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Jerry Cotton - Folge 2864

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Auf die falsche Karte gesetzt
  4. Vorschau

Auf die falsche Karte gesetzt

Die beiden Männer in den Uniformen des U.S. Marine Corps starrten auf den Laptop. Es war ein Bild zu sehen, das die Perspektive einer Drohnenkamera zeigte: Häuser, Gefechtsstände, Panzer, grüne Wiese, ein Waldstück. Daneben war eine Kartenübersicht des Geländes mit Positionsanzeige eingeblendet.

»Verdammt, was ist mit dem Ding los?«, fragte Lieutenant Krueger. Sein hageres, verkniffenes Gesicht wurde zu einer verzerrten Maske. »Stoppen Sie das!«

Finger hackten über die Tastatur.

»Negativ, Sir! Keine Reaktion!«

»Kurskorrektur! Sofort!«

»Es geht nicht, Sir!«

Krueger griff zum Funkgerät. »Hier Lieutenant Krueger. Sofort …«

Weiter kam er nicht. Das Detonationsgeräusch war selbst auf die Entfernung von einer halben Meile so ohrenbetäubend, dass es nicht mehr möglich war, sich zu verständigen.

Ein Hinterhof in der South Bronx. Wir hatten das Gelände weiträumig umstellt. Insgesamt zwanzig G-men vom FBI Field Office New York und außerdem noch Kräfte des New York Police Department waren an dieser Operation beteiligt.

Ich hatte die Dienstpistole in der Rechten und nickte Phil Decker zu. Mein Dienstpartner hatte gerade seine Kevlar-Weste etwas zurechtgezogen. Die Dinger müssen richtig sitzen, sonst riskiert man, dass man bei einer Schießerei doch mehr abbekommt, als eigentlich nötig wäre.

Eine dunkle Limousine fuhr durch die Zufahrt in den Hinterhof, in dem sich ansonsten noch ein paar überquellende Müllcontainer und ein schrottreifer Ford befanden, dem man außer den Reifen nahezu jedes andere Teil abgenommen hatte, für das es noch irgendeinen Interessenten geben mochte.

Eine ganze Weile geschah gar nichts.

Über mein Headset meldete sich Agent Fred Nagara.

»Ein dunkler Van nähert sich.«

»Könnte das Kroski sein?«, fragte ich.

Harry Kroski war ein Drogenhändler, hinter dem wir schon seit längerem her waren. Er dealte mit Kokain. Aber da er keineswegs eine der ganz großen Nummern in diesem üblen Geschäft war, wäre er eigentlich eher ein Fall für die Drogenabteilung des zuständigen Polizeireviers gewesen.

Trotzdem kümmerten wir uns darum.

Was Harry Kroski unter den anderen Drogendealern hervorhob, war sein exquisiter Kundenkreis. Über einen Mittelsmann war uns Kroskis Kundenliste in die Hände gefallen. Es waren auffällig viele Personen aus dem militärisch-industriellen Komplex darunter oder die in sicherheitsrelevanten Bereichen wichtige Schlüsselfunktionen erfüllten. Computerspezialisten, Programmierer, Offiziere der Army, die mit hochsensibler Waffentechnik zu tun hatten. Die Tatsache, dass Kroski seine Drogen aus einer Quelle bezog, bei der es eine Verbindung zu einem iranischen Geschäftsmann gab, vervollständigte das Bild.

Es war gut möglich, dass das Kokain nur Mittel zum Zweck war, um an Personen heranzukommen, die in sicherheitsrelevanten Bereichen Schlüsselstellungen einnahmen.

Wenn so ein Netzwerk erst einmal gesponnen war, konnte man damit einiges anstellen. Zum Beispiel, indem man Kroskis Kunden erpresste, wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt vielleicht mal ihre Dienste brauchte. Das konnte der Download eines geheimen Programms oder vielleicht auch nur eine brisante persönliche Information sein.

Der Van, den unsere Kollegen ausgemacht hatten, traf jetzt ein.

»Wir haben die Nummer überprüft«, meldete sich Fred Nagara noch einmal. »Das Nummernschild ist gefälscht. Wir können nicht sagen, ob sich Kroski wirklich im Inneren befindet!«

»Werden wir sehen«, meinte ich.

Kroski war für seine Vorsicht bekannt. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass er Ermittler, die ihm auf den Fersen waren, durch geschickte Täuschungsmanöver hereingelegt hatte.

Der Van hielt. Die Seitentür ging auf. Zwei Männer in dunklen Anzügen stiegen aus. Sie waren mit Maschinenpistolen vom Typ Uzi bewaffnet. Jetzt öffneten sich auch die Türen der Limousine. Mehrere Männer stiegen aus. Alle in schwarzen Rollkragenpullovern und Lederjacken. Auch sie waren gut bewaffnet. Pump-Guns und automatische Pistolen befanden sich in ihren Händen.

Was gesprochen wurde, bekamen wir über unsere Headsets mit. Die Kollegen verfügten über Richtmikrofone.

Jetzt folgte Kroskis großer Auftritt. Er kam aus der Limousine: ein Mann im dreiteiligen Anzug mit hohem Haaransatz. Man hätte ihn für einen Banker oder Anwalt halten können. Das einzig Auffällige an ihm waren die Cowboystiefel mit den Messingkappen an den Spitzen. Die passten einfach nicht zu seinem Stil, aber sie waren gewissermaßen Kroskis Markenzeichen. Kroski trug eine Brille mit flaschendicken Gläsern. Seine Bewegungen wirkten ruckartig. Er blickte sich um und schien nervös.

Der Kofferraum der Limousine wurde geöffnet.

»Bester Stoff, wie Ihre Kunden ihn bevorzugen!«, meinte einer der Kerle in Lederjacke. Er trug einen Vollbart, der ihm fast bis unter die Augen reichte. Dafür hatte er so gut wie kein Haar mehr auf dem Kopf.

»Das Geld!«, sagte Kroski nur und schnipste mit den Fingern. Einer seiner Leute holte den Geldkoffer.

Augenblicke später kam das Signal für den Einsatz.

***

»Hier spricht das FBI! Waffen weg!«, ertönte eine Megafonstimme. Der Rest des Textes ging im aufbrandenden Kugelhagel unter. Die Uzi-Schützen zögerten keine Sekunde. Sie feuerten wild um sich. Kroski warf sich zu Boden.

Wir feuerten ebenfalls.

Die Limousine, in deren Kofferraum noch das Kokain lagerte, wurde gestartet. Der Fahrer trat das Gaspedal voll durch. Der Motor heulte auf. Schüsse trafen die Frontscheibe aus Panzerglas und fingen die Kugeln auf. Die Einschussstellen waren von spinnenartigen Splitterstrukturen umgeben. Beinahe ohne Sicht und mit offenem Kofferraum raste der Fahrer auf die Ausfahrt zu und prallte ungebremst gegen ein Fahrzeug der City Police, das sich ihm dort im letzten Moment in den Weg gestellt hatte.

Die Fahrt war damit zu Ende.

Von allen Seiten kamen jetzt die Einsatzkräfte aus der Deckung. Phil und ich ebenfalls.

Es gab eine Reihe von Verletzten und mehrere Tote. In der Ferne waren schon die Sirenen der Fahrzeuge des Emergency Service zu hören.

Kroski war unverletzt geblieben. Wie wir feststellten, trug er eine Kevlar-Weste unter seiner Kleidung. »Ich will einen Anwalt!«, rief er.

»Den werden Sie auch bekommen«, versprach mein Kollege Phil Decker, der ihm Handschellen anlegte.

Bündel mit Hundertdollarnoten lagen auf dem Boden verstreut herum. Viele waren blutbesudelt. Der Kofferraum der Limousine war mit Kokain gefüllt, sorgfältig in Plastiktüten verpackt, von denen jede schätzungsweise ein Pfund enthielt.

***

Zwei Stunden später waren Phil und ich zu unserem Field Office zurückgekehrt, das im Bundesgebäude an der Federal Plaza 26 untergebracht ist.

Wir gingen in unser Dienstzimmer. Mir knurrte der Magen, aber um etwas zu essen, war zuerst keine Zeit gewesen. Und nach dem Verlauf des Einsatzes in der Bronx hatte ich den Appetit verloren.

Kroski war festgesetzt. Und das Beweismaterial, das dabei durch Video- und Audioaufzeichnungen gesichert worden war, würde ihn für sehr lange Zeit in den Knast bringen. Und das war das Wichtigste.

Aber davon abgesehen konnte man es nicht als Erfolg werten, wenn bei einem solchen Einsatz ein halbes Dutzend Schwerverletzter und drei Tote zurückblieben. Die Zahl der Toten konnte sich durchaus noch erhöhen, denn bei einigen der Verletzten war es ungewiss, ob sie überleben würden – darunter auch Clyde Montgomery, ein Kollege der City Police, der an dem Einsatz beteiligt gewesen war.

»Wir konnten das nicht verhindern«, sagte Phil, nachdem er uns beiden einen Kaffee geholt hatte.

»Ich weiß«, sagte ich.

»Die haben einfach drauflosgeschossen! Was hätten wir tun sollen?«

»Das, was wir getan haben«, gab ich zurück. »Das, was unser Job ist: das Recht durchsetzen. Trotzdem – Zufriedenheit fühlt sich anders an, Phil.«

»Wir wären schlechte Agents, wenn wir uns nicht jedes Mal fragen würden, was hätte besser laufen können.«

»Richtig.«

»Aber diesmal hatten wir das nicht in der Hand, Jerry. Nicht einmal ein bisschen!«

Ich zuckte die Schultern. Ob ich Phil da wirklich zustimmen konnte, hatte ich noch nicht entschieden.

Unser Kollege Fred Nagara kam herein. Fred sah auch ziemlich fertig aus.

»Ich komme gerade von Malcolm«, sagte er.

Malcolm Snyder war einer unserer Verhörspezialisten und er hatte Kroski in den letzten anderthalb Stunden vernommen – selbstverständlich in Anwesenheit seines Anwalts.

»Und? Ist irgendetwas dabei herausgekommen?«, fragte ich.

»Er schweigt wie ein Grab. Ich weiß nicht, ob er damit wirklich gut beraten ist«, sagte Fred.

»Was ist mit seiner Kundenliste? Ist die schon ins Spiel gebracht worden«, fragte ich.

»Ja, Malcolm hat Kroski gegenüber durchblicken lassen, dass er gute Chancen hätte, vergleichsweise glimpflich davonzukommen, wenn er seine Kontakte zu diesem iranischen Geschäftsmann auspackt. Es gibt nur Indizien dafür, dass hinter dem mehr steckt als nur Rauschgifthandel, also brauchen wir Kroskis Aussagen.«

Ich trank meinen Kaffee aus. »Dass so ein Kerl am Ende mit ein paar Jahren weniger davonkommt, gefällt mir ganz und gar nicht.«

»Du kennst doch das Spiel, Jerry«, meinte Phil.

Ich nickte. »Allerdings …«

»Dass Kroski auf dieses Angebot nicht eingeht, kann eigentlich nur bedeuten, dass er ziemlich große Angst vor seinen Hintermännern hat!«, meinte Phil.

Fred Nagara zuckte mit den Schultern. »Falls es diese Hintermänner auch wirklich gibt, könntest du recht haben. Aber es kann auch sein, dass er einfach nur einen schlechten Anwalt hat!«

***

Eine halbe Stunde später war eine Besprechung im Büro unseres Chefs angesetzt.

Mr High telefonierte gerade, als wir sein Büro betraten. Er winkte uns herein, während er zweimal »In Ordnung, Sir« sagte und dann das Telefongespräch beendete.

Außer uns waren noch Fred Nagara sowie die Agents Joe Brandenburg und Les Bedell im Raum, außerdem unser Innendienstler Walter Stone aus der Fahndungsabteilung sowie ein Mann mit gelockten Haaren, den ich nicht kannte.

Mr High stand einen Augenblick mit nachdenklichem Gesicht hinter seinem Schreibtisch und vergrub die Hände in den weiten Taschen seiner Flanellhose. Dann begab er sich zu uns, blieb aber als Einziger im Raum stehen. »Kroski ist aus dem Verkehr gezogen. Was daraus jetzt wird, müssen wir abwarten. Aber es könnte ein Zusammenhang zu einem Fall bestehen, der die nationale Sicherheit betrifft und den unser Field Office gerade übernommen hat. Ich habe soeben mit dem stellvertretenden Verteidigungsminister gesprochen, der sein volles Vertrauen in die Fähigkeiten des FBI setzt.« Mr High machte eine kurze Pause. Dann deutete er auf den Mann mit den Locken, der mir bisher unbekannt war. »Ich darf Ihnen Archie Mendoza vorstellen. Er ist Computerspezialist und neu bei der Scientific Research Division.«

Archie Mendoza nickte uns kurz zu. »Ich war vorher im Verteidigungsministerium beschäftigt und habe deswegen noch ein paar gute Kontakte dorthin, die uns in unserem Fall nützlich sein können.«

Offenbar wusste Archie Mendoza bereits mehr über die Sache, um die es ging. Mr High schien schon mit ihm darüber gesprochen zu haben.

»Ich nehme an, jeder hier im Raum weiß, was eine Drohne ist«, sagte Mr High. »Einer dieser unbemannten Flugkörper hat vor wenigen Tagen eine Katastrophe auf einem Truppenübungsplatz verursacht. Diese Drohne ist aus zunächst unerfindlichen Gründen von ihrem programmierten Kurs abgekommen, war anschließend nicht mehr über die Fernsteuerung zu kontrollieren und ist in ein Munitionsdepot eingeschlagen. Der Schaden ist immens. Es gab mehrere Tote und Verletzte. Leider ist das nicht der einzige Vorfall dieser Art in der letzten Zeit gewesen.«

»Allerdings muss man sagen, dass die Folgen in keinem anderen Fall so schwerwiegend waren«, stellte Walter Stone fest. »Ich habe das Datenmaterial dazu bereits durchforstet.«

»Diese Drohnen sind ferngelenkte Flugkörper, die mit Waffen oder Kameras ausgestattet sein können«, erklärte Mr High. »Sie werden in Afghanistan und an anderen Orten auf der Welt eingesetzt – und es könnte Kriege auslösen und schwerste diplomatische Verwicklungen nach sich ziehen, wenn einer dieser Flugkörper sich plötzlich selbstständig machen und ein anderes als das vorgesehene Ziel angreifen würde.«

»Wie kann so etwas passieren?«, wollte unser Kollege Joe Brandenburg wissen.

»Wie üblich – ein Programmfehler«, erklärte Archie Mendoza. »Man hat inzwischen penibel nach der Ursache gesucht und sie auch gefunden. Es handelt sich um Schadsoftware, die in die Datenspeicher der Drohnen gelangt ist und die Steuerung gestört hat.«

»Ich habe immer gedacht, die Rechnersysteme des Militärs sind gut abgeschirmt«, warf Phil ein.

»Das sind sie auch«, bestätigte Mendoza. »Allerdings gibt es immer irgendwo undichte Stellen. In diesem Fall war es die Aktualisierung der Kartensoftware für das GPS-System der Drohnen. Genau wie beim Navigationssystem Ihres Wagens muss auch der Kartenspeicher einer Drohne regelmäßig aktualisiert werden, sonst könnte auch das verheerende Folgen haben. Die Aktualisierung der Karten übernahm eine Softwarefirma hier aus New York. Sie heißt Global Finder Ltd. und hat ihre Büros in Queens.«

Mr High ergriff nun wieder das Wort. »Inzwischen haben Spezialisten des Militärgeheimdienstes und des Verteidigungsministeriums dieses Schadprogramm auf den Rechnern von Global Finder nachgewiesen. Die Frage ist allerdings, wie es dort hingekommen ist. Die Firma besitzt einen exzellenten Ruf, und Sie können sich denken, dass man Global Finder auf Herz und Nieren untersucht hat, bevor man dieses Unternehmen mit einem derart sensiblen Auftrag betraut hat!«

»Es geht also darum, wer dahintersteckt«, stellte ich fest.

»Die Besitzer und Mitarbeiter von Global Finder waren sehr kooperativ und wir sollten deshalb auch weiterhin versuchen, die Mitarbeit dieser Firma zu gewinnen. Es gibt bisher keinen Anhaltspunkt dafür, dass man Global Finder hätte misstrauen müssen oder dass man dort irgendwelche Sicherheitsvorschriften missachtet hat. Aber da werden noch weitere Ermittlungen nötig sein.«

»Ich leite die Untersuchungen der Rechner von Global Finder Ltd.«, erklärte Archie Mendoza. »Daher bin ich über den neuesten Stand unterrichtet.«

»Fest steht also inzwischen, dass die Rechner von Global Finder Ltd. die Quelle der Schadsoftware sind«, ergriff Mr High wieder das Wort. »Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, wer eigentlich dahintersteckt. Das Problem tangiert die nationale Sicherheit, denn das, was mit diesen Drohnen passiert ist, kann jederzeit auch mit anderen elektronischen Steuersystemen geschehen.«

»Gibt es schon irgendeine Ermittlungsrichtung, die sich aufdrängt?«, fragte ich.

»Sie meinen abgesehen von den üblichen Verdächtigen wie Terrororganisationen oder ausländischen Geheimdiensten?«, gab Mr High zurück. Er schüttelte den Kopf. »Leider werden wir unsere Ermittlungen breit anlegen und dabei sehr vorsichtig vorgehen müssen. Sonst tauchen die Hintermänner unter und wir werden erst wieder von ihnen hören, wenn sie das nächste Mal zuschlagen.«

»Möglicherweise ergeben sich noch Hinweise aufgrund unserer Untersuchungen an den Programmen der Firmenrechner und der Analyse der Schadsoftware selbst«, ergriff Archie Mendoza das Wort. »Aber das braucht etwas Zeit. In der Zwischenzeit laufen natürlich auch in den Streitkräften und überall sonst, wo Kartensoftware der Firma Global Finder eingesetzt wurde, die Untersuchungen auf Hochtouren.«

»Es gibt einen interessanten Zusammenhang zu dem Fall Kroski«, stellte Mr High fest. Er ging zum Schreibtisch und nahm einen mehrseitigen Computerausdruck in die Hand. »Auf der exquisiten Kundenliste von Kroski taucht der Name Jason Hellerman auf. Er war bis vor kurzem Programmierer bei Global Finder

»Dann werden wir ihm wohl ein paar Fragen stellen müssen«, sagte ich.

»Tun Sie das, Jerry. Und ansonsten werden wir jeden, der irgendwie in Zusammenhang mit Global Finder steht, durchleuchten müssen.«

***

Phil und ich fuhren zu dem kastenförmigen Gebäude in Queens, in dem Global Finder untergebracht war. Das Firmengelände lag auf einer alten Industriebrache und gehörte ganz sicher nicht zu den Spitzenadressen im Big Apple. Das fünfstöckige Bürogebäude war ein preiswert und schnell hochgezogener Plattenbau. Die Fassade hatte sichtlich gelitten: Man hatte offenbar die preiswerte Bausubstanz von Gebäuden übernommen, die zu einem in Insolvenz gegangenen Logistik-Unternehmen gehört hatten.

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