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Jerry Cotton - Folge 2870

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Heiße Daten – kalte Killer
  4. Vorschau

Heiße Daten – kalte Killer

Es war eine ruhige Sommernacht. Auf der Manila Avenue in Jersey City herrschte Stille, die nur zeitweise durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug unterbrochen wurde. Um diese Zeit war die Gegend menschenleer. Gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Bankraub bei der Hudson City Savings Bank, deren altes Backsteingebäude von den wenigen Straßenlaternen nur spärlich beleuchtet wurde.

»Wie lange brauchst du noch?«, fragte Harvey Finigan über Funk den Mann, der sich gerade an einem Schaltkasten zu schaffen machte.

»Immer mit der Ruhe«, antwortete Bruce Leitner. »Gut Ding will Weile haben. Wenn ich die falschen Drähte kappe, geht der Alarm sofort los. Und das wäre ja nicht gerade in unserem Interesse.«

»In Ordnung, ich will nur, dass wir uns an den Zeitplan halten«, bestätigte Finigan drängend.

Er wusste, dass die nächste Polizeistreife in etwa zwei Stunden an der Bank vorbeifahren würde. Bis dahin musste ihr Job erledigt sein, sonst liefen sie Gefahr, entdeckt zu werden.

»Mach dir nicht ins Hemd«, sagte der Mann, der neben Finigan im Wagen saß, und grinste hämisch. »Bruce schafft das schon. Ist ja nicht sein erstes Mal.«

Humbrey Dogan war der Fahrer der Bande. Ein stämmiger Kerl mit dunklen Haaren und der Ruhe eines buddhistischen Mönchs. Genau diese innere Ruhe war es, die ihn zu einem so wertvollen Fahrer machte, denn wenn es hart auf hart kam, konnte man sich voll und ganz auf ihn verlassen.

Finigan schaute zu ihm hinüber. »Ich zweifele nicht an seinen Fähigkeiten. Nur kostet uns jede Minute Geld. Und wer beschwert sich nachher immer, dass ein Job nicht genug abgeworfen hat?«

»Hast ja recht«, erwiderte Dogan. »Aber diesmal hab ich ein gutes Gefühl. Mit der Beute von heute werden wir uns bestimmt eine Auszeit von einem Jahr oder so gönnen können.«

Finigan wollte gerade etwas sagen, als sich Leitner meldete: »Ich bin fertig. Der Alarm ist aus, sämtliche Telefonleitungen sind unterbrochen. Jetzt können wir rein und die Kameras außer Gefecht setzen.«

»Wird erledigt«, bestätigte Finigan und wandte sich an den kräftigen blonden Mann, der hinten im Wagen saß: »Dein Auftritt, Danny.«

Danny Faustens nickte. Er schaute nach, ob die Luft rein war. Aber in dem Hof hinter der Bank, in dem sie sich befanden, war keine Menschenseele zu sehen.

Dann zog er seine Maske über und stieg aus. Aus dem Kofferraum holte er das nötige Werkzeug und ging zur stählernen Hintertür des Bankgebäudes. Es dauerte kaum mehr als zehn Minuten, da hatte er den Zylinder des Schlosses entfernt und die Tür geöffnet.

»Kann losgehen«, gab er über Funk durch.

Aufs Stichwort erschien Leitner, der Elektronikspezialist, und betrat – nachdem er sich ebenfalls eine Maske aufgesetzt hatte – zusammen mit Faustens das alte Bankgebäude.

Leitner schaute sich um. Er hatte die Baupläne des Gebäudes studiert und wusste, in welche Richtung er gehen musste, um die Kameras außer Gefecht zu setzen und bis dahin möglichst nicht in den Sichtbereich einer noch aktiven Kamera zu kommen. Dann hatte er den Verteilerkasten erreicht und öffnete ihn mit seinen in Latexhandschuhen steckenden Händen. Das kleine Schloss war für seinen Akkubohrer kein Problem. Eine halbe Minute später hatte er all die nötigen Schalter und Anschlüsse vor sich.

»Na, wo seid ihr denn?«, sagte er zu sich selbst und ließ seine geschickten Finger über die Anschlüsse gleiten.

Dann hatte er die entsprechenden Leitungen gefunden und kappte sie mit einer Spezialzange.

»Wir sind so weit«, sagte er zu Faustens, der noch in der Nähe der Tür stand, durch die sie ins Gebäude gekommen waren.

Der nickte und ging zurück zum Wagen. Aus dem Kofferraum holte er zwei schwere Werkzeugkoffer und trug sie in das Gebäude. Finigan folgte mit weiterem Equipment. Dann schlossen sie die stählerne Hintertür und Dogan fuhr mit dem Wagen los. Er bezog in der Nähe der Bank Stellung, um die Gegend im Auge zu behalten.

Die drei Männer in der Bank bewegten sich mit schnellen Schritten auf den Büroraum zu, ganz so, als würden sie diesen Weg jeden Tag gehen. Die Bürotür auf dem Weg zum Tresorraum war kein großes Hindernis. Einem einfachen Brecheisen hielt sie nur wenige Sekunden stand.

»Jetzt wird es interessant«, sagte Faustens und schaute auf die große Stahltür, hinter der sich all das befand, was er und seine Kumpanen begehrten. »Wie erwartet, ein alter Wilson 2000. Schönes Modell. Hatte ich schon lange nicht mehr.«

Er brachte das Gestell für die Bohrmaschine in Stellung und justierte die Position des Diamant-Bohrers genau dahin, wo er ihn haben wollte.

»Zwei exakte Bohrungen und wir können das Baby öffnen«, sagte er.

Finigan schaute auf die Uhr. Noch lagen sie im Zeitplan.

Langsam, Millimeter für Millimeter, arbeitete sich der Bohrer tiefer in die verschiedenen Schichten aus gehärtetem Stahl. Nicht zu schnell, um keine allzu große Hitze zu erzeugen und den Bohrkopf nicht zu beschädigen.

Nach knapp zehn Minuten war die erste Bohrung erfolgreich abgeschlossen und Faustens positionierte den Bohrer für die zweite. Auch diese verlief ohne Komplikationen.

»So, jetzt kommt der große Moment«, sagte er freudestrahlend.

Er drehte an ein paar Hebeln, es gab ein leises Klicken und dann reagierte die schwere Tür auf sein Ziehen. Langsam öffnete sie sich und gab den Blick auf den dahinter befindlichen Raum frei, dessen Beleuchtung automatisch aktiviert wurde.

Auf der linken Seite waren sich mehrere hundert Schließfächer angeordnet, rechts einige Stahlkassetten, die Bargeld enthielten.

»Erst das Geld«, sagte Finigan bestimmend.

Er und Leitner gingen zu den Stahlkassetten und machten sich daran, sie zu öffnen. Gleichzeitig packte Faustens sein Equipment wieder ein.

»Rund einhunderttausend Dollar, wie erwartet«, sagte Finigan, nachdem sie das Bargeld aus den Kassetten herausgeholt und in Rucksäcke gepackt hatten.

»Dann wollen wir uns mal um die anderen Geschenke der lieben Bankkunden kümmern«, sagte Faustens und nahm ein hydraulikbetriebenes Gerät, das er extra zu diesem Zweck modifiziert hatte. Dem Druck, den es erzeugte, hielt die Verriegelung der kleinen Schließfächer nicht stand. Er öffnete eines nach dem anderen und die anderen beiden Männer zogen die Kassetten aus den Schließfächern und schauten sie durch. Sie waren vor allem an Gold, Edelmetallen, teuren Uhren und Schmuck interessiert. Alles Dinge, die man bei einem guten Hehler zu Geld machen konnte.

Nachdem sie einen weiteren Rucksack mit Diebesgut gefüllt hatten, warf Finigan einen Blick auf die Uhr. »Noch zehn Minuten, dann müssen wir los.«

»Also schnell weiter«, sagte Leitner mit gierigem Blick. »Wahrscheinlich ist der Kram, den wir hier abgreifen können, mehr wert als das Bargeld.«

»Wir werden sehen«, sagte Finigan kühl und öffnete die nächste Kassette.

Sie füllten noch zwei weitere Rucksäcke. Dann war die Zeit um.

»Gut, packen wir zusammen«, sagte Finigan. »Wir müssen gleich los!«

In diesem Augenblick holte Leitner ein Notebook aus einer Kassette hervor und pfiff vor Begeisterung. »Hey, so ein cooles Teil wollte ich schon immer mal haben. Das nehmen wir mit.«

»Muss das sein?«, fragte Faustens wenig fasziniert. »Das Ding wiegt viel und bringt nur wenig.«

»Ja, das muss sein«, antwortete Leitner knapp und steckte das Gerät in den letzten Rucksack. »Siehst du, da war noch genug Platz!«

»So, jetzt alles zum Wagen, ohne weitere Verzögerungen!«, ordnete Finigan an und schnappte sich zwei Rucksäcke.

»Wir sind so weit«, gab er über Funk an Dogan durch.

»Bin sofort da«, kam die Antwort über Funk.

Finigan, der als erster losgegangen war, hatte fast die Tür zum Hinterhof erreicht, als sich Dogan wieder meldete. »Hey, Jungs, wartet noch, da kommt ein Wagen. Ich glaube, das sind die Cops.«

Finigan zuckte zusammen. Das war früher als erwartet.

»Verdammt, wir warten hier«, sagte er zu Faustens und Leitner, die gerade voll beladen um die Ecke kamen. »Die Cops sind in der Nähe.«

»Ich dachte, wir würden gut in der Zeit liegen?«, beschwerte sich Faustens und fügte besorgt hinzu: »Haben sie etwas gemerkt?«

»Hoffentlich nicht«, antwortete Finigan und bedeutete seinen Männern ruhig zu sein.

Sie leisteten ohne irgendwelchen Protest Folge.

Es wurde ruhig, sehr ruhig. Keiner der Männer sprach ein Wort. Gespannt warteten sie auf eine Mitteilung von Dogan.

Faustens packte den kalten Griff seiner Waffe. Wenn nötig, würde er von ihr Gebrauch machen. Egal was passierte – in den Knast wollte er nicht wieder. Das hatte ihn schon drei Jahre seines Lebens gekostet.

Quälend langsam bewegte sich der Sekundenzeiger auf Finigans Armbanduhr voran. Was geschah draußen vor der Bank? Hatten die Cops etwas bemerkt? Oder waren sie schon weitergefahren?

Dann endlich meldete sich Dogan. »Sie sind weg. Alles klar. In einer Minute bin ich da.«

Die drei atmeten auf. Das war knapp gewesen.

»Wir sehen zu, dass wir hier wegkommen!«, sagte Finigan.

Als Dogan mit dem Wagen vorgefahren war, luden sie sowohl die Ausrüstung wie auch die Beute in den Kofferraum. Finigan kontrollierte noch einmal den Tresorraum, um sicherzugehen, dass sie nichts zurückgelassen hatten. Dann verließ er die Bank und stieg als Letzter in den Wagen.

»Wir können los«, sagte er zu Dogan.

Der fuhr los, auf die Straße und dann an der nächsten Kreuzung rechts. Als nach fünf Minuten nichts darauf hinwies, dass sie verfolgt wurden, löste sich die Spannung ein wenig.

»Ist doch gut gelaufen«, meinte Leitner.

»Ja, die Cops sind einfach an der Bank vorbeigefahren«, sagte Dogan. »Wahrscheinlich haben die von ihrem Feierabend geträumt.«

***

Phil und ich saßen in unserem Büro und schrieben unseren Bericht über den letzten Fall.

Phil bewegte seinen Arm und verzog das Gesicht. »Verdammte Zerrung. Dass gerade mir so was passieren musste.«

Ich schaute überrascht auf. »Ich wusste gar nicht, dass du dich dort verletzt hattest. Muss mir im Eifer des Gefechts wohl entgangen sein. Warum hast du nichts gesagt?«

Phil grinste. »Das war eigentlich kein Arbeitsunfall und hatte nichts mit dem Fall zu tun.«

»Nicht?«, fragte ich interessiert nach.

Sein Grinsen wurde breiter. »Na gut, du lässt ja doch nicht locker. Ich habe dir doch von dieser netten Kellnerin erzählt, die ich vor ein paar Woche getroffen hatte.«

»Ich ahne schon, worauf das hinausläuft«, sagte ich schmunzelnd.

»Na ja«, fuhr Phil fort, »da wir gestern früher Feierabend gemacht haben, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, sie anzurufen. Gesagt, getan, alles lief prima, sie kam mit zu mir, und dann stellte sich heraus, dass sie gerade eine Ausbildung zur Yogalehrerin absolviert. Und was soll ich sagen – so habe ich Yoga noch nie erlebt.«

Jetzt konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und musste lachen. »Falls jemand fragt, solltest du lieber sagen, dass es passiert ist, als du einen harten Gangster unschädlich gemacht hast. Hört sich heroischer an als die Yoga-Geschichte.«

Phil nickte. »Ja, ist für mein Image bestimmt besser.«

»Und?«, fragte ich. »Gehst du das Wagnis ein und triffst sie wieder?«

Er wollte gerade antworten, als das Telefon klingelte.

Helen war dran. Ich stellte das Telefon auf Laufsprecher.

»Hallo, Helen, was können wir für dich tun?«, fragte ich nach einer kurzen Begrüßung.

»Mister High möchte euch gerne in seinem Büro sehen, sofort. Wir haben hohen Besuch«, antwortete sie.

»Hohen Besuch?«, fragte Phil überrascht.

»Assistant Director Homer ist da«, sagte sie kurz.

»Wir sind gleich da«, sagte ich und legte auf.

»Homer? Was der wohl will?«, überlegte Phil laut.

»Auf jeden Fall wird es wichtig sein, wenn er persönlich kommt«, sagte ich und schnappte mir mein Sakko.

Zusammen machten wir uns auf den Weg zu Mr Highs Büro.

Edward G. Homer war Leiter der Field Operation Section East des FBI. Somit unterstanden ihm alle FBI-Außenstellen zwischen Maine und Florida, also auch New York. Er hielt sich meist in Washington auf und kam nur selten in unser Field Office. Entweder ging es diesmal um eine unangekündigte Inspektion oder es gab eine ziemlich brenzlige Situation.

Als wir Mr Highs Büro erreichten, fielen mir die beiden Agents auf, die davor Posten bezogen hatten. Ich kannte sie nicht. Wahrscheinlich stammten sie aus Washington und waren für Homers Schutz zuständig.

Ich warf Helen einen freundlichen Blick zu.

»Einen Moment, ich sag Bescheid, dass ihr da seid«, sagte sie und nahm den Hörer ihres Telefons ab.

»Ihr könnt reingehen«, sagte sie nach einem kurzen Wortwechsel mit Mr High.

Ich ging voran und öffnete die Tür, Phil folgte mir.

Im Raum saß Mr High in gewohnter Position an seinem Schreibtisch. Ihm gegenüber saß Assistant Director Homer. Er trug einen dunklen Anzug, ein weißes Hemd und eine Krawatte. Sein Haar schien eine Idee länger zu sein als sonst, hatte aber die gewohnte graue Farbe.

Als Phil und ich eintraten, stand Homer auf und begrüßte uns freundlich. »Special Agent Cotton, Special Agent Decker, gut, dass Sie so schnell kommen konnten. Es gibt einiges zu tun.«

Mr High bedeutete uns Platz zu nehmen und wir setzten uns.

Gespannt schauten wir zu Assistant Director Homer, der gleich darauf das Wort ergriff. »Meine Herren, ich bin persönlich aus Washington hierhergekommen, um ein akutes Sicherheitsleck zu schließen.«

Ich schaute ihn fragend an, sagte aber nichts. Was für ein Leck? Gab es jemanden innerhalb des FBI New York, der Informationen an Außenstehende weitergab?

Er schien meine Bedenken erraten zu haben. »Keine Sorge, es hat nichts mit dem hiesigen FBI zu tun. Tatsächlich geht es um einen im Raum New York tätigen Wissenschaftler namens Dr. Dennis Hagenbarth, der an Forschungen beteiligt ist, die für die nationale Sicherheit von höchster Wichtigkeit sind. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, kann Ihnen aber sagen, dass es um die Entwicklung neuer Waffensysteme geht.«

»Und dieser Dr. Hagenbarth ist selbst das Leck?«, fragte Phil interessiert.

»Gewissermaßen«, antwortete Assistant Director Homer. »Normalerweise arbeitet er in einem Labor in Newark. Dort herrschen strenge Sicherheitsvorkehrungen. Es hat sich aber ergeben, dass Dr. Hagenbarth in seiner Wohnung auf die Lösung eines Problems gekommen ist, an dem einige Dutzend Wissenschaftler schon seit Jahren arbeiten, und dies ausführlich auf seinem Notebook festgehalten hat. Da er am Tag darauf in den Urlaub geflogen ist, hat er das Notebook nicht nach Newark zurückgebracht, sondern in einem Schließfach einer Bank deponiert – wo es seiner Meinung nach sicher war.«

Ich schaute Assistant Director Homer an. »Es handelte sich dabei doch nicht etwa um die Hudson City Savings Bank

Er nickte. »Doch, genau um die geht es.«

»Der Bankraub, über den im Fernsehen berichtet wurde«, fügte Phil hinzu.

»Das bedeutet dann wohl, dass Dr. Hagenbarths Notebook bei dem Bankraub gestohlen wurde«, folgerte ich.

»Korrekt«, antwortete Assistant Director Homer.

»Und wie wichtig sind die auf dem Notebook befindlichen Informationen?«, fragte Phil.

Assistant Director Homer lehnte sich zurück. »Sagen wir mal so: Viele ausländische Geheimdienste und Waffenproduzenten würden Millionenbeträge für die Informationen lockermachen. Sie zu besitzen sichert den Vereinigten Staaten in der betreffenden Waffengattung einen Vorsprung von zwei bis drei Jahren. Anders ausgedrückt: Die Informationen dürfen auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen.«

»Weist irgendetwas darauf hin, dass das Notebook das Ziel der Bankräuber war? Oder haben sie es nur als Teil ihrer Beute mitgehen lassen?«, war meine nächste Frage.

»Genau das, meine Herren, gilt es zu klären. Und vor allem muss das Notebook schnell wiederbeschafft werden. Die Informationen darauf sind verschlüsselt und können nur mit dem Notebook selbst und dem Passwort entschlüsselt werden. Ich bin hier, um sicherzustellen, dass das hiesige FBI die Sache mit absoluter Priorität behandelt und das Informationsleck schnell und professionell beseitigt.«

Dann blickte er zu Mr High.

Der nickte und schaute zu Phil und mir. »Ich werde Ihnen den Fall übertragen. Sie erhalten alle Unterstützung, die Sie benötigen, um schnelle Ergebnisse zu erzielen. Die lokale Polizei von Jersey City ist bereits darüber informiert, dass wir den Fall übernehmen werden. Die bisherigen Informationen, die uns zur Verfügung stehen, sind hier festgehalten.«

Er reichte mir eine umfangreiche Akte, auf der in großen Lettern die Aufschrift CLASSIFIED – TOP SECRET zu lesen war.

Ich öffnete die Akte, warf einen kurzen Blick hinein und reichte sie dann an Phil weiter. »Wir werden uns der Sache annehmen, Sir. Zuerst würde ich gern Dr. Hagenbarth befragen. Dann sollten wir uns bei der Hudson City Savings Bank umsehen, um uns ein Bild des Einbruchs zu machen.«

»Dr. Hagenbarth hält sich zurzeit hier im Gebäude auf«, antwortete Mr High. »Er befindet sich in Sicherheitsverwahrung, bis die Angelegenheit geklärt ist.«

»Eine gute Vorsichtsmaßnahme«, bemerkte Phil.

Nachdem Edward G. Homer uns noch mal in aller Deutlichkeit auf die Wichtigkeit des Falles hingewiesen hatte, verabschiedeten wir uns und gingen zu unserem Büro. Dort studierten wir die in der vertraulichen Akte enthaltenen Unterlagen sorgfältig.

»A

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