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John Sinclair - Folge 0666

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Das Lächeln einer Teufelin (4. Teil)

Helden  – gibt’s die?

Waren es die Männer, die sich todesmutig in einen Krieg stürzten? Oder war es diejenige Person, die ein Kind vor dem Ertrinken rettete?

Oder war derjenige schon ein Held, der im Dunkeln einen Keller betrat und nicht wusste, was ihn dort erwartete?

Die Gesellschaft sucht sich die Helden aus, je nachdem ob und wann sie welche benötigt.

War ich ein Held?

Bestimmt nicht. Vor einer Filmkamera hätte ich sicherlich nicht als Held bestehen können, weil man mir meine Angst ansah, als ich durch die dunkle Einfahrt einem neuen Ziel entgegenschritt, das in der Tiefe eines Berliner Hinterhofs lag. Wenn ich es negativ sah, konnte sich in diesem alten Hinterhof womöglich mein Schicksal entscheiden.

Es war eine gefährliche Unruhe in mir, wie ich sie lange nicht mehr gespürt hatte. Eine Hölle hatte ich durchquert, eine weitere lag möglicherweise vor mir.

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Das Lächeln einer Teufelin (4. Teil)

Es war eine gefährliche Unruhe in mir, wie ich sie lange nicht mehr gespürt hatte.

Eine Hölle hatte ich durchquert, eine weitere lag möglicherweise vor mir.

Mich erwartete eine bedrückende Stille. Noch stand ich in der schmalen Einfahrt. Ihr Ende konnte ich sehen, weil sich dort ein Rechteck abzeichnete, das aussah wie eine dunkelgrau gestrichene Tür. Dahinter, das hatte man mir gesagt, lag einer dieser Berliner Hinterhöfe, die als so romantisch beschrieben wurden, tatsächlich aber ein gewisses Elend derjenigen ausdrückten, die in und um die Hinterhöfe herum lebten.

Ich befand mich in der Gegend um den Alexanderplatz. Hunderte von Chaoten, Anarchos und Randalierer hatten die Gegend in eine Hölle aus Gewalt verwandelt, das Straßenpflaster aufgerissen, Barrikaden errichtet und Fahrzeuge angezündet.

Es war zu regelrechten Schlachten zwischen den Randalierern und der Polizei gekommen. Das jedoch berührte mich nur am Rande. Mir ging es um andere Dinge.

Um Vampire und Nadine Berger!

Blutsauger hatten es geschafft und hielten ein Hotel besetzt, einen gewaltigen Kasten mit über zwanzig Stockwerken. Einige der Blutsauger hatte ich erledigen können, aber diejenige Person, die sie anführte, war verschwunden.

Das war ausgerechnet Nadine Berger gewesen!

Sie hatte das Hotel klammheimlich verlassen. Nicht heimlich genug, denn mir war es aufgefallen, und ich hatte die Verfolgung der Vampirin aufgenommen.

Zum Glück trug Nadine eine so auffällige Kleidung, dass sie von Zeugen gesehen worden war. Diese Zeugen hatten mir gesagt, wo ich sie finden konnte.

Sie war durch eine Einfahrt gegangen, die in einem der typischen Altberliner Hinterhöfe endete. Damit befand sie sich praktisch in einer Sackgasse, und ich dachte darüber nach, was sie damit wohl erreichen wollte. Sie konnte natürlich durch einen der zahlreichen Hausflure fliehen, die jenseits der Hintertüren begannen. Dann wäre sie auf einer anderen Straße wieder zum Vorschein gekommen, und ich hätte das Nachsehen gehabt.

Das war eine Möglichkeit.

Seltsam, ich wollte an sie nicht so recht glauben. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Nadine nicht grundlos und panisch diesen Weg gewählt hatte. Da musste noch etwas anderes dahinterstecken. Vielleicht suchte sie einen Ort, wo sie ungehemmt ihrem Trieb nach Menschenblut nachgehen konnte.

Deshalb musste ich sie finden. Die Häuser standen nicht leer, auch wenn sie so aussahen, weil sie seit Jahrzehnten keine Renovierung mehr genossen hatten.

Die Einfahrt war menschenleer und schmutzig. Der Dreck klebte an den Wänden, die auch Schmierereien aufwiesen. Mit heller Farbe waren irgendwelche Parolen gesprayt worden. Lesen konnte ich den Text nicht. Dazu war es zu dunkel.

Ich selbst traute mich auch nicht, meine Taschenlampe einzuschalten. Ich wusste nicht, ob Nadine allein war oder sie möglicherweise Helfer um sich gesammelt hatte.

Das alles waren Unwägbarkeiten. Keinen Laut hörte ich. Selbst wenn ich ging, setzte ich meine Schritte vorsichtig. Die Stille war bedrückend. Sie wuchs immer mehr zusammen, glich einem schwarzen Ring, der meinen Körper zusammenpresste.

In der schmalen Einfahrt stank es. Es war ein undefinierbarer Geruch. Auf den Straßen hatten die Fahrzeuge gebrannt, eingehüllt in dicke Rauchwolken, die wie schwarzes Fett durch die Straßen trieben und einen widerlichen Gestank verbeiteten. Er drang überallhin, wahrscheinlich hatte er sich auch in meiner Kehle festgesetzt.

Am Ende der schmalen Einfahrt blieb ich stehen. Von irgendwoher wehte Wind in den Hinterhof und spielte mit den Dingen, die dort als Abfall herumlagen.

Da fuhr das Papier raschelnd über den Boden, da kratzte es, wenn altes Holz bewegt wurde, und dann drang ein leises, regelmäßiges Tappen an meine Ohren.

Sofort versteifte ich.

Das Tappen kam von der linken Seite. Ein Mensch war es nicht, eher ein Tier, das seine Pfoten in einem bestimmten Rhythmus auf den Boden setzte.

Ein Hund!

Nicht gerade ein kleines Tier. Im schwachen Licht, das aus den Fenstern fiel und kaum den Boden erreichte, konnte ich die Rasse nicht einmal ausmachen. Ich sah die aufgestellten Ohren und bekam mit, wie der Hund im Zeitlupentempo sein Maul öffnete und mir seine Fänge präsentierte.

Wollte er angreifen?

Ich habe nichts gegen Hunde, aber ich hatte oft genug darüber gelesen, dass streunende Tiere aus Hunger Menschen angriffen. Wenn der zu dieser Gruppe zählte, musste er getötet werden.

Meine Hand legte sich auf den Griff der Beretta. Noch immer standen wir uns gegenüber. Ich schaute in seine funkelnden Augen. Sie sahen aus wie kalte Monde.

Griff er an?

Nein, er tat es nicht, denn aus der Tiefe des Hinterhofes ertönte ein schriller Pfiff. Der Hund drehte seinen Kopf und trottete davon.

Ich entspannte mich wieder. Von einem Hund angegriffen zu werden, hätte mir gerade noch gefehlt, mir reichten die Gegner, die irgendwo auf mich warteten.

Ich löste mich aus der Deckung der schmalen Einfahrt und betrat den Hof.

Der Zeuge hatte mir berichtet, dass noch die alten Toilettenhäuser dort standen. Sie lagen links von mir und waren von zwei Seiten begehbar. Alte Ziegelsteinbauten mit flachen Dächern aus Teerpappe.

In den unteren Wohnungen brannte kaum Licht. Wahrscheinlich hatten die Leute dort Angst, in die Straßenschlachten mit hineingezogen zu werden. Sie versteckten sich im Dunkeln oder hatten ihre Wohnungen verlassen.

Die Lichter aus den oberen Etagen klebten wie schmutziggelbe Flecken an den Hauswänden. Sie verloren sich sehr schnell in der Finsternis des Hinterhofes.

Ich wusste nicht, wohin ich mich wenden sollte. Niemand war da, der mich erwartete, dennoch glaubte ich fest daran, dass ich nicht allein in dieser Gegend war.

Abgesehen von Nadine konnte ich mir vorstellen, dass ein Hinterhof wie dieser auch als Versteck gut war. Hier konnten sich die Randalierer verbergen und möglicherweise neue Pläne schmieden.

Es war kalt geworden. Die Temperaturen lagen dicht über dem Gefrierpunkt. Über zahlreichen Straßen lag der Dunst, der aus den Gullys kroch, hier allerdings behinderten keine Schwaden meinen Blick. Nur die Dunkelheit störte.

Auch in dem Toilettenhaus brannte kein Licht. Als Türen dienten Bretterverschläge. In manche von ihnen hatten Gaffer Löcher hineingebohrt.

Etwas kribbelte wie Strom in meinem Nacken. Ich kannte den Zustand. Es trat immer dann auf, wenn eine Entscheidung dicht bevorstand. Diese Umgebung erschien mir zu menschenleer.

Ich passierte das Toilettenhaus. Aus den einzelnen Kabinen stank es. Es gab nicht die glatten Hinterhausfassaden, irgendwo war immer angebaut worden. Oft mit den primitivsten Materialien, um wenigstens etwas Wohnraum schaffen zu können.

Ein Vorbau war besonders lang. Wie eine Baracke sah er aus. Es waren auch Fenster im Mauerwerk zu sehen, nur war keines erleuchtet.

Eine Tür sah ich ebenfalls. Beim Näherkommen erkannte ich, dass sie geöffnet war und schräg stand. Das sah mir aus wie eine Einladung oder eine Falle.

Nahe der Tür blieb ich stehen. In meinem Kopf rotierten die Gedanken. Es kam auf die nächsten Sekunden an. Egal, was ich tat, es konnte falsch oder richtig sein.

Aus dem Haus drang ein Geruch, der anders schmeckte als der in der Luft liegende, vielleicht zu vergleichen mit altem Fett, als wäre dort drinnen gekocht worden.

Im Dunkeln suchte ich nach Spuren. Möglicherweise zeichneten sich dort welche ab, doch auf dem Boden, dessen Pflaster zum Teil aufgerissen war, sah ich nichts.

Wieder dachte ich an Nadine und sinnierte auch darüber nach, wie ich mich verhalten würde, wenn ich ihr plötzlich gegenüberstand. Das war ein Wahnsinn, ich hätte sie dann vernichten müssen, denn sie war ein Vampir.

Der Gedanke daran trieb mir den Schweiß auf die Stirn. Schon einmal hatte ich mich in einer ähnlichen Situation befunden. Da war die Frau des Vampirjägers Marek zu einer Untoten gemacht worden. Ich hatte sie damals getötet, erlösen müssen, um die Gefahren von anderen Menschen abzuwehren.

Und jetzt?

Manchmal kann man Vampire oder deren unmittelbare Nähe riechen. Das passierte bei den alten Blutsaugern, die aus Moder und Staub entstanden waren.

Diesen Geruch vermisste ich.

Dennoch konnte ich nicht länger warten. Ich musste einfach mit der Suche beginnen.

Die Tür stand weit genug auf, dass ich mich hindurchquetschen konnte. Die Finsternis kam mir vor wie Watte. Ich atmete mit offenem Mund, sah zunächst einmal nichts und ahnte den Gang mehr.

Wo führte er hin? Befanden sich hier in der Baracke Wohnungen oder nur einfache Lager?

Diesmal schaltete ich die Lampe ein. Sekunden nur leuchtete ich in den Gang, um mir einen ersten Überblick verschaffen zu können. Rechts und links befanden sich Türen. Welche geöffnet und welche geschlossen war, konnte ich in der knappen Zeit nicht feststellen. So wie die Baracke jetzt aussah, erschien sie mir unbewohnt.

Die erste Tür hatte ich hinter mir gelassen. Ich schaute nach rechts, die Lampe brannte nicht mehr, als sich hinter mir die Tür öffnete. So schnell, dass ich zu keiner Reaktion kam.

Die Gefahr war da, ich spürte sie, duckte mich noch und bekam den Treffer trotzdem mit.

Er hatte mich am Kopf erwischen wollen, so aber rutschte er ab und traf meine Schulter.

Der Schmerz war schlimm, er trieb mich auf die Knie. Ich hörte mich selbst stöhnen, war zu groggy, um mich wehren zu können, dann griff eine Hand in mein Haar und zerrte den Kopf zurück.

Einen Moment später spürte ich etwas an meiner Kehle. Es war lang, kalt und scharf.

Eine Messerklinge!

*

Ich bewegte mich nicht. Jetzt irgend etwas zu tun, hätte meinen Tod bedeuten können. Deshalb blieb ich möglichst unbeweglich und wagte kaum, Luft zu holen.

Dass es nicht nur ein Gegner war, davon ging ich aus. Ich hörte auch die Geräusche mehrerer Tritte, dann erschien ein Schatten vor mir, der sich verkleinerte, als sich der Mann bückte. »Wen haben wir denn da?«, flüsterte eine Fistelstimme.

»Das ist keiner von uns.«

»Sehe ich.«

»Der gehört bestimmt zu dem Weib!«

Der letzte Satz hatte mich hellhörig werden lassen, denn mit dem Begriff Weib konnte nur Nadine gemeint sein.

»Spione?«

»Kann sein.«

Ein anderer meinte: »Wenn die Bullen tatsächlich solche Typen einsetzen, kommen sie nie weit.«

»Sollen sie das denn?«

»Nein, wir werden siegen.«

»Zieh ihn hoch, Ekke.«

Ekke musste der Kerl mit dem Messer sein, der auch meine Haare gepackt hielt. Er nahm die Aufforderung wörtlich. Er zerrte mich auf die Beine, und wieder brandete ein glühender Schmerz durch meinen Kopf, als würden unzählige Nadeln hineinstechen.

Ich stand ziemlich wacklig. Jemand drückte mich gegen die Wand. Zwei andere bauten sich links und rechts von mir auf und umklammerten meine Arme.

Dann leuchtete mir der Strahl einer starken Taschenlampe ins Gesicht, sodass ich gezwungen war, die Augen zu schließen. Sie leuchteten mich von oben bis unten an, wahrscheinlich wollten sie sehen, ob ich nicht doch zu ihren Bekannten gehörte.

»Nie gesehen.«

»Wer bist du?«

Ich sagte leise meinen Namen. Das Messer schwebte noch immer vor mir. Es war eine der verdammten Klingen, mit denen Köche auch das Fleisch schnitten, regelrechte Mordinstrumente.

»Das hört sich Englisch an.«

»Ich komme aus London.«

»Toll. Und was machst du hier?«

»Ich war zu Besuch in Berlin.«

Das glaubten sie mir nicht, denn sie fingen an zu lachen. »Ausgerechnet hier in Berlin, und ausgerechnet noch in einer Gegend, wo man normalerweise nicht hinläuft. Du bist echt stark, Mann, echt stark.«

»Ich wollte alles sehen.«

»Wie schön. Jetzt kennst du uns ja.«

»Sorry, aber …«

Eine andere Stimme flüsterte aus dem Hintergrund. »Wir können ihn nicht laufen lassen. Der Hundesohn verrät uns. Der hat sowieso schon zu viel gesehen.«

»Was willst du mit ihm machen?«

»Einsperren.«

»Zu dem Leib?«

»Klar.«

Ich hatte alles genau mitbekommen und dachte nach. Sollten diese Typen ihren Plan tatsächlich in die Tat umsetzen, dann würde ich zusammen mit Nadine Berger in einen Raum gesperrt werden.

Sie, die Vampirin, und ich, ihr Jäger.

»Such ihn nach Waffen ab!«

Flinke Hände fuhren über meinen Körper. Es dauerte nur Sekunden, bis sie die Beretta gefunden hatten. Mit einem Laut des Triumphes auf den Lippen zog einer meine Waffe hervor. »Schau an, der Tommy hat eine Kanone.«

»Dann ist er nicht so harmlos.«

»Glaube ich auch.«

»Sieh mal nach, ob er einen Ausweis hat.«

Natürlich fanden sie ihn und untersuchten ihn im Licht ihrer Taschenlampe.

Dass sich eine Frau in der Gruppe befand, hörte ich an ihrem hellen Lachen. »Ein Bulle vom Yard. Das gibt es doch nicht. Das ist doch nicht möglich.«

Eine Kralle umschloss meinen Hals. Jemand hatte seine Finger um meine Kehle gelegt und stieß mich mit dem Hinterkopf gegen die Wand. »Bullenschweine haben wir besonders gern. Da spielt es keine Rolle, ob sie aus Deutschland oder aus London kommen. Sie sind alle gleich, und wir hassen sie auch.«

»Ich habe mit euch nichts zu tun.«

Jemand lachte laut. »Das sagen sie alle, wenn sie nicht mehr weiterwissen.«

»Es stimmt.«

»Was hattest du hier zu suchen, Bullenschwein?«

Ich holte tief Luft. »Verdammt noch mal, wie oft soll ich es sagen? Ich bin durch Zufall in eure Auseinandersetzung hineingeraten. Glaubt mir das doch!«

Sie überlegten. Leider verschwand das Messer nicht von meiner Kehle. »Wir können uns mit ihm nicht länger aufhalten. Aber laufen lassen geht auch nicht.«

»Sperren wir ihn zu der anderen.«

»Gut.«

»Aber gefesselt. Ich traue den Bullen nicht.« Die Beretta behielten sie, nach dem Dolch hatten sie nicht mehr gesucht. Die Pistole war ihnen Beute genug.

Ich bekam den Ausweis zurück. Ein kleines Wunder, denn mit derartigen Dokumenten konnten auch Geschäfte gemacht werden. Dann musste ich mich umdrehen. Jemand packte meine Hände in Höhe der Gelenke und drehte sie herum.

»Nimm die Lederriemen.«

Sie wollten mich fesseln. Hart banden sie meine Hände auf dem Rücken zusammen. Jemand sprach auch davon, dass ich eine sehr gute Geisel abgeben würde, aber daran dachte ich nicht.

Mein Sinnen und Trachten galt allein Nadine Berger. Wenn sie Wort hielten, würde ich mit ihr zusammen in eine Zelle oder einen Raum eingesperrt werden.

Eine Vorstellung, die mir nicht behagte, und über meinen Rücken glitt ein Schauer.

Zudem war ich gefesselt. Ob man Nadine ebenfalls gebunden hatte, konnte ich nicht sagen. Mir wäre es in diesem Augenblick lieber gewesen. Eine Hand legte sich um meine Schulter und drehte mich herum. Dann bohrte sich ein Knie in meinen Rücken. Der Stoß katapultierte mich nach vorn, und ich begann zu taumeln.

Sie hielten mich fest. Wie viele Personen es waren, die mich eskortierten, bekam ich nicht mit, ich hörte hinter mir nur die Schritte und auch das Flüstern.

Einer drängte sich an mir vorbei, gerade als jemand einen harten Gegenstand in meinen Rücken bohrte, wahrscheinlich war es die Mündung meiner eigenen Pistole.

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