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Jerry Cotton - Folge 2952

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lady ohne Gewissen
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

Lady ohne Gewissen

Seine Hand zitterte. Vorsichtig drückte er die kühle Paste in das enge Bohrloch. Plötzlich schien es ihm viel zu klein zu sein. Er hätte einen stärkeren Bohrkopf verwenden sollen, aber dazu war es jetzt zu spät. Es musste auch so gehen.

Behutsam wickelte er die Zündschnur aus dem vorbereiteten Umschlag: ein einfacher Baumwollfaden, mit Schwarzpulver präpariert. Er drückte das Ende in die graue Masse und holte das Streichholzbriefchen mit dem Aufdruck La Dolce Vita – Ihr Italiener im Village aus der Hosentasche. Er musste dreimal ansetzen, bis der Zündkopf aufflammte. Im nächsten Moment fraß sich das Feuer in die Zündschnur.

»Noch etwas Wein?« Ranjib Malik nahm die Flasche aus dem Kühler und sah seine Begleiterin erwartungsvoll an.

»Nein, danke.« Bariya legte die Hand über ihr Glas.

Ranjib goss sich nach und stellte die Flasche zurück in den mit Eiswürfeln gefüllten Behälter. Er nahm einen Schluck und musterte das junge Mädchen über den Rand seines Glases. Ihr schmales Gesicht war von glatten, pechschwarzen Haaren umrahmt. Die mandelförmigen Augen schimmerten grün wie Smaragde, und wenn sie lächelte, zeichneten sich auf ihren makellosen Wangen zwei kleine Grübchen ab, die sich wie zwei Halbmonde gegenüberstanden.

Wo trieb Sahib nur immer diese anbetungswürdigen Schönheiten auf? Sahib war seit sechs Jahren sein Privatsekretär, und neben den Arbeiten, die im Büro anfielen, hatte er sich von Anfang an auch für das private Wohlergehen seines Vorgesetzten verantwortlich gefühlt.

Ranjib wandte sich wieder seinen Involtini alla siciliana zu. Niemand bereitete sie so schmackhaft zu wie Lily Neapolitano. Sie behauptete, das läge an den speziellen Pinienkernen der Korea-Kiefer, die sie verwendete. Aber Ranjib wusste es besser. Lily Neapolitano war schlicht und einfach die beste Köchin Manhattans, er kam nicht umsonst regelmäßig von der Lower East Side ins Village, um sich von ihr kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Ranjib nahm seine Serviette vom Schoß und tupfte sich die Lippen ab.

»Warum bist du so still? Bedrückt dich etwas?«

Bariya lächelte, und zwei feine Halbmonde ließen ihr ebenmäßiges Gesicht wie das kostbare Porträt einer hochgestellten Persönlichkeit der Renaissance erscheinen.

»Es freut mich, dir beim Essen zuzusehen, Ranjib.«

Dieses Mädchen war nicht nur von erlesener Schönheit, es verfügte auch über hervorragende Manieren. Er wunderte sich, dass sie ihren Lebensunterhalt damit verdiente, zahlungskräftige Männer durch einen einsamen Abend zu begleiten. Manchmal auch durch eine ganze Nacht. Das hing von der jeweiligen Vereinbarung ab. Und natürlich vom Preis.

»Woher stammst du, Bariya?« Ranjib langte nach der Flasche und schenkte sich noch ein Glas ein. Der Chablis war herrlich kühl, und er spürte, wie langsam eine angenehme Wärme durch seinen Körper strömte.

»Aus Pakistan. Genau wie du.«

Ranjib Malik zögerte einen Moment. Die Gefühle, die er für dieses Mädchen empfand, verwirrten ihn zutiefst. Normalerweise interessierte er sich nicht für die näheren Lebensumstände der jungen Frauen, die sein ergebener Sekretär Sahib ihm einmal im Monat besorgte. Er traf sich mit ihnen im La Dolce Vita, bestellte das Fünf-Gänge-Menü des Tages und verbrachte die Nacht mit ihnen in einem diskreten Hinterzimmer, das Lily Neapolitano ihm zur Verfügung stellte.

Lily war es auch, die dafür sorgte, dass das Mädchen am nächsten Morgen schon verschwunden war, wenn er erwachte. Er nahm ein schnelles Frühstück zu sich, und anschließend wartete draußen auf der Bleecker Street sein Chauffeur auf ihn und brachte ihn an seinen Arbeitsplatz an der 12 East 65th Street, ins Generalkonsulat von Pakistan.

Aber er hatte sich verliebt. In eine Frau, die sich dafür bezahlen ließ, fremden Männern Vergnügen zu bereiten. Illusionen zu schenken. Aber das spielte keine Rolle für ihn, denn damit würde es ab sofort vorbei sein. Für immer. Er musste nur den Mut aufbringen, ihr zu sagen, was er für sie empfand. Und was er von ihr wollte.

Er würde sich von seiner Frau scheiden lassen, Bariya musste seine neue Frau werden.

Ranjib griff nach ihrer Hand. Sein Herz schlug rasend schnell. Dies war vielleicht der wichtigste Moment in seinem Leben.

Er befeuchtete die trockenen Lippen mit der Zunge, um endlich die entscheidenden Worte zu sagen.

In diesem Augenblick zerriss eine ohrenbetäubende Explosion die Luft.

***

Seit Tagen schon zeigte sich der November von seiner hässlichsten Seite. Es regnete fast pausenlos, und wenn der Regen einmal eine Pause einlegte, pfiff ein heftiger Wind stoßweise durch die Straßen und trieb das nasse Laub vor sich her.

Als ich Phil an diesem Morgen an der üblichen Ecke abholte, schüttelte er sich ausgiebig wie ein Hund nach einem Bad im See.

»Eigentlich habe ich schon geduscht«, knurrte ich wenig begeistert.

»Sorry, aber wärst du fünf Minuten früher gekommen, hätte ich den letzten Regenguss gar nicht abbekommen«, konterte mein Partner spitz.

Typische Montagsstimmung. Die weitere Fahrt verlief weitgehend schweigsam. Jeder hing seinen Gedanken an das zurückliegende Wochenende nach. Mein eigenes war einigermaßen unspektakulär verlaufen. Den Samstag hatte ich damit verbracht, mein Apartment mal wieder auf Vordermann zu bringen und überfällige Korrespondenz zu erledigen. Am Sonntag hatte ich mich mit zwei Freunden zum Brunch getroffen und nachmittags die Ausstellung eines angesagten kalifornischen Acryl-Künstlers besucht.

Auf dem Weg ins Büro begegneten wir unserem Kollege Joe Brandenburg, der uns mit einem Becher Kaffee in der Hand entgegenkam.

»Der Chef hat schon nach euch gefragt. Ich tippe mal, es geht um die Explosion im Village gestern Abend.«

Ich hatte die Bilder in den Nachrichten gesehen. Zu dem Zeitpunkt war die Ursache der Explosion allerdings noch unklar gewesen. Der Reporter vor Ort hielt ein Leck in der Gasleitung für den wahrscheinlichsten Auslöser.

»Seit wann kümmert sich das FBI um marode Gasleitungen?«, wunderte ich mich.

Offenbar hatte Joe denselben Bericht im Fernsehen gesehen wie ich.

»Die Information war offenbar ein bisschen voreilig. Inzwischen gehen die Ermittler von einem Anschlag aus.«

Phil und ich wechselten einen alarmierten Blick.

»Gibt es Hinweise darauf, dass es sich um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden des organisierten Verbrechens handelt?«, wollte mein Partner wissen. Denn in dem Fall wäre das FBI automatisch für die weiteren Ermittlungen zuständig gewesen.

Joe Brandenburg trat einen Schritt näher und senkte die Stimme. »Schon mal was von Little Sweeny gehört?«, fragte er mit unüberhörbarem Sarkasmus.

Ich kramte in meinem Gedächtnis. Irgendwo klingelte es, aber ich konnte mit dem Namen kein Gesicht verbinden.

»Homeland Security«, half mir Joe auf die Sprünge.

Und plötzlich wusste ich auch, wer Little Sweeny war. Sein bürgerlicher Name lautete Tom Grisham. In den vergangenen Jahren hatte er sich innerhalb der Homeland Security als Leiter verschiedener Task Forces einen Namen gemacht. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil er dabei außerordentlich erfolgreich war, galt er als äußerst umstritten.

Vor allem durch den nassforschen und nicht selten respektlosen Umgang mit seinen Untergebenen hatte er sich im Laufe der Zeit nicht nur Freunde gemacht. Dies und seine nicht gerade furchteinflößende Körpergröße von 1,65 Meter hatten ihm schließlich den wenig schmeichelhaften Spitznamen Little Sweeny eingebracht.

»Mach’s nicht so spannend, Joe«, drängte ich ungeduldig. »Was hat Little Sweeny mit der Explosion in der Bleecker Street zu tun?«

Joe Brandenburg nippte an seinem Kaffee und zwinkerte mir vielsagend zu. »Das fragst du ihn am besten persönlich. Wenn es stimmt, was Helen sagt, ist er auf direktem Weg ins Field Office.«

Damit ließ er Phil und mich stehen und verschwand in seinem Büro.

»Klingt nicht unbedingt nach einer ruhigen Woche«, kommentierte Phil trocken und machte sich auf den Weg zum Automaten. »Kaffee?«

»Warum warten wir nicht auf den Anruf von Helen? Wenn Joe recht hat, wird er nicht lange auf sich warten lassen. Und ihr Kaffee ist eindeutig besser als das lauwarme Gebräu aus der Maschine.«

Wir begaben uns an unsere Arbeitsplätze und fuhren die Rechner hoch. Wie immer hatten sich eine Menge Mails angesammelt, die gesichtet werden mussten.

Mitten hinein in diese eher verwaltungstechnische Arbeit klingelte das Telefon, und am anderen Ende meldete sich die Sekretärin unseres Chefs.

»Ich hoffe, du hattest ein erholsames Wochenende, Jerry.«

Jedes Mal, wenn ich diese Worte an einem Montagmorgen hörte, wusste ich, dass eine Menge Arbeit auf uns wartete. Ich sollte mich auch diesmal nicht täuschen.

***

Fünf Minuten später saßen wir Mr High gegenüber, der uns aus seinen hellwachen Augen ernst musterte.

»Ich vermute, Sie haben bereits aus den Medien von dem Vorfall in Greenwich Village gehört«, begann er ohne Umschweife.

Phil und ich bestätigten, und unser Chef kam sofort auf den entscheidenden Punkt zu sprechen.

»Zwei Stunden nach der Explosion in einem italienischen Lokal an der Bleecker Street rief mich der Direktor der Homeland Security an. Er hatte kurzfristig einen Krisenstab zusammengerufen. Das Ergebnis einer ersten Analyse war, dass ein terroristischer Hintergrund nicht auszuschließen ist.«

»Was genau ist der Grund für diese Annahme?«, wollte Phil wissen. »In den ersten Berichten war noch von einer defekten Gasleitung die Rede.«

»Das kann ich Ihnen sagen«, erwiderte Mr High und legte die Fingerspitzen seiner feingliedrigen Künstlerhände gegeneinander. »Gast im La Dolce Vita – das ist der Name des Lokals – war an diesem Abend ein hochrangiger Beamter des pakistanischen Generalkonsulats.«

Phil und ich wechselten einen kurzen Blick. Das war in der aktuellen Berichterstattung vom Tatort am Vorabend nicht erwähnt worden. Möglicherweise war es zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal bekannt gewesen.

»Hat er den Anschlag überlebt?«, fragte ich.

»Ja. Er liegt im Bellevue Hospital Center. Nach meinen letzten Informationen ist er einigermaßen glimpflich davongekommen.«

Mr High erhob sich und trat an das Panoramafenster, das bei gutem Wetter einen großartigen Blick über Manhattan bot. In diesem Moment jedoch peitschte der Regen gegen die großflächigen Scheiben, und die Stadt dahinter schien von einem gewaltigen Wasserstrudel fortgerissen zu werden.

»Zum Zeitpunkt der Explosion war das Restaurant voll besetzt«, fuhr Mr High fort, ohne den Blick von dem imposanten Naturschauspiel abzuwenden. »Trotzdem sind glücklicherweise keine Toten zu beklagen. Auch unter den Verletzten ist niemand, der in Lebensgefahr schwebt.«

Das war erstaunlich. Die meisten Terroristen waren heutzutage gut ausgebildet. Es gab regelrechte Spezialisten, die es auf ihren jeweiligen Gebieten zu wahrer Meisterschaft brachten. Gerade was Sprengstoffanschläge betraf, hatten wir es in der Vergangenheit oft genug mit Leuten zu tun gehabt, die ihr Handwerk des kaltblütigen Tötens auf beängstigend perfekte Weise beherrschten.

Hier schien irgendetwas schiefgelaufen zu sein. Oder sollte der Anschlag nur ein Warnschuss gewesen sein? Die Ankündigung einer größeren Operation, die bereits in allen Einzelheiten geplant war und unmittelbar vor der Ausführung stand?

Aber welchen Sinn hätte eine solche Aktion?

Sollte das Ganze am Ende nur eine arrogante Machtdemonstration sein? Ein gezielter Nadelstich, der wehtat, aber keine unmittelbare Reaktion provozieren sollte?

Mr High wandte sich wieder uns zu. Er schien genauso ratlos zu sein wie ich.

»Ohne den Ermittlungen der Homeland Security vorgreifen zu wollen, lässt sich aufgrund der aktuellen Faktenlage sicher feststellen, dass es sich um einen eher untypischen Anschlag handelt«, konstatierte er.

»Moment mal«, stutzte ich. »Soll das heißen, die Leute von der Homeland Security haben bereits Ermittlungen eingeleitet?«

Mr High setzte sich wieder zu uns und nickte mir zu.

»Sie haben sicher schon einmal von Tom Grisham gehört.«

Wir nickten, ohne einen Kommentar abzugeben.

»Er hat noch letzte Nacht ein Team zusammengestellt und ist mit einer Sondermaschine nach New York gekommen. Zurzeit nimmt er mit seinen Leuten den Tatort in Augenschein. Anschließend erwarte ich ihn hier im Field Office

»Und was genau ist unser Job?«, erkundigte sich Phil.

»Das FBI wird die Ermittlungen selbstverständlich begleiten«, beeilte sich unser Chef klarzustellen. Der leicht pikierte Unterton in der Frage meines Partners war ihm offenbar nicht entgangen. »Schließlich ist der Anschlag praktisch vor unserer Haustür verübt worden. Wir verfügen über die nötige Ortskenntnis und können der Homeland Security sicher auch in anderer Hinsicht wertvolle Unterstützung leisten.«

»Nur um sicherzugehen, dass ich Sie richtig verstanden habe«, beharrte Phil. »Die Federführung liegt bei Tom Grisham und der Homeland Security?«

»So ist es«, bestätigte Mr High sachlich. »Was Ihren Einsatz angeht, werde ich mich mit dem Direktor des Ministeriums jeweils kurzfristig abstimmen.«

Damit war die kurze Lagebesprechung beendet. Dachten wir. Aber auf dem Weg zur Tür fiel unserem Chef noch etwas ein.

»Tom Grisham hat mich übrigens gebeten, Sie zum pakistanischen Generalkonsulat zu schicken. Er braucht Informationen über Ranjib Malik.«

Unsere Gesichter verwandelten sich in zwei große Fragezeichen.

»So heißt der Beamte, dem der Anschlag gegolten hat«, erklärte Mr High. »Grisham will wissen, in welcher Abteilung er arbeitet. Mit wem er in der letzten Zeit zu tun hatte. Ob es im Rahmen seiner Tätigkeit zuletzt irgendwelche Schwierigkeiten gab. Er will sich ganz einfach ein Bild von dem Mann machen.«

Phil nickte knapp. »Dann werden wir ihm diese Informationen mal beschaffen«, bemerkte er bissig und hatte nicht mal wie sonst ein freundliches Lächeln für Helen übrig, als wir an ihr vorbei auf den Flur traten.

»Vielleicht ist dieser Grisham ja gar nicht so schlimm wie sein Ruf«, versuchte ich meinen Partner zu besänftigen, während wir im Aufzug hinunter in die Tiefgarage fuhren.

»Little Sweeny«, knurrte Phil unversöhnlich. »Für mich ist und bleibt der Kerl Little Sweeny

***

Das Generalkonsulat von Pakistan war ein unspektakuläres Gebäude in der East 65th Street. Nachdem wir dem uniformierten Portier unsere Dienstmarken gezeigt und unser Anliegen vorgetragen hatten, wurden wir von einem jungen Mädchen in eine Besucherlounge geführt. Den Tee, den sie uns anbot, lehnten wir dankend ab.

Während wir warteten, sah ich mich in dem mit schneeweißem Marmor ausgelegten Raum um. Riesige Blumenkübel, in denen Palmen und Orangenbäumchen wuchsen, gaben ihm ein exotisches Flair. Dazu trug auch der leise plätschernde Brunnen bei, der aus einem hübschen Wasserspeier befüllt wurde. Prächtige Porträts in Öl von Männern, die ich nie zuvor gesehen hatte, rundeten den Eindruck von Luxus und Wohlstand ab.

Nicht unbedingt das, was ich erwartet hatte. Was mir wieder einmal bewusst machte, dass der Mensch nur allzu oft der Sklave seiner Vorurteile ist.

Nach wenigen Minuten hörten wir Schritte, dann trat ein Mann mittleren Alters lächelnd auf uns zu und streckte uns die Hand entgegen.

»Mein Name ist Sahib Sakhani. Wie kann ich Ihnen behilflich sein, Agents?«

Er trug einen nachtblauen Anzug aus Seide mit hochgestelltem Kragen. An seinem rechten Mittelfinger glitzerte ein dicker, goldener Ring mit einem eingefassten Saphir. Das verbindliche Lächeln sollte seinem Gesprächspartner Entgegenkommen und freundliche Absichten signalisieren.

Aber seine Augen waren kalt wie die eines gefährlichen Raubfischs.

»Wir würden uns gerne mit Ihnen über Ranjib Malik unterhalten«, erklärte ich ihm. »Laut Aussage seines behandelnden Arztes ist er selbst noch nicht vernehmungsfähig.«

Der Mann faltete die Hände und deutete eine Verbeugung an.

»Armer Ranjib. Möge Allah ihm bald seine Gesundheit wiedergeben und ihn davor bewahren, dass seine Seele Schaden nimmt.«

Dann bedeutete er uns mit einer Handbewegung, ihm zu folgen, und führte uns einen langen Gang entlang bis zu Ranjib Maliks Büro.

»Ich selbst bin nur sein bescheidener Privatsekretär.«

Wir nahmen auf einer Art Diwan Platz, der bequemer war, als er auf den ersten Blick aussah. Wieder wurde uns Tee angeboten und wieder lehnten wir ab.

»Wenn Sie der Sekretär von Herrn Malik sind, können Sie uns doch sicher sagen, ob er gestern Abend einen beruflichen Termin hatte.«

Der Pakistani lächelte breit und ließ uns seine makellosen Zähne bewundern.

»Davon können Sie ausgehen, Agent Cotton. Ranjib kennt kein Privatleben. Für ihn gibt es nur seine Arbeit. Er liebt sein Land wie kein anderer und tut alles dafür, dass es den Menschen in Pakistan immer besser geht.«

»Mit wem war er gestern Abend verabredet?«

...

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