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Jerry Cotton - Folge 2831

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Eine Geisel für das Schweigen
  4. Vorschau

Eine Geisel für das Schweigen

Außer dem leisen Summen der Messgeräte war nur gelegentliches Rascheln von Papier zu hören. Francis führte eine Simulation durch, die er nur zu dieser frühen Morgenstunde ungestört vornehmen konnte.

»Hallo? Ist da jemand?«

In den grauen Augen des Studenten glomm Unsicherheit auf, da ein leises Klicken vernehmbar wurde. Francis erhob sich und ging auf die Seitentür des Labors zu, als urplötzlich zwei Männer neben ihm auftauchten. Bevor der Student nach Hilfe rufen konnte, rammte einer der Männer Francis eine Injektionsnadel in die Halsvene.

Mir klebte bereits das Hemd am Körper, kaum dass Phil und ich zwanzig Yards über den Parkplatz am Webb Institute gegangen waren.

»Ich hatte gehofft, dass in Glen Cove mehr Wind sein würde«, sagte mein Partner.

Es war die zweite Augustwoche und die meisten Studenten trugen im Gegensatz zu uns kurze Hosen und dünne Shirts oder Hemden.

»Meine Hoffnung geht mehr in die Richtung, dass im Verwaltungsgebäude die Klimaanlage funktioniert«, erwiderte ich.

Die anhaltende Hitzewelle sorgte vermehrt für Ausfälle bei den überlasteten Klimageräten, weshalb meine Sorge in dieser Hinsicht nicht ganz unbegründet war.

»Special Agent Cotton vom FBI. Das ist mein Partner, Special Agent Decker«, stellte ich uns kurze Zeit später offiziell vor.

Der Fachbereichsleiter von Francis Clancy begrüßte uns in seinem hervorragend klimatisierten Büro. Die Entführung eines seiner Studenten lag knapp drei Stunden zurück und dennoch strahlte Andreas Burton völlige Fassungslosigkeit aus.

»Es ist gut, dass sich das FBI um den Fall kümmert. Die Polizei von Glen Cove ist mit Kidnapping eindeutig überfordert«, erklärte Burton.

Phil nippte an einem großen Glas mit Eistee, den Burton uns angeboten und eigenhändig eingeschenkt hatte.

»Die Kollegen haben bisher vorzügliche Arbeit geleistet, Mister Burton. Allerdings verfügen wir in der Tat über mehr Erfahrung mit Entführungsfällen. Die Akte von Francis Clancy bereitet uns jedoch einiges Kopfzerbrechen«, verteidigte ich die Polizei von Glen Cove.

Sie hatte wirklich gut reagiert und sofort nach Eingang der Meldung eine umfassende Suchaktion gestartet. Noch immer durchkämmten Cops alle Ecken von Long Island nach dem vermissten Studenten.

»Viele unserer Studenten stammen aus vermögenden Familien, Agent Cotton. Da müssen wir generell auf große Diskretion achten«, reagierte Burton abwehrend.

Diskretion gegenüber dem FBI?

»Das verstehe ich zwar, aber solche Vorkehrungen treffen kaum auf unsere Behörde zu. Wir müssen unbedingt die vollständigen Personalunterlagen von Francis Clancy erhalten, Mister Burton«, beharrte ich auf weiteren Auskünften.

Phil musterte den Fachbereichsleiter von Clancy mit sichtlicher Verwunderung.

»Könnte der Anlass der Entführung Ihrer Ansicht nach im familiären Umfeld von Mister Clancy liegen?«, fragte er.

Andreas Burton trank kleine Schlucke aus seinem Glas, doch es war weniger der Durst, der ihn zu diesem Verhalten anhielt. Aus irgendeinem Grund behagten Burton unsere Fragen nach dem persönlichen Hintergrund des Entführten nicht.

»Ich möchte mich ungern an Spekulationen beteiligen, Agent Decker. Ich könnte mir aber ansonsten keinen Grund vorstellen, warum jemand Mister Clancy entführen sollte«, fiel Burtons Antwort reichlich vage aus.

»Gibt es eventuell irgendwelche Projekte, die der Geheimhaltung unterliegen und an denen Francis beteiligt war?«

Meine Frage veranlasste den Fachbereichsleiter zu einem amüsierten Schmunzeln.

»Am Webb Institute werden zwar alle Fächer gelehrt, die mit der Konstruktion von Überwasserschiffen zu tun haben, aber irgendwelche Tarntechnologien zum Beispiel findet man bei uns nicht. Es gibt keine Projekte solcher Art, Agent Cotton«, antwortete Burton.

Womit das weite Feld der Wirtschaftsspionage als Motiv entfiel.

»Wie würden Sie Clancy als Student charakterisieren?«

Phils Frage führte zu einer weiteren Pause, in der Burton gründlich über seine Antwort nachdachte. Ich hätte eine zügigere Reaktion erwartet, da es sich beim Webb Institute um ein eher kleines, familiäres Institut handelte. Müsste ein Fachbereichsleiter dann seine Studenten nicht besser kennen? Francis Clancy gehörte immerhin seit drei Jahren zu Burtons Studenten.

»Francis ist ein fleißiger, begabter Student. Er hat kaum Probleme mit dem Lehrstoff und ist bisher nie negativ aufgefallen«, antwortete er knapp.

»So kommen wir nicht weiter, Mister Burton. Ihre Haltung legt den Verdacht nahe, dass Sie uns einige Dinge verschweigen wollen. Was steckt hinter diesem unkooperativen Verhalten?«, fragte ich verärgert.

»Nein, oh Gott. Sie verstehen es völlig falsch, Agent Cotton! Ich möchte nur keine falschen Annahmen aussprechen«, reagierte Burton erschrocken.

Da es in diesem Augenblick an der Tür klopfte und ein uniformierter Cop eintrat, um Phil und mich zum Labor abzuholen, gewährten wir dem Fachbereichsleiter eine Verschnaufpause.

»Wenn wir aus dem Labor zurück sind, erwarte ich die vollständige Personalakte von Francis Clancy vorzufinden. Verstanden, Mister Burton?«

Bei der klaren Anweisung blieb dem Fachbereichsleiter nichts weiter übrig, als zustimmend zu nicken. Zusammen mit dem Cop machten Phil und ich uns auf den Weg, um uns den Ort der Entführung genauer anzusehen. Die Kriminaltechniker hatten alle relevanten Spuren gesichert und daher baute ich auf verwertbare Hinweise, die uns die Suche nach dem Opfer erleichtern würden.

***

Die Besichtigung des Tatorts hatte keine wesentlichen Informationen eingebracht, weshalb Phil und ich anschließend den Weg ins Studentenwohnheim angetreten hatten. Dort nahmen wir das kleine Reich von Francis Clancy unter die Lupe, notierten Telefonnummern und blätterten durch seine Aufzeichnungen.

»Offenbar pflegt Francis nur wenig Kontakt mit anderen Menschen. Schon seltsam für einen Mann in seinem Alter, oder?«

Phil stand grübelnd vor dem Schreibtisch, wo er sich in den Laptop des Studenten eingeloggt hatte.

»Gibt es keinen Mailaustausch mit anderen Studenten oder Freunden?«, fragte ich verblüfft.

Mein Partner schüttelte ebenso irritiert den Kopf.

»Nein, überhaupt nicht. Es ist fast so, als wenn Francis keine Freunde hätte. Seltsam, findest du nicht?«, antwortete Phil.

Mir wurde dieser Student auch immer rätselhafter. Ich tippte eine Telefonnummer in mein Mobiltelefon ein, die ich von einem handgeschriebenen Notizzettel abgelesen hatte.

»Hallo? Mit wem spreche ich bitte?«, fragte ich.

Eine Frauenstimme hatte sich gemeldet und außer ihrem Namen nichts weiter gesagt. Auf meine Nachfrage ergänzte die Frau den Firmennamen, und daraus ergab sich meine nächste Frage ganz automatisch.

»Sie erledigen die persönliche Korrespondenz für Francis Clancy?«, hakte ich verwundert nach.

Die sympathische Frauenstimme beschrieb mir das Aufgabengebiet des Unternehmens, für das sie tätig war. Offenbar gab es eine größere Anzahl von Menschen, die diesen umfassenden Service in Anspruch nahm. Sobald ich jedoch mehr über den Umfang der Dienstleistungen für Francis erfahren wollte, blockte die Frau entschieden ab.

»Derartige Auskünfte kann ich am Telefon nicht erteilen, Agent Cotton. Dazu müssen Sie sich bitte schriftlich oder persönlich an unseren Niederlassungsleiter in New York wenden«, verweigerte sie die Antwort.

Ich dankte der Frau und erzählte Phil von dem Telefonat, was meinen Partner zu einem leisen Pfiff veranlasste.

»Sehr interessant, Jerry. Wozu benötigt ein Student derartige Dienste?«, fragte er.

Phil räumte dieser Information eine hohe Priorität ein, während ich andere Dinge für entscheidender hielt. Jeder musste seinen Instinkten nachgehen und meiner führte mich nochmals in das Labor mit den vielen Messinstrumenten. Hier hatte Clancy seine speziellen Versuchsanordnungen aufgebaut und war von den Kidnappern überwältigt worden. Nach Ansicht der Kriminaltechnik sprachen einige Spuren dafür, dass der Student von zwei Gegnern überwältigt worden war.

»Was ist hier passiert?«

Dies fragte ich mich, während ich in der Nähe der Seitentür stand und zum Arbeitsplatz hinüberschaute, an dem Clancy seine Studien betrieben hatte.

»Wie konnten deine Entführer unbemerkt in den Raum gelangen? Oder handelt es sich dabei vielleicht um Vertraute, sodass deren Auftauchen dich nicht verwundert hat?«

Mir bereitete der Ablauf der Entführung einige Kopfschmerzen. Auf dem Gelände des Instituts bewegten sich permanent viele Menschen, sodass eine Entführung sich extrem schwierig gestalten musste. Bei dieser Überlegung schlich sich ein völlig neuer Gedanke ein, der alle bisherigen Ansätze über den Haufen warf.

»Wurde hier eventuell nur ein Verbrechen vorgetäuscht?«

Es war eine gewagte Theorie, und dennoch überprüfte ich diese Möglichkeit sofort. Um einen derartigen Gedankengang als absurd abzutun, musste ich lediglich einen Weg finden, wie man unbemerkt ins Labor eindringen und einen Menschen überwältigen konnte.

»Hallo? Phil?«

Meine Suche nach gut verborgenen Zugängen währte kaum fünf Minuten, als ich ein Geräusch aus dem Labor vernahm. Meine Rufe verhallten ungehört und gleichzeitig meldeten sich meine Instinkte. Ich war definitiv nicht mehr allein im Raum und doch konnte ich keine zweite Person ausmachen.

»Halt! Stehen bleiben!«

Aus dem Augenwinkel bemerkte ich die Gestalt, die zwischen zwei mit Geräten vollgepackten Metallgestellen verschwinden wollte. Doch der Mann ignorierte meine Aufforderung, sodass ich blitzschnell an den Werkbänken entlangeilte und ebenfalls in die schmale Lücke zwischen den Regalen eintauchte. Nur wenige Yards vor mir schloss sich soeben eine Tür, die scheinbar zu einem Nebenraum führte. Nach kurzer Überlegung stieß ich sie auf und setzte die Verfolgung fort. Ich kannte mich auf dem Gelände des Webb Institute zu wenig aus, um mir Gedanken zu dem Weg des Flüchtigen machen zu können. Solange es nur ein harmloser Student oder einer der Professoren war, drohte mir vermutlich kaum Gefahr. Mein Mut wurde belohnt, denn ich sah mich in einen Raum mit noch mehr Geräten eintreten und den Mann durch eine zweite Tür verschwinden.

»FBI! Bleiben Sie doch stehen!«

Ich setzte darauf, dass es wirklich nur ein ungefährlicher, neugieriger Mensch war, und wollte ihn zum Anhalten bringen. In langen Sätzen eilte der Mann einen Gang hinunter, überwand die Stufen zu einer Ausgangstür mit zwei Sprüngen und riss die Tür zu einem Innenhof auf. Grelles Sonnenlicht flutete in den Gang, und als der Mann einen prüfenden Blick über die Schulter riskierte, stockte mir für einen winzigen Moment der Atem.

»Bosworth?«

***

Zehn Minuten später durchkämmten Angehörige des Sicherheitsdienstes des Instituts zusammen mit Cops den gesamten Campus.

»Und du bist dir absolut sicher, dass es Thomas Bosworth war?«, fragte Phil.

Der Mann im Labor war eindeutig ein Vertrauter von James Gallagher, dem gefährlichen Anführer einer kriminellen Organisation. Gegen seine Unternehmen ermittelten Kollegen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und standen meines Wissens kurz vor einem entscheidenden Durchbruch.

»Kein Zweifel, Phil. Das war Bosworth, und damit dürfte klar sein, auf wessen Konto die Entführung des Studenten geht«, antwortete ich.

Mein Partner nickte mit düsterer Miene. Keiner von uns konnte an einen Zufall glauben, wenn unmittelbar nach einem Kidnapping sich der Vertraute von Gallagher im Webb Institute herumtrieb.

»Wir müssen uns nochmals alle sichergestellten Dinge aus dem Labor ansehen, Jerry. Zum Glück hast du Bosworth daran gehindert, mögliche Beweise zu vernichten«, sagte Phil.

Wir teilten uns die Arbeit. Mein Partner besprach sich mit den Kriminaltechnikern, während ich mich nochmals in aller Ruhe im Labor umsehen wollte. Die eingeleitete Fahndung nach Thomas Bosworth würde kaum sehr schnell zu einem Erfolg führen. Mit den Möglichkeiten von Gallaghers Organisation würde der abgebrühte Gangster sicherlich eine ganze Weile in New York untertauchen können.

»Was hat Francis mit Gallagher zu schaffen?«

Diese Frage schob sich ständig in den Vordergrund, sodass meine Suche im Labor nur schleppend vorankam.

»Hast du vielleicht danach gesucht?«

Hätte ich nicht vorhin einige handschriftliche Notizen von Francis Clancy gesehen, die einer der Techniker neben einem Messgerät sichergestellt hatte, wären mir diese Zettel kaum aufgefallen. Der Student schrieb in einer sehr auffälligen Blockschrift, deren Buchstaben sich stark nach links neigten. Die Zettel waren von einem Ordner mit technischen Dokumentationen verdeckt worden, den ich nur durch Zufall verschoben hatte. Neugierig musterte ich die Notizen. Es gelang mir zwar, einige Sätze zu entziffern, doch der Sinn dahinter blieb unklar. Also suchte ich nochmals Andreas Burton auf.

»Gibt es Neuigkeiten, Agent Cotton? Wissen Sie, wo Francis ist?«, fragte der Fachbereichsleiter sofort.

Ich verneinte seine Fragen und legte dann die Notizen auf seinen Schreibtisch.

»Teilen Sie meine Auffassung, dass dies die Schrift von Clancy ist?«

Burton setzte eine Halbbrille auf und studierte die Notizen gründlich, bevor er seinen Blick hob und nickte.

»Ja, im oberen Drittel unbedingt. Wo haben Sie diese Aufzeichnungen her, Agent Cotton?«

Ich erklärte den Fundort und wollte von Burton erfahren, um welchen Inhalt es sich bei den Sätzen handelte.

»Im oberen Drittel hat Francis sich Messwerte zu einer Versuchsanordnung notiert, Agent Cotton. Er schreibt eine Hausarbeit über Strömungsverhalten von Decksaufbauten, die einigen Einfluss auf den Energieumsatz eines Schiffes haben«, erklärte Burton.

»Was ist mit den anderen Notizen, Sir? Können Sie mir dazu auch etwas sagen?«

Der Fachbereichsleiter starrte auf die Zettel, fuhr sich mit der flachen Hand über die Halbglatze und murmelte leise vor sich hin. Gespannt wartete ich auf das Ergebnis seiner Anstrengungen.

»Es scheint eine Abfolge von Uhrzeiten und Frequenzen zu sein. Wofür Francis sie sich allerdings aufgeschrieben hat, erschließt sich mir nicht, aber die Schrift ist auch anders«, lautete die Antwort.

Ich dankte Burton und ging hinunter ins Büro des Sicherheitsdienstes, wo Phil und ich uns provisorisch einquartiert hatten.

»Die Fahndungen haben bislang nichts ergeben. Keine Spur von Clancy oder Bosworth. Hast du etwas Neues?«, fragte Phil.

Ich legte die gefundenen Notizzettel vor meinen Partner auf den runden Besprechungstisch.

»Das sind Clancys Notizen, Phil. Ich habe sie in einem Regal im Labor gefunden und denke mir, dass Bosworth danach gesucht hat«, erklärte ich meinen Fund.

Mein Partner überflog die Zeilen und hörte sich die Ausführungen von Burton dazu an.

»Frequenzen? Es sind Kurzwellenfrequenzen, Jerry!«

Die Aufregung von Phil ließ mich stutzen.

»Und? Wie bringt uns das weiter?«, fragte ich nach.

»Vielleicht sind es die Zeiten und Frequenzen für die Kontaktaufnahme mit den Geiselnehmern?«, spekulierte Phil laut weiter.

»Kaum, Phil. Wieso hätte Francis sie dann aufgeschrieben?«, fragte ich zweifelnd.

Mein Partner nickte langsam und starrte weiterhin auf diese Zeilen, so als wenn er alleine durch beharrliches Starren auf die Lösung kommen konnte.

»Lass uns die Spezialisten darauf ansetzen, Phil. Sie finden unter Garantie vor uns die Lösung«, sagte ich.

Bereits fünf Minuten später raste ein Motorradpolizist mit den Notizzetteln zur Polizeistation von Glen Cove. Dort hatten sich die Kriminaltechniker einige Räume zu provisorischen Labors eingerichtet.

»In zehn Minuten erwartet Mister High unseren Bericht, Phil. Fassen wir die Fakten zusammen und sehen dann, was der Chef vorschlägt«, schlug ich vor.

Francis Clancy war mittlerweile fast drei Stunden verschwunden und noch immer hatten sich die Entführer nicht gemeldet. Was uns noch immer fehlte, waren die vollständigen Personaldaten zu Clancy.

»Bevor wir mit Mister High sprechen, hole ich uns Clancys vollständige Personalakte von Burton«, rief ich Phil zu.

***

Die angesetzte Besprechung musste verschoben werden, da eine Streifenwagenbesatzung den gesuchten Thomas Bosworth entdeckt hatte.

»Nicht eingreifen, Officer! Ich bin gleich bei Ihnen und übernehme dann die Observation von Bosworth«, wies ich den Cop kurzerhand an.

Phil befand sich im Gespräch mit den Kriminaltechnikern, sodass ich allein mit dem Jaguar losjagte. Die Sonne reflektierte in der langen Motorhaube, da ihre Strahlen in Glen Cove nicht so stark durch hoch gebaute Häuser abgehalten wurden. Angesichts der Sommertemperaturen war ich heilfroh, dass die rote Raubkatze kein echter Oldtimer war.

»Sonst könnte ich vermutlich Spiegeleier auf den Sitzen braten«, murmelte ich.

Dank der modernen Klimaanlage herrschten so jedoch angenehme Bedingungen im Wageninneren. Über Funk lotste mich einer der Cops bis nach Jericho, wo Bosworth soeben mit seinem Cadillac die Auffahrt zum Northern State Parkway ...

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