Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 1702

Rückkehr der Verdammten

Die letzten Schritte legte Amos Burke keuchend zurück. Schließlich hatte er die kleine Anhöhe überwunden und stolperte auf die primitive Hütte zu, die tatsächlich noch vorhanden war und all den Jahren den Unbilden des Wetters getrotzt hatte. Sie stand unter den Zweigen der blattlosen Bäume. Sogar die Tür war noch da, gegen die Amos Burke lief und an deren Rändern er sich festhielt. Er musste erst mal Atem schöpfen, bevor er in die Hütte hineinging, um sich zu verstecken …

Mit Händen und Knien stieß er die Tür schließlich nach innen.

Er wäre beinahe noch über die etwas erhöhte Schwelle gestolpert, fing sich und betrat leicht schwankend die Hütte. Sein Blick war auf die alte Bank gerichtet, die quer zum Eingang stand. Auf sie ließ er sich fallen und war froh, dass das alte Holz nicht unter ihm zusammenbrach.

Geschafft!

Nur dieses eine Wort huschte durch seinen Kopf. Dass er so weit kommen würde, damit hätte er nach seinem Ausbruch nicht gerechnet, aber er hatte alle Hindernisse überwunden und konnte endlich Atem schöpfen.

Burke blieb auf der Bank sitzen. Er lehnte sich gegen die kalte Wand und schloss die Augen. Allmählich kam er zu Atem. Einige Male zuckten seine Lippen. Es war so etwas wie die Andeutung eines Lächelns. Obwohl sich außerhalb der Hütte die Temperaturen gegen den Nullpunkt bewegten, lag Schweiß auf seiner Stirn. Die Kleidung, die er trug, wärmte kaum, aber das machte ihm alles nichts aus. Wichtig war dieser Teilsieg, der ein endgültiger werden sollte.

Der Mann mit dem dunklen Bürstenschnitt und dem eckigen Kinn unter der breiten Nase hatte es geschafft. Er war geflohen. Ab aus dem Wagen, der ihn vom Knast zu einem Zahnarzt hatte bringen sollen. Unterwegs war ihm die Flucht gelungen. Seine beiden Bewacher hatte er durch diese Aktion völlig überrascht. Es lag auch daran, dass sie ihn nicht ernst genommen hatten. Auch er sah sich nicht als Verbrecher an. Er war ein Betrüger, okay, aber die Leute hatten es ihm zu leicht gemacht, als sie ihm ihr Geld anvertrauten. Nun ja, zum Schluss war er zu unvorsichtig gewesen. Er hätte sich absetzen sollen. Das hatte er versäumt, und so war er aufgelaufen.

Zwei Jahre ohne Bewährung hatte man ihm aufgebrummt. Eine Zeit, die er nicht hatte absitzen wollen. Die ersten drei Monate waren noch schlimmer für ihn gewesen, als er sich vorgestellt hatte, und die Chance zur Flucht hatte er sofort ergriffen und war dann zwischen zwei Orten abgehauen und einfach nur gerannt. Er kannte sich in dieser Gegend aus, hier war er als Kind oft genug bei seiner Tante und seinem Onkel gewesen. Da hatte er die Freiheit genossen, um durch die Umgebung zu streifen, und das hatte sich an diesem Tag bezahlt gemacht.

Einige Minuten gönnte er sich. Eine Pause, die ihm gut tat, die dafür sorgte, dass die Nervenanspannung abflaute. Ab jetzt sollte sein Leben ohne Gitter verlaufen.

Burke musste nachdenken. Das Haus seiner Verwandten lag nicht zu weit entfernt. Er wusste, dass sein Onkel gestorben war, aber die Tante lebte noch, und sie wollte er besuchen, auch wenn er sie schon über Jahre hinweg nicht mehr gesehen hatte. Von seinen Geschäften wusste sie nichts und seine Gegner wussten nichts von seiner Tante. Eine gute Konstellation.

Den Weg kannte er noch. Und nicht nur den offiziellen. Er würde eine Abkürzung nehmen und sich durch die Natur schlagen, wie er immer zu sagen pflegte. Er wollte auch erst bei Anbruch der Dunkelheit bei seiner Tante erscheinen.

Amos Burke überlegte, wie lange er noch in der Hütte bleiben sollte. Ausgeruht war er. Das Laufen würde ihm keine Probleme machen. Zwar würde man nach ihm fahnden, doch er glaubte nicht, dass sie ihm bereits auf der Spur waren. Zudem war er kein Schwerverbrecher. Er hatte keinen Menschen umgebracht, nur eben einige Gutgläubige ins finanzielle Chaos laufen lassen. Für die Betrogenen sehr schlimm, denn es gab nicht wenige, die alles verloren hatten. Es hatte sogar Selbstmorde gegeben, und diese Taten berührten ihn schon.

Es war jetzt nicht die Zeit, großartig darüber nachzudenken. Er musste und wollte weg.

Genügend ausgeruht war er. Burke wollte auch nicht zu lange warten. Um diese Jahrszeit wurde es rasch dunkel. Bevor sich der Tag verabschiedet hatte, wollte er sein Ziel erreicht haben.

Als er sich von der Bank erhob, spürte er seine Knochen. Zwar war Amos Burke kein alter Mann – knapp vierzig Lenze alt –, aber es gab doch einige Probleme mit der Kondition. Sein sportliches Verhalten hatte in der Regel aus Übungen am Schreibtisch bestanden.

Er achtete nicht auf das Ziehen in seinen Beinen. Schwerfällig setzte er sich in Bewegung. Die Tür hatte er nicht ganz hinter sich zugezogen. Um die Hütte zu verlassen, musste er sie weiter aufziehen, was er auch tat. Am Boden klemmte sie etwas, doch das war für ihn kein Problem.

Er zog sie so weit auf, dass er nach draußen gehen konnte. Er hatte vor, erst mal stehen zu bleiben und sich umzuschauen. Es war wichtig für ihn, die Umgebung zu kontrollieren, denn so recht traute er dem Frieden nicht.

Wenige Sekunden später war er zufrieden. Er hörte und sah auch nichts Verdächtiges.

Über seine schmalen Lippen huschte ein erstes Lächeln. Für einen Moment funkelten sogar seine Augen. Es war alles okay. Er konnte sich auf den Weg zu seiner Tante machen.

Die Tür wollte er wieder schließen. Nichts sollte darauf hindeuten, dass die Hütte besucht worden war.

Er drehte sich um, fasste nach der lose hängenden Klinke, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, als alles anders wurde.

Plötzlich hörte er Stimmen!

Im ersten Moment schoss ihm das Blut in den Kopf. Sein Herz schlug schneller. Er spürte in seinem Innern einen wahnsinnigen Druck, und Burke wusste nicht, was er unternehmen sollte.

Hineingehen oder sich in die Büsche schlagen.

Die Echos der Männerstimmen blieben bestehen. Es war für ihn nur nicht herauszufinden, aus welcher Richtung sie ihn erreichten. Jedenfalls waren die Männer nicht zu sehen, aber nahe genug herangekommen, um ihn zu entdecken, wenn er flüchtete.

Burke reagierte von Panik getrieben. Er hätte noch wegrennen können, doch das tat er nicht. Er riss noch mal die Tür der Hütte auf und versteckte sich im Innern. Kaum hatte er das getan, fasste er sich an die Stirn, weil es ihm blödsinnig vorkam. Zu ändern war es leider nicht mehr. Er musste abwarten und auf ein kleines Wunder hoffen, dass die Männer die Hütte nicht betraten.

Außerdem bestand eine winzige Hoffnung. Die Stimmen waren ihm fremd gewesen. Sie gehörten keinem seiner Wächter, die mit ihm im Wagen gesessen hatten. Es war durchaus möglich, dass sich Wanderer in diese Gegend verirrt hatten.

Ich muss die Nerven bewahren!, dachte er. Ich darf auf keinen Fall durchdrehen …

Er behielt die Nerven. Er wartete. Und er blickte auf die Tür, die er nicht wieder zugezogen hatte, die allerdings so weit offen stand, dass er nach draußen schauen konnte.

Da sah er sie.

Zwei Männer waren es in der Tat, und sie waren nicht weit von der Tür entfernt. Es sah so aus, als wollten sie die Hütte betreten, was Burkes Herz noch mal schneller schlagen ließ, doch dann atmete er auf, als die Fremden etwa in einem Schritt Entfernung vor der Tür anhielten und zunächst mal nichts taten.

Eine Galgenfrist!, dachte Burke. Er hielt den Atem an. Auf keinen Fall wollte er sich bemerkbar machen, denn das hätte für ihn negativ ausgehen können.

Er schaute sich die beiden Männer an, ohne von ihnen gesehen zu werden. Sie waren für ihn unterschiedlich. In der Größe ungefähr gleich, doch von der Haarfarbe völlig verschieden. Einer von ihnen hatte schwarze Haare, der andere schlohweiße, die sehr dicht auf seinem Kopf wuchsen.

Auch die Kleidung machte Burke stutzig, nicht nur das Verhalten der beiden. Was sie trugen, passte nicht in diese Zeit. Das hatte auch nichts mit Mode zu tun. Es war einfach anders. Der Weißhaarige hatte sich für einen langen Gehrock entschieden, während der andere keinen Mantel trug, sondern einen Umhang, wie man ihn aus früheren Zeiten her kannte. Das war schon merkwürdig. Die beiden Männer schienen von einer Verkleidungsparty gekommen zu sein.

Amos Burke hatte sein eigenes Schicksal vergessen. Er war neugierig geworden und wollte wissen, was die beiden Männer miteinander zu reden hatten. Deshalb trat er noch näher an die Tür heran, um sie besser verstehen zu können.

Ja, sie redeten. Das allerdings war für Burke völlig uninteressant geworden, denn etwas anderes traf ihn plötzlich mit voller Wucht.

Es war der Geruch, der von den Männern ausging.

So roch man nicht.

Dieser Gestank war faulig. Einfach widerlich.

Und der Gedanke kam ihm plötzlich.

Die beiden Männer stanken wie verwesende Leichen!

***

In dieser Sekunde glaubte Amos Burke, nicht mehr er selbst zu sein. Was er da riechen musste, war einfach nur verrückt. So etwas konnte es normal nicht geben. Das musste eine Täuschung sein, aber genau das war es nicht.

Burke bewunderte sich selbst, weil er die Nerven behielt. Er ging auch jetzt nicht weg und beobachtete weiter, ohne dass er sich um die Sätze kümmerte, die beide Männer sprachen.

Es war einfach nur der Gestank, der ihm entgegen trieb. Widerlich. Er raubte ihm den Atem, und er drang durch den Türspalt, als wäre er nur für ihn bestimmt.

Aber er schaffte es, sich die beiden Männer genauer anzuschauen. Die altertümliche Kleidung war ihm ja schon aufgefallen, jetzt kam noch mehr hinzu. Er entdeckte, dass die beiden Männer bewaffnet waren. Nicht mit Schusswaffen, wie es normal gewesen wäre, nein, er sah deutlich die Stichwaffen an ihren Seiten. Es waren Säbel oder Degen. So genau kannte er sich damit nicht aus. Jedenfalls trug man die Waffen nicht mehr heutzutage.

Es schüttelte den Kopf. Irgendwas musste er tun. Nach wie vor versuchte er auch, den Atem anzuhalten, was ihm nicht gelang. Wenn er Luft holte, dann vorsichtig durch die Nase, denn er wollte den Leichengestank nicht im Mund haben.

Dennoch wurde ihm fast übel. Er wünschte sich, dass die beiden Männer wieder verschwanden, aber den Gefallen taten sie ihm leider nicht. Sie blieben da, sie sprachen, sie flüsterten, und einer von ihnen deutete mit einer Handbewegung in die Umgebung, als wollte er dem anderen etwas zeigen.

Beide nickten zur selben Zeit.

Es war so etwas wie ein Signal. Sie drehten sich um und gingen entschlossen auf die Hüttentür zu. Sie mussten nur einen Schritt gehen, um sie zu erreichen. Ein Tritt stieß sie nach innen. Für einen Moment wurde es heller, dann betraten die ungleichen Personen die Hütte.

Sie blieben bereits nach dem ersten Schritt stehen und starrten den Mann an, der fassungs- und bewegungslos vor der Bank stand und kein Wort sagte …

***

Amos Burke war völlig von der Rolle. Was er hier erlebte, glich einem bösen Albtraum, der leider keiner war, denn in den Träumen der Menschen existieren keine Gerüche.

Das war hier so.

Der Gestank hatte sich intensiviert. Wie ein unsichtbarer Schwall wehte er auf Burke zu, der das Gefühl hatte, überhaupt nicht mehr atmen zu können.

Zwei Augenpaare starrten ihn an. Es war hell genug in der Hütte, um auch die Augen zu erkennen, die eigenartig glänzten.

Niemand sprach ein Wort. Es wurde nur gestarrt und erinnerte an ein stummes Kräftemessen, wobei sich Amos Burke alles andere als ein Sieger fühlte.

Der Ausbrecher wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, bis er sich endlich ein Herz fasste, leicht nickte und eine Frage stellte.

»Wer sind Sie?«

Beide drehten die Gesichter einander zu. Sie wechselten einen knappen Blick.

Dann ergriff der Weißhaarige das Wort. »Ich bin der Marquis de Canero.«

Auch der zweite Mann gab eine Antwort. Er nickte kurz und sagte: »Ich bin Sir Edward Turner.«

Jetzt wusste Amos Burke Bescheid. Und doch war er nicht schlauer geworden. Mit beiden Namen konnte er beim besten Willen nichts anfangen.

Das merkten auch die beiden Männer, die sich wieder kurz anschauten. Mit leicht vorwurfsvoll klingender Stimme sagte Turner: »Er ist ein Unwissender.«

»Ja, was sollte er auch wissen?«

»Die Zeiten sind andere geworden«, meinte Turner.

Der Marquis de Canero lächelte. »Aber unsere Botschaft ist es nicht. Sie ist die gleiche geblieben. Der Gruß aus der Hölle, und der wird ewig bleiben.«

Amos Burke hatte genau zugehört und jedes Wort verstanden. Allerdings war es ihm nicht möglich, das Gehörte richtig einzuordnen. Er zeigte sich verunsichert. Wie er die beiden seltsamen Gestalten ansah, so kamen sie ihm nicht unbedingt bedrohlich vor. Und doch steckte etwas in ihnen, mit dem er nicht zurechtkam. Es waren für ihn keine unbedingt normalen Menschen mehr. Das bezog er nicht allein auf ihr Aussehen. Es waren ihr Gehabe und ihre Sprechweise. Sie schienen aus einer anderen Zeit zu stammen, was man durchaus auf die Kleidung beziehen konnte, denn sie war mehr als ungewöhnlich.

Und dann gab es da noch diesen Geruch. Nein, der Begriff war falsch. Man konnte nicht von einem Geruch sprechen, sondern von einem Gestank, der das Atmen erschwerte oder ihm sogar einen Teil des Atems raubte. Das war einfach nicht zu fassen.

»Was wollen Sie?« Er hatte nicht vorhabt, die Frage zu stellen, sie war ihm kurzerhand über die Lippen gerutscht, doch er erhielt eine Antwort.

Burke hoffte, dass sie ihm die Wahrheit sagten, auch wenn diese nicht eben prickelnd war.

Der Marquis lächelte. Er nickte dann und meinte: »Wir wollen Sie. Nur Sie allein.«

»Was?«

»Ja.«

Amos Burke wollte lachen. Er schaffte es nicht, weil ihm das Lachen im Hals stecken blieb. Dann hatte er sich wieder gefasst.

»Aber ich kenne Sie nicht. Wir sehen uns hier zum ersten Mal, und Sie beide tun so, als hätten Sie mich gesucht und auch gefunden.«

»Das haben Sie gut erkannt. Es ist zwar nicht unbedingt genau so, aber wir können damit leben. Sie sind sehr wichtig für uns, das müssen Sie uns glauben.«

Burke sah die Dinge längst nicht mehr so optimistisch. Er merkte, dass sein Herz schneller schlug. Plötzlich war seine Stirn feucht geworden. So etwas wie das Gefühl für eine Gefahr war in ihm hochgestiegen. In der Brust spürte er einen starken Druck, selbst das Atmen fiel ihm nicht mehr leicht, und er war bereits dabei, seine Flucht zu bereuen. Im Knast wusste er zumindest, woran er war. Das war hier leider nicht der Fall. Vor ihm lag eine große Leere, in die er hineinspringen musste, ohne zu wissen, wo er landete.

Im Knast hatte er nicht eben zu denen gehört, die das Sagen hatten. Durch sein Mundwerk war es ihm immer wieder gelungen, sich herauszureden, doch in diesem Fall sah es nicht danach aus. Hier gab es andere Vorgaben, und trotzdem versuchte er es.

»Bitte, wer immer Sie auch sein mögen, ich weiß nicht, was wir gemeinsam hätten.«

Sir Edward Turner gab die Antwort. »Sie liegen richtig. Im Moment haben wir nichts gemeinsam, aber Sie werden für uns sehr wichtig sein. Wir haben Sie als unseren Boten ausgesucht, und Sie werden für uns eine bestimmte Aufgabe übernehmen.«

»Ohne dass Sie mich kennen?«

»So ist es.«

»Und wenn ich mich weigere?«

Jetzt schauten sich die beiden Männer erneut an. Sie lachten sogar, bis dieser Turner wieder das Wort übernahm. »Es ist eine beschlossene Sache, und Sie werden sich nicht wehren können, so einfach liegen die Dinge.«

Es war komisch, aber Burke glaubte ihnen. Zudem fühlte er sich völlig verunsichert. Er hätte gern etwas gesagt, aber sein Mund war verschlossen. Er spürte die Angst, er merkte, dass es hinter seiner Stirn tuckerte, und er suchte bereits nach einem Ausweg aus dieser Lage. Freiwillig würden sie ihn nicht laufen lassen, das stand fest. Er musste eine Gelegenheit finden, die Flucht zu ergreifen, so schwer ihm dies auch fallen würden.

Leider stand er so ungünstig, dass ihm der Weg zur Tür versperrt war. Auch damit würde er zurechtkommen müssen. Er musste die beiden Männer aus dem Weg räumen, um freie Bahn zu haben. Also so agieren, wie es einige seiner Mitgefangenen in bestimmten Situationen getan hatten, wenn es zwischen ihnen Ärger gab.

Nicht mehr lange nachdenken, einfach nur handeln.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 1702" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen