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John Sinclair - Folge 0644

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Der Leichenfürst von Leipzig (1. Teil)

 

Die beiden Männer standen in einer derartigen Finsternis, dass der eine den anderen kaum wahrnehmen konnte. Wenn sie sich unterhielten, geschah es flüsternd. Meist über ein Thema, das für fremde Zuhörer nicht geeignet war. Über Tod, Teufel und Leichen!

Der Mann mit den dunklen Haaren, der blassen Haut, den finsteren Augen und dem kantigen Gesicht dachte daran, dass er wieder zurückgekehrt war. Weg von Aibon, hinein in die normale Welt, wo er Baphomeths Ziele verfolgen wollte.

Sein Gegenüber dachte ähnlich. Nur besaß er nicht die direkte Macht, den Einfluss und die Beziehungen, aber er hatte stets nur auf einen gehört  – den Teufel.

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Der Leichenfürst von Leipzig (1. Teil)

Die beiden Männer standen in einer derartigen Finsternis, dass der eine den anderen kaum wahrnehmen konnte. Wenn sie sich unterhielten, geschah es flüsternd. Meist über ein Thema, das für fremde Zuhörer nicht geeignet war. Über Tod, Teufel und Leichen!

Der Mann mit den dunklen Haaren, der blassen Haut, den finsteren Augen und dem kantigen Gesicht dachte daran, dass er wieder zurückgekehrt war. Weg von Aibon, hinein in die normale Welt, wo er Baphomeths Ziele verfolgen wollte.

Sein Gegenüber dachte ähnlich. Nur besaß er nicht die direkte Macht, den Einfluss und die Beziehungen, aber er hatte stets nur auf einen gehört – den Teufel.

Er und der Baphometh-Diener hatten sich gesucht und gefunden. Der eine war die Suppe, der andere das Salz, und in dieser nasskalten Nacht in Leipzig sollte Vincent van Akkeren, der Baphometh-Diener, den ersten und großartigen Beweis bekommen.

»Wer soll sterben?«, fragte er.

»Wen willst du sterben lassen?«

»Das ist mir egal.«

Der Mann aus Leipzig lachte. Er nannte sich Hoffmann, frei nach dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann, der ein sehr unruhiges Leben geführt hatte und dem Leipzig nicht fremd gewesen war. Besonders nicht der Auerbach-Keller. Diese Gaststätte war durch eine Oper – Hoffmanns Erzählungen – weltberühmt geworden.

Hoffmann strich über seinen Nasenrücken. »Aber du willst es sehen?«

»Natürlich.«

»Gut. Noch einmal. Dir ist egal, wer sterben soll?«

»Ja, zum Henker. Nur will ich den Beweis haben. Verstehst du das endlich?«

»Alles klar, van Akkeren, alles klar.« Hoffmann räusperte sich. »Warte einen Moment.« Er streckte seinen Kopf vor und schaute hinein in die schmale Gasse, auf der das alte Kopfsteinpflaster noch vom letzten Regen her feucht schimmerte.

Die Luft drückte. Es war auch am Abend kein Wind aufgekommen, und so hing die berühmt-berüchtigte Leipziger Luft wie ein Sack über der Stadt. Zudem stank sie widerlich. Der Geruch von Schwefelgasen und anderem Zeug vermischte sich zu einem ›Aroma‹, vor dem sich der Fremde nur ekeln konnte.

Hoffmann dachte da anders. Für ihn war der Geruch wie Balsam. Er erinnerte ihn an den Teufel, an die Hölle, die ihm das gegeben hatte, was kein anderer besaß.

Er hatte van Akkeren nur in Andeutungen darüber berichtet. Klar, dass der Fremde einen Beweis brauchte, und den wollte ihm Hoffmann auch liefern.

Er verließ die Einfahrt. Die Hände tief in den Taschen seines Mantels vergraben, so schlenderte er die Gasse hinunter. Der Mantel war völlig unmodern, die Schultern zu breit und eckig. Er hätte auch aus alten Armeebeständen sein können.

Hoffmann hatte alles vorbereitet. Er spürte, wie die Blicke Vincent van Akkerens gegen seinen Rücken brannten, und ein dünnes Lächeln umspielte seine Lippen.

Vor einem schmalbrüstigen Haus, an dem noch Stromkabel außen entlangliefen, blieb er stehen, steckte zwei Finger in den Mund und pfiff. Es war das Zeichen. Alles andere würde sich automatisch ergeben …

*

Von einer Dusche konnte Erika nur träumen. Ebenso von einem eigenen Bad. Aber sie besaß wenigstens ein Waschbecken, das im toten Winkel zur Tür hing und im Laufe der Zeit einen grauen Schimmer bekommen hatte.

Ein Zimmer bewohnte die Blondine nur. Schlafraum, Wohnzimmer und Bad in einem.

Die Möbel hatte sie von ihren Großeltern bekommen. Sie würden nicht mehr lange halten, in den Fünfzigern hatte man nicht sehr stabil gebaut. Zwanzig war Erika jetzt, vom Leben enttäuscht. Nur Arbeit, wenig Geld, dazu noch Ost-Mark, nein, das war nichts für sie.

Auf der letzten Leipziger Messe war ihr dann die Idee gekommen, es einmal zu versuchen. Es gab genügend Männer, denen sie die Zeit vertreiben konnte, und da sie sehr hübsch war, konnte sie sich die Kunden sogar aussuchen.

Erika kassierte in Westgeld, ließ es aber in einem Versteck liegen. Erst wenn die Währungsunion perfekt war, würde ihr das Geld guttun.

Die Messe ging vorbei, sie hatte sich an das Leben gewöhnt und war hin und wieder auf den Strich gegangen. Sogar vor einigen Stunden hatte sie einen Freier getroffen, der ihr einhundert Westmark versprochen hatte. Er wollte sie um kurz vor Mitternacht abholen. Sie hatten als Zeichen einen Pfiff vereinbart.

Erika hatte sich gewaschen und überlegte, was sie anziehen sollte. Der billige Minirock erschien ihr am geeignetsten. Sie hielt ihn in das Licht der Lampe, wo der helle Stoff so verblichen aussah. Als Oberteil wählte sie einen roten Pullover, den sie nur mühsam über ihre herausfordernd gewachsenen Kurven zwängen konnte. Der Ausschnitt hatte ursprünglich die Form eines V’s besessen, war aber von Erika erweitert worden, damit die Kunden sehen konnten, was sie zu bieten hatte.

Die Schminke stammte aus dem Westen. Sie roch besser als die einheimische.

Erika besaß ein leidlich hübsches Puppengesicht mit einem eigentlich zu großen Mund, der, wenn er geschminkt war, noch breiter wirkte.

Sie entschied sich für ein helles Rot, das aussah wie frisches Blut. Gepudert war sie schon, steckte die Haare noch einmal hoch, das machte sie größer, drehte sich zweimal vor dem Spiegel und lächelte sich dabei selbst zu.

Sie fand sich gut …

Dann ging sie zum Fenster. Ihr Blick fiel auf die freudlose Gasse mit dem feuchten Pflaster. Ungefähr dreißig Meter entfernt leuchtete die trübe Kuppel einer Laterne. Ansonsten war es düster, gerade das richtige Licht für einen Kunden, der auf keinen Fall gesehen werden wollte. Das hatte ihr der Mann gesagt.

Vergeblich versuchte sie, sich an ihn zu erinnern. Er hatte einen Hut getragen, doch sein Gesicht war ihr nicht mehr präsent. Höchstens noch die dunklen Augen unter der Krempe.

Das war ihr alles nicht so wichtig. Sie lockte das Westgeld, der Blaue. Einige davon hatte sie gesammelt, sogar ein Brauner befand sich darunter.

Fünfhundert Mark, ein kleines Vermögen, auch jetzt noch, wo viele schon umtauschen.

Noch hatte sie Zeit. Seit kurzem rauchte sie West-Zigaretten, klopfte ein Stäbchen aus der Packung und zündete es mit dem altem Sturmfeuerzeug an.

Die Wolken verteilten sich im Zimmer. Erika drehte sich um und ließ ihre Blicke durch den Raum schweifen. Hier hatte sie auch die letzte Zeit gewohnt, das nahm sie sich vor.

Drei Haken bildeten die Garderobe. Über einen hatte sie den dunklen Mantel gehängt. Er bestand aus einer billigen Pelzimitation und schimmerte grünlich im Licht.

Erika drückte die Zigarette genau in dem Moment im alten Ascher aus, als sie den Pfiff hörte. Scharf und grell, nur einmal. Es war das Zeichen.

Erika huschte zum Fenster.

Die Gestalt stand am Rand des Gehsteigs, wo einige Steine fehlten. Sie winkte ihm zu, war aber nicht sicher, auch von ihm bemerkt worden zu sein. Egal, er hatte sein Versprechen gehalten, sie würde kommen. Als sie sich den Mantel überstreifte, dachte sie daran, eine Nachtzulage von fünfzig Prozent zu nehmen. Es kam darauf an, wie scharf der Knabe wurde, wenn er erst einmal ihren Körper sah.

Sie konnten in die Wohnung gehen, aber auch verschwinden, das überließ sie den Kunden.

Im schmalen Treppenhaus begegnete ihr die alte Schulz. Eine bitter gewordene Frau, die jahrelang nur gelitten hatte. Sie blieb stehen, als sie Erika sah.

»Na, gehst du wieder auf den Strich, du Hure?«

Erika blieb stehen. Spöttisch verzogen sich ihre Mundwinkel, während sie die Frau betrachtete. »Klar doch, Alte. Für eine Nummer mit dir würde selbst der letzte Penner nicht einmal fünf Mark Ost hinlegen. Such dir schon einen Sarg.«

Die Frau schüttelte den Kopf. »Schämst du dich nicht, so zu reden?«

»Nein, warum?«

Frau Schulz winkte ab. »Kennst du das Wort Moral?«

»Ist das Chinesisch?« Sie lachte und ging weiter. Was die Frau ihr nachrief, hörte sie nicht mehr.

An der Haustür strich sie noch einmal durch das Haar, war zufrieden und öffnete.

Der typische Leipziger Gestank wehte ihr entgegen. An dieses Zeug würde sie sich nie gewöhnen können. Wenn sie genügend Geld zusammengespart hatte, wollte sie weg. Am besten in den Westen. Köln oder Düsseldorf schwebten ihr vor.

Noch aber stolperte sie über den hochkant stehenden Stein dicht hinter der Tür.

Sie fing sich gerade noch und hörte die Frage ihres Kunden. »Hast du getrunken?«

»Nein.«

»Dann ist es gut.«

Er kam näher. Wieder sah sie nicht viel von ihm, denn er trug die gleiche Kleidung wie am Mittag. Nur die Linke hielt er in der Manteltasche, die Rechte hatte er hervorgezogen und wedelte mit einem Blauen. »Das war doch so vereinbart, nicht?«

»Ja …«. dehnte sie.

Der Mann verstand. »Gibt es Probleme?«

»Kommt darauf an, was du willst!«

»Hundert!«, zischte er. »Okay?«

Erika bekam plötzlich Angst. Es drängte sie, zurückzulaufen, dann aber dachte sie an das Geld, nickte, obwohl es ihr gegen den Strich ging. Der Hunderter verschwand wieder zusammen mit der Hand in die Tasche.

»Du bekommst ihn gleich. Öffne mal den Mantel.«

Erika widersprach. »Nicht sofort, Mann. Erst will ich wissen, wo du es willst?«

Die blassen Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, als der Kunde noch einen Schritt näher kam. »Was meinst du denn?«

»Ist dein Problem.«

»Gut.« Er nickte. »Dann machen wir es gleich hier.«

»Wie … wo?« Sie stotterte plötzlich.

»Ist doch klar, Süße. Hier an der Hauswand. Kurz, knapp und kernig. Verstanden?«

Erika war wie vor den Kopf geschlagen. Okay, sie machte dieses Gechäft noch nicht lange, aber sie hatte einiges gehört und gelesen. Kunden oder Freier verlangten viel. Da gab es die unterschiedlichsten Typen, aber hier in der Gasse, an der Hauswand – das ging doch einen Schritt zu weit. Ausgerechnet noch dort, wie sie wohnte.

»Hast du mich nicht verstanden, Herzchen?«

Erika holte Luft und lachte kieksend. »Sag mal, Meister, bist du ein Perverser?«

»Wie kommst du darauf?«

»Blöde Frage. Mit der Hauswand und so …«

»Machst du es, oder machst du es nicht?«

Erika verengte die Augen. Sie lächelte, aber sie dachte gleichzeitig wie ein Kaufmann. »Für einen Blauen mache ich es nicht, Meister. Nee, da haste dich getäuscht!«

»Zwei Blaue?«

Erika lächelte plötzlich. »Nun ja, darüber könnte man reden.«

»Zwei Blaue oder gar nichts.«

»Zeig die Scheine. Und sag mir dann, was ich tun soll.«

Er holte einen zweiten Hunderter aus der Manteltasche. Vor ihren Augen fächerte er sie auf. »Na, wie gefällt dir die Summe, kleine Nutte! Ist doch nicht schlecht.«

Sie ging zurück, ohne zu antworten. Schließlich spürte sie die Hauswand in ihrem Rücken. Der billige Mantel besaß nur noch zwei Knöpfe, die öffnete sie jetzt und schlug die beiden Hälften zur Seite, damit der Kunde sie eingehend betrachten konnte.

Was sich unter dem Pullover abzeichnete und ebenfalls aus dem Ausschnitt hervorquoll, schien ihm zu gefallen, auch die langen Beine beeindruckten ihn.

»Zufrieden?«

»Geht in Ordnung.«

»Dann her mit dem Geld!«

Sie bekam die beiden Blauen, knitterte sie zusammen und steckte sie ein. Der Mann trat näher an sie heran. Erika fummelte an ihrem Rock, der in der Taille ziemlich eng saß. Sie dachte daran wieder abzunehmen und rechnete damit, dass der Kunde sie betasten würde, aber er tat nichts dergleichen.

Der dunkel gekleidete Mann blieb stehen und schaute sie nur an. Kalt und abschätzend.

Sie wollte etwas sagen. Ihr Mund öffnete sich bereits, als sie den Schatten sah.

Er war urplötzlich erschienen, obwohl es keinen Grund dafür gab, denn in der Nähe leuchtete kein Licht. Trotzdem lag der Schatten auf dem Pflaster des Gehsteigs. In einem schrägen Winkel zweigte er von der Gestalt des Mannes ab. Er zeichnete ihn genau nach, sogar der Hut war vorhanden. Sie hätte den Schatten schon die ganze Zeit über sehen müssen, was aber nicht der Fall gewesen war, und sie fragte sich plötzlich, woher er kam. Da sie keine Antwort wusste, machte ihr die Tatsache Angst. Etwas Kaltes schob sich ihren Rücken hinauf. Sie zwinkerte mit den Augen und schüttelte wie in Zeitlupe den Kopf.

»Was hast du, Mädchen?«

»Komisch, aber der Schatten …«

»Was ist mit ihm?«

»Er war vorhin noch nicht da.«

»Tatsächlich?« Die Stimme klang lauernd. Sie wehte unter dem Hutrand hervor.

»Ja, ich bin mir sicher, dass er nicht da gewesen ist. Wie … wie kommt er plötzlich hierher?«

»Das verstehst du nicht, Süße.«

Erika schluckte. »Wer … wer bist du? Sag, wer du bist! Ich … ich will es wissen.«

»Wie heißt du?«

»Erika.«

»Schön. Ich bin Hoffmann.«

Erika wusste nicht, ob er sich selbst oder nur den Schatten damit gemeint hatte. »Einfach Hoffmann?«

»Ja.«

Sie schaute den Schatten an. Und der bewegte sich, obwohl Hoffmann selbst stehen blieb. Sie bekam es plötzlich mit der Angst zu tun, weil sie keine Erklärung fand. Wie konnte ein Schatten seinen Weg finden, ohne dass dessen Erzeuger an der gleichen Stelle stehen blieb? Das war einfach furchtbar …

Sie hob den Kopf. Der Mann hatte seinen Hut etwas angehoben. Er schaute sie jetzt starr an.

Ein Gesicht wie …

Der Gedanke zerriss. Erika spürte die Kälte, die sich über ihren Körper gelegt hatte und wusste in der nächsten Sekunde Bescheid. Es war der Schatten, der sie erreicht hatte. An den Füßen begann es, dort kroch er hoch, näherte sich ihrer Brust, und dann waren die beiden unsichtbaren Klammern da, die sie umfasste.

Erika schaffte es nicht mehr, auf der Stelle stehen zu bleiben. Die Klammern hielten sie so fest, dass sie einfach nach vorn taumeln musste, genau auf den Kunden zu, der aber zur Seite schritt – ohne Schatten, denn der befand sich bei Erika.

Er zerrte sie weiter von der brüchigen Hauswand weg. Sie stolperte über den Gehsteig, erreichte die leere Straße und hatte das Gefühl, in eine andere Welt zu gelangen.

Die Straße, die Häuser, der Himmel, alles bewegte sich vor ihren Augen in einem rasanten Wirbel. Es drehte sich, es fiel, es stieg hoch, es warf Wellen. Es war dunkel, hell und feurig zugleich. Der Boden schien unter ihren Füßen wegzugleiten. Sie fiel und blieb trotzdem stehen, ein Schlund war da, und sie hörte das Zischen, als würde Dampf daraus hervorwehen.

Dann bekam sie keine Luft mehr.

Das Gesicht zeigte ihre Qual. Es war schrecklich verzerrt. In einer nahezu unanständigen Art und Weise hielt sie der verdammte Schatten umklammert. Er hatte sie völlig eingenommen, er war gnadenlos, denn er wollte ihren Tod.

Sie wunderte sich darüber, dass sie noch auf den Beinen stand, obwohl sie sich mehr tot als lebendig vorkam. Die Luft, die Kälte, die fast schreiende Todesangst.

Erika, die so scharf auf Westgeld gewesen war, würde es nie mehr ausgeben können. Sie sackte mitten auf der schmalen Straße zusammen und rührte sich nicht mehr.

Als Leiche blieb sie liegen …

Der Schatten aber lebte. Mit einer zackigen Bewegung löste er sich von der Gestalt und huschte auf Hoffmann zu. Für einen Moment sah es so aus, als wollte er in einem bestimmten Winkel von ihm abstehen, dann drehte er sich und fuhr in ihn hinein.

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