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Jerry Cotton - Folge 2873

Freiwild für den Sniper

Ich war in bester Gesellschaft. Alle, die ich gebeten hatte, mitzumachen, hatten sich eingefunden und waren nicht nur anwesend, sondern auch hoch motiviert.

Schließlich ging es darum, ein hässliches Lagerhaus nahe den Brooklyn Piers zu stürmen, in dem Designerdrogen hergestellt wurden.

Selbstverständlich hatten wir uns für die Party, zu der uns niemand eingeladen hatte, schick gekleidet. Wir trugen Kevlar-Westen, die deutlich erkennen ließen, dass wir FBI-Agents waren, Helme und Heckler-&-Koch-Maschinenpistolen.

Ein anonymer Anruf hatte uns hierhergebracht. Ich hatte den Unbekannten nach seinem Namen gefragt. »Spielt keine Rolle«, hatte er harsch geantwortet.

Ich sorgte dafür, dass das Telefonat aufgezeichnet wurde. Für mich stand fest, dass mein Gesprächspartner was getrunken hatte. Vielleicht um sich Mut zu machen. Vielleicht auch, um seinen Ärger hinunterzuspülen.

»Und warum nicht?«, wollte ich wissen.

»Weil er nichts zur Sache tut.«

Typisch Dreck am Stecken, dachte ich. »Wie soll ich Sie anreden?«, erkundigte ich mich.

»Ist mir scheißegal, Mann. Ich bin stinksauer und möchte, dass ihr denen kräftig in die Suppe spuckt.«

»Ihren Freunden?«

»Ich habe keine Freunde«, polterte der Anrufer. »Nicht mehr. Diese gottverdammten Mistkerle, der Teufel soll sie holen, haben mich rausgemobbt, aber das lasse ich mir nicht gefallen. Ich schlage zurück.«

»Mit diesem Anruf?«

»Sehr richtig«, bestätigte mein Gesprächspartner. »Und ich werde sie genau da treffen, wo es ihnen am meisten wehtut.«

»Dann schießen Sie mal los.«

Er schoss los und sorgte dafür, dass wir jetzt hier waren.

Mein Partner richtete seinen Blick zum abendlichen Himmel. »Vielleicht kriegen wir schlechtes Wetter.«

»Ist jetzt nicht wichtig«, sagte ich und setzte mich per Funk mit Zeerookah, Steve Dillaggio, Joe Brandenburg, Les Bedell, June Clark und Blair Duvall in Verbindung.

Sie waren alle startklar.

»Drück aufs Knöpfchen, Jerry«, verlangte Blair Duvall ungeduldig.

»Pass auf June auf, Blair«, gab ich zurück.

»Keine Sorge, Jerry, ich bringe sie unversehrt nach Hause.«

Ich gab das Zeichen, auf das alle warteten, und der Feuerzauber begann. Die Gegner waren wachsam. An jedem Fenster stand einer und hielt die Augen offen.

Sobald sie den ersten G-man erblickten, schossen sie aus allen Rohren. Wir blieben ihnen keine einzige Kugel schuldig.

Mit ihrem gewaltgeprägten Verhalten konnten sie sich bei uns keinen Respekt verschaffen. An einigen Fenstern erlosch das Sperrfeuer und flammte nicht mehr auf. Offenbar hatten einige FBI-Kugeln ihr Ziel gefunden.

Ich ließ meine Maschinenpistole hämmern und lief geduckt auf das Lagerhaus zu, bekam aus den Augenwinkeln mit, dass Zeerookah plötzlich gestoppt, herumgerissen und auf den dreckigen Asphalt geworfen wurde. Mein Herz krampfte sich zusammen.

Steve Dillaggio war sofort bei Zeery.

»Steve?«, rief ich.

»Streifschuss«, gab Dillaggio zurück, und während er für seinen Partner einen Krankenwagen rief, setzten wir unseren Sturmlauf fort.

Les Bedell erreichte den Eingang zuerst. »Abgeschlossen«, stellte er fest, als sich das Eisentor nicht öffnen ließ.

»Aufschießen!«, keuchte ich.

Les tat es, und einen Moment später war das Tor kein Hindernis mehr für uns. Die Gangster leisteten erbitterten Widerstand. Noch sahen sie nicht ein, dass es klüger gewesen wäre, in einer solchen Situation die Waffen zu strecken.

In mehreren Räumen waren primitive Labors eingerichtet. Überall wurde etwas anderes produziert. Comic Space, Magic Walk, Wonder Doll, Psycho Hype, High Flower. So verharmlosend blumige Namen hatten die gesundheitsschädigenden Drogen, die in diesen nicht besonders sauberen Teufelsküchen von drittklassigen Chemikern billig für den arglosen Markt hergestellt wurden.

Und das Ganze ist zudem auch noch für verhältnismäßig wenig Geld zu bekommen. Die skrupellosen Produzenten erzielen mit der enormen Menge, mit der sie den aufnahmefähigen Markt überschwemmen, satte Gewinne.

Das Geld kommt aus Diskotheken, vom Schulhof, aus Jugendherbergen, aus Kinderheimen, von Sportplätzen, übers Internet und natürlich von der Straße.

Wer will, kann die Pillen überall kaufen. Und die jungen Kunden wollen kaufen. Sie glauben einfach nicht, dass ihnen das Zeug schadet.

***

»Jerry!«, brüllte Phil in den ohrenbetäubenden Lärm.

Es wäre nicht nötig gewesen. Ich hatte die beiden »Firmeninhaber« schon bemerkt. Die Shelton-Brüder Aaron und Skip, in teuren dunklen Zwirn gehüllt, brannten vor Wut und Hass, ballerten wie von Sinnen mit ihren leistungsstarken Uzis um sich und bestreuten vor allem auf gut Glück den Sektor, in dem ich mich aufhielt – oder eben noch aufgehalten hatte, denn ich brachte mich mit einem weiten Satz nach rechts aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich, ließ mich kontrolliert fallen und schoss seitlich liegend zurück. In einem Labor brach beinahe explosionsartig Feuer aus. Es gab einen dumpfen Knall, und dann flogen zwei schreiende und brennende Chemiker zur Tür heraus.

Les und Joe rannten zu ihnen, löschten die Flammen, die auf ihnen züngelten, und verpassten ihnen Handschellen.

Phil und ich folgten den Sheltons. Einige ihrer Männer hatten sich ergeben. Andere hatten, verletzungsbedingt, aufgeben müssen.

Doch die beiden Bosse dachten nicht daran, das Handtuch zu werfen. Sie hatten sich für ein taktisches Rückzugsgefecht entschieden und hielten konsequent an ihrem Plan fest, während es im Lagerhaus permanent krachte, blitzte und donnerte. Eine Kettenreaktion, die nicht zu stoppen war, zerstörte Produktionsstätten, Waren und Lager. Der Aufenthalt im Gebäude wurde von Minute zu Minute gefährlicher. Es kam zu immer neuen Explosionen, die enormen Druckwellen warfen Wände um, beschädigten Teile der Dachkonstruktion und machten den Weg frei für noch mehr Feuer. Beißender Rauch, herabstürzende Dachteile, ätzende Dämpfe, fauchende Stichflammen, sengende Hitze – und wir mittendrin.

Die Sheltons hielten uns mit vielen blauen Bohnen auf Distanz.

»Denen geht die Munition wohl nie aus«, keuchte Phil.

»Spare in der Zeit, dann hast du in der Not«, knirschte ich.

Einige wenige Handzeichen genügten, schon wusste mein Partner, was ich wollte. Wir waren seit Jahren bestens aufeinander eingespielt. Phil nickte und flitzte davon, verfolgt von den Kugeln der schießwütigen Shelton-Brüder.

Während sie sich auf meinen Partner konzentrierten, rannte ich in weitem Bogen los und feuerte auf sie. Ich traf Skip. Irgendwo. Vielleicht an der Hüfte. Er stieß einen Schrei aus, ließ seine Uzi fallen und klappte zusammen. »Aaron!«, rief Skip.

Sein Bruder wollte raus aus dem Gebäude.

»Aaron!«, schrie Skip.

»Komm weiter, Skip.« Aarons Ziel war eine schmale Tür.

»Ich kann nicht. Mich hat’s erwischt.«

»Steh auf, Skip.«

»Kann ich nicht, verdammt.«

Aaron Shelton blieb nicht stehen. Er gab immer wieder ein paar Feuerstöße ab. Mal ungefähr in Phils Richtung, mal in meine. Einfach nur, damit wir ihm nicht zu nahe kamen.

»Du hast es ja noch gar nicht versucht«, schrie Aaron zornig.

Skip streckte sich nach seiner Uzi. Seine Hand war blutig und zitterte. »Ich hab ’ne gottverfluchte Kugel abgekriegt. Begreifst du das nicht?«

Ich stand zwischen zwei dicken glatten Gipsblockwänden. Sie boten mir einen guten Schutz.

»Tut mir leid, Skip«, sagte Aaron kühl.

»Du hast doch nicht etwa vor, mich hier liegen zu lassen?«, brauste Skip empört auf. Er bekam die Uzi wieder zu fassen.

»Was würdest du an meiner Stelle tun?«, fragte Aaron.

Ich sah Phil hinter einem Turm aus grün gestrichenen Metallfässern verschwinden. Draußen traf der erste Krankenwagen ein.

Es wurde noch immer geschossen, und die Explosionen fanden auch noch kein Ende. Immer wieder bebte der Boden unter meinen Füßen. Wie viele Verletzte mochte es inzwischen geben? Welche Seite hatte die schwereren Verluste zu beklagen?

»Ich würde dir helfen«, schrie Skip.

Aaron hatte die Tür schon fast erreicht. »Du bist mir zu schwer, Skip«, gab er zurück. »Wenn ich mich mit dir belaste, sind wir beide dran.«

»Wir sind Brüder.«

»Ich lasse dich ja nicht im Stich, Skip. Bestimmt nicht. Wir kriegen das hin. Vertrau mir.«

Damit versetzte Aaron seinen angeschossenen Bruder so in Wut, dass er auf ihn schoss, aber nicht traf, und nach kurzem Rattern war dann auch noch die Uzi leer.

Ich katapultierte mich zwischen den Gipsblockwänden hervor und lief direkt auf ihn zu. Er legte die leergeschossene Waffe neben sich. Ich schob sie mit dem Fuß hinter mich, damit er sie nicht mehr erreichen konnte. Leer oder nicht leer, sagte ich mir. Sicher ist sicher.

»Ich bin verletzt«, jammerte Skip Shelton mit schmerzverzerrtem Gesicht.

»Ist nicht zu übersehen«, gab ich zurück und tastete den Gangster routiniert ab. Er hatte noch einen kleinen Revolver bei sich.

Die Waffe wirkte harmlos, doch man konnte auch damit großen Schaden anrichten. Es kam nur auf die Entfernung an, aus der man sie abfeuerte. Ich steckte das Ding ein und griff nach meinen Handschellen.

Als Skip Shelton die stählerne Acht blitzen sah, stöhnte er: »Muss das sein?«

Ich zuckte mit den Achseln. »So läuft das nun mal.«

»Aber ich bin verletzt.«

»Das ändert keine Regeln.« Ich ließ die Handschellen klicken.

»Ich habe Schmerzen.«

»Die Sanitäter sind gleich da.«

Aaron Shelton stieß die Tür auf, durch die er abhauen wollte. Phil bekam ihn ins Visier und forderte ihn mit schneidender Stimme auf, die Uzi augenblicklich fallen zu lassen.

Aaron Shelton zögerte.

Phil schüttelte mit finsterer Miene den Kopf. »Daran solltest du nicht einmal denken, Freundchen. Du kannst nicht schneller sein als mein Finger am Abzug. Das würde nicht einmal ich selbst schaffen. Also. Fallen lassen! Sofort!«

Die Schüsse und Explosionen im Lagerhaus wurden allmählich weniger, Feuer und Rauch hingegen mehr. Einige nervenzermürbende Sekunden verstrichen. Wie würde sich Aaron Shelton entscheiden? Für das Leben oder für den Tod? Es lag ganz bei ihm.

Mal sah er aus, als wäre er so verrückt, es auf jeden Fall zu versuchen, obwohl seine Chancen gleich null waren. Dann wiederum ließ sein Mienenspiel einen kleinen Hauch von Vernunft erkennen.

»Ich sage es nicht noch mal«, warnte ihn Phil.

»Schmeiß endlich die Uzi weg, Mann!«, rief ich unwirsch. »Was soll das denn jetzt noch?«

Mein Machtwort wirkte. Aaron Shelton gehorchte. Er warf meinem Partner die Waffe vor die Füße, als wollte er sagen: »Da hast du das blöde Ding. Erschieß dich selbst damit.«

Im Lagerhaus fielen keine Schüsse mehr, und es explodierte auch nichts mehr. Aber es brannte an allen Ecken und Enden, und der Rauch wurde immer dicker und unerträglicher.

»Hände hoch, Shelton«, verlangte Phil. »Ich will deine Hände sehen.«

Der Gangster grinste. »Was ist so Besonderes an ihnen? Außer den Klunkern, die du dir nie wirst leisten können, Bulle.«

»Hoch damit!«

Shelton tat meinem Kollegen den Gefallen mit aufreizender Lässigkeit. »Meine Güte, blas dich nicht so auf, G-man«, tönte er gelangweilt.

»Du lässt sie oben, verstanden?«

»Aber ja. Wenn dir das so wichtig ist.«

»Die ganze Zeit.«

»Ist ja schon gut«, sagte Aaron Shelton, als würde er mit einem geistig minderbemittelten Jungen, der viel guten Zuspruch brauchte, reden. »Ich wusste nicht, dass ihr FBI-Leute so kranke Pfoten-Fetischisten seid.«

Feuerwehrmänner, die mit schweren Atemschutzgeräten ausgerüstet waren, begannen mit ihrer Arbeit und bekämpften die Brände.

Phil durchsuchte Aaron Shelton zwar blitzschnell, aber dennoch äußerst gründlich und wurde fündig. Die riesige Kanone, die Shelton hinten im Gürtel stecken hatte, war leicht zu finden. Phil nahm sie an sich und ließ anschließend die Stahlschellen über Aaron Sheltons Handgelenken einrasten.

Dann sah er sich im zerstörten Lagerhaus um. »Ich hoffe, ihr seid gut versichert«, sagte er.

Aaron Shelton lächelte überheblich. »Ach, den Schaden machen wir in kürzester Zeit mit links wieder wett.«

Mein Partner schüttelte den Kopf. »Wenn du dich da mal nicht irrst.«

Aaron Shelton winkte ab. »So eine billige Produktionsstätte ist gleich wieder aufgebaut.«

Phil runzelte die Stirn. »Meinst du nicht, dass du die Rechnung ohne den Wirt machst?«

»Wer ist der Wirt?«, erkundigte sich Aaron Shelton oberflächlich.

»Das hohe Gericht«, antwortete Phil knochentrocken.

Aaron Shelton gab sich höchst zuversichtlich. »Glücklicherweise gibt es in unserem Land, und speziell in New York, Heerscharen hervorragender Anwälte. Sie sind nicht billig, aber wer sie sich leisten kann, kann sich darauf verlassen, dass er ein relativ sorgloses Leben in Freiheit genießen darf.«

»Soll heißen?«, fragte Phil.

»Dass ich schon sehr bald wieder zu Hause in meinem gemütlichen Wasserbett schlafen werde«, behauptete Aaron Shelton.

Doch damit lag er ziemlich falsch.

***

Er kam nach Hause und war mit sich und der Welt unzufrieden. Die Zeit hatte ihn so sehr verändert, dass er sich bisweilen sogar selbst total fremd vorkam.

Nichts war mehr wie früher. Vor ein paar Jahren hatte er noch Freude am Leben gehabt. Heute nicht mehr. Er war nur noch da, war vorhanden, existierte, aber es machte ihm keinen Spaß mehr.

Wieso hatte alles so kommen müssen? So und nicht anders? Das fragte er sich jeden Tag, und die Antworten, die ihm dazu einfielen, waren bitterer als Gallensaft. Er war sauer auf das Schicksal, das ihn so grausam gebeutelt hatte, und er überlegte immer wieder, ob er irgendetwas anders gemacht hätte, wenn es ihm gegönnt gewesen wäre, einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Vermutlich ja. Oder vielleicht auch nur in geringem Maße, um das abzuwenden, was passiert war, aber nicht hätte passieren dürfen. Diese folgenschwere Katastrophe.

Er schenkte sich ein Glas Rotwein ein und setzte sich, plumpste ächzend in den tiefen Sessel, hätte den Wein beinahe verschüttet.

»Alter Mann«, murmelte er. »Du bist ein alter Mann. Alt und ausgelaugt. Für nichts mehr zu gebrauchen. Zu nichts mehr nütze.« Er hob das Glas, in dem der Wein rubinrot funkelte. Er trank und setzte das Glas erst ab, als es leer war. Langsam leckte er sich die Lippen.

Das Telefon läutete. »Ja«, meldete er sich.

»Wer?« Eine Frau. Sie war verunsichert. »Wie?« Sie hüstelte. »Entschuldigung. Ich glaube, ich habe mich verwählt.«

»Hast du nicht, Goldie«, sagte er.

Am anderen Ende der Leitung trat Schweigen ein.

»Warum rufst du an?«, wollte der Mann wissen. Er füllte sein Glas noch einmal mit Rotwein.

»Na ja …«, dehnte Goldie. Ihre Stimme bekam einen sinnlichen Klang.

»Ich möchte nicht, dass du mich anrufst.«

»Aber warum denn nicht?«, wiederholte Goldie ein wenig gekränkt. Sie war ziemlich sensibel.

Er ließ den Rotwein im Glas kreisen. »Was habe ich gestern gesagt?«

»Also … Ich weiß nicht, was du meinst.«

»Ich habe gesagt, ich werde dich anrufen.«

Es entstand wieder eine kurze Pause. Er nutzte sie, um sein Glas zu leeren. Schließlich sprach Goldie wieder: »Ich möchte zu dir kommen.«

»Geht nicht«, erwiderte er schroff. »Hab zu tun.«

»Wann hättest du denn wieder Zeit?«, erkundigte sich Goldie hörbar enttäuscht.

»Ich rufe dich an«, sagte er und legte auf.

***

Tags darauf lagen bei uns im Field Office eine Menge erfreulicher Fakten auf dem Tisch. Dadurch, dass wir bestens ausgerüstet angetreten waren, hatte es auf unserer Seite nur einen Verletzten gegeben: Zeerookah. Aber er machte einen relativ stabilen Eindruck und sah eigentlich so aus wie immer.

Les Bedell laborierte seit dem gestrigen Einsatz an einem leichten Tinnitus. Er war im Lagerhaus zu nahe an einen Explosionsherd geraten, aber der Doc war guter Dinge, dass sich das lästige Ohrensausen bei unserem Kollegen bald wieder verflüchtigen würde.

Auf der Gegenseite war mehr Blut geflossen, aber Tote hatte es zum Glück keine gegeben. Die Ärzte waren davon überzeugt, dass die harmlose Fleischwunde, die Skip Shelton an der Hüfte abbekommen hatte, in wenigen Wochen komplikationslos verheilt sein würde.

Aaron Shelton, der mit geradezu impertinenter Zuversicht behauptet hatte, er würde bald wieder zu Hause sein, hatte inzwischen ...

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