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Jerry Cotton - Folge 2960

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Korrupte Killer sterben schnell
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

Korrupte Killer sterben schnell

Frank Perlman öffnete den Koffer und entnahm ihm ein Gewehr mit Zielfernrohr und integriertem Nachtsichtgerät. Perlman schob den Gewehrlauf durch die einen Spaltbreit geöffnete Dachluke und legte es auf dem Sims ab. Nachdem er sein Ziel anvisiert hatte, krümmte er langsam seinen rechten Zeigefinger bis zum Druckpunkt. Dann war es nur noch eine Winzigkeit, bis der Schuss erfolgte. Luca Zingarelli wusste vermutlich nicht, was mit ihm geschah. Das Projektil hinterließ ein kleines, rundes Loch in seiner Stirn und ein deutliches größeres bei seinem Austritt aus dem Hinterkopf.

»Da sind ja die Agents Jerry Cotton und Phil Decker«, rief Lieutenant Joseph Coltrane und kam uns mit großen Schritten freudestrahlend entgegen.

Ich schüttelte Coltrane die Hand. »Hallo, Lieutenant. Wie lange ist es her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben?«

»Auf jeden Fall zu lange«, entgegnete Coltrane, der wegen seiner Glatze und der auffälligen Retro-Brille in seinem Revier nur »Kojak« genannt wurde. »Obwohl der Grund unserer Zusammentreffen eigentlich nie Anlass zur Freude gibt. Wann haben wir uns denn das letzte Mal gesehen?«

Phil konnte sich noch genau an das letzte Zusammentreffen erinnern. »Das war beim Mord an Mike Giordano.«

»Natürlich.« Coltrane schlug sich mit der flachen Hand vor die Stirn. »Das war ja der Grund, warum ich Sie in diesem Fall angerufen habe.«

»Was hat Sie bei diesem Mord hier an Giordano erinnert?«, hakte ich nach.

»Der Tote ist Luca Zingarelli, er war der Anwalt der Gambino-Familie. Und damit seinerzeit auch der Anwalt von Giordano. Wir könnten es hier also mit dem organisierten Verbrechen zu tun haben. Und dafür sind Sie ja zuständig.«

»Da liegen Sie richtig, Lieutenant«, entgegnete Phil. »Wenn ich mich recht erinnere, kannten sich die beiden gut und hatten auch privat Kontakt miteinander. Die beiden Frauen sind Schwestern. Und nun auch Witwen.«

Coltrane führte uns zu einem der angrenzenden Gebäude und zeigte auf das oberste Geschoss. »Aus diesem Dachfenster hat der Schütze geschossen. Wir konnten das Gebäude schnell ermitteln, weil ein Passant beobachtet hat, wie Zingarelli vor diesem Gebäude auf ein Taxi gewartet und in Richtung des fließenden Verkehrs gesehen hat. Die Kugel ist in der Stirn eingetreten und direkt über dem ersten Halswirbel ausgetreten«, berichtete Coltrane.

»Können wir uns in dem Haus ein wenig umschauen?«, fragte Phil.

Coltrane nickte und deutete auf den Hauseingang.

»Wer hat Zugang zu dieser Kammer?«, wollte Phil wissen, während ich mich in dem kleinen Raum umsah, in dem einige Reinigungsgeräte aufbewahrt wurden. An der Längsseite des Raumes stand ein Regal mit Putzutensilien.

»Ich habe noch nicht mit dem Hausverwalter sprechen können. Der Doorman hat aber gesagt, dass dieser Raum nur vom Reinigungspersonal benutzt wird«, sagte Coltrane.

»Die Leute machen hier offensichtlich ihre Pausen«, ergänzte ich und deutete auf einen überquellenden Aschenbecher.

»Die Reinigungskolonne leistet offensichtlich ganze Arbeit«, sagte Phil und nahm eine Flasche Jack Daniels vom Regal, die hinter einem Putzeimer stand. »Hier wird äußerlich wie innerlich gereinigt.«

»Ich habe die Leute von der Crime Scene Unit gebeten, ihre Ergebnisse an Sie weiterzuleiten«, sagte Coltrane. »Nun ist es Ihr Fall.«

***

»Nichts«, sagte Phil und schüttelte den Kopf.

Ich nahm den Kaffeebecher vom Wagendach und trank einen Schluck.

»Keine Patronenhülse, keine Fingerabdrücke, keine Zeugen. Wir haben rein gar nichts.«

»Das ist doch was, Phil.«

Mein Partner sah mich ungläubig an.

»Wenn wir absolut keine Spuren finden und es keinen Anhaltspunkt gibt, der uns in irgendeiner Weise weiterhilft, dann können wir davon ausgehen, dass wir es mit einem Profi zu tun haben.«

Phil nickte bedächtig. »Der Tathergang und die Tatausführung sprechen für einen Mann mit Erfahrung. Außerdem liegt es bei dem Opfer nahe, dass ein Profi mit der Sache betraut worden ist. In der Mafia macht sich niemand von den Bossen die Finger schmutzig.«

»Du meinst, er ist aufgrund seiner Funktion als Mafia-Anwalt erschossen worden?«

Phil nahm mir den Kaffeebecher aus der Hand und trank einen großen Schluck. »Ich vermute, es war eine andere Mafia-Familie, die ihre Konkurrenz schwächen wollte. Oder es war die eigene Familie, weil der Anwalt etwas getan hat, was die Familie nicht dulden konnte.«

»Es liegt nahe, dass eine der beiden Alternativen zutrifft«, stimmte ich Phil zu. »Aber wir sollten den Kreis der Verdächtigen nicht zu Beginn zu weit einschränken.«

»Den Kreis der Verdächtigen nicht einschränken?«, fragte Phil skeptisch. »Du weißt, dass bei den beiden Alternativen bereits mehr als genug Verdächtige in Frage kommen.«

»Du hast recht. Aber die Mafia-Bosse vergeben nicht mehr so leichtfertig Mordaufträge, schon gar nicht, wenn es um jemanden geht mit einer so exponierten Stellung wie Zingarelli. Auch weil so ein Mord eine Reaktion provozieren kann, und an einem Krieg sind die wenigsten interessiert.«

»Es sei denn, Zingarelli hat sich etwas zuschulden kommen lassen, und der Mordauftrag kam aus der eigenen Mafia-Familie.«

***

Dr. Howard Jones legte die Zeitung in die Mitte des Tisches. Er hatte sie so gefaltet, dass man lediglich einen Artikel und ein Foto sehen konnte. Auf dem Foto war ein Mensch zu sehen, der auf dem Fußweg lag. Der Körper war abgedeckt, und ein feines Rinnsal Blut kam in Höhe des Kopfes unter dem Tuch hervor und schlängelte sich in Richtung Straße.

Attentat auf bekannten Mafia-Anwalt, war neben dem Foto zu lesen.

»Der Erste«, sagte Howard leise.

Die vier anderen Männer sahen reglos auf den Zeitungsartikel. Dann schüttelte Albert Carter den Kopf und atmete laut aus. »Machen wir wirklich das Richtige?«

»Al«, sagte Christian Hollister ein wenig gereizt. »Wir haben das so lange vorbereitet. Und wir waren uns einig. Wir wollen die Welt verändern, nicht nur uns selbst. Und wie du weißt, heißt es oft genug in der Tempelarbeit: Nicht Worte allein verändern die Welt, sondern Taten

»Ja, du hast ja recht«, sagte Carter schnell. »Aber wir sind jetzt verantwortlich für einen Toten.«

George Best lächelte fein. »Und nun werden wir denjenigen ermitteln, für dessen Tod wir als Nächstes verantwortlich sein werden.«

»Sieh es so, Al«, begann Hollister. »Mit dem Tod dieser Menschen verhindern wir den Tod und das Leid anderer Menschen. Von Menschen, die unschuldig sind und es nicht verdient haben, unter dem Handeln dieser Menschen zu leiden.«

»Ja, ich weiß«, entgegnete Carter, der sichtlich um Fassung rang. »Aber …«

»Kein Aber, Al«, sagte Jones schneidend. »Wir waren uns sicher, und es hat sich nichts geändert, was dazu führen könnte, unseren Entschluss zu überdenken. Es ist richtig, was wir tun. Dass endlich jemand etwas unternimmt. Durch Beten und abwartende Demut gegenüber diesem ganzen Dreck werden wir die Ziele, für die wir einstehen, nie erreichen. Wir, die es besser wissen, müssen die Welt verändern. Wir sind aufgerufen, sie besser zu machen.«

Leise öffnete sich die Tür des Restaurants im Logenhaus, und der Fünfte der Gruppe, die sich Executors nannten, trat zu den anderen.

»Ich habe nur wenig Zeit«, sagte John Norton und blickte in die kleine Runde. Auch er legte den Zylinder ab, behielt die weißen Handschuhe aber an.

»Wir benötigen auch nur wenig Zeit«, erwiderte Hollister.

Norton nahm seinen Zylinder und drehte ihn um. Dann griff er in seine Anzugtasche und entnahm ihr fünf kleine Kugeln, in denen sich ein zusammengerollter Streifen Papier befand. Er legte die Kugeln in den Hut und schob ihn in die Mitte des Tisches.

»Die nächste Ziehung steht an«, sagte er in gedämpftem Ton. »Wer ist der Nächste?«

Carter erhob sich, beugte sich über den Tisch und zog eine der Kugeln aus dem Zylinder. Er übergab sie Norton und nahm anschließend wieder Platz.

Norton entnahm dem Zylinder die übrigen Kugeln und ließ sie geräuschlos in seine Anzugtasche gleiten.

Dann öffnete er die Kugel, die aus zwei mit einem Gewinde versehenen Halbkugeln bestand, und entnahm den Zettel. Sorgsam entfaltete er ihn. Er räusperte sich, dann las er vor, was auf dem Zettel stand. »Ted McGovern.«

***

»Agent Cotton und Agent Decker.« Alerio Porro, der Kopf der Gambino-Familie, begrüßte uns mit einem charmanten Lächeln im Foyer seines luxuriösen Anwesens auf Staten Island. Die Mafia-Familien, die New York unter sich aufgeteilt hatten, waren zwar durch unzählige Prozesse und Verurteilungen eines Großteils ihrer Macht beraubt worden. Dennoch hatten sich einige den neuen Zeiten angepasst.

Sie traten als Immobilienmakler, Restaurantbetreiber und Bauunternehmer auf und hatten es geschafft, das schmutzige Geld aus den Mafia-Geschäften reinzuwaschen und in legale Unternehmungen zu investieren. Dass sich ein Anwesen wie das von Alerio Porro allerdings nicht nur über einen Pizza-Service finanzieren ließ, war den staatlichen Behörden klar. Doch alle Versuche, Porro in den letzten Jahrzehnten hinter Gitter zu bringen, waren gescheitert.

»Was kann ich für Sie tun?«, fragte Porro freundlich.

»Sie kennen uns noch?«, antwortete Phil mit einer Gegenfrage.

Porro lachte und gab den Blick auf makellose Zähne frei.

»Ob ich Sie noch kenne, Agents? Ich spüre Ihren heißen Atem nun schon über Jahre in meinem Nacken. Aber wie Sie wissen, haben Sie mit Ihren Vermutungen immer komplett falsch gelegen. Nicht jeder New Yorker italienischer Abstammung ist ein Verbrecher,

Nicht jeder, dachte ich. Aber auf jeden Fall der, der vor uns steht.

Porro führte uns in einen geschmackvoll eingerichteten Salon und bot uns an, Platz zu nehmen. Einen Drink lehnten wir dankend ab.

»Sie können sich vermutlich denken, warum wir hier sind, Mister Porro«, fühlte ich vor.

Porro setzte einen betrübten Gesichtsausdruck auf. »Luca. Er war seit über dreißig Jahren der Consigliere unserer Familie. Luca hat bereits meinen Vater beraten. Seit mein Vater nicht mehr lebt, Gott sei seiner Seele gnädig, hat Luca meine Interessen vertreten.«

Porro schien den Tränen nahe. »Ich kann es noch immer nicht glauben, dass er nicht mehr da ist.«

Phil und ich hatten vor dem Treffen besprochen, dass wir Porro direkt mit einer provokanten Vermutung aus der Reserve locken wollten.

Ich sah Porro in die Augen. »Wir haben bei der Steuerbehörde Erkundigungen über Sie eingeholt. Ihre Geschäfte laufen seit einiger Zeit nicht mehr besonders gut. Hatten Sie das Gefühl, Zingarelli hat Sie nicht mehr gut beraten?«

Porro stand auf und ging zur Hausbar. Er entnahm ihr eine Karaffe mit goldgelber Flüssigkeit und ein geschliffenes Glas. Nachdem er sich einen Drink eingegossen und einen Eiswürfel aus einem Kühlfach genommen und ihn in das Glas gegeben hatte, nahm er einen kräftigen Schluck und sah uns durchdringend an.

»Ich weiß, dass Sie das fragen müssen. Und ich weiß auch, dass Sie Erkundigungen einziehen können. Aber wenn Sie das tun, Agents, dann sollten Sie es sorgfältig tun.«

»Mister Porro, ich denke, wir können das Spiel abkürzen, indem Sie mir direkt auf meine Frage antworten«, sagte ich hart.

»Wenn Sie nicht nur die Steuerbehörde, sondern auch Ihre kleinen, dreckigen Spitzel befragt hätten, dann wüssten Sie, dass Luca so etwas wie ein Vater für mich war, nachdem mein Erzeuger gestorben war. Und auch als der Hurenbock noch lebte, der mich gezeugt hat.« Porro lächelte vielsagend. »Davon abgesehen, dass ich noch nie einen Menschen umgebracht habe, wäre Luca Zingarella sicherlich der Letzte, der auf meiner Liste stehen würde.«

»Sie haben also nichts mit seinem Tod zu tun?«, hakte Phil nach.

»Ich habe mit niemandes Tod zu tun, Agent Decker«, antwortete Porro lächelnd.

»Und Sie wissen auch nicht, wer hinter dem Mordauftrag stecken könnte?«, bohrte ich nach.

»Ein Auftragsmord?«, fragte Porro ungläubig.

»Mister Porro, wir wären Ihnen wirklich sehr verbunden, wenn wir auf das klassische Spiel vom bösen Cop und dem überraschten …«

»Sind Sie sicher, dass es ein Auftragsmord war?«, fragte Porro nach.

»Sie haben doch sicherlich von einem Ihrer Leute erfahren, wie sich die Sache abgespielt hat – sollten Sie nicht selbst am Mord beteiligt sein«, begann ich.

Porro wollte etwas sagen, doch ich hob den Arm und gab ihm so zu verstehen, dass ich noch nicht geendet hatte. »Ein Schuss aus derart großer Entfernung mit so einem exakten Treffer kann nur von einem Profi ausgeführt worden sein. Entweder von einem Ihrer Leute …«

»… oder von einem, der von einer der anderen Familien angeheuert worden ist«, ergänzte Phil.

»Ich wiederhole mich ungern, Agents«, sagte Porro mit bedrohlichem Ton in der Stimme. »Aber ich habe nichts mit dem Tod von Luca Zingarelli zu tun. Und noch etwas: Auch wenn man es mir nicht ansieht, weil ich gelernt habe, meine Gefühle zu verbergen: Ich trauere um ihn.«

Ich trat dicht an Porro heran. »Sollten Sie die Wahrheit sagen, Mister Porro, und nicht für den Tod von Zingarelli verantwortlich sein, dann spreche ich Ihnen hiermit mein Beileid aus. Und gleichzeitig rate ich Ihnen, die Sache nicht in die eigene Hand zu nehmen. Falls Sie etwas in der Richtung geplant haben sollten.«

»Lucas Tod wird nicht ungesühnt bleiben«, sagte Porro trocken.

Ich trat noch dichter an den Mafia-Boss heran. »Ich weiß, dass die Gesetze der Vereinigten Staaten Sie nicht interessieren.«

»Da täuschen Sie sich«, sagte Porro ruhig und hielt meinem Blick stand. »Ich kenne Sie sogar sehr gut. Das macht einen Teil meines Erfolges aus.«

***

Phil und ich saßen im Wagen und mühten uns durch den New Yorker Stadtverkehr.

»Und? Glaubst du, dass Porro die Wahrheit sagt?«, fragte Phil.

»Ich weiß es nicht«, antwortete ich knapp und versuchte durch einen Fahrbahnwechsel einige Meter gutzumachen. »Ich weiß nur, dass er nicht unbedingt mit uns kooperieren würde, um seine Ziele zu erreichen.«

Phil las eine Nachricht auf seinem Smartphone. »Ich habe gerade Informationen von Zeery bekommen. Ich hatte ihn gebeten, uns über den aktuellen Stand der Konflikte unter den Mafia-Familien zu informieren.«

»Und? Was schreibt er?«, wollte ich wissen.

»Keine Konflikte, keine Reibereien. Zumindest nichts, was dem NYPD oder dem FBI zu Ohren gekommen wäre.«

Wir hatten die Myrtle Avenue erreicht. Hier hatte Luca Zingarelli vor einigen Jahren eine großzügige Villa bauen lassen, die er mit seiner Frau bewohnte. Lieutenant Coltrane hatte die Witwe von Zingarelli bereits unmittelbar nach dem Attentat informieren lassen, und nun war es an uns, so feinfühlig wie möglich herauszufinden, ob die Tat persönlich motiviert sein könnte.

Kurz nachdem ich die Türklingel betätigt hatte, öffnete uns eine Frau um die fünfzig Jahre mit einer modischen Kurzhaarfrisur die Tür.

»Was kann ich für Sie tun, Gentleman?«, fragte sie lächelnd.

»Entschuldigen Sie bitte die späte Störung. Special Agent Jerry Cotton, FBI New York, und das ist mein Partner, Special Agent Phil Decker. Sind Sie Daria Zingarelli?«

»Das bin ich, ja. Sie kommen sicherlich wegen meines Mannes, nicht war? Kommen Sie doch herein«, sagte sie freundlich.

Phil und ich wechselten einen erstaunten Blick. Wir hatten es gelegentlich erlebt, dass Menschen, denen wir die Nachricht über den Tod eines Familienmitglieds überbracht hatten, dies zunächst nicht verarbeiten konnten. Erst im Laufe des Gesprächs setzte sich die Erkenntnis dann durch, was zu einem psychischen Zusammenbruch führen konnte. Bei Daria Zingarelli schien es sich um einen solchen Fall zu handeln.

»Nehmen Sie doch Platz, meine Herren. Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten? Einen Kaffee? Cappuccino? Espresso?«

Wir lehnten dankend ab. »Mistress Zingarelli, wir möchten Ihnen zunächst unser Beileid aussprechen«, begann ich.

»Das ist nicht nötig, meine Herren. Luca war ein Hurenbock, der jede Frau flachgelegt hat, die dazu bereit war. Unsere Ehe existierte nur noch auf dem Papier. Und da er jetzt tot ist, gehört dieses schöne Haus mir alleine. Das ist ganz wunderbar und eigentlich sogar ein Grund zu feiern. Ein Gläschen Champagner, meine Herren?«

Wir hatten die Situation offenkundig falsch eingeschätzt. »Nein, vielen Dank«, sagte Phil. ...

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