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John Sinclair - Folge 0679

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Der Blutbrunnen

Es lief alles genau nach Plan. Der Brunnen würde wieder ein Opfer bekommen!

Der Teufelsbote holte das Messer mit der Dreiecksklinge hervor und zerrte mit der anderen Hand das wimmernde Opfer hoch.

»Dein Blut für den Brunnen!«, schrie der Teufelsbote.

»Dein Blut für den Allmächtigen der Hölle!«

Das Aus für Hector de Valois? Gibt es noch eine Überlebenschance? Das müsste ja mit dem Teufel zugehen  …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Der Blutbrunnen

Durch das kleine Fenster grinste der Tod.

Hector de Valois sah ihn nicht. Er spürte nur das eisige Gefühl der Gefahr und kreiselte auf der Stelle herum, wobei seine rechte Hand den Griff des Säbels umfasste.

Wie ein Schatten verschwand das bärtige Gesicht und tauchte unter.

Für die Länge eines Atemzugs blieb Hector de Valois noch stehen. In seinen Augen blitzte es, er war am Ziel, denn der Teufelsbote hatte seine Fährte aufgenommen.

Es würde bald zu einem Kampf kommen, er war unausweichlich, davor fürchtete de Valois sich nicht. Die schmalen Lippen in dem männlichen Gesicht verzogen sich zu einem Lächeln. Auf diese Nacht hatte er lange warten müssen …

Er verließ den Raum mit geschmeidigen Bewegungen. Seinen Mantel nahm er noch mit und hängte ihn um. Das braune Haar wuchs lang in seinen Nacken hinab, er sah verwegen aus, auch wenn er keine Kopfbedeckung trug. Die hing an einem Haken in den unteren Räumen.

Hector de Valois betrat einen breiten Gang. Wie lange Arme durchzogen diese Flure das große Herrenhaus. Die Fenster waren verdeckt, die Treppen schimmerten blank, sofern sie nicht von irgendwelchen Läufern bedeckt wurden.

Das warme Licht schien aus der Halle gegen ihn. Einige Kerzen brannten. Sie standen in mächtigen Ständern und leuchteten besonders die Umgebung eines Sessels aus, in dem ein Mädchen saß, das den Kopf drehte, als es die Schritte vernahm.

De Valois blieb vor der Treppe stehen. Er schaute in das Gesicht der jungen Frau. Es zeigte einen weichen, aber auch besorgten Ausdruck. Der Puder ließ die Haut weiß aussehen. Das blonde Haar war zu einer Turmfrisur geflochten. Durch die Strähnen wand sich eine schlichte Perlenkette.

Hector de Valois, ganz Kavalier, verbeugte sich leicht. »Habt Ihr ihn gesehen, Mademoiselle?«

Sie tat erstaunt. »Wen sollte ich gesehen haben?«

»Ach, nichts.« Der Mann lächelte und ging auf die breite Ausgangstür zu.

»Aber Monsieur, Ihr wollt mich verlassen?«

»So ist es, Mademoiselle.«

»Wann kehrt Ihr wieder zurück?«

»Das kann ich Euch leider nicht sagen. Seid so gut und geht ins Bett. Schlaf tut immer gut, Mademoiselle, glaubt mir.« Er verbeugte sich und wünschte eine gute Nacht.

Dann war er verschwunden.

Zurück blieb die junge Frau, die seufzend atmete und daran dachte, dass dieser Mann ein so eleganter Kavalier sein konnte. Nun aber hatte er sie allein gelassen.

Hector de Valois dachte nicht mehr an sie. Seine Aufgabe war wichtiger. Er hatte das Haus nur für wenige Tage benutzt, so lange, bis sich ein Erfolg zeigte.

In dieser Nacht war es soweit gewesen. Der Tod hatte sich hinter dem Fenster gezeigt.

Aber er war verschwunden, eingetaucht in die stockfinstere Nacht, wo mächtige Wolken das Licht der Gestirne verdeckten. Hector kannte sich in dem Park aus. Er war nicht übermäßig groß, aber durch seine Hecken und wohlgestutzten Büsche zu einem Labyrinth gemacht worden, in dem sich zahlreiche Menschen bewegen konnten, ohne von den anderen entdeckt zu werden.

In dem Park standen kleine Pavillons, Häuser und Verstecke der Lust und Liebe, die, würden sie sprechen können, von galanten Abenteuern erzählen würden. Aber die Pavillons waren ebenso verschwiegen wie die wohlgestutzten Hecken und kleinen Bänke, von denen in dieser kühlen Nacht keine besetzt war.

Leroque hieß der Teufelsbote, und Hector de Valois musste ihn finden, bevor er noch mehr Unheil anrichtete. Er hatte zahlreiche Menschen auf dem Gewissen, de Valois war ihm seit Monaten auf der Spur, und sämtliche Leichen hatte er blutleer entdeckt. Nicht ausgesaugt wie durch einen Vampir, sie hatten einfach aus irgendeiner Körperöffnung ihr Blut verloren. De Valois konnte sich nicht vorstellen, aus welch einem Grund Leroque dies getan hatte, er wollte ihn danach fragen, und das sollte noch in dieser Nacht geschehen.

Es war für den einsamen Jäger nicht leicht, sich lautlos zu bewegen. Die Wege zeigten eine helle Kiesschicht, die bei jedem Schritt knirschte, und de Valois entschloss sich, über den Rasen zu laufen, der in dieser Nacht einen feuchten Film zeigte.

Den anderen hörte er ebenfalls nicht. Kein Atmen, keine Schritte. Dass er sich in diesem Garten aufhielt, wusste der Jäger, und er bewegte sich auf das Ziel zu.

Es war der größte Pavillon im Zentrum des Parks. Dort stand auch der dreietagige Brunnen, ein wunderbarer Einfall eines Baumeisters aus der Umgebung. Selbst der König war auf das Werk aufmerksam geworden und hatte den Baumeister an seinen Hof geholt.

Der Brunnen diente als Treffpunkt für Verliebte oder einfach nur für banale Verabredungen.

Um ihn zu erreichen, musste Hector de Valois einen leicht ansteigenden Hang überwinden. Er lief mit geschmeidigen, raumgreifenden Schritten, erreichte die Rundung des Pavillons, dessen Zentrum der Brunnen bildete und dessen Dach durch Säulen gestützt wurde, ansonsten aber freien Einblick bot.

De Valois blieb auf halber Strecke nicht nur stehen, er duckte sich auch so tief wie möglich, denn er hatte Geräusche gehört, die am Brunnen entstanden sein mussten.

Es war das übliche leise Plätschern, wenn das Wasser aus der Öffnung schoss, um sich anschließend beim Zurückfließen auf den drei unterschiedlich breiten, runden Steinplatten zu verteilen, bevor es unterhalb des Randes wieder in den normalen Kreislauf hineingeriet und abermals hochgepumpt wurde.

Nichts Besonderes, man gewöhnte sich schnell an die Geräusche, auch Hector dachte so.

Weniger gut gefielen ihm die Laute, die das Plätschern übertönten. Es waren leise Schreie der Angst. Überlagert von einer rauen, böse klingenden Stimme, die dem Ärmsten erklärte, dass seine letzte Stunde nun angebrochen war.

Als Hector das hörte, grinste er kalt. Es würde genau das eintreten, was er sich gewünscht hatte.

Leroque, den Teufelsboten, würde er auf frischer Tat ertappen!

Der war eine Bestie, ein Tier, auch wenn er dabei aussah wie ein Mensch. Beseelt von einer irren Rache, die niemand nachvollziehen konnte.

Auch jetzt stand er wieder dicht davor, einen Mord zu begehen. Seine Stimme drang wie ein mit bösen Worten gefüllter Schwall über den Rand des Pavillons hinweg und hinterließ sogar unter dem Steindach ein leises Echo.

»Blut für den Brunnen, dein Blut! Dein Blut für ihn, für die Hölle! Für den Brunnen!«

Hector de Valois hörte genau zu, während er auch die restlichen Meter nahm. Er hatte sich tief geduckt und schleifte beinahe über den Boden. Der Wind schmeckte nach feuchtem Laub. Es hatte am Morgen noch geregnet, das Gras war nass, der Brunnen plätscherte weiter. Das Lachen des Teufelsboten klang grausam, und Hector erreichte mit einem letzten großen Schritt das Ziel.

Er blieb hinter einer der Stützsäulen stehen, die so geschwungen war wie ein Frauenarm.

Er hörte das Flehen des Mannes und war beruhigt darüber, dass er noch lebte. Demnach war er nicht zu spät gekommen.

Hector ließ sich jetzt Zeit. Den Rand des kleinen Bauwerks konnte er mit einem Satz überwinden, er wollte erst sehen, was sich unter dem Dach abspielte. Eigentlich musste ihn der Teufelsbote erwarten, schließlich hatte er in sein Zimmer geschaut.

Das Plätschern des Brunnens nahm de Valois als normal hin. Nicht aber den Geruch.

Er war widerlich und strömte ihm als ein süßlicher Schwall entgegen. So roch kein Wasser, diesen Geruch gab nur eine bestimmte Flüssigkeit ab – Blut!

Hector hielt unwillkürlich dn Atem an. Bei jedem Luftholen hatte er den Eindruck, das Zeug auf seiner Zunge und auch im Gaumen zu schmecken.

Sehr behutsam schob er sich um die Säule herum. Zwei Rücken entdeckte er.

Beide gehörten zu gebeugt dastehenden Männern, die sich dicht am Brunnen aufhielten.

Der eine war ganz in Schwarz gekleidet. Er trug die Kutte eines Mönchs, nur war er das Gegenteil davon. Der andere Mann konnte sich nicht mehr rühren, er wimmerte. De Valois kannte nicht einmal dessen Namen, er würde wieder zu einem namenlosen Opfer des Teufelsboten und des Blutbrunnens werden, falls de Valois nicht eingriff.

Aus der aus Steinkugeln bestehenden, dreieckigen Spitze des Brunnens strömte der dunkle Blutschwall. Sie war wie eine Pyramide gebaut und sollte wahrscheinlich auch eine sein, obgleich sich der Baumeister darüber nicht genau ausgelassen hatte. Jedenfalls besaß sie eine sehr breite Öffnung, und das Blut konnte sich auf den darunter liegenden Steinen gut verteilen.

Es lief alles genau nach Plan, der Brunnen würde wieder ein Opfer bekommen, und unter der Kutte holte der Teufelsbote eine Waffe hervor. Es war ein Messer mit breiter Dreiecksklinge. Mit der anderen Hand zerrte Leroque das Opfer hoch, das nicht einmal wagte, den Kopf zu drehen und nur leise vor sich hin wimmerte.

»Dein Blut für den Brunnen! Dein Blut für den Allmächtigen der Hölle! So wird es sein!« Leroque hob den Arm mit dem Messer.

»Nein, du Satan, so wird es nicht sein!« Mit diesen Worten auf den Lippen sprang Hector de Valois über den Rand des Pavillons hinweg und auf die beiden Männer zu …

*

Der Teufelsbote hatte ihn gehört, er fuhr herum und ließ den Mann los, der mit dem Gesicht zuerst auf den Boden fiel.

De Valois hielt seinen Säbel längst in der Rechten. Die blanke Klinge schuf einen dunklen Reflex, und der Teufelsbote wich mit einem geschmeidigen Sprung zurück.

»Du bist es!«

»Ja, ich bin es, Leroque. Und ich bin gekommen, um deinem verdammten Leben ein Ende zu setzen.«

Der Teufelsbote lachte in die unsichtbaren Blutwolken hinein, die den widerlichen Geruch abgaben. Dann sprang er zurück und rief. »Komm her, de Valois. Komm und versuche es!«

Hector nickte und griff an.

Er war schnell auf den Beinen, bewegte sich wie ein Tänzer auf der Bühne und verstand es auch, seinen Säbel zu führen. Die Klinge bewegte sich zuckend, sie zerschnitt die Luft, und durch diese Finten wurde der andere zurückgetrieben.

Für Leroque war dies ein Spaß. Er lachte, während er um den Brunnen herumlief und keinerlei Anstalten traf, sich zu wehren. Nur die Hand mit dem Messer hatte er ausgestreckt. Mit dieser schmalen Klinge würde er die Säbelhiebe kaum abwehren können.

»Stell dich endlich!«

»Nein, de Valois. Wenn du mich fangen willst, musst du schon über den Brunnen springen. Dann vermischt sich sein Blut mit dem deinigen. Dich als Opfer wäre etwas Besonderes.«

Das hatte Hector nicht vor. Er hasste diesen Regen aus Blut und wollte nicht aussehen wie jemand …

Seine Gedanken stockten. Aus dem Handgelenk hervor schleuderte er den Säbel gegen Leroque.

Der drehte sich ab. Seine Kutte schlug Wellen. In einer dieser Stoffwellen raste die Klinge hinein und bohrte sich tiefer, bis sie im Körper des Teufelsboten steckenblieb.

Jetzt musste er fallen, Hector rechnete damit, aber Leroque wankte nur zurück. Er lachte dabei, als wäre ihm nichts geschehen. Dabei steckte die Klinge in seinem Körper und zitterte bei jeder Bewegung nach.

Hector de Valois umrundete den Brunnen. Er beeilte sich, um seinem Gegner den Todesstoß zu versetzen. Kaum hatte er sich in Bewegung gesetzt, als Leroque den Griff der Waffe packte und den Säbel aus seiner Brust zog.

»Das hast du ihn!«, brüllte er und rammte die Klinge vor.

Hector de Valois befand sich im Sprung. Es war unmöglich, der Klinge noch zu entgehen. Er drehte sich in der Luft, das war seine einzige Chance. Dem Feind nicht die Brust, sondern die Seite zuzudrehen.

Glühendes Eisen fuhr in seine Hüfte. Der Schmerz rumorte. Der Sprung des mutigen Mannes wurde gestoppt. Hector kam noch auf die Füße, knickte aber ein, taumelte zur Seite und wusste gleichzeitig, dass er einen schweren Fehler gemacht hatte. Dieser Leroque stand mit schwarzmagischen Kräften im Bunde; der Teufel hatte ihm seinen schrecklichen Segen gegeben.

An einer Säule fand Hector Halt. Er umklammerte sie wie einen Rettungsanker. Der Schmerz in seiner Hüfte biss zu wie ein böses Tier. Sogar die Knochen schienen in Flammen zu stehen. Ihm wurde klar, dass der Brunnen einen doppelten Nachschub an Blut bekommen würde, wenn er, Hector, es nicht schaffte, sich aus dieser Lage zu befreien.

Leroque hatte seinen Säbel. Und er genoss es auch. Er stand bereits in der typischen Haltung eines Siegers. Breitbeinig, den Körper leicht vorgebeugt, wippend, als könnte er es nicht erwarten, dem Feind den Todesstoß zu versetzen.

Hector de Valois klammerte sich an der Säule fest. Er merkte genau, dass sein Blut warm und feucht aus der Wunde rann. Sie befand sich an der linken Hüftseite, in die linke Brust würde ihn die Klinge auch treffen, wenn der andere sein Herz erwischen wollte.

Aber Hector de Valois besaß noch einen Trumpf, den letzten in diesem verfluchten Spiel mit den jetzt ungleichen Karten. Der Teufelsbote durfte nur nicht zu früh merken, was er vorhatte, es musste Hector gelingen, den anderen abzulenken.

Hector bewegte sich an der Säule. Er tat so, als wollte er sie noch stärker umarmen, über seine Lippen drang ein lang gezogenes Stöhnen, die Augen zuckten ebenso wie die Haut in seinem Gesicht. Er sackte immer tiefer, obwohl er sich festhielt, und jede seiner Bewegungen begleitete der Teufelsbote mit einem hässlichen Lachen.

»Bald wirst du blutleer sein!«, versprach er. »Ich werde dich aufschlitzen und zuschauen, wie dein Blut in den Brunnen rinnt und in den Kreislauf hineingerät.«

»Warum?«, keuchte Hector. »Warum tust du das?«

»Für ihn, den Herrscher!«

»Ist es der Teufel?«

»Wer sonst?«

Leroque kam näher. Er ging mit lässigen Schritten, kostete seine Überlegenheit aus.

De Valois musste sich beeilen. Seine Hand fuhr unter den Mantel. Er trug eine Weste, darunter ein Hemd mit einer langen Knopfleiste.

Und darunter wiederum …

Mit einem Ruck fetzte er die Knöpfe auf. Er sah sie wegspringen, die Handfläche glitt über die nackte Brust, bis sie plötzlich den Gegenstand zu fassen bekam, den er als seinen letzten Trumpf betrachtete, als die ultimative Waffe.

Sie hing an einer schmalen Kette, und sie war ein Kreuz!

Leroque hatte sich bisher täuschen lassen. Als jedoch die Hand des Verletzten zu stark und intensiv auf Wanderschaft ging, wurde er plötzlich misstrauisch.

»Was hast du vor?«

De Valois gab ihm die Antwort auf seine Art und Weise. Er hatte den zum Stoß bereiten Säbel bereits aus dem Augenwinkel gesehen und fuhr ihm mit einer Linksdrehung entgegen.

Der andere brüllte auf.

Aus der Hand des Angeschlagenen ragte das Kreuz hervor. Hell, silbern und fast strahlend.

Das Zeichen des Sieges. Das Gute hatte über das Böse gesiegt, das Kreuz war die Erlösung vom Bösen.

Und Laroque brüllte, als stünde sein Körper in Flammen. Er fuhr zurück, sein Gesicht sah plötzlich uralt aus und wirkte unter der Kapuze wie eine Masse aus Schlamm, von der sich nur sein pechschwarzer Bart noch abhob.

Er ließ den Säbel fallen, und eigentlich hätte ihn Hector erwischen müssen, aber da war die verfluchte Verletzung, die ihn daran hinderte, so schnell wie möglich zu reagieren.

Er konnte kaum laufen, er sackte zusammen, fiel auf die Knie, raffte sich wieder auf, hielt aber die Hand mit dem Kreuz vorgestreckt und präsentierte es dem Feind.

Dessen linker Arm schnellte hoch, als wollte er nach der Decke des Pavillons greifen.

Die aber lag zu hoch, um sie erwischen zu können, doch die Bewegung hatte er nicht umsonst durchgeführt.

Etwas jagte aus der Decke nach unten. Gleichzeitig sprühten die gleichen Blitze auch aus dem Handteller des Mannes hervor. Beide trafen sich. Eine Zusammenballung aus böser Energie entstand, in der sich eine stinkende Wolke abzeichnete, die den Mann einen Moment später umgab und ihn verschluckte wie ein gewaltiges Maul.

Dann war er weg!

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