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Jerry Cotton - Folge 2906

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Die Panama-Lüge
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

Die Panama-Lüge

Er wurde verfolgt. Seit wenigen Minuten war Gavin Toble fest davon überzeugt.

»Sie wissen alles«, dachte er.

Seine Arbeit als Botschafter in Panamá hatte ihm meistens Freude bereitet. Doch in den zurückliegenden Monaten hatte sich sein Leben radikal verändert und ihn in Konflikt mit dem Drogenkartell gebracht.

»Mister?«

Toble wirbelte erschrocken herum und starrte in die dunklen Augen des Mannes, der zwischen den stinkenden Mülltonnen hervortrat. Der amerikanische Botschafter sah seine letzte Chance gekommen, als die Leuchtfinger eines Fahrzeugs träge über die Einfahrt der Gasse strichen.

Phil und ich saßen am Besprechungstisch des Chefs, um die letzten Anweisungen vor unserem Aufbruch nach Panamá zu erhalten.

»Botschafter Toble hat bereits mehrfach Anschläge überlebt und misstraut seitdem jedem fremden Gesicht«, sagte Mr High.

Nach der Besprechung mit dem Chef machten wir uns sofort auf den Weg zum Flughafen, um die Linienmaschine zu erreichen. An Bord sichteten wir das Material, um uns mit den Fakten vertraut zu machen.

»Mister High hat sich eindeutig ausgedrückt, Jerry. Wir sammeln den Botschafter und seine Frau ein und verschwinden sofort wieder«, sagte mein Partner.

Er schaute mich eindringlich an, während ich weiterhin alle möglichen Kartenausschnitte sowie Fotografien studierte.

»Botschafter Toble hält sich doch gar nicht in Panamá auf, Phil. Laut Auskunft der NSA versteckt er sich in einem Haus in Yaviza«, antwortete ich.

Mir waren alle Pläne suspekt, die weitgehend mögliche Schwierigkeiten ausblendeten. Bei der Vorbereitung unserer Mission hatte die NSA in Zusammenarbeit mit der DEA die Federführung gehabt. Normalerweise hätten Agents einer dieser Behörden den Begleitschutz für den Botschafter und dessen Ehefrau übernommen.

Mr High reagierte auf die Anforderung des Hauptquartiers in Washington, wo Assistant Director Homer für die Gesamtoperation zuständig war. Der Zufall wollte es, dass der amerikanische Botschafter in Panamá ein wichtiger Zeuge in dem Prozess gegen ein multinationales Drogenkartell war. Trotz größter Sicherheitsvorkehrungen musste sein Name durchgesickert sein und daher fürchtete Gavin Toble nun um sein Leben.

»Die DEA will Toble aus der Provinz Darién zurück nach Panamá schaffen. Dort übernehmen wir dann den Botschafter und dessen Ehefrau«, erwiderte Phil.

Daran glaubte ich nicht, und das aus gutem Grund. Es hatte schließlich seine Bewandtnis, weshalb ausgerechnet Phil und ich nach Panamá geschickt worden waren.

»Wie soll das gehen? Der Botschafter hat jedes Vertrauen verloren und will nur noch mit ihm vertrauten Agents zusammenarbeiten. Die DEA wird es nicht schaffen, ihn aus Yaviza herauszubringen«, widersprach ich.

Mein Partner und ich hatten schon einmal zu einem Stab von Personenschützern gehört, die den Botschafter während eines Kongresses in New York gesichert hatten. Nur deswegen würde Toble uns vertrauen, und daher bereitete ich mich auf einen Ausflug in die Provinzhauptstadt von Darién vor. Sie zählte zu den gefährlichsten Regionen des Staates Panama, da ihre Grenze unmittelbar an die von Kolumbien anschloss.

Die dünne Besiedlung in Verbindung mit dichtem Dschungel sowie einer kaum existenten Infrastruktur machte es zu einem idealen Gebiet für Schmuggler, Drogenhändler und Widerstandskämpfer. Es würde nicht einfach werden, den Weg von Yaviza bis nach Panamá unbeschadet zu überstehen. Selbst mit der Unterstützung von NSA und DEA erwartete ich eine sehr gefährliche Operation, auf die ich bestmöglich vorbereitet sein wollte.

»In einer Stunde wissen wir mehr«, sagte Phil.

Mein Partner blieb vorerst gelassen und vertraute auf die Zusage der Kollegen der Drogenfahndung. Ich ließ ihm seine Zuversicht und vertiefte mich erneut in das Kartenmaterial. Als wir endlich in Panamá eintrafen, erwarteten uns zwei Agents der DEA.

»Chris Meola. Ich leite alle Operationen der DEA in Panamá«, sagte der Ältere.

Phil und ich schüttelten dem drahtigen Mann mit dunkler Hautfarbe und pechschwarzen Haaren die Hand. Sein Begleiter kümmerte sich um unser Gepäck, während Meola uns auf den aktuellen Stand der Dinge brachte.

»Botschafter Toble befindet sich leider immer noch in Yaviza, Agent Cotton. Er weigert sich standhaft, mit uns zusammenzuarbeiten. Der Botschafter wartet auf Sie«, teilte er mit.

»Wir haben damit gerechnet, Agent Meola. Können Sie uns ein Fahrzeug für die Fahrt zur Verfügung stellen?«, fragte ich.

Die Kollegen der DEA hatten bereits die weitere Reise vorausgeplant, damit Phil und ich keine unnötige Zeit verloren. Der Botschafter schwebte in Lebensgefahr und wurde zurzeit in Yaviza von Agents der DEA abgeschirmt, die zudem elektronische Unterstützung durch die NSA erhielten. Da Toble aber zurzeit nahezu jedem misstraute, war unser Auftrag heikel und besonders in der Anfangsphase extrem gefährlich. In seiner Panik konnte sich der Botschafter möglicherweise dem Schutz der Kollegen entziehen und so zu einem leichten Ziel des Kartells werden. Sobald wir den Botschafter und dessen Frau an Bord des Flugzeugs hatten, würde unsere Arbeit leichter werden. Dann bewegten Phil und ich uns auf vertrautem Terrain. Hier unten in Panama fühlte ich mich hingegen sehr unwohl.

»Eine Maschine der DEA fliegt Sie und Agent Decker direkt nach Yaviza. Dort steht Ihnen ein gepanzerter Geländewagen zur Verfügung, in dem auch ein Waffenarsenal für Sie bereitliegt«, versicherte mir Agent Meola.

Wenige Minuten später saßen Phil und ich in einer zweimotorigen Propellermaschine, die zur Startbahn rollte.

»Du machst dir Sorgen, richtig?«, fragte mein Partner.

»Allerdings. Allein für diese Vorbereitungen waren diverse Personen erforderlich gewesen, von denen jede ein Informant des Kartells sein kann«, antwortete ich.

Es lag mir fern, den Kollegen der DEA generell zu misstrauen. Doch die Anschläge auf den Botschafter bewiesen, dass es solche Verräter gab. Je größer also der Personenkreis, der bei den Reisevorbereitungen eingebunden war, desto wahrscheinlicher befand sich ein korrupter Vertreter darunter.

»Was erwartet uns in Yaviza?«, wollte Phil wissen.

Ausnahmsweise war ich besser vorbereitet, obwohl es ansonsten eher dem Charakter meines Partners entsprach. Ich berichtete über die spezielle Situation in der Provinz Darién und machte Phil klar, in welchem Wespennest wir herumstochern würden.

»Im Grunde hat der Botschafter dem Kartell in die Hände gearbeitet, als er nach Yaviza geflogen ist«, sagte ich.

Leider wussten auch die Kollegen der DEA nicht, warum Botschafter Toble diesen riskanten Ausflug unternommen hatte. Ich nahm mir vor, ihn danach zu fragen. Immer vorausgesetzt, dass Phil und ich rechtzeitig in Yaviza eintrafen.

***

Bis vor drei Wochen war die Welt von Jesse Ralston in bester Ordnung gewesen. Als Gouverneur des Staates Florida lebte es sich bestens, besonders in Verbindung mit seinem lukrativen Nebengewerbe.

»Toble will auspacken? Seid ihr euch da völlig sicher?«, fragte er.

Er saß mit den beiden Besuchern am Kopfende seines privaten Bootsstegs, an dem gleich drei unterschiedliche Boote festgemacht waren. Zwei der Boote gehörten dem Gouverneur, während mit dem leistungsstarken Kabinenkreuzer seine Gäste gekommen waren.

»Wir haben unsere Informationen, Jesse. Toble wird aussagen, wenn er es lebend bis nach Washington schafft«, erwiderte sein Landsmann.

Der heutige Gouverneur hatte zusammen mit Benjamin Katlec bei den Miami Dolphins gespielt. Während Ralston sich in seiner Karriere einen gewissen Ruf als Linebacker erworben hatte, galt Katlec als einer der besten Wide Reciever seiner Zeit. Anschließend hatten die beiden Sportler gemeinsam ein Unternehmen in der Sicherheitsbranche aufgebaut, das schon damals als Tarnfirma ihrer Drogengeschäfte mit dem kolumbianischen Kartell diente. Diese Erfolgsgeschichte wurde jetzt durch den Botschafter aus Panamá bedroht, weshalb sich die beiden Amerikaner mit dem Vertreter des Kartells in den Marquesas Keys getroffen hatten. Es gehörte zu den vielen Vorteilen eines Gouverneurs, dass er sich auch unter Naturschutz stehende Inseln heimlich als Standort auswählen konnte. Die kleine Villa beherbergte angeblich eine Forschungsstation, in der sich Meeresbiologen zu Tauchgängen einquartieren konnten. Diese Tarnung reichte völlig aus, um den Bootssteg sowie das Haus zu erklären.

»Was gedenkt ihr zu unternehmen?«, fragte Ralston.

»Wir haben bereits eine Falle vorbereitet. Toble wurde nach Las Palma gelockt und dort wartet ein zuverlässiger Killer auf ihn«, erwiderte Enrique Villegas.

Der Vertreter des Drogenkartells aus Kolumbien ging nicht in die Details, da es seine Gesprächspartner auch nicht sonderlich interessierte.

»Für die Agents der DEA und der NSA haben wir uns eine Ablenkung ausgedacht, damit sie dem Botschafter nicht zu Hilfe kommen können«, sagte Villegas.

Für Ralston klang es überzeugend, da er seit vielen Jahren von der Zuverlässigkeit seiner Geschäftspartner überzeugt war.

»Sollten wir ein eigenes Team nach Panamá schicken?«, fragte er.

Als er den verwunderten Blick des Kolumbianers bemerkte, erklärte Benjamin Katlec diese Vorsichtsmaßnahme.

»Das FBI hat zwei seiner fähigsten Agents geschickt, die den Botschafter und seine Frau sicher nach Washington bringen sollen«, sagte er.

Villegas runzelte verärgert die Stirn. Offenbar war diese Nachricht noch nicht bis zum Kartell durchgedrungen, was dem Gouverneur eine heimliche Freude bereitete. Seine Geschäftspartner sollten gerne gelegentlich erkennen, wie wertvoll Ralston immer noch für sie war.

»Das hätten Sie mir früher sagen müssen«, beschwerte sich Villegas.

Ralston nippte lässig an seinem Eistee und lächelte den Südamerikaner dabei an.

»Ich hätte erwartet, dass sich solche Dinge auch beim Kartell längst herumgesprochen haben. Immerhin befinden sich die beiden Agents bereits in Panamá«, antwortete er.

Villegas kniff die Augen zusammen und starrte den Gouverneur verärgert an. Für diese Panne würde er sich verantworten müssen, und Villegas ahnte, dass die beiden Amerikaner diese Information bewusst zurückgehalten hatten.

»Wie schnell können Sie ein Team vor Ort haben?«, wollte er wissen.

Gedanklich plante der Kolumbianer zwar bereits eine Operation mit Kräften aus den eigenen Reihen, aber trotzdem wollte Villegas die Amerikaner mit im Boot haben. Sollte es zu weiteren Pannen kommen, standen damit die Schuldigen fest.

»In zwei Stunden können wir ein Team in der Luft haben«, versicherte Katlec.

Seitdem Ralston seinen Weg in die Politik genommen hatte, war er nunmehr stiller Teilhaber des Sicherheitsunternehmens. Benjamin Katlec führte es und war damit auch für die operativen Geschäfte verantwortlich. Bislang hatte Ralston diese Aufteilung nicht bereut und verließ sich daher auch in der aktuellen Krise auf die Zuverlässigkeit seines Partners.

»Gut, dann organisiere es«, sagte er nur.

Anschließend wandte der Gouverneur sich an Villegas.

»Wenn Ihr Mann in Yaviza alles richtig macht, muss unser Team erst gar nicht aktiv werden. Betrachten wir die Entsendung als zusätzliche Absicherung«, sagte er.

Der Vertreter des Kartells verkniff es sich, den Gouverneur auf einen Irrtum aufmerksam zu machen. Enrique Villegas hatte nicht nur Männer in Yaviza im Einsatz. Der Kolumbianer wusste durchaus die Vorteile einer schönen Frau ohne Gewissen zu schätzen. Villegas baute auf die normalen Verhaltensmuster eines Mannes.

Wenn sich dem Botschafter eine scheinbar hilflose Frau näherte, würde Toble sicherlich weitaus unaufmerksamer sein. In seinen Augen gingen die Amerikaner oft mit dem Kopf durch die Wand, anstand ihren Verstand einzuschalten.

Sie müssen nicht alles wissen, dachte er.

Villegas verdrängte die Gedanken und wechselte das Thema.

»Da wir diese leidige Angelegenheit nunmehr hinter uns lassen können, sollten wir über die nächsten Lieferungen sprechen«, sagte er.

Die Geschäfte mit dem weißen Gold aus seiner Heimat sollten nur wegen dieser kleinen Störung natürlich nicht eingeschränkt werden. Enrique Villegas kam zum Tagesgeschäft. Nach wenigen Minuten hatten auch der Gouverneur und Benjamin Katlec den verräterischen Botschafter vergessen. Ihre weitere Besprechung drehte sich nur noch um Drogenlieferungen, die über Miami in die gesamten USA gelangen sollten.

***

Man hatte seine Ehefrau dazu benutzt, um Gavin in diese Falle zu locken. Er konnte nicht glauben, wie naiv er sich verhalten hatte. Der Anrufer hatte ihn davor gewarnt, mit irgendjemand über dieses Treffen zu sprechen. Wenn er es dennoch tun würde, sollte Astrid mit ihrem Leben dafür büßen.

Toble hatte sich heimlich eine Beechcraft mit einem Piloten gemietet und war mitten in der Nacht aufgebrochen. Seiner Frau hatte der Botschafter erzählt, dass er zu einem vertraulichen Gespräch müsste. Es war Toble sogar gelungen, seine Aufpasser von der DEA abzuschütteln – ein Umstand, den er mittlerweile bereute.

»Jetzt hockst du hier und steckst verdammt tief im Schlamassel«, dachte Gavin.

Nachdem bereits wieder mehr als zwei Stunden seit der ausgemachten Uhrzeit verstrichen waren, zog der Botschafter die einzig vernünftigen Rückschlüsse.

»Die Angst vor weiteren Terrorakten macht uns alle kopflos«, murmelte Gavin Toble.

Der mysteriöse Anrufer gehörte angeblich zu einer Gruppe von Amerikanern, die in Pakistan für einen Anschlag in den USA ausgebildet worden waren. Darüber wollte er mit Toble reden und sich durch die Vermittlung des Botschafters einen Zugang in das Zeugenschutzprogramm verschaffen.

»Kommen Agents der Homeland Security oder Soldaten der Delta Force, tauche ich ab und Ihre Ehefrau wird den Verrat büßen«, hatte er gedroht.

Es war auch diese Art der Drohung, die den Verrat für Toble so glaubhaft hatten erscheinen lassen. Jetzt wurde ihm bewusst, wie clever der Anrufer ihn manipuliert hatte.

Leider zu spät. Jetzt sitzt du in diesem gefährlichen Nest fest, und vermutlich warten die Gangster nur darauf, dass du aus dem Haus kommst, dachte er.

Für den in solchen Dingen unerfahrenen Botschafter schien das Haus am Rande des westlichen Bezirks von Yaviza der letzte sichere Zufluchtsort zu sein. Toble erwartete einfach nicht, dass seine Angreifer notfalls das gesamte Viertel in Schutt und Asche legen würden. Der Botschafter trat seitlich neben das eine Fenster und spähte hinaus auf die Gasse vor dem Haus. Es gab hier nicht einmal eine Straßenbeleuchtung, daher konnte Toble kaum mehr als Schatten ausmachen.

»Soll ich es riskieren?«

Eine kleine Limousine war in der Straße aufgetaucht, die lediglich aus festgefahrenem Lehm bestand. Als der Wagen anhielt, versteifte Gavin Toble sich unwillkürlich. Doch dann schaltete die Fahrerin die Innenbeleuchtung ein, sodass der Botschafter die zierliche Gestalt im Wagen erkennen konnte. Die Frau war allein unterwegs und hatte offenbar die Orientierung verloren, denn sie studierte eine Straßenkarte.

»Es reicht mir schon, wenn ich ihr Mobiltelefon benutzen kann«, sagte sich Toble.

Sein eigenes Gerät funktionierte nicht mehr, weil er einen dummen Fehler gemacht hatte: Toble hatte das Telefon mit dem fast leeren Akku auf die Reise mitgenommen. Jetzt war das Gerät ohne Energieversorgung, denn den Ersatzakku hatte der Botschafter in seinem Arbeitszimmer vergessen. Da er natürlich auch nicht über ein Ladegerät verfügte, gab es bislang keine Verbindung zur Außenwelt.

Als Toble an das Auto trat, machte er rechtzeitig auf sich aufmerksam.

»Ich bin Amerikaner! Bitte, ich benötige Ihre Hilfe«, rief er.

Trotzdem zuckte die Fahrerin erkennbar zusammen und ihre Hand griff nach dem Zündschlüssel. Gavin hoffte inständig, dass sie in ihm keine Bedrohung sah. Tatsächlich zögerte die junge Frau und musterte den Mann auf der Straße neugierig. Gavin Toble atmete erleichtert auf. Das erste Hindernis hatte er mit Bravour genommen.

»Jetzt nur keinen Fehler machen«, murmelte er.

Er hielt beide Hände so, dass die Frau sie sehen konnte. Den Botschafter in seiner Kleidung konnte sie unmöglich mit einem Straßenräuber oder auch nur einem Einheimischen verwechseln. Doch reichte das aus, um ihr Misstrauen zu zerstreuen?

»Ich heiße Gavin Toble und benötige Hilfe. Es würde reichen, wenn ich von Ihrem Mobiltelefon aus einen Anruf nach Panamá tätigen könnte«, sprach er weiter.

Für den Fall, dass die junge Frau nur Spanisch sprach, wiederholte er die Sätze in der Landessprache. Toble atmete zum zweiten Mal auf, als sich die Seitenscheibe an der Fahrertür langsam senkte. Das Auto gehörte zu den alten Modellen, wo das noch manuell gemacht werden musste. Seltsamerweise beruhigte diese Tatsche den Botschafter zusätzlich.

»Das Kartell würde seine Killer sicherlich mit modernen Fahrzeugen ausstatten«, sagte er sich.

»Ich kenne Ihr Gesicht. Sind Sie nicht der amerikanische Botschafter?«

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