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John Sinclair - Folge 0677

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Das Haus der Hyänen

Der russische Totengräber Oleg Jaschin hatte so etwas noch nicht erlebt. Dabei war er schon viele Jahre in seinem Beruf, hatte unzählige Gräber geschaufelt bei Sonne, Wind, Schnee oder Regen. Noch einmal schaute er in den geöffneten Sarg in der Hoffnung, einem Irrtum zum Opfer gefallen zu sein. Doch Oleg hatte sich nicht geirrt. In dem Sarg lag kein Mensch, sondern eine Hyäne!

 

Eifrige Sinclair-Fans wissen bereits, was jetzt kommt. Wladimir Golenkow, Sinclairs russischer Kollege, wird alamiert, und der bittet John, den Geisterjäger aus London, um Hilfe. Gemeinsam erforschen sie das Haus der Hyänen

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Das Haus der Hyänen

Oleg Jaschin hatte seine Frau fortgeschickt. Wenn der Tod zu ihm kam, wollte er ihm allein gegenüberstehen.

Dabei begegnete er ihm täglich. Er sorgte dafür, dass er leben konnte. Nicht paradox, wenn er seinen Beruf preisgab, denn Oleg Jaschin arbeitete als Totengräber auf dem alten Friedhof, der so aussah, als hätte man ihn vergessen.

Im Sommer konnte Oleg über die Arbeit nicht klagen. Im Winter allerdings war sie mehr als schlimm. Väterchen Frost ließ den Boden steinhart frieren, sodass Oleg auf den alten Preßlufthammer zurückgreifen musste, um die gefrorene Erde aufzustemmen. Jeder hatte schließlich ein Recht auf ein Grab.

*

Dass der Sensenmann Oleg besuchen würde, hatte er geahnt. Seit zwei Tagen schon lebte er in dieser permanenten Angst. Nicht dass er unbedingt Angst vor dem Sterben gehabt hätte, nein, er machte sich Sorgen um die Art, wie er ums Leben kommen würde.

Jana, seine Frau, war gegangen. Zum Abschied hatte sie ihm noch einmal über beide Wangen gestrichen. Genauso, wie sie es seit ihrer Heirat immer getan hatte. Es war eine Geste gewesen, die ihm die Tränen in die Augen trieb, ein Abschied für immer. Das aber hatte er nur für sich behalten, obwohl Oleg davon ausgehen musste, dass Jana etwas ahnte. Sie gehörte zu den Frauen, die einen sechsten Sinn besaßen. Doch sie war gegangen, wortlos, um es ihm nicht noch schwerer zu machen.

Im Winter gehörte der Friedhof ihm. Besucher kamen nur, wenn es dringend nötig war. Sie erschienen zu den Beerdigungen und verschwanden so rasch wie möglich.

Im Dunkeln ließ sich im Winter erst recht keiner blicken. Da wirkte das Gelände unheimlich wie eine erstarrte Totenlandschaft.

Oleg Jaschin besaß nichts, womit er sich hätte verteidigen können. Kein Gewehr, keinen Revolver; er würde seinem Schicksal mit bloßen Händen entgegentreten.

Schaudernd erinnerte er sich daran, wer in diesem Sarg gelegen hatte. Allein dieses Wissen hatte ihn ganz oben auf die Todesliste gestellt. Er wusste auch, dass Flucht keinen Sinn hatte, sie hätten ihn immer wieder zu sich geholt. Da war es schon besser, wenn er auf seinem Gelände, dem Friedhof, starb.

Es gab keinen mehr, der den Friedhof bearbeitete. Das Geld fehlte, und so sah er aus wie ein knorriger Dschungel, über den sich eine bleiche Eisschicht gelegt hatte.

Nicht einmal eine Laterne spendete auf diesem alten Totenacker Licht. Wer in der Nacht etwas sehen wollte, musste sich mit Kerzen behelfen. Einige davon steckten in der rechten Tasche des Fellmantels, den der Totengräber trug.

Er wanderte in die Nacht hinein und damit auch in das Reich der Toten. Hier war niemand, der ihn ansprach, keine Stimme aus dem Grab, die Leichen waren stumm und moderten vor sich hin.

Wege konnte man die Schneisen nicht nennen, die das Gelände durchschnitten. Es waren eher Trampelpfade, die in der warmen Jahreszeit zuwucherten. Doch jetzt herrschte Frost, und unter Olegs Tritten zerknackten Zweige und Äste. Oleg bemühte sich nicht, leise zu sein, wer ihn finden wollte, der fand ihn. Die Kälte war schlimm, ließ sich jedoch ertragen, denn es wehte in dieser Nacht kein Wind.

Oleg Jaschin schritt weiter. Leicht gebeugt, wie immer. Es war eben sein Gang, daran konnte man ihn erkennen. Er visierte ein bestimmtes Ziel an, ein noch offenes Grab, das er eigentlich hätte zuschütten sollen.

Dazu würde es wohl nicht mehr kommen. Seine verfluchten Ahnungen verdichteten sich immer stärker zu einer besonders grausamen Gewissheit. Eis klebte in seinem grauen Bart. Die Klappen der Fellmütze hatte er nach unten gestreift, damit seine Ohren geschützt waren. Selbst durch diesen Schutz drang die Kälte. Sie war fast wie eine Säure, die auch sein Gesicht nicht ausließ. Jede Furche, jede Falte schien mit einer Eisschicht ausgefüllt zu sein. Selbst in seinen Augenwinkeln spürte er den Druck, und er glaubte, ein leises Knistern zu hören.

Oleg Jaschin ging durch das dicht bewachsene Gelände, wo mächtige Sträucher ihre Zweige wie Arme hochreckten, als wollten sie ihn vor den außerhalb lauernden Gefahren schützen.

Viele Gräber waren nicht mehr als solche zu erkennen. Sie wirkten wie planiert, plattgewalzt. Niemand war da, der sich um sie kümmerte, denn Besucher kamen kaum. Wenn, dann betraten sie den Teil des Friedhofs, wo die neueren Gräber lagen.

Ein weiter Himmel schaute auf den Flecken Erde nieder. Ein Tuch. Es spannte sich von Horizont zu Horizont. Seine Farbskala schimmerte in mehreren Nuancen zwischen Blau und Grau, hervorgerufen durch das bleiche Licht des Mondes, das sich geheimnisvoll auf die Erde legte und nicht die Spur von Wärme besaß.

Verschwommen konnte er den Erdtrabanten erkennen, weil vor ihm eine dünne Wolkenschicht lag, die das Heer der Sterne nur ahnen ließ und sie für den Betrachter zu Staub filterte.

Die Gräber schwiegen!

Zeugen langer Jahre. Manche nicht mehr als solche zu erkennen. Andere wiederum mit schiefen Grabsteinen geschmückt, die sich mit letzter Kraft in den rissigen frostharten Boden krallten.

In den Tagen zuvor hatte es den nächtlichen Nebel gegeben, der war nun nicht mehr vorhanden. Selbst weiche Dunstschwaden wehten nicht aus der Ebene heran.

Eigentlich hatte Oleg Jaschin die Einsamkeit immer geliebt. In dieser Nacht aber verfluchte er sie. Wie gern hätte er einen Helfer gehabt, seinen Sohn, zum Beispiel, aber der war weg, weit weg. Im fernen Moskau arbeitete er. Oleg sah ihn als verschollen an.

Nicht einmal Tiere ließen sich blicken. Die Schwärme der Krähen, die oft genug aus der Ebene hochstiegen und als Wolken den Himmel verdunkelten, waren dem Totenacker ferngeblieben, als spürten sie, dass das Grauen dabei war, sich anzuschleichen.

Oleg merkte seinen Magen. Säuerlich stieg es hoch bis in seine Kehle. Das Kraut hatte er am Mittag gegessen. Nicht mehr als eine Suppe, garniert mit einigen Brotstücken. Er hatte den Teller nicht einmal geleert. Jana hatte nur zugeschaut und wortlos den Tisch abgeräumt.

Er dachte an sein Werkzeug, als er die Säure wieder herunterschluckte. Die Schaufeln und zwei Hacken lagen noch am Grab. Die brauchte er auch, um sich davon zu überzeugen, dass er sich nicht getäuscht hatte. Wenn das alles stimmte, dann war der Satan auf dem Vormarsch, um seine Knute über die Menschen zu schwingen.

Das Grab lag in der Nähe des alten Brunnens. Der war schon immer dort gewesen. Niemand konnte sich daran erinnern, wer ihn gebaut hatte. Im Sommer holten die Besucher frisches Wasser aus ihm. Im Winter war er zugefroren.

Oleg passierte den Brunnen. Auf den dicken Steinen schimmerte die Eisschicht. Er wandte sich nach rechts, ging noch einige Schritte weiter, bevor er vor dem viereckigen Loch stehen blieb, in das der Sarg hineingesenkt worden war.

Oleg Jaschin sah den Schatten der Totenkiste. Er war zufrieden und holte drei Kerzen aus der Manteltasche.

Neben dem Grab baute er sie auf. Zwei an den Seiten, die Dritte am oberen Ende, als sollte das Licht den Sarg ausleuchten.

Bei der herrschenden Windstille gelang es ihm, mithilfe des alten Sturmfeuerzeugs aus ehemaligen deutschen Wehrmachtsbeständen die drei Dochte anzuzünden. Über seine rissigen Lippen glitt ein Lächeln, weil die Flammen nicht verloschen.

In dieser eisigen Nacht schufen sie ein geisterhaft bleiches Licht. Es war zwar warm, dennoch gab es keine richtige Wärme ab. Die Kerzen erinnerten ihn an ferne Totenseelen, die ihr blasses Feuer ausströmten, um Wanderer in ihr Reich zu locken.

Jaschin wandte sich seinem Werkzeug zu. Auf die Schaufeln verzichtete er, die Spitzhacke war wichtiger. Er musste stark an ihr zerren, da sie auf dem Boden festgefroren war. Er verfluchte den Winter und bewegte in seinen Fäustlingen die Finger, um sie geschmeidig zu machen.

Der Sarg war nicht mehr als eine alte, schwarze, billige Totenkiste aus Fichtenholz. Dünne Bretter nur, die der Hacke so gut wie keinen Widerstand leisten würden.

Oleg Jaschin kannte sich aus. Auf dem schmalen Grabrand nahm er Platz, seine Beine baumelten in das Grab hinein. Er hätte auch auf den Sarg springen können, doch der wäre unter seinem Gewicht zusammengebrochen.

Sehr vorsichtig ließ er sich in das Grab hineinrutschen. Die Bewegungen zeigten an, dass er so etwas nicht zum ersten Mal tat. Darin hatte er Routine.

Zwischen Grab und Sarg existierte eine genügend große Lücke, die Oleg den nötigen Platz ließ. Als er die Hacke anhob, kratzte sie über die Schachtwand, als bestünde diese aus einer dünnen Haut.

Er nahm das Feuerzeug in beide Hände und hob die Arme. Einmal schräg zuschlagen, der würde auseinanderplatzen wie eine reife Frucht. Dennoch zögerte er. Es war der alles entscheidende Punkt, der letzte Schritt in den Tod, wie er meinte.

Sehr langsam hob er den Kopf an. Ein am Sargrand stehender Zeuge hätte sein bleiches, käsiges Gesicht gesehen, dessen Züge von einer unbestimmten Furcht gekennzeichnet waren.

Jaschin wusste selbst nicht, was ihn dazu verleitete, noch nicht zuzuschlagen. Möglicherweise war es das Gefühl einer sich heranschleichenden Gefahr, doch so genau konnte er das nicht sagen. Die Warnung spürte er schon, doch ein Zurück gab es für ihn nicht.

Bisher hatte er die einzigen Geräusche verursacht. Auch jetzt vernahm er seinen Atem, doch es drang noch ein anderer Laut an seine Ohren.

Scharren oder Kratzen?

Wenn ja, dann stammten diese Laute nicht von menschlichen Füßen. Dann waren sie ihm bereits auf der Spur.

Er lauschte und fieberte innerlich. Die Hitze überdeckte selbst die eisige Kälte.

Das Geräusch wiederholte sich nicht. Wie ein gewaltiges Leichentuch aus Eis hatte sich die Stille wieder über den alten Totenacker gesenkt und drückte ihm ihren Stempel auf.

Ich tu es, dachte er. Ich muss es einfach tun.

Oleg schlug zu.

Er besaß eine gewisse Routine, was den Umgang mit der Spitzhacke anging. Der Winkel war geblieben, und er schaute zu, wie die Hacke ihre Beute bekam.

Sie hämmerte schräg in den Sargdeckel, der zwar aus Holz bestand, aber den Widerstand von Pappe aufwies. Einige Teile flogen in verschiedene Richtungen davon. Nur war es zu dunkel, um schon jetzt etwas sehen zu können. Das Licht der drei Kerzen kroch zwar über den Rand, erreichte den Sarg aber nicht.

Nach dem ersten Schlag fühlte sich der Totengräber wie befreit. Er verzog sein Gesicht. Es sollte Triumph ausdrücken, tatsächlich allerdings sah er mehr aus wie ein Nussknacker mit einem sehr breiten Mund.

Wieder hämmerte er zu.

Er schaute nicht mehr hin, führte einen dritten, vierten und fünften Schlag, als wollte er seine wahnsinnige Wut an dem Objekt auslassen. Jetzt lag das Unterteil frei; er hatte den Deckel fast restlos zerhämmert. Was noch geblieben war, drückte er zur Seite, indem er die Hacke als Hebel einsetzte.

Einige lange Splitter waren auf seine Füße gefallen. Er schleuderte sie weg.

Vor ihm lag das offene Unterteil. Oleg Jaschin stieß scharf die Luft aus, bevor er die Hacke gegen die Grabwand lehnte, sein Sturmfeuerzeug hervorholte, anzündete und die Hand mit der Flamme dem Sarg entgegensenkte. Sie zitterte leicht, kein Wunder bei dem, was ihn erwartete.

Er hatte sich nicht getäuscht. Schon der erste flüchtige Blick vor einigen Stunden hatte ihm die Wahrheit offeriert.

Jetzt bekam er die Bestätigung.

Im Sarg lag kein Mensch. Dafür ein widerliches Wesen – eine Hyäne!

*

Sie war nicht verwest, und sie lag so, dass Oleg das Gefühl hatte, von dem toten Etwas aus glasigen Augen angestarrt zu werden. Das flache Hyänenmaul halb offen. Über die gelblichen Zähne glitt das flackernde Licht der Feuerzeugflamme und tauchte sogar ein bis in den Rachen, der dadurch etwas Höhlenartiges bekam. Zwischen den Zähnen sah Oleg dunkle Klumpen oder Fetzen, als würden dort Hautteile hängen, die das Tier nicht mehr ausgespien hatte.

Jaschin schüttelte sich. Diesmal nicht vor Kälte, sondern vor Ekel. Natürlich machte er sich seine Gedanken, auf eine Lösung aber kam er nicht. Er konnte sich nicht vorstellen, wer die Hyäne anstelle einer Leiche in den Sarg gelegt hatte und vor allen Dingen, warum dies alles geschehen war. Nur die Ahnungen verdichteten sich.

Wieder schwebte über ihm der unheimliche Knochenbote, der seinen Todesatem bereits in das Gesicht des Mannes blies. Er kam sich so einsam und verloren vor. Das Grab sah er plötzlich als seine letzte Ruhestätte an.

Eine Hyäne im Sarg!

Jemand hatte sie begraben lassen. Jaschin versuchte sich daran zu erinnern, nur fiel ihm nicht mehr ein, wer den Sarg gebracht hatte. Alles war im Schutz der Dunkelheit geschehen. Ein Mann kam ihm in den Sinn. Düster gekleidet, groß, mit einem bleichen Gesicht und brennenden Augen. Kein Name, kein Wohnort, nur eben dieser Fremde.

Er löschte die Flamme, weil er den Eindruck hatte, auf dem Präsentierteller zu stehen. Wer jetzt über den alten Friedhof schlich und das Licht sah, wusste Bescheid.

Die Schatten veränderten sich, wie der Mann plötzlich mit Schrecken feststellte. Als wäre jemand oben außerhalb des Grabes in die Lichtquellen hineingetreten.

Sein Herz klopfte plötzlich schneller. Dann aber wurde es zu Eis, als er nach oben schaute.

Er sah nur ihre Köpfe und die kalten, grausamen Augen. Das reichte ihm aus. Die vier Hyänen würden keine Gnade kennen …

*

Wohin?

Fliehen? Lächerlich. Nie hätten sie zugelassen, dass er aus dem Grab kletterte. Sie waren darauf trainiert, Menschen zu vernichten. Das wusste er.

Sein Unterkiefer bewegte sich heftig, als würde er auf einer Brotkruste kauen. Der Blick floss unstet über die Grabwände hinweg und erfasste auch die Spitzhacke.

Sie war noch eine Chance!

Den Russen durchfloss kein Strom der Erleichterung, denn er dachte gleichzeitig daran, dass er mit dem Instrument nicht alle Hyänen würde killen können. Höchstens eine, vielleicht auch zwei.

Mit beiden Händen umfasste er den Griff. Er musste hart zupacken, damit ihm das Holz nicht durch die behandschuhten Hände rutschte. Durch die feinen Eiskristalle war es glatt geworden.

Aus seiner Kehle drang ebenfalls ein tiefes, beinahe schon raubtierhaftes Knurren, als er sich langsam umdrehte. Für einen Moment dachte er daran, einfach auf die tote Hyäne im Sarg zu hacken, nur um zu beweisen, dass er fähig war, so etwas zu tun. Dann ließ er es bleiben, er wollte die anderen Tiere nicht unnötig reizen.

Es gab nicht viele Tiere, die Jaschin nicht mochte. Hyänen gehörten dazu.

Widerliche, freßgierige Wesen, die, einmal beeinflusst und aufgehetzt, auch vor Menschen nicht haltmachten.

Die Erste sprang. Der Körper hatte sich für einen winzigen Moment gestreckt. Es war die Hyäne, die den weitesten Weg hatte und ihm gegenüber gelauert hatte.

Eine befand sich direkt über ihm. Sie hätte ihn in den Nacken beißen können, aber das Tier hielt sich zurück.

Jaschin wunderte sich über sich selbst, wie kurz seine Schrecksekunde war. Er sprang dem Tier sogar entgegen und schwang dabei seine Spitzhacke.

Verfehlen konnte er sie nicht.

Wuchtig hämmerte er zu. Die Hacke durchbohrte die Brust des Tieres, und dampfendes Blut quoll dem Mann entgegen, bevor es ihn überströmte. Aus dem Maul löste sich ein irrer Schrei. Ein nie gehörtes Heulen, das von einem Krachen überlagert wurde, als beide – Mensch und Tier – auf die Sargtrümmer fielen.

Auch die Reste krachten jetzt zusammen, und die Hyäne klemmte noch immer an der Hacke.

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