Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 0653

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Alfreds kleiner Horror-Laden

Drei Dinge braucht der Mensch!

Ein altes, fluchbeladenes Richtbeil, ein historisches Kleid und etwa ein Dutzend alter Single-Schallplatten.

Warum dies so war?

Niemand wusste es so recht, bis auf Alfred, den Eigentümer eines Antiquitätenladens.

Der aber behielt sein Geheimnis für sich, denn er wollte dem Teufel eine Chance geben  …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Alfreds kleiner Horror-Laden

Drei Stufen führten zur Tür hoch. Hatfield blieb auf der ersten stehen, als er sein Haus verließ. Noch durch den offenen Türspalt hörte er die keifende Stimme seiner Frau. »Bleib nur nicht zu lange weg, Craig, hörst du?«

»Am liebsten für immer, du alte Hexe!«, murmelte er. Laut aber rief er zurück: »Keine Sorge, Darling, ich stelle nur den Wagen in die Garage und fege die Blätter vor der Tür weg.«

»Wieso Blätter?«

Craig verdrehte die Augen. »Laub, Darling. Bei der Trockenheit ist es schon von den Zweigen gerieselt.« Nach diesem Wort schlug er die Tür ziemlich laut zu. Diese Bewegung gab etwas von seinem Zustand wider. Er war sauer, wütend, voller Zorn. Das Leben mit seiner Frau Elsa kotzte ihn an.

Sie war ein Drachen, eine Hexe, aber sie hatte das Geld mit in die Ehe gebracht. Nicht nur, dass er ihre Launen ertragen musste, jetzt spielte sie auch die eingebildete Kranke, hockte den ganzen Tag im Bett, glotzte auf die Mattscheibe und ließ sich von ihrem Mann verwöhnen, der ja bei ihr angestellt war, gewissermaßen als Hausmann und Blitzableiter. Die Firma hatte sie verkauft, hielt aber noch Restaktien von dreißig Prozent.

Darum kümmerte sie sich, während Craig nicht mehr als ein kleiner Bürobote war.

Und einen Antikfimmel hatte sie ebenfalls. Sie sammelte alles, was alt war oder so aussah. Dass sie dabei verschiedene Stilrichtungen durcheinanderstellte, kümmerte sie nicht. Biedermeier und Rokoko passten Craigs Meinung nach zusammen wie die Faust aufs Auge. Aber hier war nicht seine Ansicht gefragt, es galt ausschließlich die seiner Frau Elsa.

Er schaute in den Vorgarten. Dass der Rasen akkurat geschnitten wurde, dafür müsste Craig sorgen, der zudem noch die Aufgaben eines Gärtners übernommen hatte.

Es war schon ein Kreuz, mit der Frau zu leben, und Craig – mittlerweile fünfzig – dachte immer öfter darüber nach, wie er diese Last los werden konnte.

Da gab es nur eine Möglichkeit …

Immer öfter dachte er daran und erschreckte sich auch nicht mehr bei dem Gedanken an Mord. Noch fehlte ihm der Mut, den allerletzten Schritt zu gehen, außerdem besaß er nicht die Möglichkeiten, und seine Frau war verdammt misstrauisch.

Die Garage lag etwas abseits des eigentlichen Wohnhauses. Sie war ziemlich breit und schon ein kleines Gebäude für sich. Drei normale Fahrzeuge fanden darin Platz.

Er ging über den mit Bruchsteinen plattierten Weg. In den Ritzen wuchs das Moos.

Flankiert wurde der Weg von breiten Terracotta-Töpfen. Sommerblumen wuchsen darin in bunter Vielfalt. Für Craigs Geschmack wirkten sie zu kitschig. Aber Elsa sammelte ja alles, sogar die alten Töpfe. Wie ein Geier jagte sie hinter ihnen her.

Er öffnete das Garagentor. Ihr Rolls stand geschützt unter dem Dach. Sein kleiner Corsa nicht. Er hatte ihn so geparkt, dass er die Zufahrt nicht versperrte.

Selbst im Freien lagen die Antiquitäten oder das, was Mrs. Hatfield dafür hielt.

Die alte Wagendeichsel gefiel ihr besonders. Auch die komische Säule, die angeblich aus einer schottischen Templerkirche stammte und zwischen den Bäumen kaum auffiel.

Dann war da noch die Axt! Angeblich hatte sie einem Scharfrichter gehört, der vor mehr als zweihundert Jahren gelebt hatte. Die Axt mit dem langen Griff war noch voll funktionstüchtig. Mit ihrer Schneide steckte sie zu einem Drittel in einem Hauklotz. Damit jeder Besucher wusste, was mit dieser Waffe einmal getan worden war, hatte Elsa die entsprechende Erklärung dazugesteckt. Eingeschweißt in eine Plastikhülle konnten die Gäste lesen, dass unter dieser Axt siebenundzwanzig Menschen ihr Leben hatten lassen müssen.

Viele Gäste bekamen beim Lesen des Textes eine Gänsehaut. Elsa amüsierte sich darüber, ihr Mann nicht. Craig mochte die Axt nicht. Er hätte sie am liebsten aus dem Hauklotz gezogen und weit weggeworfen. Das wiederum traute er sich nicht.

Elsa damit den Schädel einzuschlagen, daran hatte er auch schon gedacht. Auf dem Weg zu seinem Wagen kam er an der Axt vorbei. Wie immer bedachte er sie mit scheuen Blicken und blieb plötzlich stehen, als hätte man ihn festgehalten.

Die Axt hatte sich bewegt!

Auf seinem Rücken spürte er die kalte Haut. Er zwinkerte mit den Augen, ging einen zögernden Schritt auf das Mordinstrument zu und schaute es sich aus der Nähe an.

Stimmte es?

Nein, Unsinn! Die konnte sich nicht von allein bewegen! Sie steckte fest.

Der Kleinwagen war schwarz lackiert. Auf jeder Seite besaß er zwei rote Streifen. Craig Hatfield trug den Schlüssel bei sich. Er holte ihn aus der Hosentasche, schaute dann auf die Axt, als er die Wagentür aufschloss. Über ihm raschelte es, als der Wind die Blätter der alten Ulmen bewegte. Diese Bäume waren tatsächlich alt, was er von den angeblichen Antiquitäten nicht behaupten wollte.

Hatfield stieg ein.

Bewegungen, die er unzählige Male durchgeführt hatte. Sie waren zur Routine geworden. Dennoch kamen sie ihm an diesem Tag anders vor. Er hatte den Eindruck, als würde er zum ersten Mal in seinen Corsa steigen, alles war ihm fremd.

Dann schlug er die Tür zu.

Wie ein Gefangener kam er sich nun vor.

Der Schlüssel fand seinen Weg ins Zündschloss. Er hielt ihn fest und schaute durch die Frontscheibe, denn Craig konnte seinen Blick einfach nicht von der Henkeraxt abwenden. Dieses verdammte Beil bereitete ihm eine innerliche Unruhe.

Hatte es sich nun bewegt, oder nicht?

»Allmählich werde ich verrückt!«, flüsterte er, »aber das liegt an ihr, an der verdammten Hexe, die …« Er verschluckte die nächsten Worte, denn auf einmal veränderte sich alles. Die normale Welt schien zu verschwinden, als wäre ein Vorhang zur Seite gerissen worden, um ihm eine andere zu zeigen.

Es hing mit der Axt zusammen.

Craig Hatfield hatte sich nicht getäuscht. Dieses verdammte Beil bewegte sich tatsächlich. Er konnte zuschauen, wie der lange Griff anfing zu zittern.

Eine unsichtbare Hand musste ihn umklammert haben und daran herumzerren. Craig hockte mit offenem Mund hinter dem Lenkrad. Er staunte, war zugleich entsetzt und zuckte mit seinen Augenlidern. Keuchend holte er Luft. Er spürte in der Kehle die Trockenheit, und er wusste nicht, wie er diesem Phänomen begegnen sollte.

Mit einem Ruck löste sich die Axt aus dem breiten Hauklotz, drehte sich und kantete hoch.

Mit der Schneide war sie auf den Wagen gerichtet und würde die Scheibe gleich zertrümmern.

Er musste weg so rasch wie möglich.

Während er den Zündschlüssel drehte, dachte er an seine Frau und ging davon aus, dass Elsa sich dies ausgedacht und ihm alles eingebrockt hatte. Hätte sie dieses verfluchte Mordinstrument nicht gekauft, wäre das nicht passiert.

Über die Ursache dieser Veränderung dachte Craig nicht nach. Warum auch? Er wäre zu keiner Lösung gekommen.

Endlich sprang der Motor an. Craig fiel ein Stein vom Herzen, obwohl die verfluchte Killeraxt noch immer drohend in der Luft stand, als wollte sie prüfen, welchen Weg sie in den nächsten Sekunden nehmen würde.

Er fuhr an.

Viel zu holprig, nicht so glatt wie sonst. Wenn Schweiß brennen konnte, dann bei ihm, er biss in seine Augen. Craig musste zwinkern, wischte den Schweiß weg, fuhr weiter – und atmete tief durch, denn das Mörderbeil war verschwunden.

Ein Stein wollte ihm trotzdem nicht vom Herzen fallen, weil er sich nicht vorstellen konnte, dass eine derartige Waffe so mir nichts dir nichts untertauchte.

Ihm sollte es recht sein. Er würde flüchten und von irgendeiner Zelle aus seine Frau anrufen, um ihr alles zu erklären. Ob es Sinn hatte, war fraglich. Wie er Elsa kannte, würde diese ihn kalt auslachen und ihn ansonsten ignorieren.

Rechts und links huschten die Terracotta-Töpfe vorbei. Danach führte der Weg nach rechts, schlug einen Bogen und endete vor dem breiten Tor, das zum Glück offenstand.

Er schaltete hoch – und hörte den Schlag. Am Heck war der Wagen getroffen worden. Craig Hatfield duckte sich, als wäre er durch das Beil erwischt worden. Scharf zischte sein Atem gegen die innere Frontscheibe. Die Furcht war da, sie hockte wie ein Alp in seinem Nacken, und der Schweiß auf seinem Gesicht war noch dicker geworden.

Plötzlich platzte das Fensterglas. Irgendwo an der hinteren Scheibe. Die kleinen Stücke wirbelten wie Schnee in den Raum, erwischte auch seinen Hals und er zuckte abermals zusammen. Sein Fuß rutschte vom Gaspedal. Der Wagen verlor an Tempo, doch das war nicht mehr wichtig, denn die Axt hatte abermals einen anderen Weg eingeschlagen. Craig sah sie plötzlich vor sich.

Wie weit von der Frontscheibe entfernt, konnte er nicht sagen, aber sie spielte mit ihm, denn sie drehte sich einige Male um die eigene Achse.

»Scheiße …!«, schrie Craig. Ein Wort, das er nur rufen durfte, wenn er allein war. Seine Frau mochte so etwas nicht. Diesmal hatte er es geschrien, und er brüllte es noch einmal, als er die Fahrertür aufstieß, um sich aus dem Wagen zu katapultieren.

Das klappte auch und rettete ihn vorerst, denn die Tür war kaum offen. Dann setzte sich das Beil in Bewegung.

Es flog, und es flog auf ihn zu.

Craig rollte über den Rasen, als er den Krach hörte und abermals das Platzen einer Scheibe. Diesmal hatte das große Killerbeil die Frontscheibe brutal zerhämmert. Er war bis in den Wagen hineingewirbelt und hatte sein Ziel in der Rückenlehne des Fahrers gefunden, wo es auch feststeckte.

Das sah Craig Hatfield, als er sich über den Rasen rollte. Er kam stolpernd auf die Füße, lief geduckt weiter und hatte den Weg zum Tor eingeschlagen.

Er sah es als einzige Möglichkeit an, dieser brutalen Killerwaffe zu entkommen.

Aber die wollte ihn weglassen.

Er sah nicht, wie sich das Beil bewegte. Aus dem hinterlassenen Schlitz der Sitzlehne ruckte es hervor und fegte durch die zerbrochene Frontscheibe zurück ins Freie.

Craig Hatfield lief nicht, er rannte. Seine Füße berührten kaum den Boden, so kam es ihm vor. Er hüpfte davon wie ein Känguru. Sein Atem rasselte und gleichzeitig war ihm auch schlecht geworden.

Es lag nicht an seiner Kondition. Ihm ging es vielmehr darum, der Mordwaffe zu entkommen, und die heiße Angst hatte Flammen in seinem Innern hochlodern lassen.

Der Rasen war trocken, dennoch glitt er aus wie auf Glatteis. Aber er rannte weiter. Die von ihm gepflanzten Büsche tanzten vor seinen Augen einen zuckenden Reigen. Die Hacken wühlten sich in die weiche Erde hinein. Er hatte Mühe, sie wieder hervorzuziehen und glaubte manchmal, überhaupt nicht von der Stelle zu kommen.

Er sah auch das Tor.

Es bestand aus Eisengittern, die zwei Flügel bildeten. Nicht beide standen offen, nur der rechte. Er war breit genug, um ihn hindurchzulassen. Auf der Straße konnte er um Hilfe schreien. Irgendjemand musste ihn da hören.

Craig traute sich nicht, den Kopf zu drehen und zurückzuschauen. Hätte er es getan, er hätte auch die Axt sehen können, die in der Luft schwebte, als hinge sie an unsichtbaren Bändern, die wieder aus dem Unsichtbaren herausgeführt wurden.

Ein nicht erklärbarer Irrsinn, mit logischem Denken nicht zu begreifen.

Und Craig rannte.

Seine Beine waren ihm schwer geworden. Manchmal dachte er, überhaupt nicht von der Stelle zu kommen. Doch das Tor rückte näher, obwohl es ihm noch immer vorkam, als wäre es meilenweit entfernt.

Er hetzte hindurch!

Hoffnung keimte sofort in ihm hoch. In seine Augen trat ein wilder Glanz. Geschafft, dachte er, geschafft.

Craig Hatfield stolperte auf die Straße. Jetzt verfluchte er die ruhige Wohngegend, in der niemals viel Verkehr herrschte. Man fuhr nur, um die Häuser zu erreichen und die Fahrzeuge in die Garagen zu stellen, sonst kaum.

Das Beil war schneller.

Es pfiff heran und hatte den Bereich des Grundstück, bereits verlassen.

Hatfield hörte das Geräusch, drehte sich um. Er sah den Schatten, wollte schreien.

Dazu kam es nicht mehr!

Plötzlich erwischte ein mörderischer Schlag seinen Kopf. Dem Treffer folgte ein Schmerz, der nicht zu beschreiben war, aber sehr schnell wieder verschwand, denn die Schatten des Todes griffen nach Craig Hatfield und löschten alles aus.

Auf der Straße brach er zusammen. Er hatte sich die Hilfe gewünscht. Der Wagen bog erst in die Straße ein, als es zu spät war. Die flache Schnauze eines deutschen Sportwagens glitt über den Asphalt.

Als wäre dies für die Killeraxt ein Zeichen gewesen, zog sie sich zurück. Sie sprang förmlich aus dem Kopf des Mannes, jagte wieder in den Garten hinein und nahm dort ihren alten Platz ein.

Etwas allerdings war anders geworden:

Die Klinge zeigte eine rote Blutspur …

*

Sheila legte die Hände auf die Schultern ihres Mannes, drückte sich vor und berührte mit den Lippen seinen Mund zum Abschiedskuss. »Okay, Bill, gib auf dich acht.«

Bill Conolly lachte. »Das mache ich doch immer. Was hast du? Du bist in letzter Zeit noch besorgter geworden.«

Seine Frau legte den Kopf schief. »Habe ich dazu nicht allen Grund?«

»Sicher.«

»Nadine ist ein Vampir. Sie befindet sich bei Mallmann. Ich kann mir vorstellen, dass beide versuchen werden, über uns auch an John Sinclair heranzukommen.«

»Das wäre möglich.«

»Demnach ist meine Sorge begründet.«

»Sicher«, sagte Bill, bevor er über die Wange seiner Frau strich. »Aber man soll es auch nicht übertreiben, sonst bekommen wir alle noch unser Sohn eingeschlossen – Depressionen.«

Sheila schüttelte den Kopf. »Dazu wird es nicht kommen, Bill. Du weißt selbst, was wir alles durchgemacht und auch überstanden haben. Deshalb kannst du trotzdem vorsichtiger sein, finde ich. Es ist nicht mehr so wie früher.«

»Das weiß ich selbst, Mädchen.« Bill nahm seine Frau noch einmal in die Arme. Er wusste ja, dass Sheila recht hatte. Mit Nadines Verwandlung in einen Vampir war vieles anders geworden. Als Wölfin war sie ein guter Beschützer gewesen, danach war die Umwandlung erfolgt. Als Mensch hatte sie wieder so leben können wie früher, doch dann war Mallmann alias Dracula II erschienen und hatte brutal zugeschlagen.

An das dachte Bill, als er zu seinem Porsche ging. Er musste in eine der Redaktionen, für die er als freier Journalist tätig war. Der Bericht war schon überfällig, aber die letzten Ereignisse hatten in seinen Texten noch berücksichtigt werden müssen. Zudem ging es um ein brisantes Thema. Umweltschutz in London, insbesondere um die Behandlung von Altlasten. Da war in der Vergangenheit schwer gesündigt worden.

Aus der Garage holte Bill seinen Porsche. Von der Tür her winkte ihm Sheila zu. Er grüßte zurück und ließ den Flitzer langsam den Weg in Richtung Tor rollen. Vom Haus her hatte Sheila es durch einen Kontakt geöffnet. Bill konnte hindurchfahren und bog nach rechts in die schmale Straße ein, die von großen Grundstücken gesäumt wurde. Wer hier wohnte, gehörte nicht zu den ärmsten Menschen im Lande. Viele Bewohner versteckten ihre Häuser hinter hohen Bäumen und auf weitläufigen Grundstücken. Das der Conollys gehörte noch zu den kleinsten.

Man musste hier langsam fahren, was dem Reporter nichts ausmachte. Er gehörte nicht zu den Rasern. An der nächsten Kreuzung stoppte er. Die Sonne hatte sich etwas versteckt. Die heißen Tage waren glücklicherweise vorbei. Es hatte auch wieder geregnet und den Blätterschmuck der Bäume noch einmal kräftig ergrünen lassen. Ihr Bild spiegelte sich hin und wieder in den Scheiben des Sportwagens, wenn Bill nahe der Bäume entlangrollte.

Der Porsche bog nach links ab. Die breiten Reifen schmatzten über den glatten Asphalt. Gedanklich beschäftigte sich der Reporter bereits mit dem Besuch in der Redaktion, achtete jedoch ...

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 0653" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen