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John Sinclair - Folge 1684

So grausam ist die Angst

Rosy Mason fürchtete sich vor dem nächsten Tag und nicht so sehr vor der kommenden Nacht, auch wenn es sich kaum abkühlen würde. Aber der Tag würde noch schlimmer werden, weil eine Beerdigung bevorstand. Ihre beste Freundin Tamara war gestorben, und das mit knapp dreißig Jahren.

Rosy konnte es noch immer nicht fassen. Zudem war es kein natürlicher Tod gewesen, aber auch kein Mord, sondern ein Unfall. Ein Truckfahrer hatte geschlafen und die Frau auf dem Fahrrad nicht gesehen. Beim Abbiegen war es passiert …

Tamara und ihr Rad waren regelrecht von den mächtigen Hinterreifen zerdrückt worden. Rosy war froh, dass ihr dieser Anblick erspart geblieben war.

So hatte sich Tamara ihr Leben nicht vorgestellt. Zusammen mit ihren Eltern war sie vor zwanzig Jahren aus Russland nach London gezogen. Und fast seit dieser Zeit kannten sich die beiden Frauen und hatten das feste Band der Freundschaft geschlossen.

Rosy schaute auf die Uhr. Es war spät geworden. Kurz vor Mitternacht. Aber bei diesem Wetter zu schlafen brachte immer wieder Probleme. Das war nicht zu ändern. Obwohl sie ein Fenster geöffnet hatte, drang kaum Luft ins Zimmer.

Sie stand vor dem Fenster und starrte nach vorn, ohne etwas zu sehen.

Der Himmel schien wie schwere und dunkle Pappe über der Stadt zu liegen und ließ kein Durchatmen zu. Die Geräusche der Nacht kannte sie. Rosy erschreckten sich nicht mehr. Sie konnte auch bei offenem Fenster schlafen. Es war alles eine Sache der Gewöhnung.

Nein, es war kein Abend wie jeder. Abgesehen von ihrem Vorhaben am folgenden Tag spürte sie noch ein ungewöhnliches Gefühl in ihrem Innern. Sie konnte es nicht beschreiben, es war einfach anders. Vielleicht mit einer Unruhe gleichzusetzen, aber die wollte sie nicht auf das Ereignis am folgenden Tag beziehen, das musste einen anderen Grund haben, über den sie zwar nachdachte, jedoch keine Erklärung dafür fand, und das gefiel ihr nicht.

Warum erlebte sie dieses Unwohlsein, das mit einer inneren Anspannung verbunden war?

Eine Erklärung hatte sie nicht. Es war so, als würde sie auf etwas Bestimmtes warten, das allerdings nur auf der Lauer zu liegen schien und so schnell nicht eintreten würde. Etwas, das nicht zu fassen war, sich ihr jedoch immer mehr näherte.

Draußen in der Dunkelheit fand sie nicht die Erklärung. Rosy dachte auch an eine vorübergehende Erscheinung. Das konnte an der Hitze liegen, die dafür gesorgt hatte, dass ihre Nerven überstrapaziert waren, aber das waren Theorien, und wenn sie an die Hitze dachte, kam ihr auch das direkte Gegenteil in den Sinn.

Kälte. Zumindest Abkühlung. Das war es doch. Kurz mal unter die Dusche gehen. Darauf konnte sie sich freuen, auch wenn es nicht das Gleiche war, als wenn sie in einen kalten Pool springen würde.

Das Wasser wurde zwar nie richtig kalt, aber das störte sie nicht. Auch jetzt empfand sie es als lauwarm, als sie in der Dusche stand, die Hand ausstreckte und die Temperatur des Wassers testete.

Sie ließ es eine Minute rauschen, bevor sie sich unter die Strahlen stellte.

Das Wasser sorgte dafür, dass ihre Gedanken ausgeschaltet wurden. Später wusste sie selbst nicht, wie lange sie unter der Dusche gestanden hatte.

Rosy hüllte sich in das breite Badetuch und trocknete sich ab. Auch das dunkle Haar rieb sie so gut wie möglich trocken und war dann bereit für das Bett.

Ob sie Schlaf finden würde, wusste sie nicht. Hauptsache, sie lag und konnte sich dabei entspannen.

Das Schlafzimmer war recht klein. Für sie jedoch ausreichend. Ein Bett, ein Kleiderschrank, ein Spiegel. Die Tür ließ sie offen, das schmale Fenster auch, und an die Außengeräusche störte sie sich nicht, die kannte sie. Hätte sie keine gehört, wäre sie schon verwundert gewesen.

Sie lag kaum auf der Matratze, als wieder dieses andere Gefühl da war. So etwas wie ein Druck, der für eine gewisse Angst sorgte, als stünde sie dicht davor, etwas Beängstigendes zu erleben, und auf einmal hatte sie den Eindruck, nicht mehr allein zu sein.

Rosy blieb still liegen.

Nichts tat sich. Sie sah den Schrank, dann das offene Fenster, aber auch den langen Spiegel an der Wand.

Völlig finster war es nicht im Raum. Im kleinen Flur brannte Licht. Der Schein erreichte auch den Schlafraum und vertrieb die Dunkelheit.

Das Gefühl, wegzusacken, verstärkte sich. Immer öfter fielen ihr die Augen zu. Rosy kämpfte auch nicht dagegen an. Sie hatte einen harten Tag hinter sich, sie brauchte den Schlaf, in den sie dann übergangslos fiel.

Alles war vergessen. Das bedrückende Gefühl, die Geräusche von außen, es gab die normale Welt nicht mehr. Schlafen war ein wenig wie tot sein, zumindest bei ihr.

Die Welt der Träume nahm sie auf. Wirre Bilder entstanden. Sie war nicht in der Lage, sie zu ordnen. Das große Durcheinander störte sie zwar nicht, aber ihr Schlaf wurde unruhig. Es war auch daran zu sehen, dass sich Rosy Mason auf ihrem Bett herumwälzte, mal aufstöhnte und danach wieder in einen tiefen Schlaf fiel.

Die Träume wechselten. Dann drehte sich alles.

War sie wach? Träumte sie?

Etwas hatte ihren Schlaf gestört und sie aus dieser bodenlosen Tiefe herausgerissen. Sie selbst reagierte nicht, sie wurde geleitet, und ohne, dass sie es gewollt hätte, öffnete sie die Augen.

Bin ich wach? Träume ich?

Sie wusste nicht, in welchem Zustand sie sich befand. Alles war so anders geworden. Erst jetzt stellte sie fest, dass sie fast auf der rechten Seite lag. Bewegen konnte sie sich nicht. Rosy war starr geworden, aber sie hielt die Augen auf, obwohl sie dazu nichts getan hatte.

Sie schaute nach vorn.

Sie hätte eigentlich durch die offene Tür in den kleinen Flur schauen müssen. Das war in ihrem Fall nicht mehr möglich.

Direkt neben ihrem Bett stand jemand!

***

Es war der Moment, den sich wohl kein Mensch wünschte. Auch Rosy nicht. Sie konnte nicht sagen, ob es sich um eine Einbildung handelte oder ob die Person tatsächlich dort stand.

Sie schaute nur hin. Es war ein Mensch. Zumindest jemand mit einem menschlichen Körper, und sie konnte nicht mal sagen, ob er nicht etwas war, das ihre Fantasie geschaffen hatte, wobei ihr der Begriff Traumwesen in den Sinn kam. Seltsamerweise dachte sie nicht an ein Gespenst oder an einen Geist.

Eine Mischung aus bräunlichen und grauen Farben. Eingegossen in die Form eines Menschen. Eine schlanke Gestalt, die einen Kopf hatte und sicherlich auch ein Gesicht, das von ihr allerdings nicht erkannt wurde.

Gab es die Gestalt wirklich? War sie nur eine Einbildung?

Rosy wunderte sich darüber, dass sie die Fragen stellen konnte. Antworten fand sie nicht, da war sie blockiert, durch was auch immer. Oder erlebte sie nur eine Traumsequenz?

Sie wollte es wissen. Sie streckte den Arm aus, um die Erscheinung zu berühren. Da hatte sie Pech. Es war unmöglich. Auf ihrem Körper schienen Gewichte zu liegen.

Jedenfalls glaubte sie, dass diese Gestalt kein Produkt ihrer Fantasie war. Es gab sie tatsächlich.

Es verging Zeit. Aber Rosy wusste in ihrem halb wachen Zustand nicht, wie viele Minuten verstrichen waren. Es war auch nicht mehr das starke Angstgefühl vorhanden, das sie vor dem Zubettgehen empfunden hatte.

»Es ist alles gut …«

Urplötzlich hörte sie die Stimme. Es war ein Wispern, das in ihre Ohren drang. Sie zuckte leicht zusammen, entspannte sich wieder, denn diese Stimme hatte nicht aggressiv geklungen.

Sie wollte antworten, was ihr nicht möglich war.

»Ich weiß, was du morgen vorhast, Rosy. Du willst zur Beerdigung deiner Freundin. Ist das so?«

»Ja …«

»Ich soll dir etwas bestellen.«

»Von wem?«

»Von Tamara!«

Beinahe hätte Rosy geschrien. Ohne Übergang fühlte sie sich in einen bösen Albtraum versetzt. Wer so etwas sagte, der konnte es nicht ehrlich meinen. Das war unmöglich. Das wollte sie nicht akzeptieren.

Sie fühlte sich wie eine Gefangene und sie erlebte so etwas wie eine Hölle ohne Feuer. Ihr Inneres war aufgewühlt, die Gefühle fuhren Achterbahn und zudem stieg die Angst wie eine grausame Botschaft in ihr hoch.

»Du musst mir glauben …«

»Tamara ist tot!«

Es war nur eine gedankliche Antwort ihrerseits gewesen, aber der unheimliche Besucher hatte sie mitbekommen, und er gab ein leises Zischen ab.

»Ja, sie ist tot. Ich weiß trotzdem, dass es ihr gut geht, denn ich habe Kontakt zu ihr.«

»Nein!«

»Doch, meine Liebe. Das geht. Ich kann es. Ich bin der Mittler zwischen den Lebenden und den Toten. Ich kann zwischen den Welten pendeln und soll dir diese Botschaft bringen. Die großen Schmerzen sind vorbei. Tamara fühlt sich wunderbar. Das ist die Nachricht an dich, die ich dir überbringen soll …«

Rosy Mason schwieg. Augen und Mund hielt sie offen und trotzdem war sie nicht normal da. Dieser Zustand war einfach zu ungewöhnlich für sie und auch völlig neu. Sie hatte bisher nichts von einem Vermittler zwischen den Welten gehört, und jetzt stand er plötzlich an ihrem Bett und berichtete von Dingen, die einfach nicht zu fassen waren.

»Du musst morgen nicht weinen, wenn der Sarg mit Tamaras sterblichen Hülle in die Erde gelassen wird. Du musst immer daran denken, dass es deiner Freundin in der anderen Welt gut geht. Ist das nicht wunderbar?«

Nein, das war es nicht. Das konnte es nicht sein. Das wollte sie nicht akzeptieren. Sie fühlte sich aufgewühlt. Sie wollte mit aller Macht widersprechen, aber sie fand nicht die Kraft. Sie fühlte sich leer und war nicht in der Lage, auch nur den kleinen Finger zu bewegen.

Dafür bewegte sich der Besucher.

Es war kein Laut zu hören, aber zu spüren, denn über ihr Gesicht glitt ein kalter Schauer. Und deutlich hörte sie auch die Worte, die der Besucher zum Abschied sagte.

»Wir sehen uns – wir sehen uns ganz bestimmt. Und ich freue mich auf dich, wo immer es sein wird …«

Es hörte sich nach einem Abschied an. Zumindest hoffte Rosy Mason das. Und es war auch ein Abschied, denn sie schaute zu, wie sich ihr Besucher nach hinten auf die offene Tür zu bewegte, ohne sich zuvor umgedreht zu haben.

Und dann war er plötzlich nicht mehr da. Aber er war nicht normal gegangen. Er hatte sich – praktisch auf der Schwelle stehend – einfach aufgelöst, wie ein Geist, der es vorzog, lieber in einer anderen Dimension zu sein.

Rosy Mason hatte den Anfang erlebt und jetzt auch das Ende. Begreifen konnte sie es nicht, aber einen Vorteil hatte das Verschwinden dieser Gestalt. Sie war zurückgekehrt in die Realität. Sie konnte wieder normal durchatmen, auch denken, denn sie war hellwach.

Jetzt spürte sie wieder die Funktionen ihres Körpers. Der Herzschlag war vorhanden, der kalte Schweiß auf der Haut und den Lippen. Als sie mit der Zunge darüber leckte, schmeckte sie das Salz.

Ich lebe wieder!, dachte sie und schaffte es, sich in eine sitzende Stellung zu bringen.

Die Tür stand auch jetzt noch offen. Der Spiegel war ebenfalls vorhanden, ebenso der Schrank. Im Flur brannte das Licht, und dann sprach Rosy einen Satz aus, der ihr praktisch auf der Seele brannte.

»Ich glaube, ich werde verrückt …«

***

Wenig später lauschte sie dem Tappen ihrer nackten Füße auf dem Fliesenboden der winzigen Küche zum Kühlschrank hin, dessen Tür sie öffnete.

Die aus ihm wehende Kälte tat ihr gut. Für einen Moment wurde sie von ihr eingehüllt wie von einem Gewand. Sie schloss die Augen und ließ die Tür länger auf als gewöhnlich, bevor sie den Arm ausstreckte und nach einer Wasserflasche griff. Sie brauchte jetzt etwas Kaltes, auch um zu wissen, dass sie noch normal lebte. Sie wollte etwas spüren. Andere kniffen sich in den Arm, sie ging mit der Flasche in der Hand zurück in den Wohnraum und setzte sich auf einen Stuhl, den sie in die Nähe des Fensters geschoben hatte.

Rosy drehte den Verschluss auf und trank aus der Flasche. Draußen war es etwas ruhiger geworden, aber nicht angenehmer. Nach wie vor stand die Luft. Sie sorgte dafür, dass die normalen Geräusche lauter zu hören waren.

Das Wasser erfrischte. Aber es war nicht in der Lage, Rosy den normalen Zustand zurückzugeben. Die Erinnerung blieb. Sie würde auch nicht weichen und sie glaubte daran, dass es nicht ihre letzte Begegnung mit dieser Gestalt gewesen war.

Wer oder was war sie?

Gesprochen hatte sie wie ein Mensch. Ein Mittler zwischen den Lebenden und den Toten.

Als sie jetzt daran dachte, überlief ihren Körper ein Schauer. So etwas hatte sie noch nie gehört. So etwas konnte es nicht geben. Aber sie musste sich damit abfinden, dass dies kein Traum gewesen war. Möglicherweise ein Wachtraum, aber damit konnte sich Rosy auch nicht anfreunden. Sie war ja wach gewesen, nur hatte sie es nicht geschafft, zu reagieren wie ein normaler Mensch.

Was kann ich tun?

Diese Frage brannte sich in ihr Gehirn. Gar nichts konnte sie tun. Das Leben ging für sie weiter. Sie würde in einigen Stunden auf dem Friedhof stehen und an Tamaras Beerdigung teilnehmen, vor der sie sich fürchtete.

Sie fragte sich auch, was das Erscheinen der Gestalt mit dem Tod ihrer Freundin Tamara zu tun hatte. War es möglich, dass er sie kannte?

Fragen über Fragen. Keine Antworten. Nur etwas war geblieben, und das war die Angst!

Dieses tief sitzende Gefühl, das sie einfach nicht loswurde. Die Angst konnte so grausam sein. Sie konnte sogar die Seele eines Menschen auffressen, und sie dachte daran, dass sie möglicherweise in Zukunft ihr Begleiter werden würde.

Rosy spielte mit dem Gedanken, nicht zur Beerdigung zu gehen, dann entschied sie sich wieder anders. Sie musste einfach hin. Tamara war ihre beste Freundin gewesen.

Sie hatten vieles gemeinsam unternommen. Sie hatten ihre kleinen Affären gehabt, waren aber nie eine längere Bindung eingegangen, denn die Männer waren in ihren Augen alles Fehlschüsse gewesen.

Diese Gedanken und Erinnerungen drängte Rosy Mason zur Seite. Sie überlegte, was sie wirklich von Tamara wusste. Vor allen Dingen von ihrer Familie.

Sie waren allesamt sehr nett zu ihr gewesen. Die Gastfreundschaft ihres Landes hatten sie auch in der Fremde nicht vergessen. Essen und Trinken, gemeinsam feiern, sie war immer ein gern gesehener Gast gewesen.

Doch etwas war ihr aufgefallen.

Man hatte nie über Religion gesprochen. Dabei wusste sie, dass die meisten Russen sehr gläubig waren und diesen Glauben auch nicht verloren, wenn sie in ihre neue Heimat kamen. Da wurden die Kreuze und die Ikonen mitgebracht und aufgehängt.

Das war bei Tamaras Eltern nie der Fall gewesen, und einmal hatte sich Rosy getraut, dieses Thema bei ihrer Freundin anzusprechen.

Tamara hatte sie lange angeschaut und dann gesagt: »Jeder Mensch hat eine Religion. Auch meine Eltern. Sie ist nur anders, verstehst du?«

»Wie anders?«

»Lassen wir das Thema, ich bin zudem nicht so kompetent, um darüber sprechen zu können.«

Damit hatte sich Rosy Mason zufriedengeben müssen, was auch geschehen war. Vergessen hatte sie dieses Gespräch nicht. Dass es ihr ausgerechnet jetzt wieder in den Sinn gekommen war, konnte sie auch als ein gewisses Vorzeichen ansehen …

***

Nein, das war kein Tag wie jeder andere, obwohl wir ganz normal ins Büro fuhren. Der Verlauf war zumindest vom Vormittag her festgeschrieben, denn Suko und ich mussten zu einer Beerdigung. Ein Kollege von uns war gestorben. Man hatte ihn nicht ermordet, er hatte einen normalen Tod erlitten.

Einen Herzschlag. Und das im Urlaub unter südlicher Sonne. Im Pool hatte es ihn erwischt und man rätselte noch herum, wie so etwas hatte passieren können, da Jim Fletcher alles andere als krank gewesen war.

Nach der Untersuchung hatte der Arzt von einem Herzfehler gesprochen, der nicht aufgefallen war, jedenfalls war Jim Fletcher gestorben, und das mit nicht mal vierzig Jahren.

Der Kollege war im Innendienst beschäftigt gewesen, und zwar in der Fahndung. Wir hatten des Öfteren mit ihm zu tun gehabt und waren auch mal auf einer Feier von ihm eingeladen gewesen. Deshalb sahen Suko und ich es als unsere Pflicht an, ihn auf dem letzten Weg zu begleiten.

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