Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 0635

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Das Grab der Sinclairs (2. Teil)

SINCLAIR stand auf dem alten Grabstein! Ein Name, den es unzählige Male in Schottland gab, der dort nichts Besonderes war. In diesem Fall allerdings schon, denn ich stand vor dem verwitterten Rechteck und konnte mich nicht rühren.

Wind wehte mir ins Gesicht. Ich dachte an den See, den Toten in dem kleinen Boot, ich dachte an die Insel im Loch Awe, die Innis Shield hieß, auf der Suko und ich standen, auf den Stein schauten und wie eingefroren wirkten  …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Das Grab der Sinclairs (2. Teil)

SINCLAIR stand auf dem alten Grabstein! Ein Name, den es unzählige Male in Schottland gab, der dort nichts Besonderes war. In diesem Fall allerdings schon, denn ich stand vor dem verwitterten Rechteck und konnte mich nicht rühren.

Wind wehte mir ins Gesicht. Ich dachte an den See, den Toten in dem kleinen Boot, ich dachte an die Insel im Loch Awe, die Innis Shield hieß, auf der Suko und ich standen, auf den Stein schauten und wie eingefroren wirkten …

Wie lange das Schweigen gedauert hatte, konnte keiner von uns sagen. Jedenfalls hörte ich Suko neben mir stöhnend atmen und bekam auch mit, wie er sich bückte, als wollte er jeden einzelnen Buchstaben, der vom Moos befreit worden war, noch einmal überprüfen. Er richtete sich wieder auf, nickte, und seine Stimme klang, als hätte sie einen rauen Belag bekommen.

»Es ist die Insel, John. Wir haben das Grab gefunden!«

Ich gab ihm keine Antwort. Ohne dass ich es selbst richtig merkte, setzte ich mich in Bewegung und begann mit einer Wanderung über den kleinen Inselfriedhof, aus dessen Erde noch die Fragmente einer alten Kapelle hervorschauten, die vor langer, langer Zeit einmal hier gestanden hatte. Die Gräber waren um die Kapelle angelegt worden, um sie kümmerte sich Suko, der noch einmal die freigelegten Namen las.

Ich blieb vor einer Lücke im Buschwerk stehen und ließ meinen Blick über das von kleinen Wellen gekräuselte Wasser gleiten, dem die Sonne einen goldenen Schein verlieh, der in das Blaugrau des Sees nur sehr knapp eintauchte.

Meine Lippen bewegten sich, als flüsternd ein Name aus dem Mund drang. »Sinclair … Sinclair …« Mehr konnte ich nicht sagen, denn meine Kehle saß zu.

Wieso, um Himmels willen? Wie war es möglich, dass ich hier auf der kleinen Insel ein Grab mit meinem Namen fand?

Was hatte ich mit dem Grab zu tun, und wer lag in dieser feuchten, kalten Inselerde?

Ein Ahnherr von mir? Die Spuren deuteten darauf hin, denn nicht grundlos hatte unser Freund Bill Conolly von einem Mann namens Gordon Slane den Tip bekommen, dieser Insel einen Besuch abzustatten. Er musste das Grab ebenfalls gefunden haben, war aber nun verschwunden. Sein Tipgeber Slane hatte anschließend Gewissensbisse bekommen und um ein Gespräch mit mir nachgesucht. Ich war zu ihm gefahren und hatte einen Toten entdeckt. Selbstmord.

Man hatte mich in der Wohnung niedergeschlagen. Ein Mann, den wir anschließend zusammen mit einem Kumpanen in Slanes Antiquitätenladen wiedergetroffen hatten. Suko und ich hatten die beiden überwältigen und zum Yard schaffen können, wo wir sie hatten laufen lassen müssen, und zwar auf eine Anordnung hin, die von ganz oben gekommen war. Selbst Sir James hatte daran nichts ändern können. Wir waren zu der Überzeugung gelangt, dass die große Politik eine Rolle spielte. Gewisse Drahtzieher wollten nicht, dass jemand hinter ihre Machenschaften kam. 1

Offiziell sollten wir uns aus dem Fall heraushalten, aber wir dachten nicht daran und waren der Spur gefolgt, die unser Freund Bill Conolly hinterlassen hatte.

Endstation war diese kleine Insel im Loch Awe gewesen, das Grab mit dem Namen Sinclair auf dem Stein, ein wichtiger Beweis, der möglicherweise mit meiner Vergangenheit eng verknüpft war.

Ich hörte Suko kommen und drehte mich nicht um. Er blieb hinter mir stehen. »Ich habe mich umgeschaut, John, aber nichts gesehen. Es gibt keine weiteren Spuren.«

»Das dachte ich mir.«

Er legte eine kleine Pause vor der nächsten Frage ein. »Hast du einen Vorschlag?«

»Im Moment nicht. Du kannst dir vorstellen, wie es in mir aussieht. Ich komme mir vor wie jemand, der von zahlreichen Geheimnissen und Feinden umgeben ist, die alles wissen, aber denjenigen, den es angeht, im Stich lassen.«

»Vielleicht ist es auch ein reiner Zufall und hat im Prinzip mit dir nichts zu tun«, erklärte er.

Ich schaute ihn fast bedauernd an. »Glaubst du das wirklich, Suko?«

»Eigentlich nicht.«

»Ich auch nicht.«

Suko räusperte sich. »Ich habe mir den Grabstein einmal genauer angeschaut.«

»Und?«

»Nun, ich dachte an den Toten auf dem Boot und nahm mal an, dass er von einer Person getötet worden ist, die man nicht als Mensch bezeichnen kann.«

»Ein Untoter?«

»Eine lebende Leiche, die aus der Inselerde gekommen ist, aus dem Grab mit dem Stein.«

»Hast du etwas gefunden?«

»Keinen Hinweis, John. der Stein ist äußerlich nicht verrückt worden, John.«

»Hast du denn versucht, ihn anzuheben?«

Er lachte leise. »Du kennst mich. Natürlich habe ich das. Er ist leider zu schwer für einen allein.«

Ich begriff. »Du brauchst also Hilfe.«

»Zu zweit könnten wir es schaffen.«

»Gut, versuchen wir es.« Ich schüttelte mich wie ein nasser Hund, der seine Tropfen aus dem Fell entfernen wollte. Die Bewegung war das äußere Zeichen dafür, dass sich meine innere Einstellung ebenfalls gewandelt hatte. Ich konnte hier nicht ewig stehen bleiben, über den See schauen und meinen trüben Gedanken nachhängen, es musste einfach etwas getan werden und wenn wir nur versuchten, den Grabstein anzuheben.

Über die Mauerreste der alten Kapelle kletterte ich hinweg und schaute sie mir noch einmal genauer an. Die Reste, die stehen geblieben waren, deuteten darauf hin, dass es sich um eine kleine Templerkapelle gehandelt haben musste. Ihr Grundriss zeigte eine runde Form. Leider hatten wir keine Datierungen auf den Steinen entdeckt. Wir gingen allerdings davon aus, dass die Gräber mehr als fünfhundert Jahre alt waren. Diese Templerkolonie musste nach der großen Flucht des Ordens gegründet worden sein, als sich die Templer in alle Winde verstreuten.

Die Platte lag etwas schräg, sodass wir den Stein an der einen Ecke hochheben konnten.

Wir nahmen uns das Kopfende vor, fassten die beiden Seiten so gut wie möglich, nickten uns zu – und versuchten es.

Mein Gott, war der Stein schwer! Ich hatte das Gefühl, meine Arme würden aus den Gelenken reißen. Schweiß trat mir auf die Stirn, der Atem floss keuchend über meine Lippen, und Suko erging es kaum anders. Da er mehr Kraft besaß als ich, bekam er den schweren Stein an seiner Seite hoch. Ich wollte ihm nicht nachstehen und kippte ihn ebenfalls an.

Aus meinem Mund drangen keuchende Laute, aber ich freute mich auch darüber, dass wir ihn in die Höhe stemmen konnten, immer weiter schoben, sodass er fast senkrecht stand.

»Noch ein Ruck, dann kippt er!«, keuchte Suko.

Den bekam der Stein. Ich rutschte dabei vor – und es passierte, ohne dass ich etwas dagegen unternehmen konnte.

Plötzlich trat ich ins Leere!

Mit dem rechten Fuß rutschte ich weg. Auf der Hacke glitt ich ins Leere, und dann war ich verschwunden.

Die Tiefe schluckte mich bis zum harten Aufprall!

*

Innerhalb von Sekunden kann sich Angst potentieren. Das hatte auch ich erlebt, aber ich war nicht tief gefallen, nur in eine normale Grababmessung hinein, dann hatte ich Kontakt mit dem Boden bekommen, sank zwar zusammen, konnte mich aber wieder unverletzt aufrichten.

Ich schaute zurück.

Suko hielt den Stein nicht mehr. Mit einem letzten Schwung hatte er es geschafft, ihn nach vorn zu schleudern. Er lag auf dem Inselboden. Suko stand am Grabrand. Er schaute hinein, schüttelte dabei den Kopf und grinste sogar.

»Was ist?«

»Springst du immer in fremde Gräber?«

»Wer sagt mir denn, dass es fremd ist. Wenn der Name Sinclair auf dem Grabstein steht, habe ich sogar ein gewisses Anrecht darauf. Ich schaue mich hier eben um.«

»Wie schön für dich. Platz hast du ja genug.«

»In der Tat, Suko, das ist ein großes Einzelgrab. Wahrscheinlich bin ich unter der ehemaligen Kapelle. Die Gräber müssen früher innen gelegen haben, das kennen wir ja von der alten Templer-Kirche in Soho.«

Suko beugte sich vor. »Soll ich auch kommen?«

»Nein, bleib mal da oben.« Ich hatte meinen ersten Schrecken verdaut und holte die Leuchte hervor, die ich eingeschaltet im Kreis schwenkte, um mich in der Gruft umzuschauen.

Erst jetzt konzentrierte ich mich auf die äußerlichen Scheußlichkeiten.

Es war nicht angenehm, in einer Luft zu stehen, die von einem feuchten und modrigen Geruch geschwängert war. Hier stank es irgendwie nach Leichen und Verwesung.

Verweste Körper sah ich nicht, dafür Reste davon. Alte, graubraune Knochenstücke, die im Halbdämmer lagen wie Zeugen einer blutigen Vergangenheit.

Man hatte die Gestorbenen nicht erst in Särge gelegt, sondern sie einfach in der großen Gruft unter der Kirche bestattet.

Kleintiere wie Käfer und Ameisen wirbelten davon, wenn der Lichtstrahl sie traf. Durch die Wände war im Laufe der Zeit Wasser gesickert, hatte Lücken hinterlassen, durch die sich Pflanzenreste ihren Weg bahnen konnten und die Innenwände des großen Grabes bedeckten.

Über den Geschmack in meinem Mund wollte ich nicht erst nachdenken. Zudem war der Gestank in meine Kleidung eingedrungen und hielt sich dort verdammt fest.

Schädel, Knochen, die sich verteilten und die zu Staub zerfielen, wenn ich sie berührte.

Nichts wies auf eine unterirdische Opferstätte hin. Ich stand tatsächlich in einer völlig normalen Gruft, in der einige Tote ihre letzte Ruhestätte gefunden hatten.

Vergeblich hielt ich nach Grabbeigaben Ausschau, wie alten Amuletten, Waffen oder persönlichen Dingen. Bis auf die Knochen war das große Grab leer.

»Nichts?«, fragte Suko.

»So ist es. Nur alte Templerknochen, alles andere kannst du vergessen. Hier ist nichts.« Sicherheitshalber schritt ich noch einmal die Wände ab und leuchtete sie auch an, aber einen Hinweis oder Spuren auf das Leben der hier Bestatteten fand ich nicht.

Wenig später hatte ich das Grab verlassen. Suko zog mich an der ausgestreckten Hand hoch.

Ich stand neben ihm und war froh, wieder die normale Luft atmen zu können.

»Als du dich da unten umgeschaut hast, John, habe ich einen kleinen Versuch unternommen.«

»Und der wäre?«

Suko lächelte schmal. »Ich wollte auch die anderen Grabplatten in die Höhe heben.«

»Und?«

»Das war nicht möglich. Ich habe es nicht geschafft. Sie klemmten zu fest in der Erde.«

Ich war im Moment mit den Gedanken woanders und konnte die Bemerkung nicht so schnell überreißen. »Was meinst du damit?«

»Ganz einfach, John. Ich gehe davon aus, dass der Grabstein mit dem Namen Sinclair darauf lockerer war. Mir schien es so, als wäre er schon einmal bewegt und dann wieder an seinen alten Platz gelegt worden. Verstehst du?«

»Sicher. Denkst du an Bill?«

»Nicht unbedingt.«

»Das musst du mir erklären.«

»Es kann doch sein, dass nicht alle vermodert sind, die man hier bestattet hat. Vielleicht hat der eine oder andere, aus welchen Gründen auch immer, überlebt.«

»Ein Sinclair, zum Beispiel?«

»Das auch.«

Ich schaute meinen Freund an und atmete laut durch den offenen Mund. »Das ist eine tollkühne Behauptung, mein Junge.«

Er wehrte ab. »Die nicht unbedingt stimmen muss. Aber man könnte darüber nachdenken.«

»Das schon«, murmelte ich. »Es wäre also möglich, dass ausgerechnet ein Sinclair überlebt hat.«

»Was heißt überleben? Wenn du einen Zombie so bezeichnen willst, ich habe nichts dagegen.«

Meine Hände ballten sich zu Fäusten. Auf dem Rücken spürte ich die zweite Haut. Dieser Gedanke war dermaßen verwegen, dass ich mich mit ihm nicht anfreunden konnte. Das war für mich der reine Irrsinn, doch wir hatten leider schon oft genug erleben müssen, dass der Irrsinn Realität annahm, wie auch hier.

»Ein alter Zombie mit dem Namen Sinclair, der ein Templer gewesen ist und der überlebt hat«, wiederholte ich. »Suko, das ist verdammt hart, besonders dann, wenn man den gleichen Namen trägt und gegen das Böse kämpft, dem der andere gegenüber so angetan war. Wie soll ich das in die Reihe bekommen?«

»Weiß ich nicht.«

Ich trat mit der Schuhsohle Gras platt. »Informationen, Suko. Wir müssen Informationen haben.«

»Wer kann sie uns geben?«

»Keine Ahnung.« Mir fiel wieder der Tote ein, der im Kahn lag und auf dem See schaukelte.

Als ich Suko darauf ansprach, nickte er. »Den gleichen Gedanken habe ich auch verfolgt. Nur wird er uns nichts mehr sagen können. Für ihn ist das Leben vorbei.«

»Wie starb er?«

»Durch ein Schwert.«

Ich nickte sehr langsam. »Richtig. Um Schwerter oder um ein Schwert ist es ja hier gegangen. Wahrscheinlich ist Gordon Slane wegen des Schwertes in den Selbstmord getrieben worden.«

»Jedenfalls haben wir hier nichts mehr zu suchen, John. Wir haben das Grab gefunden, vielleicht mehr als Bill. Aber der ist verschwunden. Wo steckt er? Lebt er noch? Hat man ihn umgebracht und in diesem verdammten See versenkt?«

»Hör auf!«

»Rechnen müssen wir mit allem.«

»Lass uns wieder zurückrudern«, schlug ich vor. »Je länger ich hier auf der Insel bleibe, umso mehr habe ich das Gefühl, es vergeht einfach zu viel Zeit.«

»Da kannst du recht haben.«

Wir warfen noch einen letzten Blick auf die Fragmente der alten Kapelle und auch über die Steine hinweg. Danach bahnten wir uns den Weg zum Ufer, noch immer beobachtet von den hoch am Himmel fliegenden Vögeln. Wahrscheinlich waren es die einzigen Zeugen, die uns über Bills Verbleiben hätten Auskunft geben können, aber Vögel können leider nicht sprechen.

Suko schob das Boot aus dem Uferdickicht weg. Ich sprang hinein und übernahm das Ruder.

Seit unserer Ankunft war die Luft klarer geworden. Ein frischer Wind wehte über die Wasserfläche und erzeugte höhere Wellen, die vernehmlich gegen die hölzerne Bordwand klatschten.

Ich musste mehr Kraft aufwenden. Das Ufer lag gut sichtbar in südlicher Richtung.

Fische sprangen aus dem Wasser und schnappten nach Insekten. Eine kleine Idylle, die nur durch das weit im Hintergrund treibende zweite Boot gestört wurde, denn wir wussten, dass es eine Leiche barg. Suko und ich wollten dafür sorgen, dass man den Toten barg. Von der Karte her wussten wir, dass die nächst größere Ortschaft Kilmartin hieß. Von dort aus wollten wir alles in die Wege leiten.

»Wer steckt dahinter?«

Ich blickte während des Ruderns hoch in Sukos Gesicht, das einen fast träumerischen Ausdruck angenommen hatte. Eine konkrete Antwort konnte ich ihm nicht geben, auch wenn ich es so gern getan hätte. Es lief einfach zu viel an uns vorbei.

»Keine Ahnung.«

»In London hat man uns Vorschriften gemacht. Da wurden die Fäden gezogen, hier enden sie.«

Wieder tauchte ich die Blätter ein und zog die beiden Ruder hart durch. »Bist du sicher, dass die Fäden tatsächlich in London gezogen wurden, Suko?«

»Hast du eine andere Meinung?«

»Welche?«

»Ich denke daran, dass wir es mit Amerikanern zu tun gehabt haben, nicht mit unseren Landsleuten. Was wir Stein für Stein sammeln, muss zu einem Puzzle gehören, das sich quer über den Antlantik zieht. Dieser Ansicht jedenfalls bin ich. Gordon Slane war Amerikaner und hat sich nicht grundlos umgebracht.«

»Nur Amerikaner oder mehr?«

»Was meinst du?«

»Templer?«

Ich ließ die beiden Ruderstangen los und wischte Feuchtigkeit von meiner Stirn. »Verflixt, darüber habe ich, ehrlich gesagt, noch nicht nachgedacht.«

»Aber ich.«

»Wie lautete dein Ergebnis?«

»Ich habe den Eindruck, es hier mit einer großen Templerverschwörung zu tun zu haben, die sich wie ein Spinnennetz ausgebreitet hat, von dem wir einige Fäden kappen konnten, was der Spinne in der Netzmitte nicht gefiel und sie zu Gegenmaßnahmen veranlasste. Wie gesagt, John, es ist meine Meinung. Ich kann mich auch irren.«

»Nein«, sagte ich leise. »Nein, Suko, ich glaube nicht einmal, dass du dich so stark geirrt hast.« Ich ruderte weiter. » Wenn ich darüber nachdenke, stimme ich dir zu.«

»U

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 0635" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen