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John Sinclair - Folge 0676

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Tanz der Totenfeuer

Spezialauftrag für Bill Conolly!

An einem trüben Januarnachmittag ist er mit seinem Geländewagen unterwegs zu einer Siedlung am A  … Arm der Welt. Tiefste englische Provinz. Dort, in den weiten und tiefen Mooren soll es ein merkwürdiges Naturschauspiel geben, vielleicht steckt auch mehr dahinter. Bill weiß es noch nicht, jedenfalls möchte er den

filmen. Bis es aber soweit ist, muss er sich erst mit den Dörflern auseinandersetzen, die ihm von der Fahrt ins Moorgebiet abraten wollen. Es wird fürchterlich hart für Bill, denn es kommt im wahrsten Sinne des Wortes knüppeldick  …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Tanz der Totenfeuer

Das Wissen um die Gefahr berührte den Reporter Bill Conolly wie einen Eishauch. Seinen Wagenschlüssel hielt er bereits in der Hand, schob ihn jedoch nicht ins Schloss des Nissan Terrano, den er sich geliehen hatte. Als Geländewagen sollte er gut sein und seine Pflicht tun. So jedenfalls hatte es Billin einer Autozeitung gelesen.

Bill drehte sich um. Es war keine schnelle Bewegung, eher lauernd, wie jemand, der sich einer Gefahr durchaus bewusst ist, auch wenn er diese nicht sah …

Die Straße vor ihm war fast leer. An diesem trüben Januarnachmittag wirkte der Ort im kalten Licht der Straßenlaternen beinahe schmutzig.

Die an den Rändern geparkten Wagen sahen aus, als hätten sie sich vor der beginnenden Kälte geduckt, denn für die Nacht war wieder Frost angesagt worden.

Wegen der relativen Leere fielen die beiden Typen besonders auf. Sie sahen aus wie die Dorfschläger vom Dienst, die bei irgendwelchen Festen nach Mitternacht für »Ordnung« sorgten, wenn die Stimmung sich in Aggressivität umwandelte.

Es war schon ein verdammtes Kaff, in dem sich Bill Conolly aufhielt. Er, hatte einen Job zu erledigen, weil er einer gewissen Spur folgen wollte. Er befand sich noch nicht lange im Ort. Und doch hatte sich sein Erscheinen bereits herumgesprochen. Da brauchte er sich nur die beiden Kerle anzuschauen.

Einer hatte sich mit einem Holzknüppel bewaffnet. Damit schlug er bei jedem Schritt gegen die Außenseite seines rechten Beins, wahrscheinlich sollte es abschreckend wirken.

Der andere verließ sich auf seine Fäuste. Er war kleiner als der Knüppelträger, trug eine Pudelmütze, die die Breite seines Mondgesichts noch unterstrich. Er ging wie ein Seemann, breitbeinig und mit schaukelndem Body.

Die Vorfreude auf den »Job« klebte auf ihren Gesichtern. Die Lippen waren zu einem breiten Grinsen verzogen. In den Augen funkelte es, und Bill trat einen Schritt vom Wagen weg. Er stand jetzt mehr auf der Straße. Wegen der Kälte trug er eine gefütterte Lederjacke, die Schläger nicht. Sie verließen sich auf Cardigans, lange Strickjacken von undefinierbarer Farbe.

»Sie wollen zu mir?«, erkundigte sich Bill höflich, als die zwei nahe genug herangekommen waren.

»Ja, sieht man das nicht?«

Der Reporter lächelte. »Das ist schon möglich. Nur möchte ich Sie fragen, was ich für Sie tun kann?«

»Du sollst verschwinden!«, erklärte der Typ mit dem Holzknüppel. »Einfach abhauen.«

Bill runzelte die Stirn. Er tat so, als müsste er über die Aufforderung nachdenken. »Gibt es einen Grund?«

»Ja.«

»Darf ich den wissen?«

»Klar, uns gefällt deine Visage nicht.«

»Eure ist auch nicht besser, mit Verlaub gesagt.«

Pudelmütze holte tief Luft. Er hatte bisher noch nichts gesagt. Jetzt würgte er die Worte hervor. »Der ist tatsächlich irre oder lebensmüde. Der will was auf seine Schnauze haben.«

»So ordinär würde ich es nicht sagen«, meinte sein Kumpan. »Er war eben zu neugierig.«

»Klar doch, Gunther.«

Bill grinste innerlich über den Namen Gunther. So also hieß der Mann mit dem Knüppel, und der Reporter sprach ihn direkt an. »Darf ich mal wissen, weshalb ich hier so unhöflich aus dem Ort gewiesen werden soll?«

»Das darfst du sogar. Es gefällt uns einfach nicht, dass du hier herumgeschnüffelt und Fragen gestellt hast. Es geht dich nichts an, was hier passiert.«

»Da habt ihr im Prinzip recht.« Bill nahm ihnen den Wind aus den Segeln und schaffte es auch, sie zu verunsichern. »Aber nur im Prinzip, Freunde. Das Umland gehört doch nicht zum Ort.«

»Und wenn schon.«

»Bitte genauer.«

Bill hatte die beiden verwirrt. Sie schauten sich an. Ein jeder verließ sich auf den anderen, aber eine Antwort konnten beide nicht finden.

»Ihr könnt mir ja Bescheid sagen, wenn ihr euch einig geworden seid«, sagte der Reporter. Er drehte sich halb um, weil er die Wagentür aufschließen wollte.

Jedenfalls tat er so. Tatsächlich schaute er gegen die Scheibe, wo sich die beiden Gestalten schräg hinter ihm abzeichneten. So konnte er die Bewegungen verfolgen.

Gunther und sein Kumpel nickten sich zu. Sie freuten sich schon darauf, Bill aus dem Ort jagen zu können. Ihr Grinsen sprach Bände, und Gunther holte auch aus.

Knallhart sauste der kurze Knüppel nieder. Er hätte Bill an der Schulter treffen sollen, aber der Reporter war schneller. Blitzartig wich er zur Seite.

Das Ding verfehlte ihn, prallte gegen den Leihwagen und sorgte für eine Beule.

Zu einem zweiten Schlag ließ der Reporter ihn nicht mehr kommen. Da fuhr er bereits herum, hatte ein Bein in die Höhe gerissen und trat heftig zu.

Sein Fußtritt erwischte den Bauch des Knüppelträgers. Gunther bekam große Augen, wurde blass und taumelte zurück. Der »Seemann« wollte eingreifen, aber Bill war zu schnell. Den Wagen im Rücken und als Stütze benutzend, stemmte er sich ab.

Diesmal erwischte sein Fuß den Seemann. Der Dorfschläger jaulte auf, weil er an einer empfindlichen Stelle erwischt worden war. Er presste seine Hände zwischen die Beine und fing mit einem unfreiwilligen Tanz an.

Die Musik spielte bei Billy Conolly. Er musste hart rangehen. Er war kein ausgebuffter Schläger. Auf eine längere Distanz hin waren ihm die beiden überlegen.

Deshalb zog Bill die Waffe und kümmerte sich zuerst um den Knüppelträger, weil der andere noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt war. Bill schoss nicht, er benutzte die Beretta als Schlaginstrument. Dabei tat ihm Gunther noch den Gefallen, seinen Kopf zu heben, sodass ihn Bill an der Stirn erwischte.

Gunther bekam weiche Knie und legte sich nieder.

Der Reporter kreiselte herum. Sein zweiter Gegner holte Luft, die Arme hatte er angewinkelt, nahm den rechten zurück, als wollte er ausholen. Das geschah zu langsam, und plötzlich schaute er in die Mündung der Waffe.

Der Seemann »fror« ein.

Bill nickte ihm zu. »Du siehst, Freund des lieben Gunther, es hat keinen Sinn.«

»Willst du schießen?«

»Klar, in deinen Rücken! Dreh dich um!«

Der Seemann bekam das große Zittern. Er suchte nach einer Antwort und dachte an keinen Angriff.

Das nutzte Bill aus. Ein Schritt, ein Schlag, ein dumpf klingender Treffer, dann legte sich auch der zweite Schläger friedlich schlafen. Bill wollte sie nicht auf der Fahrbahn liegenlassen. Er packte zu und schleifte sie an den Rand.

Er musste erleben, dass die Straße doch nicht so leer war, denn einige Zeugen trauten sich näher. Es waren nur Männer, keine Frau befand sich unter ihnen.

»Denen haben Sie es aber gezeigt, Mister.«

»Ich musste mich eben wehren.«

»Die hatten es auch verdient.«

»Ach ja?«

»Wenn die angetrunken sind, ist keiner vor ihnen sicher. Die schlagen alles zusammen.«

Bill nickte. »Habt ihr hier keinen Polizeiposten?«

»Der wurde zu Beginn des Jahres aus Kostengründen aufgelöst.«

Bill schüttelte den Kopf. »Ja, man braucht viel für den verdammten Golfkrieg.« Er steckte erst jetzt seine Waffe weg. »Kümmern Sie sich um die Typen«, sprach er die Männer an.

»Sind Sie von der Polizei?«

»So ähnlich.«

»Privater?«

»Auch nicht richtig.« Bill holte den Wagenschlüssel hervor und schloss auf.

»Geheimagent.«

»Ja«, rief der Reporter, als er die Tür aufgezogen hatte. »Sie haben es erfasst. Ich bin James Bonds Neffe. In seinem nächsten Film verführe ich die Frauen.«

Das nahm ihm niemand ab. Er wurde aber gefragt, weshalb ihn die Kerle angegriffen hatten.

»Ganz einfach. Man wollte nicht, dass ich mich in der Umgebung etwas näher umschaute.«

Nach dieser Antwort wurde es still. Ein jeder schien genau zu wissen, was Bill damit gemeint hatte. Die Männer schluckten und wandten sich ab, keiner wollte das Thema mehr ansprechen, aber Bill hatte plötzlich Zeit.

»Was ist? Habe ich etwas Falsches gesagt?«

»Nein, das nicht.«

»Aber?«

Der Sprecher trat vor. Er war ein hochgewachsener Mann mit einer rauen Gesichtshaut. Über den Augen wuchsen buschige Brauen, und er ballte die Hände. »Das ist eine Sache, die keinen Fremden etwas angeht. Wir wollen nicht, dass sie bekannt wird.«

»Was ist daran so schlimm?«

»Lassen Sie alles ruhen, Mister.«

Bill gab sich locker. »Im Prinzip mögen Sie ja recht haben, aber ich sehe nicht ein, dass ich als ein freier Bürger dieses Landes mich hier nicht umschauen darf. Das ist kein militärisches Sperrgebiet, sondern nur ein sumpfiges Moorgelände, auf dem etwas Bestimmtes zu sehen ist.«

»Darum geht es uns, Mister. Die Totenfeuer gehen keinen Fremden etwas an. Lassen Sie sie brennen.«

»Das werde ich auch.«

»Dann weiß ich nicht, was Sie hier noch hält.«

Bill schaute in die hellen Augen des Mannes. »Ich kann Sie irgendwo verstehen, Mister. Aber es gibt Dinge, die sollte man nicht so ohne Weiteres hinnehmen. Denen muss man auf den Grund gehen.«

»Und wenn es gefährlich ist?«

»So ist das Leben. Außerdem mein eigenes Risiko, wenn Sie verstehen. Sie haben damit nichts zu tun. Schon die beiden Schläger haben versucht, mich abzuhalten. Allmählich bekomme ich das Gefühl, dass sie von euch geschickt worden sind.«

»Das ist eine Unterstellung!« der Mann regte sich auf, und Bill winkte ab.

»Machen Sie’s halblang, Meister. Wenn ich Ihre Reaktionen betrachte, muss ich einfach davon ausgehen. Oder sehen Sie das anders?« Er schaute auf seine Uhr. »Kümmert euch um die Helden.« Mehr sagte er nicht, stieg in seinen Leihwagen und startete.

Er konnte die Bewohner im Rückspiegel erkennen. Sie standen auf dem Gehsteig wie eine kompakte Masse. Dass sie ihn so stark gewarnt hatten, ließ darauf schließen, dass an der Sache etwas nicht stimmte. Außerhalb dieses Ortes musste es die geheimnisvollen Erscheinungen geben.

Der Reporter fuhr langsam an. Noch war es hell, aber der Himmel sah so aus, als hätte man schwere Bleiplatten über ihn gelegt. Dazwischen schimmerten noch hellere Inseln. Sie wirkten auf Bill wie glänzende Hautstücke.

Die Hauptstraße war ziemlich breit. Rechts und links grenzten Gehsteige sie ein. Dieser Ort hatte für Bill etwas Amerikanisches an sich, denn die schmalen Gassen und oft sehr engen Kurven englischer Dörfer fehlten fast völlig.

Die Luft roch nach Frost, und weiter draußen im Sumpf würde es sicherlich Nebel geben. Das alles konnte den Reporter nicht schrecken, denn er war gekommen, um die geheimnisvollen Totenlichter zu sehen und zu fotografieren …

*

Bill fuhr so lange, bis das Gelände ihm eine natürliche Sperre entgegensetzte.

Dornige Sträucher, hohes Gras, kleine Bäume, oft nur Krüppelgewächse, bildeten die Szenerie. Es war feucht. Kleine Bäche durchflossen die Landschaft, oftmals nicht zu sehen, unter hohen Gräsern verschwunden, als würden sie sich schämen.

Der Mond ging auf. Er sah aus wie ein bleicher, eingedrückter Ballon.

Bill hatte den Wagen im Schatten einer Buschwand gestoppt, die hochempfindliche Kamera an sich genommen und drückte die Wagentür zu. Der Wind blies sehr sacht über die flache Landschaft und traf das Gesicht des Mannes als schwachen Eishauch.

Die Dunkelheit hatte zugenommen. Weit im Westen zeigte der Himmel noch einen helleren Streifen, der allerdings nicht vom Licht einer roten, untergehenden Sonne erfüllt war.

Bill Conolly war für dieses Gelände richtig angezogen. Er trug Stiefel, die auch Nässe abhielten, und hatte einen dicken Schal um seinen Hals gebunden.

Ein Mann für die Wildnis, für das Moor, an dessen Rändern er sich bewegte.

Das sumpfige Gelände war zwar als gefährlich, aber nicht als tödlich eingestuft worden. Es existierten schon breite Lücken und Wege, über die jemand das Moor durchqueren konnte.

Bäume bildeten Schatten. Standen mehrere von ihnen zusammen, hatte Bill den Eindruck, gegen dunkle Inseln zu schauen. Er wusste auch schon, wohin er sich wenden musste, denn seinen Beobachtungsplatz hatte er sich tags zuvor ausgesucht.

Zu ihm führte ein Trampelpfad in das Gelände hinein, ein schmales Etwas aus Schlangenlinien.

Er führte um Sträucher und Buschinseln herum, vorbei an kahlen Birken oder Kiefern. Auch drei Pappeln standen wie stumme Wächter und stießen dem Himmel entgegen.

Bill war allein. Er sah keinen Menschen, entdeckte auch kein Licht. Nur die Stimmen der Tiere klangen ihm manchmal entgegen. Das Quaken der Frösche, dann der Schrei eines Vogels, der sich im Geäst eines Baumes verkrochen hatte und sich durch die Anwesenheit des Menschen gestört fühlte.

Bill dachte über das Verhalten der Dorfbewohner nach. Weshalb hatten sie ihn unbedingt davon abhalten wollen, das Moor zu betreten? Bestimmt nicht aus Sorge um den Fremden. Der Grund musste mit den geheimnisvollen Totenfeuern zusammenhängen, die in bestimmten Nächten einen geisterhaften Tanz aufführten.

Bill hatte von einer guten Freundin davon erfahren. Jane Collins war an ihn herangetreten und hatte ihn gebeten, sich darum zu kümmern. Sie selbst wollte es nicht tun, da sie mit anderen Aufgaben beschäftigt war, denn nach wie vor fühlte sie sich von einer bestimmten Person verfolgt, die Francine Joy hieß und sich als neue Hexe bezeichnete, die andere Wege beschreiten wollte.

Was daran nun stimmte, kümmerte Bill nicht. Für ihn waren die Totenfeuer wichtiger. Sie konnten allerdings auch mit der neuen Hexe in Zusammenhang gebracht werden, aber darüber sollte Jane befinden, nicht er. Bill war gewissermaßen ihr Vorposten, er sollte ihr nur Bericht erstatten. Eigentlich wäre es eine Aufgabe für John Sinclair und Suko gewesen. Die beiden allerdings befanden sich in Indien, um anderen Fällen nachzugehen.

Manchmal kurvte der schmale Weg um das dichte Gestrüpp herum, dann wieder musste sich Bill den Weg selbst bahnen. Einmal gab er nicht acht und landete mit dem linken Fuß in einem Wasserloch, das zum Glück nur bis zur Wade reichte.

Dann sah Bill den Hochsitz. Er stand in der Landschaft wie das Werk eines modernen Künstlers, das nicht hierher gehörte. Für Bill war es ein idealer Sitzplatz. Er hatte von dort oben einen idealen Über- und Rundblick.

Eine Leiter führte hoch zum Sitzplatz, wo eine primitive Bank angenagelt war. Im Sommer mochte dies ein Vergnüngen sein, nicht bei diesen Temperaturen, die in der Nacht unter den Gefrierpunkt sanken. Da zog die Kälte in die Knochen hinein.

Bill musste achtgeben, weil die Sprossen von einer hellen Rauhreifschicht bedeckt waren. Er hatte nicht nur seine Kamera mitgenommen, auch einen Feldstecher, der vor seiner Brust baumelte und der bei jeder Steigbewegung anfing zu pendeln.

Mit einem letzten raumgreifenden Schritt überwand er auch die oberste Sprosse und stand auf dem Sitz. Über ihm schützte ein Dach den Beobachter vor Regen und Schnee. Es war allerdings nicht so hoch, dass sich Bill hätte aufrecht hinstellen können. Er musste sich schon ducken und nahm auf der Bank Platz.

Der Feldstecher eignete sich auch als Nachtsichtgerät. Da machte er die Dunkelheit zum Tage. So ausgerüstet, hoffte er, dass er die folgende Zeit gut überstand.

Bill hatte die Beine ausgestreckt, als er sich einen ersten Überblick verschaffte. Er wusste nicht, wann die Totenfeuer erschienen, sie waren an keine Zeiten gebunden, aber Mitternacht konnte es schon werden. Das bedeutete eine Wartezeit von drei Stunden.

Er schaute durch das Glas und holte auch weit entfernte Busch- und Baumgruppen näher heran.

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