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John Sinclair - Folge 0661

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Dämonische Kreuzfahrt (1. Teil)

Zuerst dachte der Mann an eine Sternschnuppe, als er das Blitzen sah. Dann aber wischte es zu dicht an seinen Augen vorbei und verursachte ihm Schmerzen an der Kehle.

Der Matrose stand unbeweglich. Hatte er vorhin noch fest geschlafen, war er jetzt hellwach, und er erkannte, was das Blitzen gewesen war. Der Lichtreflex auf einer Messerklinge! Eine Hand hielt sie. Wem sie gehörte, konnte er nicht sehen. Die Person aber stand hinter ihm und verströmte den Geruch exotischer Gewürze. Plötzlich fing der Matrose an zu zittern. Da empfand er die Luft als nicht mehr so lau. Nun kamen ihm die Sterne vor wie böse Augen, die auf ihn niederglotzten, als wollten sie beobachten, wie er sein Leben verlor  …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Dämonische Kreuzfahrt (1. Teil)

Der Mann mit dem Messer hinter ihm sprach nicht, nur sein Atem streifte über den Nacken des Matrosen. An dieser Stelle des Hafens war es nicht nur dunkel, auch einsam. Hilfe hatte der als Wachtposten aufgestellte Matrose kaum zu erwarten.

Dann kam ein Zweiter. Er hatte hinter den auf dem Kai aufgebauten Paletten gelauert. Sein Gang war leise. Die dunkle Kleidung ließ ihn kaum erkennen, auf dem Kopf trug er eine Mütze, doch als er lachte, blitzten seine Zähne.

Es war ein böses, leises, hämisches und hinterlistiges Lachen, das dem Matrosen wie ein tödliches Versprechen vorkam. Abrupt brach es ab. Aus dem Hosenbund am Rücken zog der Mann mit der dunklen Haut einen Revolver. Die Mündung setzte er genau auf die Nasenspitze des Matrosen.’ »Hier der Revolver, an deinem dreckigen Hals das Messer. Ich frage dich. Welche Chancen rechnest du dir noch aus?«

»K … keine.«

»Du hast recht, aber ich gebe dir eine.«

Der Sprecher ließ die Worte wirken, und der bedrohte Wachtposten dachte über sein Schicksal nach. Ihm war klar, dass er sich in der Hand der beiden Männer befand und ihnen nicht entwischen konnte. Die waren einfach zu hart, sie würden ihn fertigmachen, bevor er nur mit der Wimper zucken konnte. Allerdings hatten sie ihn noch nicht getötet. Das wiederum ließ darauf schließen, dass die etwas von ihm wollten, und seine heiße Angst verschwand.

»Welche Chance?«, presste der Matrose hervor.

»Du wirst uns auf das Schiff führen.«

»Es ist verboten!« Er hatte die Antwort spontan gegeben, ein Fehler, wie er sehr bald feststellen musste.

Der Revolverknauf drückte seine Nase tiefer ein, das Messer an seiner Kehle bewegte sich. Eine kleine Schnittstelle entstand auf der Haut, der Schmerz zog über seinen Hals, für einen Moment krampfte sich alles bei ihm zusammen.

»Sag so etwas nicht noch einmal«, flüsterte der Mann mit der Schusswaffe. »Für dich darf es diese Probleme nicht geben. Du wirst uns an Bord führen, und zwar zu einer bestimmten Stelle. Ist das klar?«

»Ja.«

»Schön, dann gehen wir an Bord. Der Revolverlauf rutschte nach unten, über die Lippe hinweg, bis die Mündung gegen die Brust drückte. Auch das Messer verschwand.

»Umdrehen und gehen!«

Der Matrose gehorchte zitternd. Er war nur ein kleines Rädchen im Gefüge der Mannschaft, und er dachte gar nicht daran, für andere den Kopf hinzuhalten. Sollten die Kerle doch das Schiff plündern, ihm war es egal.

Das Schiff schimmerte in einem hellen Weiß. Erst vor wenigen Wochen hatte man es frisch gestrichen. So etwas gehörte einfach dazu, um Passagiere zu bekommen.

Unter dem Gewicht der Männer bewegte sich die Gangway. Sie hielten sich an den straff gespannten Stricken fest, und der Matrose dachte daran, dass auch ein Offizier immer an Deck war und seinen Rundgang machte. Gleichzeitig fragte er sich, was die beiden Kerle überhaupt auf der Pacific Star wollten. Reichtümer waren dort nicht versteckt, aber gewisse Leute konnten eben alles gebrauchen.

Sie erreichten das Deck ohne Zwischenfälle. Groß wuchsen die Aufbauten vor ihnen hoch. Das Schiff wirkte wie eine schwimmende Stadt, in der einfach alles vorhanden war, was das Leben schön und bequem machte. Natürlich für Leute, die den entsprechenden Preis bezahlen konnten.

Es würde in drei Tagen ablegen, dann hatte die Mannschaft alles auf Hochglanz gebracht.

Sie blieben dort stehen, wo sich die Auf- und Niedergänge verteilten. Der Matrose schaute sich unsicher um. An Bord war nichts zu hören, kein Offizier bewegte sich auf ihn zu. Ihm kam es vor wie die Ruhe vor dem Sturm.

Der Mann mit dem Messer war weggeschlichen. Dann erst hatte ihn der Matrose sehen können. Das breite Gesicht mit den schräg stehenden Augen zeigte die malaische Abstammung des Mannes. Der Matrose wusste sehr gut, dass gerade Malaien zu den Menschen gehörten, die perfekt mit Messern und Dolchen umgehen konnten.

Obwohl er sich an Bord befand, fühlte er sich trotzdem nicht sicher. Er starrte gegen den Revolver, den der andere Typ in der rechten Hand hielt. Das Loch der Mündung kam ihm vor wie eine Drohnung.

»Was wollt ihr denn?«

»Werden wir dir gleich sagen. Wo kommst du eigentlich her?«

»Bengasi.«

»Aha. Was machst du hier?«

»Ich bin nur Matrose und nicht im Service.«

Der Mann mit dem Revolver nickte. »Wunderbar. Wir wollten auch jemand haben, der sich auf dem Kahn auskennt. Wie heißt du eigentlich?«

»Hindor.«

»Ist gut, Hindor, wenn du vernünftig bist, geschieht dir nichts. Dann bist du unser Bruder. Willst du den Helden spielen, bist du schneller tot, als du es dir vorstellen kannst.«

»Ich weiß.«

»Dann merke es dir auch.«

Der Malaie kehrte zurück. Katzenhaft gewandt, so gut wie lautlos. Er hob die mager wirkenden Schultern. »Keiner zu sehen«, meldete er. »Wie kommen wir dann nach unten?«

»Wohin wollt ihr denn?«, fragte Hindor.

»In den Laderaum.«

Der Matrose erbleichte. »Das … das ist unmöglich!«, erklärte er. »Das geht nicht.«

»Warum nicht?«

»Weil dort unten alles verschlossen ist. Wir müssen ein Schott öffnen, erst dann …«

»Kannst du das nicht?«

»Doch.«

Der Malaise grinste. »Weshalb denn das Palaver? Ich sehe keine Probleme.«

»Ich habe die Schlüssel nicht.«

Für einen Moment schwiegen sie. Schließlich wurde Hindor gefragt: »Wer hat sie dann?«

»Der Erste Offizier.«

»Gut. Ist er an Bord?«

Hindor nickte.

Zwei Münder zogen sich zu einem Grinsen in die Breite. »Das ist doch wunderbar«, lobte der Mann mit dem Revolver. »Wir gehen gemeinsam zu ihm und werden ihn davon überzeugen, dass wir die Schlüssel haben wollen, und zwar sofort.«

Hindor begann zu zittern. Er kannte sich aus, er wusste genau, wie der andere reagieren würde. Der Zweite Offizier gehörte zu den Menschen, die sich nichts gefallen ließen. Er handelte oft genug sehr spontan, davor fürchtete sich der Matrose, denn die Kerle vor ihm sahen nicht aus, als würden sie sich die Butter vom Brot nehmen lassen. Die schossen, dann erst stellten sie Fragen.

»Worauf wartest du noch?«

Hindor nickte. »Ja, ist gut. Ich … ich gehe dann vor.« Er wusste, wo sich der Offizier aufhielt. Zumeist in seiner Kabine, wo er ständig über Zahlen und Berechnungen saß, denn er machte einen Fernkurs in Physik und Astrophysik mit. Deshalb blieb er auch gern an Bord, während die Mannschaft sich lieber in der Stadt herumtrieb, wenn sie einen freien Tag hatte.

Den anderen Wachtposten liefen sie nicht in die Arme. Hindor führte die beiden Männer auf Umwegen ans Ziel. Er wollte seine Kollegen nicht in Gefahr bringen.

Die Kabinen der Offiziere lagen auf dem Zwischendeck, die der Mannschaft auf dem untersten und ziemlich am Heck, wo sie noch die Geräusche der Maschinen hörten.

Teppiche dämpften ihre Schritte, sodass die drei Personen so gut wie unhörbar liefen. Vor der schmalen Tür blieben sie stehen. Hindor spürte das kalte Metall des Revolverlaufs an seiner Wange und sah, wie der andere gegen die Tür nickte. »Klopfen und öffnen.«

»Ja, ja, schon gut.«

Hindor fiel das Herz beinahe in die Hose, bevor er es schaffte, gegen die Tür zu klopfen.

Dreimal, und bei jedem Berühren wurde das Geräusch schwächer. Aber der Zweite Offizier hatte es gehört. »Wer ist da?«

»Ich, Sir, Hindor.«

»Gut, dann komm rein.«

Beide Gangster nickten und lächelten dem Matrosen zu, der den Knauf drehte.

Dann ging alles blitzschnell. Die Männer rammten die Tür auf. Sie flog nach innen und mit ihr auch Hindor, der sich nicht auf den Beinen halten konnte, zu Boden fiel, den anderen somit freie Schussbahn besorgte und es auch schaffte, die Gesichtszüge des Zweiten Offiziers fast entgleisen zu lassen.

Der Mann hockte da, bekam den Mund nicht mehr zu vor Staunen und schluckte nur, während er gleichzeitig noch scharf und pfeifend atmete. Als er dann den Revolverlauf an seiner Wange spürte, war es für ihn zu spät. Er blieb steif sitzen.

Es war ein blonder Europäer. Ein Knebelbart umwuchs sein Kinn. Beide Hände lagen auf der Tischplatte, die wiederum mit Papieren aller Art bedeckt war. Zahlen und Zeichnungen wechselten sich auf den Unterlagen ab. Der Mann schien zu lernen. Aus den Augenwinkeln bekam er mit, wie sich Hindor erhob und mit flüsternder Stimme entschuldigte, was dem Malaien nicht passte.

»Halt die Schnauze!«, fuhr er ihn an.

Der Matrose verstummte.

Ruhig blieb der Zweite Offizier sitzen. Er gehörte zu den Menschen, die es gelernt hatten, die Kontrolle zu behalten. Über seine Lippen drang kein Laut, er wartete ab, denn nicht er wollte etwas, sondern die anderen von ihm.

Der Mann mit dem Revolver sprach. »Wir wollen nur die Schlüssel zum Laderaum haben. Alles andere ist uns egal. Hast du gehört? Die Schlüssel!«

Der zweite Offizier behielt die Nerven. Er wollte die anderen warten und schmoren lassen. »Welchen Schlüssel meinen Sie?«

»Alle!«

»Ich habe …«

Der Malaie war es leid. Er trat vor und bewegte sein Messer nur einmal. Das allerdings reichte. Der Mann zuckte zusammen, als er den heftigen Schmerz an seiner Stirn spürte. Eine Wunde entstand, und Blut drang daraus hervor. Es lief als dünner Streifen in Richtung Auge.

»Überzeugt?«

Der Verletzte nickte. Dieser brutalen Gewalt hatte er nichts entgegenzusetzen.

»Dann her damit!«

»Kann ich aufstehen?« Ein Auge hielt der Mann geschlossen. Er wollte nicht, dass Blut hineinrann.

»Wie du willst.«

Langsam drückte er sich hoch und ging auf einen kleinen Metallschrank zu, dessen Drehschloss erst in der richtigen Kombination eingestellt werden musste, damit die Tür geöffnet werden konnte. Der Mann mit dem Dolch blieb dicht hinter ihm.

Das Blut aus der Risswunde fiel zu Boden. Die Tropfen verteilten sich dort als breite Flecken, die an den Rändern ausfaserten.

Der Mann zog die Tür auf. In den Fächern lagen die Personalakten der Besatzung, aber auch der Bund mit den zahlreichen Schlüsseln war zu sehen.

Als der Zweite Offizier ihn dem Malaien reichen wollte, riss dieser ihm den Bund aus der Hand. Beim Umdrehen fragte er Hindor. »Du kennst dich aus?«

»Ja.«

»Bei allen Schlössern?«

»Ich glaube schon.«

Die letzte Antwort war das Todesurteil für den Zweiten Offizier, denn der Mann mit dem Messer stach zu. In seinem Gesicht regte sich auch dann nichts, als der Sterbende zusammensank, noch einmal hochschaute, bevor sein Blick brach. Tot brach er vor den Füßen seines Mörders zusammen.

Hindor begann zu zittern. Er konnte sich leicht ausmalen, welches Schicksal die beiden Männer ihm zugedacht hatten, und plötzlich fing er an zu schwitzen.

Das sah auch der Typ mit dem Revolver. »Reiß dich zusammen, sonst verlieren wir die Geduld.«

»Schon gut.« Der Matrose wischte über sein Gesicht, ohne den Schweiß allerdings abstreifen zu können.

»Vorgehen!«

Die Befehle klangen hart und kalt, und Hindor musste sich danach richten.

Man übergab ihm nicht die Schlüssel, das geschah erst später, als sie den Bereich der Laderäume erreicht hatten, wo eine schwache Notbeleuchtung brannte, die soeben ausreichte, um gewisse Dinge erkennen zu können, die wichtig waren.

Auch das breite Schott, das erst geöffnet werden musste. Der Matrose versuchte es. Seine Hände zitterten zu stark, als dass er den kantigen Stempel, der als Schlüssel diente, schon beim ersten Mal umdrehen konnte. Der dritte Versuch war erfolgreich.

Die drei Männer mussten sich klein vorkommen, als sie den gewaltigen Laderaum betraten und sich auf den Schein ihrer Taschenlampen verließen.

Der Matrose stolperte vor. Seine Knie waren weich geworden. Der Bund mit den Schlüsseln in seiner Hand kam ihm dreimal so schwer vor wie sonst, und er zitterte wie Espenlaub.

Etwa in der Mitte blieben sie stehen. Umgeben von gewaltigen Paletten und riesigen Ladekisten, in denen sich Maschinenteile befanden. Hindor fragte sich, was die beiden Kerle suchten. Es musste jedenfalls etwas ungemein Wertvolles für sie sein, sonst hätten sie keinen derart brutalen Mord begangen.

Der Mann mit dem Revolver kam auf ihn zu und leuchtete ihm ins Gesicht, sodass er geblendet wurde. »Wo befindet sich der Gott?«

Im ersten Augenblick konnte Hindor nicht reden. Er war einfach zu überrascht worden. »Wieso? Welcher Gott?«

»Die Mumie des Cheng Gu?«

Da wusste Hindor Bescheid. Es gehörte gewissermaßen zu den Geheimnissen des Schiffes, dass sie außerhalb der normalen Ladung noch einen Gott oder Götzen transportierten, eben eine Mumie, die allerdings von einem steinernen Schutz umgeben war. An die wollten sie also heran.

»Nicht hier.«

»Okay, wo dann?«

»In einem anderen Raum. Er ist … er ist versteckt. Niemand sollte wissen, dass …«

»Schon gut, wir brauchen keine Erklärungen, sondern eine Führung. Geh voran!«

Der Matrose nickte. Er war ein gläubiger Mensch, der auch an die Jenseitswelten glaubte, und er wusste genau, dass er einen Frevel beging, wenn er die beiden Männer zu dieser Gottheit hinführte. Sie war nicht für fremde Augen bestimmt, sie sollte an ein Ziel gebracht werden, das selbst die Mannschaft nicht kannte, die ihn transportierte.

»Willst du nicht?«, fragte der Malaie. Seine Messerklinge erschien im Licht des Lampenstrahls. Noch immer klebte das Blut des Toten an dem Metall.

»Doch, aber …«

»Mach schon, mein Freund.«

Hindor nickte. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als zu gehorchen, und so ging er voran.

Der Laderaum konnte durch mehrere Schotts geschlossen werden. Sie alle standen offen, und die Männer mussten bis zum Ende durchgehen, um ihr Ziel zu erreichen.

Durch drei Stahlplatten war dort ein bestimmter Raum abgeteilt worden. Zu einer Seite hin war er offen.

»Ist es da?«, fragte der Malaie.

»Ja.«

»Geh vor!«

Hindor fing an zu zittern. Es war ihm unheimlich geworden. Nicht nur die Atmosphäre und die beiden Männer flößten ihm Furcht ein, es war auch das Wissen um den Frevel, den er begehen würde, denn Cheng Gu durfte in seiner Ruhe nicht gestört werden.

Unter der Mannschaft ging das Gerücht um, dass der Gott nicht tot war. Er lag nur in einem tiefen Schlaf, aus dem er an seinem Zielort erweckt werden sollte.

Kalt strich der Revolverlauf über seinen Nacken und sorgte dafür, dass sich Hindor in Bewegung setzte. Er wollte nicht durch eine Kugel sterben, allerdings auch nicht durch die Hand des Gottes, aber den konnte er möglicherweise um Vergebung bitten.

Von den Wänden geschützt stand dort der steinerne Sarkophag. Auf dem Deckel waren die Umrisse des in dem Sarkophag liegenden Gottes nachmodelliert worden. Eine ebenfalls steinerne Figur, in einem sanften Gelbton lackiert und mit geschlossenen Augen.

»Das ist er!«, flüsterte der Matrose mit bebender Stimme. Er fürchtete sich wahnsinnig, konnte seine Hände nicht ruhig halten und strich immer wieder über seine Stirn.

Die beiden Verbrecher umgingen den Sarkophag. Sie nickten einige Male, bevor sich ihre Gesichter verzogen und sie die Hände zu Fäusten ballten.

Hindor ahnte ihre Gedanken und sprach sie auch aus. »Er ist sehr schwer, man kann ihn nicht tragen.«

»Ja«, bestätigte der Malaie, »aber öffnen.«

»Wie …?«

»Wir werden ihn gemeinsam öffnen und den komischen Gott dort herausholen.«

Der Matrose ...

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