ich den Rover nehmen, der mit Winterreifen ausgerüstet war.

»Okay, Sir, ich mache mich auf den Weg.«

»Moment noch.« Er schob die Brille mit den dicken Gläsern hoch. »Haben Sie keinen Verdacht? Oder ist Ihnen nichts Bestimmtes in den Sinn gekommen?«

Jetzt grinste ich. »Wie meinen Sie das?«

»Dieses Trinken von Blut, das weist auf etwas Bestimmtes hin, denke ich.«

Ich wusste, worauf er hinauswollte. Wenn jemand das Blut eines Menschen trank, dann musste man davon ausgehen, dass es sich dabei um einen Vampir handelte, der seine spitzen Zähne in den Hals seines Opfers schlug. Das war hier nicht der Fall. Und trotzdem wollte jemand an das Blut eines Menschen, und wer das tat, der gehörte zu den Wesen, die der Supervampir Dracula II als Erbe hinterlassen hatte. Nämlich die Halbvampire. Wesen zwischen Mensch und Wiedergänger, denen keine spitzen Hauer gewachsen waren, aber gierig nach dem Blut der Menschen waren. Wie viele diese Gestalten auf der Welt herumliefen, war mir unbekannt, aber wir hatten immer wieder mit ihnen zu tun, denn sie brauchten Blut, um ihren Hunger zu stillen.

»Na, was sagen Sie?«

Ich löste meinen Blick von der Plastikhülle und nickte Sir James zu. »Ja, Sie haben den richtigen Gedanken gehabt, Sir. Es könnte sein, dass wir es mit einem Halbvampir zu tun haben.«

»Pardon, mit einer Halbvampirin.«

»Auch das.«

»Dann würde ich vorschlagen, dass Sie sich die Frau genauer anschauen. Wehret den Anfängen.«

»Richtig, Sir.«

Sir James sah zwar aus, als wollte er sich von Sukos Sitz erheben, blieb aber sitzen und sagte: »Da ist noch etwas, was ich fragen wollte. Ich denke da an Ihren letzten Fall, bei dem ja Chiefinspektor Tanner eine Rolle spielte. Haben Sie etwas von ihm gehört?«

»Nein.« Ich musste lachen. »Er ist mit seiner Frau für eine Woche in Urlaub gefahren.«

»Ist mir bekannt. Abgebrochen hat er ihn wohl nicht?«

»Nicht, dass ich wüsste.«

»Dann hält er ...

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