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Jerry Cotton - Folge 2917

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Heiße Ware und kaltes Blei
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

Heiße Ware und kaltes Blei

Es hatte bisher immer perfekt funktioniert. Doch dieser Deal lief von Anfang an falsch. Zuerst erschien der Kunde nicht wie abgemacht allein und dann fielen die beiden Männer über Linda her.

»Wo sind sie? Raus mit der Sprache«, forderte der blonde Mann.

Linda wehrte sich nach Kräften und wäre fast entkommen. Doch unmittelbar an der Tür holte der zweite Mann sie ein und schlug ihren Kopf gegen den Rahmen. Damit war Lindas Schicksal besiegelt. Dieser Auftrag würde ihr letzter sein.

Als Benjamin Culver aus der bitteren Kälte ins Foyer des Plaza Hotel trat, umfing ihn wohlige Wärme. Der Sicherheitschef erwartete den Detective bereits voller Ungeduld.

»Thomas Wulff. Wir müssen ins vierte Stockwerk, Detective«, sagte er.

Auf dem Weg hinauf erklärte Wulff, warum er die Cops hatte verständigen lassen.

»Das Zimmermädchen fand die Verwüstung im Zimmer so ungewöhnlich, dass man mich holte. Es muss dort ein Kampf stattgefunden haben«, sagte er.

Detective Culver nickte nur und wartete ab, bis er sich selbst ein Bild gemacht hatte. Vor der Zimmertür hielt ein Officer Wache. Wulff zog seinen Generalschlüssel hervor und öffnete das Codeschloss der Tür.

»Warten Sie hier«, sagte Culver.

Er wollte sich in Ruhe umsehen und verhindern, dass mögliche Spuren verwischt wurden. Culver trat vorsichtig in den schmalen Gang, von dem zwei Türen abgingen. Da sie beide offen standen, konnte der Detective sich ohne Probleme umsehen. Nach einer Minute wandte er sich um und schloss die Tür hinter sich.

»Es war gut, dass Sie uns verständigt haben. Wir veranlassen alles Weitere«, sagte er zu Wulff.

Der fügte sich in die Anweisung und dachte vermutlich schon darüber nach, welche Konsequenzen das für sein Hotel haben würde. Detective Culver forderte telefonisch die Kriminaltechniker an, bevor er anschließend um ein Gespräch mit dem Zimmermädchen bat.

»Ich möchte ungestört mit ihr reden können. Wo geht das?«, fragte er.

Thomas Wulff führte den Detective in eines der Büros, die auch den Hotelgästen nach Bedarf zur Verfügung gestellt wurden. Hier wartete Culver auf die junge Frau, die kurz darauf mit einem ängstlichen Gesichtsausdruck eintrat.

»NYPD. Detective Culver. Mister Wulff hat gesagt, dass Sie ihn alarmiert haben. Stimmt das?«

Das Zimmermädchen hieß Amira Canavarres. Sie bestätigte die Angaben des Sicherheitschefs und gab bereitwillig auf alle Fragen des Detectives Antwort. Er hatte sich schnell ein Bild von ihr machen können und stufte Canavarres als glaubwürdig ein.

»Kennen Sie den Gast aus dem Zimmer?«, fragte er.

Sie hatte eine Frau im Alter von etwa vierzig Jahren hineingehen sehen.

»Ich hatte zuvor die Handtücher im Zimmer daneben ausgetauscht und war mit meinem Wagen beschäftigt. Die Frau trug eine Sonnenbrille, daher konnte ich ihr Gesicht nur teilweise erkennen«, sagte sie.

Mittlerweile hatten sich die Techniker eingefunden, die von dem ebenfalls eingetroffenen Partner Culvers ins Zimmer geführt worden waren. Kaum hatte der die Aussage von Amira Canavarres aufgenommen, tauchte Detective Williams auf.

»Wir haben etwas sehr Interessantes gefunden«, sagte er.

Die beiden Detectives fuhren mit dem Lift hinauf und so stand Culver zum zweiten Mal innerhalb einer Stunde in dem schmalen Gang. Weiter ließ ihn der leitende Kriminaltechniker nicht gehen, sondern streckte dem Detective einen Beutel hin.

»Diamanten?«, fragte Culver.

»Richtig, Detective. Sie sind unbehandelt und dürften einen geschätzten Marktwert von fünfhunderttausend Dollar haben«, stimmte der Techniker zu.

Culver und Williams tauschten einen Blick aus.

»Wer schleppt so viele Rohdiamanten mit sich herum? War die Lady eine Händlerin?«, fragte Williams.

»Das werden wir noch herausfinden. Auf jeden Fall hätten wir hier ein mögliches Motiv für einen Überfall«, erwiderte Culver.

»Komischer Ablauf. Die Frau wird in ihrem Zimmer angegriffen und wahrscheinlich verletzt, aber der Safe ist unberührt. Warum?«, fragte Williams.

»Vielleicht war den Gangstern der Lärm zu groß und sie hatten Angst vor Entdeckung. Wer weiß?«

Die Antwort von Detective Culver zeigte deutlich, dass er auch nur wild spekulieren konnte. Die Detectives zogen sich zurück, um sich die Unterlagen des weiblichen Gastes an der Rezeption aushändigen zu lassen. Sie wussten zu diesem Zeitpunkt nur, dass es einen Kampf gegeben hatte und das Opfer im Besitz einer größeren Anzahl Rohdiamanten war.

Wenn sie ihrem Lieutenant später auf dem Revier darüber berichteten, würde er einige Antworten erwarten. Culver und Williams machten sich an die Arbeit, um möglichst viele Fakten für den ersten Bericht zu erhalten.

»Mit der Kopie des Führerscheins verfügen wir über die erforderlichen Daten, um eine Fahndung nach Madeleine Forman herausgeben zu können«, sagte Culver beim Verlassen des Hotels.

Wenigstens verfügten sie jetzt über ein Gesicht mit dem passenden Namen dazu. Culver sah darin einen ersten Fortschritt und fragte sich, ob er Forman jemals lebend antreffen würde. Seine Erfahrung sprach dagegen.

***

Als Phil und ich das Großraumbüro der Detectives betraten, empfing uns eine Mischung diverser Gerüche. Von Kaffee über Schweiß bis hin zu den Ausdünstungen nasser Kleidung war alles dabei.

»FBI, Special Agent Cotton, und das ist mein Partner, Special Agent Decker. Wir suchen Detective Culver«, sagte ich.

Der übergewichtige Mann mit den spärlichen Haaren kaute ungerührt weiter an seinem Sandwich herum und deutete mit dem Zeigefinger zu einem Schreibtisch am Ende des Raumes. Ich nickte ihm dankend zu und dann folgte ich Phil. Zunächst trafen wir nur auf den Partner des Detective, der sich als Paul Williams vorstellte.

»Ben muss dem Lieutenant von den Diamanten berichten. Ah, da kommt er ja«, sagte er.

Mein Blick erfasste einen etwa dreißig Jahre alten Mann, in etwa meine Größe und ein vergleichbares Gewicht. Als Culver uns die Hand schüttelte, überragte er mich um einen halben Kopf. Seine braunen Augen funkelten aufgeregt.

»Es gibt keinen Zweifel mehr, Agent Cotton. Die Diamanten stammen aus dem Raub, der zu der Serie gehörte, die vom FBI untersucht wurde«, sagte er.

Diese Ermittlung lag mittlerweile über zwei Jahre zurück und konnte nun wieder aufgenommen werden. Damals war nur ein Teil der Beute aus diversen Raubzügen einer Bande sichergestellt worden.

»Gab es nicht Vermutungen, dass man nicht alle Mitglieder der Bande gefasst hatte?«, fragte Williams.

»Stimmt. Unsere Kollegen waren sich sehr sicher, nur einen Teil der Gangster geschnappt zu haben. Das Auftauchen dieser Diamanten könnte uns helfen, auch noch die restlichen Bandenmitglieder zu stellen«, antwortete ich.

Detective Culver erstattete uns umfassend Bericht über den Stand seiner Ermittlungen. Viel war es nicht.

»Der Führerschein ist übrigens gefälscht. Für eine Madeleine Forman wurde niemals eine Fahrerlaubnis in Omaha ausgestellt«, sagte der Detective.

Die Fahndung nach der verschwundenen Frau lief zwar auf Hochtouren, doch bislang ohne Ergebnis.

»Vielleicht gehörte sie früher zur Bande und hat sich mit den Diamanten aus dem Staub gemacht«, schlug Phil vor.

Eine denkbare Theorie. Wenn ihre Komplizen sie im Hotel aufgestöbert hatten, waren sie sicherlich wenig zimperlich mit ihr umgesprungen.

»Wir wissen ja, wen wir dazu befragen können«, erwiderte ich.

Die beiden Detectives brannten darauf, mehr von uns zu erfahren. Da wir aber die weiteren Ermittlungen übernehmen würden, weihte ich sie nur in das Nötigste ein.

»Falls Sie einmal Unterstützung benötigen, melden Sie sich einfach. Paul und ich helfen Ihnen gerne«, bot Culver an.

Während sein Partner angestrengt seine Schuhspitzen betrachtete, strahlte Culver uns erwartungsfroh an.

»Das wird sich zeigen, Detective. Sie hören von uns, falls es erforderlich wird«, versprach ich.

Anschließend verließen Phil und ich das Revier und eilten zum Jaguar. Dem extremen Schneefall, den uns ein Tief aus Kanada beschert hatte, folgte seit der vergangenen Nacht eisige Polarkälte.

»Der Wind frisst einem die Haut von den Knochen«, schimpfte Phil.

»Ist Nick de Koes immer noch unter der Adresse im Village gemeldet?«, fragte ich.

Der aus Belgien stammende de Koes gehörte bei den früheren Ermittlungen zum engeren Kreis der Verdächtigen. Der immer elegant gekleidete Mann hatte einige Jahre für einen Diamantenhändler gearbeitet, bis der immer größere Zweifel an der Seriosität von de Koes bekam. Zwar wurde der Belgier nie bei einer krummen Sache erwischt, doch nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen gingen weniger Rohdiamanten auf dem Weg nach New York verloren.

»Ja, dort ist er immer noch gemeldet«, teilte Phil mit.

Unweit seiner Wohnung im Village gab es eine sehr angesagte Bar, in der Nick de Koes regelmäßig verkehrte. Diese Information konnte uns ein Kollege geben, der den Belgier wegen einer anderen Gelegenheit vor kurzer Zeit befragt hatte. Die Fahrt bis ins Village nahm mehr Zeit als gewohnt in Anspruch, doch damit hatte ich bei den chaotischen Witterungsverhältnissen gerechnet.

»Wir könnten unser Feierabendbier in der Bar trinken«, schlug Phil vor.

Ich schaute ihn skeptisch an.

»Seit wann gehört ein Feierabendbier zu unseren Gewohnheiten?«, fragte ich.

»Gar nicht. Es wäre aber möglich, dass wir durch reines Beobachten mehr über de Koes erfahren«, antwortete Phil.

Kein übler Gedanke. Wir suchten uns daher zunächst einen freien Tisch, von dem aus wir den größten Teil der Bar überschauen konnten. Das Publikum war bunt gemischt, wodurch Phil und ich nicht weiter auffielen. Statt der gewohnten Anzüge hatten wir uns angesichts der Kälte für Rollkragenpullover und gefütterte Lederjacken entschieden.

»Ist das nicht Nick de Koes?«

Phil sprach leise und deutete nur mit einem Nicken seines Kopfes zu dem Mann am Ende des Tresens. Er war es. Sein Anzug stammte eindeutig nicht aus einem Kaufhaus, und die Weste war sehr auffällig. Es lag eine ganze Weile zurück, dass ich dieses Paisleymuster gesehen hatte.

»Ja, ist er. Der Barkeeper nimmt offenbar Anrufe für ihn entgegen«, antwortete ich.

In der folgenden Stunde winkte der Mann hinter dem Tresen den Belgier noch mehrfach zu sich heran, um de Koes den Hörer eines Telefons zu überreichen.

»Interessant, nicht wahr? Heutzutage besitzt fast jeder Amerikaner ein Mobiltelefon, doch de Koes lässt sich auf dem Festnetzanschluss einer Bar anrufen«, sagte ich.

Ich nippte an meinem Kaffee und schaute zu dem Belgier hinüber, der soeben ein weiteres Gespräch beendet hatte. Als er aber nicht wie zuvor an seinen Tisch zurückkehrte, sondern auf dem Weg zur Tür in einen Mantel mit Pelzkragen schlüpfte, schnappten auch Phil und ich uns unsere Jacken.

»Er winkt ein Taxi heran«, rief Phil.

Wir gingen zügig zum Jaguar, um kein unnötiges Aufsehen zu erregen. Zwei rennende Männer würden bei dem vereisten Gehweg unwillkürlich auffallen. Kaum war ich hinters Lenkrad gerutscht und startete die kräftige Viper-Maschine, bemerkte Phil:

»Das war kein Taxi, Jerry. De Koes ist in einen weißen Mercedes-Geländewagen gestiegen«, sagte er.

Es gelang mir, den Jaguar ohne Zwischenfälle auf die Straße zu lenken und mit vier Wagen zwischen dem Mercedes und uns die Verfolgung aufzunehmen.

»Konntest du das Kennzeichen erkennen?«, fragte ich.

»Nein, das war völlig verdreckt«, erwiderte Phil.

Somit blieb uns nichts weiter übrig, als dem Mercedes zu folgen und zu sehen, wohin er uns führte.

***

Es war bereits der dritte Fehlschlag innerhalb von sechs Wochen.

»Da drängt sich jemand in mein Geschäft«, murmelte Tim Hanlan.

Es passte nicht zu Linda, sich nicht an die Vereinbarungen zu halten. Daher rief Hanlan zunächst auf ihrem Mobiltelefon an, wo sich jedoch immer nur die Mailbox meldete. Kurz entschlossen lenkte er daher seinen Wagen zum südlichen Ende des Central Park und schaute sich unauffällig am Plaza Hotel um.

»Was ist denn passiert?«, fragte er.

Ein Bediensteter des Hotels schaufelte Schnee aus dem Eingangsbereich, als Hanlan ihn auf die Streifenwagen ansprach.

»Sorry, aber darüber darf ich nicht reden«, antwortete der junge Mann.

Tim Hanlan drückte ihm schnell zwanzig Dollar in die Hand und erhielt die gewünschte Auskunft. Als er auf dem Parkplatz nach seinem BMW suchte, konnte er ihn nicht finden. Linda hatte sich den Wagen ausleihen müssen, weil es Probleme mit der Mietwagenfirma gegeben hatte.

»Hoffentlich wird das nicht zu einem Problem«, dachte sich Hanlan.

Für diese Fahrt hatte er sich den Wagen seiner Ehefrau ausgeliehen, doch damit war es nicht getan. Vermutlich musste er seinen Wagen als gestohlen melden, um nicht in Verbindung mit Linda und dem Überfall gebracht zu werden. Auf dem Rückweg zu seinem Büro analysierte er die Ereignisse der zurückliegenden Wochen und kam zu dem unerfreulichen Schluss, dass sich gefährliche Konkurrenz in seine Geschäfte einmischte.

»Das wird euch noch leidtun«, knurrte er.

Über die Freisprecheinrichtung stellte Hanlan eine Verbindung zu Stan Barlow her. Es gab keine Probleme, mit denen der Gangster nicht fertigwerden würde.

»Ich kann dir nicht weiterhelfen, solange diese Typen meine Geschäfte stören«, erklärte er.

Barlow saß auf einer Ladung heißer Ware, die schleunigst an den Mann gebracht werden sollte. Hanlans Hinweis auf die aktuelle Situation motivierte den Gangster ausreichend, um sich der Sache anzunehmen.

»Wir kümmern uns darum. Du bleibst für mich aber weiter am Ball, kapiert?«

Hanlan versprach es und unterbrach die Telefonverbindung.

»Ihr werdet euch noch wünschen, niemals eure gierigen Finger nach meinen Geschäften ausgestreckt zu haben«, sagte er halblaut.

Wer immer seine Helfer abfing und die Ware stahl, würde sehr bald eine unliebsame Bekanntschaft machen. Stan Barlow war ausgesprochen bösartig, und zurzeit stand er zusätzlich unter Druck. Keine gute Kombination für die Störenfriede, aber sehr günstig für Tim Hanlan.

***

Der weiße Mercedes stoppte auf dem Parkplatz eines Nobelrestaurants in der Houston Street. Es hatte erst vor wenigen Wochen mit erheblichem Medienrummel aufgemacht.

»Ist das nicht das Restaurant, in dem auch Hollywoodgrößen ein- und ausgehen?«, fragte Phil.

»Stimmt genau. Weißt du auch, wer einer der Mitinhaber sein soll?«, fragte ich.

Mein Partner dachte kurz nach, bevor er den Kopf schüttelte.

»Gotchev«, erwiderte ich knapp.

Phil stieß einen leisen Pfiff aus.

»De Koes und Gotchev? Das nenne ich eine brisante Kombination.«

So sah ich es auch, und doch stellte es uns auch vor neue Herausforderungen. Tamas Gotchev und seine Leute kannten uns. Wir würden sehr schnell im Restaurant als Agents entlarvt werden, und damit wären die Gangster vorzeitig gewarnt.

»Ich kläre ab, ob Steve uns Kollegen schicken kann«, sagte ich.

Er wollte uns June Clark und Blair Duvall zur Unterstützung schicken.

»June und Blair haben ein Alibi überprüft und können in zwanzig Minuten hier sein«, teilte ich Phil mit.

Bis zu ihrem Eintreffen richteten wir uns im Jaguar ein, um so wenigstens den weißen Mercedes im Blick behalten zu können.

»He, was war das denn?«, stieß ich hervor.

Kurz hintereinander zerplatzten zwei Schneebälle auf der Heckscheibe des roten Flitzers. Trieben da eventuell angetrunkene Gäste des Restaurants ein dummes Spiel mit uns?

»Das werden wir euch schon austreiben«, sagte Phil.

Er stieß die Beifahrertür auf und suchte bereits beim Aussteigen nach den Werfern. Ich folgte Phil nur wenige Sekundenbruchteile später. Kaum stand ich im Schnee des Parkplatzes, als mich mein Instinkt warnte.

»Hier stimmt etwas nicht, Phil«, rief ich.

Es kam zu spät, denn mein Partner wurde von zwei dunklen Gestalten angegriffen. Ich rannte los, um Phil gegen seine Angreifer zu helfen. Doch da sprang mich ein Mann mit großer Wucht an, sodass wir gemeinsam auf der langen Motorhaube des Jaguar landeten.

»Nicht so eilig, Cotton!«

Wir waren nicht zufällige Opfer einiger Rowdys geworden, wie dieser Angreifer mir verriet. Es war eine gezielte Aktion, und daher rechnete ich mit dem Schlimmsten. Jeder Gangster, der einen Agent des FBI angriff, kannte seine Risiken, und als entsprechend gefährlich schätzte ich unsere Situation ein.

***

Im Restaurant schaute Tamas Gotchev mit finsterer Miene auf Nick de Koes.

»Du tauchst hier mit zwei Agents des FBI im Schlepptau auf, de Koes. Erkläre mir das!«, forderte er.

Der aus Belgien stammende Mann zuckte knapp mit den Schultern.

»Du bellst den falschen Baum an, Tamas. Ich bin unmittelbar nach deinem Anruf aufgebrochen. Wenn jemand von den Agents verfolgt wird, dann doch wohl dein Wagen«, antwortete er gelassen.

Der Fachmann für Diamanten war keine zehn Minuten im Restaurant gewesen, als einer von Gotchevs Männern seinen Chef warnte.

»Auf dem Parkplatz steht ein roter Jaguar, dessen ...

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