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Jerry Cotton - Folge 2851

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. 1000 Karat kennen keine Skrupel
  4. Vorschau

1000 Karat kennen keine Skrupel

Donald Sutton verließ mit schnellen Schritten den Battery Park und bewegte sich auf sein Auto zu. Er war noch knapp hundert Meter von dem Wagen entfernt, als es eine heftige Detonation gab.

Instinktiv warf er sich zu Boden und hielt die Hände über den Kopf. Als nichts weiter passierte, hob er seinen Kopf vorsichtig an und schaute sich um. Überall liefen plötzlich Menschen herum. Vor ihm brannten mehrere Autos. Sein Auto befand sich nicht mehr dort, wo er es abgestellt hatte. Die Explosion hatte den Wagen einige Meter weit weggeschleudert.

Die Explosion im Battery Park hatte genau um 9.11 Uhr stattgefunden. Als sie gemeldet wurde, machten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und des FBI in Richtung des Explosionsortes auf.

Genau dreißig Minuten später, als sich die gesamte Aufmerksamkeit von Behörden und Presse auf den Battery Park richtete, fanden weitere Ereignisse statt, die einen weitaus größeren Schaden anrichteten.

Mehrere Männer drangen Punkt 9.41 Uhr in die Räume von Diamonds International auf der 47th Street ein. Sie alle trugen schwarze Anzüge und waren mit Pistolen und Schnellfeuergewehren bewaffnet.

Der Sicherheitsmann in der Eingangshalle wollte gerade den Alarm betätigen, als ihn eine Kugel in die Brust traf. Bevor die anderen anwesenden Mitarbeiter flüchten konnten, gab einer der Eindringlinge zwei Schüsse auf Überwachungskameras ab und rief: »Dies ist ein Überfall! Legen Sie sich auf den Boden, folgen Sie unseren Anweisungen oder Sie werden erschossen!«

Sein Akzent war unverkennbar.

Die in der Halle befindlichen Personen legten sich hin. Zwei der Eindringlinge bewachten sie, einer behielt die Straße im Auge. Die anderen arbeiteten sich weiter vor, in Richtung des Tresorraums, dorthin, wo die Diamanten aufbewahrt wurden.

Der Tresor befand sich im Keller und war durch mehrere Stahltüren und bewaffnetes Personal gesichert. Die Eindringlinge lieferten sich mit der Wachmannschaft ein kurzes, aber tödliches Feuergefecht. Um 9.44 Uhr hatten sie die erste Stahltür erreicht. Einer von ihnen befestigte Plastiksprengstoff an der Tür und zündete ihn, nachdem sich die Männer in Sicherheit gebracht hatten. Mit einem dumpfen Knall explodierte die formbare Masse und riss die Tür heraus, die mit einem Krachen auf den Boden fiel.

Auf gleiche Weise überwanden sie die zweite Stahltür und befanden sich damit direkt im Vorraum des Tresors, in dem gerade Tausende von Diamanten zwecks Bestandsaufnahme ausgelegt waren.

»Auf den Boden!«, rief der Anführer der Eindringlinge den Frauen und Männern zu, die in dem Raum arbeiteten und sich vor Schreck kaum rühren konnten.

Dann stürzten sich die schwarz gekleideten Männer auf die Diamanten und packten sie in verschiedene kleine Taschen. So schnell wie sie gekommen waren, verließen sie den Raum auch wieder und rannten zurück zur Eingangshalle des Gebäudes.

»Jetzt!«, befahl der Anführer der Männer.

Ein anderer nickte und betätigte den Schalter einer Funkfernsteuerung. Sofort war eine Reihe von Explosionen zu hören. Auf den Kreuzungen West 47th Street und Fifth Avenue sowie West 47th Street und Sixth Avenue explodierten Autos und versperrten die Straße, wodurch es den Polizeikräften unmöglich war, mit ihren Einsatzfahrzeugen zu Diamonds International vorzurücken. Dann erschütterte eine Kette weiterer Explosionen die Innenstadt von Manhattan, um weitere Verwirrung zu stiften.

Die Eindringlinge warfen Rauchbomben in die Eingangshalle, entledigten sich ihrer Anzüge, warfen diese auf einen Haufen und verbrannten sie. Dann verließen sie das Gebäude in normaler Straßenkleidung, die sie unter ihren Anzügen getragen hatten, in beide Richtungen. An der nächsten Kreuzung teilten sie sich wieder auf und verschwanden ohne aufgehalten zu werden.

Genau fünfzig Minuten nach der Explosion im Battery Park endete einer der spektakulärsten Überfälle, die je in Manhattan stattgefunden hatten, und das kaum drei Meilen vom FBI Field Office New York entfernt.

***

Phil und ich wurden bereits kurz nach der Detonation der Autobombe im Battery Park alarmiert. Wir befanden uns gerade auf dem Weg dorthin, als gemeldet wurde, dass es einen Überfall auf Diamonds International im berühmten Diamond District von New York gegeben hatte.

Das, was in diesem Bereich zwischen Fifth und Sixth Avenue auf der West 47th Avenue gehandelt wurde, war eine der begehrtesten und wertvollsten Waren der Welt: Diamanten. Der Diamond District ist neben Antwerpen, Johannesburg, London, Mumbai und Ramat Gan in Israel eine der wichtigsten Adressen für den internationalen Diamantenhandel. Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen in diesem Bereich. Und umso außergewöhnlicher war die Tatsache, dass es jemand gewagt hatte, einen der dort ansässigen Diamantenhändler zu überfallen.

Der Fahrweg zu Diamonds International war gesperrt worden. Daher parkte ich den Jaguar auf der Fifth Avenue, wo das NYPD bereits eine mobile Einsatzzentrale errichtet hatte.

Es wimmelte in der Gegend nur so von Kameramännern, Reportern und Schaulustigen.

»Die machen uns die Arbeit auch nicht leichter«, meinte Phil.

»Nein, wirklich nicht«, erwiderte ich. »Wenn sie den Tathergang gefilmt hätten, wäre das etwas anderes gewesen.«

»Hoffen wir, dass die Diebe das Sicherheitssystem von Diamonds International nicht vollständig deaktivieren konnten«, sagte Phil.

Ich schaute ihn skeptisch an. »Die Leute, die das durchgezogen haben, waren Profis. Sie haben – so wie es aussieht – mehrere Explosionen in der Stadt stattfinden lassen, um von ihrem Raubzug abzulenken. Ich hoffe nur, dass nicht zu viele Passanten davon betroffen waren.«

»Es hat bisher noch keine konkreten Meldungen gegeben«, sagte Phil.

Wir gingen zur Absperrung, zeigten einem Officer des NYPD unsere Marken und konnten passieren.

»Wer ist hier zuständig?«, fragte ich ihn.

»Detective Miller«, antwortete er. »Den finden Sie entweder in der mobilen Einsatzzentrale oder in dem Laden, der ausgeraubt wurde.«

Ich bedankte mich und Phil schmunzelte. »Ziemlich cool, Diamonds International als ›Laden‹ zu bezeichnen. Bei dem, was die in ihrem Tresor liegen haben.«

»Ist ja letztlich auch nicht mehr als stark verdichteter Kohlenstoff«, sagte ich unbeeindruckt.

»Aber weitaus mehr wert«, konterte Phil. »Auch wenn ich schon Gerüchte gehört habe, dass der Diamantenpreis von den Händlern künstlich hoch gehalten wird, indem sie dafür sorgen, dass nicht zu viele Steine auf den Markt kommen.«

»Was die Diebe offenbar nicht davon abgehalten hat, Menschenleben zu gefährden und Diamanten zu rauben«, sagte ich. »Bin gespannt, wie viel sie erbeutet haben. Die Informationen, die wir bisher erhalten haben, waren ziemlich dünn.«

Wir betraten die mobile Einsatzzentrale des NYPD und stellten uns vor.

»Ist Detective Miller hier?«, fragte ich eine junge Polizistin, die an einem der Computerterminals saß.

Sie schüttelte den Kopf. »Nein, er ist in der Firma, dort, wo der Raub stattgefunden hat.«

»Haben Sie schon Informationen über die Opfer?«, fragte ich weiter.

Ihr Blick hatte etwas Trauriges. »Bisher wissen wir von acht Toten und einigen Dutzend Verletzten, von denen einige in Lebensgefahr schweben. Hat auch einen von unseren Männern erwischt. Ziemlich schlimme Sache.«

»Die Täter sind nicht besonders rücksichtsvoll vorgegangen«, meinte Phil mit gedämpfter Stimme.

»Das wird ihnen nicht gut bekommen«, sagte ich. »Ganz besonders, wenn sie einen Cop auf dem Gewissen haben.«

Wir verabschiedeten uns und gingen zu dem Gebäude, in dem sich Diamonds International befand.

***

Dort ging es zu wie in einem Bienenstock. Cops, Notärzte, Leute von der Scientific Research Division, alle liefen scheinbar planlos durcheinander. Einige Bereiche waren abgesperrt – offensichtlich diejenigen, die noch nicht von der Spurensicherung untersucht worden waren.

»Wo finden wir Detective Miller?«, fragte ich einen Cop, der an uns vorbeiging.

Er deutete in Richtung einer offenen Tür auf der anderen Seite der Eingangshalle. »Versuchen Sie es dort. Da war er vor ein paar Minuten noch.«

Während wir uns unseren Weg durch die Eingangshalle bahnten, schaute ich mich genau um. Hier waren kaum Spuren von Gewalt zu erkennen – außer einem Mann, der leblos hinter der Rezeption saß, und zerstörten Überwachungskameras.

Wir fanden Detective Miller kurz darauf in einem Raum, direkt vor dem Tresor. Er unterhielt sich mit einer Reihe von Leuten und gab Anweisungen an seine Mitarbeiter.

Als wir an ihn herantraten, schenkte er uns sofort seine Aufmerksamkeit. »Sie müssen die Agents vom FBI sein, die mir angekündigt worden sind. Schön, dass Sie uns helfen, diesen Schlamassel in Ordnung zu bringen.«

»Stets zu Diensten«, sagte Phil.

Wir stellten uns kurz vor.

»Die Einbrecher scheinen ziemlich gründlich gearbeitet zu haben«, sagte ich zu Miller. »Haben Sie den Tathergang schon rekonstruieren können? Oder eine Spur der Täter gefunden?«

Miller schaute mich ernst an. »Aufgrund der Aussagen einiger Zeugen wissen wir, wie die Täter vorgegangen sind. Es waren sieben oder acht Männer – bei der Anzahl sind die Aussagen nicht ganz eindeutig. Sie kamen in schwarzen Anzügen in die Lobby, haben einen der Wachmänner erledigt und die anderen Anwesenden gezwungen, sich hinzulegen. Dann sind sie bis hierhin vorgedrungen. Durch zwei Stahltüren haben sie sich ihren Weg mit Sprengstoff gebahnt. Und dann die hier befindlichen Diamanten an sich gebracht. Anschließend haben sie sich ihrer Anzüge entledigt und sind irgendwo draußen verschwunden, wahrscheinlich einzeln. Und das alles haben sie in wenigen Minuten geschafft.«

»Offensichtlich gut vorbereitete Profis«, kommentierte Phil. »Weiß man schon, wie viel sie gestohlen haben?«

»Die ersten Schätzungen gehen von Diamanten im Wert von rund 100 Millionen Dollar aus«, antwortete Miller.

»Wie bitte?«, entgegnete Phil überrascht. »Das ist kein Pappenstiel.«

Miller schüttelte den Kopf. »Absolut nicht. Daher bin ich froh, dass das FBI die Ermittlungen übernimmt. Und noch etwas ist interessant: Im Diamond District gibt es über 2.500 Unternehmen, die mit Diamanten und Edelsteinen zu tun haben. Und die Täter haben sich dieses hier ausgesucht, bei dem gerade eine Inventur der Steine durchgeführt wurde – weshalb nicht alle im Tresor waren.«

»Also hatten sie Insider-Informationen«, bemerkte ich knapp und überlegte.

»Davon ist auszugehen«, sagte Detective Miller besorgt. »Der Geschäftsführer erstellt gerade eine Liste aller Angestellten, Lieferanten und sonstigen Personen, die diesbezüglich relevant sein könnten.«

»Und die Scientific Research Division? Wie kommt die voran?«, wollte Phil wissen.

»Da habe ich bisher noch keine Informationen erhalten. Am besten fragen Sie Dr. Drakenhart selbst«, antwortete der Detective und zeigte auf einen Nebenraum. »Dort habe ich sie vor ein paar Minuten noch gesehen. Im Moment ist viel los. Die Orte der verschiedenen Explosionen müssen ja ebenfalls untersucht werden.«

»Stimmt«, sagte ich. »Obwohl die wohl nur als Ablenkung für den Raub gedient haben. Gab es irgendwelche Meldungen von anderen Überfällen oder Einbrüchen?«

»Mir ist nichts zu Ohren gekommen«, erwiderte der Detective. »Aber man weiß ja nie.«

In diesem Augenblick klingelte mein Handy.

Mr High war persönlich dran. »Jerry, sind Sie schon im Diamond District

»Ja, Sir, sind wir«, antwortete ich knapp. »Wir sammeln gerade Informationen und verschaffen uns einen Überblick. Detective Miller vom NYPD ist vor Ort und koordiniert hier die Aktivitäten der Polizeikräfte.«

»Das ist gut«, sagte Mr High. »In diesem Fall hat das FBI zwar die Leitung, aber wir arbeiten mit den anderen Ermittlungsbehörden der Stadt zusammen. Kommen Sie bitte nach Abschluss Ihrer Aktivitäten vor Ort sofort zurück zum Büro. Der Einsatz wird von hier aus koordiniert und es gibt ein paar neue Entwicklungen, die allen ermittelnden Agents mitgeteilt werden müssen. Ein behördenübergreifendes Meeting ist für 12 Uhr geplant.«

»Bis dahin werden wir auf jeden Fall da sein«, sagte ich.

Mr High beendete das Gespräch.

Phil schaute mich an. »Dann suchen wir mal Dr. Drakenhart. Vielleicht hat sie schon was für uns.«

Wir gingen in den Nebenraum, wo sie gerade mit einem ihrer Mitarbeiter ein paar wenig freundliche Worte wechselte.

»Alles in Ordnung?«, fragte ich, nachdem sie ihr Gespräch beendet hatte.

»Nein, im Moment ist gar nichts in Ordnung«, antwortete sie. »Zwei meiner besten Leute sind krank, Dr. Gassettes ist im Urlaub und dann haben wir gleich sechs Tatorte auf einmal, die alle mit Priorität bearbeitet werden müssen, weil irgendwelche Typen hier den Coup ihres Lebens landen wollten.«

»Dann erübrigt es sich für uns wohl zu fragen, ob es schon irgendwelche Hinweise gibt«, sagte Phil.

»In der Tat«, stieß Dr. Drakenhart aus. »Aber sobald ich die Fakten zusammengetragen habe, werde ich euch sofort informieren. Wobei eine Sache wohl schon klar ist – die beiden Stahltüren wurden mit Plastiksprengstoff gesprengt. Sobald ich mehr über dessen Zusammensetzung weiß, melde ich mich.«

»Das könnte hilfreich sein«, sagte ich.

Dr. Drakenhart betrachtete das Gespräch als beendet und ging auf einen ihrer Mitarbeiter zu.

Phil und ich nahmen den Tatort genauer unter die Lupe. Dann schauten wir uns noch die beiden gesprengten Autos an den anliegenden Kreuzungen an.

»Die Typen wussten genau, was sie wollten und wie viel Sprengstoff dafür nötig ist«, sagte Phil und schaute dabei auf den Wagen, der mitten auf der Straße lag.

»Ja, das stimmt«, sagte ich. »Sie wollten, dass das Auto mitten auf der Straße landet. Wie gut muss jemand sein, um die exakte Menge an Sprengstoff zu verwenden, die nötig ist, um so ein Ergebnis zu erzielen?«

»Ziemlich gut«, antwortete Phil. »Ein weiterer Hinweis, dass wir es hier mit Profis zu tun haben.«

»Wir haben genug gesehen«, sagte ich schließlich. »Fahren wir zum Field Office.«

Phil nickte und wir gingen zurück zum Jaguar.

Mir war klar, dass das kein gewöhnlicher Fall sein würde. Wir hatten es mit Spezialisten zu tun, die ihr Handwerk verstanden. Ernstzunehmende Gegner. Und es handelte sich um eine ganze Gang.

***

Der Raum, den Mr High für das Meeting gewählt hatte, war gerammelt voll. Neben Vertretern des New York Police Department und New York Fire Department waren viele erfahrene Agents anwesend. Gleich als ich hereinkam, sah ich June Clark, Blair Duvall, Joe Brandenburg, Les Bedell und Sarah Hunter. Kurz nach Phil und mir traten auch Steve Dillaggio und Zeerookah ein. Ich sah auch ein paar bekannte Gesichter vom CIA, der NSA und von Homeland Security.

Pünktlich um zwölf ergriff Mr High das Wort. Auf einen Schlag wurde es ruhig im Raum.

»Meine Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie so schnell hier sein konnten«, begann Mr High seine Ansprache. »Sicherlich haben Sie bereits gehört, was vor wenigen Stunden geschehen ist, wenn auch nur teilweise. Ich will Sie zunächst auf den aktuellen Stand bringen, damit wir alle eine gemeinsame Basis für unsere Bemühungen haben.«

Einige der Anwesenden nickten zustimmend.

Mr High berührte das Notebook, das vor ihm stand und dessen Bildschirminhalt von einem Beamer auf eine Leinwand geworfen wurde. »Heute um Punkt neun Uhr und elf Minuten wurde im Battery Park eine Autobombe zur Explosion gebracht. Die Uhrzeit scheint dabei ein klarer Hinweis auf den elften September, 9/11, zu sein. Bei dieser Explosion ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen. Genau dreißig Minuten später sind mindestens sieben bewaffnete Personen in die Räumlichkeiten von Diamonds International auf der 47th Street West eingedrungen, haben einen Sicherheitsmann getötet und sich mit Waffengewalt und zwei Sprengungen den Weg zum Vorraum des Tresors gebahnt, wo gerade eine Inventur durchgeführt wurde. Dabei erbeuteten sie Diamanten im Wert von rund 100 Millionen Dollar – eine genaue Aufstellung der gestohlenen Steine werden wir in Kürze erhalten. Kurz vor Verlassen des Tatorts wurden in Manhattan vier weitere Autobomben gezündet – zwei davon im Diamond District, offenbar, um den Tätern die Flucht zu erleichtern, die anderen beiden Bomben dienten laut aktuellem Erkenntnisstand nur der Ablenkung. Insgesamt wurden vierzehn Menschen getötet und rund zweihundert verletzt.«

»Und was ist mit der Videoüberwachung? Soviel ich gehört habe, waren die Täter nicht maskiert«, sagte einer der Anwesenden nach ein paar Sekunden des Schweigens für die Opfer.

»Sie haben recht«, antwortete Mr High. »Die Täter trugen keine Masken. Allerdings ist nach einer flüchtigen Sichtung des Videomaterials davon auszugehen, dass ihre Gesichter durch Make-up und andere plastische Methoden verändert worden sind. Genaueres werden wir wissen, wenn das Material sorgfältig untersucht worden ist.«

In diesem Augenblick kam ein junger Agent in den Raum und brachte Mr High eine DVD. Die beiden flüsterten, dann entfernte sich der junge Mann wieder.

Mr High richtete sich wieder an die Anwesenden.

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