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Jerry Cotton - Folge 2908

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Die Fackel der Vergeltung
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

Die Fackel der Vergeltung

»Verdammt!«, fluchte Henry Farnsworth. »Was ist denn hier los?«

Er öffnete die Augen und sah Rauch, der durch den Türschlitz in das Zimmer eindrang. Und dann vernahm er auch das kontinuierliche Schrillen des Feueralarms.

Mit einem Mal wurde ihm klar, was das zu bedeuten hatte. Feuer! Es brannte im Haus!

Er sprang auf und wollte sich in Sicherheit bringen. Der Rauch versperrte ihm die Sicht, und nach ein paar Schritten wusste er nicht mehr, wo er sich befand. Orientierungslos irrte er umher und versuchte, den Weg zum Treppenhaus zu finden.

Er hustete, rang nach Luft, fühlte, wie er immer schwächer wurde, und brach schließlich zusammen.

Es dauerte nur noch wenige Sekunden, dann war Henry Farnsworth tot.

Der Morgen hatte für Phil und mich ganz normal angefangen. Ich hatte ihn am üblichen Treffpunkt in der Nähe seiner Wohnung abgeholt und dann waren wir zum FBI Field Office an der Federal Plaza gefahren. Dort angekommen hatten wir uns auf direktem Weg zu Mr Highs Büro begeben, wo Helen uns freundlich begrüßte.

»Kaffee?«, fragte sie nett, obwohl sie die Antwort eigentlich schon kannte.

Phil lächelte. »Natürlich.«

Sie schenkte uns ein. »Dann wird die Wartezeit nicht so lang.«

Unser Chef war – wie uns Helen bereits mitgeteilt hatte – schon im Gebäude, hatte aber noch etwas zu erledigen.

»Hat Mister High schon irgendwas von einem neuen Fall verlauten lassen?«, fragte Phil interessiert.

Helen schüttelte den Kopf. »Nicht mir gegenüber. Wenn nichts anliegt, werdet ihr vielleicht bei den Aktivitäten rund um die Fire Prevention Week eingeteilt. Da gab es ein paar Anfragen.«

»Wäre für uns fast wie Urlaub«, meinte Phil.

Ich grinste. »Ja, sicher. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass das eine ruhige Woche werden wird.«

Phil schaute mich an. »Ganz ehrlich, ich auch nicht. Aber warten wir ab, was der Chef dazu sagt.«

Kaum hatte er das ausgesprochen, kam Mr High um die Ecke. Er begrüßte uns und bat uns freundlich in sein Büro.

»Eigentlich sah es heute nach einem ruhigen Tag aus«, meinte Mr High, nachdem wir Platz genommen hatten. »Aber dann habe ich einen Anruf vom New York Fire Department erhalten. Es sieht so aus, als würde der Feuerteufel von Boston jetzt in New York sein Unwesen treiben – zumindest meint das der Brandspezialist, der einen Brand untersucht hat, der heute Morgen in einem Bürogebäude in der Bronx ausgebrochen ist. Gestern gab es schon einen Brand nach dem gleichen Muster.«

»Der Feuerteufel von Boston?«, fragte Phil. »Kommt mir bekannt vor. Gab es da letztes Jahr nicht ein Memo?«

Mr High nickte. »Genau. Der Täter hat bisher in zwei Städten zugeschlagen. Zuerst in Boston – daher sein Name. Dann in Washington. Und wenn der Brandinspektor vom FDNY recht hat, dann hat er jetzt New York als Betätigungsfeld gewählt. In den beiden anderen Städten hat er an jedem Tag der Fire Prevention Week ein Feuer gelegt – die Schäden gingen in die Millionen. Zum Glück gab es dabei keine Opfer zu beklagen – bis gestern.«

Mr Highs Gesicht verfinsterte sich. »Gestern hat es einen Nachtwächter erwischt. Die genauen Umstände seines Todes habe ich noch nicht erfahren. Aber das bedeutet, dass wir es jetzt nicht nur mit einem Brandstifter, sondern auch mit einem Mörder zu tun haben.«

»Wir kümmern uns um die Angelegenheit«, sagte ich ernst.

Mr High gab uns noch ein paar Informationen, dann verließen wir sein Büro.

»Ziemlich pervers – in der Fire Prevention Week Feuer zu legen. Der Typ hat bestimmt einen gehörigen Dachschaden«, meinte Phil auf dem Weg zum Wagen.

»Möglicherweise hatte er ein traumatisches Erlebnis, das mit Feuer zu tun hatte«, überlegte ich laut.

»Oder er liebt es einfach, wenn das Feuer seine zerstörerische Arbeit verrichtet«, sagte Phil. »Aber so oder so – wenn jemand in New York Gebäude anzündet und dann dabei auch noch jemanden tötet, werden wir ihm das Handwerk legen.«

Ich nickte. »Natürlich. Schauen wir uns erst einmal am letzten Tatort um. Mister High meinte, der Brandinspektor wäre noch vor Ort.«

Wir erreichten die Tiefgarage und stiegen in den Jaguar. Unser Ziel war ein Gewerbegebiet in der nördlichen Bronx.

Während der Fahrt stellte Phil Recherchen an. »Über den Feuerteufel von Boston ist im Internet eine Menge zu finden. Sogar Videos der abgebrannten Häuser auf YouTube. Die sehen teilweise ziemlich übel zugerichtet aus.«

Ich zuckte mit den Schultern.

Phil fuhr fort. »Das Hauptmerkmal des Täters ist, dass er immer in den sieben Tagen der Fire Prevention Week im Oktober zugeschlagen hat. Vielleicht will der Feuerteufel von Boston die Leute auf irgendeine verschrobene Weise nur warnen – wäre auch eine Möglichkeit.«

Ich nickte. »Ja, möglich schon – wenn auch ziemlich verrückt. Vielleicht ist er auch nur ein Pyromane, was ebenfalls nicht für seinen Geisteszustand sprechen würde. Bin gespannt, was für eine Theorie der Brandspezialist von FDNY anzubieten hat.«

***

Der Verkehr war erfreulicherweise nicht sehr dicht, sodass wir unser Ziel ohne Probleme erreichten. Dort angekommen, sahen wir das fünfstöckige Bürohaus, dessen Fassade eindeutige Spuren eines Brandes aufwies. Mehrere Fenster waren eingeschlagen oder ausgebrannt und um sie herum gab es schwarze Flecken.

»Kein schöner Anblick«, meinte Phil, nachdem wir ausgestiegen waren.

Wir gingen zu der Absperrung des Tatorts und wandten uns an einen der NYPD-Officer, die dort standen.

»Guten Morgen, wir sind vom FBI New York und auf der Suche nach Owen McLintock vom FDNY. Können Sie uns sagen, wo wir ihn finden?«, fragte Phil und zeigte seine Dienstmarke.

»Der ist gerade wieder ins Gebäude gegangen, glaube ich«, antwortete der Officer desinteressiert und schaute Phil nicht mal richtig an.

»Danke«, erwiderte Phil.

Wir ließen die Absperrung hinter uns und gingen auf den Eingang des Gebäudes zu.

»Sie können da aber nicht so einfach reingehen«, meinte der Officer, diesmal etwas engagierter. »Zumindest nicht ohne Begleitung eines Mitarbeiters vom FDNY – es wird noch geprüft, ob Einsturzgefahr besteht.«

»Danke für den Hinweis«, sagte ich.

Phil nahm sein Handy aus der Tasche und wählte eine Nummer. »Dann bitten wir eben Mister McLintock, uns abzuholen.«

Er führte ein kurzes Telefonat und wenige Minuten später kam ein hochgewachsener Mann mit rotblondem Haar aus dem Haus.

»Agent Cotton, Agent Decker, schön, dass Sie so schnell da sind«, begrüßte er uns freundlich.

»Das Gebäude sieht ziemlich mitgenommen aus«, meinte Phil, nachdem wir ihn ebenfalls begrüßt hatten.

McLintock grinste. »Im Vergleich zu dem, was ich sonst zu sehen kriege, ist das noch gar nichts. Die Brandschäden halten sich in Grenzen. Unsere Männer waren schnell genug hier, um das Gebäude zu retten.«

Dann zog er seine Mundwinkel nach unten. »Aber leider nicht schnell genug, um den Nachtwächter zu retten.«

»Nein, leider nicht«, stimmte ich zu. »Sie hatten die Vermutung geäußert, dass der Brand gelegt wurde, und zwar vom Feuerteufel von Boston

»Das ist richtig«, sagte McLintock. »Ich hatte mich vor einiger Zeit mit dem Typ beschäftigt, im Rahmen der Ausbildung von neuen Rekruten bei der Brandinspektion. Und das Feuer hier ist genau wie das von gestern gelegt worden, und auch genau nach dem gleichen Muster, das der Feuerteufel von Boston verwendet hat.«

»Der einzige Unterschied ist der, dass jetzt zum ersten Mal ein Mensch zu Schaden kam«, meinte Phil.

McLintock nickte. »Ja, aber es ist gut möglich, dass der Brandstifter dachte, dass das Gebäude leerstehen würde. Das tat es nämlich eine ganze Zeit. Erst vor einem Monat wurde angefangen zu renovieren – und seitdem gab es auch einen Nachtwächter.«

»Können Sie uns zeigen, was Sie im Gebäude gefunden haben?«, fragte ich.

»Klar«, meinte McLintock. »Die Leute von der Crime Scene Unit haben ihre Arbeit auch schon abgeschlossen und sind bereit, die Leiche abzutransportieren. Wir besorgen Ihnen aber Schutzhelme – sicher ist sicher.«

Er entfernte sich kurz von uns und besorgte ein paar Schutzhelme aus Kunststoff, die wir aufsetzten.

»Nicht ganz mein Stil«, meinte Phil. »Aber was nimmt man nicht alles auf sich, um die Vorschriften zur Unfallverhütung einzuhalten.«

McLintock ignorierte Phils Bemerkung und ging voraus. Wir betraten das Haus durch den Haupteingang.

»Bleiben Sie bitte hinter mir und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein«, meinte er ernst.

»Keine Sorge, wir haben Erfahrung mit ausgebrannten Gebäuden«, sagte ich.

Er nickte und ging weiter.

***

Im Haus bot sich uns ein Bild der Verwüstung. Die meisten Wände waren schwarz gefärbt, Türrahmen und andere Gegenstände waren verkohlt. Auf den steinernen Bodenplatten befand sich ebenfalls eine schwarze Schicht.

»Das Feuer hat sich ganz schön schnell ausgebreitet«, bemerkte ich, als wir den Brandherd erreicht hatten. »Oder haben die Feuerwehrwagen lange gebraucht, um hier zu sein?«

McLintock schaute mich an. »Die Kollegen waren so schnell vor Ort, wie man es von ihnen erwarten konnte. Aber Sie haben recht – das Feuer hat sich recht schnell ausgebreitet – vor allem hier im Erdgeschoss. Dennoch wäre ich davon ausgegangen, dass der Nachtwächter genug Zeit gehabt hätte, sich in Sicherheit zu bringen, denn er befand sich im vierten Stock.«

»Vielleicht ist er in Panik geraten«, meinte Phil. »Das kann leicht passieren, wenn man sich plötzlich mitten in einem Feuer befindet.«

»Gut möglich«, sagte McLintock.

»Wissen Sie schon, was für ein Brandbeschleuniger verwendet wurde?«, fragte ich ihn.

»Sieht nach Benzin aus, also nichts Besonderes eigentlich«, meinte er. »Aber der Täter hat es so eingesetzt, dass es sich relativ schnell ausbreitet. Er hat einen Kanister oder etwas in der Art verwendet und einen simplen Zeitzünder. Das Benzin wurde gezündet, der Kanister fing an zu brennen und das Benzin floss heraus und verteilte sich hier im Raum, gelangte unter der Tür durch in den Flur und breitete sich von dort weiter aus. Ich habe die Art der Vorgehensweise und die verwendeten Bauteile in den Computer eingegeben und er hat den Feuerteufel von Boston als möglichen Täter ausgespuckt. Das trifft übrigens auch auf das Feuer von gestern zu, das eine kleine Lagerhalle dem Erdboden gleichgemacht hat. Der Sachschaden dort hielt sich allerdings in Grenzen und es wurde niemand verletzt.«

»Besteht die Chance, den Täter über die verwendeten Bauteile zu identifizieren?«, fragte ich.

McLintock schüttelte den Kopf. »Nein, da sehe ich schwarz. Ich gehe allerdings davon aus, dass es sich um jemanden handelt, der einfach nur Feuer legen will, keinen ›Künstler‹, wenn Sie so wollen, der experimentiert und sich weiterentwickelt. Sonst hätte er im Laufe der Zeit sicherlich andere Brandbeschleuniger ausprobiert, wie etwa ein Gemisch aus Benzin und Kerosin oder ein Termitgemisch. Aber hier haben wir es einfach mit Benzin zu tun, was leicht zu beschaffen und einfach zu handhaben ist.«

»Und wie viel Benzin hat er eingesetzt?«, fragte Phil.

»Wahrscheinlich etwa drei bis vier Gallonen«, antwortete McLintock.

»Das entspricht rund zwanzig Pfund, die ein Mann relativ leicht tragen kann«, meinte Phil. »Aber ein Kanister von dieser Größe ist auch nicht unauffällig. Wir sollten die Leute, die sich in den letzten Tagen im Gebäude aufgehalten haben, befragen. Vielleicht ist jemandem etwas aufgefallen.«

Ich nickte zustimmend. Wir schauten uns weiter im Bereich des Brandherds um und McLintock wies uns auf einige weniger offensichtliche Merkmale des Brandes hin.

»Wir sollten noch einen Blick auf die Leiche werfen«, meinte Phil.

»Ja, ich begleite Sie nach oben«, meinte McLintock und ging los, ohne eine Reaktion von uns abzuwarten.

Wir benutzten die Treppe. Dort waren ebenfalls die Spuren des Feuers zu sehen, wobei sie weiter oben weniger deutlich zutage traten.

»Hier hat es nicht gebrannt, nicht wahr?«, fragte ich den Brandexperten, als wir den vierten Stock fast erreicht hatten.

Er schüttelte den Kopf. »Nein, das Feuer hat sich nur bis zum ersten Stockwerk ausgebreitet, dann konnten meine Kollegen es eindämmen. Das Problem waren Baumaterialien, die im Erdgeschoss gelagert wurden. Da waren viele Kunststoffe dabei. Das gab eine Menge Rauch, der sich über die Flure, Lüftungsschächte und das Treppenhaus überall verteilt hat. Eines der Hauptprobleme dabei war, dass die vorgeschriebenen feuerfesten Türen zum Treppenhaus noch nicht eingesetzt worden waren.«

»Also ist der Nachtwächter erstickt und nicht verbrannt«, folgerte ich.

»So sieht es aus«, meinte Dr. Drakenhart, die im vierten Stockwerk, das wir gerade erreicht hatten, stand.

Wir begrüßten uns kurz.

»Es sind keine Brandwunden oder äußeren Anzeichen von starker Hitzeeinwirkung bei der Leiche zu erkennen«, erklärte die Forensikerin weiter. »Interessant ist die Tatsache, dass der Mann keine Schuhe anhatte. Die haben wir etwas weiter in einem Raum neben einem Sofa gefunden. Dort stand auch eine leere Flasche Bier.«

»Hat er ein Nickerchen gemacht?«, fragte Phil.

»Das wäre der naheliegende Schluss«, meinte Dr. Drakenhart. »Offenbar hat er seinen Job nicht allzu ernst genommen und ist vom Feuer beziehungsweise dem Rauch überrascht worden.«

»Und es gibt keine Zeichen von Gewalteinwirkung?«, fragte ich nach.

Sie schüttelte den Kopf. »Nicht, soweit wir bisher wissen. Aber mit Sicherheit kann ich das erst nach Abschluss der Untersuchung sagen. Mein aktueller Befund lautet, dass er erstickt ist.«

»Das passt zu der Annahme, dass es sich um den Feuerteufel von Boston handelt, der noch nie jemanden getötet hat«, meinte Phil. »Wir sollten die Tatsache, dass es diesmal anders gelaufen ist, an die Medien weitergeben. Vielleicht hält ihn das davon ab weiterzumachen.«

»Das sollte kein Problem sein, das ist für die ja ein gefundenes Fressen«, meinte McLintock. »Wobei ich meine Zweifel habe, dass das den Täter aufhalten wird.«

»Es ist eine Chance«, sagte ich. »Und die werden wir auf jeden Fall nutzen, um weiteren Schaden zu verhindern. Besser wäre es natürlich, wenn wir den Täter fassen würden – dann hätte der Spuk wirklich ein Ende.«

»Das wäre mir auch lieber«, meinte McLintock. »Bei den meisten Brandstiftungen, mit denen ich es zu tun bekomme, geht es um Versicherungsbetrug. Selten mal ist Mord das Ziel. Dabei legt der Täter normalerweise nur einen, selten einmal zwei Brände. Aber der Kerl hier ist ein Wiederholungstäter, wie er im Buche steht. Und die Schäden, die er bislang verursacht hat, gehen in den zweistelligen Millionenbereich und haben jetzt auch ein Menschenleben gefordert. Er muss aus dem Verkehr gezogen werden.«

»Genau das ist unser Ziel«, sagte ich. »Machen wir uns also an die Arbeit.

***

Wir nahmen das Opfer in Augenschein und gaben dann die Erlaubnis, den Leichnam abzutransportieren. Anschließend verließen wir zusammen mit Dr. Drakenhart und McLintock das Gebäude.

»Janice, könnten deine Leute ein paar Aufnahmen der Schaulustigen machen?«, fragte ich die Leiterin der Crime Scene Unit.

»Du meinst, der Täter könnte dabei sein?«, fragte sie. »Klar, wird gemacht.«

»Überwachungskameras habt ihr nicht zufällig gefunden?«, fragte Phil Dr. Drakenhart.

»Nein, Fehlanzeige, es sind noch keine installiert. Man hat sich wohl auf den Nachtwächter verlassen«, antwortete sie.

»Stimmt«, bestätigte McLintock. »Ich hatte bereits mit dem Eigentümer darüber gesprochen. Die sollten erst in ein paar Wochen, am Ende der Renovierungsarbeiten, eingebaut werden.«

»Vielleicht haben die der umliegenden Gebäude etwas aufgezeichnet«, meinte Phil. »Ich werde mich darum kümmern, wenn das die Crime Scene Unit noch nicht getan hat.«

»Gut, dann lege ich schon mal damit los, die Arbeiter zu befragen«, sagte ich.

»Kann ich dabei sein?«, fragte McLintock. »Ich kann vielleicht helfen.«

»Nichts dagegen einzuwenden«, sagte ich. »Ihre Unterstützung ist uns willkommen.«

Während die ersten Mitarbeiter der Crime Scene Unit abzogen, machten wir uns an die Arbeit. Wir erhielten vom Bauleiter eine Liste von vierzehn Arbeitern, die in den letzten Tagen im Haus gewesen waren. Sie waren alle anwesend und warteten.

Offenbar war ihr Chef nicht sicher, ob sie an diesem Tag weiterarbeiten konnten oder nicht. Das war natürlich nicht der Fall. Ihre Anwesenheit war für uns jedoch von Vorteil, da wir sie nicht erst suchen mussten. Die Befragungen ergaben allerdings keine sachdienlichen Hinweise.

»Das war wohl nichts«, meinte McLintock, als wir jeden der Arbeiter vernommen hatten.

»Nein, nichts, womit wir was anfangen können«, stimmte ich ihm zu. »Hoffentlich hatte Phil mehr Erfolg.«

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