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John Sinclair - Folge 1691

Vampir-Dschungel

Die Hölle lag hinter Brad Ellis, doch was vor ihm lag, das konnte schlimmer werden, viel schlimmer.

Dabei hatte er es so gewollt. Er war am Ziel. Oder beinahe. Er hatte die Lücke im Dschungel gefunden. All diejenigen, die ihn ausgelacht hatten, würden nun vor ihm den Hut ziehen müssen.

Noch lag das letzte Stückchen Weg vor ihm. Auch den Dschungel hatte er nicht wirklich verlassen. Es gab eben nur die Lücke, und die war nicht leer, denn dort stand genau das, was Ellis gesucht hatte. Es war diese alte Ruine, die gar nicht so alt wirkte, weil die Strahlen der Sonne wie zufällig auf die Lichtung fielen und die Mauern leicht golden schimmern ließen …

Eine Pyramide war es nicht. Aber das Bauwerk bestand auch nicht aus einem einzigen Teil. Hier waren mehrere rechteckige Stücke aufeinander gesetzt worden. Sie erinnerten an Bungalows, die nach oben hin stetig kleiner wurden.

Brad Ellis wusste nicht, weshalb der Dschungel das Bauwerk verschont hatte. Die Mauern lagen so gut wie frei, nur dort, wo sie den Erdboden berührten, wucherte es grün.

Die Hitze war schlimm. Die Feuchtigkeit auch. Aber Ellis gehörte zu den Menschen, die es gewohnt waren, ihr Letztes zu geben, und das hatte sich auch hier nicht geändert. Wäre es anders gewesen, er hätte es erst gar nicht probiert.

Seinen Jeep hatte er einige Kilometer vor seinem jetzigen Standort stehen lassen. Von dort aus hatte er sich zu Fuß durchgeschlagen und wusste, dass er sich noch immer beeilen musste, wenn er die Ruine vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wollte.

Über den Rückweg machte er sich keine Gedanken. Da konnte er sich auf seine lichtstarke Lampe verlassen.

Die letzte Strecke würde beschwerlich werden, weil sie bergauf führte. Die Ruine stand auf einer Anhöhe und war nicht einfach zu erreichen.

Mit dem Ziel vor Augen machte sich Ellis auf den Weg.

Es war nicht still um ihn herum. Überall hörte er die Stimmen der Tiere, die protestierten, weil sie sich in ihrer Ruhe gestört fühlten. Das kannte er, es machte ihm nichts aus. Schlimmer waren schon die Schlingpflanzen, die ihm des Öfteren den Weg versperrten. Da musste er dann zur Machete greifen, um sich einen Weg zu bahnen.

Brad Ellis kämpfte sich durch. Wieder fing er an zu schwitzen. Er hatte fast den Rest an Wasser getrunken, als er sich ausgeruht hatte. Das machte sich nun bemerkbar. Wieder hatten sich die Poren geöffnet und ließen den Schweiß strömen.

Ellis war es gewohnt, den Kampf mit der Natur aufzunehmen. Verbissen kämpfte er sich weiter. Es gab Stellen, da konnte er nicht mehr gehen und musste klettern. Dabei hielt er sich an uralten Baumwurzeln fest, die aus dem Boden ragten.

Über seinem Kopf hatte die Natur ein grünes Dach gebildet.

Er hatte zwei Pumas gesehen, aber die Raubkatzen hatten ihn nicht angegriffen. Sie waren satt, denn sie hatten soeben die Reste eines Hängebauchschweins verzehrt.

Er kämpfte sich durch und hörte nicht mehr auf sein eigenes Keuchen. Schon zuvor hatte er sich in einen menschlichen Roboter verwandelt. Er fand keinen Weg durch die grüne Hölle, aber er war schon froh, nicht mehr klettern zu müssen, und so kam er seinem Ziel immer näher.

Die Sonne war dabei, sich zurückzuziehen. Unter dem Laubdach war es sowieso schattig, und als er die Gelegenheit hatte, durch eine Lücke in diesem Vorhang zu schauen, stellte er fest, dass die Mauern der Ruine nicht mehr so golden schimmerten, sondern bereits von Schatten umflort waren.

Nicht mehr lange! Du hast es bald geschafft! Es ist kein Problem mehr! Diese Gedanken trieben ihn an, und tatsächlich schaffte Ellis es, den Dschungel hinter sich zu lassen.

Als er auf das Gemäuer schaute, blieb er stehen. Es sah aus der Nähe viel wuchtiger aus als aus der Entfernung. Es schimmerte auch nicht mehr golden. Die Mauern bestanden aus Lehm, der getrocknet war, aber seine Farbe nicht unbedingt verloren hatte, sondern nur durch die Sonne ausgebleicht war.

Ja, der Dschungel war so gut wie nicht mehr vorhanden. All die Pflanzen schienen sich vor dem Mauerwerk gefürchtet zu haben, sonst wären sie daran in die Höhe geklettert. So aber hatten sie es verschont.

Allmählich reduzierte sich sein Herzschlag. Er atmete wieder normal durch und ließ seine Blicke über die alte und mächtige Ruine gleiten.

Ellis suchte nach einem Einstieg. Es gab zahlreiche Löcher im Mauerwerk. Vierecke, Fenster, Öffnungen. Wie immer man sie bezeichnen wollte. Danach suchte er nicht. Ellis ging davon aus, dass es einen normalen Eingang geben musste, und nur der war für ihn interessant. Wenn er ihn hier nicht fand, wollte er an der Rückseite nachschauen.

Das musste er nicht, denn als er noch näher an das Bauwerk herangetreten war, sah er die große Öffnung, die bereits im Schatten lag. Ihm kam sie vor wie ein Tor, das extra für ihn geöffnet worden war.

»Das ist es doch«, flüsterte Brad Ellis. »Das ist genau das, was ich gesucht habe.« Er schaffte sogar ein Lachen.

Die Machete steckte er weg. Dafür hakte er die lichtstarke Lampe vom Gurt los und machte sich auf den Weg zu dem Ziel hin, von dem er bereits seit Jahren geträumt hatte …

***

Es war feucht. Es roch nach Schimmel, nach alten Steinen und verfaulten Pflanzen. Und Ellis umgab eine Luft, die den Namen kaum verdiente, denn es war eine Qual, sie einzuatmen.

Er brauchte sich nicht zu ducken. Der Gang, der sich hinter dem Eingang auftat, war hoch genug. Auch sein Hut streifte nicht an der Decke entlang.

Ellis wusste, dass er kurz vor dem Ziel seiner Träume stand. Er hatte genug gelesen, geforscht, und jetzt wartete er darauf, das zu sehen, was sich über eine lange Zeit hinweg in dieser Ruine gehalten haben musste.

Es waren die weißen Vampire!

Genau die Lebewesen, die es eigentlich nicht gab oder nicht geben durfte. Er hatte versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Es war sinnlos gewesen. Keiner wollte ihm glauben. Man hatte ihn ausgelacht und als Spinner abgetan, aber Ellis hatte sich nicht beirren lassen und stand nun dicht davor, die Blutsauger zu finden.

Das hoffte er zumindest.

Meter für Meter drang er tiefer in das Bauwerk hinein. Die Geräusche des Regenwaldes hatte er längst hinter sich gelassen. Alles um ihn herum atmete eine tiefe Stille.

Der Lichtkegel seiner Lampe tanzte vor ihm her. Er zuckte mal nach oben, dann wieder dem Boden entgegen oder huschte geisterhaft über die Lehmwände zu beiden Seiten.

Auf menschliche Bewohner traf er hier nicht. Wie lange sie bereits diesen Ort verlassen hatten, war ihm nicht bekannt. Aber es hatte sie gegeben, sonst wäre dieses Bauwerk nicht entstanden.

Er wusste, dass jeder Tunnel oder Gang ein Ende haben musste, und das war hier nicht anders. Der Lichtkegel hinterließ auf einer Querwand einen hellen Fleck, was Ellis schon enttäuschte. Er hatte nicht daran gedacht, so schnell an einem Weiterkommen gehindert zu werden.

Ellis bewegte sich auf die Wand zu und hatte sie noch nicht erreicht, als er seinen Irrtum eingestehen musste. Es gab zwei weitere Gänge, die vor der Querwand nach rechts und links führten.

»Sehr gut«, flüsterte er und leuchtete in den rechten Gang hinein.

Diesmal sah er ein Ziel. Es war eine Leiter, die in die Höhe führte. Ganz klar. Irgendwie hatten die Bewohner ja in die oberen Ebenen gelangen müssen. Die Leiter war jedoch leider nur in Fragmenten vorhanden. Der überwiegende Teil an ihr war zerbrochen.

Er leuchtete nach links.

Das war sein Weg. Er sah, dass sich der Boden des Tunnels senkte. Er führte in die Tiefe, und das wiederum war für Ellis viel interessanter. Er suchte nach einem Zentrum, einem Mittelpunkt, wo sich alles vereinigte.

Den Beweis hatte Brad Ellis zwar noch nicht, er wusste nur mit großer Sicherheit, dass er nicht falsch lag.

Wo endete der Weg?

Ellis ging ihn. Er war vorsichtig. Er rechnete mit einem Angriff und er dachte auch daran, dass innerhalb dieses Bauwerks Fallen gelegt sein konnten. Für Eindringlinge, die hier nichts zu suchen hatten. Das war von den ägyptischen Pyramiden bekannt.

Aber es passierte nichts, was ihn hätte erschrecken können. Kein Tier lauerte auf ihn, das auf Beute aus war.

Er dachte an die Vampire, die er finden wollte. Er würde sie der Welt als einen großen Beweis zeigen, aber bisher hatte er kein Glück gehabt.

Dafür führte ihn der Weg immer weiter in die Tiefe, wo es stank und die Luft schlechter wurde. Noch feuchter, noch dichter. Wieder drang ihm der Schweiß aus den Poren und er fragte sich, wie lange er das noch durchhalten konnte, ohne zusammenzubrechen.

Nicht mal eine halbe Minute später weiteten sich seine Augen. Nur ein Begriff schoss durch seinen Kopf.

ZIEL!

Ja, das musste es einfach sein. Dort, wo sich der helle Lichtkegel bewegte, waren die Wände verschwunden. Es gab den Gang nicht mehr, stattdessen verlor sich der Schein in der Dunkelheit, sodass Ellis den Eindruck gewann, sich in einer gewaltigen Höhle zu befinden.

Und das war auch so, denn nach einigen Metern stand er in dieser unterirdischen Welt, wobei sich seine Augen weiteten und er nur staunen konnte.

Obwohl er nichts Neues sah, war ihm bewusst, dass er sein Ziel erreicht hatte, nach dem er jahrelang geforscht hatte. Hier musste es sein. Es gab für ihn keine andere Lösung. Der Dschungel hatte sein Geheimnis gelüftet.

Ellis konnte nicht mehr gehen. Er musste sich erst beruhigen. Tief durchatmen, das Zittern seiner Glieder unterdrücken und wieder zu sich selbst finden.

Zurück blieb nur ein Wort.

Geschafft!

Am liebsten hätte er sich hingesetzt und sich ausgeruht. Aber er wusste auch, dass er noch nicht ganz am Ziel war. Er hatte noch nicht das gesehen, nach dem er wirklich suchte. Das musste er noch finden und er ging davon aus, dass es sich in seiner unmittelbaren Nähe befand, wobei er noch ein paar Meter nach vorn gehen musste, denn er stand erst am Beginn dieser riesigen unterirdischen Höhle, die von den früheren Bewohnern wahrscheinlich als Versammlungsort für alte Rituale benutzt wurde. Hier konnte man mit den Göttern in Kontakt treten. Möglicherweise hatte man sich hier auch zum Sterben hingelegt. Doch das alles waren nur Theorien, die ihm durch den Kopf schossen.

Er ging tiefer in diesen unterirdischen Dom hinein. Dabei versuchte er, so wenig Geräusche wie möglich zu verursachen, was eigentlich lächerlich war, aber er konnte nicht anders.

Mit dem Lichtkegel suchte er den Boden ab. Er hatte damit gerechnet, Hinterlassenschaften zu entdecken. Irgendwelche Gegenstände des täglichen Lebens oder auch alte Skelette, wenn hier jemand begraben worden war.

Das traf nicht zu. Der Boden war leer, aber ihm fiel der scharfe Geruch auf, der sich hier ausbreitete.

Seine Gedanken kehrten zu den weißen Vampiren zurück.

Wo steckten sie?

Er leuchtete in die Runde. Der Kegel glitt über die Wände hinweg. Er wollte Spuren dieser Tiere finden und sah auch die dunklen Flecken, die dort klebten. Das konnte durchaus der Kot der Fledermäuse sein, aber sicher war er sich nicht.

»Sie sind hier«, murmelte er, »zumindest hier in der Nähe. Das weiß ich genau.«

Er hörte nichts und blieb weiterhin in der bedrückenden Stille stehen, um sich seinen Gedanken hinzugeben.

Bis zu dem Zeitpunkt, als urplötzlich etwas geschah und sich alles änderte.

Er hörte einen Sturm. Zumindest ein Geräusch, das dem ähnelte. Es war plötzlich da. Es hatte keine Vorwarnung gegeben, und im ersten Moment wusste er auch nicht, woher dieses Geräusch gekommen war. Er war nicht fähig, eine Richtung festzustellen, weil ihn das Geräusch zu sehr überrascht hatte.

Er drehte sich auf der Stelle.

Seine Lampe machte die Bewegung mit. Er hatte sie etwas angehoben und leuchtete dorthin, wo er das Geräusch am lautesten wahrgenommen hatte.

Es war der Gang, durch den er gekommen war, und den sah er nicht mehr so, wie er ihn kannte.

Er war ausgefüllt von einer Masse aus hellen, fliegenden Wesen, die sich hektisch bewegten und dennoch einen dichten Pulk bildeten.

Eine kompakte Masse aus unzähligen weißen Fledermäusen raste auf ihn zu.

Er wusste, dass er keine Deckung finden konnte. Er musste sich der weißen Masse stellen, und genau damit hatte er nicht gerechnet. Er war darauf gefasst gewesen, das eine oder andere Exemplar zu finden, diese Masse jedoch raubte ihm den Atem.

Er lief zurück und hatte die ersten Schritte geschafft, als sich das Geräusch vervielfachte. Und diesmal kam es nicht von vorn, sondern von oben. Dort hatte er noch nicht hingeleuchtet.

Jetzt tat er es und das helle Licht traf einen Wirbelsturm aus weißen Fledermäusen, die nur ein Ziel hatten – nämlich ihn!

Es gab für Brad Ellis keine Chance mehr, ihnen auszuweichen. Sie fielen ihm mit der gesamten Wucht ihrer Masse entgegen. Plötzlich war er nicht mehr der Forscher, der Entdecker, der Abenteurer – er war nur noch ein Mensch, der Angst um sein Leben hatte. Wenn diese Tiere Blut saugen wollten, dann war er für sie das ideale Opfer. Andere Körper gab es nicht in seiner Nähe.

Er stolperte so weit zurück, bis er mit dem Rücken gegen die Wand prallte. Dort blieb er stehen. Bevor er seine Arme vor das Gesicht riss, schaute er nach vorn.

Ellis sah nichts mehr.

Es waren nur die weißen Fledermäuse, die ihn umschwirrten. Jedes Tier war so groß wie eine Männerhand, und jedes Tier fand sein Ziel.

Er schrie. Die Lampe glitt ihm aus der Hand und landete am Boden, wo sie nach wie vor ihr Licht abgab. Aber das war ihm egal. Er wusste, dass er hier nicht mehr hinaus kam.

Dann waren sie über ihm.

Sie hatten sich als Masse auf ihn gestürzt. Er konnte sie nicht abwehren. Er schlug zwar mit den Fäusten in die wilde Horde hinein, traf auch zahlreiche der ledrigen Gestalten, aber das half ihm nicht. Plötzlich hingen sie überall an seinem Körper. Vom Fuß bis zu den Haaren bedeckten sie ihn. Er sah nichts mehr, denn sie klebten auch auf seinem Gesicht.

Und sie bissen zu!

Die Bisse taten zuerst nicht weh, aber in der Masse war es schon schlimm. Blut sprudelte aus kleinen Wunden, das von den Tieren gierig getrunken wurde.

Sie hingen an seinem ganzen Körper. Und sogar übereinander, sodass er unter der weißen flatterigen Schicht begraben war. Ein Entkommen gab es nicht. Die weißen Fledermäuse, die er so intensiv gesucht hatte, waren ihm über. Sie saugten, sie bissen, sie drangen durch den Hemdausschnitt bis zu seiner Brust vor und holten sich dort weiteres Blut.

Die Tiere verstopften seien Mund. Er bekam keine Luft mehr. Sie drangen in seine Kehle ein und bissen ihn auch von innen.

Es dauerte nicht mehr lange, da verlor er den Halt. Ellis befand sich in einem Zustand, in dem er nicht wusste, ob er noch lebte oder bereits tot war.

Erst als er am Boden lag, ließen die Fledermäuse von ihm ab.

Zurück blieb ein Mensch, der völlig zerbissen und ausgeblutet aussah …

***

Irgendwann öffnete Brad Ellis die Augen.

Ich bin tot!, dachte er und schalt sich zugleich einen Narren, denn Tote waren nicht mehr fähig zu denken.

Das sah bei ihm anders aus. Er war nicht tot, er lebte, und er war sogar in der Lage, sich zu bewegen, was ihm wie ein Wunder vorkam.

Seine Taschenlampe war mit starken Batterien bestückt, und so gab sie jetzt noch ihr Licht ab. Der Schein strahlte über einen leeren Boden hinweg und verlor sich irgendwo in der Dunkelheit.

Ellis blieb liegen. Er schaute in die Höhe. Von der Decke sah er so gut wie nichts. Sie wurde von der Finsternis verschluckt.

Er dachte daran, was ihm widerfahren war, aber eine weiße Fledermaus sah er nirgendwo.

War das alles nur ein Traum gewesen?

Erste Erinnerungen schossen ihm durch den Kopf. Nein, es war kein Traum gewesen. Er hatte es wirklich erlebt, und es war eine Realität, die einfach unglaublich war.

Darüber konnte er nur den Kopf schütteln. So etwas war nicht möglich. Er hätte erstickt sein müssen. Er hatte noch kurz vor seinem Wegtreten gespürt, dass ihm die Luft weg blieb, und jetzt lag er hier, und dachte über das Erlebte nach.

Ellis wunderte sich über sich selbst.

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