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John Sinclair - Folge 0678

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Der Zauberschädel

Ein Fehltritt nur, und Suko war verloren!

Das wusste er sehr gut, deshalb war er auch so außergewöhnlich vorsichtig gewesen, als er an der steilen Felswand in die Höhe kletterte und fast deren Ende erreicht hatte.

Noch zweimal hangeln, ziehen, nachfassen, den richtigen Tritt suchen, dann war es geschafft. Dann stand er auf der Spitze des Felsens, der wie ein alter Knochen aus dem dampfenden Dschungel ragte und von nicht wenigen Menschen im Lande als Heiligtum verehrt wurde.

Dieser Felsen war wichtig; er hatte eine bestimmte Bedeutung, die Suko unbedingt herausfinden musste. Wer ihn erreichte, dem öffnete sich der Himmel, und die große Erkenntnis kam über ihn wie ein gewaltiger Sturmwind. Wenn alles beendet war, wenn nichts mehr half, war der Weg auf den Felsen die letzte Chance  …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Der Zauberschädel

Ein Fehltritt nur, und Suko war verloren!

Das wusste er sehr gut, deshalb war er auch so außergewöhnlich vorsichtig gewesen, als er an der steilen Felswand in die Höhe kletterte und fast deren Ende erreicht hatte.

Noch zweimal hangeln, ziehen, nachfassen, den richtigen Tritt suchen, dann war es geschafft. Dann stand er auf der Spitze des Felsens, der wie ein alter Knochen aus dem dampfenden Dschungel ragte und von nicht wenigen Menschen im Lande als Heiligtum verehrt wurde.

Dieser Felsen war wichtig; er hatte eine bestimmte Bedeutung, die Suko unbedingt herausfinden musste. Wer ihn erreichte, dem öffnete sich der Himmel, und die große Erkenntnis kam über ihn wie ein gewaltiger Sturmwind. Wenn alles beendet war, wenn nichts mehr half, war der Weg auf den Felsen die letzte Chance …

Aber nur Menschen mit unbeugsamen Willen schafften den Weg. Nur Personen, die sich auf nichts einließen, die genau wussten, was sie wollten, die auch innerlich stark waren, denn der Felsen akzeptierte nicht jeden. Wenn jemand nicht reinen Geistes war, den stieß er ab, dem gab er nicht die geringste Chance und schmetterte ihn fort, sodass der Kletterer sein Leben verlor.

Das alles hatte Suko herausgefunden bei seiner weiten Reise durch das Land. Er hatte mit zahlreichen Menschen gesprochen, hatte seine Wege in versteckte Klöster gefunden und neue Erfahrungen machen müssen. Man schickte ihn von Norden nach Süden, von Osten nach Westen, geheimnisvolle Botschaften im Gedächtnis, bis er den Felsen erreichte, der nur von wenigen bezwungen worden war und von den meisten Menschen nicht einmal gesehen wurde, denn der meiste Teil lag in einem ständigen Nebel, der sich wie ein gewaltiger Bart um das Gestein geschlungen hatte und nur die Spitze freiließ.

Sie schwebte frei. Von dort aus glitt der Blick in den Himmel, da war alles konzentriert, da öffneten sich dem einsamen und mutigen Kletterer die Augen.

Suko hätte noch schlimmere Wege und Strecken in Kauf genommen, damit sein Stab die ihm geraubte Kraft zurückerhielt. Suko wusste nicht einmal, ob er sich noch in dieser Welt befand oder bereits in geheimnisvollen Dimensionen verschollen war. Das alles wollte er auf dem Felsen herausfinden.

Suko suchte mit den Füßen nach kleinen Vorsprüngen, um dort den nötigen Halt zu bekommen. Einige Male schon war er abgerutscht, hatte sich aber immer wieder fangen können und war weitergeklettert. Er führte seit einiger Zeit ein Eigenleben, das andere, sein Beruf, die Stadt London, das lag alles sehr weit zurück.

Das Gestein war an manchen Stellen sehr glatt. Feuchte Pflanzen und Moos bildeten eine dicke Schicht. Sie waren auch in die zahlreichen Spalten eingedrungen, sodass Suko sie nur schwer finden konnte. Manchmal hing er an der Steilwand, als hätte man ihn dort festgeklebt.

Wieder der Griff, wo seine Finger zu Zangen wurden, danach das Abstemmen mit dem rechten Fuß, mit dem linken wieder Halt suchend, den seine Hände schon gefunden hatten, und das Ziel war nähergerückt. Jetzt brauchte er nur mehr eine Bewegung, um es zu schaffen. Ein Kinderspiel im Verhältnis zu dem, was hinter ihm lag.

Suko gönnte sich einen Moment Ruhe. Er hatte es sich angewöhnt, nicht in die Tiefe zu schauen. Diesen Schwur brach er jetzt. Er schaute hinunter, indem er den Kopf nur um eine Winzigkeit drehte, und er sah die weißen, wabernden Dunststellen, die den Felsen umklammerten. Der Blick war mit dem aus einem Flugzeug zu vergleichen, und er verriet nicht, was alles hinter dem Mann lag.

Der Begriff Hölle passte dazu. Es war tatsächlich eine Tortour gewesen, bei der Suko sich nur auf das eine Ziel konzentrieren konnte. Zeiten hatte er längst vergessen. Ob er zwei, drei oder sechs Stunden unterwegs war, konnte er nicht sagen. Nichts, aber auch gar nichts hatte ihn ablenken dürfen.

Und jetzt befand er sich fast vor dem Ziel. Sein Gesicht zeigte keinen Triumph, wahrscheinlich war es ihm auch nicht möglich, dieses Gefühl entstehen zu lassen, denn die Anstrengung verzerrte seine Züge. Er hörte sich schnaufend atmen, schaute nach oben und entdeckte das kleine, schmale Dach aus Stein, das wie eine Nase vorsprang und ihm wahrscheinlich den letzten Halt vor dem endgültigen Ziel garantierte.

Weitermachen, hämmerte er sich ein. Nur nicht zu lange ausruhen, du musst es packen.

Wer diesen Felsen erkletterte, leistete Unmenschliches. Der hatte eine Hölle hinter sich, und eine weitere lag noch vor ihm. Eine unbekannte, denn Suko wusste nicht, was ihn erwartete. Er hatte mit keinen Zeugen reden können.

Der letzte Griff.

Suko holte weit aus, das musste er, wenn er den Rand der vorspringenden Nase erreichen wollte. Für seinen Geschmack sah sie ihm zu dünn aus, sie konnte möglicherweise brechen, und auch sie war von einem dünnen Film aus Pflanzen bedeckt und war rutschig.

Suko wartete noch. Sein Herzschlag sollte sich normalisieren. Die Anstrengung hatte sein Gesicht gezeichnet. Der Schweiß lag als fette Schicht auf der Haut, sein Mund stand offen, jedes Atmen glich einem abgehackten Keuchen.

Weitermachen!

Er gab sich selbst den Befehl und war froh, dass er mit seiner Handkante den vorspringenden Felsrand umklammern konnte. Allerdings rutschte sie auch leicht, da brauchte er sie nur ein wenig zu bewegen, und sie glitt fort.

Er gab sich selbst den Befehl zum Start. Hochziehen, einen Fuß vom schmalen Vorsprung lösen. Das war dann immer am schlimmsten, diese Sekunde des geringen Halts, wo Suko jedes Mal betete, dass es auch klappen würde.

Er zog – und hörte das Brechen.

Es war ein schreckliches, ein furchbares Geräusch, das seine Ohren erreichte. Die Sekunde vor dem Absturz, ein Laut, der ihm den Tod verkündete. Und auch der winzige Bruchteil, wo die Panik in seinem Körper hochflutete.

War jetzt alles umsonst?

Unter seiner Hand bewegte sich der schmale Fels, und Suko war gezwungen, an einer anderen Stelle nachzugreifen.

Das schaffte er auch, zog sich einfach hoch und ging durch die Bewegung das volle Risiko ein.

Alles oder nichts.

Er schaffte es. Während dicht über ihm an einer bestimmten Stelle das Gestein abbrach, konnte er den nötigen Halt unter seinem rechten Fuß finden, sich abstützen und mit einem letzten Ruck sich auf die Felsnase drehen, wobei er nicht viel Platz mehr bekam und mit den Beinen noch über dem Abgrund schwebte.

Er lag dort, breitete die Arme aus, als wollte er über eine dünne Eisfläche kriechen. In seinem Kopf rauschte das Blut, aber der Wille, nicht liegenzubleiben, war stärker.

Du musst weiter! hämmerte er sich ein. Du musst es einfach schaffen! Du musst es …

Und so kroch er voran. Die Arme leicht angewinkelt, damit er sich mit den Ellenbogen abstützen konnte. Dabei drehte er sich leicht hin und her, er spürte unter sich die Härte des Felsens und rutschte endlich nach vorn und damit der Sicherheit entgegen.

Suko stieß keine Jubelschreie aus, dazu war er innerlich zu erschöpft, aber das Gefühl der Befriedigung durchströmte ihn schon. Er hatte es geschafft und zählte nun zu den wenigen Personen, die dieses Ziel erreicht hatten. Man sprach davon, dass der dichte Regenwald unter dem Felsen mit den toten Leibern der Abgestürzten übersät war. Das alles zählte in diesem Moment nicht mehr.

Suko kroch weiter und merkte auch unter seinen Beinen endlich den Widerstand.

Ein Beweis, dass er mit seinem gesamten Körper auf dem flachen Felsen lag.

Und dort blieb er liegen!

Der Inspektor war einfach nicht mehr in der Lage, sich zu erheben. Die lange Klettertour forderte ihren Tribut. Die Erschöpfung hielt ihn umklammert, er zitterte am ganzen Leib.

Er brauchte jetzt Ruhe und auch Flüssigkeit, um zu Kräften zu gelangen. Wie es auf der breiten Felsplatte aussah, hatte ihm niemand sagen können, doch man erzählte sich Geschichten, wonach der Felsen von mächtigen Geistern und Dämonen bewohnt war und es einen Menschen geben sollte, der sie alle unter Kontrolle hielt.

Aber das waren Sagen, für die Wahrheit konnte keiner der Erzähler garantieren.

Im Augenblick quälten Suko auch andere Sorgen. Er musste zusehen, so rasch wie möglich seine alte Form wiederzuerlangen, denn er war davon überzeugt, dass er erst am Beginn stand.

Auf dem Bauch blieb er liegen. Die Gefühle überkamen ihn wie Strömungen. Manchmal hatte er den Eindruck, als würde er davonfliegen können, dann wiederum hatte er den Eindruck, sein Schädel würde zerplatzen. Der nächste Zustand glitt über in ein völlig mattes Gefühl. Da schien überhaupt kein Widerstand in seinem Körper mehr zu sein, jeder Knochen war aufgeweicht und wanderte wie Pudding durch seine Adern.

Suko hatte sehr viele Geschichten über den Felsen gehört. Sie alle waren irgendwo unterschiedlich, aber eine gemeinsame Basis besaßen sie schon.

Man erzählte sich, dass der Felsen nicht leer war. Bewohnt von einer geheimnisvollen Person, von der man nur wusste, dass es sich dabei um einen Mann handelte.

Die Inder sprachen von einem Fremden, keinem Europäer, sondern einem Mann, den sie ebenfalls als Farbigen ansahen, der aber aus einem weit entfernten Kontinent gekommen war.

Suko konnte denken, was er wollte. Vielleicht ein Afrikaner, möglicherweise ein Amerikaner. Jedenfalls würde er dieser geheimnisvollen Persönlichkeit, der man starke magische Kräfte nachsagte, sehr bald gegenüberstehen.

Zunächst blieb er liegen. Die Stille hüllte ihn ein wie eine Decke. Sie war hier oben einfach wunderbar. Nicht einmal das Summen der Insekten drang an seine Ohren. Kein Vergleich zu den Geräuschen innerhalb des Regenwaldes.

Wäre Suko »in« gewesen, hätte er sich einen Rucksack umschnallen müssen, wie es zahlreiche Schüler in Europa taten. Er war aber nicht so auf dem laufenden und hatte die Dinge, die er zum Überleben brauchte, in einer Tasche verstaut, die an seinem Gürtel befestigt war.

Eine Wasserflasche transporierte er darin, Pflaster, Tabletten gegen Schmerzen und auch zwei Einwegspritzen, die ein Serum gegen plötzlich auftretende Tropenkrankheiten enthielten.

In Sukos Mund gab es keinen Speichel mehr. Der Gaumen ausgetrocknet, die Zunge geschwollen, die Lippen rissig, das Gesicht brannte. Wenn er jetzt hätte sprechen müssen, wäre ihm das kaum möglich gewesen, aber es war auch niemand da, der ihn etwas fragte.

Irgendwann winkelte er die Arme an. Von der langen Kletterei schmerzten die Schultern. Da waren Muskeln und Sehnen gespannt. Das gleiche Gefühl spürte er in seinen Oberschenkeln, und mit großer Mühe und einem noch größeren Kraftaufwand richtete er sich auf, stellte sich allerdings nicht auf die Füße, sondern blieb sitzen.

Etwa zwei Yards hinter ihm begann der Abgrund. Die Sicht nach vorn war frei.

Suko fuhr mit den Fingern über seine Augen, er merkte das heiße Brennen der Sonne, die ihre Strahlen von einem graublauen Himmel schickte, der wie gepinselt und wolkenlos über ihm lag, keinen Anfang und kein Ende zu besitzen schien.

Tief unter dem Felsen dampfte der Dschungel, da bildete sich der Nebel. Hier oben jedoch war es trocken und knallheiß. Suko tastete nach der Tasche am Rücken. Mit zitternden Händen löste er die Verschnürung und holte die Wasserflasche hervor. Er war sehr sparsam mit der Flüssigkeit umgegangen, zur Hälfte war die Flasche noch gefüllt. Er schüttelte sie und hörte das Gluckern.

Dann trank er.

Nicht nur reines Wasser befand sich in der Flasche. Es war mit Vitaminen und Salzen aufgepeppt worden. Sie führten dem Körper die verlorene Energie wieder zu.

Suko trank, und es tat ihm gut. Ein herrliches Gefühl durchströmte ihn. Es war einfach wunderbar, und er fühlte sich wie ein Schwamm, der endlich die Chance bekam, sich mit Wasser vollzusaugen.

Suko trank nicht alles, schraubte die Flasche zu und hatte endlich wieder Geschmack im Mund, denn auch der Speichel bildete sich wieder zurück.

Noch immer schaute er nach vorn. Er wunderte sich plötzlich, wie groß dieser Felsen auf seiner höchsten Stelle war. Man konnte hier von einem Plateau sprechen, das nicht kahl war, sondern an gewissen Stellen einen dichten Bewuchs aufwies.

Keine hohen Bäume, wie sie tief unten im Dschungel wuchsen, es waren die kleinen Krüppelbäume, die wiederum von einem dichten Ring aus Gräsern und Unterholz umgeben waren. Bestimmt die Hälfte des Felsens war derartig bewachsen, worüber Suko sich nur wundern konnte. Er saß auf der freien Fläche und starrte gegen die dichte grüne Wand, die ihm so undurchlässig erschien.

Lebte dahinter der geheimnisvolle Fremde, von dem die Menschen so oft gesprochen hatten?

Suko wollte dies herausfinden. Anzeichen von Leben allerdings entdeckte er nicht. Dazu zählte er auch die Tierwelt, die sich hier oben sehr zurückhielt.

Nur wenige Insekten umschwirrten den dichten Pflanzengürtel. Über ihm war die Luft nicht so klar wie an der Stelle, wo Suko noch immer hockte und abwartete.

Sehr langsam erhob er sich. Auch beim Aufstehen merkte er das Schmerzen der Muskeln. Er kümmerte sich nicht darum, sondern dehnte und streckte sich, weil er seinen Körper wieder geschmeidig machen wollte.

Bevor er ging, schaute er sich um. Er konnte über die Kante des Plateaus hinwegschauen, ohne allerdings den Dschungel zu sehen, weil der Nebelteppich alles verbarg. Nur in der Ferne sah er einen dunklen Schatten in der Tiefe, und dort standen einige Wolken wie verloren in der Luft.

Und noch etwas fiel ihm auf.

Es war kälter geworden. Als wäre der Eishauch aus dem hohen Norden gekommen, um sein Gesicht zu streicheln. Diese andere Temperatur drang aus der Tiefe her über die flache Felsspitze hinweg, was Suko wiederum irritierte.

Er trat dicht an den Rand heran und schaute abermals gegen den dicken, grauen Nebel.

Und er lag nicht mehr so ruhig. Dicht unter der Oberfläche bewegte sich etwas.

Suko konzentrierte sich auf diese Stellen und musste feststellen, dass sie durch den Nebel wanderten und gleichzeitig damit anfingen zu kreisen.

Was konnte das sein?

Waren es große Vögel, die in dem Dunst den Felsen als Wächter umkreisten?

Sekunden vergingen.

Die Schatten nahmen an Stärke zu. Wahrscheinlich hatten sie schon den Rand des Nebelrings erreicht – und stießen einen Moment später voll hindurch.

Der Inspektor war nicht so leicht zu erschrecken. In diesem Fall jedoch erschrak er heftig, denn damit hatte er nicht gerechnet. Die Schatten waren zu mächtigen, unheimlich wirkenden Vögeln geworden, mit sehr flachen und langen Schwingen.

Pechschwarz wie Teer, mit schmalen Köpfen und lanzenartigen, spitzen Schnäbeln.

Unwillkürlich trat Suko zurück. Diese Vögel hatte er noch nie zuvor gesehen. Es waren auch keine fliegenden Ungeheuer aus der Dynastie der Drachen, wie er sie schon in fremden Dimensionen erlebt hatte. Auf ihn wirkten sie wie zu groß gewordene und in die Länge gezogene Raben, die irgendwo gelauert hatten und sich nun aus dem Nebel befreien konnten, um das nächste Ziel zu erreichen.

Suko stand für seinen Geschmack noch immer zu nahe an der Felskante, deshalb ging er weiter zurück. Bisher hatte er drei dieser großen Vögel gesehen, die ihm so vorkamen, als wären sie aus der Urzeit übrig geblieben.

Sie würden kommen, sie würden sich aus dem Nebel in die Höhe schrauben, um ihn zu begrüßen.

Feinde?

Suko dachte an seine Waffen. Er besaß die Beretta und die Dämonenpeitsche. Zwei Ersatzmagazine für die Pistole befanden sich ebenfalls in seinem Besitz. Wenn er von den Vögeln attackiert wurde, musste er sich mit der Pistole wehren.

Noch hatten sie ihm nichts getan. Allerdings rechnete er damit, dass sie von seinem Trip wussten.

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