Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 0670

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Der Sarg-Designer

In der Nacht hatte es Frost gegeben und den pulvrigen Schnee zu Eisschichten erstarren lassen. Sie bedeckten auch die Bäume des Hyde Parks, die aussahen wie starre Gespenster.

Vor einem Baum standen zwei Frauen, eingehüllt in dicke Mäntel. Die Köpfe leicht angehoben, starrten sie auf die dritte Frau.

Sie war tot, steif gefroren und hing an einem der Äste  …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Der Sarg-Designer

»Und nun, liebe Zuhörer, genießen Sie die restlichen Stunden der Nacht und denken Sie dabei auch ein wenig an mich, die versucht hat, Ihnen wieder das Gefühl zurückzugeben, das Entdecken des Partners und vielleicht ein Feld der neuen Möglichkeiten. Machen Sie’s gut – bis zum nächsten Mal, Ihre Francine Joy …«

Die weiche Schmeichelstimme der Sex-Aphrodite aus dem Radio verklang. Musik vom Band wurde eingespielt, sanfte Klänge, die der Liebe guttaten.

Die Joy schaute auf die Uhr. Es war genau Mitternacht, sie hatte die Sendung pünktlich beendet. Für einen Moment schloss sie die Augen, streckte die Beine aus und entspannte sich. Die letzte Stunde war verdammt anstrengend gewesen.

Jemand betrat den Raum. »Du warst wieder gut, Francine, echt.«

Lässig winkte sie ab. »Ich weiß.«

»Willst du noch bleiben?«

»Auf einen Kaffee.«

»Wir haben frischen gekocht und nicht den aus dem Automaten geholt.« Der junge Tontechniker mit der blonden Haartolle grinste breit und verschwand mit schaukelnden Bewegungen. Dass er schwul war, interessierte Francine nicht, Hauptsache, er machte seinen Job.

Sie ging ihm nach. In der Abstellkammer hockten sie zusammen, so nannte sich der kleine Raum, der gleichzeitig als Küche diente. Die Nachtbesatzung war längst eingetroffen. Sie nahm den Dienst immer dann später auf, wenn Francines Sendung »Love Hour« lief.

Sie trank den Kaffee in kleinen Schlucken. Wieder fiel ihr ein, dass es eigentlich viel zu warm im Sender war. Überheizte Räume fand sie widerlich.

»Wie lange willst du die Sendung noch machen, Francine?«

Sie hob die Schultern. »Weiß ich nicht.«

Ein anderer sagte: »Die Liebeshexe kommt an.«

»Wieso Liebeshexe?«

»Hast du dich nicht so genannt?«

»Kann sein.«

»Bitte.«

Die Gespräche tröpfelten dahin. Keiner hatte so richtig Lust, etwas zu sagen. Es war den Leuten anzumerken, dass sie ihren Dienst nur ungern taten. Der Tontechniker raufte seine Haare und konnte es nicht fassen, bis zum frühen Morgen aushalten zu müssen. Er fluchte über den Sender, über das Wetter, über sich und den Job.

Francine Joy musste noch bleiben. Nach der Sendung riefen oft genug Hörer an. Ihre Telefonate wurden aufgezeichnet. Um ein Uhr schaltete sich das Band automatisch ab, und Francine konnte es mit nach Hause nehmen. Sie hatte sich verpflichtet, auch schriftlich auf Fragen zu antworten, denn als Sexberaterin war sie das ihren Fans einfach schuldig. Manche Fragen waren idiotisch, aber es gab auch Menschen mit echten Problemen, denen konnte sie auch nicht helfen und schickte sie zumeist zu einem Psychiater.

Jemand aus der Runde fragte nach Weihnachtsgeschenken. Er erntete nur ein müdes Schulterheben und Grinsen.

»Du auch nicht, Francine?«

Die Frau schüttelte den Kopf. »Weihnachten fällt für mich aus. Ich habe dafür nichts übrig.«

»Wofür denn?«

Sie grinste mit blanken Zähnen. »Das möchtest du wohl gern wissen, wie?«

»Klar doch.«

»Ach, Tom, gib es auf. Du schaffst es nicht, mich in dein Bett zu kriegen.«

»Bett?« Tom konnte nur lachen. »Glaubst du denn, dass ich so etwas phantasieloses bei dir …?«

»Lass es, Tom, ich habe heute keinen Bock.«

Der Redakteur verließ den Raum. »Manchmal glaube ich, dass du frigide bist.«

»Na und?«

Er ging lachend über den Flur. In wenigen Minuten musste er auf Sendung gehen.

»Bist du es denn?«, fragte der Tontechniker.

»Hör auf.«

»Scheiß Nacht, wie?«

»Kannst du wohl sagen.«

»Wie kommst du nach Hause?«

»Weiß ich noch nicht. Wenn es zu glatt ist, gehe ich zu Fuß, auch wenn ich dafür eine Stunde brauche.«

»Es hat angefangen zu tauen.«

»Wunderbar.«

Der Techniker verließ die Kammer, auch er musste an sein Mischpult im Studio.

Francine Joy blieb allein zurück. Sie hatte die Unterlippe vorgeschoben und starrte ins Leere. Manchmal widerte sie der Job an, aber er brachte ihr Geld, und die Zuhörer wollten ihre sanfte, einschmeichelnde Sexstimme hören. Manchmal hasste sie die Fragen der Anrufer. Hin und wieder wurde sie auch auf den Arm genommen oder plötzlich beschimpft. Oft als Hexe. Dann konnte sie ein Lächeln nicht verbergen, denn da lagen die Anrufer nicht einmal so verkehrt.

Francines Privatleben jedoch ging niemanden etwas an, auch die Kollegen wussten darüber nicht Bescheid. So sollte es auch bleiben.

Die Minuten zogen sich dahin. In dieser Nacht erlebte Francine, wie lang eine Stunde werden konnte. Um fünf Minuten vor eins betrat sie das Studio und wandte sich an den Tontechniker.

»Wie sieht es aus?«

»Mäßig, sehr mäßig. Nur zwei Anrufe.«

»Dann gib das Band her.«

»Willst du nicht …?«

»Nein, ich will es an mich nehmen und verschwinden. Ich habe keinen Bock mehr.«

»Wie du willst, Süße.« Er nahm das Band heraus und reichte es ihr. »Sag mal, sehen wir uns noch vor Weihnachten?«

»Das war meine letzte Sendung in diesem Jahr.«

»Schade.«

Sie nickte dem Mann zu. »Mach’s gut. Zwei Tage vor Silvester schaue ich noch mal rein.«

»Okay, tschau.«

Francine ging zur Garderobe, wo ihr hellroter Flauschmantel hing, den sie überstreifte. Im alten Spiegel zeichnete sich ihr Gesicht ab. Sie sah müde aus.

Mit einer ebenfalls müden Bewegung strich sie durch ihr Haar. Es war schwarz und wuchs sehr dicht. Ebenso dunkel waren ihre Pupillen. Auch ihr Körper konnte sich sehen lassen. Vor zwei Jahren noch hatte sie hin und wieder als Model gearbeitet, nie nackt, aber die Reklame für Dessous hatte nicht zuletzt wegen ihr richtig eingeschlagen.

Sie nahm den Lift. Der Portier schaute nur müde auf, als sie an seiner Bude vorbeiging. Sie stieß die Tür auf und wandte sich nach rechts, wo auch der Parkplatz des Senders lag. Dort stand ihr kleiner Opel Corsa. Die Nacht war zwar kalt, aber nicht mehr so wie vor einigen Tagen. Der graue Schneehimmel hatte sich verzogen. Dafür spürte sie den Wind, der in ihr Gesicht schlug.

Der Parkplatz war nicht beleuchtet, kein Areal für ängstliche Gemüter. An dieser Stelle herrschte selbst in der Millionenstadt London eine bedrückende Ruhe.

Sie parkte den roten Opel immer an derselben Stelle. Der Schlüssel steckte in der Manteltasche. Als sie ihn hervorholte und sich bückte, hörte sie den Schritt hinter sich.

Francine fuhr hoch – und herum.

Sie sah den Mann und das Messer in seiner Hnad. Ein Stilett mit schmaler Klinge.

»Was wollen Sie?«

Der Mann kam noch näher. Sie roch seinen Atem. »Dich töten, du verfluchtes Weib!«

*

Auch der Strick war hart gefroren. Es sah so aus, als hätte sich die Schlinge in die Haut des Halses hineingefressen. Die Tote hing etwas verdreht in der Öffnung. Ihr Mund stand offen. Über die Lippen hinweg schaute die Spitze der klumpig wirkenden Zunge.

Die beiden Frauen sagten nichts. Sie standen da und nahmen das schreckliche Bild in sich auf. Die Augen hatte die Frau nicht geschlossen. Sie wirkten wie in die Höhlen hineingeschobene Glaskugeln, so starr waren sie.

Noch etwas kam hinzu. Die Tote trug nicht einen Fetzen Kleidung am Leib. Ihr nackter Körper zeigte einige Streifen, die sich dunkel von der hellen Haut abhoben. Die Hände hatte die Person zu Fäusten geballt, als hätte sie in den letzten Sekunden ihres Lebens noch nach irgendetwas greifen wollen, um Halt zu bekommen.

Beide Frauen waren geschockt. Sie hatten nicht damit gerechnet, eine Tote vorzufinden, sie wollten sich nur mit dieser Person treffen, mehr nicht.

»Was machen wir?« Mona hatte die Frage gestellt. Sie war eine schlanke Frau mit kurzen, blonden Haaren. Ihr Gesicht wirkte etwas männlich, auch die schmalen Lippen trugen dazu bei.

Laura hob die Schultern. »Wir können sie hier nicht hängen lassen.«

»Warum nicht? Sie kann doch noch einmal gefunden werden. Wir brauchen uns nicht zu melden.«

Hätte die Laterne nicht in der Nähe gestanden, sie wären vermutlich an der nackten Leiche vorbeigegangen. So aber streifte das helle Licht den Körper.

»Man wird Nachforschungen anstellen. Vielleicht hat sie Spuren hinterlassen.«

»Auf uns?«

Laura nickte. »Ja, Mona, auf uns. Das ist mir alles viel zu unsicher. Es hätte unsere erste Begegnung sein sollen.«

»Schön, ich warte.«

»Worauf?«

»Auf deinen Vorschlag.«

»Der ist sehr simpel. Wir zerren die Tote aus der Schlinge und packen den Körper in den Kofferraum.«

»Jetzt?«

»Sicher, es wird gleich hell.«

Mona und Laura diskutierten nicht mehr. Sie machten sich an die Arbeit, und es war verdammt nicht einfach, die Tote aus der steifgefrorenen Schlinge zu befreien. Mona war sogar in das Geäst geklettert. Wegen der Handschuhe konnte sie nicht so zugreifen, wie sie es gern gewollt hätte, und eine Säge befand sich auch nicht in ihrem Besitz. Sie musste sich schon auf die Körperkraft verlassen.

Schließlich war es geschafft. Mit vereinten Kräften konnten sie die Tote losbinden.

Sie fiel steif zu Boden, als bestünde ihr Körper aus reinem Eis. Keuchend standen die beiden Frauen neben der Leiche. Trotz der Kälte war ihnen warm geworden.

»Was jetzt?«, fragte Mona.

»Ganz einfach. Du läufst zum Wagen und bringst ihn her. Wir legen sie in den Kofferraum, der ist groß genug.«

»Und dann?«

Laura lächelte. »Schaffen wir die Tote weg.«

»Wohin?«

»Zu ihm.«

Mona lächelte. Sie wusste genau, was die Freundin damit gemeint hatte und zeigte sich einverstanden. »Ja, das ist nicht schlecht. Er wird sich freuen, Nachschub zu bekommen.«

Laura blieb allein mit der Toten zurück. Es war mittlerweile einige Zeit verstrichen, und der gewaltige Moloch London erwachte allmählich zu seinem täglichen Leben. Der Berufsverkehr rollte langsam an, bald würden die Straßen wieder verstopft sein, und beide Frauen konnten sicher sein, dass sie in Staus gerieten.

Wer hatte sie getötet? Als Laura darüber nachdachte, bekam sie eine Gänsehaut. Irgendwo musste es jemand geben, der es möglicherweise auf sie abgesehen hatte.

Die Zeit ging ihr nicht schnell genug herum. Durch den Hyde Park führten Straßen, zum Glück weit genug entfernt. Kein Fahrer würde wohl auf die Idee kommen und sie verlassen, nur um aus Spaß quer durch das Gelände zu rollen.

Es war nicht mehr so kalt, in den vergangenen Stunden war es zu einem Temperaturumschwung gekommen, aber viel Eis war noch nicht getaut, das würde erst im Laufe des Tages geschehen. Vom Geäst der Bäume allerdings lösten sich die Wassertropfen und fielen mit pitschenden Geräuschen zu Boden.

Laura zerbrach sich den Kopf über das Motiv dieses heimtückischen Mordes. Sie kam auf keine Lösung. Wer das getan hatte, musste im Hintergrund arbeiten.

Hoffentlich kam Mona bald zurück. Trotz der Dunkelheit fühlte sich Laura mit der Toten wie auf einem Präsentierteller stehend. Das gefiel ihr überhaupt nicht.

Wieder strich das Frösteln über ihren Rücken. Im Hals hatte sie das Gefühl, als würden dort trockene Holzspäne liegen. Sie ging einige Schritte nach vorn, damit die Leiche in ihrem Rücken blieb. Ob der Killer noch in der Nähe lauerte?

Zwei weißgelbe Augen hüpften über die helle Schneefläche und schoben einen blanken Teppich vor sich her. Endlich kam Mona mit dem Volvo. Es war schon ein älteres Baujahr, bisher aber hatte sie der Wagen nicht im Stich gelassen. Er sprang immer an, auch wenn einige behaupteten, sie würde einen Panzer fahren.

Auf den Rasenflächen lag Schnee. Die obere Schicht war zu einer blanken Eisfläche gefroren und jetzt an einigen Stellen getaut, sodass sich Pfützen hatten bilden können, die wie helle Tümpel glitzerten, als das Licht der Scheinwerfer über sie hinwegstrich.

Mona lenkte den Wagen herum. Trotz seiner Winterreifen geriet er auf dem glatten Untergrund ins Rutschen, stand aber schließlich, und Mona öffnete die Tür.

»Eine verfluchte Fahrerei!«, schimpfte sie. »Bin gespannt, wie wir hier wegkommen werden.«

»Egal.« Laura öffnete die Haube des Kofferraums. Ihre Freundin stand neben der Leiche und schüttelte den Kopf.

»Was hast du?«

»Ich möchte gerne wissen«, flüsterte Mona, »wer das getan hat. Ob jemand über uns Bescheid weiß?«

»Das kann sein.«

»Dann sind auch die anderen in Gefahr.«

»Wir werden sie schon warnen.«

»Was ist mit Francine?«

»Zu der müssen wir hin. Ich hoffe ja, dass sie uns einen Ratschlag erteilen kann.«

Die Frauen ließen die Handschuhe an, als sie sich bückten und nach der Leiche griffen. Sie passte so lang ausgestreckt nicht in den Kofferraum, hing an den beiden Seiten mit dem Kopf und den Füßen über.

»Wir müssen die Beine knicken!«, schlug Laura vor.

Beide strengten sich an, um die Beine in einen bestimmten Winkel zu bringen. Sie keuchten, denn es bereitete ihnen Mühe. Auf der Oberfläche der Haut glänzte eine dünne Eisschicht.

Aber sie schafften es. Mona hieb den Deckel wieder zu, lehnte sich an den Kotflügel und atmete tief aus. »Das war es«, flüsterte sie. »Jetzt brauchen wir sie nur wegzuschaffen.«

»Wohin?«

»Erst müssen wir mit Francine sprechen. Dann kann Leo sie bekommen. Anschließend werden wir sie begraben. Sie hat uns nichts mehr sagen können, schade.«

»Wir sollten sie vergessen, Mona. Wir sollten uns nicht einmal mehr an ihren Namen erinnern.«

»Wird wohl das Beste sein. Willst du fahren?«

Laura nickte. »Steig ein …«

Sekunden später bewegte sich der Volvo vom Schauplatz des Schreckens weg. Zwar versuchte Laura, ihn in der Spur zu halten, doch auf dem eisigen Untergrund wurde die Fahrt immer mehr zu einer unkontrollierten Rutschpartie.

Es klappte erst besser, als sie auf eine der breiten Straßen einbogen, die den Park durchzogen.

Im Osten schob sich allmählich die Morgendämmerung herauf, um die Nacht zu vertreiben.

*

Francine Joy behielt die Nerven. Sie ging einmal davon aus, dass es der Mann mit dem Messer ernst meinte. Er stand auch verdammt dicht bei ihr. Wenn er seine Hand um eine halbe Armlänge nach vorn rammte, würde die dünne Klinge durch den Mantel dringen und in ihrem Körper verschwinden. Das musste sie verhindern.

Sie schaute in das Gesicht des Mannes. Es sah noch jung aus. Die Haare schauten unter dem Rand einer Pudelmütze hervor wie eine schwarze Teerfläche. In den Augen leuchtete tatsächlich der Wille, einen Mord zu begehen.

»Hast du schon mal einen Menschen getötet?«

»Kann sein.«

Francine schüttelte den Kopf. »Das glaube ich dir nicht. Du weißt nicht, wie es ist, wenn der Mensch plötzlich zusammenbricht und vor deinen Augen stirbt, getötet durch deine Killerhand. Da drehst du durch, Junge. Wie heißt du eigentlich?«

»Ist egal.«

»Okay, aber du kennst mich.«

»Ja, das ist wichtig.«

»Hast du schon einmal mit mir gesprochen? Ich meine, hast du mich in meiner Sendung angerufen?«

Er fletschte die Zähne und kam noch näher. Die Frau konnte nicht mehr zurück, sie lehnte mit dem Rücken gepresst an ihrem Wagen. Zur Seite schieben konnte sie ihn nicht.

»Spielt das eine Rolle?«

»Für mich schon. Ich will etwas in deiner Psyche fischen, mein Lieber.«

»Hör zu!«, knirschte er. »Das hier ist keine deiner verdammten Sendungen. Das ist echt. Das ist das Leben, begreifst du nun? Das ist so echt, echter geht es nicht!«

»Klar, du hast recht. Aber du hast mir noch immer nicht gesagt, weshalb du mich töten willst.«

»Wäre es ein Verlust?«

»Der Tod eines jeden Menschen ist ein Verlust.«

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 0670" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen