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Jerry Cotton - Folge 3010

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Der Tod streckt seine Hand aus
  4. Vorschau

Der Tod streckt seine Hand aus

Er lag auf dem Bauch und justierte das M40A5-Scharfschützengewehr. Sein Zielobjekt saß mit dem Rücken zum Fenster in einem Büroraum, das Gebäude war etwa 400 Yards entfernt. Er atmete ein paar Mal tief ein und zog den Abzug in einer fließenden Bewegung durch. Der Mann brach über dem Konferenztisch zusammen.

Ein perfekter Schuss, damit war der Auftrag erledigt. Er sprang blitzschnell in die Hocke und demontierte die Waffe.

Plötzlich knallte es und schon wurde er zurückgerissen. Noch im Fallen starb er an der Kugel, die sein Herz durchschlagen hatte.

»Verdammt, wir sind zu spät«, keuchte der Bodyguard seinem Partner zu und spuckte auf die Leiche des Snipers. »Lass diese Kakerlake verschwinden!«

Die letzten Schneeflocken schmolzen noch auf meinem Wintermantel, als ich in mein Büro trat. Wir hatten verdammt viel Schnee dieses Jahr, und was über Weihnachten noch recht idyllisch wirkte, war jetzt Mitte Januar nur noch lästig.

Der Verkehr in Washington war durch das Wetter eine Katastrophe, und wegen der Schneeeinbrüche wurden am Flughafen immer mal wieder Flüge gestrichen. Ich war gerade von einem Gerichtstermin gekommen und wollte mich mit Phil eigentlich um die beiden neuen Fälle kümmern, die auf meinem Schreibtisch lagen, als Dorothy in der geöffneten Tür stand.

»Jerry, Mister High bat mich, Sie gleich zu ihm zu schicken, sobald Sie wieder im Haus sind. Er ist in seinem Büro mit einem Besucher und Phil«, meinte sie und lächelte kurz.

»Wissen Sie, wer es ist, Dorothy?«, fragte ich und warf meinen Schal auf den Mantel über dem Sessel.

»Deputy Chief Ryder, von der IAD, der Polizei North East«, erwiderte Dorothy.

»Internal Affairs Division der Polizei? Was will die interne Ermittlung von uns?«, fragte ich und zog die Augenbrauen hoch, doch Dorothy war bereits verschwunden. Mit einer Tasse Kaffee, an der ich mir die immer noch kalten Hände wärmte, ging ich in Mr Highs Büro und setzte mich neben Phil.

Mr High stellte seinen Besucher und mich vor, erwähnte, dass Kelvin Ryder, den ich in etwa gleichaltrig mit unserem Chef schätzte, nicht nur ein ehemaliger Kollege aus New York wäre, sondern auch ein guter Freund.

»Dann können wir endlich anfangen. Kelvin, bitte erzähle Inspektor Cotton und Decker, was du mir vor zwei Tagen am Telefon berichtet hast«, meinte Mr High und lächelte Chief Ryder an. Man merkte sofort, dass die beiden eine tiefe Freundschaft verband. Chief Ryders graublaue Augen taxierten Phil und mich einen Moment prüfend, dann nickte er.

»Meine Herren, wie Sie wissen, wurde die interne Ermittlung der Police Departments vor zwei Jahren in Sektionen zusammenfasst. Man übertrug mir den Northeast-Bereich, der von Illinois westlich bis Maine reicht und nördlich bis Wisconsin. In vier Staaten, hauptsächlich in den Hauptstädten, kam es im letzten Jahr vermehrt zu Zwischenfällen, die die einzelnen Police Departments und die FBI Field Offices betraf.«

Er zuckte leicht die Schultern und fuhr fort: »Nun ja, es kam schon früher hin und wieder vor, dass es in Ausnahmefällen so etwas wie Kompetenzgerangel zwischen unseren Organisationen gab. Dennoch waren das Einzelfälle, bei denen entweder ein FBI-Agent oder ein Detective des Police Department Grenzen überschritten hatte. Doch leider haben wir seit dem letzten Jahr einen drastischen Anstieg von Amtsmissbrauch.«

»Was genau meinen Sie mit Amtsmissbrauch?«, fragte ich erstaunt, denn das war ein heftiger Vorwurf.

»Inspektor Cotton, in Columbus, aber besonders in Chicago und Detroit werden von der Polizei geplante Einsätze regelrecht vom FBI boykottiert, wenn ich es unter uns einmal so sagen darf. Vorgesehene Razzien bei zum Beispiel Drogenbanden werden entweder verhindert oder durch das FBI übernommen. Man speist die ermittelnden Police Detectives dann mit Phrasen ab wie: Der Verdächtige war bereits auf dem Radarschirm des FBI, oder: Bei ihm wurden schon länger staatenübergreifend Aktionen observiert. Diese Verdächtigen verschwinden für eine Weile und dann tauchen sie ungeschoren wieder auf der Straße auf.«

»Chief Ryder«, meinte Phil stirnrunzelnd. »Sie wissen genauso gut wie ich, dass unsere Agents Informanten aufbauen. Bei dem Prozess lässt man schon mal jemanden auf freien Fuß, um an die ganz großen Fische heranzukommen.«

»Natürlich weiß ich das, Inspektor Decker, doch wenn das der Fall ist, dann besteht Detroits kriminelle Elite nur noch aus Informanten«, erwiderte Ryder in strengem Ton und ich griff ein, um das Gespräch nicht eskalieren zu lassen.

»Ist es wirklich so schlimm, Chief?«, fragte ich, und meine Worte klangen alles andere als verharmlosend.

»Sonst wäre ich nicht hier. Sehen Sie, bei der Vielzahl der Fälle ist es nicht mehr zu vertreten, dass ich darüber schweige. Doch bevor ich mich an meine Vorgesetzten wende und die Sache früher oder später zu einem Politikum wird, dachte ich, es ist besser, erst einmal mit John zu sprechen. Dementsprechend ist diese Unterhaltung inoffiziell.« Chief Ryder sah Mr High an und nickte wieder.

»Auch wenn Sie es nicht direkt aussprechen, Sie lassen immerhin damit anklingen, dass die FBI Field Offices mit Korruption zu tun haben!« Phil hatte wie immer kein Blatt vor den Mund genommen und schien alles andere als begeistert über die Vorwürfe gegen unsere Kollegen im Norden.

»Langsam, Phil«, mischte sich Mr High jetzt ein. »Es ehrt Sie, dass Sie FBI-Agents verteidigen, doch ich kenne Deputy Chief Ryder lange genug, um zu wissen, dass er keine leichtfertigen Anschuldigungen machen würde.« Dann sah er auf Ryder. »Kelvin, ich bin froh, dass du mit der Sache zu mir gekommen bist. Zu Inspektor Cottons und Deckers Aufgabengebiet gehört auch, interne Revisionen durchzuführen. Sie beide werden sich sofort darum kümmern. Besuchen Sie die entsprechenden Field Offices, prüfen Sie die Fälle des letzten Jahres und sehen Sie sich das Personal an. Es wird als Routineüberprüfung deklariert, die ausnahmsweise einmal am Anfang des Jahres stattfindet. Ich erwarte, dass Sie mit Fingerspitzengefühl vorgehen, aber wenn es sein muss, auch mit der entsprechenden Härte, denn als Inspektoren sind Sie weisungsberechtigt. Man wird Sie nicht mit offenen Armen empfangen, das ist Ihnen sicher klar.« Mr Highs Stimme hatte einen außergewöhnlich offiziellen Ton angenommen und er blickte streng auf uns.

»Natürlich, Sir«, erwiderte Phil professionell.

»Gut, Jerry, geben Sie mir Ihre beiden aktuellen Fälle zurück, ich werde das delegieren. Ach, und noch etwas: Dieses Gespräch bleibt vorerst in diesem Raum.«

»Sir, was ist mit dem Chicago Office? Es gehört zur Field Operation Section Midwest«, warf ich noch schnell ein.

»Ich spreche mit Assistant Director Segal. Ich denke, er hat nichts dagegen, wenn Sie die Revision dort mit übernehmen.«

***

Nachdem Deputy Chief Ryder uns die sogenannten Problemfälle ausgehändigt hatte, saßen Phil und ich wieder in meinem Büro. Wir würden uns die Vorgänge nach und nach ansehen und hatten genug Zeit dafür, sobald wir unterwegs zu den einzelnen Außenstellen waren. Ich grübelte immer noch, denn wenn es wirklich stimmte, was die zuständigen Police Detectives ihrem Internal Affairs Deputy mitgeteilt hatten, dann war etwas ganz gewaltig faul in den entsprechenden FBI Offices.

»Auf den ersten Blick macht das alles keinen Sinn«, murmelte Phil missmutig. »Ich meine, wenn einer von unseren Leuten sich wirklich schmieren lässt, dann doch nicht so viele, und es sind gleichzeitig vier der Bureaus betroffen. Außerdem sind hier nicht nur Verdächtige freigekommen, es wurden auch einige Kriminelle verhaftet, und denen steht nun der Prozess bevor.«

»Stimmt, die ganze Sache ist mysteriös. Lass uns nicht weiter spekulieren, ich spreche jetzt erst einmal mit den Special Agents in Charge in Ohio und dem Detroit Office und melde uns an. Dann kann Dorothy für uns die Reise planen«, erwiderte ich und sah auf Phils argwöhnisches Gesicht. »Was?«, schob ich hinterher, denn ich kannte den Blick.

»Hältst du es für clever, uns anzumelden?«

»Was meinst du?«

»Wenn wir schon eine Art interne Revision durchführen, dann sollten wir es auch so tun wie die Ratten, für die man uns halten wird. Nämlich urplötzlich und ungebeten, wie Ungeziefer«, sagte Phil und grinste.

»Ratten?«, fragte ich und schüttelte den Kopf.

»So werden die von der Internen normalerweise genannt. Ich hätte nie gedacht, selbst einmal solch eine Rolle zu spielen, doch das gehört wohl zum Job eines Inspektors auch dazu«, erklärte er und ich dachte über seinen Vorschlag nach.

»Vielleicht hast du recht, so ein gewisses Überraschungsmoment kann nicht schaden. Doch ist das nicht zu auffällig?«, fragte ich eher mich selbst als Phil.

»Nein, wir sind die neuen Inspektoren und fahren eine härtere Gangart. Wir melden uns nicht an, wir erscheinen. Man wird uns zwar hassen, wenn wir unsere Nase in alles reinstecken, aber dafür muss der zuständige Special Agent in Charge wenigstens nicht drei Tage lang eine offizielle Präsentation für uns vorbereiten.«

»Na gut, dann machen wir das so. Ich habe fast das Gefühl, du freust dich ein wenig darauf, so wie du grinst«, sagte ich und stand auf, um mit Dorothy über die Reisepläne zu sprechen. Auch Phil erhob sich, sah mich eindringlich an und schüttelte sehr vehement den Kopf.

»Das interpretierst du ganz falsch, Jerry: Ich hasse es, eine Ratte zu sein.«

***

»Hallo, Donny, hier ist Maureen. Entschuldige, dass ich dich so spät störe, aber ich mache mir langsam Sorgen. Dennis ist immer noch nicht zurück und ich kann ihn nicht auf seinem Handy erreichen.« Ihre Stimme war ein wenig panisch. »Wieso bist du nicht im Einsatz und wo ist mein Mann?« Donovan Logan war reichlich irritiert. Sein Partner Dennis hatte heute genau wie er selbst keinen Dienst, beide waren noch nicht einmal auf Rufbereitschaft. Er überlegte kurz, was er sagen sollte. Wenn Dennis nicht zu Hause war und Maureen angelogen hatte, dann steckte wahrscheinlich eine Frau dahinter. Dabei war Dennis eigentlich nicht der Typ Ehemann, der sich Seitensprünge erlaubte.

»Donny, bist du noch dran?«

»Ja, Maureen. Ähm, ich weiß es nicht, ich habe heute keine Bereitschaft, er muss mit einem anderen Partner unterwegs sein«, log er sie an und überlegte, wie er das für Dennis hinbiegen konnte. »Pass auf, Maureen, du bleibst jetzt ganz ruhig, du weißt doch, wie es ist, wenn wir einen Einsatz haben. Ich rufe den Leiter an und versuche herauszubekommen, wo er ist. Okay?«

»Aber ich verstehe das nicht, er hatte noch nie einen anderen Partner als dich. Ich dachte immer, so etwas macht ihr nicht beim SWAT«, erwiderte sie.

»Aber natürlich, denk doch an Urlaub und an die Feiertage, da wechseln wir doch auch öfters«, versuchte er sie zu beruhigen. »Pass auf, ich kümmere mich darum und rufe dich zurück.«

»Na gut, danke dir, bis später«, sagte sie und legte auf.

Donny runzelte die Stirn. Wo zum Teufel konnte Dennis stecken? Wenn er bei einer anderen Frau war, dann würde er irgendwann nach Hause kommen, dennoch vermochte sich Donny das immer noch nicht vorzustellen.

Dennis war im vergangenen Jahr durch die Hölle gegangen: Die Nierentransplantation seiner fünfjährigen Tochter war in letzter Minute erfolgt. Es hatte sich nur um Stunden gehandelt und Maureen und er hätten Megan verloren. Doch dann war das Wunder geschehen: Ein kürzlich verstorbenes Mädchen in Megans Alter hatte die richtigen Spenderwerte.

Immer noch musste die Kleine sehr teure Medikamente nehmen, doch sie würde irgendwann ein normales Leben führen. In dieser ganzen Situation war Dennis wie ein Fels in der Brandung gewesen und hatte nie aufgegeben. Warum zum Teufel sollte er jetzt anfangen, Maureen zu belügen?

Donny ergriff wieder das Telefon. Er plante seinen Einsatzleiter anrufen, um sicherzustellen, dass Dennis nicht doch ungewöhnlicherweise eingesetzt worden war. Danach würde er bei jedem der Kollegen ihres SWAT-Teams nachfragen. Es bestand immer noch die Möglichkeit, dass Dennis zu einem der Kollegen und Freunde gefahren war, um ein wenig zu Hause rauszukommen.

***

Am Dienstagabend saßen Phil und ich um kurz vor sechs in einem United Airlines-Flug von Washington nach Cincinnati Ohio. Es war eine kleine Maschine und nur ein kurzer Flug. Dementsprechend lange hatten wir rumdiskutieren müssen, bis unsere Waffen im Tresor hinter dem Cockpit verstaut waren.

Wie es schien, war die Besatzung es nicht gewohnt, Federal Marshalls oder FBI-Beamte an Bord zu haben. Die beiden Field Offices in Ohio lagen nicht in der Hauptstadt Columbus, sondern in Cincinnati und Cleveland. Wir planten mit Cincinnati anzufangen und dann mit dem Wagen via Columbus hoch nach Cleveland zu fahren.

Deputy Ryder hatte uns für Donnerstag einen vertraulichen Termin mit dem Lieutenant des Columbus Police Department arrangiert. Den wollten wir während unseres Stopover in Ohios Hauptstadt wahrnehmen, um noch mit den Leitern der Polizeieinsätze der wichtigsten Fälle persönlich zu sprechen.

»Nicht gut«, meinte Phil, rümpfte die Nase und klappte die Washington Post zu. »Für Samstag wird eine Sturmfront für den gesamten Norden erwartet. Die zieht über New York rein und wandert weiter Richtung Osten. Bis Montag soll sie Chicago erreicht haben. Massenhaft Schnee, hoffentlich kommen wir Samstagmorgen mit dem Flieger noch von Cleveland nach Detroit.«

»In Cleveland können sie mit Schnee umgehen, den haben die durch den Eriesee jedes Jahr. Erst wenn der See zugefroren ist, hört der Schneefall langsam auf. Ich denke, der Flughafen wird so schnell nicht schließen. Da mach ich mir eher Gedanken über Detroit«, erwiderte ich.

Phil beugte sich runter und zog den Lederrucksack, den er seit Neuestem mit sich herumschleppte, zwischen den Beinen hervor, suchte den Laptop heraus und schaltete ihn an. Da die Business Class nur mäßig besetzt war, konnten wir über die Fälle sprechen, ohne zu flüstern.

»Der wohl für die Polizei ärgerlichste Einsatz passierte im Juni letzten Jahres. Die Drogenfahndung des Police Department hatte schon seit Monaten einen V-Mann undercover, es sollte ein Riesendeal abgezogen werden: Methamphetamin im Wert von mehreren Millionen Dollar war nach Columbus unterwegs. Das Police Department wusste nicht genau, wie es transportiert werden sollte, hatte jedoch durch ihren Insider einen Übergabeplatz und auch die Zeit erfahren. Man wartete verdeckt in der Nähe einer Lagerhalle, in der sich ein gewisser Timothy Dunbar, mutmaßlich einer der Drahtzieher, mit seinen Leuten aufhielt. Auch der V-Mann befand sich bei den Zielpersonen. Alles war in Position und erwartete einen Transporter, Lkw oder einen anderen Wagen. Plötzlich fahren unsere Leute mit voller Beleuchtung zur Halle und ziehen die ganz große Nummer ab. Mit Megaphonen forderten sie alle auf, das Gebäude zu verlassen«, fasste Phil mit seinen Worten den Einsatz zusammen.

»Und dann?«, fragte ich ungeduldig.

»Nichts dann! Das Team des Police Department hat sich vor Ärger wahrscheinlich in den Hintern gebissen – hätte ich jedenfalls, wenn die Kollegen mir so in die Parade gefahren wären.«

»Meine Güte, Phil, geht das auch ein bisschen weniger blumig?«, fuhr ich ihn an.

»Jetzt stell dich nicht so an«, erwiderte er trotzig. »Wenn wir unseren Agents gegenüberstehen, lasse ich den Anzug schon raushängen, doch mit dir rede ich nicht, als ob ich einen Stock verschluckt hätte.« Dabei sah er mich eindeutig an und ich seufzte nur. »Also ein Fahrzeug mit dem Stoff kam nie an, was auch kein Wunder war, da der Hof mit Einsatzwagen geradezu überfüllt war. Selbst der dümmste Dealer wäre einfach weitergefahren.«

»Was ist mit dem Geld, Dunbar muss es doch bei sich gehabt haben?«

»Ja, aber es ist nicht rechtswidrig, ein paar Millionen Dollar spazieren zu führen, solange das Geld sauber ist. Im Einsatzbericht der Polizei steht, dass Dunbar und seine Freunde vom FBI verhaftet wurden. Das Field Office sah keine Notwendigkeit, den Einsatzleiter des Police Department weiter zu informieren. Dunbar tauchte aber am nächsten Tag schon wieder bei seinem Haus auf. Einige Tage später wurde der V-Mann der Polizei von Unbekannten zusammengeschlagen. Es gab keine Beweise gegen Dunbars Gang, doch nachdem man ihn verletzt in einer Seitenstraße zurückgelassen hatte, hatte ihn einer der Angreifer als Bullenschwein bezeichnet. Damit war er von irgendjemand enttarnt worden. Er arbeitet mittlerweile wieder beim Los Angeles Police Department, wo man ihn ursprünglich angefordert hatte.«

»Haben wir noch einen Fall, der so spektakulär ist?«, fragte ich und wunderte mich, wie es zu dieser Eskalation zwischen dem FBI und der Polizei hatte kommen können. Doch bevor ich nicht die Version unserer Kollegen gehört hatte, wollte ich mir keine Meinung bilden.

»Im September war eine Großrazzia auf dem Straßenstrich in der Nähe der Parsons Avenue geplant. Dort sollten sich die meisten Prostituierten eines bestimmten Zuhälters befinden, der sich schon lange auf der Liste des Police ...

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