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John Sinclair - Folge 0650

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Bestien in New York (1. Teil)

 

Es ist schon ungewöhnlich, wenn man gleich von zwei hübschen Frauen zum Flughafen begleitet wird. Mir passierte dies. Jane Collins und Glenda Perkins hatten es sich nicht nehmen lassen, so lange an meiner Seite zu bleiben wie möglich.

Es folgte der Abschied. Küsschen links, Küsschen rechts, keine der beiden kam zu kurz.

Wohin ich fliegen wollte, fragen Sie? Raten Sie doch mal. Jedenfalls erwarteten mich Bestien in New York !

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Bestien in New York (1. Teil)

Vorgeschichte

 

Dieses verdammte würgende Geräusch aus dem Telefonhörer klang noch immer in meinen Ohren nach, als ich den Rover herumriss und in die schmale Einfahrt lenkte, die einen Tunnel in das Haus schnitt. Das Würgen war untermalt worden von heftigen, keuchenden Geräuschen, schon kein Atmen mehr, obwohl ein Mensch diese Geräusche von sich gegeben hatte.

Jemand hatte mich sprechen wollen, mir seinen Namen genannt und auch seine Anschrift. Mehr nicht. Dann das Würgen, die Angst, das heftige Atmen.

Ich hatte mich in den Rover gesetzt und auch Suko, meinen Freund und Kollegen, mitgenommen, der sich festhielt, als ich den Wagen so scharf herumgerissen hatte.

»Willst du alle Rekorde brechen, Alter?«

»Nein, nur nicht zu spät kommen.«

»Okay.«

Wir folgten dem Lichtteppich der Scheinwerferstrahlen, die das beleuchteten, was hinter der Einfahrt lag.

Es war der Hof, ein Gelände mit Gebäuden, die aus Werkstatt und Wohnhaus bestanden und eine flache, barackenähnliche Form aufwiesen.

Fenster schimmerten als viereckige Ausschnitte, wenn das Licht der Scheinwerfer darüber hinwegglitt. Menschen sahen wir nicht. Dafür drückte die Hitze.

In der Dunkelheit hatte es sich nur wenig abgekühlt. Die Hitze schien die Menschen erdrücken zu wollen. Das war kein Wetter für mich.

Am Himmel zeigte sich der Mond. Fahlgelb, kreisrund und in die Tiefe glotzend. Eine furchtbare Nacht, mit dem wir uns herumzuschlagen hatten.

Ich hatte den Wagen mitten auf den Hof gelenkt und ihn gestoppt. Zugleich stiegen Suko und ich aus. Ob sich jemand auf dem Gelände aufhielt, konnten wir nicht erkennen. Wenn ja, hielt er sich gut versteckt. Schatten gab es zur Genüge.

Wir schauten uns um. Der Anrufer hatte nur von einem Hinterhaus gesprochen. Fragte sich nur, welches wir betreten sollten. Es gab eines auf der rechten und das andere auf der linken Seite.

Dann hörten wir Schritte, die sich uns schlurfend näherten. Suko drehte sich zur Einfahrt hin. Unter ihrem Bogen zeichnete sich die Gestalt ab.

Mein Freund ging auf sie zu. Die Gestalt wollte fliehen, aber Suko war schneller, hielt sie fest und sprach mit ruhiger Stimme auf sie ein. Ein Mann antwortete ihm.

Ich ging zu den beiden hin und hörte Sukos Frage. »Ist es hier immer so leer?«

Der Mann holte saugend Luft, bevor er redete. »Nein, nicht immer. Aber die Leute sind verschwunden. Sie haben Angst.«

»Vor wem?«

Der Mann drehte den Kopf und schielte hoch zum Himmel. »Da steht er wieder.«

»Vor dem Vollmond?«

»Richtig.

Suko lachte leise. »Wie kann man vor einem Vollmond Angst haben? Das begreife ich nicht.«

»Nicht vor ihm, Mister, vor den Folgen. Da drehen manche durch, glauben Sie mir.«

»Wer hier?«

»Cushman!«

Das schien unser Mann zu sein. Einen Namen hatte der Anrufer mir nicht genannt.

»Was tut dieser Cushman?«, wollte ich wissen.

»Er … er schreit, er heult, er dreht hin und wieder durch. Wir können es immer hören, dann flüchten wir.«

»Sagen Sie uns nur, wo wir ihn finden können«, bat Suko.

»In der linken Baracke.«

»Danke.« Suko ließ den Mann los, der einige Schritte zur Seite ging, dann Mut gefasst hatte und seine Frage stellte. »Was … was wollen Sie denn von ihm?«

»Mit ihm sprechen.«

»Und worüber?«

»Gehen Sie lieber«, sagte ich. »Noch eine Frage. Ist er schon einmal gewalttätig geworden?«

»Keine Ahnung.« Der Knabe hatte es plötzlich eilig. Wie ein Irrwisch hetzte er durch die Einfahrt.

Suko schaute mich an. »Was sagst du, John?«

»Bisher nicht viel, Alter. Hier scheinen nur einige Leute Angst bekommen zu haben.«

»Wovor nur?«

»Das werden wir gleich sehen.«

Der Knabe war der Erste gewesen und blieb es auch. Wie leergefegt war der Hinterhof, in dem wir uns noch einmal umschauten. Dabei streifte mein Blick abermals den Mondkreis, und ich dachte an die Worte des Mannes, der dem Vollmond die Schuld für ein verändertes Verhalten gegeben hatte.

Die Tür zum Anbau fand ich an der Seite. Mit der Lampe leuchtete ich sie ab.

Das Ding sah aus, als sei häufig dagegen getreten worden. So viele Macken besaß das Holz. Farbe war kaum noch vorhanden, das Schloss konnte man vergessen; die Klinke hing traurig nach unten. Mit dem Fuß drückte Suko die Tür auf. Sie war kaum nach innen geschwungen, da hörten wir das mir bekannte Geräusch.

Ein heftiges Keuchen und Würgen. Dazwischen Worte, die verstümmelt wirkten.

Suko schaute mich an, ich ihn. »Begreifst du das, John?«

»Nein.«

»Warum quält sich dieser Mann? Warum hat er dich …?«

Ich hörte gar nicht hin, weil ich vorgelaufen war und nach links ging, wo ich eine Tür sah, die nicht verschlossen war. Durch den Spalt drangen die Laute.

Und es fiel auch ein Streifen Licht nach draußen, der auf dem schmutzigen Flurboden einen hellen Flecken hinterließ.

Ich blieb vor der offenen Tür stehen. Das Licht stammte von einer Lampe, die ihren Platz auf einem Schreibtisch oder einem ähnlich hohen Gegenstand gefunden haben musste.

In ihrem Schein an der rechten Seite zeichnete sich der scharfe und schattenhafte Umriss eines Mannes ab. Im Moment war er ruhig, bis auf die normalen Atemzüge.

Ich klopfte nicht, stieß die Tür auf. Suko folgte mir auf dem Fuß, und beide blieben wir wie angewurzelt stehen, denn das Bild, das uns erwartete, war furchtbar.

Cushman saß tatsächlich hinter seinem Schreibtisch, den Arm leicht angewinkelt. Die Hand lag flach auf der Platte. Darunter schimmerte ein heller Bogen Papier.

Beides zusammen – Papier und Hand – waren mit einem Messer auf die hölzerne Schreibtischplatte festgenagelt worden!

*

Ich sah nicht nur das Papier, auch das dünne Blut, das an der Hand entlang nach unten geflossen war und sich auf dem Papier verteilt hatte wie ein rotes Spinnennetz.

Ein normaler Mensch hätte geschrien oder wäre bei diesen starken Schmerzen bewusstlos geworden. Nicht so dieser Cushman, der wie festgeleimt auf seinem Stuhl saß, Suko und mich anstarrte, aber so aussah, als würde er uns gar nicht sehen.

Ich schätzte ihn etwas älter als mich. Sein Haar glänzte. Dabei sah es aus, als hätte man über die dunklen Locken Öl gekippt. Auch das Gesicht mit dem breiten Mund und den dicken Lippen zeigte einen nassen Film. Die Augen sahen aus, als hätte jemand zwei Glaskugeln in die Höhlen hineingedrückt.

Der Mann sagte nichts. Er schrie auch nicht, sondern schaute uns an, wobei sich der Ausdruck seiner Augen änderte und so etwas wie Hoffnung in sie drang.

»Cushman?«, fragte ich.

Er nickte.

»Mein Name ist John Sinclair. Wenn mich nicht alles täuscht, haben Sie mich angerufen.«

Er nickte oder deutete zumindest so etwas wie ein Nicken an, bevor sich sein Mund noch mehr in die Breite schob.

Ich ging näher, während Suko an der Tür stehen blieb und mir den Rücken deckte.

Verflucht noch mal, er musste Schmerzen haben. Nicht nur an der Hand. Wenn mir jemand ein Messer in den Handrücken stieß, dann würde ich brüllen vor Schmerzen.

Cushman sagte nichts.

Am Schreibtisch blieb ich stehen. Auf ihm lagen einige Papiere neben Magazinen und Zeitungen. Ich beugte mich vor und formulierte meine Frage: »Wer war es, Cushman? Wer hat das getan? Können Sie mir eine Antwort geben?«

Diesmal holte er normal Luft. Ohne zu würgen und auch ohne zu schlucken. »Sinclair, das habe ich selbst gemacht. Ich habe mir das Messer durch den Handrücken gerammt. Verstehen Sie? Ich selbst!«

Das musste ich erst verdauen. Mit solchen Leuten hatte ich bisher wenig zu tun gehabt.

»Können Sie mir auch den Grund nennen, Mr. Cushman?«

Er nickte und zog dabei eine Grimasse. Wahrscheinlich bekam er durch die Bewegung wieder Schmerzen. »Ja, es gibt einen Grund. Sinclair. Einen verdammten und verfluchten Grund. Ich habe mich vor mir selbst schützen wollen.«

»Was?«

»Gehen Sie zum Fenster!«, keuchte er. Als ich zögerte, wiederholte er seine Aufforderung. »Los, Sinclair, gehen Sie schon! Machen Sie schnell! Gehen Sie!«

Ich hob die Schultern und tat ihm den Gefallen. Die Scheibe war zwar schmutzig, hinaussehen konnte ich trotzdem und schaute schräg gegen den dunklen Himmel, der eine Farbe aufwies, die zwischen Schwarz und Blau lag.

»Was sehen Sie?«

»Himmel, Sterne …«

»Das ist mir zu wenig. Was noch?«

»Den Mond.«

Ich fuhr aufgeschreckt herum, als ich sein krächzendes Lachen hörte. »Ja«, sprach er in meine Richtung und meinte auch Suko damit. »Der Mond steht am Himmel. Der verfluchte Vollmond, den ich hasse. Verdammt, ich hasse ihn.«

»Und deshalb haben Sie sich ein Messer durch Ihre Hand gerammt?«, fragte Suko von der Tür her.

»Ja, um mich zu schützen. Ich … ich wollte nicht mehr diese verfluchte Scheiße erleben.« Er heulte fast. Aus seinen Augen rollten Tränen und hinterließen auf den Wangen nasse Spuren.

»Vor dem Mond?«

»Klar, Sinclair, deshalb rief ich Sie an. Vor dem Mond und vor dessen Folgen.«

»Dann sind Sie mondsüchtig?«

»Nein, was anderes.«

Ich war wieder an den Schreibtisch herangetreten und beugte mich über ihn hinweg. »Was würden Sie sagen, wenn ich das Messer aus Ihrer Hand hervorziehe?«

»Ich würde es Ihnen nicht raten!«, keuchte er.

»Warum nicht?«

»Es kann gefährlich sein. Verdammt gefährlich, Sinclair. Ich garantiere für nichts.«

»Aber Sie können doch nicht hier ewig sitzenbleiben und auf das Messer starren.«

»Ich muss es.«

»Machen Sie das immer?«

»Nur wenn der Mond scheint. Es dient meiner eigenen Sicherheit, Sinclair.«

»Okay, Cushman, das akzeptiere ich. Aber weshalb riefen Sie mich an? Was wollten Sie von mir? Warum haben Sie sich mit mir in Verbindung gesetzt? Was sollte ich tun?«

»Sie sollten kommen und sich das ansehen.«

»Okay, jetzt sind wir da. Wir sehen Sie. Nur kann ich mir Ihr Verhalten nicht erklären.«

Er überlegte eine Weile, bevor er sagte: »Ich werde Ihnen die Erklärung gleich liefern.«

»Bitte.«

Er atmete durch die breiten Löcher seiner Nase und schnaufte dabei. »Machen Sie es, Sinclair! Ziehen Sie mir dieses verdammte Messer aus der Hand.«

»Warum sollte ich? Sie haben es sich hineingerammt. Sie sollten es auch wieder …«

»Tun Sie es schon, verdammt.«

Ich schaute zu Suko hin, der die Schultern hob. Ihm war es im Prinzip egal.

Dann nickte ich Cushman zu. »Wenn Sie meinen, werde ich Ihnen den Gefallen tun.« Als ich meine Hand um den Griff gelegt hatte, nickte er und sagte: »Ja, Sinclair, das ist ein Gefallen. Sie glauben gar nicht, welch einen Gefallen Sie mir damit tun.«

Für mich sprach der Mann in Rätseln. Bisher konnte ich hinter seinen Worten nichts entdecken. Er war meiner Ansicht nach ein Masochist, allerdings kein Wichtigtuer, denn so einfach rammte man sich kein Messer durch die Hand.

Cushman drehte den Kopf. Sein weißes Hemd klebte durch die Schweißflecken auf seiner Haut. Auf dem hellen Stoff zeichneten sich noch einige Blutspritzer ab.

»Jetzt!«, keuchte er.

Es fiel mir nicht leicht, aber immerhin leichter als der umgekehrte Vorgang.

Mit einem heftigen Ruck zerrte ich die Klinge aus seiner Hand. Gleichzeitig sprudelte Blut hervor, was ihn allerdings nicht weiter störte, denn aus seinem Mund drang ein langes Seufzen, und er schien mir sehr erleichtert zu sein.

Langsam sank sein Oberkörper zurück, bis er die Rückenlehne erreicht hatte. Dort blieb er sitzen. Seine Hand war mit der Fläche über den Schreibtisch hinweg nach vorn gerutscht, lag aber noch auf der Kante. Wenn mich nicht alles täuschte, befanden sich mehrere Wunden auf den Rücken. Cushman hatte sich wohl nicht zum ersten Mal auf seine Schreibtischplatte festgenagelt.

»Und jetzt?«, fragte ich.

Er starrte mich an. »Sie … Sie haben es getan!«, flüsterte er. »Sie haben es getan – danke.«

»Es hat mich Überwindung gekostet, aber den Sinn dahinter sehe ich noch nicht.«

»Das werden Sie schon bald merken«, flüsterte er. Cushman schaute an mir vorbei. Er hatte sich so gedreht, dass sein Blick auf das Fenster fallen konnte. Durch die Scheibe konnte er schräg in die Höhe schauen und auch zum Himmel hin, wo das Auge des Mondes stand.

Suko hatte die Tür geschlossen und stand neben mir. Seine Stirn war gerunzelt, ich kannte ihn. Wenn er so aussah, kam er ebenfalls nicht klar. Sein Kopfschütteln machte es mir auch deutlich.

»Wie geht es weiter, Cushman?«, wollte er wissen. »Sollen wir hier die Nacht über stehen bleiben?«

»Geben Sie mir was zu trinken.«

»Wo …?«

Mit der gesunden Hand deutete er auf einen Spind hinter uns an der Wand. »Da ist Wasser.«

Suko öffnete die Tür. Mehrere Flaschen mit Mineralwasser standen dort und auch die entsprechenden Gläser. Suko schenkte ein Glas voll, das Cushman mit zitternder Hand entgegennahm. Er trank in langen Schlucken, den Blick starr über den Glasrand hinweggerichtet.

Mit ihm stimmte einiges nicht. Wir waren auch nicht gekommen, um einfach nur bei ihm zu bleiben. Es musste irgendwo weitergehen, da gab es keine andere Möglichkeit.

Cushman stellte das leere Glas weg. Die Flüssigkeit trieb ihm noch mehr Schweiß aus den Poren, der sein Gesicht zu einer glänzenden Fläche verwandelte.

»Wir haben unsere Zeit nicht gestohlen!« , sagte Suko.

»Das weiß ich. Ich will Sie auch nur bitten, noch zehn Minuten bei mir zu bleiben.«

»Das soll reichen?«

»Ja, Mister, es reicht, glauben Sie mir. Es wird immer reichen, das kann ich Ihnen versprechen.«

»Was passiert dann?«

»Fragen Sie nicht, Sinclair. Seien Sie froh, dass ich mich überwunden habe, Ihnen Bescheid zu geben. Das hätte nicht jeder in meiner Lage getan. Ich habe einen Fehler begangen und kann ihn nicht mehr ausmerzen, wenn Sie verstehen.«

»Noch nicht.«

Er ging nicht auf meine Bemerkung ein, sondern sagte mit sehr ernst klingender Stimme: »Nicht nur ich habe Fehler begangen, nicht nur ich. Daran sollten Sie denken, wenn es soweit ist.«

Suko wurde ärgerlich. »Lassen Sie uns doch nicht ins Leere tappen. Sagen Sie uns endlich, was in der abgelaufenen Zeitspanne geschehen wird! Überwinden Sie sich endlich!«

Cushman ließ sich nicht beirren oder einschüchtern. Er verfolgte seine eigenen Pläne, die damit begannen, dass er sich von seinem Stuhl in die Höhe drückte.

Wir hinderten ihn nicht daran und ließen ihn auch in Ruhe, als er den Schreibtisch umging. Mit sehr schweren Schritten bewegte er sich auf das Fenster zu und hatte es noch nicht erreicht, als er nach vorn fiel. Es sah beinahe so aus, als könnte er nicht mehr stoppen und würde durch die Scheibe fallen.

Rechts und links des Fensters stemmte er sich an der Wand ab, drehte den Kopf so, dass er nach draußen in den dunklen Himmel schauen konnte, wo sich die Gestirne klar und deutlich abzeichneten.

Wenn ich mir ein Messer durch den Handrücken gestoßen hätte, wäre meine Reaktion sicherlich eine andere gewesen. Ich hätte mich nicht mehr auf den Beinen halten können, aber Cushman schien der Schmerz überhaupt nichts auszumachen.

»Ist der Knabe noch normal?«, flüsterte mir Suko zu.

»Sind wir es?«

»Weiß ich nicht.«

»Wir stehen hier herum und warten darauf, dass sich etwas tut. Ich weiß nicht, ob das alles so normal ist. Jedenfalls kann ich es mir kaum vorstellen.«

»Ich auch nicht.«

Die Zeitspanne, die er ...

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