Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 0647

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Hexenzauber

 

»Ich liebe es, wenn du nackt bist«, flüsterte Markus Piper und musste schlucken, weil seine Stimme versagte. Er nickte der hochgewachsenen Blondine zu, die ihn lockend anlächelte und sich mit einer grazilen Bewegung zur Seite drehte, wobei sie ihrem Freund anschließend den Rücken zuwandte.

Bei ihrer Antwort sprach sie in die Dunkelheit hinein, die durch die hohen Schatten der Felsen eine bizarre Form bekommen hatte. »Du weißt, was das bedeutet, Markus?«

Er lachte etwas lang gezogen. »Ja, Ute, dann hast du nichts an  …«

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Hexenzauber

»Ich liebe es, wenn du nackt bist«, flüsterte Markus Piper und musste schlucken, weil seine Stimme versagte. Er nickte der hochgewachsenen Blondine zu, die ihn lockend anlächelte und sich mit einer grazilen Bewegung zur Seite drehte, wobei sie ihrem Freund anschließend den Rücken zuwandte.

Bei ihrer Antwort sprach sie in die Dunkelheit hinein, die durch die hohen Schatten der Felsen eine bizarre Form bekommen hatte. »Du weißt, was das bedeutet, Markus?«

Er lachte etwas lang gezogen. »Ja, Ute, dann hast du nichts an …«

»Stimmt.«

»Was soll sonst sein?«

Ute Bergmann hörte die Schritte, dann nahm sie seinen Geruch wahr, als er direkt hinter ihr stehen blieb. »Es ist so. Du weißt, dass wir uns hier an einem Ort aufhalten, der eine gewisse Geschichte hat.«

»Das haben viele Orte.«

»Richtig. Dieser hier hat eine besondere.« Als Ute den Druck der Hand auf der Schulter spürte, ging sie einen Schritt nach vorn. Die Finger rutschten ab.

»He, was ist …?«

Piper bekam keine Antwort. Er stand auf dem weichen Grasteppich und sah vor sich die Gestalt seiner Freundin. Tief atmete er ein. Diese Nacht war eine besondere, sie war von einem Duft durchzogen, wie er es selten erlebt hatte. Nicht nur das Gras strömte diesen Duft aus, er drang von allen Seiten auf ihn ein, selbst aus dem dunklen Himmel schien er zu strömen, und auch Ute roch so ähnlich. Als wäre sie eins mit der Natur geworden.

Die Natur …

Auch Markus liebte diesen Begriff. Er gehörte einer aktiven Umweltgruppe an, hatte dort auch Ute kennengelernt und von ihr erfahren, dass zur Natur noch andere Dinge gehörten als Gras, Bäume, Wälder, Felder und Wiesen.

Etwas lebte, lauerte im Innern. Es besaß eine gewisse Strahlung, eine Aura und konnte erst dann geweckt werden, wenn Menschen die gleiche Aura ausstrahlten und es zu einer Verbindung kam.

Ute gehörte zu den Personen, die eine derartige Aura besaßen und in die Natur hineinhorchen konnte, um mit ihr konform zu gehen. Und diese Juninacht zählte zu den ausgefallenen. Da waren die Kräfte der Natur besonders stark.

Die der Steine …

»Was ist jetzt, Ute? Du hast versprochen, dich auszuziehen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir …«

Sie drehte nur den Kopf. Am Himmel schien eine unsichtbare Hand die dicke Wolke zur Seite geschoben zu haben, die bisher der Mond verdeckt hatte. Jetzt strahlte er der Erde entgegen. Ein bleiches Gebilde, an einer Seite etwas abgeflacht. Es war nicht ganz voll …

»Aber wir hatten noch nie eine solche Nacht. Sie steckt voller Leben, Markus …«

»Ja, ich höre die Grillen …«

»Alles lebt. Das Gras, die Steine, die Bäume dort hinten, und in den Tiefen faucht das Feuer.«

Sie hatte mit einer flüsternden dunklen Stimme gesprochen und den Mund mit den vollen Lippen dabei zu einem Lächeln verzogen. Gleichzeitig hob sie die Arme an und dachte, dass er es nicht anders gewollt hatte. Sie wusste auch nicht genau, was geschehen würde, aber es würde sich einiges verändern!

Wer den heiligen Ort betrat, musste einfach damit rechnen.

Ute Bergmann trug ein langes Kleid, mehr ein Gewand, ein rötlichgelb leuchtendes Gewand.

Die drei obersten Knöpfe in der langen Reihe standen offen. Mit flinken Fingern öffnete sie die weiteren.

An den Bewegungen des Stoffes erkannte der noch immer hinter ihr stehende Markus Piper, dass mit dem Kleidungsstück etwas geschah. Der Stoff warf durch die Bewegungen auch an der Rückseite Falten.

Komisch, dachte Markus. Normalerweise wäre er zu ihr gelaufen und hätte sie umfasst, vielleicht auch dabei geholfen, das Kleid auszuziehen. Jetzt stand er da, als hätte man seine Füße im hohen Gras festgeleimt. Er konnte sich nicht rühren.

Hatten die Warnungen seiner Freundin gefruchtet? Ein ungutes Gefühl beschlich ihn schon. Wer so fanatisch von der Natur sprach und ihren geheimnisvollen Kräften, der war selbst nicht mehr normal. Der gehörte zu den Exzentrikern.

Seine warnenden Gedanken verschwanden, als die beiden Hälften des Kleides vorn auseinanderklafften, der Stoff auch über die Schultern und den Rücken glitt, um einen Moment später an der Gestalt entlang zu Boden zu fallen, wo er sich mit einem leichten Rascheln zusammenfaltete und im hohen Gras liegen blieb.

Nackt stand sie nun vor ihm!

Den dünnen Slip hatte sie gleich mit abgestreift.

Sie blieb stehen. Er konnte ihren Rücken betrachten, ihren weiblichen Körper.

Ute Bergmann hatte ihr Haar wachsen lassen, die Spitzen streichelten ihren Nacken. Stolz legte sie den Kopf zurück. Für einen Moment stellte sie sich auf die Zehenspitzen und sah aus wie eine Turmspringerin.

»Ute …« Markus sprach ihren Namen nicht so aus wie sonst. Diesmal klang es viel rauer, und er musste sich nach diesem einen Wort noch räuspern.

Sie wusste, was er vorhatte, und sie gab Markus eine Antwort, die er nicht begreifen konnte.

»Bleib, wo du bist!«

»Aber ich …«

»Bleib!«

Nie zuvor hatte ihre Stimme einen derartigen Klang gehabt. Sie klang metallisch, einfach furchtbar, als hätten sie beide noch nie etwas miteinander zu tun gehabt.

Er räusperte sich. Er war ein Mann, manchmal auch ein Macho, obgleich er Machos nicht leiden konnte. Aber hier musste er etwas sagen. »Hör mal zu, Ute, das ist kein Spaß mehr …«

»Du hast recht, das ist es nicht!« Dieser Satz hatte ihn unterbrochen. Er war von Ute Bergmann gesprochen worden, vielleicht auch nicht. Ihre Stimme war so anders geworden, als würde sie einer völlig fremden Person gehören.

»Was meinst du denn damit, verdammt noch mal?«

»Das wirst du noch sehen! Du wirst erst kommen, Markus, wenn ich dich rufe.«

Es war ein Befehl. Ein verdammter blöder Befehl, den Markus befolgen musste, das wusste er, auch ohne, dass es ihm gesagt worden war. Er stand da wie ein begossener Pudel und schaute zu, wie Ute vorging. Mit jedem Schritt entfernte sie sich weiter von ihm, und für Markus hatte dieses sich Entfernen eine doppelte Bedeutung.

Sie wollte ihn nicht mehr in ihrer Nähe haben, und sie passten auch seelisch nicht mehr zusammen, denn ihre Interessen waren einfach zu verschieden.

Ute Bergmann schritt durch das Gras. Das Gelände hier war nicht eben. Zahlreiche Kleine Hügel teilten es auf, boten Sichtschutz, aber einen noch größeren bildeten die Steine. Seltsam gewachsene Findlinge, Menhire, Zeichen der Natur und für manche Menchen ebenso Kraftspender wie die Strahlen der Sonne.

Die Steine waren wichtig. Die grenzten den Ort ein, der von Mutter Sonne tagsüber besonders stark beschienen wurde.

Sie kamen zusammen, zu Ehren der Sonne und des Mondes. Reste alter Rituale, von denen einige bereits Jahrtausende überdauert hatten.

Das kam Markus plötzlich in den Sinn, und er dachte auch an die Feuerrituale, von denen er gehört hatte. Frauen zelebrierten sie, die sogenannten Weißen Hexen.

Gab es auch Schwarze?

Markus Piper wischte über sein Gesicht. Diese fremdartigen Gedanken hatten den Schweiß noch stärker aus den Poren treten lassen. Wieder bekam er so etwas wie Furcht. Sie drückte wie eine Klammer und erwischte auch seinen Magen.

Ute war gegangen, ohne sich noch einmal nach ihm umgedreht zu haben. Sie hatte ihn stehen lassen wie einen Fremden und nicht wie jemand, den man schon länger kennt und mit dem man auch ins Bett gegangen war. In seinem Innern schmerzte es. Es mussten Nervenschmerzen sein, denn körperlich fühlte er sich wohl.

Inzwischen hatte Ute einen der mächtigen Steine erreicht. Er bildete praktisch den Anfang oder das Ende einer Steingruppe, die bestimmte Personen zu ihrem Treffpunkt erkoren hatten.

Bevor Ute zwischen den Steinen verschwand, drehte sie sich noch einmal um.

Er sah ihr Gesicht und den nackten Körper im Profil. Aber das Gesicht war ihm voll zugedreht.

Markus hätte fast angefangen zu schreien. Das konnte nicht wahr sein. Es war unnatürlich, wie Ute den Kopf drehte. Er sah den Schatten ihrer vollen Brust, aber dafür interessierte er sich nicht. Das Gesicht war wichtiger, viel wichtiger.

Und so anders!

Lag es an der Dunkelheit, oder waren über ihre Züge tatsächlich die einer anderen Person geglitten.

Markus streckte den Arm aus, als könnte er seine Freundin zurückhalten. Er wollte auch etwas sagen, aber da ging sie bereits weiter. Völlig normal, der Kopf bildete wieder das alte Winkelverhältnis zu ihrem Körper. Demnach hatte er sich doch geirrt.

In dieser verfluchten Nacht, wo die Hitze des Tages noch nicht verschwunden war und die Geheimnisse der Natur allmählich zum Leben erwachten, bildete man sich wohl einiges ein.

Dann war sie verschwunden. Er hatte nicht mehr mitbekommen, wie Ute zwischen den hohen Steinen verschwand, jedenfalls hatte er nichts gehört.

Kein Rascheln der Gräser, sie schien zwischen den Steinsäulen einherzuschweben.

Markus Piper hatte einen trockenen Hals. Das war erst der Beginn. Er fürchtete sich plötzlich vor ihr. Ja, auf einmal hatte er vor seiner Freundin Angst, die nicht mehr die Ute Bergmann war, die er einmal gekannt hatte.

In ihr steckte jemand anderer. Ein Geist, eine fremde Seele, eine Veränderung …

Gesprochen hatte sie davon öfter. Er erinnerte sich an die langen Nächte, wenn sie beide zusammengesessen und über bestimmte Dinge diskutiert hatten.

Grenzwerterfahrungen hatte Ute dies genannt. Tatsächlich aber ging es um etwas anderes. Um den Einstieg der geheimnisvollen Naturkräfte in das moderne Leben der Menschen.

Nur wenige waren auserwählt worden. Ute Bergmann gehörte dazu, und sie hatte es geschafft, auch ihren Freund dort hineinzuschleifen, wobei er den Eindruck nicht los wurde, dass es sich dabei um Weiße Hexen handelte. Ute hatte dieses Thema einfach zu oft angeschnitten, um es unter den Tisch fallenzulassen oder zu vergessen.

Mit den Weißen Hexen war etwas. Man konnte sie durchaus als harmlos einstufen, aber wie er wusste, sollte es auch andere geben oder andere Kräfte, die durch die Beschwörungen der Weißen Hexen an die Oberfläche geholt worden waren.

Markus Piper hatte sich mit diesem Thema beschäftigt, während er darauf wartete, dass Ute ein Zeichen gab. Er konnte sich eigentlich vorstellen, was sie hinter den Steinen wollte. Sie tat so, als würde sie sich vor ihm schämen.

Er selbst gestand sich ein, auch nicht konsequent gewesen zu sein. Er hätte mitgehen oder sie zurückhalten sollen. Möglicherweise wäre dann ihre Beziehung in die Brüche gegangen, und das wiederum wollte er auch nicht.

Es dauerte lange, bis er sich dazu durchgerungen hatte, ihren Namen zu rufen. Doch an die Steine traute er sich nicht heran. Er wusste auch nicht, welche Kraft ihn davon abhielt, möglicherweise sein eigenes ungutes Gefühl.

»Ute!« Laut hatte er gerufen, und in der Stille klang seine Stimme noch lauter.

Sie musste den Ruf gehört haben, sie hatte ihn auch vernommen, aber sie ließ sich Zeit mit der Antwort. Dazu stellte sie noch eine Frage, die Markus überhaupt nicht gefiel.

»Bist du immer noch hier?«

»Klar doch, ich …«

»Gehhh weg!« Das erste Wort dehnte sie in die Länge. Es hörte sich an wie eine Mischung aus Bitte und Befehl. Darüber wunderte sich Markus Piper, doch auch eine gegenteilige Reaktion trat bei ihm ein. Plötzlich überwog der Trotz.

Er würde gehen, aber nicht weglaufen. Er wollte sehen, was sich hinter den Steinen abspielte, die er nur bei Tageslicht kannte und die ihm in der Dunkelheit so unheimlich vorkamen.

Ute sagte er nichts von seinem Vorhaben, und er sorgte auch dafür, dass er sich nur langsam und leise voranbewegte. Kein fremdes Geräusch machen, die andere Person nur nicht warnen! Immer schön vorsichtig an das Ziel herangehen.

Er schwitzte. Die Luft roch noch intensiver. Die Blüten der Sommerblumen entfachten ein Aroma, das ihn störte. Doch dieser Duft hüllte ihn ein. Er konnte ihm nicht entfliehen.

Das Gras war wie ein Teppich. Seine Schritte konnten nicht gehört werden. Rechts von ihm schob sich der Schatten vom schrägen Grund aus in die Höhe.

Ein mächtiger Stein, ein Gebilde, vor dem man Furcht bekommen konnte. Zudem sah er aus, als würde er jeden Augenblick auf den daneben stehenden Menschen zukippen.

Der seichte Nachtwind strich über das Land und trug ein zischendes Geräusch an ihn heran, als würde Dampf aus einem Kessel strömen.

Gewitterluft hing in dieser Nacht fest. Er konnte sich gut vorstellen, dass es plötzlich zu einer Entladung kam.

Das Zischen identifizierte er als Utes Stimme. Sie flüsterte sie sprach, aber mit wem?

Markus Piper war irritiert. Mit einer Hand stützte er sich an dem Stein ab. Sie wirkte wie poliert, war gar nicht rau. Hände mussten sie bearbeitet haben.

Utes Stimme war verstummt.

Die Stille kam ihm greifbar und unnatürlich vor. Markus Piper hielt den Atem an.

Im nächsten Augenblick bemerkte er die hellen Schatten. Hinter dem Stein zuckten sie auf und fanden ihren Weg. Sie glitten über den dichten grünen Boden, wo sie einen Widerschein erzeugten, der den Grasteppich fahl anleuchtete.

Markus Piper hätte jetzt noch wegrennen können. Allein, er tat es nicht. Er ging noch einen Schritt, dann um den Menhir herum – und konnte nur noch staunen.

Gleichzeitig aber kam die Angst. Denn das Bild, das sich ihm bot, war ungeheuerlich …

*

Ute Bergmann saß nackt im Gras. Ihr heller Körper und die blonden Haare zeichneten sich deutlich ab. Hätte sie ein Kleid getragen und wäre sie kleiner gewesen, wäre durchaus der Vergleich mit dem Sterntalermädchen treffend gewesen, denn auch Ute saß mit zurückgelegtem Kopf da und schaute in die Höhe, wobei sie weniger den Himmel anstarrte, als die Flammen.

Als zuckender Ring umgaben sie die im Gras sitzende Nackte. Für Markus gab es keine Erklärung, es sei denn er folgte den Theorien der Weißen Hexen, die von einem reinigenden Feuer sprachen, wenn sie die Flammen meinten. Das genau schien hier eingetroffen zu sein.

Ute fühlte sich innerhalb des Flammenkreises außergewöhnlich wohl. Sie berührte den Boden und hatte die Arme ausgestreckt. Dazu bewegte sie diese auf und nieder, als wollte sie damit den Rhythmus der Flammen folgen.

Er konnte sich vorstellen, dass auf ihrem Gesicht ein Lächeln lag, aber das schob er zur Seite, denn andere Dinge waren jetzt wichtiger. Zum Beispiel das Feuer.

Normalerweise hätte ihn ein Hitzeschleier treffen müssen, davon spürte er nichts. Die Flammen brannten neutral, und sie besaßen auch nicht die Farbe eines normalen Feuers, dass doch zwischen kräftigen Gelb- und Rottönen schimmerte.

Diese hier waren anders. Blau, dazwischen von einem fahlen Weiß und Grau durchsetzt und an den Enden nicht zusammenführend, sondern auseinandertreibend, als wollten sie dort einen Kelch bilden.

Sie produzierten keinen Rauch, sie brannten kein Gras ab, sie verursachten keinen Flächenbrand, weil sie sich nicht ausbreiteten, sie waren nur einfach da.

Markus Piper wischte über seine Augen, als wollte er einen Traum fortputzen. Aber die Szene blieb. Die Flammen brannten weiter, obwohl sie keine neue Nahrung bekamen.

Markus spürte in seiner Kehle die Trockenheit. Hätte jetzt jemand von ihm einen Kommentar verlangt, er wäre nicht in der Lage gewesen, ihn zu geben.

Und Ute?

Sie kümmerte sich nicht um ihn. Sie hatte die Bewegungen allerdings eingestellt und die Arme halb erhoben, als wollte sie etwas Bestimmtes anbeten, das nur sie sah.

Der junge Mann wusste, dass hier etwas Unerklärliches passierte. Ob dieser Vorgang etwas mit den Kräften der Natur zu tun hatte, konnte er nicht sagen.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 0647" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen