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Jerry Cotton - Folge 2900

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Der Master-Code
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

Der Master-Code

Er konnte bereits das Rauschen des Flusses hören und erhöhte sein Lauftempo. Alex war kein Sportler und spürte jetzt schon das Brennen seiner Muskeln, die solche Strapazen einfach nicht gewohnt waren.

»Ich habe es geschafft«, jubelte er.

Die Lichter einer der vielen kleinen Whiskybars tauchten vor ihm auf. Mitten in seinen Jubel traf ihn etwas an den Fußknöcheln und riss Alex brutal zu Boden. Im nächsten Augenblick waren die drei Männer über ihm.

Als Alex die Messerklinge im fahlen Mondlicht aufblitzen sah, wollte er schreien.

Der Anblick des toten Landsmannes auf den Fotografien ließ Dick Henderson stutzen. Er hatte genügend Leichen im Lauf seiner Karriere beim FBI gesehen, um die erkennbaren Verletzungen nicht mit den abgegebenen Beschreibungen des Ermittlers aus Vientiane in Einklang zu bringen.

»Jemand hat dem armen Kerl die Hände gefesselt. Diese Strangulationsmale passen ebenfalls nicht zu einem Unfall«, murmelte Henderson.

Nachdem sein Misstrauen einmal geweckt war, untersuchte der Resident des FBI in Bangkok auch die persönlichen Dinge von Alexander Hartland genauer. Dessen schwer entstellter Leichnam war aus dem Nam Song gefischt worden. Angeblich gehörte Hartland zu den vielen jungen Urlaubern, die zum Rafting oder Tubing nach Laos gekommen waren. Die vergnügungssüchtigen Menschen betrachteten die kleine Stadt Vang Vieng als eine Variante eines Freizeitklubs ohne echte Regeln.

»Billiger Whisky, günstige Drogen und jede Menge Gleichgesinnter. Da passieren natürlich sehr viele Unfälle, und einige verlaufen leider tödlich«, lautete die Aussage.

Zunächst hatte Henderson dem Polizisten aus Vang Vieng durchaus Glauben geschenkt, denn er kannte die beunruhigende Anzahl der tödlichen Unfälle am Fluss Nam Song. Der Leichtsinn, der durch den Genuss von zu viel Alkohol und Drogen ausgelöst wurde, führte zu den Unglücksfällen. Doch bei näherer Betrachtung der Umstände des Todes von Alexander Hartland wuchsen die Zweifel beim Residenten des FBI erheblich.

»Sie konnten den Zugangscode knacken?«, fragte Henderson, als einer der Techniker aus der Botschaft mit dem Mobiltelefon des Opfers in sein Büro trat. Das Nicken des Technikers nahm Henderson mit Erleichterung auf, da ihn mittlerweile die berufliche Neugier gepackt hatte.

»Das kann doch nicht wahr sein!«, stieß er hervor.

Das flache Gerät, das fast die gleichen Funktionen wie ein Tablet-PC zur Verfügung stellte, entpuppte sich als aufregende Informationsquelle. Alexander Hartland unterhielt sehr ungewöhnliche Kontakte, und als der Resident das Ergebnis der Personenabfrage auf seinem Monitor angezeigt bekam, beschleunigte sich sein Pulsschlag zusätzlich.

»Ich benötige eine sichere Verbindung nach Washington«, forderte Henderson.

Der Mann vom FBI musste keine fünf Minuten warten, bis ihm eine der Leitungen freigeschaltet wurde. Anschließend wählte der Resident eine lange Telefonnummer, die ihn mit einem hochrangigen Kollegen im Hauptquartier der amerikanischen Hauptstadt verband. Als er Edward G. Homer über seine Funde informiert hatte, erhielt er klare Anweisungen.

»Schicken Sie einen Ihrer Agents nach Vang Vieng, Agent Henderson. Wir kennen die Auffassung der örtlichen Polizei, daher möchte ich Informationen aus einer zuverlässigen Quelle einholen«, ordnete Assistant Director Homer an.

Unmittelbar nach dem Gespräch veranlasste Agent Henderson den Aufbruch eines seiner Ermittler, der sich den Leichnam sowie die näheren Umstände des angeblichen Unglücksfalles genauer ansehen sollte.

»Ich sollte mit Inthavong sprechen. Er kann den Kollegen unterstützen«, murmelte Henderson.

Er griff erneut zum Telefon, um eine vertraute Nummer in Vientiane zu wählen.

***

Mr High hatte uns umfassend instruiert, bevor wir nach Bangkok aufbrachen. Die Geschehnisse, die zum Tod eines Kollegen in einem kleinen Touristenort mit dem Namen Vang Vieng geführt hatten, sorgten für einige Unruhe im Hauptquartier.

»Der Agent wurde ebenfalls tot aufgefunden, während der Leichnam von Hartland einfach verschwunden ist. So eine unglaubliche Geschichte kauft doch keiner den örtlichen Behörden ab«, sagte ich.

Als der Resident keine Rückmeldung seines Agents erhielt, wandte er sich an einen verlässlichen Informanten vor Ort. Der ehemalige Polizist hatte sich umgehört und konnte nur noch den Tod des Agents mitteilen. Angeblich war der Kollege bei einem Autounfall verunglückt und konnte seine Ermittlungen nicht einmal aufnehmen.

»Die örtlichen Behörden sind nicht unbedingt berühmt dafür, dass sie großes Engagement zeigen, wenn es um ausländische Touristen geht«, erwiderte Phil.

Die erste Teilstrecke unseres-United-Airlines Fluges dauerte knapp vierzehn Stunden und endete in Tokyo-Narita. Nach einem Zwischenaufenthalt von vier Stunden saßen wir weitere sieben Stunden im Flieger, bis wir in Bangkok eintreffen würden. Die lange Reisezeit wollten wir für die Vorbereitung unserer Ermittlungen nutzen. Unsere Sitzplätze befanden sich im hinteren Teil des Business-Class-Bereichs, direkt vor der Küche. Dadurch hatten wir Gelegenheit, auf dem langen Flug ungestört die Fakten des Falles zu erörtern.

»Den Residenten hat aber bereits der scheinbare Unfall von Alexander Hartland stutzig gemacht. Denk nur an die Fotografien des Leichnams«, ergänzte ich.

Damit hatte das Rätselraten seinen Anfang genommen. Hartland war ein vorbestrafter Hacker, der seine besonderen Fähigkeiten schon einmal für eine kriminelle Gruppierung eingesetzt hatte. Was hatte so ein Mann in Laos zu suchen? Wollte er wirklich nur einige Tage ausspannen?

»Wenn jemand einen Urlauber ausnehmen will, muss er ihn meistens nicht töten. Und wenn, gehören Fesselungen und Folter kaum zu den üblichen Gepflogenheiten«, stimmte Phil zu.

Ich hatte große Zweifel, ob wir während der Reise auch nur eines dieser Rätsel würden lösen können.

***

Er war mit dem Internet aufgewachsen. Dort kannte man den Professor nur als »Owl«, ein Spitzname, den er sich selbst zugelegt hatte. Am College, an dem er englische Literatur und griechische Philosophie lehrte, ahnte niemand etwas von seinem anderen Leben. Der Dozent war ein Außenseiter, da er trotz seiner sechsundvierzig Lebensjahre noch immer ein zurückgezogenes Junggesellendasein führte.

»Sie sind zu viel allein, Professor«, mahnte der Dekan öfter.

Das wahre Leben findet im Internet statt, dachte Owl.

Er war bereits viele Jahre dort aktiv und verfolgte mit zunehmender Besorgnis, wie sich das virtuelle Leben immer mehr verschlechterte.

»Zu viel Freiheit kann auch schädlich sein«, murmelte er.

Seitdem der mysteriöse Wettbewerb für den Zugangscode erstmals in einem der Subnetze aufgetaucht war, verfolgte Owl dessen Existenz mit hartnäckiger Verbissenheit. Da ihm viel Zeit und, dank einiger nicht ganz legaler Tricks, auch technisch nahezu unbeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung standen, wusste er mehr. Anfangs hatte es ihn sogar gereizt, selbst diesen Code zu knacken und den Zugang in das Subnet zu finden. Sollte es ihm gelingen, erwarteten Owl angeblich 10.000 Dollar. Doch die Geheimniskrämerei des Ausrichters machte ihn stutzig. Steckte womöglich eine Regierungsbehörde dahinter?

»Die locken euch in eine verdammte Falle. Warum erkennt ihr es nicht?«

Auf allen erdenklichen Wegen versuchte der Collegeprofessor, seine Freunde im weltweiten Netz zu warnen. Als er mitbekam, dass einige der fähigsten Hacker von einer unbekannten Gruppe zu dem Wettstreit eingeladen wurden, ging Owl der Sache auf den Grund.

»Cypher? Wer zum Teufel steckt dahinter?«, fragte er sich.

Viele Stunden jagte er diesem Phantom im Netz hinterher, um so gut wie keine Hinweise zu finden. Innerhalb der Community genoss Owl einen guten Ruf, doch dieses Mal ignorierten viele seiner Freunde alle Warnungen. Ursprünglich hatte der Professor die virtuelle Welt so angenommen, wie sie sich offen präsentierte. Mit der Zeit drang Owl jedoch immer tiefer in die vielen Netze und Subnetze ein. Als er zufällig in Kontakt zu einem Hacker kam, entdeckte dieser Owls unglaubliche Fähigkeiten. Nach und nach wurde er so zu einem gefragten Ansprechpartner und erlangte eine besondere Stellung innerhalb der Netzgemeinde.

»Wo ist diese Farm?«, fragte er.

Seit einer Woche geisterte ein neues Gerücht durch die Welt der Bits und Bytes. Demnach hatte Cypher eine Gruppe von fünf besonders erfolgreichen Hackern aus dem Wettbewerb zu einer neuen Herausforderung eingeladen.

»Niemand bezahlt so viel Geld für eine Überprüfung irgendeines Sicherheitssystems«, mahnte Owl.

Es sträubte sich alles in ihm, wenn er von der Belohnung für ein Hackerprogramm las. Eine Million Dollar wurde dem Entwickler versprochen, und nachdem offenbar mehrere von ihnen bei dem ersten Wettbewerb tatsächlich die zugesagten 10.000 Dollar erhalten hatten, trauten die Hacker der Organisation. Owl nicht.

»Alles in Ordnung, Owl. Ich habe Kontakt zu Alex. Er und die anderen wurden auf einer Farm untergebracht. Es geht ihnen gut«, schrieb eines Tages Tessa.

Sie gehörte nicht zu den Hackern im eigentlichen Sinne, denn sie war nur die Schwester von Alexander Hartland. Trotzdem bewegte sie sich in den gleichen Netzwerken und kommunizierte so auch mit Owl. Auf seine Nachfragen zu der Farm reagierten andere Hacker.

»Das weiß doch niemand. Gib endlich Ruhe, Owl. Cypher ist sauber. Wir haben es überprüft«, lautete die Antwort.

Was konnten sie schon überprüfen? Nur die Spuren, die Cypher im Netz hinterlassen hatte. Wenn es gefährliche Spezialisten der Regierung wären, mussten sich diese Hinweise als falsche Fährten entpuppen. Warum wollten seine Freunde es nur nicht hören? Die Verlockung des Geldes stand wie eine Mauer zwischen ihm und den Hackern. Viele von ihnen träumten von einer finanziell gesicherten Existenz, in der sie sich dann nur noch ihrem Hobby widmen konnten.

»Lass dir von Alex sagen, wo genau sich diese Farm befindet«, bat Owl.

Obwohl Tessa es ihm zusicherte, hegte er starke Zweifel. Vermutlich sagte sie es nur, um Owl zum Schweigen zu bringen. Während er auf die Nachricht wartete, surfte der Collegeprofessor weiter durch Subnets. Er wusste, dass er irgendwann auf eine Spur stoßen würde. Eine Organisation wie Cypher konnte sich nicht im Internet bewegen, ohne technische Abdrücke zu hinterlassen. Owl hatte aber die wachsende Befürchtung, dass es bis dahin für seine Freunde schon zu spät sein könnte. Was konnte er nur tun? Die Gewissheit traf ihn wenige Stunden später mit brutaler Heftigkeit und brachte auch die Community in Aufruhr.

Hartland wurde ermordet!

Es wurmte Owl, dass an dieser Tatsache innerhalb der Community Zweifel bestanden. Auf verschlungenen Wegen hatte er sich die Ermittlungsakten beschafft und unter Mitwirkung eines Hackers aus Thailand in die englische Sprache übersetzen können. Owl erkannte auf Anhieb, dass etwas faul war an den offiziellen Ausführungen. Doch innerhalb der Netzgemeinde fand er erneut nicht genügend Gehör. Der reizvolle Auftrag der Organisation mit dem Namen Cypher blendete die jungen Hacker und ließ die Warnungen von Owl ungehört verklingen.

***

Wir blieben nur einen Abend und die Nacht in Bangkok. Der Resident des FBI speiste mit uns in der Botschaft und gab sein Wissen weiter.

»Alexander Hartland ist definitiv einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Obwohl sein Leichnam auf nicht nachvollziehbare Weise aus der Obhut der örtlichen Polizei wieder verschwunden ist, hätte unser Kollege sicherlich einige Hinweise finden können«, sagte Dick Henderson.

Der Tod seines Mitarbeiters hatte ihn sichtlich mitgenommen. Phil und ich hegten ebenfalls keine Zweifel daran, dass der Autounfall nur ein Täuschungsmanöver sein konnte. Unser Kollege hatte offenbar die Mörder von Alexander Hartland nervös gemacht und sie zu dieser Vorgehensweise veranlasst. Daraus ergab sich aber eine weitere dringliche Frage.

»Haben Sie eine Ahnung, warum Hartland sich in Laos aufhielt?«, fragte Henderson.

»Dazu müssen wir seine Schwester auftreiben. Sie ist die einzig lebende Verwandte und sollte uns Auskunft geben können. Unsere Kollegen in New York suchen sie bereits«, antwortete ich.

Da es sich bei Hartland um einen Hacker mit kriminellen Neigungen handelte, musste dieser Sache unbedingt auf den Grund gegangen werden.

»Können Sie sich vorstellen, wer in Laos ein Interesse an den Fähigkeiten eines Hackers hätte?«, fragte Phil.

Agent Henderson sah vor allem die Drogenbanden als mögliche Auftraggeber an. Welches Ziel sie jedoch verfolgen könnten, blieb auch für den Residenten des FBI ein Rätsel. Davon enthielt diese Ermittlung mehr als genug.

»Wenn Sie morgen in Vientiane ankommen, nimmt Sie dort Kilakone Inthavong in Empfang«, sagte Henderson.

Er beschrieb uns den ehemaligen Polizisten, der seit einigen Jahren als Hotelier seinen Lebensunterhalt verdiente, als verlässlichen Partner.

»Inthavong spricht alle laotischen Dialekte und dazu fließend Englisch sowie Französisch. Er wird Ihnen sicherlich wertvolle Dienste leisten«, versprach der Resident.

Nach einer wenig erholsamen Nacht – sowohl der Jetlag als auch die ungewohnten Temperaturen hinderten mich am Schlafen – flogen Phil und ich weiter nach Laos. Am Flughafen nahm uns der kahlköpfige Inthavong in Empfang und verfrachtete uns in einen Geländewagen. Nach einem Zwischenstopp bei Inthavongs Kontaktmann, der Phil und mir jeweils eine Beretta samt Reservemagazinen sowie Gürtelholster aushändigen konnte, fuhren wir weiter zu der kleinen Stadt am Nam Song.

»Das ist doch verrückt«, entfuhr es Phil.

Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können, was der Anblick in mir auslöste. Die Kleinstadt Vang Vieng war offenkundig fest in der Hand der westlichen Touristen, die überwiegend jüngeren Alters waren. Ihr lautes Treiben erinnerte mich an Collegepartys, in denen es meistens ähnlich überschwänglich zuging.

»Sehen Sie die vielen schlichten Bretterbuden, die links und rechts am Ufer aufgestellt sind?«, fragte Inthavong.

Die waren kaum zu übersehen. Wie eine Perlenschnur reihten sich diese Verschläge aneinander und auch dort herrschte lebhafter Betrieb. Die Touristen steuerten sie unter großem Gebrüll an, wobei ihnen die Betreiber mit langen Stangen das Anlegen erleichterten. Mehrfach konnte ich in den wenigen Augenblicken verfolgen, wie riskant die Manöver häufig waren. Junge Männer kreiselten auf den dicken Truckschläuchen in der Strömung des Nam Song und hatten große Mühe, einen erkennbaren Kurs einzuhalten. Tubing unter Alkohol- oder Drogeneinfluss war eine sehr gefährliche Angelegenheit.

»Ja. Was passiert da?«, fragte ich.

Inthavong deutete auf den einfach gezimmerten Anlegesteg der Bude, die uns am nächsten war. Schnell erkannte ich, worauf er mich aufmerksam machen wollte. Drei Männer schlürften eine braune Flüssigkeit aus einem großen Glasbehälter, indem sie an Strohhalmen saugten.

»Da ist billiger Whisky drin, Agent Cotton. Für wenige Dollars verkaufen die Budenbetreiber den minderwertigen Alkohol und locken die Touristen anfangs mit kostenfreien Getränken an«, erklärte Inthavong.

Doch nicht nur der Alkohol wurde am Fluss billig angeboten, Gleiches galt auch für Drogen aller Art. Die Touristen mussten keine Eingriffe der Polizei befürchten, da es scheinbar ein seltsames Agreement gab.

»Offiziell ist diese Form des Tourismus nicht erwünscht, doch hinter den Kulissen verdienen mächtige Gruppen daran und verhindern das Einschreiten der Behörden«, erklärte der Laote.

»Und hier soll sich Alexander Hartland vergnügt haben?«, fragte Phil skeptisch.

Wir tauschten untereinander Blicke aus, da wir alle daran zweifelten. Das war schlicht eine unpassende Umgebung für einen Nerd, wie Hartland einer gewesen sein sollte.

***

Mein Blick blieb an drei Männern hängen, die nicht in das übliche Bild passten.

»Kennen Sie die Männer dort hinten?«, fragte ich.

Inthavong wandte leicht den Kopf, um die drei Gestalten kurz zu mustern. Dann nickte er mit grimmiger Miene.

»Das sind Aufpasser. Sie sollen verhindern, dass es zwischen den Touristen und den Einheimischen zu Übergriffen kommt«, antwortete er.

An meinem verständnislosen Blick konnte Inthavong ablesen, dass er weiter ausholen musste.

»Für die einfachen Menschen am Fluss ist dieser Tourismus eine Katastrophe. Nach ihren Vorstellungen ist der Fluss mit allem darin für längere Zeit verflucht, wenn eine Leiche darin schwimmt. Allein in diesem Jahr gab es bereits über zwanzig Todesfälle«, erklärte er.

Doch selbst wenn die Fischer sich über diesen Fluch hinwegsetzen wollten, behinderte das wilde Treiben auf dem Nam Song ihr Geschäft. Es hatte bereits einige Kämpfe deswegen gegeben, weshalb die Betreiber der Whiskybuden und Verleihstationen für Truckschläuche die Aufpasser angeheuert hatten.

»Könnte dann nicht Alexander Hartland so einem Überfall zum Opfer gefallen sein?«, fragte ich.

Es war eine Möglichkeit, die wir nicht komplett ausklammern durften.

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