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Jerry Cotton - Folge 2890

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. In den Maschen des World Wide Web
  4. Jerry Cotton aktuell
  5. Vorschau

In den Maschen des World Wide Web

Die teilweise abgebrannte Lagerhalle in der westlichen Bronx bot ein Bild der Zerstörung. Ein großer Teil der Halle war vor wenigen Tagen niedergebrannt, inklusive der darin befindlichen Computerausrüstung. An sich wäre die Angelegenheit eher etwas für Versicherungsagenten gewesen, wären da nicht die drei Aspekte, die das FBI auf den Plan gerufen hatten: Zum einen hatte ein bisher Unbekannter im Feuer den Tod gefunden. Dann: Die Halle sollte eigentlich leer sein und nicht voller Computer. Und: Auf einem der Computer, die das Feuer verschont hatte, waren Hinweise auf einen terroristischen Anschlag gefunden worden!

»Ganz toll, dass man zehn Tage gebraucht hat, um einen Teil der Daten von den sichergestellten Computern zu analysieren«, beschwerte sich Phil. »Die Verantwortlichen können sich jetzt schon auf der anderen Seite der Erdkugel befinden.«

»Die Angelegenheit war von der Scientific Research Division eben nicht als Fall mit hoher Priorität eingestuft worden«, sagte ich. »Wir sind ja auch erst informiert worden, als es Hinweise auf einen geplanten terroristischen Anschlag gegeben hat.«

»Was sich jetzt wohl erledigt hat«, meinte Phil und zeigte mit der Hand auf die Halle. »Von hier aus wird sich niemand mehr in irgendwelche Server reinhacken.«

»Nein, das mit Sicherheit nicht«, sagte der leicht fettleibige Mann von Mitte fünfzig, der auf uns zukam, und stellte sich vor. »Justin Doohan, wir hatten telefoniert.«

»Das Feuer hat hier ganz schön gewütet«, bemerkte ich.

Doohan nickte. »Ja, das kann man sagen. Wobei ich schon viele Lagerhallen gesehen habe, die wie diese hier endeten. Der Besitzer kann von Glück sagen, dass wenigstens ein Teil der hier befindlichen Waren verschont geblieben ist. Aber wieso interessiert sich das FBI für den Fall? Ist das nicht eher Sache des NYPD? Oder war der Tote ein VIP?«

»Nein, er ist bisher nicht identifiziert worden«, antwortete ich. »Da wir uns in einer laufenden Ermittlung befinden, können wir aktuell keine konkreten Angaben machen. Was uns interessiert, ist die Brandursache. Zwar haben wir den Bericht gelesen, wir würden uns aber gern vor Ort ein Bild machen.«

»Kein Problem«, antwortete Doohan. »Die Crime Scene Unit hat das Areal bereits untersucht, wir können uns also frei bewegen.«

Er ging voran, wir folgten ihm. Nach ein paar Schritten zeigte er auf einen verkohlten Kasten, dessen ursprüngliche Form man kaum noch erkennen konnte. »Das ist der Verteilerkasten für die Stromzufuhr – oder er war es zumindest. Von hier hat sich das Feuer ausgebreitet. Wir haben keine Spur eines Brandbeschleunigers gefunden. Ich gehe davon aus, dass die ganzen Computer, die in der Halle gestanden haben, an diesem Verteiler angeschlossen waren, man aber die Leitungen und Sicherungen nicht entsprechend dimensioniert hat. Die Dinger ziehen ganz schön viel Saft, wenn sie laufen. Durch die Überlastung ist im Verteilerkasten Hitze entstanden und schließlich der Brand ausgebrochen, der sich ungehindert in der Halle ausgebreitet hat.«

»Es gibt keine Anzeichen dafür, dass jemand versucht hat den Brand zu löschen?«, fragte Phil.

Doohan schüttelte den Kopf. »Nein, nichts. Erst als die Kollegen hier waren, wurde gelöscht. So konnte wenigstens ein Teil der Computer gerettet werden. Der Schaden liegt wahrscheinlich im fünf- oder sechsstelligen Bereich, hängt natürlich auch davon ab, was für Daten auf den Computern gespeichert waren. Aber darum muss sich die Versicherung kümmern.«

»Wenn das Zeug versichert war«, meinte Phil. »Aktuell sieht es nicht so aus. Oder haben Sie andere Informationen?«

»Nein, ich dachte nur, äh, nahm nur an, dass jemand, der hier eine Serverfarm betreibt, die auch versichert. Ist doch so üblich, oder?«, sagte Doohan.

»Sollte man annehmen«, sagte ich. »Aber in der Praxis ist nicht immer alles so, wie man es erwartet. Um noch mal auf Ihren Bericht zurückzukommen: Es handelt sich definitiv nicht um Brandstiftung?«

»Nein, dafür gibt es keinen Hinweis. Der Brand war nicht beabsichtigt. Hat die Eigentümer wahrscheinlich auch ganz schön überrascht«, antwortete der Experte des FDNY.

Wir besprachen noch ein paar Details und er führte uns auf dem Gelände herum. Dann verabschiedete er sich und ließ Phil und mich zurück.

»Also war der Brand doch Zufall – und die Typen, die das hier installiert haben, hatten das nicht geplant«, sagte Phil.

Ich nickte. »Ja, die haben Pech gehabt – genauso wie der Typ, der sich in der Halle befunden hat und vom Feuer überrascht wurde.«

»Pech für die, Glück für uns«, sagte Phil. »Denn jetzt sind wir auf die Gruppe aufmerksam geworden und können den Übeltätern das Handwerk legen.«

»Genauso ist es«, entgegnete ich. »Lass uns ins Büro fahren – hier haben wir alles gesehen.«

***

»Wie schätzen Sie das Gefahrenpotenzial ein?«, fragte uns Mr High, als wir in seinem Büro angekommen waren.

»Das ist schwer zu sagen, Sir«, antwortete ich. »Wir wissen im Moment weder, wer die Halle genutzt oder den Anschlag geplant hatte, noch, was das genaue Angriffsziel war. Der Hinweis, den wir von der Scientific Research Division erhalten haben, weist auf eine terroristische Aktion im Internet hin. Das allein sollte uns genügen.«

Mr High nickte. »All die Dinge, die wir nicht wissen, veranlassen mich dazu, die Sache ernst zu nehmen – und zwar so lange, bis das Gegenteil bewiesen ist. Sie werden die Angelegenheit weiter verfolgen. Ich stelle Ihnen die Agents Browder und Nawrath zur Verfügung. Deren Fachwissen wird Ihnen helfen, den Fall schnell zu lösen.«

»Das hört sich gut an, Sir«, sagte ich.

Mr High stand auf. »Halten Sie mich auf dem Laufenden. Ich möchte informiert werden, wenn sich etwas Neues ergibt. Und falls Sie weitere Ressourcen benötigen, dann kümmere ich mich darum. Wir sollten die Angelegenheit nicht unterschätzen.«

»Vielleicht haben wir Glück und der Schaden durch das Feuer war so groß, dass die Gruppe keine Ressourcen mehr hat, um zuzuschlagen«, bemerkte Phil.

»Das ist gut möglich«, stimmte Mr High zu. »Aber auch dann brauchen wir Gewissheit.«

»Wir kümmern uns darum«, sagte ich.

Damit verließen Phil und ich das Büro. Wir gingen direkt in die Abteilung, in der Browder und Nawrath beschäftigt waren. Dort angekommen, merkte man sofort, dass man eine andere Welt betreten hatte, denn hier war alles voller Computer und anderer technischer Geräte.

Agent Nawrath kniete auf dem Boden und bewegte sich unter einen Tisch.

»So viel zum Konzept vom kabellosen Büro«, fluchte er verhalten und kam kurz darauf wieder zum Vorschein.

»Das wird wohl noch ein paar Jahre dauern«, sagte Phil und lächelte.

»Ja, wahrscheinlich«, bestätigte Michael Nawrath. »Wäre für uns auf jeden Fall einfacher, wenn wir nicht immer mit all diesen Kabeln hantieren müssten. Aber egal – schön, dass ihr da seid. Mister High hat uns schon informiert und wir haben gerade eine Ladung Computer bekommen – die Geräte, die den Brand im Lagerhaus wahrscheinlich überlebt haben.«

»Wahrscheinlich?«, fragte ich.

»Wir konnten noch nicht alle testen«, sagte Ben Browder, der gerade zur Tür hereinkam. »Kann sein, dass die Hitze einige der Geräte zerstört hat. Die Computer an sich sind dabei für uns weniger von Interesse als die Festplatten. Ich hoffe, dass die noch intakt sind, sonst müssen wir aufwendigere Maßnahmen ergreifen, um die Daten wiederzugewinnen.«

Er gab erst mir und dann Phil die Hand.

»Mister High hat euch umfassend informiert?«, fragte ich.

»Denke schon«, antwortete Agent Nawrath. »Zumindest mündlich. Brand in Lagerhalle, unbekannte Leiche, Hinweis auf einen Internet-Anschlag auf einem der Computer. Die Akten des Falles haben wir allerdings noch nicht gesichtet.«

»Das solltet ihr noch«, sagte ich. »Euer Job ist es, die Daten der Computer wiederzugewinnen und herauszufinden, wozu die Serverfarm eingesetzt werden sollte. Idealerweise solltet ihr in Erfahrung bringen, wer wann was genau geplant hatte. Phil und ich gehen derweil den anderen Spuren nach. Wenn ein Team etwas herausfindet, informiert es das andere Team – übliche Vorgehensweise also.«

»Geht klar«, meinte Agent Browder und setzte sich.

»Gemäß dem, was wir wissen, befanden sich in dem Lagerhaus mehrere hundert Computer«, meinte Agent Nawrath. »Für eine Serverfarm ist das nicht unbedingt viel, andererseits ist es eine ganz schöne Rechenpower. Und je nach Zweck muss das Zeug jemand mit entsprechendem Know-how installiert haben. Ihr solltet also nach einem Netzwerkspezialisten oder Programmierer suchen.«

»Machen wir«, sagte Phil. »Vielleicht landen wir ja schon einen Treffer, wenn wir den Toten identifiziert bekommen.«

»Darum kümmern wir uns als Erstes«, sagte ich zu Phil.

***

Als wir in unserem Büro waren, kontaktierten wir Dr. Janice Drakenhart, die mit der forensischen Analyse der Beweismittel in unserem Fall betraut war und sich den Toten noch mal vornehmen sollte.

»Hallo, Janice, guten Morgen«, begrüßte ich sie.

»Hallo, Jerry, gut, dass du dich meldest«, erwiderte sie.

»Ich bin auch da«, bemerkte Phil.

»Hatte ich mir schon gedacht«, sagte Dr. Drakenhart. »Wenn ihr euch per Bildtelefon melden würdet, hätte ich das auch gesehen.«

»Hattest du schon Gelegenheit, dir den Toten aus dem Lagerhaus genauer anzusehen?«, fragte ich.

»Ja, hatte ich«, antwortete sie. »Hat aber nicht sehr viel gebracht. Nach wie vor kann ich euch sagen, dass er männlich, weiß und Mitte dreißig war, etwa eins achtzig groß. Das war’s aber auch schon. Der DNA-Abgleich mit verschiedenen Datenbanken hat nichts ergeben. Das heißt, dass es an euch liegt, mir DNA-Proben zur Verfügung zu stellen, die ich mit denen des Toten vergleichen kann.«

»Schade, ich hatte mir etwas mehr erhofft«, sagte ich. »Aber gut, wir melden uns, wenn wir was haben.«

»Geht klar«, antwortete sie und legte auf.

»Das war nicht sehr hilfreich«, meinte Phil. »Wo setzen wir jetzt an? Sollen wir die Vermisstenmeldungen der letzten Zeit durchgehen?«

»Guter Vorschlag«, erwiderte ich. »Konzentrieren wir uns dabei zuerst auf den Raum New York. Wenn wir da nichts finden, erweitern wir den Bereich.«

»Dann legen wir mal los«, sagte Phil und machte sich an die Arbeit.

Er besorgte sich die entsprechenden Informationen per Computer.

»Sieht nicht gut aus«, sagte er nach einer Weile. »Zumindest nicht im Raum New York. Es sind eine Menge Leute um die zwanzig verschwunden, Männer wie Frauen. Aber im letzten Monat war niemand dabei, der weiß, männlich und Mitte dreißig war.«

»Und wie sieht es im weiteren Umfeld aus?«, fragte ich.

Phil machte sich an die Arbeit, das zu überprüfen. Diesmal hatten wir drei Treffer, einen Mann aus Boston, einen aus New Haven und einen aus Atlantic City. Wir kontaktierten die entsprechenden Polizeidienststellen und stellten Recherchen über die Vermissten an. Aber keiner von ihnen hatte irgendeine Verbindung nach New York, war in der Computerbranche tätig oder passte sonst irgendwie ins Bild.

»Ich denke, das ist nicht der richtige Ansatzpunkt«, sagte ich schließlich.

»Ganz meine Meinung«, sagte Phil. »Falls wir im Verlauf der Ermittlungen Anhaltspunkte erhalten, die auf einen der vermissten Männer hinweisen, können wir das weiter verfolgen. Und wo machen wir jetzt weiter?«

»Beim Eigentümer der Lagerhalle«, antwortete ich. »Vielleicht kann der uns Angaben über den Mieter machen. In den Akten steht nichts darüber. Entweder hat sich niemand die Mühe gemacht zu fragen oder es einfach nicht genauer erwähnt.«

Phil schlug die Akte auf. »Immerhin ist der Eigentümer verzeichnet. Eine Firma mit Sitz in Brooklyn, Coolprice Industries. Der Geschäftsführer heißt Victor Hammerhead. Hier ist auch eine Telefonnummer notiert.«

»Ich würde mich gern persönlich mit ihm unterhalten«, sagte ich.

»Dann rufe ich an und stelle sicher, dass er in der Firma ist und wir nicht umsonst nach Brooklyn fahren«, sagte Phil.

Ich nickte zustimmend und er führte ein Gespräch mit der Sekretärin von Mister Hammerhead, die bestätigte, dass er sich die nächsten Stunden im Firmengebäude aufhalten würde.

Wir verließen unser Büro, gaben Browder und Nawrath Bescheid und machten uns mit dem Jaguar auf den Weg in Richtung Brooklyn.

***

Wir brauchten fast eine Stunde bis zum Firmensitz von Coolprice Industries. Die Firmenzentrale befand sich in einem relativ modernen Gebäude im Süden von Brooklyn, in einem fünfstöckigen Bau auf der Coney Island Avenue. Die Gegend war eher mittelmäßig, wenn auch sauber. Ich konnte keine Graffiti oder dergleichen ausmachen und die Bürgersteige sahen aufgeräumt aus.

Wir betraten das Gebäude und befanden uns in einer kleinen Eingangshalle. Eine Rezeption oder einen Pförtner gab es nicht. Ein Schild zeigte die verschiedenen Firmen, die im Gebäude logierten. Coolprice Industries fanden wir im dritten Stockwerk, das wir über die Treppe erreichten.

Hier gab es eine kleine Rezeption mit einer nett aussehenden Frau hinter einer Art Schreibtisch aus Glas, dunklem Holz und grauem Stein. Das Ganze wirkte avantgardistisch und passte nicht so recht zu dem schnöden Bürotrakt, der sich dahinter befand.

»Guten Tag, zu wem möchten Sie?«, fragte die Dame und lächelte freundlich.

Sie war etwa dreißig Jahre alt, machte einen vertrauenerweckenden Eindruck. In ihren schwarzen Haaren, die sie zu einem Zopf gebunden hatte, befand sich ein rotes Tuch oder etwas dergleichen, das gut zum Rest ihrer Kleidung passte. Offenbar hatte sie Geschmack.

»Wir sind die Agents Cotton und Decker vom FBI New York«, stellte Phil uns vor. »Und wir würden gern mit Mister Hammerhead, dem Geschäftsführer, sprechen.«

»Sehr gern«, sagte die Frau. »Um was geht es?«

»Um den Brand in der Lagerhalle«, antwortete Phil.

»Ach so, verstehe«, sagte sie und telefonierte mit jemandem.

Ich nahm an, dass sie Hammerhead über unsere Ankunft informierte.

»Er kommt sofort«, sagte sie. »Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten oder etwas anderes zu trinken?«

»Das ist nett, aber nein danke«, sagte Phil. »Wir bleiben wohl nicht lange.«

Sie nickte verständnisvoll, sagte aber nichts mehr.

Ein ziemlich stabiler Mann kam aus einer der Türen weiter hinten, schaute zu uns rüber und kam dann auf uns zu. Er wog bestimmt zweihundert Pfund und machte einen durchtrainierten Eindruck. Seine leicht ergrauten Haare ließen darauf schließen, dass er nicht mehr der Jüngste war. Ich schätzte ihn auf knapp fünfzig.

»Hallo, ich bin Victor Hammerhead. Sie wollten zu mir, nicht wahr?«, sagte er und reichte uns die Hand zur Begrüßung.

»Das ist richtig«, bestätigte ich, schüttelte ihm die Hand und stellte uns vor.

»Wie mir meine Sekretärin mitteilte, geht es um die abgebrannte Lagerhalle der Firma. Wollen Sie mich bitte in mein Büro begleiten?«

Er zeigte uns den Weg und wir gingen zusammen in das eher zweckmäßig als ästhetisch eingerichtete Büro. Es war rund fünfzehn Quadratmeter groß, voller Regale, auf denen mengenweise Bücher und Ordner standen. Auf seinem Schreibtisch stapelten sich eine Menge Papiere. Und es gab drei Computermonitore, die so aufgestellt waren, dass er sie von seinem Sitzplatz sehen konnte.

»Nehmen Sie doch Platz«, sagte er und deutete auf die beiden Bürostühle, die sich vor dem Schreibtisch befanden. Er selbst setzte sich hinter den Schreibtisch.

»Die Lagerhalle«, eröffnete ich das Gespräch, »ist schon länger im Besitz Ihrer Firma, nicht wahr?«

Hammerhead nickte. »Ja, so ist es. Seit sieben Jahren etwa, plus/minus ein paar Monate. Wir hatten sie damals als Kapitalanlage übernommen, war ein günstiges Angebot, das sich rechnete. Der damalige Eigentümer hatte Konkurs angemeldet und wir haben die Halle günstig bekommen. Sie war vermietet und wir konnten den Kredit bereits nach fünf Jahren vollständig tilgen. Ein gutes Geschäft also.«

»In dem Bericht, den wir erhalten haben, war kein Mieter erwähnt. In der Halle wurde aber eine enorme Zahl von Computern gefunden, eine kleine Serverfarm. Hatten Sie die Halle nun selbst genutzt oder war sie vermietet?«, war meine nächste Frage.

Er schüttelte den Kopf. »Weder noch. Sie war bis vor einem Jahr vermietet. Dann hat der damalige Mieter gekündigt und ist ausgezogen. Da wir ein reines Verwaltungsunternehmen sind, brauchen wir für unseren Eigenbedarf keine Lagerhalle. Wir hatten also die Optionen zu vermieten oder zu verkaufen. Daher haben wir zuerst einen Mieter gesucht. Das hat aber nicht geklappt. Nachdem die Immobilienblase geplatzt ist, findet man in der Gegend nicht mehr so schnell einen Mieter. Dann wollten wir verkaufen – was sich jetzt erübrigt hat. Zumindest, was die Halle betrifft. Das Grundstück können wir ja nach wie vor anbieten.«

»Die Halle ist also, soviel Ihnen bekannt ist, nicht genutzt worden?«, fragte Phil.

»Ja, das ist richtig«, antwortete Hammerhead.

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