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John Sinclair - Folge 0177

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Melinas Mordgespenster

Die Geschichte handelt von einer Rache, die in ihrem Schrecken kaum zu übertreffen ist und mit der Präzision eines Uhrwerks durchgeführt wird. Die Menschen einer kleinen Stadt geraten in den Sog der blutigen Ereignisse, und die Angst dringt wie ein schleichendes Gift in die Häuser und Wohnungen.
Niemand hat den unheimlichen Mörder gesehen, doch jeder weiß, dass er da ist.
Wen holt er sich als nächsten?

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Melinas Mordgespenster

Die ist eine schlimme Geschichte!

Sie handelt von einer Rache, die in ihrem Schrecken kaum zu übertreffen ist und mit der Präzision eines Uhrwerks durchgeführt wird. Die Menschen einer kleinen Stadt geraten in den Sog der blutigen Ereignisse, und die Angst dringt wie ein schleichendes Gift in die Häuser und Wohnungen.

Niemand hat den unheimlichen Mörder gesehen, doch jeder weiß, dass er da ist.

Wen holt er sich als nächsten?

Der Alte Mann blieb lauschend stehen, beugte seinen Oberkörper vor und spürte die unsichtbare Hand, die seinen Rücken entlangstrich und dabei eine Gänsehaut hervorrief.

Er hatte ein Geräusch gehört.

Und zwar ein Geräusch, das nicht in die Stille der Nacht passte. Kein sanftes Säuseln, wie der Wind es hervorrief, wenn er um das Gemäuer strich, nein, das waren Schritte gewesen, und dann hatte es einen Ton gegeben, als wäre irgendjemand gegen einen der aufgestellten Gegenstände gestoßen.

Jetzt ärgerte der Mann sich, dass er seinen Hund nicht dabei hatte. Harro war krank, er lag in seiner Hütte und würde das Jahr wohl nicht mehr überleben. Er war auch schon sehr alt. Wie der Mann, der nachts das kleine Heimatmuseum bewachte, seit es vor zwei Monaten ungebetenen Besuch bekommen hatte.

Hatte wieder jemand eingebrochen?

Das Geräusch wies darauf hin, und der Nachtwächter wollte nachschauen, denn er hatte seine Angst überwunden. Er straffte sich. Bestimmt waren es Jugendliche, die dem Heimatmuseum einen nächtlichen Besuch abstatteten, vielleicht wollten sie auch nur eine Mutprobe unternehmen. Wie dem auch sei, es war nicht gestattet.

Der alte Mann befand sich in dem größten Raum des kleinen Heimatmuseums. Es war der in der Mitte, wo die alten Geräte der Bauern standen. Damals wurden die Äcker noch mit Holzpflügen bearbeitet und mit den entsprechenden Eggen.

Die Pflüge, Eggen und auch andere Geräte waren ausgestellt. Oft wollten Touristen sehen, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet hatten und da …

Kichern!

Der Nachtwächter blieb abermals stehen. Dieses Geräusch hörte sich gar nicht nach einem Einbrecher an, es passte nicht hierher und trieb wieder die Angst in dem Mann hoch.

Seit dem Tode seiner Frau hatte er keine solche Angst mehr gehabt, wie in diesen Augenblicken.

Wollte sich da jemand über ihn lustig machen? Das Geräusch war aus dem anderen Raum gekommen, der rechts neben dem großen lag. Dort war es schon tagsüber nicht sehr angenehm, denn in diesem Zimmer standen Folterinstrumente und auch Waffen, die früher verwendet wurden.

Sogar eine Guillotine befand sich dort. Dieses Henkerinstrument wurde von den Besuchern immer mit großen Schaudern betrachtet. Es bildete auch den Mittelpunkt des Raumes. Ansonsten hingen an den Wänden nur Ketten oder alte Lanzen und Hellebarden.

Der Nachtwächter fasste sich ein Herz und schlich soweit vor, bis er neben der Tür zum Nachbarraum stehen blieb.

Sie war verschlossen.

Wenn jemand eingestiegen war, dann durch das Fenster, denn wenn der Dieb auf normalem Wege gekommen wäre, dann hätte der Nachtwächter ihn sehen müssen.

Im anderen Raum blieb es ruhig. Der alte Mann hörte auch kein Geräusch, als er sein Ohr an das Holz legte und horchte.

War es doch eine Täuschung gewesen? Hatten ihm seine überreizten Nerven einen Streich gespielt?

Wenn ja, dann würde er es herausfinden, sobald er den Nebenraum betrat. Er warf noch einen Blick über die Schulter, wo an der gegenüberliegenden Wand die beiden Fenster lagen.

Am Himmel stand der Halbmond. Er sah aus wie eine gelbe Sichel. Durch blasse Wolken wurde sein Licht gefiltert, sodass es irgendwie bläulich schimmerte, und da die Wolken sich bewegten, wirkte es auf den Nachtwächter so, als würden Geister ihren unheimlichen Reigen hoch am Himmel ausführen.

Er schüttelte sich.

Selten zuvor war ihm so beklommen zumute gewesen. Sein Herz schien eingeengt zu sein, als würden Hände es zusammenpressen, ja, das war die Angst.

Er erschrak selbst, als die Türklinke nach unten glitt. Unbewusst hatte er den Druck gegeben, nun musste er auch den zweiten Teil des Weges gehen, die Tür war offen.

Er drückte sie noch weiter auf und trat über die Schwelle. Ein Fenster besaß der Raum. Durch die Scheibe fiel kein Mondlicht, entsprechend dunkel war es im Raum.

Und aus der Dunkelheit stieß ein düsterer Schatten in- der Mitte des Raumes in die Höhe.

Die Guillotine!

Bewegte sich dort nicht etwas? War da nicht ein zuckender Schatten? Er wischte sich über die Augen. Seine Nerven spielten ihm wieder einen Streich. Für diese Arbeit war er nicht geboren, und er nahm sich vor, sie an den Nagel zu hängen.

Kein Schatten – nein. Beruhigt atmete er auf. Ging einen weiteren Schritt und hörte hinter sich das Pfeifen. Seine Nackenhaare stellten sich noch aufrecht, dann traf ihn der Hieb.

Wuchtig knallte der Schlag auf seine Mütze, die ihm einiges von der Härte nahm. Die Reaktion traf seinen Körper im Zeitlupentempo. Seine Knie begannen zu zittern, in den Waden schienen Bleigewichte zu hängen, vom Kopf her breiteten sich die Stiche aus, erfassten den gesamten Körper, und er merkte, dass es ihm nicht mehr möglich war, sich auf den Beinen zu halten.

Er kippte nach vorn.

Der Boden, blankgescheuerte Holzdielen, raste auf ihn zu. Der Aufprall. Wuchtig, hart. Zwei Zähne splitterten, Blut strömte aus seiner Nase, er stöhnte.

Still blieb der Nachtwächter liegen. Er wünschte sich, bewusstlos zu werden, aber die Mütze hatte dem Schlag einiges von seiner ursprünglichen Wirkung genommen.

Etwas polterte zu Boden, rollte und blieb dicht vor den Augen des Mannes liegen.

Es war eine Eisenstange. Das konnte der Nachtwächter erkennen, weil sein Kopf auf der Seite lag.

Dann hörte er Schritte.

Sie entfernten sich nicht, sondern kamen auf ihn zu. Der Unbekannte hatte hinter der Tür, dicht an der Wand und damit im toten Winkel gelauert.

Neben dem Niedergeschlagenen verstummten sie. Der Mann hörte heftiges Atmen und dann ein Kinderlied.

»My Bony is over the Ocean …«

Ein Schauer erfasste den Mann. Er wusste nicht, ob es nun von einer Männer- oder Frauenstimme gesungen wurde. Sein Gehirn war zu vernebelt, aber er hörte die Melodie, und irgendwie erweckte sie auch in ihm eine Erinnerung.

Während er auf dem Boden lag, dachte er darüber nach. Was war das nur mit diesem Lied? Welche Bedeutung hatte es eigentlich gehabt? So sehr er auch grübelte, er kam nicht auf die Lösung. Und warum dachte er darüber nach? Das war doch Unsinn. Er hatte eigene Probleme, die sich kaum …

Hände packten ihn an. Er spürte genau ihren Druck, denn sie waren sehr kräftig. Die Finger tasteten über seine Schultern und griffen auch unter seine Achseln.

Sie hoben ihn hoch. Sein Oberkörper geriet in eine Schräglage, die Hacken seiner Schuhe schleiften über den Holzboden, als er fortgezerrt wurde.

Wohin?

Auf einmal schien dem Nachtwächter ein Eissplitter ins Herz zu fahren.

Die Guillotine. Mein Gott, dieser Unbekannte schleifte ihn direkt auf die Guillotine zu.

Wollte er tatsächlich …?

Der alte Mann spürte sein Herz. Es pumpte, das Blut rauschte in seinem Kopf, förderte die Schmerzen und machte ihn einfach stumm. Er konnte nichts sagen, dabei hätte er um Hilfe schreien wollen, aus seiner Kehle drang kein Laut.

Es gelang ihm auch nicht, klar zu sehen, vor seinen Augen verschwamm alles, zu groß war die Angst, die seine Nerven zu vibrierenden Saiten machten.

»My Bony is over the Ocean …«

Zum zweiten Mal vernahm der Nachtwächter das alte Lied. Aber da lag sein Kopf schon in der Mulde. Die Mütze war ihm abgefallen, und der Mann starrte aus hervorquellenden Augen in den Korb unter ihm, der die Köpfe der Delinquenten auffing.

Jetzt hatte er keinen Zweifel mehr. Man wollte ihn vom Leben zum Tode befördern. Und dies auf eine grausame, schreckliche Art und Weise. Funktionierte sie noch?

Er wusste es nicht, aber manche Leute im Ort behaupteten, dass diese Guillotine völlig in Ordnung war.

Neben ihm bewegte sich etwas.

Sein Henker!

Das Lied war verstummt. Noch immer fühlte der Nachtwächter die Lähmung. Er wollte sich abstemmen, wegrollen, doch er besaß die Kraft nicht.

Zu hart war der Schlag gewesen, der ihn auf eine gewisse Art und Weise paralysiert hatte.

»Jetzt wirst du sterben!«, hörte er die flüsternde Stimme. »Sie funktioniert …«

Nein, nicht! wollte der Alte schreien. Bitte nicht! Es blieb beim Vorsatz.

Wie zugeschnürt war die Kehle.

»Sie ist blank, sehr blank«, hörte er die Stimme. »Wie früher. Genauso …«

Und da wusste er plötzlich, wer sein Henker war. Seine Lippen formten den Namen, er wollte ihn aussprechen, hinausschreien, damit ihn jeder hörte, nicht einmal ein Stöhnen drang aus seinem Mund.

Dann sauste die Klinge nach unten.

Ein pfeifendes schleifendes Geräusch, ein dumpfer Schlag – der Kopf rollte in den Korb.

»Der Erste«, sagte die Stimme. »Der Erste, und weitere werden folgen. Alle müssen sie dran glauben … alle, die damals …« Der Rest ging in einem unverständlichen Gemurmel unter.

Schritte, die sich langsam entfernten. Und dann zum drittenmal das Lied.

»My Bony is over the Ocean …«

Die Melodie verwehte – der unheimliche Mörder ging …

*

Die frische Brise hatte den Dunst nicht vertrieben, sondern ihn nur verlagert. Wie eine dicke Schicht aus Watte lag er in den Tälern und würde erst gegen Morgen von den Sonnenstrahlen aufgelöst werden. Die Southern-Uplands waren eben für ihren Nebel bekannt. Außerdem gehörte Nebel zu Schottland wie die Milch zu Kaffee.

Die Einheimischen wussten es, Fremde, meist Touristen vom Festland auf Schottland-Trip, hatten oft Pech. Sie hingen regelrecht im Nebel fest und fanden meist den Weg nicht. Zudem waren die Straßen nicht gerade breit zu nennen. Sie schlängelten sich durch das wilde Bergland, manchmal mit ekligen Schlaglöchern übersät, die besonders in der Dunkelheit zu tückischen Fallen wurden, wenn die Lichtbahnen der Scheinwerfer über sie hinwegglitten.

Vic McGovern gehörte zu den Einheimischen. Er wohnte in Lauder, einem kleinen Ort inmitten der Uplands. Lauder zählte 5200 Einwohner und war ein verschlafenes Nest, in dem eigentlich kaum etwas Aufregendes passierte.

Deshalb fuhr Vic McGovern auch des Öfteren nach Coldstream. Diese Stadt lag dicht an der englischen »Grenze«, war größer und hatte vor allen Dingen das, was Vic in Lauder vermisste.

Amüsierschuppen.

Da rockte man in Discos und konnte auch hin und wieder ein wenig Stoff bekommen. Irgendwie besaß Coldstream schon einen großstädtischen Touch.

Und aufreißen konnte man da.

Die Girls waren nicht nur hübsch, sondern auch willig, was besonders zählte, denn Vic sah sich selbst als einen schottischen Casanova an. In seiner Heimatstadt hatte er mit fast allen Mädchen schon geschlafen, und jetzt pflegte er zu sagen: »Ein guter Hirsch muss sein Revier auch mal ausweiten …«

Das tat er.

Aber auch Hirsche haben mal Pech. So erging es Vic McGovern. Er hatte zwar in fremden Revieren wildern wollen, doch einige, sprich einheimische junge Männer, hinderten ihn sehr drastisch daran. Man schlug den Fremdling zusammen.

Mit dem Gesicht hatte er im Staub gelegen, und er hörte jetzt noch das höhnische Lachen der anderen, und auch die Mädchen hatten mitgemacht. Viele gönnten Vic, der ansonsten fast unverschämt gut aussah, die Niederlage. Er hatte die Girls zu sehr betrogen, und so etwas vergaß man eben nicht.

Jetzt befand sich Vic auf dem Heimweg. Notdürftig hatte er sich gesäubert. Auf der Kleidung jedoch waren noch immer Spuren zu sehen, aber das spielte keine so große Rolle. Bis auf einen grünblau schimmernden Fleck hatte wenigstens das Gesicht nichts abbekommen.

Vic trug das blonde Haar modisch geschnitten, föhnte es jeden Tag und sah deshalb aus wie ein Dressman aus dem Katalog einer Bekleidungsfirma.

Er hielt sich sowieso für den schönsten, da sein Vater zudem noch Geld hatte, war es ihm auch vergönnt gewesen, lange genug die Schulbank zu drücken.

Jetzt hatte er die Schule hinter sich und überlegte, was er nun studieren sollte. Eigentlich konnte er sich nicht für ein Fach entscheiden, zudem hatte er keine Lust, in die Möbelfabrik seines Vaters einzusteigen, denn da musste er ja arbeiten. Der alte McGovern mochte seinen Sohn sowieso nicht, denn für Faulenzer hatte er nichts übrig. Nur die Mutter hielt zu ihm. Sie steckte ihm auch die Scheine zu.

Noch ein paar Meilen, dann hatte Vic sein Ziel erreicht. Er steckte voller Wut. Das sollten die Kerle ihm büßen. Irgendwann würde er zurückkommen und ihnen es geben. Dann hatten sie nichts zu lachen, das schwor Vic jetzt schon.

Die Zigarette hing zwischen seinen Lippen. Lässig hockte er im Schalensitz, aus den beiden Lautsprechern im Innern des Wagens hämmerte heiße Musik, und die langen Lichtbahnen der Scheinwerfer versuchten vergebens, Streifen in die dicke Nebelsuppe zu schneiden. Irgendwo verliefen sie sich, denn der Nebel war nicht so einfach zu besiegen. Er wogte und tanzte, führte einen wallenden Reigen innerhalb der Lichtstrahlen auf, wurde mal schwächer und nahm wenige Yards weiter an Stärke zu.

Wie gesagt, der Nebel war typisch für diese Gegend. Vic McGovern kannte ihn von klein auf, er fürchtete sich nicht davor und senkte kaum die Geschwindigkeit, denn er glaubte, die Strecke ausgezeichnet zu kennen.

Zudem würde ihm wohl kaum jemand entgegenkommen. Wenn ja, dann hatte der andere selbst schuld.

Die Schlaglöcher schüttelten den MG durch. Als Reaktion zeigte der junge Mann ein verbissenes Grinsen. Sein gelber Schal leuchtete. Er trug dazu ein rotes Hemd und eine blaue Jacke, fertiggemacht für die Disco. Bis auf den Schal war alles schmutzig, den hatten ihm die anderen noch sauber gelassen.

Verdammtes Pack! dachte er. Dabei knirschte er mit den Zähnen, seine Wut steigerte sich, und er fuhr unwillkürlich schneller. Irgendwann würde er einige davon in die Finger kriegen, und dann konnten sie sich warm anziehen.

Wieder wurde der Wagen durchgeschüttelt. Zum Glück hielten die Gasdruckstoßdämpfer. Für Sekunden lichtete sich der Nebel. Das war die Stelle über dem Ort. Gleich würde sich die Straße senken und wieder in eine graue Wand hineinstoßen.

Das geschah auch.

Die Schwaden stiegen vom Bach hoch, der dicht an dem alten Friedhof vorbeiführte, über den sich die Alten seltsame Spukgeschichten erzählten, worüber der blondhaarige junge Mann allerdings nur lachen konnte.

Er gab sich modern, war gewissermaßen »in« und tat Spuk- oder Gespenstergeschichten nur mit einer Handbewegung ab.

Alles Kinderkram.

Der Wald auf der linken Seite war nur insofern zu sehen, als dass er sich innerhalb des Nebels als dunklere Wand abhob. Rechts standen die steinernen Begrenzungspfähle, die den Straßenrand markierten. Sie waren helle Schemen im Grau des Nebels.

An dem Mädchen wäre er fast vorbeigefahren.

Vic McGovern bemerkte die Kleine im letzten Augenblick. Sie ging rechts, schritt dicht am Hang entlang und hielt den Kopf gesenkt. Für wenige Augenblicke erfassten die Scheinwerfer die Gestalt, bevor sie wieder verschwand.

Vic bremste.

Er hörte das Knirschen, als Steine unter den breiten Reifen weggeschleudert wurden, der Wagen wollte noch ausbrechen. Mit eiserner Hand hielt Vic ihn in der Spur.

Er stand.

Ein Blick in den Innenspiegel.

Die Heckleuchten glühten dunkelrot. Sie schienen den wallenden Nebel hinter dem Fahrzeug mit Blut zu besprenkeln, und dann tauchte auch das ...

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