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John Sinclair - Folge 0656

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Labyrinth der 1000 Tode

Über mir schwebte der Himmel als dunkelblaues Zeltdach mit kleinen Löchern, durch die Sternenlicht fiel.

Weit vor mir wogte das Meer als schwarzer Teppich, auf dessen Wogen heller Schaum blitzte, wie von dünnen Pinseln aufgestrichen.

Aus dem Hotelgarten wehte der sehnsuchtsvolle Gesang des Fado zu mir hoch, eine Fülle melancholischer Erinnerungen des einsamen Sängers.

Die Luft roch nach Blütenduft, nach Meer und der Wärme des vergangenen Tages, eine kleine Idylle.

In sie hinein platzte der Tod!

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Labyrinth der 1000 Tode

Es waren Köpfe, ungefähr doppelt so groß wie eine Hand. Sie sahen grausam aus. Aus Augen, Nase, Mund und Ohren strahlte ein rotgelbes Feuer hervor.

Wo sie gelauert hatten, wusste ich nicht. Möglicherweise an der Fassade und versteckt im dichten Wirrwarr der Weinranken. Es konnte mir auch egal sein, denn die Köpfe waren einzig und allein auf mich fixiert. Sie griffen an, wobei aus den Mäulern zusätzlich pfeifende Geräusche drangen.

Viel Platz, um auszuweichen hatte ich nicht. Der Balkon klebte wie ein Schwalbennest an der Hauswand, war nach vorn hin gebogen und mit einem Gitter versehen, das mir nicht einmal bis an den Hosengürtel reichte.

Sie griffen von zwei Seiten an. Halloween hatten wir nicht, dieses Fest wurde auch in Portugal nicht gefeiert, dennoch erinnerten sie mich an die Halloween-Schädel, ausgehöhlte Kürbisse, in denen Kerzen brannten.

Ich wollte nicht schießen, sprang zurück und prallte gegen die Hauswand. Dabei drehte ich mich gedankenschnell, damit einer der Schädel gegen die Wand klatschte und sich nicht in meinem Hals verbiss.

Es klang ein hohles Geräusch auf. Da hielt ich bereits den Dolch fest. Ein rascher Stoß erwischte den Schädel. Die Klinge traf das Maul, sie hakte sich darin fest, und schon tanzte der zweite Schädel vor mir.

Ich riss meinen rechten Arm hoch. Der Dolch und der Schädel machten die Bewegung mit, und beide Köpfe prallten zusammen. Es klang, als hätten sich taube Nüsse berührt.

Ich zerrte den Silberdolch wieder aus dem Maul heraus. Im Innern des Schädels sprühte es dabei auf, und durch die wuchtige Schleuderbewegung wischte er über den Rand des Balkons hinweg. Er trudelte in die Tiefe, blieb unten im Garten liegen, ich konnte mich um den zweiten kümmern, der jedoch in einer raschen Zickzack-Bewegung die Flucht ergriff und in den Nachthimmel hineinstieg.

Dort verschwand er über den Bäumen und schien den kleinen, gelben Löchern entgegenzustarten.

Zurück blieb ich, schaute auf den Dolch in meiner Hand und wusste, dass ich keinen Traum erlebt hatte. Scharf atmete ich aus, der Kloß hing in meiner Kehle, als ich vor bis zum Gitter ging und in die Tiefe schaute.

Zu sehen war nichts, nur der Blütenduft stieg noch aus dem Hotelgarten zu mir hoch. Selbst der Sänger war verstummt. Vereinzelte Lampen gaben dem Garten einen milchigen Schein. Innerhalb der Lichtinseln tanzten unzählige Insekten.

Ich wusste, wem ich diesen teuflischen Gruß zu verdanken hatte. Nur eine Person kam infrage.

Nando Morcote!

Zu Gesicht bekommen hatte ich ihn bisher nicht, und trotzdem war ich ihm auf der Spur, denn zu ihm hatten gewisse Leute ein Wesen schaffen wollen, das sich aus einer Mischung aus Skelett und normaler Mensch zusammensetzte. In der Nähe von London war es aus einem Grab geklettert, als Gerippe. Im Laufe der nächsten Stunden war es mit Fleisch ausgefüllt worden, eigentlich unwahrscheinlich, aber es hing eben mit der Magie und dem Wissen der Templer zusammen.1

Mehr wusste ich nicht. Mein Freund Suko und ich hatten versucht, es zu stoppen, es war uns nicht gelungen, denn die Helfer, angeheuerte Söldner kamen uns zuvor.

Nur gut, dass einer dieser Söldner geredet hatte, so wusste ich wenigstens, wohin die Spur führte: zu diesem geheimnisvollen Nando Morcote, einem Portugiesen, der in der Nähe von Lissabon lebte.

Natürlich hatten wir unsere Ankunft nicht an die große Glocke gehängt. Dass er trotzdem Bescheid wusste, zeugte von seinen weitreichenden Beziehungen, und er hatte uns die erste Warnung geschickt, die ich keinesfalls auf die leichte Schulter nahm.

Noch einmal schaute ich in den Garten. Linkerhand erstreckte sich die Außenterrasse des Hotels. Dort saßen einige Gäste beisammen und nahmen ihre Drinks.

Sie hatten von dem Überfall nichts gemerkt, auch Suko war nichts aufgefallen. Ich vermutete ihn irgendwo dort unten, wo er sich mal umschauen wollte.

Er wäre bei unserem letzten Abenteuer fast verbrannt und hatte ebenfalls eine Rechnung mit Nando Morcote offen. Den Schädel selbst wollte ich mir gern aus der Nähe ansehen, und ich war davon überzeugt, dass ich ihn auch finden würde.

Ich hatte das kleinste Zimmer in diesem teuren Hotel genommen. Es war mit alten Möbeln eingerichtet, und das Bad war ein kleiner Traum aus Marmor. So hatte man eben früher gebaut.

Im breiten Hotelgang lief ich über den weichen, dunkelroten Teppich. Er stand im scharfen Kontrast zu den hellen Wänden. Nicht gerade modern war auch der Fahrstuhl. Ein Scherengitter diente als Tür. Ich wartete im Flur, bis er hochkam. Eine ältere Dame gesellte sich zu mir, eine Engländerin. Sie ging gebeugt, hielt den Knauf eines Stocks umklammert und hatte eine helle, gehäkelte Stola um ihre Schultern gelegt. Ihr Haar war hellweiß gefärbt.

»Ein schöner Abend, nicht wahr?«

»Ja, Madam.«

Sie strich über ihre faltige Gesichtshaut. »Früher bin ich mit meinem Mann immer in dieses Hotel gefahren. Es hat noch Atmosphäre. Man spürt den Hauch der Vergangenheit. Mein Mann war Offizier, sogar noch in Indien, wenn Sie verstehen.«

»Natürlich, Madam.«

Der Fahrstuhl kam hoch. »Und was treibt Sie nach Lissabon?«

»Geschäfte.« Ich lächelte sparsam.

»Darf eine alte Frau neugierig sein?«

»Sicher. Ich handle mit Kork. Wir stellen daraus biologische Dämmstoffe her. Sie sind sehr gut. Ich nehme an, dass sich das Produkt in einigen Jahren durchgesetzt hat. Bei dieser Umwelt muss der Hausbau einfach revolutioniert werden.«

»Ja, das stimmt. Die Umwelt geht kaputt.«

Da der alte Aufzug gehalten hatte, öffnete ich der Lady die Tür.

Im Aufzug nahm sie auf der Bank Platz, während ich stehen blieb. Gemächlich fuhren wir der Halle entgegen. Ich hoffte, dass sich der Kopf noch im Garten befand und von niemandem entdeckt worden war. Wenn möglich wollte ich ihn untersuchen.

Die Frau lächelte still vor sich hin. Auch noch in der Halle, als sie ausstieg.

Ein prächtiger Raum empfing uns. Säulen aus Marmor, eine gewölbte Decke, alte Möbel, Lüster, die strahlendes Licht verbreiteten. Gedämpfte Klaviermusik war zu hören.

»Begleiten Sie mich auf die Terrasse, Mister?«

»Gern, aber ich wollte zuvor noch in den Garten.«

Sie schaute mich scharf an. »Sie suchen nach dem ungewöhnlichen Kopf, nicht wahr?«

Ich blieb mitten in der Halle stehen. Ein Ober im Frack schwebte an mir vorbei. »Sie haben den Kopf gesehen, Madam?«

»Ja, ich stand zufällig am Fenster. Ich liebe es, in die Nacht hineinzuschauen, auch wenn ich allein bin. Früher stand ich mit meinem Mann dort.«

»Und weiter?«

Sie hob die Schultern und zog die Stola enger. »Dann sah ich den ungewöhnlichen Kopf, der durch die Luft wischte. Ich habe ihn genau beobachtet und auch den zweiten. Beide wollten etwas von Ihnen, wenn mich nicht alles täuscht. Sie schwangen doch auf Sie zu – oder?«

»Das ist richtig.«

Die alte weißhaarige Lady nickte einige Male. »Ich heiße übrigens Lydia Lancaster und frage mich, weshalb die Köpfe ausgerechnet Sie angegriffen haben?«

»Das kann Zufall sein.«

»Nein, Mister.« Sie schaute mich derart prüfend an, dass mir in meiner Haut direkt mulmig wurde. »Ich weiß es nicht genau, aber ich habe den Eindruck, Sie schon einmal gesehen zu haben. Stimmt das, oder irre ich mich? Verzeihen Sie einer alten Frau die Neugierde bitte.«

»Ich komme aus London.«

»Ja, ich ebenfalls.«

Wahrscheinlich war mein Inkognito geplatzt, und sie erkundigte sich auch nach meinem Namen.

»Ich heiße John Sinclair.«

Es war zu sehen, wie es hinter ihrer faltigen Stirn arbeitete. Mit der Spitze des Stocks strich sie über den Marmor. Sie erinnerte mich an Lady Sarah Goldwyn, die Horror-Oma.

»Nur John Sinclair?«

»In der Tat.«

»Sonst nichts?«

Ich musste lachen. »Pardon, Madam, aber wir werden uns gleich auf der Terrasse sehen.«

»Ja, das wäre gut. Möglicherweise kann ich Ihnen behilflich sein, Mr. Sinclair. Allerdings nicht beim Import von Kork. Es gibt da andere Dinge. Bye, Mr. Sinclair. Sie finden mich bei meinem Patenkind. Bis gleich.«

Sie schritt durch die Halle, und ich schaute ihr nach. Wie eine Königin ging die alte Dame. Obwohl wir nur eine kurze Begegnung gehabt hatten, war mir klar geworden, dass sie möglicherweise mehr wusste, als sie zugeben wollte.

Vielleicht würde sie bei unserer zweiten Begegnung deutlicher werden. Mein Weg führte mich in den Hotelpark, eine kleine Oase für sich, inmitten der Stadt Lissabon, die ein einziges Fest für Nase, Ohren, Augen und Gaumen war.

Die Glastür schwang lautlos vor mir zur Seite, sodass ich den Park betreten konnte.

Zahlreiche Düfte wehten mir entgegen. Vom blühenden Knoblauch über Oleander bis hin zum schweren Rosenduft war eigentlich alles vertreten. Gärtner pflegten diese Oase. Sie hatten auch kleine Teiche in die Natur integriert, Ruhezonen geschaffen, wo die weißen Bänke aussahen, als wären sie direkt aus dem Paradies importiert worden.

Der Pool lag rechts von mir. Er war auch am Abend beleuchtet. Das Wasser reflektierte die auf ihn strahlende Lichtfülle und schickte sie bis hoch zu den Wipfeln der Palmen.

In diese Oase eines Luxus-Hotels war das Grauen hereingebrochen, und ich ging es suchen.

Über den mit weißen Platten belegten Weg schritt ich entlang. Lichter an der hellen Rückfassade des Hotels ließen den Bau auch während der Dunkelheit noch hell aussehen.

Ich wusste ungefähr, wie weit ich zu gehen hatte, um dort stehen zu bleiben, wo sich mein Zimmer befand. Ich wohnte im fünften Stock, ziemlich hoch für dieses Haus und blieb stehen.

Dann rief ich mir die Momente des Angriffs noch einmal in die Erinnerung zurück, vollzog jeden Schritt so gut wie möglich nach und kam zu dem Ergebnis, dass der Kopf nicht allzu weit von der Front der Hotels zu Boden gefallen sein musste. Ich suchte ihn, schritt über den kurz geschnittenen Rasen, vorbei an zwei alten Leuchten, deren Schein sich nach unten senkte und dabei unter anderem eine runde Wasserfläche traf.

Der kleine Teich lag frei. Man hatte ihn von Wasserpflanzen befreit. Nur direkt in seiner Mitte schwamm ein einsames Seerosenblatt mit einer lachsfarbenen Blüte.

Direkt neben ihr schwamm der Kopf!

Ich musste zunächst einmal schlucken, denn dieser Anblick war nicht so leicht zu verdauen. Der Schädel sah schlimm aus, er hob sich in seiner grauen Farbe von der dunkelgrünen Wasserfläche ab, und durch seine Löcher war das Wasser gedrungen. Dennoch schwamm er oben.

Neben dem Teich bückte ich mich. Um den Schädel zu erreichen, brauchte ich nur die Hand auszustrecken. Mit den Fingerspitzen zog ich ihn zu mir heran.

Sekunden später lag er neben mir am Ufer, wo ich ihn untersuchen konnte.

Magisch oder nicht? War er ein Schrumpfkopf, also ein ehemals echter Schädel gewesen, oder war er nur ein künstlicher Gegenstand, der durch irgendeine andere Kraft geleitet wurde?

Ich konnte es nicht sagen, klopfte gegen das Material und hörte wieder den hohlen Klang.

Dann nahm ich mir die Unterseite vor. Licht bekam ich genug. Mein Dolch hatte Lücken in das Maul hineingerissen und gleichzeitig auch einen Teil der Technik zerstört.

Ich dachte nach, schaute genauer hin und entdeckte, dass sich in seinem Innern ein Wirrwarr aus Splittern befand und gleichzeitig ein kleiner Empfänger, der allerdings ebenfalls meiner Gewalt zum Opfer gefallen war. Trotzdem merkte ich die Gänsehaut, auch wenn dieser Schädel nicht durch Magie, sondern durch Technik gelenkt worden war. Wer immer ihn hergestellt und so präpariert hatte, musste ein Meister seines Fachs sein. Nando Morcotes Einfluss war überall zu spüren, obwohl weder Suko noch ich bisher Kontakt mit ihm aufgenommen hatten.

Auf einmal fühlte ich mich einsam. Ich konnte nicht einmal den Grund sagen, es war einfach über mich gekommen. Vielleicht lag es an der Einsamkeit und an dem Wissen, dass irgendwo ein mächtiger Gegner lauerte, der nur darauf wartete, dass ich mir eine Blöße gab.

Ich würde den Schädel mitnehmen und ihn den Kollegen in Lissabon übergeben.

In der Stille war das Aufflattern der Vögel aus den Baumkronen hoch über mir deutlich zu hören. Ich hatte die Tiere bestimmt nicht erschreckt, ließ den Schädel los, drehte mich etwas zur Seite und schaute den Tieren hinterher.

Gleichzeitig hörte ich die dumpfen Schritte. Sie waren verdammt nah, dann pfiff etwas durch die Luft, und ich hechtete mit einem Reflex nach rechts weg.

Die wuchtig geschlagene Holzstange huschte fingernah an mir vorbei und hieb in den weichen Boden.

Geschlagen hatte ein Mann, der dunkle Kleidung trug, dessen Gesicht aber nicht zu erkennen war, denn es wurde von einem grauen Tuch wie ein Sack verdeckt. Unter dem Kinn war es zusammengebunden und ließ nur zwei Schlitze für die Augen frei.

Der Mann hatte sich schnell von seinem Schock erholt. Bevor ich meine Waffe ziehen konnte, war er herumgefahren und griff mich ungestüm an …

*

Suko und sein Freund John Sinclair hatten die Reise nicht ohne Vorbereitungen angetreten, sich mit den entsprechenden Behörden in Verbindung gesetzt und auch den Namen Nando Morcote erwähnt, was die Kollegen sichtlich irritierte. Skepsis, Ablehnung und auch Angst waren zu spüren.

Man hatte darum gebeten, ein Treffen so geheim wie möglich zu halten, und daran würden sich die beiden halten.

Der Inspektor und sein Freund wohnten in verschiedenen Zimmern. Sie sollten in den Räumen warten, bis jemand Kontakt aufnahm.

Suko wirkte ohne seine Augenbrauen und fast ohne Haare sehr ungewöhnlich. Immer wenn er sich im Spiegel sah, konnte er nur über sich selbst den Kopf schütteln.

Sie hatten vereinbart, dass einer den anderen informieren sollte, wenn Kontakt aufgenommen würde.

Und so wartete Suko in seinem Zimmer, hatte eine Dusche genommen und es sich auf dem Bett bequem gemacht. Es war still im Raum. Die Tür zum Balkon stand offen. Dass er von Insekten geplagt werden würde, war nicht möglich, da ein im Rahmen eingebautes, dichtes Gitter die Quälgeister abhielt, in den Raum zu fliegen.

Selbstverständlich dachte er über Nando Morcote nach und auch über dessen Einfluss. Dass er nicht direkt in Lissabon wohnte, wusste er bereits. Der Mann lebte etwa zehn Meilen von der Stadt entfernt. Sein Anwesen stand auf einem Hügel, von wo er einen einmaligen Blick über die Bucht besaß.

Mehr wusste Suko auch nicht und eigentlich nur so viel, dass es nicht einfach war, den Kontakt zu diesem mächtigen Mann herzustellen. Wenn es nach ihm ging, brauchte niemand anzurufen, denn es würde ihm guttun, die Nacht durchzuschlafen.

Zwar hatte sich die Dunkelheit über das Land gelegt, aber es war noch die Zeit des Dinners, also der späte Abend, und das Hotel steckte voller Leben, von dem Suko nichts hörte, weil die dicken Mauern sehr gut isolierten.

Beim Zimmerservice hatte er sich eine Flasche Wasser bringen lassen, die er in kleinen Schlucken leerte. Dabei hatte er Zeit, über diesen Nando Morcote nachzudenken. Von den Offiziellen hatte niemand so recht mit der Sprache herausrücken wollen, was und wer dieser Mann eigentlich war. Jedenfalls musste er großen Einfluss besitzen, was gewissen Leuten wohl unangenehm war.

Etwas hatte Suko schon herausbekommen. Dieser Mensch besaß außergewöhnliche Fähigkeiten, die er aus der ehemaligen portugiesischen Kolonie mit in das Mutterland gebracht hatte.

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