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John Sinclair - Folge 1703

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. So grausam, schön und tödlich
  4. Vorschau

So grausam, schön und tödlich

Blut – ich brauche Blut!

Der Gedanke an den roten Lebenssaft der Menschen trieb die Vampirin Justine Cavallo an wie ein Motor. So eilte sie durch die Nacht, war wie ein Schatten oder glich hin und wieder einem gefährlichen Raubtier auf zwei Beinen.

Blut!

Ja, sie würde es bekommen, und sie wusste auch schon, von wem …

Die eine hieß Rachel Fleming. Sie war jung, schön, ausgelassen und blond.

Die andere hieß Fiona Jackson. Im Gegensatz zu Rachel war ihr Haar rotbraun. Es schimmerte wie Mahagoni, und wenn das Licht bestimmte Stellen erreichte, bekam es sogar einen hellen Glanz.

Beide waren nicht miteinander verwandt, aber sie fühlten sich wie Schwestern. Sie hatten die gleichen Interessen. Sie besaßen genug Geld, sie liebten das Leben, und sie waren so etwas wie IT-Girls. Junge Frauen, die überall präsent waren, wo es passte. Kein scharfes Event ohne sie, keine coole Party, die sie nicht besucht hätten. Rote Teppiche waren für sie kein Neuland, ebenso wenig wie die Kameras der TV-Sender.

Sie waren die Girls, die in den Klatschmagazinen auftauchten, deren Gesichter man oft sah, aber nie wusste, wo man sie einordnen sollte.

Zu den A-Promis zählten sie nicht, aber sie waren überall dabei. Das Geld ihrer Eltern ermöglichte ihnen ein derartiges Dasein und auch die kleinen, aber teuren Wohnungen an der Waterfront. Wo das pralle Leben pulsierte, waren sie zu finden, und Partys gab es in London jede Nacht.

In der Szene waren sie bekannt. Sie brauchten nicht mal eingeladen zu werden. Sie kamen an, sie hatten Spaß, und die Leute hatten Spaß mit ihnen.

Fiona und Rachel wussten, wie sie die Nächte herum bekamen, und das nicht nur im Sommer, wenn das Leben draußen pulsierte, die kalte Jahreszeit bot ihnen auch keine Pause.

Den Tag über verschlafen. Oder einen großen Teil davon. Zwischendurch shoppen gehen, dann auf die Piste.

Wenn sie an den Fenstern ihrer Apartments standen und hinausschauten, dann fiel ihr Blick auf die Themse. Nicht weit entfernt drehte sich ein riesiger beleuchteter Ring, das große Riesenrad, das auch London Eye genannt wurde.

Es war ihre Stadt, die sie fast jeden Tag neu eroberten, und wozu sie auch die Nächte zählten.

Das Jahr neigte sich dem Ende zu. Der letzte Monat war zwar noch nicht angebrochen, aber auch jetzt gab die Party-Gesellschaft keine Ruhe. Im Gegenteil, man holte nur kurz Luft, um sich später in die Christmas-Feten stürzen zu können.

Darauf richteten sich die beiden schon jetzt ein, denn sie hatten sich sogar das entsprechende Outfit besorgt. Weihnachtsmützen, entsprechende Mäntel und darunter Kleider, die mehr scharfen Dessous glichen.

Ihre Wohnungen lagen nebeneinander. Sie waren der eigentliche Treffpunkt, wenn es etwas zu bereden gab. An diesem Abend hatten sie sich bei Fiona verabredet. Sie wollten sich auf etwas Besonderes vorbereiten, auf ein Event, zu dem sie eine Bekannte führen wollte, der sie vor knapp einer Woche in die Arme gelaufen waren. Das war auf einer Grillfete in einem Innenhof gewesen. Dort hatte sich die Schwarze Szene versammelt, Grufties und welche, die es vielleicht werden wollten, ansonsten nur scharf auf die Musik waren, die bei diesen Treffen gespielt wurde.

Fiona und Rachel waren mehr durch Zufall hineingeraten, aber es hatte ihnen gefallen. Es war mal etwas ganz anderes. Es gab keinen großen Krach, die Menschen sahen aus wie Schauergestalten, die gut und gern in die Vergangenheit gepasst hätten. Alle trugen dunkle Kleidung, die bei den Frauen oft sehr sexy und aufreizend war. Um die Temperaturen störte man sich nicht. Feuer, das in Tonnen brannte, gab genügend Wärme ab.

Und hier hatten die beiden auch die Frau gesehen, die sich etwas abseits gehalten hatte. Eine perfekte Schönheit in einem aufreizenden Leder-Outfit. Ein Gesicht wie gemalt, eine Figur, die Männer mit den Zungen schnalzen ließ.

Sie waren mit der Fremden ins Gespräch gekommen und hatten sich von ihr angemacht gefühlt. Zwischen ihnen hatte es regelrecht geknistert, und immer dann, wenn die Fremde mit ihrer Zunge über ihre Lippen geleckt hatte, war ihnen beiden ein Schauer über den Rücken gelaufen. Da hatten sie die eigentliche Umwelt beinahe schon vergessen.

»Mögt ihr das hier?«

Die Frage hatte sie überrascht. Sie hatten zugestimmt, und die Fremde hatte nur gelacht, bevor sie ihren Kommentar gab.

»Das hier ist doch Kinderkram. Ihr gehört doch gar nicht hierher.«

Rachel und Fiona waren überrascht. Aber sie waren auch auf diese Bemerkung eingegangen und hatten sofort eine Frage gestellt.

»Weißt du etwas Besseres?«

»Klar.«

»Und was?«

Zuerst hatten sie keine Antwort erhalten. Die Fremde mit dem hellblonden Haar hatte sie länger als gewöhnlich angeschaut und sie dann gestreichelt. Zart und trotzdem sehr fordernd.

Dann hatte sie gesprochen, und zwar mit einer Stimme, die einen verschwörerischen Klang hatte.

»Ihr seid einfach zu gut für diese Feten. Ihr braucht etwas Besonderes. Das sehe ich euch an.«

Fiona und Rachel fühlten sich geschmeichelt und wollten wissen, was die Blonde meinte.

Die rückte nicht sofort mit der Antwort raus und fragte nur: »Liebt ihr Überraschungen?«

»Immer!«, sagte Rachel.

»Dann lasst euch überraschen. Ich werde euch zu einer irren Party mitnehmen.«

»Und wo soll die ablaufen?«

»Das sage ich euch später. Wann treffen wir uns?«

Die Frage hatte sie überrascht, aber beide wollten auch mitmachen, und so erhielt die Blonde eine Antwort.

»Egal wann, wir haben Zeit.«

»Ich rufe euch an. Gibt es eine Handynummer?«

»Klar.«

Sie gaben ihre Telefonnummern her und wunderten sich selbst darüber, dass sie ohne Misstrauen waren. Es lag an dieser Blonden, die sie praktisch in ihren Bann geschlagen hatte.

»Ja, das ist gut«, wurden sie gelobt. »So kann man zusammenkommen.«

»Und was ist das für eine Party?«, fragte Fiona.

Die Blonde grinste breit. »Eine heiße!«

»Sex und …«

»Nein, nein, nicht direkt. Aber indirekt ist sie schon erotisch. Das gebe ich zu.«

Die Antwort hatten sie gehört, nur nicht richtig verstanden. Sie wollten es allerdings nicht zugeben, und so nickten sie beide, womit sie erklärten, dass sie einverstanden waren.

»Sehr schön.« Die Blonde umarmte beide und flüsterte ihnen jeweils dieselben Worte in die Ohren.

»Es wird völlig neu für euch sein, das verspreche ich. Ihr werdet sie nie vergessen.«

Der letzte Satz hatte die Girls noch neugieriger gemacht, aber sie konnten keine Fragen mehr stellen, denn die Blonde drehte sich um. Und doch rief ihr Fiona noch eine Frage nach. »Wie heißt du eigentlich?«

Die Blonde drehte sich um. »Justine, einfach nur Justine.« Dann war sie weg.

Über diese Begegnung hatten Fiona und Rachel in den folgenden beiden Tagen und Nächten immer wieder gesprochen. Beide waren sich nicht sicher gewesen, was sie von dieser Frau halten sollten. Sie hielten sie sogar für eine Angeberin, obwohl sie nicht richtig davon überzeugt waren. Dann war der Anruf gekommen. Er hatte Rachel erreicht, und ihr war klar gemacht worden, dass sie am Abend dieses Tages Besuch bekommen würden. Rachel hatte zugestimmt, und jetzt warteten beide in der Wohnung der Dunkelhaarigen und spürten ihre Nervosität.

»Das ist verrückt – nicht?«

»Was ist verrückt?«, fragte Fiona.

»Dass wir uns auf so etwas eingelassen haben.«

Fiona kicherte. »Wieso denn? Die ist heiß, die will uns was Neues bieten, das weiß ich. Bist du nicht immer scharf darauf gewesen, das Neue zu genießen?«

»Ja, das bin ich.«

»Okay, wir machen mit.« Fionas Augen glänzten. »Diese Justine ist was Besonderes, das spürte ich. Sie hat nicht geblufft. Hast du ihre Augen gesehen?«

»Ja – und?«

»Die haben einen Blick gehabt, der ging mir durch und durch. Der war schon sezierend.«

Rachel erhob sich von der schwarzen Couch. »Kann sein, aber ich gehe noch einen Schritt weiter.« Sie trat an die Bar und griff zu einer kleinen Flasche Wasser, die sie in der Hand drehte. »Ich habe das Gefühl, dass sie scharf auf uns ist.«

Fiona lachte. »He, du meinst, dass sie Sex mit uns haben will?«

»Erraten.«

Fiona lächelte. Dabei wurden ihre Augen schmal, und ein gewisses Locken trat in ihren Blick. »Wäre dir das denn so unangenehm?«

Rachel blies die Wangen auf. »Das weiß ich nicht. Darüber habe ich nie nachgedacht.«

»Vielleicht sind auch noch ein paar geile Typen dabei. Wäre doch nicht übel – oder?«

»Das haben wir bisher noch nie gemacht.«

Fiona winkte ab. »Stell dich nicht so an. Einmal ist keinmal. Man muss alles mal mitgemacht haben, denke ich. Oder siehst du das anders?«

Rachel stellte die Flasche wieder weg. »Ehrlich gesagt, ich muss mich daran noch gewöhnen.«

»Dann tu es. Du hast noch Zeit, du …«

In diesem Augenblick meldete sich die Klingel. Beide hatten zwar damit rechnen müssen, zuckten aber trotzdem zusammen.

»Es ist deine Wohnung«, sagte Rachel.

Fiona hatte verstanden. Sie ging in den kleinen Flur und meldete sich über die Sprechanlage.

»Wer ist da?«

»Ich, Justine.«

»Okay, ich mache auf.«

Es würde etwas dauern, bis der Lift die siebte Etage erreicht hatte. Fiona ging wieder zu ihrer Freundin und nickte ihr zu. »Okay, sie ist auf dem Weg.«

»Sehr gut.«

»Meinst du?«

Rachel hatte ihre Bedenken abgeschüttelt. »Da müssen wir durch, Fiona, Süße. Du kannst jetzt nicht mehr abspringen. Und sollte uns die Show nicht gefallen, können wir sie noch immer verlassen. Wir sind frei und keine Gefangenen.«

»Okay, ich bin dabei.«

Fiona hob den linken Daumen an und betrat erneut den Flur. Sie zog die Wohnungstür auf – und zuckte leicht zusammen, als sie die Besucherin direkt vor sich stehen sah.

Es war Justine, und sie lächelte.

»Komm rein«, sagte Rachel nur …

***

Die blonde Justine betrat die Wohnung mit einer Sicherheit, als wäre sie hier zu Hause. Dass sie sich umschaute, geschah rein gewohnheitsmäßig. Dabei nickte sie.

»Coole Unterkunft.«

»Uns gefällt sie auch«, meinte Fiona.

»Schön. Und wer bezahlt?«

»Unsere Väter.«

»Noch besser.«

Justine schaute sich um. Sie trug die gleiche Kleidung wie bei der ersten Begegnung. Da saß das Leder wie eine schwarze Haut, und aus dem tiefen Ausschnitt quoll ein Teil ihrer Brüste.

Nicht dass es ihnen etwas ausgemacht hätte, aber die beiden IT-Girls wunderten sich über dieses Outfit, das so gar nicht zu der entsprechenden Jahreszeit passen wollte.

»Frierst du nicht?«, fragte Rachel.

»Nein.«

»Wieso nicht?«

Justine lachte. »Ich bin eben etwas Besonderes. Habt ihr das nicht gewusst?«

»Wie sollten wir?«

»Dann wisst ihr es jetzt.«

Fiona wechselte das Thema. »Du bist jetzt da, und wir erinnern uns an dein Versprechen. Was hast du vor? Wo findet die Party statt? Was müssen wir anziehen?«

»Hm.« Justine schaute sie kurz an. Beide trugen enge Hosen und T-Shirts mit einem Perlenmuster vor der Brust. Es war ihre Alltagskleidung. »Ihr könnt so bleiben.«

Das wollten sie nicht glauben. »Was hast du gesagt?«, fragte Rachel.

»Ja, ihr braucht euch nicht umzuziehen.«

Da war erst mal das große Schweigen angesagt. Justine ließ sie in Ruhe nachdenken. Sie stand da und hatte die Hände in die Seiten gestemmt.

Rachel fasste sich zuerst. »Also, wir müssen uns nicht umziehen?«

»So ist es.«

»Und wo findet die Party statt?«

»Hier!«

Auch diese Antwort überraschte sie so sehr, dass sie keine Antwort geben konnten. Die beiden Freundinnen wollten lachen oder etwas sagen, aber das schafften sie nicht. Sie standen da und fühlten sich wie vor den Kopf geschlagen.

»He, was ist los mit euch?«

Rachel wollte lachen, es wurde nur ein Krächzen. Sie fand erst danach ihre Worte. »Damit haben wir nicht gerechnet. Ehrlich nicht. Du hast doch was von einer Fete gesagt.«

Justine nickte. »Habe ich auch.«

»Und?«

Jetzt lachte sie leicht hämisch. »Ich habe nicht gesagt, wo sie stattfindet. Aber jetzt wisst ihr Bescheid. Hier in eurer Wohnung. Das ist doch irre.«

Fiona stieß die Luft aus. »Und wer kommt noch?«

»Niemand, meine Lieben. Wir sind bereits vollzählig. Eine Fete zu dritt.«

Für die beiden war das wie ein Schlag in den Magen. Sie sprachen es nicht aus, aber sie fühlten sich schon hintergangen, und in ihnen breitete sich ein etwas ungutes Gefühl aus. Sie fühlten sich schlichtweg übertölpelt.

»Das – das – verstehen wir nicht. Das ist uns zu hoch. Wieso sagst du das?«

Justine schaute Rachel an. »Weil es stimmt. Wir feiern hier eine Fete. Eine besondere, das kann ich euch versprechen.«

Rachel verzog den Mund. »Nur zu dritt?«

»Klar.«

Fiona kam einen Schritt vor. »Sollen wir uns hier zudröhnen? Alkohol, Drogen und …«

»Nein, nichts davon.« Justine rieb ihre Hände. »Wenn ich dabei bin, brauchen wir so was nicht.«

»Dann Sex?«

Justine zwinkerte Fiona zu. »Willst du das denn? Bist du geil darauf, Blondie?«

Sie bekam einen roten Kopf. »Nun ja, ich würde – ich würde …«

»Du bekommst deinen Sex. Nur anders, als du es dir vorgestellt hast. Das kann ich versprechen.«

Die beiden schauten sich an. Die Fragen lagen ihnen auf der Zunge. Sie trauten sich nicht, sie zu stellen.

»Los, raus damit!«, forderte Justine sie auf.

Rachel nickte. Mit leicht belegter Stimme stellte sie die Frage. »Gut, wie sieht der Sex aus?«

Sie erhielten eine Antwort, mit der sie nicht gerechnet hatten. Sie war auch zu abgefahren, obwohl Justine nichts sagte. Sie bewegte nur ihren Mund, zog die Lippen zurück und präsentierte ihre beiden scharfen Vampirzähne …

***

Das war die Antwort. Und sie schockte die beiden Frauen. Seltsamerweise glaubte keine von ihnen an einen Scherz, denn diese Person sah nicht so aus, als würde sie scherzen. Das war kein künstliches Gebiss, das sich jemand in den Mund steckte und es dann wieder herausnahm, wenn der Schrecken vorbei war.

Zwischen ihnen stand das Schweigen wie eine Wand. Keiner wollte etwas sagen. In ihren Köpfen rasten die Gedanken, und beide hatten weiche Knie.

»Und?«, fragte Justine, die sich etwas breitbeinig hinstellte.

Rachel fand die Sprache wieder. »Du – du – bist ein oder eine …«

»Sprich es aus.«

Sie zuckte zurück. »Nein, das will ich nicht.«

»Dann sage ich es euch. Ich bin ein weiblicher Vampir. Ich lebe davon, indem ich das Blut der Menschen trinke. Ich bin oft unterwegs und halte Ausschau nach Nahrung, und ihr seid mir besonders aufgefallen, denn ich habe euch schon länger beobachtet. Nur habt ihr mich nicht sehen können.«

Wieder entstand eine Schweigepause. Die Lage war einfach zu unwirklich geworden, dass eine der beiden Frauen hätte etwas sagen können. Der Schock saß tief. Obwohl sie zu zweit waren, füllten sie sich unterlegen.

Plötzlich unterbrach Fiona die Stille durch ein schrilles und unnatürliches Lachen. Sie schüttelte wild den Kopf und rief schließlich: »Das glaube ich nicht! Das ist verrückt! Das ist so verdammt abgefahren, nein, das kann nicht stimmen.«

Justine tat nichts. Sie wartete einfach nur, bis sich Fiona beruhigt hatte.

»Alles klar?«, fragte sie dann.

»Nein!«, flüsterte Rachel. »Was ist mit der Party, von der du gesprochen hast?«

»Ich sagte es schon. Sie findet statt. Hier. Ja, hier in dieser Wohnung. Sie wird meine Party werden. Eine Blutparty, die meinen Hunger stillt. Denn ihr sollt so werden, wie ich es bin. Ich will, dass auch ihr euch bald vom Blut der Menschen ernährt.«

Fiona und Rachel hatten jedes Wort verstanden. Nur wollte das Gesagte nicht in ihre Köpfe. Es war einfach zu absurd. Natürlich wussten sie, was Vampire waren. Gerade in der letzten Zeit hatten sie in den Medien Hochkonjunktur. Ob das nun im TV war, in den Büchern oder auf Gruselfeten. Vampire waren überall zu finden, aber sie waren auch ein Fake und keine Tatsache.

Das sah hier anders aus. Vor ihnen stand so etwas wie eine Sex-Göttin, die ihre beiden spitzen Zähne präsentierte, und das war kein künstliches Gebiss. Die Dinger sahen anders aus.

Die Freundinnen waren blass geworden. Sie sahen jetzt schon aus, als hätten sie ihr Blut verloren. Sie wollten wohl nachdenken, doch das gelang ihnen nicht. Sie waren durcheinander, sie standen da und schluckten. Ihre Augen lagen tief in den Höhlen, und beide fühlten sich wie in einem Gefängnis eingeschlossen.

Fiona Jackson war diejenige von ihnen, die immer schneller den Mund aufmachte. Das tat sie auch jetzt, und sie fragte mit leiser Stimme: »Das ist doch wohl ein Witz – oder?«

»Nein. Ich liebe Partys. Sie wird stattfinden. Ich bin nicht umsonst hier. Ich habe Hunger und ich will meinen Spaß haben.«

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