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Jerry Cotton - Folge 2819

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Der Tod macht kleine Schritte
  4. Vorschau

Der Tod macht kleine Schritte

Er betrat das schlichte Ein-Zimmer-Apartment auf der Lower East Side. Die Einrichtung war karg. Es gab einen Computerarbeitsplatz, aber weder einen Fernseher noch irgendwelchen Wandschmuck.

Der Mann schloss sorgfältig die Tür hinter sich.

Er zog eine Pistole aus den tiefen Taschen seines Parkas. Mit der anderen Hand griff er nach dem Schalldämpfer in der anderen Tasche und schraubte ihn sorgfältig auf. Die Hände steckten in hautfarbenen Latexhandschuhen. Ein kurzer Blick zur Uhr, dann ließ er sich in einen der Ledersessel sinken.

Ein guter Jäger muss warten können!, dachte er.

»Hey, das ist ’ne Bombenstory! Das schlägt ein wie eine Granate, glaub mir!« Arthur McCall hatte das Smartphone am Ohr, während er gleichzeitig versuchte, die Tür zu seinem Apartment auf der Lower East Side zu öffnen. »Was? Ja, klar bekommt ihr einen exklusiven Vorabdruck. Aber das muss erst noch rechtlich mit dem Verlag abgeklärt werden … Wie bitte? Schon mal ein paar Einzelheiten? Ganz bestimmt nicht!«

Dreimal steckte er die Chipcard in das elektronische Schloss, bis die Tür sich endlich öffnen ließ. Unter dem Arm trug er eine Laptoptasche, die ihm dabei beinahe zu Boden fiel. Dann hatte er es endlich geschafft. »Bis nachher«, sagte er und beendete das Telefongespräch.

Das Smartphone steckte er in die ausgebeulte Jackett-Außentasche. Er schloss die Tür, legte die Laptoptasche auf eine Kommode und ging dann auf die Sitzecke zu.

Die Ledersessel hatte er auf einem Flohmarkt in SoHo erworben. Er fand sie stylisch und so out, dass sie schon wieder in waren.

Das Smartphone gab ein Klingelsignal von sich. Es war eine harmonisch sehr reduzierte Version der Anfangsakkorde von ›Highway to Hell‹. Für Arthur McCall bedeutete dieses Signal, dass eine E-Mail angekommen war. Er wollte gerade in die Jackentasche greifen, als sich einer der Ledersessel plötzlich wie von selbst zu drehen begann.

Im nächsten Moment erstarrte McCall, als er auf den Schalldämpfer einer Waffe blickte. Noch ehe er auch nur das Gesicht seines Gegenübers richtig erkannt hatte, machte es Plopp und die erste Kugel traf ihn in der Schulter. Sie riss ihn herum, trat unterhalb des Schulterblatts wieder aus McCalls Körper aus und knallte dann mitten in das Display neben der Tür, über das man den Aufnahmeausschnitt der Überwachungskamera sehen konnte, die einem zeigte, wer vor der Tür stand.

»Hey, was …«

Der zweite Schuss traf den Oberschenkel.

Arthur McCall stellte fest, dass sein Hosenbein rot wurde. Er presste eine Hand auf das Bein, um den Blutfluss zu stoppen. Dunkelrot rann es ihm zwischen den Fingern hindurch. Er versuchte auf den Beinen zu bleiben, machte eine Bewegung zurück in Richtung Tür und stolperte dann zu Boden.

»Wir müssen uns unterhalten«, sagte der Mann im Sessel.

»Hören Sie, ich weiß nicht, was Sie von mir wollen …«

»Die Frage, wie schnell Sie sterben, hängt ganz maßgeblich davon ab, wie schnell ich Antworten auf meine Fragen bekomme!«, schnitt der Killer ihm das Wort ab.

***

Mein Partner Phil Decker und ich saßen in einem italienischen Restaurant und stocherten in den Antipasti herum. Es war nicht unser Lieblingsitaliener – und wir bereuten es bereits, uns auf dieses kulinarische Abenteuer überhaupt eingelassen zu haben. Einen wirklichen Hochgenuss bot die Speisekarte von Jason D’Antonios Mamma mia!!! in Brooklyn nämlich nicht. Da halfen auch die drei Ausrufezeichen nichts, die bei D’Antonios Restaurant ein wesentlicher Namensbestandteil waren. Angeblich hatte ihm ein befreundeter Creative Director einer Werbeagentur dazu geraten, diese Ausrufezeichen als unverwechselbares Merkmal in den Namenszug mit aufzunehmen.

Aber ebendiese Markenidentität ersetzte nicht den Geschmackssinn des Kochs – und genau da lag es im Mamma mia!!! gehörig im Argen.

Dass wir trotzdem nach Brooklyn fuhren, um dieses Lokal aufzusuchen, hatte mit dessen Besitzer selbst zu tun. D’Antonio war nämlich einer unserer besten Informanten. Wir erfuhren von ihm regelmäßig Neuigkeiten aus dem Dunstkreis der italienischen Mafia.

An diesem Abend war sonst niemand im Lokal.

Jason D’Antonio setzte sich zu uns. »Ich hoffe, es mundet Ihnen!«, sagte er.

»Ganz vorzüglich«, log Phil.

Bisher hatte unser Kollege Steve Dillaggio den Kontakt mit D’Antonio gehalten, und von Steve wussten wir, dass er extrem schnell beleidigt war, wenn man an seinem Küchentalent zweifelte. Also ließen wir uns gar nicht erst auf eine Diskussion über kulinarische Verfeinerungen ein und nahmen es so, wie es uns vorgesetzt wurde.

»Was Sie da zwischen den Zähnen haben, ist der letzte Rest italienischer Esskultur in Brooklyn!«, erklärte D’Antonio seufzend. »Als ich ein Kind war, war Brooklyn zu einem Großteil italienisch. Ein zweites Little Italy sozusagen. Und was existiert davon noch?« Er hob die Schultern. »Heute wohnen hier Russen, Weißrussen und Leute, deren Sprachen ich noch nicht einmal ansatzweise irgendwo auf dem Globus einordnen könnte!«

»Die Dinge ändern sich eben, Mister D’Antonio!«, meinte Phil.

»Mag ja sein, aber es muss mir ja nicht gefallen, oder?«

»New York ist ein Schmelztiegel«, sagte Phil. »Da treffen sich eben Leute mit unterschiedlichster Herkunft – aber das ist doch auch der besondere Reiz der Stadt! Oder wäre es Ihnen wirklich lieber, es gäbe nur Italiener und Iren?«

»Auf die Iren könnte ich verzichten. Von denen sind zu viele bei der Polizei!«, meinte D’Antonio. »Nein, ich mache nur Witze.«

»Na, da sind wir ja beruhigt«, sagte ich kauend.

Unser Kollege Steve Dillaggio hatte uns schon vor den sogenannten Witzen gewarnt, die D’Antonio gerne zum Besten gab. Er war voller Vorurteile gegenüber allen und jedermann und Steve hatte uns empfohlen, am besten ruhig zu bleiben und sich auf keine Diskussionen mit ihm einzulassen. Dann redete er sich nur in Rage, womit niemandem gedient war.

Aber an diesem Abend kam D’Antonio schnell zur Sache. Er beugte sich über den Tisch und sprach in gedämpftem Tonfall – obwohl außer uns niemand im Lokal war. Heute war nämlich Ruhetag und nicht einmal einer seiner Angestellten hätte uns hören können.

»Ich nehme an, dass Ihnen der Name Jimmy Simonetti noch etwas sagt«, meinte D’Antonio.

Ich nickte. »Natürlich.«

Jimmy Simonetti war ein Mafioso gewesen, der unter bisher ungeklärten Umständen getötet worden war, kurz bevor er die Seiten wechseln und gegenüber der Justiz umfassend aussagen konnte. Seine Leiche hatte man mit mehreren Kugeln im Leib auf einem Parkplatz gefunden – eingewickelt in eine Plastikfolie.

Das Ganze war schon mehrere Jahre her. Phil und ich hatten nicht zu der Einsatzgruppe gehört, die den Fall untersuchte, aber selbstverständlich hatten wir alles Wichtige darüber mitbekommen.

Man hatte nicht einmal ermitteln können, wo sich eigentlich der Tatort befand.

Das Einzige, was feststand, war, dass ein professioneller Killer der Täter war. Er war schon mehrfach im weiteren Umfeld des organisierten Verbrechens aufgefallen und war für eine Reihe von Mafia-Morden verantwortlich. Simonetti war mit derselben Waffe erschossen worden, die dieser Killer auch schon in anderen Fällen benutzt hatte.

Der Killer mit der Delle – diese Bezeichnung hatte sich für diesen Unbekannten eingebürgert, nachdem unser Chefballistiker Dave Chesnut ihn so genannt hatte.

Natürlich war das eigentlich nicht so ganz zutreffend, denn die Delle hatte nicht der Killer, sondern sie war kennzeichnend für die Kugeln, die aus dem Lauf seiner Waffe kamen. Irgendeine Besonderheit im Lauf oder im Schalldämpfer sorgte bei Austritt des Projektils dafür, dass sie sich in Form einer Delle einkerbte.

»Ich nehme an, Sie wissen noch immer nicht, wer den Killer damals auf Simonetti angesetzt hat!«, vermutete D’Antonio und lag damit leider genau richtig. Verdächtige gab es genug, wenn man den Fall nur anhand der Frage nach dem Motiv betrachtete. Simonetti hatte sich unter seinesgleichen in den letzten Jahren vor seinem Tod so viele Feinde gemacht, dass wahrscheinlich die halbe Unterwelt der Ostküste mehr oder minder froh darüber war, dass er nicht mehr im Geschäft war. Von denen, die Simonetti belasten wollte und die ihn ganz sicher als Verräter ansahen, mal ganz abgesehen.

»Irgendwann werden wir auch diesen Killer und seinen Hintermann nach Rikers Island bringen«, versprach ich.

»Ich fürchte, das ist reiner Zweckoptimismus, Agent Cotton.«

»Ach, wirklich?«

»Es sei denn, Sie lassen sich von mir helfen!«

»Sagen Sie einfach, was Sie zu sagen haben, Mister D’Antonio. Sie werden für uns nicht interessanter, wenn Sie das Entscheidende lange hinauszögern und uns nur scheibchenweise präsentieren. Und wenn Sie denken, dass Sie damit noch etwas mehr herausschlagen können, als …«

Er hob abwehrend die Hände. »Kein Gedanke!«, behauptete er. »Wirklich nicht …«

»Also, wir hören«, mischte sich nun Phil ein.

»Ich weiß aus sicherer Quelle, wer Simonetti auf dem Gewissen hatte.«

»Sprechen Sie jetzt von dem Auftragsmörder oder dem Hintermann?«, fragte ich.

»Mir gegenüber wurden die Namen von beiden erwähnt.« Er sah nervös auf die Uhr. »Ich muss jetzt erst einmal das Dessert aus dem Backofen nehmen. Sie entschuldigen mich …«

Er stand auf und verschwand in der Küche.

Phil warf mir einen genervten Blick zu. »Das ist doch nur ein Wichtigtuer! Wir wissen doch alle, dass vermutlich Harry Branduardi Simonetti ermorden ließ! Er hat schließlich die größten Vorteile von Simonettis Tod gehabt. So entging er der Strafverfolgung. Simonetti konnte nicht mehr gegen ihn aussagen und heute ist Harry Chef der Familie, ohne dass er sich Sorgen darüber machen müsste, dass die Justiz ihm im Nacken säße.«

»Warte ab, was er zu sagen hat, Phil«, riet ich meinem Kollegen.

»Ist doch wahr! Der will sich nur interessant machen! Wir wissen, dass Branduardi dahintersteckt, aber wir können es nicht beweisen. Das ist das Problem!«

Ein paar Minuten vergingen – und ganz gleich, wie aufwendig das Dessert auch sein mochte, das D’Antonio für uns vorbereitet hatte, so lange durfte es eigentlich nicht dauern, bis es serviert wurde!

Die Sache kam mir plötzlich seltsam vor. Im Laufe der Dienstjahre beim FBI entwickelt man einen ziemlich untrüglichen Instinkt für Gefahren und Zusammenhänge. Außenstehenden erscheint das manchmal wie ein sechster Sinn. In Wahrheit ist es nichts anderes als Erfahrung, gepaart mit einem geschulten Blick.

Ich erhob mich.

»Was hast du, Jerry?«

»Ich sehe mal nach, wo der Kerl bleibt!«

Ich überprüfte routinemäßig den Sitz meiner SIG-Sauer im Holster.

Mit schnellen Schritten ging ich zu der Tür, die zum Küchenbereich führte. »Mister D’Antonio? Alles in Ordnung?«, fragte ich.

Keine Antwort.

Ich betrat die Küche – und griff sogleich instinktiv zur Waffe. D’Antonio lag ausgestreckt auf dem Küchenboden. In seiner Stirn war ein blutiges Einschussloch. Seine Züge waren in einem Ausdruck puren Entsetzens erstarrt. Den Topflappen hielt er noch mit der Linken umkrampft.

Ich blickte nach oben.

Phil drängte sich an mir vorbei, umrundete den großen Tisch in der Mitte der Küche und gelangte auf die andere Seite des Raumes. Eine halb offenstehende Schiebetür führte in einen Nebenraum. Phil stürmte mit der Waffe in der Faust hinein. Schon nach wenigen Augenblicken kehrte er zurück.

»Nur eine etwas größere Vorratskammer!«, stellte er fest.

»Kein Zugang nach draußen, Phil?«

»Nicht einmal ein Fenster.«

Ich blickte zur Decke. Genau über dem Toten befand sich ein hochgeklapptes Dachfenster, das offenbar auch der Lüftung des Küchenbereichs diente. Der Spalt war groß genug, um dadurch schießen zu können.

»Ohne den Kollegen der Ballistik vorgreifen zu wollen, aber ich glaube, Mister D’Antonio ist von dort aus erschossen worden!«, mutmaßte ich.

»Verdammt – dann wird der Täter über alle Berge sein!«, meinte Phil.

***

Wir alarmierten das FBI Field Office in der Federal Plaza. Anschließend sorgte ich dafür, dass auch die Kollegen der City Police umgehend verständigt wurden.

Während sich Phil im Mamma mia!!! umsah und mit den Kollegen sprach, lief ich ins Freie. Mit der Dienstwaffe in der Hand sah ich mich in der kleinen Seitenstraße um, an der das Lokal von D’Antonio lag. Es war eine Einbahnstraße. An beiden Seiten parkten Autos, Stoßstange an Stoßstange. Es gab nur wenige Passanten auf den Bürgersteigen und so gut wie keine Geschäfte. Ein Friseursalon und ein sogenannter Russian Shop, wie man sie in Brooklyn inzwischen häufiger antreffen kann, waren die einzigen Geschäfte.

Das Mamma mia!!! selbst lag im Erdgeschoss eines siebenstöckigen Brownstone-Hauses. Der Küchenbereich war allerdings in einem einstöckigen Flachdachanbau untergebracht. Dieser wirkte wie ein Fremdkörper zwischen den sehr viel höheren Gebäuden ringsum.

Es war vermutlich für den Täter eine Kleinigkeit gewesen, dort hinaufzugelangen, sich an dem wahrscheinlich ständig geöffneten Dachfenster auf die Lauer zu legen und abzuwarten, bis Jason D’Antonio auftauchte. Ein einfacher, simpler Mord – vermutlich von einem Profi ausgeführt und von einem jener Mafiosi in Auftrag gegeben, über die Jason D’Antonio uns in den letzten Jahren immer mehr oder weniger zuverlässig informiert hatte.

Durch eine enge Gasse, die kaum anderthalb Meter breit war, gelangte ich in einen Hinterhof. Eine Leiter führte von dort aus auf den Flachdachanbau. Das musste der Weg sein, den der Killer genommen hatte. Ich zog mir Latex-Handschuhe an, bevor ich die Leiter hochstieg. Das Flachdach war mit Kies bedeckt. Ich schaute mich im Umkreis des Dachfensters um, wo ich die Position des Todesschützen vermutete. Fest stand wohl, dass er einen Schalldämpfer benutzt hatte. Andernfalls hätten Phil und ich im Nebenraum etwas hören müssen.

Ich sah mich näher am Fenster um.

Nirgends war eine Patronenhülse zu sehen. Aber dafür konnte man selbst mit bloßem Auge die Schmauchspuren an dem weißen Rahmen des Dachfensters erkennen.

In der Zwischenzeit waren in der Ferne bereits die Sirenen der Einsatzfahrzeuge zu hören, die die City Police geschickt haben musste.

Ich ließ meinen Blick die Fensterreihen der umliegenden Häuser entlanggleiten und fragte mich, ob da vielleicht irgendjemand zum richtigen Zeitpunkt zu Hause gewesen war und etwas gesehen hatte.

***

Es dauerte nicht lange und die Einsatzkräfte der City Police trafen ein. Uniformierte riegelten den Tatort ab. Lieutenant Brenda Dexter leitete den Einsatz. Das Erste, was mir bei ihr – abgesehen von den dunklen Augen und den zu einem strengen Knoten zusammengefassten blonden Haaren – auffiel, waren die exakten Bügelfalten ihrer Uniformhose. In dieser gestochen scharfen Form sah man das selbst bei New Yorker Polizisten selten und ich nahm an, dass sie ihren Job sicherlich mit einem Höchstmaß an Gewissenhaftigkeit erfüllte.

»Jerry Cotton, FBI Field Office New York«, stellte ich mich vor. »Nennen Sie mich einfach Jerry.«

Sie erwiderte mein Angebot, mich beim Vornamen zu nennen, nicht. Aber das passte zu ihren Bügelfalten und der strengen Frisur.

Ich fasste in knappen Worten zusammen, was geschehen war, und sie hörte mir aufmerksam zu. Dann führte ich sie in den Hinterhof und anschließend auf das Flachdach und sprach darüber, was meiner Ansicht nach geschehen war.

»Die Kollegen der SRD sind unterwegs«, erklärte Lieutenant Dexter. »Allerdings wissen Sie ja wohl auch, wie lange man im Augenblick von der Bronx aus bis hier nach Brooklyn braucht.«

»Sicher.«

»Wir werden uns also noch etwas gedulden müssen.«

»Lieutenant Dexter, es wäre gut, wenn Sie genug Leute zur Verfügung stellen könnten, um die Nachbarschaft systematisch zu befragen«, schlug ich vor. »Jemand muss den Täter doch hier auf dem Dach gesehen haben!«

»Wir werden tun, was wir können«, versprach Lieutenant Dexter. »Gehen Sie davon aus, dass dies ein Fall für das FBI wird – oder übernimmt unsere Homicide Squad die Sache früher oder später?«

Ich schüttelte den Kopf. »Jason D’Antonio war ein Mafia-Informant und wir gehen daher dringend davon aus, dass ein Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen besteht!«

Sie nickte. »Ich verstehe.«

Etwas später begannen bereits die ersten Beamten des NYPD damit, die Nachbarschaft systematisch zu befragen. In erster Linie sollten sie natürlich jene Wohnungen abklappern, aus deren Fenstern man auf das Flachdach des Anbaus sehen konnte.

Für Phil und mich blieb noch die traurige Pflicht, Jason D’Antonios Familie über dessen Ermordung zu unterrichten.

Seine Frau hieß Violetta und traf erst ein, als auch die Kollegen der SRD das Mamma mia!!! erreichten.

Violetta D’Antonio war bei Freunden in Manhattan gewesen, während uns ihr Mann in seinem Lokal empfangen hatte.

Ihr Gesicht drückte vollkommene Fassungslosigkeit aus, als ...

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