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Jerry Cotton - Folge 2826

Bomben in Manhattan

Officer Miguel Finch brachte seinen Streifenwagen direkt hinter dem alten Pontiac am Times Square zum Stehen. Der Wagen stand halb auf der Fahrbahn und löste im Feierabendverkehr sofort einen Stau aus. Während sein Partner Nolan Mannerhoff zum Funkgerät griff, um einen Abschleppwagen zu ordern, stieg Miguel aus und ging zur Fahrerseite des Pontiac. Der Fahrersitz war leer. Miguel warf einen Blick in das Innere des Wagens. Vielleicht steckte ja der Schlüssel. Um die gleißende Sonne abzuschirmen, legte er die Hände um die Augen.

Da zerriss der Knall einer Rohrbombe seine Trommelfelle, und ein herumfliegendes Schrapnell tötete Officer Miguel Finch in Sekundenschnelle.

Nur wenige Minuten später klingelte auf dem Schreibtisch des Assistant Director des New Yorker FBI das Telefon. Ohne hinzuschauen, griff er nach dem Hörer und meldete sich.

»Es hat Bumm gemacht«, kicherte der Anrufer mit verzerrter Stimme.

Mr High blickte von seinen Unterlagen auf. Er wusste sofort, mit was für einer Sorte Mensch er es zu tun hatte. Automatisch gab er den Code für die Rückverfolgung des Anrufs in sein Telefon ein. Ab dieser Sekunde wurde das Telefonat mitgeschnitten und ein Computer startete die Suche nach der Nummer und dem Standort des Telefons.

»Wo hat es Bumm gemacht?«, fragte Mr High.

»Das werden Sie in wenigen Minuten erfahren. Schalten Sie doch den Fernseher ein. In der Regel berichten die Medien über die interessanten Sachen, bevor ihr vom FBI auch nur davon wisst.«

Mr High drückte den Knopf der Fernbedienung. Auf NY1, dem lokalen New Yorker Fernsehsender, liefen nur die Börsenberichte.

»Wer spricht da?«, fragte er, um den Anrufer so lange wie möglich in der Leitung zu halten.

»Jemand, der eine Viertelmillion Dollar haben möchte.«

»Das ist eine Menge Geld«, erwiderte Mr High.

»Hinterlegen Sie das Geld bis morgen früh 10 Uhr im Central Park.« Der Anrufer sprach ohne Pause weiter, so als wüsste er, dass die Zeit ablief. »Zwischen den Straßenlaternen 6805 und 6807 befinden sich eine Bank und ein Papierkorb. Stopfen Sie das Geld in den Abfalleimer und verschwinden Sie. Einen schönen Tag noch, Mister High.« Dann legte er auf.

Den Hörer noch in der Hand drückte Mr High erneut den Code für die Rückverfolgung. »Haben Sie herausfinden können, woher der Anruf kam?«, fragte er den Techniker.

»Ja, Sir. Der Anrufer hat nicht einmal versucht, seinen Aufenthaltsort zu verschleiern. Er rief von einer öffentlichen Telefonzelle in der Nähe des Times Square an.«

Der Assistant Director ahnte nichts Gutes. »Schicken Sie sofort ein Team zu der Zelle und lassen Sie sie auf Fingerabdrücke untersuchen.« Ohne sich zu verabschieden, legte er auf und stellte den Ton des Fernsehers lauter.

NY1 unterbrach sein Programm für eine Sondermeldung. »Wie wir gerade erfahren haben, ist vor wenigen Minuten auf dem Times Square eine Bombe explodiert. Wir wissen noch nicht, ob es Verletzte gab und ob es sich um einen terroristischen Anschlag handelt.«

Mr High wurde aschfahl. »Helen«, rief er in sein Vorzimmer. »Verbinden Sie mich bitte sofort mit dem Chef der Homeland Security.«

Sekunden später hatte er ihn in der Leitung. »Director Blooms, hier spricht Assistant Director High vom New Yorker FBI.«

»Was kann ich für Sie tun, Director High?«, fragte eine tiefe Stimme. »Geht es um die Bombe, die gerade am Times Square hochgegangen ist?«

»Was wissen Sie darüber?«

»Noch nicht viel. Das New Yorker Police Department meldete gerade einen terroristischen Anschlag am Times Square. Offenbar befanden sich zum Zeitpunkt der Detonation zwei ihrer Officer in der Nähe.«

Mr High räusperte sich. »Ich glaube nicht, dass es sich um einen terroristischen Anschlag handelt, Sir. Beim FBI ging gerade ein Anruf des Bombenlegers ein. Er fordert eine Viertelmillion Dollar. Er sprach von sich in der Einzahl und scheint eher finanzielle Absichten zu verfolgen.«

Der Chef der Homeland Security überlegte ein paar Augenblicke. »Gut, wir haben genug zu tun«, sagte er dann. »Übernehmen Sie den Fall. Aber halten Sie mich bitte auf dem Laufenden und zögern Sie nicht, um Unterstützung nachzusuchen, falls es nötig sein sollte.«

Mr High bedankte sich und legte auf. Es dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, bis er entschieden hatte, welche seiner Agenten er auf den Fall ansetzen würde.

»Helen?« Diesmal drückte er den Knopf der Gegensprechanlage. »Bitten Sie sofort Jerry und Phil zu mir.«

***

Als wir Mr Highs Büro betraten, lief dort NY1. Ein Nachrichtensprecher versuchte gerade, Kontakt zu einer Korrespondentin am Times Square aufzunehmen. »Mandy, welches Bild bietet sich dir am Times Square, wo vor wenigen Minuten eine Autobombe in die Luft gegangen sein soll?«

Amanda Melloy kam ins Bild. Sie war blond, jung und sah umwerfend gut aus. Und sie war die Sensationsreporterin bei NY1. »Ricky, ich stehe hier am Times Square und bekomme trotz der Hitze eine Gänsehaut. Zeugen sagen aus, dass um fünf Uhr nachmittags eine Bombe in die Luft ging. Deponiert war die Bombe scheinbar in einem parkenden Auto. Ein Officer des NYPD, der sich zum Zeitpunkt der Explosion am Tatort befand, ist nach Zeugenaussagen schwer verletzt worden.«

»Wissen wir bereits, wie es dem Officer geht? Gab es weitere Verletzte?«

»Das NYPD hat die Gegend weitläufig abgesperrt. Wir wissen nicht, wie es dem Officer geht und ob es zu weiteren Verletzten kam. Aber ich kann sehen, dass sich mehrere Krankenwagen am Ort des Geschehens befinden.«

Die Kamera zoomte die Krankenwagen und die Wagen des NYPD heran. Auf ihren Dächern rotierten blaurote Lichter. Gelbes Flatterband reflektierte die Sonnenstrahlen.

»Wir wissen schon mehr«, sagte Mr High und schaltete den Fernseher stumm. »Wenige Minuten nach dem Anschlag rief der Bombenleger bei mir an. Er forderte eine Viertelmillion Dollar, ansonsten will er eine weitere Bombe detonieren lassen. Der Anruf kam von einer Telefonzelle am Times Square. Er muss also sofort nach der Detonation meine Nummer gewählt haben.«

»Also keine politischen Forderungen?«, fragte Phil.

»Nein«, bestätigte Mr High. »Zum derzeitigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass es sich um einen finanziell motivierten Anschlag handelt. Die Homeland Security hat den Fall deshalb an uns übertragen. Die Kollegen der Spurensicherung sind schon unterwegs. Jerry, Phil, ich möchte, dass Sie den Fall übernehmen. Ich muss nicht erwähnen, wie wichtig es ist, den Bombenleger zu schnappen, bevor eine weitere Bombe in die Luft geht.«

Das musste Mr High in der Tat nicht erst erwähnen.

»Sie bekommen jede Hilfe, die Sie brauchen. Und glauben Sie mir, Sie werden jede Unterstützung benötigen.«

***

Mit dieser Ansprache in den Ohren fuhren wir mit dem Jaguar die knapp vier Meilen bis zum Times Square. Schon von weitem sahen wir die Menschenmassen vor einer provisorisch eingerichteten Absperrung stehen. Wir näherten uns im Schritttempo dem Tatort und ich ließ das Fenster herunter, um dem Officer unsere ID-Karten zu zeigen.

Als der Officer endlich das Gitter zur Seite geschoben hatte, näherten wir uns dem Knäuel blinkender Autos. Es war eine bunte Mischung aus Dienstwagen des NYPD, Krankenwagen, den Vans der Spurensicherung, dem Leichenwagen des Coroners und Fahrzeugen des Bombenräumkommandos.

»Die kommen zu spät«, murmelte Phil und stieg aus. »Die Bombe hat sich selbst entschärft.«

Die Sonne stand tief im Westen, aber auch die einsetzende Dämmerung brachte der Stadt kaum Abkühlung. Wie eine undurchdringliche Wand hing die verbrauchte Luft zwischen den Wolkenkratzern.

Je näher wir der Unglücksstelle kamen, umso sichtbarer wurde das Ausmaß der Explosion. Die Fensterscheiben der umliegenden Geschäfte waren durch die Wucht der Detonation ins Innere der Häuser gedrückt worden. Ein Zeitungsautomat hatte seine Ware über den gesamten Platz verteilt.

Ich sah einen Krankenwagen, auf dessen Trittfläche ein Verletzter behandelt wurde. Am Straßenrand saßen Menschen, die unter Schock standen. Wir suchten den zuständigen Leiter und fanden den Captain des NYPD. »Agent Cotton und Agent Decker vom FBI«, stellte ich uns vor. »Wir übernehmen den Fall.«

»Captain Ames.« Der ältere Kollege gab uns die Hand. Captain Ames hatte im Laufe seiner Dienstzeit mit Sicherheit schon einiges erlebt. Trotzdem stand ihm der Kummer ins Gesicht geschrieben. Im Schein der rotierenden Blaulichter wirkte seine Haut gelb und sein riesiger Walrossschnauzer hing schlaff herunter. »Wenn die Homeland Security nicht auftaucht, dann waren es wohl keine Terroristen«, stellte er fest.

Ich nickte und ließ uns auf den neuesten Stand bringen. »Um 16.28 Uhr meldete ein Anrufer dem NYPD ein quer parkendes Auto, das den Verkehr auf dem Times Square behindert. Der Anruf kam aus einer Telefonzelle hier am Times Square.« Captain Ames zeigte in eine unbestimmte Richtung.

»Officer Finch und Officer Mannerhoff begaben sich zum Tatort. Officer Mannerhoff überprüfte das Kennzeichen und stellte fest, dass der Pontiac als gestohlen gemeldet worden war. Er orderte einen Abschleppwagen und wollte sich gerade zu Officer Finch begeben, als in genau dieser Sekunde die Bombe explodierte und das Chaos ausbrach.« Seine Stimme kippte, als er weitersprach. »Officer Miguel Finch war sofort tot. Weder Mannerhoff noch die Sanitäter konnten etwas für ihn tun.« Mit diesen Worten beendete er seinen knappen Bericht.

Ich wusste, wie schwer es war, einen Kollegen zu verlieren. Im Laufe meiner Arbeit beim FBI hatte ich diese Erfahrung leider zu häufig machen müssen. »Hatte Officer Finch Familie?«, fragte ich.

»Oh mein Gott«, entfuhr es dem Captain. »Wir müssen es Gabriella sagen, bevor sie es aus dem Fernsehen erfährt.«

Um nichts in der Welt wollte ich in dieser Situation mit ihm tauschen. Einem Angehörigen die Nachricht vom Tod eines geliebten Menschen zu bringen, gehörte zu den schwierigsten Aufgaben eines jeden Polizisten.

»Wie viele Verletzte gab es?«, übernahm Phil.

»Zum Glück nur wenige, und die meisten sind nur leicht verletzt. Wir nehmen gerade die Personalien der Zeugen und ihre Aussagen auf.«

»Wir wollen mit Officer Mannerhoff sprechen.«

Captain Ames deutete mit dem Kinn auf einen fülligen Officer, der im Kreise seiner Kollegen stand. Die Jacke hatte er ausgezogen und über die Schulter geworfen. Das blaue Hemd umspannte einen mächtigen Bauch. Schweißflecken zierten Rücken, Brust und den Bereich unter den Armen.

»Sie sind Officer Finchs Partner«, fragte Phil.

Der Mann nickte. Sein Gesicht glänzte vom Schweiß und vielleicht auch von ein paar Tränen. Verständlich, immerhin war er nur knapp dem Tod entronnen und hatte gerade seinen Partner sterben sehen.

»Ist Ihnen im Vorfeld irgendetwas Ungewöhnliches aufgefallen?«, fragte Phil.

Mannerhoff wischte sich die Feuchtigkeit aus den Augen. »Nichts, nein«, antwortete er. »Der Platz war wie immer voll. Das einzig Auffällige war der quer stehende Pontiac, an dem sich die anderen Autos vorbeischieben mussten.«

»Hatte Officer Finch Feinde?«

Mannerhoff schaute uns entsetzt an. »Nein, alle mögen ihn. Miguel ist erst seit zwölf Monaten bei uns. Er ist«, seine Stimme verhakte sich, »er war frisch verheiratet und Gabriella erwartet ein Kind. In drei Wochen soll es so weit sein.« Mannerhoff schluchzte. Wir gaben ihm Zeit, sich zu sammeln.

»Ich sollte derjenige sein, der tot ist«, verkündete er.

»Wie kommen Sie denn darauf?«, fragten Phil und ich wie aus einem Munde.

»In einer halben Stunde hätten wir Dienstschluss gehabt. Ich wollte nicht herfahren. Aber Finch bestand darauf. Er war fleißig und zuverlässig, und jetzt ist er tot.«

Ein Weinkrampf schüttelte den Mann. Er steckte voller Schuldgefühle. Ich legte meine Hand auf seine Schulter und sprach ihm mein Mitgefühl aus.

»Wenn Sie den haben, der das war, informieren Sie mich dann?«, platzte er heraus.

»Sobald wir den Kerl haben, werden Sie es erfahren«, versprach Phil. Dann wandten wir uns den Kollegen der Spurensicherung zu.

Die Mitarbeiter der Scientific Research Division sammelten Beweise ein und schleppten die Trümmer des zerfetzten Autos in einen Transporter. Es lagen noch so viele Bruchstücke herum, dass das noch die ganze Nacht dauern würde. »Schon etwas Interessantes gefunden?«, begrüßte ich Bob Riley. Riley war der Leiter der SRD und wir hatten schon häufig miteinander zu tun gehabt. Ich schätzte ihn sehr. Er war schnell, gründlich und kompetent.

»Hallo, hab schon gehört, dass ihr zuständig seid. Also kein terroristischer Hintergrund.«

»Sieht zumindest nicht so aus«, erwiderte Phil und hockte sich neben Riley. Dieser schien gerade die Ursache der Explosion entdeckt zu haben. Vor ihm lag ein Teil eines Rohres, aus dem noch immer ein paar Kabel herausragten. »Das gehört definitiv nicht zum Pontiac«, erklärte er und zeigte auf das völlig zerrissene Metallstück.

»Eine Rohrbombe?«, fragte ich.

Riley zuckte mit den Schultern. »Wir sammeln die Sachen ein, und ein Kollege des Bombenräumkommandos wird uns bei der Auswertung unterstützen.«

»Das war ein großer Knall«, knurrte ich.

Riley wiegte den Kopf. »Es hätte auch schlimmer kommen können. Diese Bombe sollte nicht viele Menschen treffen. Eigentlich sollte sie nur den Menschen töten, der sich in unmittelbarer Nähe befindet.« Er schaute fragend zu mir auf. »Ich lass mal meiner Fantasie freien Lauf. Könnte es sein, dass die Bombe für Officer Finch bestimmt war? Sollte es ihn treffen? Hatte er Feinde? War er vielleicht korrupt?«

Für einen kurzen Augenblick erwog ich diese Möglichkeit. Immerhin wäre er nicht der erste junge Mann, der Nachwuchs erwartete und deshalb vor finanziellen Problemen stand.

»Das wäre aber ein großer Zufall«, antwortete Phil. »Woher sollte der Bombenleger wissen, dass ausgerechnet Officer Finch zum Times Square fährt und dass nicht Officer Mannerhoff als Erster am Auto ist?«

Riley nickte zustimmend und zeigte auf die Trümmer. »Zum Glück ist die Interpretation der Spuren eure Aufgabe. Ich sammle sie nur für euch ein und werte sie aus.«

»Was kannst du uns noch sagen?«, fragte ich.

Riley wies auf das verrußte Stück Metall. »Fingerabdrücke sind keine drauf. Die Verschlusskappen suchen wir noch. Vielleicht haben wir mit ihnen mehr Glück. Aber ich schätze, der Bombenbauer hat Handschuhe getragen.«

»Welcher Sprengstoff wurde verwendet?«

»Ich tippe auf Schwarzpulver.«

»Also leicht zu bauen und mit einer großen Wirkung«, knurrte Phil.

»Jeder Idiot kann das zusammenschrauben und damit jemanden töten.« Ich betrachtete die Leute, die sich in etwa 50 Yards Entfernung hinter der Absperrung befanden. War der Bombenleger unter ihnen?

Riley folgte meinem Blick. »Da ungefähr könnte der Bombenleger gestanden haben und auf den Zünder gedrückt haben.«

»Die Bombe wurde per Fernzünder aktiviert?«, fragte Phil.

»Es genügte eine einfache Fernbedienung. Ein Garagentoröffner oder etwas in der Art.«

»Der Täter hat sich also zum Zeitpunkt des Anschlags in der Nähe befunden.« Ich musterte weiter die Menge.

»Die Bombe ging genau in dem Moment hoch, als sich Officer Finch am Wagen befand. Deshalb auch mein Eindruck, dass es speziell ihn treffen sollte.«

»Ich glaube«, erwiderte ich, »dem Täter war es völlig egal, wen er tötet. Ihm war nur wichtig, dass es einen Polizisten trifft und die Geschichte Wirbel verursacht.«

»Das kann natürlich sein«, stimmte Riley zu. »Ich melde mich bei euch, sobald ich mehr weiß. Kann aber ein paar Tage dauern.«

»Der Fall hat höchste Priorität«, erklärte Phil. »Unter uns gesagt, der Bombenleger droht mit einer neuen Bombe. Wir müssen ihn so schnell wie möglich finden.«

Riley nickte. »Ich tue, was ich kann.«

***

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