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John Sinclair - Folge 0086

John Sinclair – Die Serie

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung.

Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Über dieses Buch

Kreuzfahrt der Skelette

Seit vielen Jahrhunderten machten die Geisterpiraten die Weltmeere unsicher. Doch nun hatte Kapitän Mort Diabello genug von der Seefahrt.
Er wollte seine Schreckenstaten an Land fortsetzen.
Und er kreuzte bereits vor der Küste Englands. Nichts schien ihn aufhalten zu können, denn er bereitete seinen Sturm auf das Festland gewissenhaft vor …

Über den Autor

Jason Dark wurde unter seinem bürgerlichen Namen Helmut Rellergerd am 25. Januar 1945 in Dahle im Sauerland geboren. Seinen ersten Roman schrieb er 1966, einen Cliff-Corner-Krimi für den Bastei Verlag. Sieben Jahre später trat er als Redakteur in die Romanredaktion des Bastei Verlages ein und schrieb verschiedene Krimiserien, darunter JERRY COTTON, KOMMISSAR X oder JOHN CAMERON.

Kreuzfahrt der Skelette

Seit vielen Jahrhunderten machten die Geisterpiraten die Weltmeere unsicher. Doch nun hatte Kapitän Mort

Diabello genug von der Seefahrt.

Er wollte seine Schreckenstaten an Land fortsetzen.

Und er kreuzte bereits vor der Küste Englands. Nichts schien ihn aufhalten zu können, denn er bereitete seinen

Sturm auf das Festland gewissenhaft vor …

Die Nacht war sternenklar. Die fast volle Scheibe des Mondes spiegelte sich auf der schwarzen Meeresoberfläche. Sanft schaukelte die Dünung, und Keith Kalleys Kajütkreuzer wiegte sich auf ihr.

Kalley war Sänger. Einer von denen, die es schon beinahe geschafft hatten. Er hatte den kleinen Ort, in dem er aufgewachsen war, vor sechs Jahren verlassen. In London nahm er Gesangs-, Schauspiel- und Tanzunterricht und hatte – während er noch mitten in der Ausbildung steckte – seine ersten Engagements bekommen.

Keith Kalley sah gut aus. Er war dunkelhaarig, hatte ein scharf geschnittenes Profil, und die Frauen von sieben bis siebzig bescheinigten ihm ungeheuer viel Sex Appeal.

Noch gehörte Keith Kalley nicht zu den ganz Großen in der Branche. Aber er hatte sich bereits weit aus der Masse herausgehoben, verdiente sehr gut und konnte sich heute viele Dinge leisten, von denen er früher nicht einmal zu träumen gewagt hatte.

Wenn er von den Strapazen des Showbusineß ausspannen wollte, verbrachte er gern ein paar Tage in seinem Heimatort Harwich. Er hatte sich hier einen prächtigen Bungalow hinstellen lassen, der anfangs von allen reichlich bestaunt worden war.

Auch der Kajütkreuzer war nicht geliehen, sondern war Kalleys Eigentum. Er besaß außerdem noch ein Sportflugzeug, einen Rolls Royce und zwei deutsche Sportflitzer.

Und die Tendenz seiner Karriere war weiterhin steigend.

Kalley schnippte seine Zigarette über Bord. Er wandte sich dem Mädchen zu, das er mit aufs Meer genommen hatte. Suzie Dingo war ihr Name. Ein blonder Engel mit einer Traumfigur.

Sie trug eine Lammfelljacke. Auch Keith war warm angezogen. Schließlich waren die Spätherbstnächte auf dem Wasser schon ziemlich rau.

Keith musterte Suzie. Er war mit ihr aufgewachsen. Und er erinnerte sich noch gut daran, dass sie ihm gegenüber immer unnahbar gewesen war.

Was auch immer er versucht hatte, sie hatte ihn abblitzen lassen. Natürlich hatte ihn das lange Zeit maßlos geärgert.

Doch schließlich hatte er sich damit abgefunden, dass er jede andere haben konnte, nur nicht Suzie Dingo.

Er war nach London gegangen und hatte Suzie vergessen. Erst als er in der Branche bekannt gewesen war, war er nach Harwich zurückgekehrt.

Mittlerweile hatte auch Suzie ihre Liebe zur Kunst entdeckt, und so war es nicht ausgeblieben, dass sie sich eines Tages an Keith gewandt hatte, um ihn zu fragen, ob er nicht bei den richtigen Leuten ein gutes Wort für sie einlegen könnte.

Zunächst hatte er ablehnen wollen. Aber dann hatte er doch seine Beziehungen für Suzie spielen lassen, um sie sich verpflichtet zu machen, denn tief in seinem Inneren hatte er es immer noch nicht verwunden, dass sie nie etwas von ihm wissen wollte.

Für diese Nacht hatte sich Keith Kalley ein fixes Programm vorgenommen: die Festung Suzie Dingo sollte endlich fallen.

Er lächelte und strich ihr zärtlich durch die Fülle ihres goldenen Haares. »Es hat mal eine Zeit gegeben, da wärst du mit mir nachts nicht allein aufs Meer hinausgefahren.«

»Die Zeiten haben sich geändert, Keith.«

»Hast du dich auch geändert?«

»Ich glaube schon. Ein bisschen wenigstens.«

»Findest du mich nicht mehr ganz so abstoßend wie früher?«

»Ich habe dich niemals abstoßend gefunden.«

»Aus welchem Grund hast du mich dann immer abblitzen lassen? Mein Selbstvertrauen hat darunter stark gelitten.«

Suzie lachte. »Das glaube ich dir nicht.«

»Warum sind wir beide nie zusammengekommen, Suzie?«

Das Mädchen senkte den Blick. Es schaute ins Meer. Leise gestand sie: »Weil ich vor dir Angst hatte, Keith.«

»Angst?« Er grinste.

»Du hattest bei allen Mädchen so viel Erfolg. Sie machten es dir alle so leicht. Du hast mit ihnen geschlafen, und am nächsten Morgen konntest du dich nicht einmal mehr an ihren Namen erinnern. Ich wollte nicht eine von vielen in deiner Sammlung sein. Kannst du das nicht verstehen.«

Keith näherte sich ihrem Gesicht. »Ich glaube, du hattest damals recht, Suzie. Gerade weil ich dich nicht herumkriegen konnte, bist du mir im Gedächtnis haften geblieben. Wollen wir heute nachholen, was wir damals versäumt haben?«

Suzie sah ihm ernst in die Augen. »Ich möchte nicht, dass du denkst, ich würde es tun, weil du mir versprochen hast, mich in deiner nächsten Show unterzubringen.«

»Das eine hat doch mit dem andern nichts zu tun. Ich helfe dir, weil ich dich für talentiert halte, weil wir beide aus Harwich stammen und weil wir in diesem schrecklichen Kaff nebeneinander aufgewachsen sind.«

Suzie bot ihm ihre Lippen. »Das hast du nett gesagt«, flüsterte sie. »Danke, Keith. Du verstehst es, bei Frauen den richtigen Ton anzuschlagen. Ich weiß nicht, ob es nicht besser wäre, immer noch Angst vor dir zu haben.«

Keith Kalley grinste. »Hör mal, inzwischen solltest du aber gemerkt haben, dass ich kein Ungeheuer bin.«

»Ich rede heute viel Unsinn. Verzeih mir. Vielleicht ist es deshalb, weil ich zum ersten Mal mit einem Mann zusammen bin, dem ich mich unterlegen fühle.«

Sie schmiegte sich an ihn. »Eine herrliche Nacht hier draußen«, sagte er sanft.

»Ja. Nur ein bisschen kühl.«

»Möchtest du in die Kajüte …«

»Könnte ich vorher einen Drink bekommen?«

»Alles, was du willst«, sagte Keith.

Plötzlich hörten die beiden eine scharfe Kommandostimme. Weither schien sie zu kommen. Suzie Dingo und Keith Kalley schauten in dieselbe Richtung.

Rings um sie breitete sich die undurchdringliche Schwärze der Nacht aus. Suzie drückte sich mehr an Keith.

Er merkte, wie sie leicht zitterte und legte seinen Arm um sie, damit sie das Gefühl hatte, in seiner Nähe könne ihr nichts geschehen, da wäre sie gut aufgehoben.

»Wollt ihr wohl endlich das Focksegel setzen!«, geisterte eine schneidende Stimme durch die Finsternis. »Ihr faulen Wanzen! Ich werde euch kielholen lassen, wenn ihr nicht schneller arbeitet!«

»Unheimlich, was?«, flüsterte Suzie Dingo.

Keith Kalley nickte stumm.

»Los! Los! Los!«, gellte die unangenehme Stimme durch die Nacht. »Ich werde euch noch Beine machen, verlasst euch drauf! Wer meinen Befehlen nicht unverzüglich nachkommt, den lasse ich über Bord werfen!«

»Was ist denn das für ein Ton?«, fragte Suzie. »Vielleicht konnte ein Kapitän früher mal so mit seiner Mannschaft reden, aber das geht doch heute nicht mehr.«

Keith Kalley überlief es mit einem Mal kalt. Er bekam die Gänsehaut. Er hatte den Verdacht, dass Suzie – ohne es zu wissen – den Nagel genau auf den Kopf getroffen hatte.

»Ich lasse euch am Kreuzmast aufhängen!« , rief die Stimme wütend.

Sie wurde allmählich lauter.

»Das Schiff kommt auf uns zu«, sagte Suzie gespannt.

Keith verriet ihr nichts von seinem Verdacht. Er sagte nur: »Vielleicht ist es besser, wenn wir das Feld räumen.«

»Wie du meinst.«

Keith löste sich von dem Mädchen. Er wollte die Zwillingsmotoren starten, doch bevor er auch nur einen Schritt getan hatte, stieß Suzie Dingo einen heiseren Schrei aus.

Keith Kalley wirbelte herum. Seine Augen weiteten sich. »Großer Gott!«, stieß er überwältigt hervor.

Er hatte das Gefühl, eine eiskalte Hand würde sich um seine Kehle legen und zudrücken. Ein Schock lähmte ihn für mehrere Sekunden.

Aus der schwarzen Finsternis schob sich ein Schiff heraus, das es eigentlich nicht mehr geben durfte. Ein altes Kauffahrteischiff war es. Von Seetang und Muscheln bewachsen. Mit einer Takelage, wie sie heutzutage nicht mehr verwendet wurde.

Statt einer Galionsfigur unter dem Bugspriet grinste Suzie und Keith ein riesiger Totenschädel entgegen.

Kalley war zu keiner Reaktion fähig. An Bord des Hanseschiffes aus vergangenen Zeiten tauchten unheimliche Schauergestalten auf.

Skelettierte Piraten!

»Es existiert wirklich, das Totenschiff!« , presste Keith Kalley verstört hervor. »Ich habe die Geschichten, die man sich in Harwich darüber erzählt, immer für Seemannsgarn gehalten.«

*

Acht Stunden vor diesem Ereignis atmete ich erleichtert auf. Das Protokoll, das ich anzufertigen hatte, war endlich fertig.

Ich hatte es so lange wie möglich hinausgeschoben, denn ich bin ein Mann der Tat, und von Papierkram halte ich im Allgemeinen nicht sehr viel, wiewohl ich aber einsehe, dass es ganz ohne Niederschriften nicht geht.

Es gibt wohl nur wenige Berufe, in denen mehr Papier verbraucht wird als vom Beamtenapparat. Ich lehnte mich zurück und las mein Meisterwerk noch einmal in aller Ruhe durch.

Nachdem ich es unterschrieben hatte, erhob ich mich und verließ mein Büro. Glenda Perkins, meine hübsche schwarzhaarige Sekretärin, wies auf das Blatt in meiner Hand und fragte: »Ist das der Bericht, nach dem Sir Powell schon vor zwei Wochen verlangt hat?«

»Falsch«, gab ich grinsend zurück. »Es handelt sich hierbei um das Protokoll, das Sir Powell vor vier Wochen haben wollte. Zu dem, das er vor zwei Wochen verlangt hat, werde ich vermutlich erst in zwei Wochen kommen.«

»Das wird den Chef aber nicht freuen.«

»Ich bin nicht dazu da, um ihm eine Freude zu machen. Wir haben schließlich noch nicht Weihnachten.«

»Darf ich etwas sagen?«

»Nur zu, Glenda.«

»Sie arbeiten zu viel, John.«

»Ach, bitte, könnten Sie das nicht einmal bei passender Gelegenheit während einer Unterhaltung mit dem Chef einfließen lassen.«

»Wenn die Rede darauf kommt, stellt sich Sir Powell doch taub.«

»Man muss ihm aber zugutehalten, dass er von seinen Leuten niemals mehr als von sich selbst verlangt.«

»Das ist richtig, John. Aber es gibt nicht viele Beamte, die das aushalten.«

»Ich weiß, ich bin einer der wenigen …«

»Wann haben Sie sich zum letzten Mal im Spiegel gesehen, John.«

»Heute Morgen. Beim Rasieren. Warum?«

»Haben Sie sich gefallen?«

»Es geht.«

»Sie sehen müde aus, John. Sie sollten ein paar Tage Urlaub nehmen.«

»Ich werde es mir überlegen.«

»Ich meine es gut mit Ihnen, John.«

»Das weiß ich, Glenda.«

Das Telefon schlug an. Glenda Perkins griff mit ihrer schlanken Hand nach dem Hörer. Sie mochte mich. Ich hätte vieles von ihr haben können. Auch ich hatte Glenda gern. Aber da gab es noch Jane Collins. Sie hätte mir die Augen ausgekratzt, wenn ich Glenda … Na ja, vergessen wir das.

Glenda sprach nur ein paar Worte. Als sie den Hörer in die Gabel zurücklegte, sagte sie achselzuckend: »Aus Ihrem Urlaub scheint nichts zu werden, John.«

»Wieso nicht?«

»Der Chef hat Sehnsucht nach Ihnen.«

»Aufgeschoben ist nicht aufgehoben«, meinte ich und verließ Glendas Vorzimmer. Kurze Zeit später betrat ich das Büro des Superintendenten. Sir Powell – leicht übergewichtig, mittelgroß, braunes dünnes Haar und Brillenträger – erhob sich und kam hinter seinem Schreibtisch hervor.

»Hallo, John.«

»Sir Powell.«

»Sie sehen blendend aus.«

»Meine Sekretärin ist da ganz anderer Meinung.«

Der Superintendent winkte unwillig ab. »Glenda Perkins sieht Sie nicht mit meinen Augen.«

»Da haben Sie allerdings recht, Sir.«

»Sie strahlen Tatendrang und Vitalität aus.«

»Mit anderen Worten, Sie haben einen neuen Auftrag für mich, Sir.«

Mein Vorgesetzter stockte kurz. Dann nickte er und sagte: »So ist es, John.«

»Was liegt an?«, erkundigte ich mich.

»Wie würde Ihnen ein Ausflug nach Harwich gefallen?«

»Kommt darauf an, was mich in Harwich erwartet, Sir.«

Powell schob mit dem Zeigefinger die Brille mit den dicken Gläsern zurück. »Was Sie in dem kleinen Ort erwartet, weiß ich selbst noch nicht so genau, John. Ich finde lediglich, man sollte einem Gerücht nachgehen, wenn es sich so hartnäckig hält wie dieses.«

»Wie welches, Sir?«

»Vor der englischen Küste – genauer: in der Nähe von Harwich – soll ein altes Kauffahrteischiff kreuzen. Ein Schiff, das schon lange nicht mehr in unsere Zeit passt. Ein Museumsstück. Besetzt von skelettierten Piraten …«

Ich horchte auf. Bisher hatte mich Sir Powells Geschichte nicht angesprochen. Seine Story war mir nicht unter die Haut gegangen. h

Doch als der Superintendent die skelettierten Piraten erwähnte, änderte sich dies schlagartig. Ich war begierig, mehr zu erfahren.

»Einige Zeitungen haben dieses Gerücht bereits aufgegriffen«, fuhr Sir Powell fort. »Und es wohnen Seeleute in Harwich, die Stein und Bein darauf schwören, diesem Totenschiff begegnet zu sein. Seemannsgarn, John? Ich kann es nicht glauben. Ich finde, wir sollten uns um dieses Gerücht rechtzeitig kümmern. Es wäre schlimm, wenn wir uns irgendwann einmal Vorwürfe machen müssten, sich dieser rätselhaften Geschichte nicht rechtzeitig angenommen zu haben.«

Sir Powell hatte recht.

Man konnte nicht vorsichtig genug sein. Oft schon hatten Menschen die Vorzeichen drohenden Unheils ignoriert und mussten für diesen Leichtsinn teuer bezahlen.

»Ich werde mich nach Harwich begeben und da mal nach dem rechten sehen, Sir«, versprach ich.

»Unterhalten Sie sich mit den Seeleuten. Finden Sie heraus, was es mit diesem Piratenschiff auf sich hat, John. Und schicken Sie die Skelette zur Hölle, falls es sie wirklich geben sollte.«

Das war ein klar umrissener Auftrag. Der Superintendent und ich wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie schwierig es werden würde, ihn auszuführen.

Sir Powell drückte mir zum Abschied die Hand. Er wünschte mir gutes Gelingen und entließ mich.

Zehn Minuten später verließ ich das Yard Building. Ich fuhr nach Hause, stoppte meinen silbergrauen Bentley vor dem Apartmenthaus, in dem ich wohnte, fuhr mit dem Lift nach oben und schloss wenig später die Tür zu meinem Apartment auf.

Skelettierte Piraten!

Stellten sie eine Bedrohung für England dar? Oder nur eine Bedrohung für Harwich? Warum kreuzten sie vor der englischen Küste? Was bezweckten sie damit?

Vorausgesetzt, dass es sie tatsächlich gab – würde ich mir in Harwich die Antworten auf meine Fragen holen.

Ich holte meine Reisetasche aus dem Schrank. Als ich das nötigste in sie hineinzupacken begann, klopfte es.

Ich begab mich in die Diele und öffnete. Suko – mein Nachbar, Freund und Kampfgefährte – stand draußen. Ich ließ ihn ein.

»Wie geht’s?«, fragte ich den hünenhaften Chinesen. »Du siehst gelb aus.«

»Wie sollte ein Chinese denn sonst aussehen?«, gab Suko zurück. Er hatte die Körpermaße eines gewichtigen Sumoringers. Sein dünnes schwarzes Haar war in der Mitte gescheitelt. Mit seinen Handkanten konnte er Holzklötze spalten.

»Du weißt, wie ich’s meine«, sagte ich.

Suko hatte die ganze Nacht gebrochen. Magenverstimmung. Wir waren am Abend zuvor chinesisch essen gewesen. Doch den »Acht Schätzen«, die Suko verdrückt hatte, gab er nicht die Schuld. Er war der Meinung, er müsse ein Virus erwischt haben.

»Es geht mir schon wieder besser«, sagte Suko.

»Aber so ganz auf dem Damm bist du noch nicht. Gib’s zu – wenn’s dir auch schwerfällt.«

»Ich bin im Kommen.«

»D

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