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Jerry Cotton - Folge 3007

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Das Netz der schwarzen Witwe
  4. Vorschau

Das Netz der schwarzen Witwe

Earl Turbin sah mit eigenen Augen, wie zwei Motorboote auf einen Trampfrachter zurasten und Männer mit Sturmgewehren sich zum Entern bereit machten.

»Sind das Piraten?«, fragte Allen Stamper.

Er war einer von fünf Managern, die Turbin und seine Jacht gechartert hatten. Es hätte ein netter Ausflug zu den Bahamas werden sollen – und nun gerieten sie mitten in einen Überfall auf hoher See. Earl Turbin löste sich aus seiner Erstarrung und war mit einem Satz am Ruder.

»Wir alarmieren die Coast Guard, sobald wir außer Sichtweite sind«, stieß er hervor.

Das Knattern der ersten Salven ließ den Skipper zusammenzucken.

Der Stückgutfrachter Georgia Star hatte fast zwei Drittel der Strecke von Miami nach Savannah geschafft, als Doug Burley von dem Matrosen am Radarschirm gerufen wurde. Der Steuermann lehnte an der Konsole mit dem Joystick für die Steuerungsanlage und nippte gedankenverloren am heißen Kaffee.

»Zwei Objekte nähern sich sehr schnell unserer Position«, meldete der Matrose.

Burley krauste die Stirn und schaute automatisch hinaus in die Dunkelheit des Atlantiks. Mit bloßem Auge war jedoch nichts zu erkennen. Mit drei langen Schritten war er neben dem Matrosen. Sein Blick erfasste die Lichtpunkte auf dem Radarschirm, von denen ihm drei bekannt waren. Zwei gehörten zu Containerschiffen auf östlicher Position zur Georgia Star und die dritte Anzeige gehörte zu einer Charterjacht, die auf dem Weg zu den Bahamas war.

Burley konzentrierte sich daher sofort auf zwei kleine Lichtpunkte, die sich mit hoher Geschwindigkeit einer Position näherten, an der sich der Stückgutfrachter in wenigen Minuten befinden würde.

Doug Burley tauschte einen Blick mit dem Matrosen, der fragend die Augenbrauen hob. Er gehörte zum Kreis der Eingeweihten, die über die spezielle Fracht der Georgia Star informiert waren.

»Gib eine Warnung durch. Ich will keine bösen Überraschungen erleben«, entschied sich Burley.

Der Matrose griff zu einem Handfunkgerät und führte sofort die Anweisung aus. Noch konnte es sich um einen Zufall handeln und der Frachter kreuzte lediglich den Weg zweier Schmuggler, die mit Drogen oder Menschen die Küste von Georgia anliefen. Es war sehr unwahrscheinlich, dass es sich um harmlose Freizeitkapitäne oder Skipper von Charterbooten handelte. Diese hielten generell einen gehörigen Sicherheitsabstand zu den Routen der großen Frachter und Containerschiffe.

Drei Minuten später zeigte sich, dass die Vorsichtsmaßnahmen von Doug Burley zu Recht erfolgt waren. Während eines der starken Motorboote an der Backbordseite längsseits ging und deren Besatzung ohne jede Vorwarnung aus Sturmgewehren auf die erleuchteten Brückenfenster feuerte, raste das zweite Boot an der Steuerbordseite entlang. Im Unterbewusstsein registrierte der Steuermann, wie sich die Drehzahl der Maschinen hörbar verringerte und so die Geschwindigkeit des Frachters abnahm.

»Bastarde! Diese verfluchten Dreckskerle wollen uns tatsächlich entern«, brüllte Burley.

Obwohl die Fenster der Brücke besonders stark waren, um auch heftige Stürme auszuhalten, flogen ihm bereits die Glassplitter um die Ohren. Überall an Deck der Georgia Star bleckten Feuerzungen in der Dunkelheit auf. Die Besatzung zeigte den Angreifern, dass man nicht gewillt war, sich einfach in sein Schicksal zu fügen.

»Scheinwerfer an«, befahl Burley.

Ein Dutzend starker Scheinwerfer flammte auf und tauchte die Szenerie in grelles Licht. Die Angreifer waren für einen Augenblick lang geblendet, was genau der Absicht von Burley entsprach. Über Funk erteilte er knappe Befehle und dann konzentrierte sich das Feuer der M60 auf die Besatzung im Boot an der Backbordseite. Dem Dauerfeuer des Maschinengewehrs konnten die Angreifer wenig entgegensetzen.

Als Doug Burley sich umwandte, um hinaus auf die Nock zu gehen, spürte er einen schmerzhaften Stich an der linken Hüfte. Er fasste dorthin und zog gleich darauf die feuchten Finger zurück, um verblüfft auf das Blut daran zu schauen. Ein Querschläger hatte ihn gestreift und eine tiefe Fleischwunde hinterlassen, die heftig blutete.

»Scheißkerle! Dafür krepiert ihr alle miteinander«, fluchte er.

Burley schluckte den Schmerz hinunter und packte das M16 fester, während er hinaus auf die Brückennock trat. Von hier überwachte er normalerweise das Anlegemanöver im Hafen, aber jetzt sollte ihm die erhöhte Position eine bessere Übersicht über das Geschehen an Bord der Georgia Star ermöglichen.

Trotz der schnellen Gegenwehr war es einigen Angreifern gelungen, das Deck des Stückgutfrachters zu entern. Die Konzentration auf die Backbordseite könnte sich nun als Fehler herausstellen.

»Teilt euch in vier Gruppen auf und säubert das Deck«, ordnete Burley über Funk an.

Auf einmal sah Doug Burley den Schatten eines Mannes, der neben dem Schott auftauchte, durch das man in den Gang zum Maschinenraum kam. Bevor er unterscheiden konnte, ob es einer seiner Matrosen oder ein Angreifer war, verschwand der Mann.

Als er über Funk die Positionen abfragte, erhielt er nur einige Antworten. Drei seiner Männer reagierten nicht. Entweder waren sie mitten in einer Schießerei gebunden oder bereits tot.

Doug Burley musste sich schnell entscheiden. Falls die Angreifer es auf die beiden Stahlbehälter abgesehen hatten, und daran bestanden nach seiner Auffassung wenig Zweifel, musste jemand sie aufhalten. Burley befahl dem Matrosen, allein die Brücke zu sichern. Anschließend eilte er zum nächsten Niedergang und machte sich auf den Weg zum Maschinenraum.

***

Das Coast-Guard-Schiff Boutwell war Teil einer Antidrogenoperation und gleichzeitig die Einheit, die den gemeldeten Koordinaten am nächsten war. Commander Luke Norwood überflog noch einmal die Angaben im Funkspruch, den ihm einer seiner Untergebenen vor drei Minuten in die Hand gedrückt hatte.

»Zwei Motorboote greifen einen Stückgutfrachter an? Das klingt ja wie in einem Kinofilm«, staunte er.

Doch die Angaben kamen von einem seriösen Skipper einer Charterjacht, der sie auf Anfrage gleich zweimal bestätigt hatte. An Bord der Mermaid befanden sich mehrere Manager, die ebenfalls den Angriff beobachtet hatten. Als die Kollegen an Land den betreffenden Stückgutfrachter über Funk zu erreichen versuchten, schlug es fehl. Auf dem Radarbild war jedoch weiterhin das Signal mit allen technischen Angaben zur Georgia Star zu sehen.

Auch wenn Commander Norwood es kaum glauben konnte, befahl er den Kurswechsel. Gleichzeitig ordnete er an, dass der Funker ununterbrochen an einer Verbindung zu dem Stückgutfrachter arbeiten sollte. Doch alle Anstrengungen blieben ohne Erfolg, und als sich das Einsatzboot der Coast Guard endlich dem mit rund zehn Knoten durch den Atlantik stampfenden Frachter näherte, hatte Commander Norwood längst seine Besatzung in volle Alarmbereitschaft versetzen lassen.

Er wollte keinesfalls unvorbereitet in eine bewaffnete Auseinandersetzung geraten, und in diesem Abschnitt des Atlantiks trieben sich regelmäßig gefährliche Schmuggler herum. Seit dem Eingehen der Funknachricht von der Station an Land waren fast zwei Stunden verstrichen und die Morgendämmerung kündigte sich am Horizont an. Noch war es aber tiefschwarze Nacht, durch die ein hell erleuchteter Stückgutfrachter in Richtung Savannah fuhr. Diverse Ferngläser wurden an Bord des Schiffes der Coast Guard an die Augen gehoben. Auch Commander Luke Norwood starrte hinüber zum Deck der Georgia Star. Was er selbst auf diese Entfernung erkennen konnte, ließ alle Zweifel schwinden.

»Shit! Das sieht aus, als wenn Piraten den Frachter mit brutaler Gewalt geentert hätten«, stieß Petty Officer Cassidy hervor.

Norwood schluckte schwer und sammelte seine Gedanken. Er konnte wenigstens drei regungslose Gestalten an Deck liegen sehen. Außerdem wiesen die Aufbauten an diversen Stellen Einschusslöcher auf, die sicherlich nicht von Pistolenkugeln herrührten. Der Anblick erschütterte ihn genauso wie die ganze Besatzung der Boutwell.

Commander Norwood ließ eine Meldung an die Stabsabteilung an Land absetzen, bevor er sich selbst zum Anführer eines Enterkommandos machte. Sein erster Offizier würde in der Zwischenzeit das Kommando über die Boutwell übernehmen. Wenige Augenblicke später näherten sie sich mit drei Booten dem Frachter.

Bevor Norwood ein Team an Deck schicken würde, mussten sie die Georgia Star von allen Seiten überprüfen. Als das Boot mit dem Commander der Boutwell das Heck des Stückgutfrachters umrundet hatte, entdeckten die Männer der Coast Guard einige schwarze Enterseile.

Norwood befahl dem Steuermann, dicht an die Bordwand zu fahren. Er musterte die Vorrichtung an einem der Seile und verstand, wie die Angreifer die Besatzung der Georgia Star hatten überraschen können.

»Das sind elektrische Winden, mit denen man sich hochziehen lässt«, sagte ein Petty Officer.

Fünf Minuten später kletterte Commander Norwood selbst an Deck des Frachters. Seine Männer schwärmten aus und suchten nach möglichen Überlebenden. Der Commander ging mit der Pistole in der Hand über das Deck, beugte sich zweimal zu toten Männern hinunter und beschloss schließlich, der Brücke einen Besuch abzustatten. In seinem Headset vernahm er regelmäßig die Meldungen seines Enterteams und wusste so, dass man bereits vierzehn Leichen entdeckt hatte. An Bord musste ein blutiger Kampf getobt haben.

An der Seite von Commander Norwood betrat Petty Officer Sorensen die Brücke des Frachters.

»Die Besatzung hat sich tapfer gewehrt, Sir«, stellte er fest.

Vor der Konsole mit dem Joystick für die Steuerung der Georgia Star lag ein Mann. Zuerst nahm Norwood an, dass er ebenfalls bereits tot sei. Doch dann hörte er das leise Stöhnen und war mit einem Satz neben dem Schwerverletzten.

»Ich bin Commander Norwood von der Coast Guard. Können Sie mich verstehen?«, fragte er. Sein Blick erfasste zwei große Wunden, eine davon im Rücken. Jemand hatte diesen armen Kerl hinterrücks niedergeschossen. Der Mann versuchte erneut, sich aufzurichten. Der Blick seiner Augen war verschleiert und Norwood konnte nicht erkennen, ob der Verletzte ihn überhaupt zur Kenntnis nahm.

»Bleiben Sie liegen«, sagte er.

Seufzend sank der Sterbende zurück auf das Deck. Seine Linke tastete anschließend über den Boden, bis sie ein Mobiltelefon zu packen bekam. Norwood nahm es ihm ab, während er besänftigend auf den Mann einredete.

»Hilfe ist bereits hier«, versicherte er.

Einer der Rettungssanitäter ging neben dem Commander in die Hocke und setzte dabei seinen Rucksack ab. Norwood überließ ihm die Betreuung des Verletzten. Über Funk wurde er an Deck des Frachters gerufen. Petty Officer Sorensen blieb auf der Brücke. Norwood hastete zu der angegebenen Position in der Nähe eines der Lastkräne. Zwei seiner Männer erwarteten ihn dort und deuteten bei seinem Eintreffen stumm auf ein M60.

»Die Angreifer hatten sogar ein Maschinengewehr dabei?«, fragte der Commander.

Doch dann zeigte ihm einer seiner Männer, wie die schwere Waffe in den Aufbau integriert worden war. Ganz offensichtlich gehörte das M60 zu den Abwehrwaffen der Georgia Star.

»Wenn Sie mich fragen, Commander, ist das hier ein Schmuggelschiff. Warum sollten die sich sonst bis an die Zähne bewaffnen?«, fragte Chief Petty Officer Kramer.

Bevor Norwood antworten konnte, meldete sich sein Erster Offizier über Funk.

»Ein Containerschiff hat ein treibendes Motorboot aufgebracht. An Bord wurden vier erschossene Männer entdeckt, und es gibt Anzeichen dafür, dass mit großem Kaliber auf das Boot gefeuert wurde«, meldete Lieutenant Commander Harper.

Commander Norwood hatte angeordnet, dass nach den beiden Motorbooten gesucht werden sollte, die den Frachter angegriffen hatten. In der Nähe der Georgia Star hatten sie keines ausmachen können. Offenbar hatten sie das erste Boot gefunden. Commander Norwood traf eine schnelle Entscheidung.

»Sagen Sie dem Kapitän des Containerfrachters, dass er ein Prisenkommando auf das Motorboot bringen soll. Die sollen es zu unserem Stützpunkt fahren«, befahl er.

Kaum hatte Harper es bestätigt, meldete sich Petty Officer Sorensen von der Brücke.

»Sie sollten zurückkommen, Commander. Der Typ hier liegt im Sterben und redet wirres Zeug«, teilte er mit.

Also eilte Norwood zurück ins Steuerhaus und schaute dort fragend zu dem Sanitäter. Der schüttelte nur den Kopf. Der Commander ging neben dem Sterbenden in die Knie und sprach ihn an.

»Wie heißen Sie? Gehören Sie zur Besatzung der Georgia Star«, fragte er.

Der Mann wurde von einem Hustenanfall geschüttelt und spuckte Blut auf die Uniform des Commanders. Dann klärte sich sein Blick.

»Der Safe. Im Maschinenraum. Die beiden Stahlbehälter«, stieß er hervor.

Die abgehackten Sätze ergaben für Norwood keinen Sinn. Er beugte sich weiter hinunter und nahm die blutverschmierte Hand des Sterbenden.

»Wie lautet Ihr Name?«, drängte er.

»Burley. Doug Burley. Ich bin der Steuermann. Der Safe …«, erwiderte er.

Dann erschlaffte sein Körper und er verlor das Bewusstsein. Norwood legte die Hand zurück auf den Brustkorb des Steuermanns und erhob sich. Während er sich das Blut am Bein seiner Uniformhose abwischte, fragte er über Funk nach.

»Wurde im Maschinenraum eine Art Safe entdeckt?«

Petty Officer Sorensen tauschte einen Blick mit dem Sanitäter aus. Die Bestätigung ließ nicht lange auf sich warten und verblüffte auch Norwood.

»Wirklich? Und was ist mit den beiden Stahlbehältern?«, hakte er nach.

Seine Männer fanden unweit des geöffneten Safes lediglich einen solchen Metallbehälter, der mit zwei Codeschlössern versehen war. Jetzt hatte Commander Norwood einen Hinweis, worauf es die Angreifer abgesehen hatten. Blieb noch zu klären, was sich in dem Stahlbehälter befand und wohin die überlebenden Angreifer verschwunden waren.

Vorerst konnte Norwood nur ein Prisenkommando an Bord des Stückgutfrachters lassen, damit es das Schiff zum Stützpunkt der Coast Guard steuerte. Er selbst wollte auf die Boutwell zurückkehren und seinem Vorgesetzten einen ersten Bericht über Funk erstatten.

Anschließend würde Norwood sich umgehend ans Protokoll des Einsatzes machen, um möglichst kein Detail zu vergessen. Bevor er das Kommando an Chief Petty Officer Harper übertrug, überprüfte er das Mobiltelefon von Doug Burley. Norwood entdeckte lediglich eine SMS, die ihm allerdings nichts sagte.

»Das dürfte ein Fall fürs FBI sein«, stellte er fest.

Mit diesen Worten schob er das Mobiltelefon in eine Seitentasche seiner Jacke und verließ die Georgia Star.

***

Der Leiter des Field Office in Miami hatte um Unterstützung gebeten. Mr High schickte Phil und mich nach Florida, um bei den Ermittlungen zu helfen. Wir waren am Nachmittag zuvor eingetroffen und von Special Agent Jordan Brackett auf den bisherigen Erkenntnisstand gebracht worden. Es klang wirklich wie eine Piratenstory, die sich allerdings in Wahrheit als blutige Fehde zwischen Gangstern herausgestellt hatte. Brackett zeigte sich erstaunlich unbeeindruckt von unserem Rang und verhielt sich angenehm unaufgeregt.

»Die Spurenlage an Bord der Georgia Star und des aufgebrachten Motorboots ist reichlich chaotisch. Die Techniker arbeiten unter Hochdruck an der Auswertung, aber bislang gibt es mehr Fragen als Antworten«, sagte Jordan Brackett.

»Wie viele der Toten konnten bereits identifiziert werden?«, fragte Phil.

»Wenn die Liste der Besatzung korrekt ist, fehlen drei Matrosen des Stückgutfrachters. Die Fingerabdrücke der anderen Toten wurden sowohl an Interpol als auch an alle mittel- und südamerikanischen Staaten geschickt. Ich rechne jederzeit damit, von dort eine Rückmeldung zu erhalten«, antwortete Jordan.

Im Bericht von Commander Norwood von der US Coast Guard wurde der Verdacht einer Auseinandersetzung zwischen konkurrierenden Schmugglern aufgeworfen. Schon am Vortag hatte sich Jordan Brackett dieser Version angeschlossen und den Namen eines ortsansässigen Gangsterbosses genannt.

»Sie bleiben dabei, dass Diego Martinez seine Finger im Spiel hat?«, fragte ich daher.

»Und ob! Seine Fassade mit der Reederei und den vielen Klubs kauft ihm niemand bei uns ab. Dummerweise gibt es nach wie vor keine handfesten Beweise«, erwiderte Jordan.

Unser Kollege aus Miami kannte seine Pappenheimer, so wie Phil und ich früher in New York. Ich verließ mich auf seine Aussage und rief am Laptop die Daten zu Diego Martinez auf.

»Er hat die Reederei von seinem Vater übernommen und zusammen mit seinem Bruder ausgebaut. Mit dem Gewinn begann er zuerst in Miami und später auch in Savannah sowie anderen Städten entlang der Küste exklusive Nachtklubs aufzubauen. Er gibt regelmäßig Steuererklärungen ab und sein Lebensstil passt zu seinem Einkommen«, zählte ich auf.

Nach außen hin wirkte das Leben und Geschäft von Diego Martinez in keiner Weise verdächtig. In seinen Klubs wurden zwar mehrfach Drogen gefunden und die Kollegen in Savannah hatten einen Callgirl-Ring zerschlagen, der dort in Martinez’ Klub aktiv war, aber der Inhaber selbst konnte nie belangt werden.

»Ich weiß, Jerry. Auch hier im Field Office halten es einige Kollegen für eine fixe Idee von mir. Martinez ist extrem clever und bleibt immer im Hintergrund«, räumte Jordan ein.

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