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Jerry Cotton - Folge 3014

Ein Toter ohne Alibi

Der schäbig gekleidete Mann stapfte durch die Seitengasse. Er steuerte die Mülltonnen hinter dem Restaurant in der Van Buren Street an. Hier wurde er meistens fündig, da viele erstklassige Essensreste in den Müll wanderten.

»He, Chuky?«

Die dunkle Männerstimme ließ ihn zusammenfahren. Aus der Dunkelheit schälte sich eine massige Gestalt, die ihm den Weg zu den Tonnen versperrte. Chuky wirbelte herum und rannte blindlings in das Messer. Der zweite Angreifer stach mehrfach zu. Als sein Opfer am Boden lag, beugte der Mörder sich über ihn.

»Das passiert allen, die mit den Feds plaudern«, höhnte er.

Im Besprechungsraum des Field Office von Nashville war jeder Stuhl besetzt. Eine gedrückte Stimmung lag über die Anwesenden, die sich aus Angehörigen der Staatsanwaltschaft, Detectives des Police Departement sowie Special Agent in Charge Calhan mit vier seiner Agents zusammensetzte.

Die grünen Augen der schönen Staatsanwältin forschten in den Gesichtern. Sasha Witlock saß neben dem Bezirksstaatsanwalt, dessen rundes Gesicht eine ungesunde rötliche Färbung aufwies.

Earl Manning kämpfte erkennbar darum, nicht die Leitung der Besprechung an sich zu reißen. Der drahtig gebaute Leiter des Field Office verströmte jedoch die Aura eines befehlsgewohnten Menschen, der sich seine Verantwortung nicht abnehmen ließ.

»Jeder von uns ist sich darüber im Klaren, dass wir mit einem gewaltigen Problem zu kämpfen haben«, sagte Calhan.

Zustimmendes Gemurmel wurde laut. Aus den Reihen der Detectives gingen eindeutige Blicke hinüber zu Special Agent Darkin, der sie jedoch ignorierte. Weder Witlock noch der Leiter des Field Office entgingen diese unausgesprochenen Vorwürfe, daher wandte SAC Calhan sich an die Vertreter des Nashville Police Departement.

»Unbewiesene Anschuldigungen helfen nur den Gangstern und behindern unsere Ermittlungen«, stellte er klar.

Während Calhan die Detectives ermahnte, schaute Sasha Witlock zu Agent Darkin. Als Jugendlicher hatte er einer Gang angehört und war ein enger Vertrauter des jetzigen Gangsterbosses Ethan Miller gewesen. Doch ihre Wege hatten sich getrennt.

Darkin schlug den Weg zur Polizei ein und entwickelte sich zu einem ausgezeichneten Detective, bevor er vor einigen Jahren zum FBI wechselte. Doch viele ehemalige Kollegen des Nashville PD bezweifelten Darkins Zuverlässigkeit angesichts seiner Vergangenheit.

Die vielen Rückschläge der zurückliegenden Monate bei gemeinsamen Operationen gegen das organisierte Verbrechen ließen diese Vorbehalte mittlerweile immer offener zuutage treten.

»Dennoch müssen wir den Tatsachen ins Auge sehen. Es gibt einen Verräter, der unsere Ermittlungen regelmäßig an Miller und seine Konkurrenten verrät«, sagte der Bezirksstaatsanwalt.

Erneut wurde beifälliges Gemurmel laut. SAC Theo Calhan konnte seinem Kollegen von der Staatsanwaltschaft nicht widersprechen. Natürlich kam jeder im Raum als Verräter in Betracht, aber in Agent Darkin gab es nun einmal einen Außenseiter. Unmittelbar vor dieser Besprechung hatten sich SAC Calhan und der Bezirksstaatsanwalt über das weitere Vorgehen in einem Vieraugengespräch geeinigt.

»Dem stimme ich zu und habe mich daher entschieden, aus Washington Unterstützung anzufordern. Der Leiter der Field Operation Section East hat mir zugesichert, zwei seiner besten Inspektoren hierherzuschicken«, erwiderte Calhan.

Zu weiteren Zugeständnissen, wie etwa der Ablösung Darkins aus der Ermittlungsgruppe, war er nicht bereit gewesen. Bezirksstaatsanwalt Manning hatte es schließlich akzeptiert und seine Unterstützung zugesichert.

»Das halte ich für einen guten Schritt. Zusätzlich werden alle ermittlungsrelevanten Daten auf einem speziellen Server gelagert, auf den man nur mit einem personalisierten Passwort zugreifen kann«, sagte er.

Bei Calhans Ankündigung versteifte sich Lieutenant Vickie Bruner. Bevor sie Protest erheben konnte, kam die Unterstützung von Manning sowie seine zusätzliche Ankündigung eines eng begrenzten Zugriffs auf die Ermittlungsdaten. Damit gab Bruner sich vorerst zufrieden, da es bei ihrer Suche nach dem Verräter helfen würde.

Inwieweit die beiden Inspektoren bei der Behebung des Problems behilflich sein würden, konnte der Lieutenant noch nicht beurteilen. Es gab leichte Zweifel, ob es hierbei nicht nur um die Kaschierung eines Verräters innerhalb des FBI gehen sollte.

Bruner würde den beiden Inspektoren genau auf die Finger schauen und sofort mit Manning sprechen, wenn es zu irgendwelchen Vertuschungsmanövern kommen würde. Mit den drei gescheiterten Operationen gegen die Gangsterbanden hatten alle Behörden viel Vertrauen in der Öffentlichkeit verspielt.

Als sie nach dem Abschluss der Besprechung den Raum verließ, streifte ihr Blick Agent Darkin. Der kompakt gebaute Mann aus South Nashville nickte ihr mit einem knappen Lächeln zu. Sah so ein Verräter aus? Bruner konnte es nicht sagen.

***

Es war ihm natürlich nicht entgangen, wie groß mittlerweile das Misstrauen gegen seine Person geworden war. Jay Darkin glaubte seinem Vorgesetzten zwar, dass er ihm weiterhin vertraute. Doch sobald die Inspektoren aus Washington ihre Nasen in die Angelegenheiten des Field Office stecken würden, schwand die Autorität von SAC Calhan sicherlich gehörig. Darkin musste sich selbst darum kümmern und wollte nicht warten, bis man ihm seine Marke abnahm. Auf dem Weg zu seinem Büro zückte er sein Mobiltelefon und drückte eine Taste. Nach dem zweiten Rufton meldete sich eine Männerstimme.

»Ich muss mit Ethan sprechen«, sagte er.

Es war nicht möglich, unangemeldet bei Miller aufzutauchen und ihn zu befragen. Darkin bezwang daher seine Unruhe und sprach zunächst mit dem Geschäftsführer des Blue Dolphin. Peyton Ross war der engste Vertraute von Miller.

»Es ist verdammt wichtig. Ich muss dringend mit Ethan sprechen«, sagte Darkin.

Er kannte Peyton noch aus dessen Zeit als Geldeintreiber für Miller. Damals verdiente er sich seinen Spitznamen, Pain Peyton. Seine brutale Vorgehensweise sorgte schnell dafür, dass niemand Miller Geld schuldig blieb. Es brachte Peyton aber auch eine sechsjährige Haftstrafe ein. Seine frühzeitige Entlassung nach knapp drei Jahren verdankte er Miller, für den er angeblich lukrative Geschäfte mit den anderen Gefangenen eingefädelt hatte. Unmittelbar nach seiner Freilassung übernahm Peyton Ross den Posten als Geschäftsführer der Bar Blue Dolphin, dem Hauptquartier von Miller.

»Ich sehe, was ich für dich arrangieren kann«, versprach er.

Ross beendete das Gespräch grußlos und verurteilte Darkin zu weiterem Abwarten. Er klemmte sich hinter seinen Schreibtisch und studierte gewohnheitsmäßig die aktuellen Einträge des Police Departement. Als Darkin den Namen eines Opfers las, stutzte er und fluchte dann.

Fünfzehn Minuten später jagte er mit seinem Camaro über den Korean Veterans Boulevard, um mit dem zuständigen Detective im Central Precinct zu sprechen. Doch Detective Havers war nicht im Büro. Also fuhr Darkin weiter nach German Town und parkte seinen Camaro nahe der Seitengasse, in der ein Koch die Leiche von Chuky entdeckt hatte.

Er war ein harmloser Informant gewesen, und doch schien seine Hilfe bei der Vorbereitung des zuletzt fehlgeschlagenen Zugriffs den Gangstern zu Ohren gekommen zu sein. Jedenfalls sah Darkin hier das Motiv für den brutalen Mord an Chuky. Er betrat die Gasse und suchte den Tatort.

»Du bist genauso ein Opfer dieses verdammten Verräters«, murmelte er.

Auf dem verdreckten Asphalt konnte Darkin immer noch die Markierungen der Kriminaltechniker erkennen. Viel gaben sie nicht her. Offenbar hatte Chuky die Mülltonnen des Restaurants regelmäßig als private Vorratskammer angesehen. Jemand, der diese Gewohnheit sehr gut kannte, hatte es den Killern gesagt.

»Einer lenkt dich ab, damit sein Komplize sich von hinten anschleichen kann. Sie haben dir nicht die geringste Chance gelassen«, rekapitulierte Darkin.

Dieser Ablauf erklärte die Spuren, und der Mord war ein deutliches Zeichen an alle anderen Informanten. Darkin lehnte sich nachdenklich an die hintere Mülltonne und verfiel ins Grübeln. Zum Glück waren seine Sinne seit der Zeit als verdeckter Ermittler extrem geschärft, sodass ihm die beiden Gestalten noch rechtzeitig auffielen.

»Mach keinen Stress, Alter. Wir wollen deine Brieftasche, Uhr und Mobiltelefon. Her damit!«, befahl der Hagere.

In seiner Rechten blitzte eine Messerklinge gefährlich im spärlichen Licht der sich in die Gasse verirrenden Sonnenstrahlen auf. Sein Komplize war zwar einen halben Kopf kleiner, ließ aber seine beachtlichen Muskeln unter der offenen Jacke spielen. Die Forderung seines Freundes untermalte der bullige Gangster mit Schlägen der Eisenstange gegen den Deckel des Müllcontainers.

Mit einer lässigen Bewegung schob Darkin den rechten Aufschlag seiner Lederjacke zurück. Die Gangster reagierten überrascht beim Anblick der Glock im Halfter.

»FBI. Verschwindet oder ich schleif euch höchstpersönlich ins nächste Revier!«, drohte Darkin.

Nach einem kurzen Blick der Verständigung machten die Gangster schleunigst kehrt und rannten los.

»Stopp!«

Darkin war etwas eingefallen und daher hielt er die Gangster zurück. Sie erstarrten mitten in der Bewegung und dann schaute der Hagere nervös über die Schulter zu Darkin.

»Kanntet ihr Chuky?«, fragte der.

Obwohl das Gesicht des Hageren überwiegend im Schatten lag, konnte Darkin sehen, wie es darin arbeitete. Vermutlich wog er ab, welche Antwort besser für ihn war. Schließlich rang er sich dazu durch, seine Bekanntschaft mit dem Informanten einzuräumen.

»Flüchtig. Warum?«, antwortete er.

Darkins Rechte blieb immer in der Nähe seiner Glock. Man wusste nie, was in solchen Gassen alles passieren konnte.

»Die Killer waren zu zweit und haben ihn in eine üble Falle gelockt. Wer kommt dafür in Frage?«, wollte Darkin wissen.

Er hatte die Kleinganoven nicht unter Verdacht. Es war aber sicherlich hilfreich, wenn der Hagere seine Frage in dieser Richtung interpretierte.

»He, Mann. Wir sind keine Killer«, protestierte der.

Während Darkin schweigend auf eine andere Antwort wartete, räusperte sich der Komplize des Hageren.

»Könnten die Cobras gewesen sein. Die sind aber echt teuer, und ich kann mir kaum vorstellen, wer Profis ihrer Klasse auf einen wie Chuky ansetzen sollte«, stieß er hervor.

Darkin kramte in seiner Erinnerung, aber er kannte kein Killerduo mit diesem Spitznamen.

»Beschreib sie mir«, befahl er.

Als der Hagere spürte, dass Darkin sich mehr für diese Killer interessierte, wurde er auskunftsfreudiger. Nachdem sie die Cobras beschrieben und Darkin den Namen einer Bar genannt hatten, in der man sie häufig antraf, ließ er sie endgültig laufen. Auf dem Rückweg zu seinem Camaro wog er seine Möglichkeiten ab.

Normalerweise sollte Darkin immer mit einem Kollegen als Team arbeiten. Daran konnte und wollte er sich aber nicht gewöhnen. Bislang hatte SAC Calhan ihm in dieser Hinsicht viel freie Hand gelassen. Jay Darkin befürchtete aber, dass es zurzeit angebracht wäre, seinen Vorgesetzten wenigstens über die aktuelle Entwicklung zu unterrichten. Kaum saß er in seinem Sportwagen, rief Darkin im Field Office an.

»Der Chef sitzt in einer Telefonkonferenz. Da darf ich nicht stören«, sagte die Sekretärin.

Darkin richtete ihr aus, was sie SAC Calhan mitteilen sollte. Anschließend startete er den Motor des Camaro, dann fädelte er sich in den träge dahinfließenden Verkehrsstrom auf der Van Buren Street ein. Bis zur Bar war es eine Fahrzeit von gut dreißig Minuten. Darkin musste sich überlegen, wie er weiter vorgehen sollte. Was, wenn die Cobras anwesend waren? Noch hatte Darkin nichts gegen sie in der Hand, außer einem Hinweis zweier Kleinganoven. Vorerst würde er sich an ihre Fersen heften und so hoffentlich mehr über ihre Auftraggeber herausfinden.

***

Sie war einfach ihrem Instinkt gefolgt, als Lieutenant Bruner sich an die Fersen von Darkin heftete. Zunächst schien es sich als Irrtum herauszustellen, denn der Agent fuhr zu einem Restaurant. Doch dann verschwand Darkin in der Gasse dahinter und sofort kehrte Bruners Misstrauen zurück.

Sie folgte dem ehemaligen Kollegen mit einigem Abstand und beobachtete, wie er sich offenbar die Spuren eines Tatorts anschaute. Bruner zog sich zurück, um im Dienstwagen den Computer zu benutzen. Sie suchte nach einem Eintrag zu dem Restaurant in der Van Buren Street und las sich kurz darauf einen eher kargen Bericht zu einem Mord an einem Obdachlosen durch. Verblüfft schüttelte sie den Kopf.

»Was treibst du jetzt schon wieder, Darkin?«, murmelte sie.

Ihre Aufmerksamkeit wurde von zwei Männern abgelenkt, die wie von allen Teufeln gehetzt aus der Gasse stürmten. Mit einem leisen Fluch sprang Bruner aus dem Wagen und eilte zu der Gasse. Bevor sie nah genug heran war, brüllte die Maschine von Darkins Camaro laut auf.

Vickie Bruner warf sich herum und sprintete zurück zu ihrem Ford, um im nächsten Augenblick den auffälligen Sportwagen aus der Parklücke rollen zu sehen. Sie rutschte im Sitz tief hinunter und spähte über den Rand der Türverkleidung zu dem gelben Camaro. Offenbar hatte Darkin ihre Anwesenheit nicht bemerkt, denn er fuhr im normalen Tempo an dem Ford Crown vorbei. Bruner setzte all ihr Können ein, um Agent Darkin unauffällig zu folgen.

Die Fahrt endete schließlich an einem Pub im Riverside Drive. Keine zwei Minuten nach Darkin betrat Lieutenant Bruner den Gastraum. Sie atmete innerlich auf, als sie die dicht gedrängten Gäste an dem langen Tresen sah. Auch an den Tischen war kein Platz mehr frei.

Bruner suchte nach Darkin und entdeckte ihn am Ende des langen Tresens. Er drückte sich in eine Nische. Darkin hielt den Kopf leicht gesenkt und wirkte gedanklich abwesend. Doch Bruner kannte diesen Trick aus eigener Erfahrung und suchte an den Tischen in seinem Blickwinkel nach bekannten Gesichtern.

Nach einer Weile war sie sicher, dass Darkin sich für zwei Männer an einem Tisch interessierte. Obwohl Bruner sich vage erinnerte, beide Gesichter schon einmal gesehen zu haben, wollte ihr kein Name einfallen.

Am Tresen machte sich eine Gruppe von vier Männern und drei Frauen zum Aufbruch bereit. Bruner nutzte die aufkommende Unruhe, um sich unbemerkt zu entfernen. Anschließend parkte sie den Ford so um, dass sie den Haupteingang und gleichzeitig die kleine Seitengasse am Pub im Blick hatte.

Dann aktivierte Bruner den Computer und tippte die Angaben zu den beiden Männern ein. Anschließend startete sie das Suchprogramm und wartete gespannt ab. Bereits nach wenigen Augenblicken lieferte der Computer ihr das Ergebnis. Es verschlug dem Lieutenant geradezu den Atem.

»Die Cobras? Diese Mistkerle arbeiten auch für Miller. Darkin, du treibst doch ein falsches Spiel«, stieß sie hervor.

Mit einem Schlag waren alle Zweifel verflogen. Sie würde ab sofort wie eine Klette an Darkin kleben, bis sie ihn überführen konnte.

***

Phil und ich waren am Abend zuvor auf dem Airport in Nashville angekommen, wo ein Chevrolet Taheo vom Field Office für uns bereitgestellt worden war. Die Schlüssel bekamen wir von der Flughafenpolizei ausgehändigt und wir begaben uns sofort zu unserem Hotel. Auf dem kurzen Flug von Washington hatten wir uns soweit es ging mit der Situation, die wir hier in Nashville vorfinden würden, vertraut gemacht. Viel war es nicht, doch das wenige klang nicht sehr verheißungsvoll.

Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir kurz vor acht im FBI Field Office am Elm Hill Pike ein. Special Agent in Charge Calhan begrüßte uns in seinem Büro und machte keinen Hehl daraus, dass er über die Unterstützung aus dem Hauptquartier sehr froh war.

Der drahtig gebaute Leiter des Field Office lächelte uns aus einem Gesicht voller Sommersprossen an. Seine dunkelblauen Augen vermittelten eine wache Intelligenz, während die dunklen Schatten darunter seine Erschöpfung verrieten.

»Bevor ich Sie mit den Kollegen der Sonderkommission bekannt mache, möchte ich zunächst allein mit Ihnen sprechen«, erklärte Calhan.

Er weihte uns in die bestehende Krise ein, ohne etwas zu beschönigen.

»Agent Darkin ist sicherlich ein ungewöhnlicher Kollege, der öfter nach eigenen Regeln agiert. Dennoch glaube ich keine Sekunde daran, dass er ein Verräter ist«, stellte Calhan klar.

Ich fand es sehr angenehm, wie vehement er sich vor seinen Mitarbeiter stellte.

»Damit Sie sich selbst ein Bild von Agent Darkin machen können, habe ich ihn als Ihren Verbindungsmann zur Sonderkommission eingeteilt«, sagte Calhan.

Nachdem wir unseren Kaffee ausgetrunken hatten, führte er uns in einen Konferenzraum. Um alle Kommissionsmitglieder gleichzeitig aufnehmen zu können, waren Stühle entlang der Wände aufgestellt worden.

Calhan stellte uns knapp vor.

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