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Jerry Cotton - Folge 2827

Ruhe in Unfrieden

Das Motorengeräusch des kleinen Baggers störte die übliche Ruhe auf dem Trinity Cemetery. Die Arbeiter auf dem Friedhof mussten nach dem verheerenden Sturm die Wurzeln eines umgeknickten Baumes entfernen.

»Pass bloß auf«, brüllte der Vorarbeiter nervös.

Der junge Fahrer des Baggers grinste lässig, während er einen Sarg auf den Gabeln des Fahrzeugs balancierte. Seine Unbekümmertheit rächte sich Sekunden später.

»Oh mein Gott«, entfuhr es dem Vorarbeiter kurz nach dem Malheur.

Zusammen mit dem erschrockenen Fahrer starrte er auf die beiden Toten zu ihren Füßen.

Während ich den Jaguar auf dem Parkplatz am Friedhof abstellte, schaute ich unwillkürlich auf die gesplitterte Motorhaube meiner geliebten Raubkatze.

»Sturmschäden passieren auch geliebten Autos«, stöhnte Phil leicht genervt auf.

Es war für mich unfassbar, was ein herumfliegender Mülleimer mit meinem Wagen angestellt hatte. Dabei betraf es alle Fahrzeuge, die an dem Abend auf dem Parkplatz an der Bar gestanden hatten.

»Die Jungs von Classic Car Tuning sehen mich jedes Mal an, als ob ich den Jaguar absichtlich beschädige«, beschwerte ich mich.

Mein Partner schüttelte nur den Kopf, während ein Officer uns die Absperrung passieren ließ. Die Oktobersonne reflektierte auf unseren Dienstmarken, die wir am Revers der Jacken angebracht hatten. Noch immer lauerten diverse Reporter am Eingang des Friedhofs auf Interviewpartner, doch ich ignorierte die neugierigen Fragen. Was hätte ich auch sagen sollen? Wir wussten selbst bisher nur, dass in einem Sarg ein unbekannter Leichnam entdeckt worden war. Bei einer ersten Begutachtung durch einen Pathologen war eine vorläufige Identifikation erfolgt, deren Ergebnis das FBI auf den Plan gerufen hatte.

»Special Agent Cotton und Special Agent Decker. Wo befindet sich der Leichnam?«

Der Cop führte uns zu einem weißen Zelt, unter dem ich einige Kriminaltechniker bei der Arbeit erkennen konnte. Das wechselhafte Wetter hatte offenbar die Kollegen des NYPD zu dem Aufbau des Zeltes veranlasst, um die vorhandenen Spuren nicht durch Regengüsse zu beeinträchtigen. Phil und ich blieben am Eingang stehen, bis eine Frau uns begrüßte.

»Wir haben die Identifikation überprüft und können bestätigen, dass es sich bei dem Toten um Jerome Lacroix handelt«, sagte sie.

Die Technikerin ließ uns einen Blick auf den Toten werfen, der offenbar nicht lange in dem Sarg gelegen hatte.

»Gibt es schon Hinweise, wie Lacroix umgekommen ist?«

Rein äußerlich konnte man nicht erkennen, was den Tod des Gangsters verursacht hatte.

»Es waren mehrere Messerstiche, die Milz und Leber perforiert haben«, erklärte die Kriminaltechnikerin.

Bei einem Angehörigen der sardischen Mafia musste man mit einem gewaltsamen Tod rechnen. Lacroix gehörte zum Führungszirkel von Lorenzo Tozzi, dem Clanoberhaupt der sardischen Mafia. Vor zehn Wochen führte uns eine Spur zu Jerome Lacroix, als wir einem dreisten Schmuckraub nachgingen. Bevor wir den Gangster befragen konnten, verschwand Lacroix von der Bildfläche. Seitdem lief die Fahndung, da wir sein Abtauchen natürlich mit unseren Recherchen in Verbindung brachten.

»Wie lange liegt Lacroix schon in diesem Sarg?«, fragte Phil.

Die Technikerin schaute nachdenklich auf den Toten, wollte sich offenbar ungern auf einen Zeitraum festlegen.

»Nur grob, damit wir einen Anhalt haben. Einen Tag, eine Woche oder einen Monat?«, griff ich ein.

Als die Spezialistin von wenigstens vier bis sechs Wochen sprach, tauschten Phil und ich einen verblüfften Blick aus.

»Dann ist Lacroix möglicherweise unmittelbar nach seinem Verschwinden ermordet worden, Jerry. Wegen unserer Ermittlungen?«

Die Überlegungen meines Partners lagen nahe, aber so früh wollte ich mich lieber noch nicht festlegen.

»Das wäre ein ziemlich brutaler Schritt, wenn Tozzi einen seiner wichtigsten Leute wegen einer Ermittlung ermorden ließe. Dass passt meines Erachtens nicht zusammen, Phil«, wehrte ich daher ab.

Ich bat die Technikerin um weitere Details, damit wir unsere nächsten Schritte auf mehr Informationen stützen konnten.

»Der Sturm von gestern Abend hat auf dem Friedhof einigen Schaden verursacht, Agent Cotton. Die Arbeiter mussten mehrere Gräber öffnen, um an Wurzelwerk von umgeknickten Bäumen zu gelangen. Dieses Mausoleum war ebenfalls davon betroffen.«

Bei einer der Sargentnahmen war das Malheur dann passiert. Der Sarg fiel bei einem unglücklichen Fahrmanöver eines Baggers von dessen Gabel und platzte beim Aufprall am Boden auseinander. Zum Vorschein kam nicht nur der Tote, der sich im Sarg befinden sollte, sondern auch der Leichnam von Jerome Lacroix.

»Der Mörder hat ein Grab aufgemacht und sein Opfer zu einem Toten in den Sarg gelegt?«, fragte ich ungläubig.

Dieser Aufwand erschien mir nicht nachvollziehbar, abgesehen von dem enormen Risiko, bei einer solchen Aktion erwischt zu werden.

»Dieser Sarg stand in einem Mausoleum, Agent Cotton. Der Mörder musste lediglich ein Schloss knacken, um hineinzugelangen, und konnte sich dort unbemerkt am Sarg zu schaffen machen«, präzisierte die Technikerin.

Wir gingen über den Weg zum Mausoleum, um uns dort umzusehen.

»Dir ist klar, was das bedeutet? Nur sehr reiche und prominente Bürger können ihre Toten in einem Mausoleum bestatten. Das riecht nach einer Menge Ärger und Medienrummel«, stöhnte Phil.

Ich konnte nur mit den Schultern zucken. Alles Jammern war zwecklos, denn der Mörder von Lacroix hatte uns nun einmal dieses Problem beschert. Am Mausoleum erwartete uns ein Cop, der einen sichtlich erregten Mann vom Betreten der Grabkammer abhielt.

»Sind Sie die zuständigen Ermittler?«, wandte der Zivilist sich sofort an uns.

»Special Agent Cotton vom FBI. Das ist mein Partner, Special Agent Decker. Wer sind Sie?«

Der Mann seufzte erleichtert auf.

»FBI. Das ist gut. Mein Name ist Logan Bennett. Ich leite die Friedhofsverwaltung, Agent Cotton«, stellte er sich dann vor.

***

Phil behielt recht. Das Mausoleum gehörte der reichen und entsprechend einflussreichen Familie von Jayden Havering. Selbst ich kannte den Namen, da ich regelmäßig in einem der Geschäfte von JH-Design einkaufte. Mein Gehalt reichte zwar nur für die günstigste Hemdenmarke des Labels, aber selbst deren Qualität war überzeugend. Und dabei war das Modelabel nur ein winziger Teil eines umfassenden Imperiums, das hauptsächlich in der Schwerindustrie angesiedelt war.

»Wir können uns vorstellen, wie schwer es für Sie sein muss«, erklärte ich gleich zu Beginn unseres Gesprächs.

Jayden empfing uns in seinem Büro in der Fifth Avenue. Seine Hauptfiliale befand sich drei Stockwerke unter uns, während in der vierten Etage alle kaufmännischen Entscheidungen getroffen wurden.

»Schwer, Agent Cotton? Nein, so würde ich es kaum bezeichnen. Es macht mich wütend, und zwar in einer Weise, die ich kaum in Worte fassen kann!«

Die eisblauen Augen des erfolgreichen Designers verschossen Blitze und unterstrichen seine Wut eindrucksvoll. Havering war ein Manager, der bereits mit Ende vierzig mehr Geld angehäuft hatte als die drei Generationen vor ihm.

»Dieser Frevel muss unbedingt aufgeklärt werden, Agent Cotton. Allerdings wundert es mich schon ein wenig, dass sich das FBI dafür interessiert. Wieso eigentlich?«

Bei aller emotionalen Aufgewühltheit arbeitete Haverings Verstand erstklassig.

»Der Tote ist ein bekannter Gangster, den wir seit geraumer Zeit suchen. Das führt mich zu einer Frage, die eventuell Licht in die merkwürdige Geschichte bringen kann. Kennen Sie einen Mann mit dem Namen Jerome Lacroix?«, kam ich zum eigentlichen Anlass unseres Besuchs.

Jaydens Augenbrauen rutschten eine Ebene höher, bevor er antwortete.

»Wie bitte? Nein, der Name sagt mir nichts. Suchen Sie etwa ein Motiv bei uns?«

Seine Reaktion war nachvollziehbar und ich ignorierte standhaft die warnenden Seitenblicke meines Partners. Mr High hatte unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, wie vorsichtig wir gegenüber Jayden Havering auftreten sollten.

»Nein, keineswegs. Falls ich diesen Eindruck erweckt haben sollte, möchte ich mich entschuldigen. Wir müssen nur ausschließen, dass der Fundort der Leiche etwas anderes als Zufall ist«, wehrte ich ab.

Der Blick des Designers milderte sich minimal, aber wirklich zufrieden wirkte er nicht.

»Eine vorerst letzte Frage, Sir. Kennen Sie Lorenzo Tozzi?«

Es war reine Routine, dass ich danach fragte, und ich stellte mich auf eine glatte Verneinung ein. Doch Havering überraschte mich.

»Ja, Tozzi kenne ich. Was hat Lorenzo mit dieser scheußlichen Sache zu tun?«

Die Gedanken rasten durch meinen Kopf, während ich die Antwort einordnete.

»Der Name Lacroix ist Ihnen jedoch unbekannt?«, hakte ich nach.

Jayden runzelte verärgert die Stirn, weil ich seine Frage nicht beantwortete.

»Ja, so ist es. Also, was hat Lorenzo mit diesem Vorfall zu schaffen?«, wollte Jayden wissen.

Das leichte Nicken meines Partners signalisierte Phils Zustimmung, mit diesem Detail herauszurücken. Vielleicht führte uns die Reaktion von Havering zu weiteren Hinweisen.

»Mister Lacroix gehörte zum Führungszirkel von Lorenzo Tozzi, Mister Havering. In welchem Verhältnis stehen Sie zu Mister Tozzi?«

Der Designer hatte sich gegen die Kante seines Schreibtischs gelehnt und seine langen Beine lässig übereinandergeschlagen. Diese Haltung versteifte sich bei meiner Frage.

»Er ist einer meine besten Kunden und wir treffen uns regelmäßig bei offiziellen Anlässen«, fiel die Antwort eher vage aus.

»Sie wissen, dass Mister Tozzi das Oberhaupt der sardischen Mafiafamilie von New York ist?«, bohrte Phil weiter.

Jetzt war es endgültig mit der entspannten Haltung vorbei. Havering stieß sich energisch von der Kante ab und richtete sich zu seiner vollen Größe auf. Der Designer überragte uns um einen halben Kopf, sodass er nun zu uns hinabschauen musste. Vermutlich setzte er seine Körpergröße gezielt ein, um einschüchternd auf seine Gesprächspartner zu wirken.

»Wie gesagt, Agent Decker. Er ist ein Kunde und wir verkehren auf gesellschaftlicher Ebene. Wie Lorenzo sein Geld verdient oder ob er zu einer speziellen ethnischen Gruppe gehört, interessiert mich nicht. War’s das oder haben Sie weitere Fragen?«

Diese interessante Reaktion reichte uns vorerst. Solange wir keine Hinweise auf eine engere Beziehung zwischen Havering und Tozzi hatten, gab es keinen Grund, weitere Fragen zu stellen.

»Nein, Mister Havering. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben«, verabschiedete ich uns.

Mit einem kühlen Nicken entließ der Designer uns. Im Vorraum wartete ein Angestellter, der uns bereits vom Empfang im Erdgeschoss zum Büro von Havering geführt hatte.

»Offenbar schätzt Havering keine Fragen nach seiner Beziehung zu Tozzi. Könnte da eventuell mehr sein und die Auswahl des Mausoleums war gar nicht so zufällig?«

Phil sprach seine Gedanken erst aus, als wir bereits wieder im Jaguar saßen. Mir fiel kein besserer Weg ein, darauf eine befriedigende Antwort zu erhalten, als direkt zu Lorenzo Tozzi zu fahren.

»Mal sehen, wie er auf die Entdeckung des Leichnams reagiert. Solche überraschenden Besuche können manchmal sehr ergiebig sein«, schlug ich daher vor.

Mein Partner fand die Idee sehr gut, und so rollten wir durch den einsetzenden Regen in Richtung Brooklyn.

***

In Tozzis Büro gab man uns die Adresse einer Baustelle, auf der wir ihn antreffen sollten. Als wir dort eintrafen, entpuppte es sich als ein Hochhaus, bei dem die Fassade bereits komplett fertiggestellt war.

»FBI. Special Agent Cotton, und das ist mein Partner, Special Agent Decker. Wir müssen mit Ihnen über Jerome Lacroix reden, Mister Tozzi.«

Der untersetzte Sarde brüllte einem seiner Leute etwas auf Italienisch zu, bevor er sich ruckartig umwandte. Der gelbe Schutzhelm schien auf den dichten, braunen Haaren festgeschraubt zu sein, denn trotz der schnellen Bewegung wippte er nur sanft.

»Ihr habt Jerome gefunden? Wo hat der Wurm sich verkrochen?«

Aus den Akten wusste ich, dass Lorenzo im Alter von vier Jahren mit seinen Eltern aus Nuoro nach New York gekommen war. In der kleinen sardischen Stadt hatten vor achtundvierzig Jahren die Menschen unter einer schweren Armut gelitten, weshalb sehr viele ihre Heimat verlassen hatten. Trotz dieser langen Zeit in Amerika sprach Lorenzo unsere Sprache mit einem starken Akzent, was seine ruppige Art weiter verstärkte.

»Mister Lacroix wurde in einem Sarg gefunden, Mister Tozzi«, antwortete ich gewollt rätselhaft.

Der Anführer des Mafiaclans kümmerte sich ständig um andere Dinge, brüllte Arbeiter an oder erteilte irgendwelche Anweisungen, was kein vernünftiges Gespräch zuließ.

»Sarg? Wollen Sie damit andeuten, dass Jerome gestorben und beerdigt worden ist?«

In Tozzis dunklen Augen konnte ich die Verwirrung lesen, und erstmals hielt er meinen Blick fest.

»Wie man es nimmt, Sir. Als eine ordentliche Beerdigung kann man es wohl kaum bezeichnen. Lacroix war nicht allein im Sarg«, erwiderte ich.

Tozzis buschige Augenbrauen zogen sich drohend zusammen.

»Ich schätze solche Spielchen nicht, Agent Cotton. Raus mit der Sprache! Was ist Jerome zugestoßen?«, grollte er verärgert los.

Ich hob abwehrend eine Hand hoch.

»Das sind keine Spielchen, Mister Tozzi. Vielleicht könnten wir eine ruhigere Ecke finden, wo wir unser Gespräch fortsetzen können«, schlug ich vor.

Der harte Blick hätte einen weniger erfahrenen Agent vermutlich eingeschüchtert, aber ich nahm ihn gelassen hin. Dass beeindruckte das Clanoberhaupt immerhin so weit, dass er uns ins nächsthöhere Stockwerk führte. Hier lagerte zwar eine Menge Baumaterial, aber es wurde zurzeit nicht gearbeitet.

»Was wird das hier, wenn es einmal fertig ist?«, fragte ich neugierig.

Lorenzo Tozzi machte eine ausholende Armbewegung, die mehr als nur das Gebäude umschloss.

»In dieser Gegend gibt es keinen vernünftigen Markt für frisches Gemüse oder Spezialitäten aus Europa. In diesem Haus entsteht eine Sammlung unterschiedlicher Geschäfte, die solche Dinge in die Stadt schaffen, und auf drei Ebenen ziehen Läden ein. In zehn Wochen ist Eröffnung, sofern diese faulen Trottel ihre Arbeit endlich ordentlich erledigen«, erklärte Tozzi sein Vorhaben.

Mit dem Import von Obst und Gemüse aus Europa verdiente der Tozzi-Clan offiziell sein Geld. Lukrativer waren aber eher die Waren, die inoffiziell auf diesen Transporten unter die Früchte gemischt wurden. Von Drogen bis hin zu seltenen Pflanzen sollte alles darunter sein, wie ich aus den Akten wusste.

»Welche Funktion nahm Mister Lacroix in Ihrer Organisation ein?«, brachte Phil das eigentliche Thema wieder zur Sprache.

»Jerome? Er war ein schlauer Kopf und verfügte über erstklassige Kontakte in Europa, speziell natürlich in Frankreich«, antwortete Tozzi ohne zu zögern.

Das brachte mich zu einer Frage, die mich bereits von Anfang an beschäftigte.

»Wie kommt ein Franzose in einen sardischen Clan?«

Lorenzo grinste hart.

»Jerome hatte die gleiche Idee, wie ich auch. Er wollte in New York mit Spezialitäten aus seiner Heimat handeln, wobei ihm allerdings bald die Geldmittel knapp wurden«, antwortete er.

Ob freiwillig oder mit einigem Nachdruck des Clans, Jerome musste sich beugen und durfte als Angestellter für Lorenzo Tozzi arbeiten. Die Sarden kauften Lacroix aus seinem eigenen Geschäft und übernahmen seine Kundschaft sowie die Kontakte in Frankreich.

»Wie stehen Sie zu dem Vorwurf, wonach Lacroix an dem Schmuckraub von vor zehn Wochen beteiligt gewesen ist?«, wollte ich wissen.

Der Sarde fauchte einige italienische Wörter, die ich unschwer als Schimpfwörter interpretierte.

»So dumm wäre Jerome nie im Leben gewesen, Agent Cotton. Jetzt erzählen Sie endlich, wieso er mit einer anderen Leiche zusammen in einem Sarg gelegen hat«, reagierte Tozzi kurz angebunden.

Dieses Mal tat ich dem Clanoberhaupt den Gefallen und schilderte die Entdeckung der Friedhofsarbeiter auf dem Trinity Cemetery.

»Unfassbar! Jemand sticht einen meiner Leute ab und packt ihn dann in einen bereits geschlossenen Sarg? Wozu das Ganze? Wieso haben die Scheißkerle Jerome nicht einfach in einer Seitengasse verrecken lassen?«

Zu meinem Verdruss wirkte Lorenzo überzeugend auf mich. Dabei hatte ich mir einige Antworten von dem Clanoberhaupt erhofft.

»Was dachten Sie, wieso Jerome damals von einem Tag auf den anderen verschwunden ist?«, fragte ich.

Lorenzo fuhr sich mit der stark behaarten Hand durchs dichte Haar, während er seine Worte sorgsam abwog.

»Ich habe angenommen, dass er doch noch eigene Geschäfte aufziehen wollte. Jerome ist nicht einfach nur so verschwunden, ...

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