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Jerry Cotton - Folge 2940

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Todesfalle Field Office
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

Todesfalle Field Office

»Hatte ich dir den Brief des Staatsanwalts gegeben, den er uns bezüglich Edward Blake geschickt hatte?«, fragte Phil und schaute suchend in der Schublade seines Schreibtischs nach.

Ich schüttelte den Kopf. »Nein, den müsstest du haben. Du hast ihn mir gezeigt und dann wieder an dich genommen.«

»Dann muss ich wohl weitersuchen«, meinte Phil. »Ich dachte, ich hätte ihn bereits abgeheftet, aber da, wo er sein soll, ist er nicht.«

Ich wollte gerade etwas erwidern, als es einen ohrenbetäubenden Knall gab und unser gesamtes Büro erschüttert wurde. Die Tür flog auf und wir wurden kräftig durchgeschüttelt.

»Was war das?«, fragte Phil mit Entsetzen in den Augen.

»Eine Explosion!«, antwortete ich. »Und zwar eine ziemlich heftige.«

Und das an einem Ort, wo so etwas nie hätte passieren sollen: im FBI Field Office in New York!

Wenige Sekunden später ertönte der Feueralarm.

»Schnell, wir müssen nachsehen, was los ist!«, stieß ich aus.

Wurde das FBI von Terroristen angegriffen? Wir verließen unser Büro und schauten uns um.

»Zu Mister High!«, sagte ich und lief los.

Die Luft war voller Staub. Dann kamen uns die ersten Personen entgegen.

»Was war das? Was ist passiert?«, fragte eine junge Frau, die in der Verwaltung arbeitete.

»Keine Ahnung«, sagte ich. »Verlassen Sie sofort das Gebäude.«

Sie nickte kurz und rannte dann zum Treppenhaus.

Phil und ich arbeiteten uns weiter vor. Innerlich schauderte mir vor dem, was uns erwarten würde. Die Explosion war, soweit ich es beurteilen konnte, aus der Richtung von Mr Highs Büro gekommen. Eine Explosion im 23. Stock des Bundesgebäudes. Etwas, das eigentlich nie hätte passieren dürfen. Wie war es möglich, dass eine Bombe trotz all der Sicherheitsmaßnahmen ins Field Office gelangen konnte?

Als wir das Büro fast erreicht hatten, kam uns ein taumelnder Agent entgegen, Terence Miller. Er blutete am Kopf.

»Hallo, Jerry«, schrie er mich an. »Was ist hier los?«

»Keine Ahnung«, antwortete ich.

Aber er konnte mich nicht verstehen. Offenbar hatte sein Gehör gelitten. Ich schaute mir seinen Kopf kurz an, legte seine Hand auf die Stelle, die ich als Wunde identifiziert hatte, und machte ihm mit Zeichen klar, dass er über die Treppe nach unten gehen sollte.

Schnell folgte ich Phil, der schon vorgegangen war. Er beugte sich über jemanden, den ich zuerst nicht erkennen konnte. Dann sah ich, dass es sich um Helen handelte. Ein Schock durchfuhr meinen Körper. Nein, nicht Helen!

Dann sah ich, dass sie ihre Augen öffnete und sich ihr Brustkorb hob und senkte. Sie lebte also.

»Hallo, Phil«, sagte sie mit schwacher Stimme. »Was ist mit Mister High? Geht es ihm gut?«

Phil deutete mit dem Kopf zum Büro unseres Chefs. Ich schaute nach. Im Büro sah es chaotisch aus: Bilder waren von den Wänden gefallen, Stühle umgeworfen worden und überall lagen Papiere herum. Die Scheibe war teilweise zerbrochen und Glassplitter lagen auf dem Boden verstreut, einige steckten auch in den Wänden.

Mr High war nicht zu sehen. Allerdings war das Loch in der Scheibe groß genug, dass ein erwachsener Mann hindurchgepasst hätte. Mir stockte der Atem. Wenn sich Mr High zum Zeitpunkt der Explosion in seinem Büro befunden hatte, dann wäre es möglich, dass er durch den Sog, der auf die Druckwelle folgte, nach draußen geschleudert worden war! Nein, bloß das nicht!

Ich ging zum Fenster und schaute nach draußen. Unten auf dem Platz vor dem Gebäude befanden sich Dutzende von Menschen, von denen die meisten davonliefen, um sich in Sicherheit zu bringen. Ich konnte nicht erkennen, ob sich Mr Highs lebloser Körper dort unten befand. Daher entschloss ich mich, hier oben zu bleiben und zu helfen, wo ich konnte.

Als ich das Büro verlassen hatte, sah ich Helen, die von Phil gestützt wurde.

»Ich bringe sie runter«, sagte Phil und ging mit ihr langsam in Richtung Treppenhaus.

»Gut, wir bleiben telefonisch in Kontakt«, erwiderte ich. »Gib mir Bescheid, wenn du nähere Informationen hast über das, was passiert ist.«

Phil nickte und ging weiter.

Ich ging zum nächsten Büro und schaute mich dort um. Es sah nicht viel anders aus als bei Mr High, und auch hier befand sich niemand. Entsprechend arbeitete ich mich weiter vor, bis ich den bewegungslosen Körper einer Frau erblickte, der auf dem Boden eines der Büros lag. Als ich genauer hinschaute, sah ich, dass sie flach atmete, also noch lebte.

Sie blutete am Kopf und an mehreren anderen Stellen. Als ich mich zu ihr hinunterbeugte, sah ich ihren Mitarbeiterausweis: Susan Whiteman vom Controlling. Sie arbeitete erst ein paar Monate auf dieser Etage. Sicher hatte sie nicht damit gerechnet, dass ihr hier so etwas passieren könnte. Niemand von uns hatte das.

Ich sprach sie mit ihrem Namen an. Ihre Augenlider flackerten, dann, nach einer Weile, öffnete sie sie leicht.

»Oh, verdammt, was ist passiert?«, fragte sie und schien durch mich hindurchzuschauen.

»Es gab eine Explosion«, antwortete ich. »Wie geht es Ihnen? Haben Sie Schmerzen? Können Sie sich bewegen?«

Aus den Augenwinkeln heraus sah ich, wie sie ihre Arme und Beine bewegte. Das war ein gutes Zeichen.

»Ganz ruhig«, fuhr ich fort. »Keine schnellen Bewegungen. Wir müssen sichergehen, dass Sie sich nichts gebrochen haben.«

Sie schien mich nicht zu hören, denn sie versuchte aufzustehen. Wahrscheinlich war ihr Gehör in Mitleidenschaft gezogen worden, genau wie das des Agents, der Phil und mir kurz zuvor begegnet war. Ihre Bewegungen waren ein wenig unkoordiniert, aber sie schien sich nichts gebrochen zu haben. Ich führte sie in Richtung des Treppenhauses, wo mir ein Rettungsteam der Feuerwehr entgegenkam.

»Sie ist verletzt, können Sie sie nach unten bringen?«, fragte ich den Mann, der vor mir stand.

»Wird erledigt«, antwortete der. »Sie sollten auch mitkommen, Sir, wir erledigen das hier schon.«

Ich schüttelte den Kopf. »Nein, mir geht es gut, ich habe nichts abbekommen. Ich werde Ihnen helfen und dafür sorgen, dass die gesamte Etage evakuiert wird. Wissen Sie, was passiert ist?«

»Es gab eine Explosion, eine Etage tiefer, da sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld«, antwortete er und half dann Miss Whiteman die Treppe hinunter.

Eine Explosion, klar, aber wie war der Sprengsatz in das Gebäude gelangt? Und wenn sich das Zentrum eine Etage tiefer befunden hatte, warum waren dann auch im 23. Stock Fenster zu Bruch gegangen und Menschen verletzt worden? Die Betondecke, die den 22. und den 23. Stock voneinander trennte, war nicht durchbrochen worden. Also hatte sich das Zentrum der Explosion womöglich außerhalb des Gebäudes befunden, an der Seite, wo sich das Büro von Mr High befand.

Ich schob diese Gedanken beiseite, denn jetzt war es wichtig, all jenen zu helfen, die verletzt worden waren. Um die Hintergründe und Ursachen des Anschlags konnten wir uns später noch kümmern.

Zusammen mit dem Rettungsteam arbeitete ich mich durch die Korridore und Büros der Etage und half den Verletzten. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis wir alle Verletzten gefunden hatten. Phil war inzwischen zurückgekehrt und half mit.

Von Mr High fehlte zunächst jede Spur. Dann plötzlich, als ich gerade wieder beim Treppenhaus ankam, sah ich ihn.

Er kam sofort auf Phil und mich zu. »Wie ich sehe, geht es Ihnen gut. Können Sie mir einen kurzen Schadensbericht geben?«

»Es gibt auf dieser Etage eine ganze Menge Verletzte, meist aber mit weniger schweren Verletzungen. Helen hat auch was abbekommen, es geht ihr aber den Umständen entsprechend gut. Todesfälle sind hier keine zu beklagen«, antwortete ich.

Er nickte. »Mit Helen hatte ich schon gesprochen, sie ist jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus.«

»Gut, dass Sie nicht in Ihrem Büro waren, Sir, das sieht ziemlich mitgenommen aus«, sagte Phil. »Wir hatten uns schon Sorgen gemacht.«

»Ja, da habe ich wohl Glück gehabt«, meinte unser Chef und blickte finster drein. »Eine Etage tiefer sieht es schlimmer aus. Scheint so, als wäre dort ein Sprengsatz, wahrscheinlich von einer Rakete, explodiert. Mindestens ein Agent ist tot, mehrere sind schwer verletzt.«

»Verdammt!«, fluchte Phil. »Wie konnte das passieren?«

»Das werden wir herausfinden, und wir werden die Verantwortlichen finden und vor Gericht bringen«, sagte Mr High ernst. »Aber jetzt müssen wir erst einmal retten, wen wir retten können. Gemäß der ersten Einschätzung eines Sachverständigen sind die tragenden Elemente des Gebäudes nicht beschädigt, es besteht also keine Einsturzgefahr. Wie kommen Sie mit der Versorgung der Verletzten voran?«

»Gut, auf dieser Etage ist niemand mehr, wir haben alles abgesucht«, berichtete ich.

»In Ordnung, dann bleiben Sie hier, bis ich ein paar Agents vorbeigeschickt habe, die hier die Stellung halten«, wies Mr High an. »Ich will nicht, dass irgendwelche unbefugten Personen Zugang zu diesem Stockwerk erhalten.«

»Wird erledigt, Sir«, bestätigte ich.

Er ging die Treppe hinunter.

Phil schaute mich an und verzog das Gesicht. »Da hat uns jemand voll erwischt.«

»Sieht so aus«, erwiderte ich. »Wobei wir noch Glück gehabt haben, dass die Rakete oder was auch immer es war nicht in unserem Stockwerk eingeschlagen ist.«

»Dafür hatten die Kollegen vom 22. Stock weniger Glück«, murmelte Phil.

Ich nickte schweigend. Phil hatte recht – ein toter Agent. Mr High hatte nicht gesagt, wer es war. Aber um wen es sich auch immer handelte: Er war einer von uns gewesen.

Wir warteten, bis die von Mr High angekündigten Agents eintrafen, und gingen dann über das Treppenhaus zur 22. Etage hinunter.

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Dort sah es weitaus schlimmer aus als im 23. Stock. Die Explosion hatte enormen Schaden angerichtet. Türen waren aus der Verankerung gerissen, Fenster zerborsten. Zwei Fotografen hielten die Szenerie fest. Auf dem Boden eines der Büros, das sich fast genau unter dem von Mr High befand, lag unter einer weißen Decke der leblose Körper eines Menschen. Aufgrund der Silhouette schloss ich darauf, dass es sich um einen Mann handelte.

»Ist er schon identifiziert worden?«, fragte ich einen der Fotografen.

Der schaute mich mit erschüttertem Blick an. »Dan Mosby, das war sein Büro.«

»Dan?«, fragte Phil, als wollte er es nicht glauben. »Verdammt, er war ein alter Hase, der auf der Straße viele Male dem Tod entkommen ist. Und jetzt hat es ihn hier erwischt, in seinem Büro.«

»Ja, das ist wahr«, sagte ich.

Einen Moment lang standen wir nur still da und zollten ihm für das, was er geleistet hatte, Respekt. Dann verließen wir das Büro und schauten uns weiter um.

Die Verletzten, von denen es viele gegeben haben musste, waren schon abtransportiert worden. Nur die Blutspritzer zeugten davon, dass es einige gewesen sein mussten. Ich hoffte, dass niemand schwer verletzt worden war.

»Hier, hier drüben!«, rief jemand.

Wir eilten zu ihm, genauso wie zwei Feuerwehrmänner.

»Was ist?«, fragte ich.

»Da unten, da liegt jemand«, antwortete er und deutete auf einen Schreibtisch, der sich zusammen mit anderen Möbelstücken und Gegenständen auf dem Boden eines Büros befand, das nicht weit von Mosbys entfernt war.

Dort, unter der Platte des Schreibtischs, lag tatsächlich jemand. Nur ein bewegungsloser Arm schaute darunter hervor. Wir machten uns daran, die Gegenstände und den Schreibtisch zur Seite zu räumen, und legten den leblosen Körper eines jungen Mannes frei, den ich nicht kannte.

»Das ist Theodore Mixter«, sagte jemand. »Ist erst vor zwei Monaten von Quantico hierher versetzt worden. Ein guter Mann.«

Noch ein toter Agent. Mir schnürte sich die Kehle zu. Ich hoffte, dass es der Letzte war, den dieses Schicksal ereilt hatte. Gleichzeitig stieg in mir eine enorme, unkontrollierbare Wut hoch auf denjenigen, der für all das verantwortlich war. Ich wusste, dass ich einen klaren Kopf behalten musste, war darin geschult, meine Emotionen zu beherrschen, aber in diesem Moment fühlte ich nur das unbändige Verlangen nach Rache.

Wir halfen den Rettungskräften, so gut wir konnten. Zum Glück wurde keine weitere Leiche gefunden. Mosby und Mixter waren die Einzigen, die bei dem Anschlag zu Tode gekommen waren. Die genaue Zahl der Verletzten war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, es waren aber Dutzende.

Wir erhielten einen Anruf von Mr High, er wollte, dass wir uns im 18. Stock in einem Konferenzraum einfanden. Wir gingen sofort hinunter und betraten den großen Raum, der die Explosion ohne Schaden überstanden hatte. Hier schien die Welt des FBI noch in Ordnung zu sein.

Außer Mr High waren noch Joe Brandenburg, Les Bedell, June Clark, Blair Duvall und Steve Dillaggio anwesend. Phil und ich nahmen Platz, nachdem wir die Kollegen begrüßt hatten.

Die Stimmung war gedrückt. Das, was passiert war, hatte bei allen seine Wirkung hinterlassen. Es herrschte verbissenes Schweigen.

»Sie wissen alle, warum wir hier zusammengekommen sind«, fing Mr High mit ernster Miene an zu reden. »Auf das FBI New York, auf uns, ist gerade ein Anschlag verübt worden. Nach den Informationen, die uns bis jetzt vorliegen, haben dabei zwei Agents ihr Leben verloren, etwa dreißig Personen wurden – zum Teil schwer – verletzt. Wir haben bisher keinen Anhaltspunkt, wer den Anschlag ausgeführt oder initiiert hat. Es gab keine Vorwarnung und es hat sich auch noch niemand dazu bekannt. Wir sind schwer getroffen worden. Aber als FBI werden wir das nicht hinnehmen, sondern alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um die Schuldigen zu finden. Ich werde jeden verfügbaren Agent auf diesen Fall ansetzen und wir werden nicht eher ruhen, bis alles geklärt ist.«

Er hielt kurz inne und die Anwesenden nickten zustimmend, sagten aber nichts.

Er schaute in meine Richtung. »Die Leitung der Ermittlungen werden Jerry und Phil übernehmen. Ich möchte, dass sie von jedem Agent unserer Behörde unterstützt werden. Soviel wir bisher aufgrund von Augenzeugenberichten wissen, wurde eine Rakete auf das Gebäude abgefeuert und hat ein Büro im 22. Stockwerk getroffen, das von Agent Dan Mosby, der bei der Explosion getötet wurde. Es ist gut möglich, dass er das Ziel dieses Anschlags war. Vielleicht hat der Schütze aber auch schlecht gezielt und statt meinem Büro das von Agent Mosby getroffen. Aber wie auch immer, das FBI ist in Alarmbereitschaft versetzt worden, und wir werden diesem Fall oberste Priorität einräumen.«

Ich nickte. »Natürlich, Sir. Ist schon bekannt, von wo die Rakete abgefeuert wurde?«

»Noch nicht«, antwortete Mr High. »Wir wissen, aus welcher Richtung sie kam, kennen also die ungefähre Flugbahn. Ich habe bereits einige Teams von Agents damit beauftragt, die in Frage kommenden Gebäude nach Spuren zu untersuchen und Befragungen durchzuführen. Mit den ersten Ergebnissen rechne ich in den nächsten Minuten.«

»Könnte es nicht sein, dass die Rakete aus der Luft abgefeuert wurde? Vielleicht von einem Hubschrauber?«, fragte June Clark.

»Die Flugüberwachung hat keine außergewöhnlichen Bewegungen im Luftraum über New York bemerkt«, antwortete Mr High. »Es ist zwar möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich, dass die Rakete aus der Luft abgefeuert wurde.«

»Falls es sich um ein ferngesteuertes Modell gehandelt hat, könnte die Rakete auch von einem weit entfernten Ort gestartet worden sein«, meinte Blair Duvall.

»Das gilt es zu klären«, antwortete Mr High. »Die Crime Scene Unit ist zusammen mit Mitarbeitern unserer Behörde dabei, die verbliebenen Bestandteile der Rakete zu suchen, damit sie analysiert werden können. Dann erfahren wir hoffentlich, um welches Modell es sich gehandelt hat.«

»Wer auch immer es war – eine Rakete bekommt man nicht beim Dealer um die Ecke«, bemerkte Joe Brandenburg. »Wir sollten alle bekannten Waffenhändler, die an solch eine Waffe gekommen sein könnten, überprüfen.«

Mr High nickte. »Ja, das sollten wir. Sie und Les können dieser Spur nachgehen. Alle anderen Aktionen werden von Jerry und Phil koordiniert, wobei ich über alles informiert werden will.«

»Geht klar, Sir«, sagte Phil.

»Gut, dann machen Sie sich an die Arbeit!«, sagte Mr High und erhob sich.

Wir standen ebenfalls auf. Ich schaute Phil an. »Während Joe und Les die Waffenhändler durchleuchten, verteilen wir die anderen Aufgaben an die verschiedenen Teams. Wir sollten uns darauf konzentrieren herauszufinden, von wo die Rakete abgefeuert wurde.«

»Ja, schließen wir uns mit den Teams kurz, die daran arbeiten«, erwiderte er.

Wir legten los. Und ich schwor mir, die Täter zu finden – egal, was dafür nötig war.

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Es dauerte nicht lange, bis wir von einem der Teams die Rückmeldung erhielten, dass die Abschussstelle gefunden worden war. Dabei handelte es sich um das Dach eines Hochhauses, das etwa eine halbe Meile Luftlinie vom FBI Field Office entfernt war. Einige Augenzeugen hatten beobachtet, wie von dort etwas abgeschossen worden war, konnten aber keine genaueren Angaben machen.

»Ich will, dass das Gebäude vollständig abgeriegelt wird und niemand rein- oder rauskommt!«, sagte ich dem Agent, der mich telefonisch informiert hatte.

»Wir kümmern uns darum, aber dazu werden wir Verstärkung benötigen, da es eine Menge Ein- und Ausgänge gibt«, erwiderte der Mann.

»Ich werde mich darum kümmern«, sicherte ich ihm zu. »Sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass niemand auf das Dach kommt und Spuren kontaminiert.«

»Wird erledigt, Sir«, kam die Bestätigung.

Dann beendeten wir das Gespräch.

»Los, fahren wir«, sagte ich zu Phil.

Wir machten uns auf den Weg zur Tiefgarage, wo der Jaguar stand, und fuhren los.

Phil informierte Mr High. »Sir, wir haben Meldung von einem der Teams bekommen, dass die Abschussstelle der Rakete gefunden wurde. Jerry und ich fahren gerade dort hin, aber wir benötigen Verstärkung, um das Gebäude zu sichern.«

»Ich schicke gleich mehrere Teams los«, antwortete Mr High und ließ sich von Phil die genaue Adresse des Hauses geben.

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