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Jerry Cotton - Folge 3008

Mordgeflüster

»Ich glaube, ich habe genug gehört«, sagte der Mann mit der Narbe im Gesicht und lächelte diabolisch. »Zeit, das hier zu beenden.«

Der blutüberströmte Mann, der vor ihm gefesselt auf einem Stuhl hing, schaffte es kaum, seinen Kopf zu heben. »Verfluchter Hund, ich wäre gern dabei, wenn sie dich erwischen und fertig machen.«

Der Mann mit der Narbe lächelte wieder. »Dank deiner Hilfe wird es dazu nicht kommen. Aber ich denke, unsere fruchtbare Zusammenarbeit endet hier. Ich habe mich um andere Dinge zu kümmern.«

Er machte zwei Schritte zurück, griff in seine Jacke und holte eine Pistole mit einen Schalldämpfer heraus. Dann richtete er die Waffe auf ihn und drückte ab. Brad Filler war sofort tot.

»Puh, irgendwie frage ich mich, ob das eine so gute Idee war«, sagte Phil, nachdem wir das Gebäude des FBI Field Office Miami Beach verlassen hatten. »Bei der hochsommerlichen Hitze sollte man lieber am Pool liegen als Verbrecher zu jagen.«

Phil hatte recht. Es war heiß und schwül, typisch für Florida im Hochsommer.

Phil und ich hatten einen Grund, hier zu sein, einen guten Grund. Im Laufe der letzten Monate war es den Field Offices in Florida gelungen, insgesamt sieben Ghosts, verdeckte Ermittler, in das berüchtigte kolumbianische Drogenkartell Sombra einzuschleusen. Dadurch erhielt das FBI außergewöhnlich detaillierte Informationen über die Aktivitäten des Sombra-Kartells auf amerikanischem Boden. Das bedeutete, dass sich uns die einzigartige Gelegenheit bot, den Aktivitäten dieser Organisation in den USA ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Phil und ich waren vor gut einer Woche in Miami angekommen, um die Aktivitäten der beteiligten Field Offices zu koordinieren. Mit von der Partie waren Jacksonville, Tampa und Miami Beach. Der Plan war, einen groß angelegten Schlag gegen das Kartell zu führen. Wir wollten die Lieferanten, die hiesigen Kontaktmänner und die großen Verteiler aus dem Verkehr ziehen, alles in einer Nacht.

Im Moment waren wir mit den umfangreichen Vorbereitungen beschäftigt. Insgesamt würden rund zweihundert Agents von DEA und FBI an mehr als einem Dutzend Orten im Einsatz sein – ein riesiges Aufgebot an Manpower. Ein Plan, bei dem höchste Geheimhaltung einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg war. Denn wenn das Sombra-Kartell von unseren Aktivitäten Wind bekommen sollte, war der Erfolg der gesamten Operation gefährdet.

»Den Weg zum Wagen wirst du schon noch durchhalten«, sagte ich. »Ein bisschen Schweiß hat noch niemanden umgebracht. In Washington musst du Geld dafür bezahlen, um in der Sauna so schwitzen zu können.«

»Ist schon klar«, erwiderte Phil. »Aber ich habe das Gefühl, als müsste ich mich mindestens vier Mal am Tag duschen. Nur dass dazu keine Zeit ist. Ich weiß nicht, wie die Kollegen hier damit klarkommen.«

Ich grinste. »Wir sind hier und wir haben einen Job zu erledigen. Da wird uns auch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen. Die vielen Touristen hier kommen alle nur wegen des schönen Wetters in diese Gegend.«

Als wir kurz darauf den Wagen erreicht hatten und die Klimaanlage ihre Arbeit aufnahm, atmete Phil auf. »Puh, das ist schon besser, viel besser. Fahren wir los. Bis zu dem Restaurant, das uns empfohlen wurde, ist es ja nicht weit.«

Ich nickte wortlos und reihte mich in den Verkehr ein. Die Fahrt dauerte nur gut zehn Minuten, dann hatten wir den Parkplatz des Restaurants erreicht.

Phil schaute sich um. »Natürlich, hier gibt es kein bisschen Schatten, nur ein paar Palmen, mit wenigen Blättern. Der Wagen wird in ein paar Minuten zur Sauna werden. Vielleicht sollten wir den Motor und die Klimaanlage laufen lassen.«

Ich warf ihm einen zweifelnden Blick zu und parkte den Ford Interceptor Stealth. Wir stiegen aus und beeilten uns, durch die schwülwarme Luft ins Restaurant zu kommen. Die Luft dort war, wie erwartet, angenehm temperiert.

Eine freundliche Kellnerin mit südländischem Aussehen begrüßte uns und führte uns zu einem freien Tisch am Fenster.

Ich schaute mich um. Fast alle Tische des Restaurants waren besetzt. Die Gäste stellten einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung Floridas dar. Während die Weißen noch in der Überzahl waren, gab es viele Afroamerikaner und Latinos. Als FBI-Agent achtete ich auch auf verdächtige Personen, wobei mir nichts auffiel. Die Menschen waren anscheinend nur hier, um zu essen. Das Restaurant war auch nicht als Treffpunkt krimineller Personen bekannt, ansonsten wäre es uns sicher nicht von einem FBI-Agent empfohlen worden.

»Na, mal sehen, was es hier Gutes gibt«, sagte Phil und schlug die Speisekarte auf, wobei ihm das Wasser im Mund zusammenlief. »Hm, das sieht gut aus. Teilweise recht ausgefallen, wobei … ich glaube, ich verzichte auf Experimente und genehmige mir einen saftigen Hamburger.«

Ich schaute ihn an. »Wenn ich mich recht erinnere, ist das in etwa die Aussage, die du gestern beim Essen gemacht hast. Aber was soll’s, dem schließe ich mich gerne an.«

***

Für das Essen ließen wir uns Zeit. Das nächste Meeting war erst später geplant. Davon abgesehen gingen die Uhren hier anders als in Washington. Man ließ sich für alles mehr Zeit. Das hatte wohl mit dem Wetter zu tun.

Als Phil gegessen hatte, ging er auf die Toilette. Ich schaute mich um. Ein paar Minuten später hörte ich einen Aufschrei. Ich drehte mich sofort in die Richtung, aus der der Schrei gekommen war, und sah Phil, der vor einer attraktiven Dame stand, die erschrocken dreinblickte. Auf ihrem Kleid befand sich ein großer Fleck. Ich vermutete, dass sie mit Phil zusammengestoßen war und der Fleck auf ihrem Kleid daher rührte.

Einen Augenblick überlegte ich, ob es nötig war aufzustehen. Phil schien mit der Situation gut klarzukommen. Ich schaute mich um. Die Gäste nahmen kurz von der Szene Notiz und wandten sich dann wieder ihren Gesprächen oder Speisen zu.

Phil unterhielt sich mit der Frau, die wirklich bezaubernd aussah. Sie hatte mittellanges, schwarzes Haar, schön gebräunte Haut und sah umwerfend aus. Ihre Figur hätte mit der einer griechischen Göttin konkurrieren können und ihre Bewegungen waren voller Anmut. Ich war, ehrlich gesagt, beeindruckt.

Die beiden schienen sich gut zu verstehen. Zumindest nahmen sie sich Zeit für eine ausgiebige Unterhaltung. Phil warf mir nur kurz einen Blick zu, der sagte, dass es länger dauern könnte. Ich nickte bestätigend und beobachtete nur. Die beiden nahmen am Tisch der Dame Platz und unterhielten sich etwa zehn Minuten, bevor Phil wieder aufstand, sich verabschiedete und zurück zu unserem Tisch kam.

»Eine tolle Frau«, waren seine ersten Worte an mich.

»Ja, sie macht einen reizenden Eindruck«, sagte ich. »Hat dich wohl ganz schön erwischt.«

Er schaute verwirrt drein. »Erwischt? Nein, das ist zu viel gesagt, obwohl … Puh, bin ein wenig außer Atem. Das kam etwas überraschend.«

»Sie scheint nett zu sein. Sieht auf jeden Fall gut aus. Werdet ihr euch wiedersehen?«

Phil nickte. »Klar, natürlich, ich meine, darüber haben wir gar nicht gesprochen. Vielleicht sollte ich eben noch mal zu ihr gehen und das klären.«

»Moment«, sagte ich ruhig und stoppte seinen Versuch, sich zu erheben. »Hast du ihre Nummer? Oder sie deine?«

»Sowohl als auch«, antwortete Phil.

»Gut, dann könnt ihr ja telefonieren«, sagte ich.

Er schaute mich an. »Du hast gut reden. Schließlich hast du ihr nicht in die Augen geschaut, diese geheimnisvollen, schönen Augen. Aber ich weiß, was du meinst. Okay, ich komme erst mal wieder runter. Wollen wir gehen?«

Ich nickte. »Ja, gleich, nachdem wir gezahlt haben.«

Die Kellnerin kam auf mein Zeichen an unseren Tisch und wir zahlten. Phil war mit dem Trinkgeld besonders spendabel. Das war sicher seiner Verfassung zu verdanken, nicht dem guten Essen. Ich bemerkte das, ohne darauf einzugehen.

Als wir zurück zum Wagen gingen, war die unbekannte Schönheit verschwunden. Auch Phil versuchte vergeblich, sie ausfindig zu machen.

»Wie heißt sie denn?«, fragte ich, nachdem wir in den Wagen gestiegen waren.

»Ava, Ava Walden«, antwortete Phil.

»Und welche Visitenkarte hast du ihr gegeben?«, wollte ich wissen. »Die von FBI-Inspektor Decker?«

Er schüttelte den Kopf. »Nein, die neutral gehaltene. Ich wollte sie weder beeindrucken noch erschrecken. Du weißt ja, die ersten Momente einer Beziehung können für den weiteren Verlauf entscheidend sein.«

»Beziehung?«, erwiderte ich. »Du bist ja schon ganz schön weit. Vielleicht solltest du dich ein wenig zurückhalten. Nicht, dass ich es dir nicht gönnen würde, aber ich möchte dich nicht an meiner Seite haben, wenn es nicht klappt.«

»Keine Sorge«, winkte Phil ab. »In dem Fall werde ich meinen Frust an den Mitgliedern des Kartells auslassen, nicht an dir.«

»Na dann«, sagte ich und fuhr los.

***

Zwei Stunden, nachdem wir im Field Office Miami Beach angekommen waren, fand die nächste Konferenz statt. Neben uns waren die Leiter der drei Field Offices in Florida anwesend sowie einige der Kontaktpersonen zu den Ghosts.

Es war ein geheimes Treffen und wir hatten alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um dafür zu sorgen, dass es so blieb. Entsprechend trafen wir uns in einem speziell abgeschirmten Raum. Alle Anwesenden hatten ihre Handys und anderen elektronischen Geräte abgegeben. Und natürlich war der Raum zuvor auf Wanzen untersucht worden.

»Herzlich willkommen«, begrüßte der Special Agent in Charge Dan Whiteman, Leiter des Field Office Miami Beach, die Anwesenden. »Ich begrüße auch die Kollegen aus Jacksonville und Tampa und natürlich die Inspektoren Jerry Cotton und Phil Decker, an die ich das Wort weitergeben möchte.«

Die Anwesenden nickten.

»Vielen Dank«, sagte ich. »Dies ist das dritte und noch nicht das letzte Meeting dieser Art. Der entscheidende Tag rückt näher und wir müssen weitergehende Schritte ergreifen. Hier in Miami Beach machen wir gute Fortschritte. Wie sieht es in Jacksonville und Tampa aus?«

Ich richtete meine Augen auf Brad Heber, den Leiter des Field Office Tampa.

Er räusperte sich. »Recht gut. Bis jetzt läuft alles nach Plan. Wir bekommen aktuelle Informationen von unseren Ghosts, mit denen wir die Planung weiter vorantreiben können. Bisher deutet nichts darauf hin, dass das Kartell von unserem Plan Wind bekommen hat.«

»Das ist einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der Aktion«, sagte ich und wandte mich an Special Agent in Charge Frank Fairlane. »Und was ist mit Jacksonville?«

SAC Fairlane war ein leicht korpulenter Mann, dem man den Job des Leiters eines Field Office auf den ersten Blick nicht zugetraut hätte. Aber er hatte genau die Qualifikationen, die man dafür benötigte.

»Bei uns läuft alles wie am Schnürchen«, sagte er. »Nur einer der Ghosts stammt aus unserer Gegend, und da gibt es nichts Auffälliges zu vermelden. Bisher sind, wie besprochen, nur die Personen hier im Raum eingeweiht. Und so wird es auch bleiben, bis kurz vor dem Einsatz in unserem Gebiet. Ich habe dafür gesorgt, dass die Arbeitspläne umgestellt wurden, sodass wir die nötigen Einsatzkräfte zur Verfügung haben werden, wenn es losgeht.«

»Das ist gut«, sagte ich und schaute zu SAC Whiteman, der nicht weit von mir entfernt saß.

Er war ein gut aussehender Mann von Anfang vierzig, der auch im Fernsehen oder auf der großen Leinwand ein gutes Bild abgeben würde. Seine Haare lagen perfekt, und wenn er einen mit seinen grauen Augen anschaute, wusste man, dass er einiges auf dem Kasten hatte.

»Insgesamt gehen die Vorbereitungen auch bei uns voran«, berichtete er den Anwesenden. »Auch wir bekommen von unseren Ghosts Informationen. Bis auf einen, der sich seit einigen Tagen nicht gemeldet hat. Ich denke jedoch nicht, dass das ein Grund zur Beunruhigung sein sollte. Wir alle kennen die Situation, in der sich verdeckte Ermittler befinden, und wissen, dass sie nicht einfach zum Handy greifen und uns anrufen können.«

Einige der Anwesenden lächelten verhalten.

»Wer ist der Kontaktmann dieses Ghosts?«, fragte Phil.

»Das bin ich, Sir«, meldete sich ein junger Agent von Ende zwanzig. »Special Agent Jason Dooric.«

Phil schaute ihn an. »Wann war der letzte Kontakt?«

»Vor vier Tagen«, antwortete Agent Dooric. »Er hat mir eine Nachricht zukommen lassen. Das können Sie in meinem Bericht nachlesen. Nichts, was auf irgendwelche Schwierigkeiten hindeutet. Er ist in einer relativ hohen Position beim Kartell und hat selten Gelegenheit, Kontakt aufzunehmen. Sobald ich etwas von ihm höre, informiere ich Sie natürlich sofort.«

Phil nickte. »Ja, machen Sie das.«

Anschließend gingen wir ins Detail. Wir legten die Orte fest, an denen wir zuschlagen wollten. Durch die Arbeit unserer verdeckten Ermittler waren seit dem letzten Meeting zwei weitere Einsatzorte hinzugekommen: eine Lagerhalle im Norden von Miami, in der das Kartell Drogen und Waffen untergebracht haben sollte, und ein Pub in der Nähe von Tampa, der als Umschlagplatz von Drogen genannt worden war.

»Das erfordert zusätzliche Einsatzkräfte«, sagte Brad Heber. »Müssen wir davon ausgehen, dass bis zum Tag X noch weitere Einsatzorte hinzukommen?«

Ich nickte. »Zumindest sollten wir darauf vorbereitet sein. Es ist mir lieber, wir mobilisieren zu viele Agents als zu wenige.«

Die Besprechung dauerte noch zwei Stunden. Dann verabschiedeten wir uns von den Anwesenden. Dan Whiteman und seine Leute blieben im Gebäude, die anderen machten sich auf den Weg zurück nach Tampa beziehungsweise Jacksonville.

»Ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache«, meinte Phil gut gelaunt. »Wir werden dem Sombra-Kartell einen herben Schlag verpassen. Die werden es sich zweimal überlegen, ob sie noch mal auf amerikanischem Boden aktiv werden.«

»Ja, die Sache sieht gut aus«, sagte ich. »Dabei darf man nicht vergessen, wie lange schon daran gearbeitet wird. Und auch nicht die Ghosts, die ihr Leben riskieren, um uns mit Informationen zu versorgen.«

»Ja, sie sind die wahren Helden«, stimmte Phil zu. »Wahrscheinlich sind es aber wieder die weiter oben in der Hierarchie befindlichen Führungskräfte, die den Ruhm einheimsen werden, wenn die Sache gut läuft.«

»Also wir«, meinte ich grinsend.

Phil lächelte. »Ja, stimmt. Manchmal vergesse ich, dass wir hier nicht als Special Agents tätig sind. Aber wie auch immer, auch wenn wir die Aktion koordinieren, die meiste Arbeit haben andere. Ihnen sollte auch das entsprechende Lob zuteil werden.«

»Dafür werden wir sorgen«, sagte ich.

Ich schaute auf die Uhr. Es war kurz nach neun. »Wir sollten Feierabend machen. Wollen wir noch was trinken gehen?«

»Bei uns im Hotel gibt es eine nette Bar«, antwortete Phil. »Die haben auch ein paar Kleinigkeiten zu essen. Dann haben wir es nach dem Essen nicht mehr weit.«

»Bin dabei«, sagte ich.

***

Wir verließen das Büro, das man uns zur Verfügung gestellt hatte, und verabschiedeten uns von Dan Whiteman. Er wollte noch weiterarbeiten. Als SAC hatte er neben dem geplanten Großeinsatz noch andere Aufgaben, sozusagen das Tagesgeschäft.

»Machen Sie aber nicht mehr zu lange«, sagte Phil. »Wir brauchen Sie morgen fit und munter.«

Whiteman lächelte. »In Ordnung, Inspektor. Wobei ich anmerken muss, dass Sie sich ein wenig wie meine Ex-Frau anhören.«

»Kann vorkommen«, sagte ich grinsend.

Wir verabschiedeten uns und verließen das Gebäude.

Die Fahrt zum Hotel dauerte knapp zwanzig Minuten. Dort angekommen, meldeten wir uns bei den beiden FBI-Agents, die man zu unserem Schutz abgestellt hatte und die im Hotel Posten bezogen hatten.

»Agent Delany, Agent Forester, guten Abend«, begrüßte Phil sie.

Ich nickte ihnen nur wortlos zu. Sie erwiderten den Gruß förmlich.

»Irgendwelche ungewöhnlichen Vorkommnisse?«, fragte Phil Agent Delany, einen hochgewachsenen Afroamerikaner mit tiefer Bassstimme.

Der schüttelte den Kopf. »Nein, Inspektor, nicht wirklich. Hauptsächlich Geschäftsleute hier im Hotel. Von denen hat sich keiner auffällig verhalten.«

»Umso besser«, erwiderte Phil. »Inspektor Cotton und ich werden noch einen Abstecher ins Restaurant machen und dann in unsere Zimmer gehen – nur, damit Sie Bescheid wissen.«

»Na, dann guten Appetit«, sagte der Agent.

Wir gingen in die Bar, die sich im Erdgeschoss des Gebäudes befand. Es war nicht viel los. Gut ein Dutzend Gäste saßen an den Tischen und der Bar. Die meisten sahen wie Geschäftsleute aus und trugen Anzüge.

»Und? Woran denkst du?«, fragte ich Phil, nachdem wir bestellt hatten.

Phil lächelte und schaute mich an. »Ist das so offensichtlich?«

»N

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