Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 0642

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Horror im Harem (1. Teil)

 

Bis auf das leise Summen des Projektors war es still in einem Raum, dessen Fenster durch lange Vorhänge abgedunkelt waren. Zwischen den vier Wänden roch es nach sanften Gewürzen, aber auch nach dem Schweiß des im Vordergrund sitzenden Mannes, der heftig seine Hände bewegte und auf das Viereck der Leinwand schaute, wo sich die Bilder in einer genau eingestellten Zeitspanne abwechselten.

Es waren bestimmte Bilder, ausnahmslos Gesichter von jungen, hübschen Frauen.

Blonde und dunkelhaarige Frauen, mit weichen Gesichtern, europäisch aussehend und keine, wie sie sich normalerweise in der Nähe des Sultans Abdul Hamid bewegten. Das waren neue Gesichter. Frischfleisch, wie der Sultan selbst sagte und wie er es liebte.

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Horror im Harem (1. Teil)

Bis auf das leise Summen des Projektors war es still in einem Raum, dessen Fenster durch lange Vorhänge abgedunkelt waren. Zwischen den vier Wänden roch es nach sanften Gewürzen, aber auch nach dem Schweiß des im Vordergrund sitzenden Mannes, der heftig seine Hände bewegte und auf das Viereck der Leinwand schaute, wo sich die Bilder in einer genau eingestellten Zeitspanne abwechselten.

Es waren bestimmte Bilder, ausnahmslos Gesichter von jungen, hübschen Frauen.

Blonde und dunkelhaarige Frauen, mit weichen Gesichtern, europäisch aussehend und keine, wie sie sich normalerweise in der Nähe des Sultans Abdul Hamid bewegten. Das waren neue Gesichter. Frischfleisch, wie der Sultan selbst sagte und wie er es liebte.

Sein Gesicht glänzte, als wären die fetten Wangen mit einer Speckschwarte eingerieben worden. Ein ähnlicher Glanz lag auch in seinen dunklen, sich ständig bewegenden Augen, deren Ausdruck aus einer Mischung zwischen Gier, Geilheit und Tücke bestand.

Seine Hände schlossen sich ständig zu Fäusten, öffneten sich wieder, wurden abermals zusammengeballt, und das scharfe Atmen, das über die dicken Lippen floss, hörte sich an, als würde eine alte Lok ihren letzten Dampf ablassen.

Wieder musste er eine Pause einlegen, wischte über die Stirn und befahl dem zweiten, für ihn nicht sichtbaren Mann, mit harter Stimme die Präsentation zu unterbrechen.

»Es ist gut, Abdul Hamid. Aber wieso? Was hindert dich daran, die Frauen zu betrachten?«

»Es sind zu viele, verstehst du?«

Der andere lachte scharf. »Ja, ich weiß. Aber ich wollte nicht mit leeren Händen zu dir kommen.«

Der Sultan nickte zufrieden. Mit seinen dicken Fingern grapschte er nach einer Weintraube und hätte sie beinahe zerquetscht, so nervös war er geworden.

Schließlich packte er das gesamte ›Traubendreieck‹, hielt es für einen Moment über seinen weit geöffneten Mund und biss blitzschnell zu. Dass ihm anschließend der Saft aus den Mundwinkeln strömte und er auch einige Stiele mit verschluckte, störte ihn nicht. Was ihm der Fremde da präsentierte, hatte ihn einfach zu sehr aufgewühlt, da war alles andere nur Nebensache.

»Soll ich weitermachen, Sultan?«

»Warum so schnell?«

»Ganz einfach. Ich möchte erstens eine Entscheidung, und zweitens habe ich noch einige besondere Bilder, wobei ich dir raten möchte, auf die letzten ganz genau zu achten.«

Der Sultan schluckte den letzten Rest der Trauben. »Weshalb soll ich das?«

»Weil sie die Perlen sind. Die echten Perlen, verstehst du? An sie kommt sonst keiner heran.«

»Aber du?«

»Wäre ich sonst hier, Sultan?«

Der orientalische Potentat lachte. »Ja, das stimmt, mein Freund, das stimmt genau. Aber ich will dir sagen, dass ich dich zwischen meinen Händen zerquetschen kann wie eine Laus, wenn es nicht stimmt, was du mir da gesagt hast. Du weißt, dass ich sehr schwer zufrieden zu stellen bin. Ich bin es gewohnt, die hübschesten Frauen um mich zu wissen. Schlanke, vollschlanke, welche mit kleinen und andere mit großen Brüsten. Ich bin also sehr verwöhnt.«

Der Mann im dunklen Hintergrund, der neben dem Projektor stand, stimmte ihm zu. »Das weiß ich alles, Abdul Hamid. Ich bin aber sicher, dass es dir gefallen wird, was ich noch in Reserve habe.«

»Ich hoffe es für dich. Sonst werde ich dich entmannen lassen.« Diese Androhung machte ihm Spaß, denn er kicherte wie ein Teenager, der zum ersten Mal einen Nackten gesehen hatte.

»Soweit wird es nicht kommen, Sultan. Ich weiß genau, auf was ich mich eingelassen habe.«

»Mach weiter.« Der Mann mit dem schweißglänzenden Gesicht wischte sich die Hände am Stoff des rauen Gewandes ab und wartete darauf, dass die nächsten Bilder erschienen.

Aber der Vorführer machte es spannend. »Ich wollte dir noch eines sagen, Abdul Hamid. Du brauchst dich natürlich nicht für eine zu entscheiden. Du kannst sie beide bekommen.«

Der Sultan schnaufte. »Und der Preis?«, fragte er schließlich, denn er war auch Geschäftsmann.

»Darüber lässt sich verhandeln. Ich kann mich schließlich den landelsüblichen Sitten anpassen.«

Hamid nickte. Zweimal bewegte er seinen dicken Schädel. »Komisch, dass ich dir vertraue. Dabei weiß ich nicht einmal genau, wer du bist und wie du alles schaffen willst.«

»Wenn ich nur leere Hände hätte, wäre ich sonst zu dir gekommen? Hätte ich es je wagen können?«

»Nein!«, erwiderte der Sultan aus tiefer Brust und voller Überzeugung. »Das bestimmt nicht.«

Der Vorführer lächelte eisig. Er kannte sich in der Psyche des Sultans aus. Wie alle Potentaten überschätzte sich der Mann gewaltig, das sagte der Besucher ihm nicht. Er gab ihm recht, obwohl er in Wirklichkeit nach der Pfeife des Europäers tanzte, ohne es zu merken, denn er war bereits zu stark beeinflusst worden.

Seine Nervosität steigerte sich. »Wann … wann geht es endlich weiter?«

»Einen Moment bitte. Es wird alles nach deinen Wünschen geschehen. Ich möchte nur etwas aussortieren.«

»Weshalb?«

»Sie würden dir nicht gefallen. Oder liebst du Mädchen mit Mandelaugen, die aus dem fernen Asien kommen?«

»Nein, die mag ich nicht, das weißt du. Weshalb hast du sie mitgebracht?«

»Sie gehören zu meiner Kollektion. Ich bin nicht dazu gekommen, sie auszusortieren.«

»Du bist schlecht vorbereitet!«, stellte der Sultan fest. Seine Stimme klang böse.

Der Besucher beherrschte das Spiel. Er konnte sich perfekt auf andere Menschen einstellen. »Es geht sofort weiter. Ich will dich auch nicht ablenken, deshalb zeige ich dir nur die beiden Stars in meiner Sammlung.«

»Ja! Ich will sie sehen. Schwarz und blond?«

»Sicher.

Sie sehen hervorragend aus und entsprechen dem Idealbild einer Frau.«

»Das ist bei jedem anders.«

»Stimmt. Gib jetzt acht!«

Ein leises Klacken war zu hören. Das letzte Bild verschwand von der aufgestellten Leinwand und musste Platz schaffen für das neue Gesicht.

»Ohhh …« Der Sultan war begeistert, und der Besucher hatte dies gewusst. Nicht grundlos hatte er dem satt wirkenden Potentaten zuerst die Frauen gezeigt, die seinen Vorstellungen nicht entsprachen. Jetzt konnte Abdul Hamid nur staunen.

Auf der Leinwand zeichnete sich ein Frauengesicht ab, dessen Mund zu einem leichten Lächeln verzogen war. Es war eine Momentaufnahme, geschossen im Halbprofil, aber hervorragend getroffen. Dunkle Haare umwallten das Gesicht mit den ebenfalls dunklen Augen, und den Sultan faszinierte der Blick dieser dunklen Augen.

»Es ist gut«, sagte er stöhnend und rieb seine Handflächen über den Stoff des Gewandes. »Das ist sogar sehr gut.«

»Ich versprach nicht zu viel.« Der Besucher ließ das Bild stehen, damit der Mann genügend Zeit bekam, sich die Gesichtszüge einzuprägen.

»Soll ich das nächste herbeiholen?«

»Nein, nein, lass es noch!« Die Stimme klang sehr aufgeregt. »Ich muss es genau anschauen.«

»Bitte.«

Der Sultan wurde zu Wachs in den Händen seines Besuchers aus Europa, denn dieser Mann behandelte ihn so, dass er nicht merkte, wie ihm der eigene Willen genommen wurde.

Trotz des Dämmerlichts war zu sehen, wie der Sultan einatmete. Sein Körper schien sich dabei wie ein Ballon aufzublähen. »Hast du noch ein anderes Bild?«

»Nein – was meinst du? Reicht es nicht?«

»Ha, ich will den Körper sehen. Ich will erkennen können, ob sie mager ist oder …«

»Ha, sie ist wunderbar, kann ich dir versprechen. Sie ist einmalig, eine Frau, wie du sie bestimmt nicht in deinem Harem hast. Und sie besitzt eine helle Haut.«

Das wollte der Sultan nicht glauben. »Trotz der dunklen Haare?«

»Ja.«

Der Potentat grunzte, als er nickte. »Dann möchte ich jetzt die andere sehen, die Letzte.«

Der Mann aus Europa beherrschte alle Spielregeln. Noch ließ er das Bild der Schwarzhaarigen auf der Leinwand stehen. Je länger man es betrachtete, umso mehr beherrschte es den abgedunkelten Raum im Palast des Sultans. Es schien sich von der Leinwand zu lösen und auf den Sultan zuzuschweben, der sich über die Augen wischte, an eine Fata Morgana erinnert wurde, abermals hinschaute, das Bild vermisste und einen grunzenden Laut des Unwillens ausstieß.

Der Europäer sagte ärgerlich: »Sei nicht so wild, Abdul. Die Vorfreude ist die Beste.«

»Ich will sie haben.«

»Auch die Zweite?«

In diesem Augenblick erschien das neue Bild auf der Leinwand. Für den Sultan ging die Sonne auf. Eine Sonne bestehend aus der Fülle blonder Haare, die ein fein geschnittenes Gesicht umrahmten, sehr lockig frisiert waren und sich im Nacken zu einem angedeuteten Pferdeschwanz zusammenfanden.

Von seiner Schönheit träumte man zwischen Istanbul und Bagdad. Aber auch woanders.

»Das ist sie!«

Der Sultan war nicht in der Lage, eine Antwort zu geben, weil ihn dieses Bild in seinen Bann geschlagen hatte. Plötzlich trocknete sein Mund aus, trotz der genossenen Trauben. Er schluckte, er starrte, er bewegte sich zuerst nicht, dann aber voller Unruhe, wobei seine Hände nicht zu wissen schienen, welche Körperstellen sie berühren sollten.

Dieses Bild war der Traum, er war der erotische Wahnsinn. Obwohl der Sultan nur das Gesicht der Frau sah, stellte er sich den Körper vor, nicht ganz nackt, von seidendünnen Schleiern umweht, wie leichte Gardinen vor einer Fensterscheibe.

»Nun?« Der Besucher wollte einen Kommentar. Er schaute auf den Hinterkopf des Sultans, der sich hektisch von rechts nach links bewegte, als der Mann den Kopf schüttelte.

»Gefällt sie dir nicht?«

Der Orientale schnaufte, weil er einfach nicht reden konnte. Der Anblick hatte ihm die Sprache verschlagen.

Lässig lehnte sich der Mann aus Europa gegen die Wand. Er hatte Zeit, ließ den Sultan schauen, damit er dessen Fantasie einheizen konnte.

Abdul Hamid schaute nicht nur, er stöhnte auch hörbar auf. Dabei bewegte er sich fahrig und fuhr mit der Handfläche über seine Wangen. Auch die Stirn ließ er nicht aus, wo er merkte, wie eine Ader dicht unter der Haut zuckte. Für ihn der Beweis, dass er innerlich tatsächlich unter Strom stand.

»Eine Frau!«, keuchte er, »eine Frau, wie ich sie noch nie in meinem Harem hatte.«

Der Europäer lachte. »Eine oder zwei.«

»Beide!«, stieß der Orientale hervor. Er bewegte sich auf seinem bequemen Sitzkissen unruhig wie ein ungezogenes Kind. »Ich will beide haben, koste es, was es wolle.« Ohne sich dabei umzudrehen, fragte er: »Nenne mir deinen Preis!«

Der Mann aus Europa lachte. Er ließ das Geräusch erst ausklingen, dann gab er die Antwort. »Du bekommst sie umsonst, Abdul.«

»Tatsächlich?«, hechelte er.

»Vorerst jedenfalls.«

Der Sultan überlegte. »Und später?«

»Mein Preis ist für dich nicht unbezahlbar. Ich möchte kein Geld, weder Gold noch andere Dinge aus deiner Schatzkammer. Ich werde dir erst die Frauen holen, dann reden wir weiter.« Plötzlich war das Bild nicht mehr da, einfach weggerissen, ausgelöscht, und der Sultan kam sich vor wie jemand, dem ein wunderschöner Traum genommen worden war. Er senkte den Kopf und lebte von der Erinnerung.

Der Europäer blieb, wo er stand. Er wartete auf die Fragen des Sultans, der jedoch musste sich erst aus der Erinnerung lösen und drehte sich dann sehr langsam um.

»Was kann ich für dich tun?«

Abdul Hamid erhob sich ächzend. »Das will ich dir sagen.« Er streckte seinen Arm vor. Aus dem kurzärmeligen Ausschnitt stach der Finger hervor wie ein bleiches Stück Fett. »Ich möchte von dir wissen, wann ich sie hier haben kann.«

»Das ist kein Problem.«

Der Sultan blieb misstrauisch. »Wieso nicht? Ich glaube nicht, dass sie freiwillig kommen werden.«

»Das nicht, aber ich habe vorgesorgt. Es ist alles geregelt. Sie befinden sich bereits auf dem Weg hierher. Es war leicht, an beide Personen heranzukommen.«

Der Sultan schnüffelte, als er über seinen Leib strich. »Habe ich richtig gehört? Schon auf dem Weg hierher?«

»So ist es.«

»Wie denn?«

Der Mann aus Europa winkte ab. »Das ist meine Sache. In zwei Tagen können sie bei dir sein.«

Dem Mann blieb vor Staunen der Mund offen. »Das … das kann nicht wahr sein. Du belügst mich.«

Die Antwort klang spöttisch. »Weshalb sollte ich dich belügen? Es entspricht alles der Wahrheit. Ich wusste sehr genau, was ich dir anbot, mein Freund.«

»Aber du kennst mich noch nicht lange.«

»Lange genug, um dich einschätzen zu können. Ich weiß, dass du zu den Genießern zählst.«

»Ja!«, keuchte der Sultan. »Ich bin ein Genießer. Ich bin jemand, der hier in den Bergen sein letztes Reich errichtet hat. Keiner wagt es, mich anzugreifen. Nicht einmal der König. Er lässt mich in Ruhe, denn er weiß sehr genau, dass ich ihm Ärger bereiten kann. Aber ich sage dir, die alte Zeit wird zurückkehren. Sie ist nicht vorbei, sie hat sich nur für eine Weile versteckt.«

»Schön, ich drücke dir die Daumen. Und ich danke dir, dass du mir eine Zuflucht ermöglicht hast. Vielleicht werde ich schon bald wieder dorthin zurückkehren, wo ich hergekommen bin, aber diese Zuflucht ist zunächst wichtig für mich.«

Der Potentat breitete die Arme aus, als wollte er die ganze Welt umfangen. Bei ihm wirkte die Bewegung lächerlich. »Du kannst bleiben, so lange du willst. Du hast hier dein Versteck, du hast die Dunkelheit, es ist alles vorhanden.«

Der Mann aus Europa nickte. »Ich weiß!«, zischelte er. »Ich weiß alles.« In seinem Hirn standen längst die nächsten Pläne. Davon allerdings ahnte der Sultan nichts.

»Eine letzte Frage habe ich noch«, sagte der Orientale.

»Bitte.«

»Es klingt lächerlich. Jeder Mensch hat einen Namen, auch die beiden Frauen müssen …«

»Ah ja, verstehe.« Der andere nickte. In der Dämmerung sah er aus wie ein Gespenst. »Die Schwarze heißt Glenda, die Blonde Jane. Du wirst sie leicht auseinanderhalten können.«

Der Sultan legte den Kopf zurück. Dann schob er seine Unterlippe vor, die geschwollen war. Er buchstabierte beide Namen und verdrehte dabei die Augen.

»Gefallen sie dir?«

»Ja, obwohl sie sich so fremdländisch anhören, sind sie nicht schlecht. Ich werde mich an sie, an ihre Gesichter und auch an ihre Körper gewöhnen.«

»Das glaube ich auch.« Der Europäer verneigte sich, drehte sich um und ging.

Er wandte dem Sultan den Rücken zu, und so konnte Abdul Hamid nicht sehen, was sich zwischen den Augen des Besuchers hervorkristallisierte.

Es war ein Buchstabe, ein blutrotes D.

Das D für Dracula!

*

Ihre Rivalitäten hatten Jane Collins und Glenda Perkins längst aufgegeben. Das gehörte der Vergangenheit an, und es war um einen Mann namens John Sinclair gegangen.

Sie redeten auch nicht mehr darüber, denn gerade Jane Collins wollte nicht mehr an ihre schlimme Vergangenheit erinnert werden, als sie auf der anderen, der schwarzmagischen Seite gestanden hatte.

So waren die beiden Frauen zu Freundinnen geworden, die sich des öfteren trafen, ausgingen, mal zum Essen, auch zum Tanzen, sich amüsierten und den Dingen nachgingen, die einfach Spaß machten.

Aber Bauchtanz?

Es war Glenda Perkins gewesen, die eine Offerte in ihrem Briefkasten gefunden hatte. Eine Bauchtanzschule bot Kurse an und warb mit einem Schnupperangebot.

Man konnte an einem Abend kommen, schauen, es probieren, sich dann entscheiden.

Glenda gab es nicht gern zu, aber sie besaß doch gewisse Probleme mit ihrer Figur. Ein Pölsterchen dort, das andere woanders, man konnte sie als gut proportioniert bezeichnen, was John Sinclair zum Beispiel sehr gefiel, aber sie wollte sich wohl fühlen, und da sie vor Diätkuren zurückschreckte, hatte sie sich vorgenommen, auf ...

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 0642" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen