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John Sinclair - Folge 1690

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Die Schwelle zum Jenseits
  4. Vorschau

Die Schwelle zum Jenseits

»Glaub es mir, Marcia, dieser Weg ist etwas Wunderbares, Einmaliges. Ich weiß gar nicht, wie ich mich ausdrücken soll, um der Wahrheit nahe zu kommen …«

Die junge Frau atmete schwer. Sie versuchte, eine Antwort zu geben, und musste lange nachdenken. Schließlich hatte sie die passenden Worte gefunden.

»Aber er führt doch in den Tod, nicht wahr?«

»Nein, nicht in den Tod. Nur ins Jenseits …«

Marcia schluckte, und ihre Hände verkrampften sich dabei. »Ist das nicht das Gleiche?«

Die Stimme lachte. »Ganz und gar nicht. Es ist völlig anders. Es ist einfach nur großartig.«

»Und dann?«, flüsterte sie, wobei sie den Hörer des Telefons hart gegen das Ohr drückte.

»Was meinst du damit?«

»Wie sieht es aus? Ich möchte gern Bescheid darüber wissen, verstehst du?«

»Das kann ich mir denken. Das wirst du auch. Aber ich denke, dass es nicht gut wäre, wenn ich dir jetzt etwas verrate. Du musst alles selbst erleben.«

Marcia antwortete nicht. Sie hielt den Kopf gesenkt, legte den Hörer aber nicht zur Seite. Sie dachte nach, sie schluckte, sie schloss die Augen, öffnete sie wieder und war sich über sich selbst nicht im Klaren.

In den Tiefen ihrer Seele wollte sie ja gehen, obwohl ihr der Verstand davon abriet.

Sie stellte eine andere Frage mit leiser Stimme. »Wer bist du eigentlich? Mit wem spreche ich?«

»Das kann ich dir sagen. Du sprichst mit einem Guten. Mit einem sehr Guten sogar.«

»Ja, der keinen Namen hat.«

»Sicher denkst du das. Doch es ist ein Irrtum. Ich habe einen Namen, den du auch erfahren wirst.«

»Dann bitte.«

»Später, meine liebe Marcia. Später, wenn wir uns gegenüberstehen. Dann wirst du das erfahren, was du wissen musst. Dann wird auch dein Blick frei sein.«

Erneut überdeckte das Locken die Stimme. Marcia atmete heftiger. Noch schwankte sie, aber sie merkte selbst, dass sie dabei war, nachzugeben. Dass sie mit dem Sprecher in Kontakt getreten war, war eine Folge dessen, was sie sich angetan hatte. Sie hatte gesät, und die Frucht war jetzt aufgegangen. Daran gab es nichts zu rütteln. Da konnte sie sich noch so stark wehren, das Neue in ihr war einfach stärker.

»Brauchst du denn noch immer Bedenkzeit, Marcia?« Die Stimme riss sie wieder aus ihren Gedanken. Sogar ein schwacher Vorwurf war darin mitgeschwungen.

»Nein, nein, ich habe mich entschieden.«

Eine kurze Pause entstand. Marcia fürchtete schon, dass der Sprecher ablehnen würde. Er tat es nicht und hatte seine Stimme nur zu einem Flüstern gesenkt.

»Ich freue mich, dass du so darüber denkst, ja, es ist wirklich wunderbar, und du wirst deinen neuen Weg nicht bereuen. Was nutzt dir das schöne Leben, das man dir bietet? Du solltest den wahren Weg kennenlernen, denn nur er ist wichtig.«

»Ja, ich weiß es.«

»Dann möchte ich dich bitten, dass du mich am morgigen Tag besuchst.«

»Und wie komme ich zu dir?«

»Ich werde dir den Weg beschreiben. Du wirst von Mailand aus mit dem Zug bis Caribrese fahren. Dort steigst du aus, und alles Weitere wird sich finden. Aber eines kann ich dir versprechen. Du wirst dort bereits in meiner Nähe sein, und ich freue mich darauf, dich zu sehen.«

»Was muss ich mitnehmen?«, fragte sie.

»Nicht viel. Nur ein Notgepäck. Alles wird sich regeln. Verlass dich darauf.«

»Was ist mit meinen Eltern?«, flüsterte sie. »Bitte, ich möchte mich von ihnen verabschieden und …«

»Nein, auf keinen Fall!« Der geheimnisvolle Anrufer zeigte jetzt, dass seine Stimme auch hart klingen konnte. »Das darfst du auf keinen Fall. Deine Eltern sollen von nichts wissen. Diesen Weg musst du jetzt allein gehen. Sei erwachsen, Marcia. Du bist doch erwachsen. Oder nicht? Wolltest du nicht die andere Welt kennenlernen? Eine Welt, die dir bisher verborgen geblieben ist und nur von besonderen Auserwählten gesehen wird? Das ist es doch, was du wolltest – oder?«

Sie musste sich die Antwort erst überlegen. Dann sprach sie mit leiser Stimme: »Ja, das habe ich mir sogar vorgestellt. Ich wollte hinter die Dinge schauen.«

»Richtig und wunderbar, meine Teure. Ich sehe schon, dass wir uns verstehen, und ich kann dir schon jetzt sagen, dass ich mich auf dich freue.«

»Ist schon gut«, sagte sie, »ist schon gut.«

»Dann werde ich jetzt das Gespräch beenden. Du weißt, was du zu tun hast. Oder gibt es noch Fragen?«

»Nein, von mir aus habe ich keine mehr.«

»Das ist wunderbar. Dann beende ich jetzt das Gespräch und warte darauf, dir gegenübertreten zu können.«

»Ja, ich auch …« Marcia drehte sich um und stellte das Telefon auf die Station. Danach blieb sie auf der Kante des Sessels sitzen. Sie bewegte sich nicht und warf nur einen letzten Rundblick durch ihr Zimmer.

Es war so groß. Es war so perfekt eingerichtet. Stoffe und Kissen waren genau aufeinander abgestimmt. Der Teppichboden passte sich an, und sie liebte das sanfte Schimmern der Seidentapeten.

Nein, jetzt nicht mehr. Das würde sie alles hinter sich lassen. Es gehörte nicht mehr zu ihrem Leben. Sie hatte sich für etwas völlig anderes entschieden.

Warum denn dieser Luxus? Wozu? Es war sowieso alles nur geliehen auf dieser Welt, andere Dinge waren wichtiger. Das Leben, die Existenz, war einfach nur kurz. Es gab etwas, das dahinter lag, und nur das zählte. Das viel Längere. Damit war das normale Leben einfach nicht zu vergleichen.

Und das sollte sie sehen können. Der Blick in die andere Welt. Der Blick in das, was jeden Menschen erwartete.

Marcia freute sich auf das Jenseits. Zugleich jedoch fürchtete sie sich davor …

***

Marcia Gitti hatte den Mailänder Hauptbahnhof erreicht und fühlte sich in dem Trubel unsicher. Sie umklammerte die kleine Reisetasche und ließ ihre Blicke über die Anzeigetafel wandern, um zu schauen, wann ihr Zug abfuhr.

Er war dort nicht angegeben, und ein leichter Anflug von Panik stieg in ihr hoch. Wenn es diesen Zug gar nicht gab, ja dann – dann wäre alles umsonst gewesen, dann hätte sie wieder zurück nach Hause gemusst.

Sie stöhnte leise auf und fuhr mit gespreizten Fingern über ihr Gesicht. Was sollte sie tun? Sie hatte sich alles so gut ausgedacht. Es war alles so einfach – in den Zug steigen und dorthin fahren, wo man sie abholen würde. Aber jetzt gab es schon das erste Problem.

Marcia kannte sich mit den Gegebenheiten des normalen Lebens nicht aus. Da war sie überfordert. Man hatte ihr so etwas abgenommen. In den Kreisen, in denen sie und ihre Eltern sich bewegten, fuhr man nicht mit dem Zug, es gab genügend Luxusautos und auch Flugzeuge, in die man einstieg.

Es war schwer für sie, das Gefühl der Panik zu unterdrücken. Sie konnte sich auch nicht verstellen und wanderte in den nächsten Sekunden ziellos umher, bis sie mit einer Frau zusammenstieß, die ein Lachen von sich gab.

»He, was ist denn?«

Marcia erstarrte. Im nächsten Augenblick schaute sie in das lächelnde Gesicht einer uniformierten Frau, die keine Polizistin war, sondern zum Bahnpersonal gehörte.

Die Frau fand genau die richtigen Worte. »Sie scheinen schon etwas durcheinander zu sein, wenn ich Sie mir so anschaue.«

»Si, das bin ich.«

»Und wo liegt das Problem?«

»Ich suche einen Zug, der mich nach Caribrese bringen soll. In den Norden, den Bergen zu.«

Die Frau, die sehr kompetent aussah, nickte. »Ja«, sagte sie dann, »es fährt ein Zug.«

»Aber ich habe keinen auf der Anzeigetafel gesehen und ich bin nicht blind.«

»Das glaube ich Ihnen, er ist auch nicht hier angezeigt, wo nur die Fernzüge zu sehen sind. Sie müssen sich schon zu einer anderen Tafel begeben.«

»Aha. Und wo finde ich die?«

»Ich bringe Sie hin.«

Marcia Gitti fiel ein Stein vom Herzen. »Das – das – ist aber nett«, flüsterte sie.

»Kommen Sie. Viel Zeit haben wir nicht. Ich kenne zwar die genauen Abfahrzeiten auf die Minute nicht, aber wir sollten wirklich nicht trödeln.«

»Nein, nein, das will ich auch nicht.«

»Außerdem fährt der Zug auf einem Nebengleis ab.«

»Jetzt weiß ich Bescheid.«

Die beiden Frauen gingen mit schnellen Schritten. Marcia hatte das Gefühl, etwas sagen zu müssen, und so berichtete sie davon, dass sie in Caribrese Bekannte besuchen wollte. Dann fragte sie: »Kennen Sie den Ort vielleicht?«

Die Frau blieb für einen Moment stehen, wobei sie den Kopf schüttelte. »Ich kenne ihn nicht, aber ich habe bereits von ihm gehört. Er liegt zwar nicht am Ende der Welt, schließlich fährt eine Bahn dorthin, aber es ist dort wohl nicht viel los. Das habe ich mal von einem Bekannten gehört. Früher hat es dort mal ein Kloster gegeben, aber das ist lange vorbei. Jetzt stehen da nur noch Ruinen, aber genau weiß ich das auch nicht.«

»Das wusste ich nicht.«

Die Beamtin schlug ihr auf die Schulter. »Ist auch nicht schlimm. Man wird Ihnen sicherlich davon berichten, wenn Sie erst dort sind.«

»Das glaube ich auch.«

Die Hektik der großen Bahnhofshalle hatten sie hinter sich gelassen. Sie gingen durch einen Nebengang, der schon fast an einen düsteren Tunnel erinnerte und nicht eben einladend wirkte. Die Lampen in den oberen Hälften der Wände gaben ein nur spärliches Licht ab, das den gefliesten Boden kaum erreichte. Es war zudem eine schmutzige Umgebung, und wer ihnen hier entgegenkam oder von ihnen passiert wurde, der sah nicht eben Vertrauen erweckend aus.

Angemacht wurden die beiden Frauen nicht. Die Uniform erzeugte wohl einen gewissen Respekt.

Einige Meter weiter vorn fiel von der linken Seite Tageslicht in den Gang. Dort befand sich die Treppe, die zum Bahnsteig hoch führte.

Vor der ersten Stufe blieben die Frauen stehen.

»So, jetzt können Sie sich nicht mehr verlaufen. Gehen Sie die Treppe hoch, dann sind Sie auf dem richtigen Bahnsteig. Ich denke, dass der Zug in kurzer Zeit einlaufen wird.«

Marcia wusste gar nicht, was sie sagen sollte. Mit so viel Hilfsbereitschaft hatte sie nicht gerechnet. Sie bedankte sich bei der Frau und umarmte sie sogar.

»Es ist toll, dass ich Sie getroffen habe und dass Sie mir haben helfen können.«

»Keine Ursache. Dafür bin ich da!«

»Danke sehr.« Marcia beschäftigte sich mit einem Gedanken, von dem sie nicht wusste, ob sie ihn aussprechen sollte oder nicht. Ihre Eltern wussten nicht, wohin sie fahren wollte. Es war alles recht geheim, obwohl sie schon eine Bekannte eingeweiht hatte. Jetzt dachte sie darüber nach, ob sie auch der Frau Bescheid sagen sollte. Sie konnte sich vielleicht mit ihren Eltern in Verbindung setzen und erklären, dass sie sich keine Sorgen machen sollten.

Nein, das war schlecht, denn die Bahnangestellte wusste ohnehin, wohin sie fahren würde. Das sollten ihre Eltern auf keinen Fall von einer Fremden erfahren. Später würde sie es ihnen selbst sagen, obwohl sie nicht wusste, wie das Später aussehen würde.

»Ist noch was?«, fragte die Frau.

»Ähm – nein, nein. Mir ist nur etwas durch den Kopf gegangen. Danke noch mal für Ihre Hilfe.«

»Keine Ursache. Viel Glück.«

Marcia drückte die ihr entgegengestreckte Hand. »Danke, das kann ich brauchen.« Danach packte sie die Reisetasche fester und eilte die Treppe zum Bahnsteig hoch. Dort lief der Zug soeben ein, der sie in ein neues Leben bringen sollte, um ihr das wahre Glück zu zeigen.

Aber sie wusste nicht mehr, ob sie sich darüber freuen sollte oder nicht, und diese gemischten Gefühle blieben bestehen, als sie den Zug betrat …

***

Wozu hatte man alte Freunde, wenn man ihnen nicht mal ab und zu einen Gefallen tun kann?

Mein ältester Freund hieß Bill Conolly, und der hatte es tatsächlich geschafft, dass ich mit ihm zusammen im Flieger nach Mailand saß, um mich dort mit ihm um einen Fall zu kümmern, von dem wir nicht wussten, ob er tatsächlich zu einem werden würde, der auch mich etwas anging.

Offiziell war ich nicht geschickt worden, und so hatte ich mir Urlaub genommen. Drei Tage hatte mir Sir James nicht verwehren können. In der letzten Zeit hatte es beruflich viel Wirbel gegeben und ich hatte mich zumeist im Auge dieses Wirbelsturms befunden.

Worum ging es?

Während Bill Conolly auf dem Sitz neben mir saß und die Augen geschlossen hielt, dachte ich über den Fall nach, der erst noch einer werden sollte.

Aber die Voraussetzungen waren gegeben, und sogar Sheila Conolly hatte darauf gedrängt, dass Bill und ich uns einsetzten, denn es konnte durchaus eine Macht am Werke sein, die wir normalerweise bekämpften.

Es ging um die Familie Gitti.

Romana Gitti war eine Modedesignerin, die tolle und tragbare Kleider entwarf. Und da Sheila Conolly indirekt im Modebusiness tätig war – sie fungierte oft als Geldgeberin und organisierte dazu auch manchmal den Vertrieb –, kannte sie sich in der Branche aus. Als sie Romana Gitti kennenlernte, waren sich die Frauen von Beginn an sympathisch gewesen und hatten eine Zusammenarbeit beschlossen.

Sheila war hin und wieder mal für einen oder zwei Tage nach Mailand geflogen, man hatte dort über die neuesten Kollektionen gesprochen und war sich auch privat näher gekommen.

Die Familien kannten sich, und die Conollys wussten auch, dass die Gittis eine Tochter hatten, die zwei Jahre älter als Johnny Conolly war.

Sie hieß Marcia, und Romana Gitti war froh gewesen, dass sich ihre Tochter für den gleichen Weg entschieden hatte wie sie. Marcia wollte ins Modegeschäft einsteigen.

Doch dann hatte sie es sich anders überlegt. Von einem Tag auf den anderen war sie ausgestiegen, um ihr Leben radikal zu ändern.

Das war ihr auch gelungen.

Weg aus der Welt der Überdrehten, der Exzessiven, der Showleute, die in ihrer eigenen Wirklichkeit lebten. Marcia war zwar nicht in einem Kloster verschwunden, aber dem Weg ihrer Eltern wollte sie nicht mehr folgen. Dass sie noch bei ihnen wohnte, glich schon einem kleinen Wunder.

Und dann war sie verschwunden.

Von einem Tag auf den anderen.

Die Eltern hatten nichts mehr von ihr gehört. Marcia war einfach weg gewesen. Niemand aus ihrem Freundeskreis wusste auch nur in etwa, wo sie sich aufhalten könnte.

Auch das wäre noch kein Grund für mich gewesen, zusammen mit Bill nach Mailand zu fliegen, aber Marcia Gitti hatte sich auf eine ungewöhnliche Art und Weise verändert. Sie hatte ihre Gedanken auf einen alten Kassettenrekorder gesprochen, der zufällig gefunden worden war.

Und da war die Rede vom Tod gewesen. Von einem nicht so richtigen Tod, aber von einem Blick oder Besuch im Jenseits, der faszinierend für sie war. Diesem Neuen galt ihr gesamtes Sinnen und Trachten. An nichts anderes mehr wollte oder konnte sie denken.

Mit ihren Eltern hatte sie nie darüber gesprochen. Die hatten sich nur gewundert, wie verschlossen ihre Tochter geworden war, und so machten sich die Gittis große Gedanken um ihr Kind.

Und dann hörten sie nichts mehr von Marcia!

Sie hatten sie gesucht und alle Hebel in Bewegung gesetzt, aber Marcia blieb verschwunden und meldete sich auch nicht.

Das aufgefundene Band war jetzt zu einem wichtigen Indiz geworden. Und die Gittis erinnerten sich daran, dass in London Freunde lebten, denen gewisse unerklärliche Vorgänge nicht fremd waren. Darüber hatte Sheila hin und wieder mit Romana Gitti gesprochen, und so hatte die Italienerin den Entschluss gefasst, Bill zu bitten, nach Mailand zu kommen.

Allein hatte er das nicht tun wollen und mich dazu überredet, ihn zu begleiten, was auch Romana Gitti freute, denn vier Augen sahen immer als zwei.

Und jetzt saßen wir im Flieger. Bill schlief, während ich noch einen Kaffee vor mir hatte, den ich rasch trank, weil die Flugbegleiterin durch den Gang schritt und die leeren Becher einsammelte. Sie machte dabei zwar keinen Krach, sorgte aber trotzdem dafür, dass mein Freund Bill erwachte.

Er schreckte hoch und schaute sich schlaftrunken um.

»Wenn du dein Gesicht sehen könntest«, sagte ich und reichte der netten Stewardess meinen Becher.

»Wieso?«

»Du siehst aus, als müsstest du dich erst noch neu erfinden.«

»Ha, ha. Wie siehst du denn aus, wenn du aus dem Bett kommst!«

Ich hob die Schultern. »Dann stehe ich vor dem Spiegel und sage mir: Ich kenne dich zwar nicht, aber ich rasiere dich trotzdem.«

»Genau das habe ich mir gedacht.« Bill setzte sich aufrecht hin. »Wo sind wir eigentlich?«

»Die Alpen haben wir hinter uns und befinden uns auf den Landeanflug zum Mailänder Flughafen.«

Bill rieb seine Hände. »Super. Dann habe ich die Zeit ja gut hinter mich gebracht.«

Da konnte ich nicht widersprechen, blickte auf die Uhr und stellte fest, dass wir pünktlich aufsetzen würden. Ich hatte gehört, dass der Mailänder Flughafen oft eingenebelt ist. Das war an diesem Tag nicht der Fall.

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