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Jerry Cotton - Folge 2815

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Das Beten und das Sterben
  4. Vorschau

Das Beten und das Sterben

Der Teufel verirrte sich selten in die Holy Trinity Church. Und doch spürte Father Timothy seine Gegenwart, als er um Mitternacht seine Kirche betrat. Es roch weder nach Feuer und Schwefel, noch waren seine Spuren auf dem Boden zu sehen. Es war mehr ein Gefühl, das den Pater misstrauisch machte: das untrügliche Gefühl, das man in einer dunklen Höhle empfindet, wenn man plötzlich ein leises Fauchen hört.

Father Timothy kniete vor dem langen Gang zum Altar nieder und bekreuzigte sich rasch. Nervös blickte er sich nach allen Seiten um. Das einzige Licht kam von den brennenden Kerzen vor dem Marienaltar und dem Licht des vollen Mondes, der die bunten Fenster zum Leuchten brachte. Um diese Zeit war niemand mehr in der Kirche, nicht mal die alte Emily, die alle paar Stunden auftauchte, seit ihr Mann überraschend an Lungenkrebs gestorben war.

Den Teufel sah der Pater nicht. Und wenn, hätte er seine bösen Absichten nicht erkannt. Satan tauchte in vielen Gestalten auf und tarnte sich mit den harmlosesten Gesichtern. Sogar als schöne Frau sollte er sein Unwesen treiben. In der Holy Trinity Church war er als Biedermann aufgetaucht. Mehr als fünfzig Jahre war das her. Er hatte sich in der Gruft versteckt und mit einem Messer in der Hand auf den damaligen Pater gewartet. Er hatte es ihm zweimal in die Brust gestoßen und anschließend in den Hals gerammt. Das Markenzeichen eines Serienkillers. Jeder sollte wissen, dass er den Pater ins Jenseits geschickt hatte. Er ganz allein.

Father Timothy ging durch die leeren Reihen zum Altar vor. Ein düsteres Lächeln zog über sein Gesicht, als er an den schrecklichen Vorfall dachte. Man hatte ihm den grausamen Mord oft genug geschildert. Seit jener Nacht spukte es in der Holy Trinity Church gleich doppelt. Der Geist des Mörders, der auf dem Elektrischen Stuhl gestorben war, geisterte angeblich noch immer durch die Kirche und suchte nach neuen Opfern. Und der Geist des ermordeten Paters läutete die Glocken, um seine Nachfolger vor dem Mörder zu warnen.

Vor dem Altar kniete Father Timothy nieder. Mit gesenktem Kopf murmelte er ein Gebet und bekreuzigte sich. Er wusste selbst, dass ihn nur eine baldige Beichte vor der ewigen Verdammnis retten konnte, und doch schreckte er schon seit Wochen davor zurück, sich einem Priester zu erklären. Nur für einen Augenblick hatte er in Erwägung gezogen, sich vor einer weltlichen Institution zu erklären, die Idee aber gleich wieder verworfen. Dort hätte er mit seinen Worten erst recht eine Lawine losgetreten. Weltliche Stellen kannten kein Beichtgeheimnis, und man würde seine Erklärung in allen Medien breittreten. »Gib mir Kraft, o Herr!«, betete er. »Gib mir Kraft und die Ausdauer, im Kampf gegen das Böse zu bestehen! Hilf mir!«

Doch von Gott kam keine Antwort. Es blieb totenstill in der Kirche, und da er die Luft angehalten hatte, waren nicht mal seine raschen Atemzüge zu hören.

Er stand enttäuscht auf und setzte seinen nächtlichen Rundgang fort. Eine Routine, bei der er sich mit Father William abwechselte. Jeden Tag um Mitternacht inspizierten sie die Kirche und alle anderen Räume im Gotteshaus. Der Rundgang endete in der Gruft unter der Eingangshalle, einer durch mehrere schmale Gänge verbundenen Grabstätte, in der die Reliquie eines Heiligen und der ermordete Pater begraben lagen. Vor dem Grab des Paters, das mit einer verzierten Marmorplatte versiegelt war, blieb Father Timothy jeden Abend stehen und sprach ein Gebet.

Eine schwache Lampe an der nackten Wand erhellte die steile Wendeltreppe in die Gruft. Obwohl der Kirchendiener die Birne erst vor wenigen Tagen ausgewechselt hatte, flackerte sie nervös. Der Geist des toten Paters, der noch immer keine Ruhe findet, behaupteten einige. Für alle Fälle hatte der Pater eine Taschenlampe eingesteckt. Es kam schon mal vor, dass sich ein Obdachloser oder ein Junkie in dem Gewölbe versteckte. Die Pater schickten sie nicht fort, ließen sie meist in einem Zimmer der Pfarrei schlafen und boten ihnen Hilfe an. Doch am nächsten Morgen waren sie meist verschwunden.

***

Father Timothy hatte die Gruft erreicht. Seine Schritte hallten unheilvoll durch das Gewölbe. Die Decke war so niedrig, dass er beinahe mit dem Kopf dagegenstieß. Er lief geduckt durch die kaum beleuchteten Räume und leuchtete mit seiner Taschenlampe in die Ecken. Manchmal versteckten sich auch Hunde oder Katzen in der Gruft.

Der Lichtkegel seiner Taschenlampe wanderte über die verputzten Wände und eine massive Holztür. Father Timothy hatte sie nie geöffnet, wusste aber, dass sich dahinter ein schmaler Tunnel aus dem Bürgerkrieg verbarg. Damals hatten die Pater flüchtige Sklaven aus dem Süden in dem Gewölbe versteckt und durch den Tunnel geschleust. Angeblich war er auf halbem Weg verschüttet. Die Legende wollte wissen, dass Alkoholschmuggler den Tunnel während der Prohibition benutzt hatten.

Bis vor einigen Jahren hatte es noch einen zweiten Tunnel gegeben, doch der war eingestürzt, und man hatte die Tür entfernt und die Öffnungen mit Backsteinen zugemauert. Dort hielt sich angeblich der Geist des Mörders versteckt. Obwohl man ihn damals hingerichtet hatte, sei er zurückgekommen, um in der Kirche auch weiterhin sein Unwesen treiben zu können. Bei dem Gedanken an die vielen Legenden und Spukgeschichten, die sich um seine Kirche rankten, musste Father Timothy lachen. Immerhin trieben sie Menschen in die Kirche, die sonst vielleicht nicht gekommen wären. Sogar Reisegruppen hatten sich schon in der Holy Trinity Church in Brooklyn sehen lassen. Ein Trick Gottes, um Gläubige anzulocken?

Father Timothy kehrte in die Hauptkammer der Gruft zurück und blieb vor der Grabstätte des ermordeten Priesters stehen. Hier ruht Father John S. Sutherland, stand in Goldbuchstaben auf dem weißen Marmor. Möge seine Seele in Frieden ruhen. Kein Hinweis auf das abscheuliche Verbrechen, das seinem Leben auf so furchtbare Weise ein Ende bereitet hatte. Die Kirche war nicht daran interessiert, mit der Tat eines Serienkillers für die Gemeinde zu werben. Lediglich in der Broschüre der Kirche wies ein Nebensatz darauf hin, wie Father John gestorben war.

Mit gefalteten Händen und gesenktem Kopf sprach Father Timothy ein Gebet. Wie jeden Abend bat er Gott, sich der Seele des ermordeten Priesters anzunehmen.

Die Lampe im Flur flackerte und erlosch, anscheinend ein Wackelkontakt. Er würde Karl Berger, den Kirchendiener, bitten, mal genauer nachzusehen. Oder steckte der Geist des Mörders dahinter? Father Timothy lächelte bei dem Gedanken.

Doch als eine Tür quietschte und plötzlich die Glocken in den beiden Türmen der Holy Trinity Church zu läuten begannen, wurde er doch nervös und blickte sich ängstlich um. Es war kurz nach Mitternacht, da läuteten die Glocken sonst nie. Er bekreuzigte sich und murmelte ein leises »Gelobt sei Jesus Christus!«, als könnte er damit die bösen Dämonen vertreiben.

Aus dem Nebenraum, in dem die Tür zu dem geheimnisvollen Fluchttunnel lag, klangen schlurfende Schritte. Im flackernden Licht der wenigen Lampen tanzte der Schatten eines Mannes über die Wände und die Decke. Das Läuten der Glocken klang plötzlich so laut und bedrohlich, dass er sich am liebsten die Ohren zugehalten hätten. Stattdessen starrte er wie gebannt auf den Schatten, der aus dem Nebenraum in die Hauptkammer gewandert kam. Ein Obdachloser, der in einem der Nebenräume geschlafen hatte? Ein Junkie? Er spürte, wie ihm Schweiß auf die Stirn trat.

Mit klopfendem Herzen beobachtete er, wie eine dunkle Gestalt in der Grabkammer erschien. Ein Mann. Mehr konnte er in dem Halbdunkel nicht erkennen. Vor Schreck ließ er die Taschenlampe fallen. Sie polterte über den Steinboden und blieb liegen.

»Was … was haben Sie vor?«, stammelte er, als er das Jagdmesser in der Hand des Mannes erkannte. »Was soll das? Le-Legen Sie das Messer weg!«

Der Mann dachte nicht daran. In dem Wissen, dass ihm Father Timothy auf keinen Fall entwischen konnte, ging er weiter auf ihn zu. Die scharfe Klinge des Messers glänzte im trüben Licht.

Father Timothy wich ängstlich zurück, bis er mit dem Rücken gegen die Grabplatte aus weißem Marmor stieß. Ihm fiel ein, dass Pater John auf genau diese Weise gestorben war, mit einem Messer in der Kehle und genau an dieser Stelle. Mit dem einzigen Unterschied, dass es damals noch kein Grab gegeben hatte. »Ge-gehen Sie!«, rief er in aufkommender Panik. »Gehen Sie weg!«

Doch die Gestalt war kein Geist, das erkannte Father Timothy schon wenige Augenblicke später, als der Mann direkt vor ihm stand. Es war Satan. Der Teufel war gekommen, um ihn für seine Sünden zu bestrafen. Er erkannte ihn selbst in seiner biederen Verkleidung.

»Bitte … bitte nicht!«, flehte er.

Vergeblich, denn schon im nächsten Augenblick holte der Mann aus und stach zweimal auf ihn ein. Beide Stiche trafen ihn ins Herz und ließen ihn tot zu Boden sinken. Ihm blieb nicht einmal Zeit für ein letztes Gebet. Aus beiden Wunden blutend stürzte er auf den Steinboden und rührte sich nicht mehr.

Der Mörder betrachtete den Toten eine Weile und brummte unzufrieden. Mit wenigen Handgriffen veränderte er die Lage des Paters, zog sein rechtes Bein etwas nach unten, legte den linken Arm so, dass der Handrücken den Boden berührte, und rückte den Kopf zurecht, sodass die leeren Augen zur Decke starrten. Erst dann holte er ein weiteres Mal aus und rammte dem Toten die blutige Messerklinge in den Hals.

Zufrieden tauchte er seine behandschuhte Rechte in das Blut und drückte sie gegen die weiß getünchte Wand. Mit einem sanften Lächeln im Gesicht verließ er die düstere Grabkammer.

***

Endlich mal wieder ein Morgen nach meinem Geschmack. Ich saß mit Phil in einem Coffee Shop beim Frühstück. Statt Kaffee und Toast gab es zwei Rühreier mit Speck, ein halbes Dutzend Pfannkuchen mit Sirup und ehrlichen Kaffee ohne Schnickschnack.

Mein Handy klingelte. Der Chef, wer sonst? Ich brauchte nicht mal aufs Display zu blicken, um das zu wissen. Ich erkannte ihn am Klingeln. »Guten Morgen, Chef. Wir sind gleich bei Ihnen.«

»Nicht nötig«, erwiderte er. »Ich möchte, dass Sie nach Brooklyn fahren. Am besten sofort. Lieutenant Cameron hat gerade angerufen.«

»Shelby Cameron? Die mit den vielen Auszeichnungen? Die letztes Jahr den Drogenboss verhaftet hat und zur Polizistin des Jahres gewählt wurde?«

»Genau die. Ein Mord in der Holy Trinity Church in der Montrose Avenue. Ein katholischer Priester. Eine heikle Sache, wie Sie sich denken können.«

»Und deshalb soll das FBI ran?« Mit der freien Hand kramte ich bereits ein paar Dollarscheine aus der Jackentasche und legte sie neben meinen Teller. Phil ahnte, was uns erwartete, und hatte ebenfalls schon gezahlt. Er hatte sowieso keinen großen Hunger gehabt.

»Deshalb auch.« Mr High wirkte äußerst ungedulig. »Sie können sich ja denken, wie heikel ein solcher Fall nach den Missbrauchsskandalen der letzten Jahre ist. Die Kirche, die Medien, der Bürgermeister … was meinen Sie, was hier los ist, wenn die Sache an die Öffentlichkeit dringt. Aber das ist nicht alles.« Ich hörte, wie er einen von Helens leckeren Schokokeksen zerkaute. »In der Kirche soll es angeblich spuken …«

Einen solchen Satz hätte ich von unserem Chef am allerwenigsten erwartet. »Es soll spuken?«, fragte ich nach einer längeren Schrecksekunde. »Sie meinen, in der Kirche treiben sich Geister rum? Sie wollen mir doch nicht sagen, dass wir es hier mit einem dieser übersinnlichen Fälle zu tun haben, wie man sie neuerdings im Fernsehen sieht?«

»Natürlich nicht.« Mr High räusperte sich verlegen. »Aber die Tat entspricht bis in die kleinste Einzelheit einem Mord, der vor fünfzig Jahren in der Kirche geschah. Damals ermittelte der Großvater von Lieutenant Cameron. Der gleiche Modus operandi, die gleiche Tatwaffe, der gleiche blutige Handabdruck an der Wand. Als wäre der Geist des Serienkillers, der für den damaligen Mord verantwortlich war, zurückgekehrt, um auch diesen Mord zu begehen. In derselben Kirche, am selben Ort in der Gruft im Untergeschoss.«

»Lebt der Mörder von damals noch?«, wollte ich wissen. »Hat man ihn gefasst? Sie glauben doch nicht, dass …«

»Nein, natürlich nicht«, schnitt er mir das Wort ab. »Obwohl er nicht der erste Siebzigjährige wäre, dem wir einen Mord nachweisen. Aber George Atkinson ist tot. Er wurde wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt und starb auf dem Elektrischen Stuhl. Ich lasse Ihnen alle Einzelheiten auf den Computer schicken.« Über dem Scharren der Stühle überhörte ich eine Bemerkung des Chefs. »Ich wiederhole«, fuhr er fort. »Der Fall genießt allerhöchste Priorität.«

Wir griffen nach unseren Mänteln und verließen den Coffee Shop. Mein Jaguar stand direkt vor dem Lokal neben einem Hydranten. Der Uniformierte, der gerade seinen Block zückte und mir einen Strafzettel ausschreiben wollte, lächelte nachsichtig, als wir ihm unsere Ausweise zeigten. Wir stiegen in den Wagen, und Phil gab die Adresse der Holy Trinity Church in das Navi ein. So fromm, dass wir alle Kirchen in Brooklyn kannten, war keiner von uns.

Ich schaltete in den ersten Gang und lenkte den Jaguar nach Süden zum Battery Tunnel. Die Rühreier und Pfannkuchen lagen mir plötzlich schwer im Magen, und meine gute Laune war fast dahin. Heikle Fälle, die mit der katholischen Kirche zu tun hatten, überließ ich lieber den Cops.

»Wenn wir es mit einem Nachahmungstäter zu tun haben, aus welchem Grund auch immer, könnte er auch in New Jersey und Pennsylvania zuschlagen«, erklärte Mister High, »und dann hätten wir den Fall sowieso auf dem Tisch. Geben Sie sich Mühe, Jerry! Ich möchte die Sache so schnell wie möglich vom Tisch haben. Am liebsten wäre mir, wir könnten den Mord tatsächlich einem Geist in die Schuhe schieben.«

»Wer weiß«, erwiderte ich. »Die Welt steckt voller Überraschungen, besonders hier in New York.« Ich schaltete die Scheinwerfer ein und fuhr in den Tunnel. »Ich melde mich bei Ihnen, Chef.«

Nachdem ich aufgelegt hatte, blickte ich Phil an. »Special Agents Jerry Cotton und Phil Decker, die Geisterjäger.«

»Mir wird angst und bange«, sagte er.

***

Lieutenant Shelby Cameron war eine leicht übergewichtige Frau in Jeans, Anorak und Turnschuhen und wahrscheinlich jünger, als sie aussah. Ich schätzte sie auf Anfang vierzig. Sie trug ihre Haare wie Katie Couric, die Nachrichtensprecherin, hatte knallrote Lippen und gab sich betont mürrisch, als wir am Tatort auftauchten. »Sie sehen wie Feds aus«, begrüßte sie uns.

»Special Agents Jerry Cotton und Phil Decker vom FBI«, stellte ich uns vor. »Lieutenant Shelby Cameron?«

»In voller Größe.« Sie führte uns in die Gruft hinab und zeigte uns den Toten, der vor dem Grab eines Priesters auf dem Boden lag. Im Licht einiger greller Scheinwerfer arbeiteten die Cops der Crime Scene Unit und der Medical Examiner, ein junger Mann, der gerade seine Untersuchung beendet hatte und uns mit einem Nicken begrüßte.

»Der Tod muss gegen Mitternacht eingetreten sein«, sagte er. »Zwei Stiche ins Herz, beide tödlich. Die Tatwaffe steckt im Hals des Toten. Ein Jagdmesser. Das Opfer hat sich nicht gewehrt. Entweder kannte der Pater seinen Mörder, oder der Angriff kam zu überraschend. Wie von Geisterhand.«

Cameron blieb mürrisch. »Jetzt fangen Sie auch noch mit dem Blödsinn an.« Sie wandte sich mit einem Kopfnicken von dem Mediziner ab und sagte zu mir: »Hier soll es nämlich spuken. Der böse Geist von Bloody George Atkinson, der den Mord vor fünfzig Jahren beging. Er erstach Father John S. Sutherland auf die gleiche Weise wie der Bursche, der Father Timothy auf dem Gewissen hat.«

Sie deutete auf die Marmorplatte mit dem Namen des toten Paters.

»Und der Geist von Father John, dem man nachsagt, dass er zu den unmöglichsten Zeiten die Glocken läutet, um vor Bloody George zu warnen. Heute Nacht sollen sie auch geläutet haben, sagt Father William. Father William Medlow, der zweite Pater der Gemeinde. Er hat den Toten gefunden. Im Augenblick ist er bei den Sanitätern. Er sagt, dass Father Timothy gestern mit dem nächtlichen Kontrollgang dran war. Sie wechseln sich ab. Sie gehen meist um Mitternacht. Das bestätigt auch die Tatzeit, die uns der Arzt genannt hat.« Sie blickte uns forschend an. »Wie ich sehe, reißen sich die Feds um diesen schönen Fall.«

Ich deutete ein Lächeln an. »Fragen Sie mal unseren Chef, der sagt Ihnen was ganz anderes.« Ich betrachtete den Toten, einen ebenfalls jungen Priester mit einem markanten Gesicht, das im Tod seltsam entspannt aussah. »Ein Copy Kill der Tat vor fünfzig Jahren?«

»So ist es, Agent.« Lieutenant Cameron wirkte sehr besorgt. »Ich kenne den Fall ziemlich genau.

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