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John Sinclair - Folge 0119

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Der Weiße Magier

Er nannte sich der Weiße Magier und herrschte auf einer Insel im Bermudadreieck.
Doch sein Machtbereich war ihm zu klein, er fühlte sich zu Höherem hingezogen.
Er wollte der Herr der Zombies werden, der größte Voodoo-Zauberer, der je gelebt hat. Und um dieses Ziel zu erreichen, war er bereit, jeden zu vernichten, der sich ihm in den Weg stellte …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Der Weiße Magier

Die Voodoo-Trommeln kündigten Unheil an!

Dumpf hallte das Geräusch durch die Nacht, schwang über den dichten Urwald und ließ selbst die zahlreichen Tierstimmen verstummen. Aber auch die Menschen hörten das rhythmische Tam-Tam.

Und sie hatten Angst, bekreuzigten sich, flehten zu den Heiligen und verkrochen sich in ihre Hütten und Häuser. Der Voodoo-Zauber war da.

Dieser grässliche Spuk, der Leichen aus den Gräbern holte und Menschen zu willenlosen Bündeln der Angst machte.

Voodoo – das war eine magische Hölle, ein gefährliches Dunkel, das kaum jemand erforscht hatte.

Zauber, schwarze Magie, nur wenige beherrschten sie, aber diejenigen übten sich in ihrer Macht, weiteten sie aus und terrorisierten die Menschen.

Sie wollten die Angst, und sie schafften es immer wieder.

Auch Jorge hatte Angst. Todesangst. Sie schüttelte ihn durch wie das Sumpffieber, denn er wusste, dass die Trommeln wegen ihm allein angeschlagen worden waren.

Wie ein Häufchen Elend hockte er in der Nähe der Tür und konnte doch nicht heraus. Er bereute es, in das Haus des Magiers gegangen zu sein, eine Mutprobe hatte es sein sollen, um Evita, seiner Verlobten, zu imponieren, doch die Mutprobe war zur Todesfalle geworden. Die Häscher hatten ihn erwischt, vor den Magier geschleift, und der hatte Jorge nur angeschaut.

Dann wurde er weggeschafft, doch er glaubte zu wissen, was der Magier, der auf den Namen Caligro hörte, vorhatte.

Mit Voodoo wollte er vernichten.

Durch eine Puppe.

Jorges zitterte. Er klapperte mit den Zähnen. Obwohl die Nacht heiß und schwül war, rann über seinen Körper ein Kälteschauer nach dem anderen. Er dachte an Evita und daran, dass er sie und sie ihn für immer verloren hatte.

Tränen rannen über sein Gesicht, denn die Angst war nicht mehr zu kontrollieren.

Noch immer riefen die Trommeln.

Alle wussten Bescheid. Auch die Menschen aus seinem Dorf, denn wie Jorge kannten sie die Bedeutung der Trommeln.

Einer würde sterben.

Jemand aus ihrer Mitte, der die Gesetze nicht beachtet hatte. Als Warnung für die anderen, würde man seinen Kopf …

Jorge durfte gar nicht daran denken, was Caligro mit den Köpfen seiner Opfer machte. Man sprach flüsternd darüber. Niemand wusste genau, ob es der Wahrheit entsprach, denn beweisen konnte man dem Magier nichts.

Caligro war der unumschränkte Herrscher der Insel. Er übte die Macht aus, und jeder tanzte nach seiner Pfeife. Es gab Menschen, die versucht hatten, ihn zu stellen.

Sie lebten nicht mehr …

Jorge war nicht gefesselt. Sie hatten ihn nur geschnappt und einfach im Dunkeln liegengelassen, und doch würde er es nie wagen, einen Fluchtversuch zu unternehmen.

Er würde nicht weit kommen, denn die Häscher des Magiers lauerten überall.

Die Trommeln sandten weiterhin ihre finstere Botschaft aus. Der junge Mann horchte auf. Jetzt machten sich die Voodoo-Tänzer bereit, um den Totentanz zu zelebrieren.

Auch Evita wusste das. Wie es ihr wohl ging? Ob sie ahnte, was sie da mit ihrer Mutprobe angestellt hatte?

Plötzlich Stille.

Das Trommeln war verstummt.

Kamen sie jetzt?

Jorge blickte sich um, doch die Dunkelheit war zu stark. Er konnte sie nicht durchdringen.

Dann hörte er Schritte. Sandalen und nackte Füße klatschten auf dem Steinboden. Irgendwo flackerte ein Licht, es wurde größer. Schatten fielen über die glatten Steinwände, malten die Körper der Häscher als zuckende, bizarre Monster nach.

Dann standen sie vor ihm.

Jorge schaute hoch.

Die beiden hielten Fackeln in den Fäusten. Er sah ihre muskulösen Körper, die im Lichtschein seltsam ölig glänzten, dann die Gesichter, grell angemalt, Fratzen des Wahnsinns.

Jorges Angst steigerte sich noch mehr. Er versuchte zurückzukriechen, doch da war nichts mehr, wo er sich hätte verstecken können. Mit dem Rücken stieß er gegen die Wand.

Zwei Hände tauchten aus dem Dämmer über ihm auf. Finger, die zu Klauen gekrümmt waren.

Sie packten zu.

Rechts und links gruben sie sich in das Fleisch seiner Schultern. Eisern hielten sie fest, obwohl es nicht nötig war, der junge Insulaner hätte sowieso keinen Fluchtversuch gewagt.

Sie zogen ihn hoch.

Ja, sie zogen, denn von allein konnte Jorge kaum aufstehen. Zu weich waren seine Knie.

Gemeinsam schleiften sie das Opfer zur Tür. Durch die große Scheibe blickten sie in den tropischen Garten, der schon mehr einem Dschungel glich.

Dunkel war es.

Und trotzdem sah Jorge die noch dunkleren Schatten durch das Unterholz huschen.

Das waren die Geister der Getöteten, erzählte man.

Einer öffnete die Tür. Er schob sie zur Seite, und die stickig schwüle Luft traf den nackten Oberkörper des jungen Insulaners.

Plötzlich waren Lippen dicht an seinem linken Ohr. Er spürte den Atem und vernahm die flüsternden Worte.

»Den Weg, der gleich hinter dem Haus beginnt. Ihn musst du nehmen. Er führt auch zum Ausgang. Wenn du es schaffst, bist du frei, Jorge. Hast du verstanden?«

Jorge nickte automatisch.

»Dann geh jetzt!«

Jorge blieb stehen. Er wusste zwar nicht, welche Gefahren in dem Wald lauerten, aber dieser Garten war das reinste Horror-Gebiet, so sagte man.

»Bitte!«, flüsterte er. »Ich … ich will nicht. Gnade, bitte. Lasst mich noch einmal mit ihm sprechen!«

»Er hat keine Zeit, Jorge. Du hast ihn gereizt. Sei froh, dass er dich noch nicht getötet hat.«

Jorge atmete tief ein. Himmel, diese beiden kannte er doch. Er war mit ihnen aufgewachsen, hatte mit ihnen gespielt, und jetzt stießen sie ihn in den Tod.

»Aber ich …«

Die Häscher hörten nicht, sie wollten nicht hören. Sie gaben Jorge einen Stoß, der ihn nach vorn katapultierte. Der junge Mann hatte Glück, dass er nicht stürzte, im letzten Augenblick konnte er sich noch fangen.

Hinter ihm wurde die Tür geschlossen.

Jorge warf einen schnellen Blick zurück. Er sah die beiden Fackeln, die ihr Licht ausbreiteten und die Gesichter der Männer seltsam verschwommen aussehen ließen.

Zögernd ging Jorge ein paar Schritte nach vorn. Er schaute nach links und rechts, versuchte, die Dunkelheit mit seinen Blicken zu durchdringen, er sah nichts.

Nur den Wald, der wie eine drohende Wand vor ihm stand.

Mit dem Handrücken wischte er über sein schweißnasses Gesicht und zuckte plötzlich zusammen, denn neben ihm war etwas mit einem klatschenden Geräusch zu Boden gefallen.

Jorge drehte den Kopf, ging in die Knie und hob den Gegenstand auf. Seine Augen wurden groß, der Mund stand halb offen, und flüsternde Worte drangen daraus hervor.

Was er in den Fingern hielt, war eine Puppe!

Seine Puppe, eine Nachbildung seiner Person, die Todespuppe des Voodoo-Zaubers.

Und mitten im Hals steckte eine Nadel.

Jorge wusste, was das zu bedeuten hatte, aber er wollte nicht daran glauben.

Er hob die Puppe an.

Da geschah es.

Durch die etwas heftige Bewegung löste sich der Kopf und fiel genau vor Jorges Füße …

*

Er wollte schreien, doch bereits im Ansatz erstickte der Laut. Nur ein dumpfes Röcheln drang aus seiner Kehle.

Jorge starrte auf den Puppenkopf.

Auf seinen Kopf! Denn der Schädel zeigte seine Gesichtszüge. Ja, er täuschte sich nicht.

Fahrig schüttelte er den Kopf, wischte sich über die Augen und ging ein paar Schritte zur Seite. Er traute sich nicht mehr, zu Boden zu blicken, und er merkte erst jetzt, dass er noch den Körper in der Hand hielt.

Seltsam warm fühlte er sich an. Als würde er leben …

Leben?

Mit Schwung und einer Geste des Ekels schleuderte er den Torso weit von sich, der irgendwo im Unterholz landete und liegen blieb.

Jorge fühlte sich wie erlöst, doch im nächsten Augenblick traf ihn abermals der Schock.

Der Kopf lachte.

Es war ein kicherndes, höhnisches Geräusch, das er Jorge entgegenschleuderte, und der junge Mann glaubte, fast wahnsinnig zu werden. Er warf sich auf dem Absatz herum und rannte weg. Seine nackten Füße klatschten auf den weichen Untergrund, und erst der Stamm eines dikken Urwaldriesen hielt ihn auf.

Jorge blieb stehen. Heftig ging sein Atem. Er war bereits so weit vom Haus entfernt, dass er nur mehr die Umrisse ahnen konnte. Gleichzeitig fielen ihm die Worte ein.

Es gibt einen Weg! Den musst du nehmen. So ähnlich hatten die beiden gesprochen.

Jorge sah den Weg. Durch Zufall war er dort hingelaufen, wo er begann.

Führte er nicht in die Freiheit?

Ein schwacher Hoffnungsfunke, aber immerhin. Doch wer wusste, welche Gefahren auf diesem Weg in den finsteren Dschungel lauerten? Welche Götzen, Tiere, Monster warteten auf all die Unglücklichen, die den Weg gegangen waren?

Nie war einer zurückgekommen, der durch den Wald gelaufen war. Er blieb für alle Zeiten verschwunden. Nur Reste seiner Kleidung waren hin und wieder an den Klippen am Nordrand der Insel gefunden worden. Reste, die auch die Haie nicht mehr mochten.

All diese Gedanken und Vermutungen bildeten einen regelrechten Wirbel in Jorges Kopf. Doch er durfte sich nicht verrückt machen lassen. Er musste los.

Jetzt!

Der junge Insulaner lief. Er tauchte hinein in den feuchtwarmen, gefährlichen Urwald, der in absoluter Finsternis vor ihm lag.

Jorge kam sich vor wie in einem Tunnel, dessen Eingang sich langsam hinter ihm schloss. Er wagte es nicht, zurückzuschauen, für ihn gab es nur den Weg nach vorn.

Er lief. Seine Beine arbeiteten wie ein Uhrwerk. Er achtete nicht auf Unebenheiten am Boden, seine Füße klatschten einen monotonen Rhythmus, wie zuvor die gefährlichen Voodoo-Trommeln ihre makabre Melodie in die Nacht gehämmert hatten.

Jorges Mund stand offen, sein Gesicht glänzte vor Scheiß. Ebenso wie der nackte Oberkörper und die enge Hose, deren Beine dicht unter den Knien aufhörten, lag eng am Körper.

Jorge war ein kräftiger junger Mann, der sich seiner Haut zu wehren wusste, deshalb war er auch die Mutprobe eingegangen. Nun hatte er nur noch Angst.

Er lief und lief. Weiter und tiefer in den Wald hinein. Der Weg wurde manchmal schmaler, sodass die Zweige der Bäume Jorges Körper streiften und er das Gefühl hatte, von den Händen längst verstorbener Menschen berührt zu werden.

Dann sah er das Licht.

Rechts von ihm und weiter voraus.

Er verlangsamte seine Schritte, ging jetzt normal weiter und hielt seinen Blick unverwandt auf das Licht gerichtet.

Es strahlte nicht hell, sondern war mehr düsteres, rötliches Glosen. Was bedeutete das? War das bereits das Ende des Wegs. Wenn ja, dann hatte er es geschafft, dann war er frei.

Als Erster – als Einziger …

Neue Hoffnung durchflutete ihn, und abermals beschleunigte er seine Schritte.

Er näherte sich dem Licht und riss seine Augen weit auf, um besser sehen zu können.

Diesmal glaubte er, einen Kreis oder wenigstens einen kreisförmigen Gegenstand zu sehen, der das Licht abstrahlte. Aber daneben standen weitere Lichtquellen. Er zählte vier.

Waren es Laternen?

Jorge konnte das nicht glauben. Wie sollten hier im Dschungel, wo alles noch so primitiv war, Laternen hinkommen. Die gab es nur im Ort und an der Küste, wo der feine weiße Sand sich bis zu den Felsen ausbreitete.

Vorsichtig schritt er auf die erste Lichtquelle zu. Stille umgab ihn. Eine merkwürdige Ruhe, die meistens dann eintritt, wenn ein schreckliches Ereignis unmittelbar bevorsteht.

Noch drei, vier Meter.

Immer näher kam Jorge.

Dann blieb er stehen. Seine Augen weiteten sich in grenzenlosem Entsetzen. Er hatte den Gegenstand erkannt.

Es war ein Schrumpfkopf.

*

Die alten Geschichten stimmten also doch. Caligro tötete seine Feinde und sammelte die Köpfe, nachdem sie präpariert worden waren. Dieser rötlich leuchtende Schrumpfkopf stand auf einer Stange dicht am Wegrand.

Wie von einem Band gezogen, schritt Jorge näher. Ob er wollte oder nicht, er musste sich den Kopf anschauen.

Dicht davor blieb er stehen, verdrehte die Augen und blickte hoch.

Der Schrumpfkopf bot einen grauenhaften Anblick.

Er war um die Hälfte kleiner als ein normaler Schädel, die Haut war zusammengedrückt wie altes Pergamentpapier. Den Mund hatte er aufgerissen, und Jorge sah deutlich die nadelspitzen Zahnreihen. Die Zähne mussten abgefeilt worden sein. Auch die Augen standen offen. Aus ihnen drang ebenso das rote Licht wie aus der Mundhöhle. Woher dieses Licht kam und das Innere des Schädels erleuchtete, war dem jungen Insulaner ein Rätsel.

»Nein!«, flüsterte er, »das kann nicht wahr sein …«

Er wankte zurück. Er hatte plötzlich nicht mehr die Kraft, weiterzulaufen, der Anblick des Schädels war für ihn ein Schock gewesen. Wenn er den Weg weiterging, dann musste er auch an den anderen Schädeln vorbei, und erlebte den gleichen Horror noch ein paar Mal.

Jorge schluckte

Er schaute zurück.

Dunkelheit, tiefschwarze Finsternis, die keinen Ausgang freiließ. Es gab für ihn nur eine Alternative.

Er musste quer durch den Wald laufen.

Zum Glück wurde der Weg nur an einer Seite von den auf Stangen stekkenden Schädeln flankiert, auf der linken Seite wuchs der dichte Urwald bis an den Rand.

Jorge drehte sich um, lief die beiden Schritte bis zum Waldrand und wollte sich in das Unterholz werfen.

Es blieb bei dem Versuch.

Plötzlich waren die Pflanzen wie lange Gummiarme, die ihn festhielten, zerrten und nicht mehr losließen.

Jorge schrie, schlug um sich und geriet in höchste Panik.

Da schleuderten ihn die Arme zurück.

Der junge Mann krachte mit dem Rücken zuerst auf den Weg, überschlug sich und blieb dicht neben einer Schädelstange liegen.

Er war verzweifelt. Ein tiefes Schluchzen drang aus seiner Kehle, mühsam stemmte er sich hoch und stand wankend auf den Füßen.

Er musste den Weg nehmen, vorbei an den Schädeln. Es gab doch nur diese eine Möglichkeit.

Er taumelte los, erreichte die zweite Stange, auf deren Spitze wiederum ein leuchtender Schrumpfkopf saß, nein, sitzen sollte.

Die Stange war leer.

Wie ein langer, dünner Finger ragte sie vor Jorge hoch. Und auch auf den anderen Stangen hockten keine Schrumpfköpfe mehr. Sie waren ebenfalls verschwunden.

Wohin?

Fieberschauer schüttelten Jorge, seine Zähne klapperten aufeinander, die Angst wurde übermächtig.

Vorsichtig schaute er sich um, als hätte er Angst, dass ihn jemand entdekken könnte.

Er sah die Köpfe.

Sieben insgesamt.

Sie waren von ihren Stangen gehüpft und hatten den jungen Mann eingekreist.

Kleine Bestien, mit Mäulern, die sie auf- und zuklappten, wobei die Reißzähne wie Kastagnetten gegeneinanderschlugen.

Und sie rückten näher.

Die gefährlichen Schädel hüpften auf den schreckensstarren Jorge zu. Er drehte sich um.

Das gleiche Bild. Auch diese Schädel befanden sich in Bewegung.

Der Erste sprang. Jorge nahm die huschende Bewegung aus den Augenwinkeln wahr, duckte sich, und der Schrumpfkopf verfehlte ihn.

Gleichzeitig federten zwei andere ab. Denen konnte Jorge nicht ausweichen.

Plötzlich spürte er ihr Gewicht auf beiden Schultern, wollte sie packen und wegschleudern, da bissen sie zu.

Der Schmerz war schlimm. Er trieb Jorge das Wasser in die Augen. Der Mann drehte sich im Kreis und bekam voller Grauen mit, dass ihn auch die anderen Schrumpfköpfe ansprangen und die beiden auf seinen Schultern hockenden auf den Hals zuwanderten.

Jorge brach in die Knie.

Auch seine Schreie verstummten.

Dann waren nur noch grässliche, schlürfende Geräusche zu vernehmen. Sonst nichts …

*

Als es hell wurde, kamen zwei Männer.

Sie sahen die Schädel auf den Stangen und den Toten davorliegen. Beide nickten zufrieden.

»D

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