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Jerry Cotton - Folge 2814

Wenn Haie lächeln

Ben lenkte den Toyota an den Straßenrand und ließ die Seitenscheibe herunter. Der Kassierer von Kossow wollte die Tageseinnahmen der Prostituierten abholen.

»He, spinnt der?«, fluchte Ben.

Ein dunkler SUV raste um die Ecke und hielt kurz darauf mit dem Toyota auf gleicher Höhe an. Der Beifahrer und ein Mann auf dem Rücksitz feuerten mit Maschinenpistolen auf Bens Wagen. Der Toyota wurde von Kugeln durchsiebt und Ben starb innerhalb weniger Sekunden. Die Frauen hatten sich blitzschnell zu Boden geworfen und blieben unverletzt.

Phil beendete sein Telefonat und schaute verwundert in meine Richtung. Ich ahnte, was passiert war.

»Noch einer deiner Informanten, der von der Rückkehr des Paten berichtet?«, riet ich.

Phil nickte düster, und so langsam mussten wir uns wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass an diesem Gerücht etwas dran war. Bisher hatten wir uns standhaft geweigert, auf die Hinweise einzugehen, da sie uns zu absurd vorkamen.

»Wir sollten mit den Kollegen des NYPD sprechen, Phil. Vielleicht wissen die mehr«, schlug ich vor.

Jeder von uns kannte diverse Revierleiter oder Detectives, die ihr Wissen mit uns teilen würden. Die folgende Stunde telefonierten Phil und ich fleißig mit unseren Verbindungsleuten beim NYPD. Dann erhielt ich einen Hinweis, der mich aufhorchen ließ.

»Sie haben selbst mit den Frauen gesprochen?«, hakte ich vorsichtshalber nach.

Nachdem der Detective es nochmals bestätigt hatte, dankte ich ihm und legte auf. Endlich hatte ich etwas Konkretes in der Hand.

»Ich möchte mit Mister High darüber sprechen, Phil. Vielleicht ist es doch nicht nur ein Gerücht.«

Mein Partner blieb skeptisch, bis ich ihm vom Anschlag auf einen Mann aus den Reihen von Daniel Kossow erzählte.

»Die Frauen konnten sich in Sicherheit bringen und müssen, sofern sie in der Straße weiterarbeiten, jetzt an Anderson bezahlen«, sagte ich.

Phil blinzelte verwirrt.

»Robert Anderson, den alle nur den Schweden nennen, soll sich mit der israelischen Mafia angelegt und gewonnen haben?«, fragte er ungläubig.

Der Schwede zählte nicht unbedingt zur Oberliga der New Yorker Gangster und war nur deswegen noch im Geschäft, weil er keine ungesunden Übergriffe ins Revier konkurrierender Bosse gewagt hatte.

»Genau der, Phil. Ich habe auch nachgefragt, aber es stimmt schon.«

Keine fünf Minuten später saßen wir vor Mr Highs Schreibtisch. Wir berichteten über die zunehmenden Gerüchte, die von einer Rückkehr des Paten erzählten. Mr High runzelte die Stirn.

»Damals wussten nur eine Handvoll Gangster, wer dieser ominöse Pate in Wirklichkeit war. Die sitzen alle noch im Gefängnis oder schweigen beharrlich. Warum schenken Sie diesen Gerüchten so viel Glauben?«

Ich erzählte von dem Übergriff des Schweden auf das Territorium eines Angehörigen der israelischen Mafia.

»Anderson kann doch nicht glauben, dass er damit durchkommt«, stellte unser Chef nüchtern fest.

»Er kassiert seit drei Wochen die Frauen in der Straße ab und wird nicht behelligt«, ergänzte ich.

Einen Moment schüttelte unser Chef überrascht den Kopf, doch dann mochte er darin immer noch keine ernsthafte Bestätigung für die Rückkehr des Paten sehen. Der Mann hatte vor zirka drei Jahren eine neue Qualität des Verbrechens in unserer Stadt etablieren können, indem er ansonsten tödlich verfeindete Gangster zu einer Kooperation bewegt hatte.

Das FBI hatte extrem große Anstrengungen unternehmen müssen, um dieses unheilige Netzwerk wieder zu zerschlagen. Damals entkam der mysteriöse Pate aus New York, weil niemand gegen ihn aussagen wollte. Selbst hohe Strafnachlässe reichten als Angebot nicht aus, damit einer der Mitläufer über dessen Identität auspackte. Wir hatten es scheinbar mit einem ungewöhnlich charismatischen Menschen zu tun, der selbst abgebrühte Gangster in seinen Bann ziehen konnte. Wenn dieser Pate tatsächlich einen neuen Anlauf wagen würde, standen unserer Stadt sehr schlechte Zeiten bevor.

»Vielleicht konnte Anderson einen internen Machtkampf für seine Zwecke ausnutzen, Jerry. Mir reicht dieser Vorfall nicht aus, um an das Schreckgespenst einer Rückkehr des Paten zu glauben«, blieb Mr High ablehnend.

»Die Frauen haben den Überfall gut verfolgen können, Sir. Der Beifahrer im SUV war eindeutig ein Mann von Anderson. Der Schütze auf der Rückbank wurde genauso zweifelsfrei identifiziert. Der Mann ist ein loyaler Gangster aus der Truppe von Frank Cummings«, teilte ich mit.

Phil schnappte hörbar nach Luft, während Mr High für den Bruchteil einer Sekunde die Lider schloss.

»Das würde tatsächlich für die Richtigkeit der Gerüchte sprechen. Anderson und Cummings sind von sich aus nicht dazu in der Lage, gemeinsame Sache zu machen. Dafür benötigen sie einen dritten Gangster, der sie überzeugen kann«, stieß Phil hervor.

Wir gingen die Fakten nochmals in Ruhe durch, und am Ende erhielten wir einen eindeutigen Auftrag von Mr High.

»Sprechen Sie mit den Frauen und finden Sie heraus, ob es wirklich eine Allianz zwischen Anderson und Cummings gibt. Sollte der Pate tatsächlich zurück sein, müssen wir seine Bemühungen bereits in der Anfangsphase zerstören«, befahl unser Chef.

Phil und ich verließen das Field Office, um den Gerüchten auf den Grund zu gehen. Während ich den roten Jaguar durch den einsetzenden Feierabendverkehr lenkte, studierte Phil die alten Fallakten. Er las die Dateien am Monitor des Bordcomputers und brachte nebenbei auch mich wieder auf den Stand der Dinge.

***

In der Straße gingen die Frauen ihren Geschäften nach, so als wenn es keinen blutigen Zwischenfall gegeben hätte. Der Detective hatte uns die Daten einer gewissen Cora geschickt, die so etwas wie die Verbindungsperson zwischen den Frauen und dem jeweiligen Zuhälter darstellte. Ich lenkte den Jaguar an den Straßenrand, wo Cora lässig an der Wand lehnte und auf Freier wartete. Sie stieß sich sofort mit einem geschäftsmäßigen Lächeln ab und marschierte die Hüften schwenkend zum Wagen. Phil senkte die Seitenscheibe und wurde mit einem tiefen Einblick in Coras Ausschnitt belohnt.

»Hallo, Jungs. Was darf es denn sein? Ein flotter Dreier oder soll ich eine meiner Kolleginnen empfehlen, damit jeder von euch auf seine Kosten kommt?«

Phil öffnete sein Etui mit Marke und Dienstausweis, was Cora mit einem nicht jungendfreien Fluch quittierte.

»Es geht doch nicht schon wieder um diesen miesen Angriff, oder?«

Sie war zwei Schritte zurückgetreten, während wir aus dem Jaguar stiegen. Misstrauische Blicke der anderen Frauen streiften das Geschehen, aber noch blieben sie im Hintergrund.

»Doch, genau darum. Wir haben erfahren, dass Sie sowohl einen Mann von Anderson als auch einen Schützen aus Cummings’ Truppe erkannt haben. Stimmt das?«

Cora wäre lebensmüde, wenn sie diese Frage positiv beantworten würde. Damit rechnete ich nicht und unser Auftritt verfolgte ein ganz anderes Ziel.

»Keine Ahnung, wer so einen Bullshit erzählt. Ich hab mich gleich zu Boden geworfen, genauso wie alle anderen auch. Da konnte ich doch überhaupt keinen der Schützen erkennen«, protestierte Cora lautstark.

Mittlerweile waren drei Kolleginnen von ihr näher gekommen und bestätigten ungefragt die Angaben von Cora. Mit einem finsteren Gesichtsausdruck trat ich dicht vor Cora.

»Keine dummen Spielchen, Lady! Ich weiß genau, was hier abgelaufen ist, und auch, dass Sie es genau gesehen haben. Vielleicht sollten wir unser kleines Gespräch auf dem nächsten Revier fortsetzen. Was meinst du, Phil?«

»Am besten sammeln wir gleich alle Frauen ein und sehen mal, wie gesprächig sie im Vernehmungsraum werden«, schlug Phil vor.

Aus dem verärgerten Murren wurde ein kollektives, erleichtertes Aufstöhnen. Ich sah den blauen Mercury hinter dem Jaguar anhalten und Robin Winston aussteigen.

»Sieh mal einer an. Der schöne Robin gibt uns die Ehre seiner Anwesenheit«, rief ich mit einem harten Grinsen.

Er trug seinen Spitznamen zu Recht. Robin Winston war ein athletisch gebauter Mann von zirka fünfunddreißig Jahren, dessen volle braune Haare in Verbindung mit grünen Augen sowie dem markanten Kinn unweigerlich an die Statue eines römischen Feldherrn erinnerte.

»Ich habe gehört, dass meine Schutzbefohlenen von zwei Agents des FBI bedroht werden. Stimmt das, Agent Cotton?«

Wir kannten uns aus früheren Ermittlungen, als Robin noch weiter unten auf der Leiter in Andersons Organisation gestanden hatte.

»Falsch, Robin. Diese Frauen sind Augenzeugen in einem Mordfall, bei dem es auch um Ihren Boss geht«, widersprach ich kühl.

Phil deutete auf den Fahrer des Mercury, der uns aus wachsamen Augen beobachtete.

»Das ist Eddy. Er gehört doch zur Mannschaft von Cummings, Robin. Seit wann arbeitet ihr denn zusammen?«

Auf Phils Frage zuckte Robin stumm mit den Schultern und fiel damit auf den Bluff hinein. Weder Phil noch ich kannten die Organisation von Frank Cummings so gut, dass wir den Fahrer hätten so sicher zuordnen können. Doch Robin protestierte nicht, sondern spielte lieber die stumme Auster.

»Wir werden nicht zusehen, wie eure Bosse einen Krieg mit der israelischen Mafia vom Zaun brechen. Sag es ihnen, Robin!«, sagte ich.

Der schöne Robin zog verwundert eine Augenbraue in die Höhe und machte eine umfassende Handbewegung, die sowohl die Straße wie auch die Häuser einschloss.

»Seht ihr hier irgendwo einen Israeli? Nein? Könnt ihr auch nicht, denn die halten sich schön fern von hier«, klärte Robin uns auf.

Phil und ich lachten laut los.

»Ihr könnt doch nicht ernsthaft glauben, dass Kossow und die anderen Anführer der israelischen Mafia sich zurückziehen, nur weil Anderson und Cummings jetzt gemeinsame Sache machen. Das wird sich schnell als tödlicher Irrtum erweisen«, sagte ich anschließend.

Der schöne Robin machte den Frauen ein unmissverständliches Zeichen, dass sie sich entfernen sollten.

»Die Israelis werden sich schön überlegen, ob sie sich mit dem Paten und dessen Gemeinschaft anlegen wollen. So etwas endet meistens im Leichenschauhaus, Agent Cotton«, prahlte Robin.

»Der Pate und seine Gemeinschaft? In welcher Zeit lebst du eigentlich, Robin? Den Paten gibt es schon lange nicht mehr, und von seiner Gemeinschaft ist ebenfalls nichts mehr übrig«, stichelte Phil höhnisch.

Robin Winston kniff verärgert die Lider zusammen und trat näher zu uns heran.

»Ich weiß genau, wovon ich rede. Ihr seid es doch, die mal wieder den Kürzeren gegen den Paten ziehen werden. Das FBI hat noch nicht einmal bemerkt, dass der Pate zurück ist«, fauchte er.

Es schwang eine mächtige Portion Zufriedenheit in den Worten mit, und erneut meldete sich mein Instinkt. Er signalisierte mir, dass Robin uns nicht anlog. Der Pate war zurück und baute ein neues Netzwerk auf.

»Meiner Ansicht nach lassen eure Bosse einfach nur ein Ammenmärchen aufleben, um der israelischen Mafia einige Stücke vom Kuchen abzujagen«, antwortete ich verächtlich.

»Dann seht euch doch einmal an, wer in der Einkaufspassage jetzt das Sagen hat«, forderte Robin uns auf.

Er nannte den Namen der Passage, die uns als Umschlagplatz für Drogen aller Art bestens vertraut war. Es war seit Jahren das unangetastete Hoheitsgebiet der israelischen Mafia und gehörte ebenfalls zum direkten Einflussgebiet von Daniel Kossow. Jedenfalls zur Hälfte, denn er teilte es sich mit Dov Nagav, einem weiteren Mafiaboss der Israelis.

»Der Mord an Kossows Mann wird so oder so aufgeklärt, Robin. Uns interessiert es nicht, ob der Pate sich wieder eine böse Abfuhr einhandeln will oder eure Bosse ein gefährliches Spiel aufziehen. Kapiert?«, stellte ich kühl fest.

Der schöne Robin reagierte mit einem abfälligen Grinsen. Als Phil und ich in den Jaguar stiegen, schauten uns alle nach. Es war ein seltsamer Blick, den die Frauen und ihre neuen Zuhälter uns nachschickten. Fast so, als wenn sie davon ausgingen, uns so schnell nicht wiedersehen zu müssen.

»Dann gehen wir jetzt eine Runde shoppen?«, wollte Phil wissen.

»Allerdings. Sollten sich Robins Andeutungen als wahr erweisen, müssen wir auch seinen anderen Ausführungen glauben«, antwortete ich.

Die Viper-Maschine meldete sich mit einem sonoren Schnurren und dann steuerte ich die rote Raubkatze in den fließenden Verkehr. Leichter Nieselregen setzte auf der Fahrt ein und gab ein Spiegelbild meiner trüben Gedanken ab. Dummerweise ließen sich meine Gedanken nicht so leicht wegwischen, wie es die Scheibenwischer mit den Regentropfen taten.

In der Ladenpassage wanderten Phil und ich vierzig Minuten später durch die Gänge. Sorgsam beobachteten wir die Menschen und suchten nach bekannten Gesichtern der israelischen Mafia. Bei früheren Besuchen dieser Einkaufspassage hatten wir nie lange suchen müssen. Die Gangster hatten viel Wert darauf gelegt, dass mittels ihrer sichtbaren Präsenz die Autorität verdeutlicht wurde. Sie hatten hier das Sagen und wollten auch, dass es ganz klar erkennbar wurde.

»Jerry? Da unten spricht Pierce mit dem Leiter des Sicherheitsdienstes«, machte Phil mich aufmerksam.

Ich schaute über den Rand der Galerie und erspähte den Gangsterboss im vertrauten Gespräch mit dem Sicherheitsmann. Anhand der Gesten war eindeutig erkennbar, dass Pierce seinem Gesprächspartner Anweisungen erteilte.

»Wenn Jon Pierce seinen Sicherheitsdienst hier etabliert hat, müssen sie Kossow und Nagav entmachtet haben«, staunte Phil.

Die Organisation von Pierce bewegte sich kräftemäßig in der gleichen Liga wie die von Anderson oder Cummings. Wenn er also gleich zwei Clans der israelischen Mafia aus ihrem Revier vertrieben hatte, konnte Pierce es nicht aus eigener Kraft geschafft haben.

»Ich fürchte, dass die Gerüchte keine sind. Der Pate ist scheinbar tatsächlich wieder in New York und hat alte Vertraute um sich gesammelt«, räumte ich ein.

***

Phil hatte heimlich einige Fotoaufnahmen des neuen Sicherheitschefs mit der in seinem Mobiltelefon eingebauten Kamera angefertigt und sie gleich ins System eingegeben. An der Funktion des Mannes konnten keine Zweifel bestehen, da selbst aus dieser Entfernung der Aufdruck Chief of Security gut lesbar war.

»Pierce hatte es wohl ein wenig eilig, seine Machtstrukturen hier zu festigen«, meldete Phil sich.

Ich sah ihn fragend an, sodass er mir den kleinen Bildschirm seines Mobiltelefons hinhielt. Ich studierte das Fahndungsbild eines gewissen Fred Cooper.

»Pierce setzt einen gesuchten Mörder als Sicherheitschef hier ein? Das war ein ziemlich dummer Schachzug, und das werden wir ihm gleich beweisen«, sagte ich.

Ich forderte mit meinem Mobiltelefon Unterstützung vom NYPD an und bereitete mich auf die Festnahme von Cooper vor. Durch diese Maßnahme konnten wir der neuen Allianz des Paten gleich einmal einen Dämpfer verpassen. Vier Cops trafen zehn Minuten später ein und meldeten sich bei uns. Da wir davon ausgehen konnten, dass der Sicherheitsdienst die eintreffenden Officer bemerkt und an den Chef des Sicherheitsdienstes gemeldet hatte, beeilten wir uns mit dem Zugriff.

Phil und ich waren Fred Cooper die ganze Zeit unauffällig gefolgt. So konnten wir die Cops strategisch aufteilen, um einen sicheren Zugriff zu ermöglichen. Wir wählten einen Ort, der zwei Ladenreihen miteinander verband. Vor hier führten Türen ab, die in die technischen Zentralen führten, und ansonsten gab es nur Werbeflächen an den Wänden.

»FBI! Fred Cooper. Legen Sie die Waffe nieder und ergeben Sie sich«, forderte ich wenige Augenblicke später den überraschten Sicherheitschef auf.

Cooper spreizte die Arme vom Körper ab und signalisierte dadurch seine Bereitschaft, sich nicht gegen die Festnahme zur Wehr zu setzen. Mit einem so schnellen Erfolg hatte ich nicht gerechnet, und schon Sekunden später wurden meine Befürchtungen zur Realität. Die Tür zur Technikzentrale flog auf und zwei bewaffnete Männer eröffneten umgehend das Feuer auf uns. Sie trugen die Uniform des Sicherheitsdienstes, was die Situation auch für unbeteiligte Beobachter unübersichtlich werden ließ.

Cooper warf sich herum und nutzte den Feuerüberfall, um in Richtung eines Geschäfts für Designerhandtaschen zu rennen. Im Laufen zog er seine Waffe aus dem Gürtelholster. Phil und ich mussten uns gegen die schießwütigen Sicherheitsleute behaupten, sodass wir Cooper nicht aufhalten konnten. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich die dunkelblaue Uniform eines der Cops, der sich bewegte und eine bessere Schussposition suchte. Zu meinem Entsetzen sah ich, wie er von einer Kugel aus Coopers Waffe getroffen wurde. Zwei seiner Kollegen unterstützten uns bei der Niederkämpfung der Gangster, die aus der Technikzentrale aufgetaucht waren. Die ganze prekäre Lage dauerte höchstens dreißig Sekunden, dann lagen die beiden Gangster verwundet am Boden.

»Bist du in Ordnung?«, fragte ich Phil.

Mein Partner hatte sich genau wie ich einfach zu Boden fallen lassen und von dort das Feuer erwidert.

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