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Jerry Cotton - Folge 2811

Auf eigene Rechnung

Mit einem knirschenden Geräusch stieß die Spitze des Spatens gegen etwas Hartes. John Sawyers Arme zitterten. Aber nicht von der Anstrengung, die es ihn gekostet hatte, das etwa fünf Fuß tiefe und sechs Fuß lange Loch mitten in der Mojave-Wüste zu graben. John Sawyer zitterte, weil er wusste, dass sein Leben vorbei war.

Mit schweißverklebten Augen sah er zu seinen Peinigern hoch. Der eine der beiden, ein massiger Kerl mit Glatze und einem Nasenpiercing in Form eines winzigen Totenschädels, beugte sich über den Rand der Grube und nahm ihm den Spaten weg. An seinem Hemd prangte der Stern eines Deputy-Sheriffs.

»Das war’s«, sagte der Mann und drückte John Sawyer den Lauf seines Gewehrs gegen die Stirn.

Phil und ich freuten uns schon auf ein verlängertes Wochenende in Vegas, als das Telefon auf unserem Schreibtisch klingelte. Es war Mr High. Er bat uns, noch einmal bei ihm vorbeizukommen, bevor wir aufbrechen würden.

Ich runzelte die Stirn und sah etwas sorgenvoll auf die Reisetasche, die ich am Morgen gleich mit ins Büro genommen hatten, damit wir pünktlich am Kennedy Airport sein könnten, um unseren Flug zu erreichen.

»Wahrscheinlich will er uns nur gute Reise wünschen, oder er bittet uns, für ihn beim Roulette etwas zu setzen«, meinte Phil fröhlich und versuchte, seinen Koffer zu schließen, in dem er eben noch das Handbuch für Glücksritter verstaut hatte.

»Glaubst du wirklich, dass mit dieser Art Lektüre irgendjemand anderes außer dem Schreiber selbst einen Gewinn machen kann?«, ließ ich mich ablenken und lehnte mich mit beiden Händen auf den Deckel des Koffers, dessen Schlösser daraufhin endlich zuschnappten.

»Na, hör mal«, sagte Phil beleidigt und richtete sich wieder auf. »Immerhin ist es von Duke Willis, dem berühmtesten Pokerspieler der Welt. Der Mann wird wohl wissen, wovon er spricht.«

»Ja«, lachte ich, »wahrscheinlich hat er sein ganzes Geld, das er in Vegas gemacht hat, bereits auf den Kopf gehauen und sein Agent hat ihm geraten, die Leser statt mit einem lahmen Pärchen nun mit seinen Geschichten zu bluffen, damit er seine Rechnungen bezahlen kann.«

»Ist mir doch egal, was Willis mit seinem Geld gemacht hat«, grinste Phil und zog sich seine Jacke über und öffnete die Tür unseres Büros.

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»Wie lange wollten Sie denn in Vegas bleiben?«, fragte uns Mr High, nachdem wir uns ihm gegenübergesetzt hatten.

»Vier Tage, Sir«, sagte ich. »Mitte nächste Woche wären wir wieder hier. Ist etwas vorgefallen, was unser Hierbleiben erfordert?«

Mr High sah uns gedankenverloren an. Er schien sich um etwas Sorgen zu machen, was er noch nicht ganz einordnen konnte. Ich fragte mich, ob es sich um etwas Persönliches handelte, was ihn beschäftigte, denn in der Regel war unser Chef immer ganz klar und konzentriert – selbst wenn es sich um eine außergewöhnlich schwierige Sachlage handelte.

»Wie bitte?«, fragte Mr High und schien aus seinen Gedanken zu erwachen. Er sah mich an, als habe er gar nicht bemerkt, dass wir uns bereits gesetzt hatten, dann winkte er mit einem etwas verkrampften Lächeln ab. »Nein, nein. Es ist alles okay. Sie können fahren. Natürlich. Schließlich haben Sie sich ein wenig Erholung verdient. Nein, es ist etwas anderes. Etwas Privates. Sie würden Ihre Abwesenheit nur um ein oder zwei Tage verlängern. Und natürlich würde ich Ihnen Ihre Auslagen erstatten. Keinesfalls würde ich Ihnen den wohlverdienten Urlaub …«

»Worum geht es, Sir?«, erlaubte ich mir den Chef zu unterbrechen.

Mr High sah mich, fast dankbar für die Unterbrechung, an.

»Nun, Agents«, seufzte er und stand auf, um hinter seinem Schreibtisch auf und ab zu gehen. »Ich hatte vor etwa einer Stunde einen sehr seltsamen Anruf. Er kam von einem alten Freund von mir, Harold Getnay, Bürgermeister in einem kleinen Kaff in der Nähe von Las Vegas. Deshalb bin ich auf Sie gekommen. Ich würde wahrscheinlich gar nichts weiter in der Sache unternehmen, weil wahrscheinlich auch nichts weiter dran ist. Aber Helen erwähnte, dass Sie nach Vegas wollten, und da dachte ich …«

Er zog die Augenbrauen zusammen, sah uns kurz an und schien sich nun endgültig zu sammeln. Seine Stimme bekam etwas Bestimmtes, jede Unsicherheit fiel von ihm ab und er wirkte nun so entschlossen wie immer.

»Mein Freund Harold berichtete mir, dass er seit einer Woche den Verlobten seiner Tochter, Deputy John Sawyer, vermisst. Sawyer hatte – zumindest soweit Harold das beurteilen konnte – nichts Gefährliches vor. Sandy Valley, der Ort, in dem mein Freund Bürgermeister ist, ist ein ruhiges Fleckchen. Kaum zweihundert Einwohner. Und sie haben dort sogar ein eigenes Gefängnis, in dem allerdings nur Täter sitzen, die man ihnen aus Vegas schickt. Seit dreißig Jahren ist in Sandy Valley nicht mehr passiert, als dass ein Präriehund einmal ein paar Mülltonnen geplündert hat oder dass ein Betrunkener bei Rot eine Ampel ignoriert. Ich erwähne das nur, damit Sie wissen, wie es dort zugeht. Jeder kennt jeden und irgendwie sind die meisten miteinander verwandt. Sawyer wollte nächste Woche die Tochter meines Freundes, Keyla, heiraten. Mein Freund kann sich nicht erklären, wo sein zukünftiger Schwiegersohn geblieben ist, und hat mich um Hilfe gebeten.«

Mr High blieb stehen und sah auf einen Zettel auf seinem Schreibtisch, auf dem er sich Notizen gemacht hatte.

»Ich habe – nach dem Gespräch mit Harold – mit dem Sheriff des Ortes, einem gewissen Mister Zelda, telefoniert. Er hat mir erzählt, dass John Sawyer sich wohl doch nicht so sicher war, was die Heirat mit Harolds Tochter anging. Angeblich hat er in der letzten Zeit wiederholt Bemerkungen gemacht, dass er sich da ein wenig unter Druck gesetzt fühlte. Kurz vor seinem Verschwinden hat er einem Kollegen zweitausend Dollar gezeigt, die er sich ursprünglich für die Hochzeit zusammengespart hatte. Er hat gegenüber dem Kollegen geäußert, dass er damit viel lieber nach Vegas fahren würde, um dort sein Glück zu versuchen.«

»Wäre nicht das erste Mal, dass ein fast verheirateter Mann kalte Füße bekommt und sich davonmacht«, warf Phil ein.

»Ja«, ergänzte ich. »Und die Nähe zu Vegas wirkte bestimmt wie ein Magnet auf ihn. Vielleicht hat er ja wirklich Glück gehabt und hat gewonnen und sich entschlossen, irgendwo neu anzufangen. Irgendwann melden sich solche Männer in der Regel dann wieder – wenn sie die erste Scham über ihr Verhalten überwunden haben. Oder er kommt tatsächlich heute oder morgen zurück, verkatert und um zweitausend Dollar ärmer.«

»Das denke ich ja auch«, stimmte Mr High uns mit einem Seufzer zu. »Aber denken Sie, das könnte ich meinem Freund sagen? Am Telefon? Wenn ich könnte, würde ich ja selbst hinfliegen und mal nach dem Rechten sehen, aber ich habe gerade die Revision am Bein, die die Auslagen des Office aus dem letzten Jahr prüft. Also würde ich Sie bitten, sich vor Ihrem Aufenthalt in Vegas kurz in die Wüste zu begeben, um meinen Freund zu beruhigen – und natürlich, um einzuschreiten, sollte sich etwas Relevantes ergeben. Sie können dann ja sofort Ihren Trip fortsetzen und müssten natürlich erst wiederkommen, wenn Sie Ihre vier Tage Urlaub hatten.«

Phil und ich sahen uns kurz an. Wir fanden, dass gegen einen kurzen Aufschub unseres Urlaubs nichts einzuwenden wäre.

***

Nachdem wir am McCarran-Flughafen in Vegas angekommen waren, stiegen wir sofort in einen Leihwagen um und machten uns auf den Weg in die Wüste. Kaum hatten wir die glitzernden Türme der Spielerstadt verlassen, schlug uns der heiße Wüstenwind durch die halb geöffneten Fenster entgegen. Ich drückte den Knopf für die Fensterheber und drehte die Klimaanlage hoch. Phil warf einen sehnsuchtsvollen Blick in den Rückspiegel, wo die glitzernden Türme von Vegas hinter uns verschwanden, und vertiefte sich wieder in seinen Schmöker über das Glück der Spieler.

»Gar nicht so schwer, wenn man die Nerven dazu hat«, knurrte er und versuchte die karge Landschaft, die sich um uns herum ausbreitete, zu ignorieren.

»Na ja«, meinte ich skeptisch mit einem Blick auf das Buch auf seinen Knien, »an den Nerven fehlt es dir ja nicht, aber hast du auch genug Geld, um den ersten Abend voller desillusionierender Verluste zu überstehen?«

Phil sah auf und grinste mich schief an.

»Ich bin auf jeden Fall nicht so ein Landei wie unser vermisster Freund. Mir reichen die paar Hunderter als Startkapital, die ich in meinem Reisebudget fest eingeplant habe. Du wirst schon sehen. Ich fahre mit mehr Geld zurück, als ich gekommen bin.«

Missmutig ließ mein Partner seinen Blick aus dem Fenster schweifen. »Wie lange fahren wir denn?«, wollte er wissen.

Ich warf einen Blick auf die Stromleitungen, die die rechte Seite der Straße säumten und nach denen ich mich – nach der Auskunft des Autoverleihers – bis Sandy Valley richten konnte.

»Eine knappe Stunde«, brummte ich.

»Klasse«, erwiderte Phil hoffnungsvoll, »dann können wir ja schon am Abend zurück sein. Ich spüre förmlich, wie die kleinen, glänzenden Pokerchips im Casino des Venezian nach mir rufen.«

Ich grinste. Auch ich freute mich schon auf die Zimmer im Venezian mitten in Vegas. Und ich wollte auf keinen Fall den Abend verpassen, an dem die Oriental Jasmine Girls Band ihr letztes Konzert in Vegas gaben. Zweiundzwanzig junge, talentierte Frauen, die in Sachen klassischer Musik das Aufregendste waren, was Vegas zu bieten hatte. Ich wusste, dass ich Phil gar nicht erst damit zu kommen brauchte – für diese Art Genuss war mein Freund im Moment einfach zu sehr aufs schnelle Glück abonniert.

***

Die Sonne erreichte gerade ihren Zenit, als wir die Konturen von Sandy Valley in der hitzeflimmernden Luft der Mojave-Wüste entdeckten. Es handelte sich um nicht mehr als eine feine Linie von flachen Bauten, die sich über eine knappe Meile aus dem harten Untergrund der Wüste erhob. Am Rande dieser Linie – ungefähr eine weitere Meile von dem Ort entfernt – war ein erhöhter Bau zu erkennen, der mit seinen Mauern fast wie eine mittelalterliche Kreuzfahrerburg aussah. Ich nahm an, dass es sich dabei um das Gefängnis handelte, von dem Mr High uns gegenüber gesprochen hatte.

»Das soll alles sein?«, fragte Phil und erhob seinen Blick von der Lektüre, um seine Augen angewidert über die grandiose Kargheit der Landschaft streifen zu lassen. »Hoffentlich haben sie dort irgendwo einen vernünftigen Kaffee und etwas zu essen. Ich habe Hunger wie ein Wolf.«

Wie bestellt kreuzte in diesem Moment eine Gruppe von Coyoten unseren Weg. Ich ging mit dem Tempo runter und ließ den Wagen ausrollen. Die Tiere liefen in gestrecktem Lauf über die Straße, sahen sich nicht einmal nach uns um und verschwanden hinter einer Anhöhe.

»Auch das noch«, brummte Phil und versenkte sich wieder in sein Buch.

Am Ortseingang fiel uns sofort auf, dass die Straßen von Sandy Valley so gut wie ausgestorben waren. Fast erwartete man, dass Tumbleweeds vom Wind über die Straße gefegt würden, aber selbst für einen schwachen Wind war es wohl zu heiß. Ich hatte das Seitenfenster heruntergedreht, um mich etwas umzusehen, und es war, als stecke man sein Gesicht in einen Backofen. Am Straßenrand standen ein paar Autos, eine Gruppe Kinder spielte in einem Hinterhof mit einem Wassersprenger, hell und klar zerschnitten ihre Stimmen die Stille, und vor einem Laden saß ein alter Mann auf einem Stuhl und las in einer Zeitung. Das war alles, was Sandy Valley dem flüchtigen Beobachter zu bieten hatte.

Ich hielt an einer Kreuzung, weil die Anlage auf Rot stand – die einzige Kreuzung im Ort, wie man unschwer erkennen konnte –, und wartete, obwohl nicht abzusehen war, ob heute noch einmal ein anderes Auto diesen Weg nehmen würde. Als die Anlage auf Grün sprang, fuhr ich weiter, als plötzlich hinter mir eine Polizeisirene kurz aufheulte und sofort wieder verstummte. Wir wurden von einem grauen Ford Crown Victory überholt, der das Zeichen des hiesigen Deputy-Sheriffs trug. Eine Hand, die aus dem Seitenfenster ragte, bedeutete uns, dass wir anhalten sollten. Ich sah, dass zwei Männer im Wagen saßen.

Ich fuhr an den Straßenrand und hielt.

»Was hast du angestellt?«, fragte Phil mit einem breiten Grinsen und warf das Buch auf den Rücksitz. »Nicht mal zwei Minuten im Ort und schon eine strafbare Handlung?«

»Bin mir keiner Schuld bewusst«, grinste ich. »Wahrscheinlich ist man nur generell misstrauisch Fremden gegenüber.«

»Ja, ja«, seufzte Phil, »die berühmt-berüchtigte Westküstenfreundlichkeit.«

Der Deputy, der inzwischen seinen Wagen vor uns geparkt hatte und ausgestiegen war, kam zu unserem Wagen geschlendert, legte eine Hand auf den Wagen und beugte sich zu mir herunter. Die andere Hand hatte er locker auf dem Griff seines Revolvers liegen. Reine Routine, wie ich wusste.

»Was ist los, Deputy?«, fragte ich freundlich und sah zu ihm hoch. »Haben wir etwas falsch gemacht?«

»Würden Sie bitte aussteigen, Sir?«, sagte der Deputy mit teilnahmsloser Stimme.

Phil und ich wechselten einen Blick und Phil zuckte mit den Schultern. Ich legte die Hand an den Türgriff, wartete, bis der Deputy einen Schritt zurückgetreten war, und stieg aus.

»Sie auch bitte, Sir«, sagte der Deputy und zeigte mit einem Finger auf Phil.

Phil zuckte wieder mit den Schultern und stieg ebenfalls aus. Beide achteten wir peinlich darauf, dass wir keine unbedachten Bewegungen machten, denn wir wussten nur allzu gut, dass schon ein kleines Missverständnis solche recht harmlosen Situationen eskalieren lassen konnte.

»Was haben wir getan, Deputy?«, fragte ich trotzdem, weil ich die ganze Angelegenheit natürlich so schnell wie möglich klären wollte.

»Sie sind bei Rot über die Ampel gefahren«, sagte der Deputy und näherte sich mir wieder. »Bitte treten Sie an den Wagen und legen Sie die Hände auf den Kofferraum.« Dann ergänzte er in Richtung Phil: »Sie auch bitte, Sir.«

Ich sah den Mann verdutzt an.

»Es war Grün«, sagte ich. »Ich habe gewartet.«

»Bitte reden Sie nicht, sondern tun Sie, was ich Ihnen gesagt habe«, wiederholte der Deputy, nun mit deutlich drohendem Unterton, und zog seine Waffe ansatzweise aus dem Holster.

Ich sah mich zu Phil um. Der hatte mit gerunzelter Stirn zugehört und machte nun Anstalten, seinen Ausweis aus seiner Jackentasche zu ziehen.

»Tun Sie das nicht, Sie verdammter Punk, sonst haben Sie sofort eine Kugel in Ihrem Schädel«, hörten wir eine Stimme. Der andere Deputy, der bis jetzt im Wagen gesessen hatte, war ausgestiegen und kam mit gezogener Waffe auf uns zu. Ich sah ihn an. Es war ein großer, grobschlächtiger Typ ohne Haare und mit einem Piercing in Form eines Totenschädels in der Nase. Ich wunderte mich, dass man so etwas hier bei den Deputys des Sheriff-Departments duldete, aber offensichtlich hatte die Nähe der unmoralischen Spielerstadt ihre Schatten bis ins Sandy Valley geworfen.

»Hören Sie«, sagte ich und hob langsam die Hände in die Luft, um niemanden zu einer unbedachten Handlung zu provozieren, »wir sind Beamte des FBI. Mein Kollege will Ihnen nur seinen Ausweis zeigen. Das Ganze ist ein Missverständnis.«

»Missverständnis oder nicht«, sagte jetzt der erste Deputy. »Sie legen jetzt die Hände auf den Kofferraum oder wir erledigen es gleich hier.«

Bei den letzten Worten des Mannes wurde ich misstrauisch. Irgendetwas stimmte mit diesen Deputys nicht. Sie waren mir eine Spur zu forsch für so einen ruhigen Ort wie das Valley. Ich wollte mir von einem Provinzsheriff nicht das Wasser abgraben lassen, trotzdem drehte ich mich um, trat an den Wagen und legte langsam die Hände auf den glühend heißen Kofferraum. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass der alte Mann, der in seiner Zeitung gelesen hatte, sich ins Innere des Ladens verzog. Nur das Lachen der Kinder drang zu uns, ansonsten war es im Ort gespenstisch still.

»Greifen Sie in die linke Innentasche meines Jacketts«, sagte ich mit fester Stimme, »und holen Sie meinen Ausweis raus. Entschuldigen können Sie sich dann später.«

Der Deputy trat hinter mich und ich spürte, wie er mich mit einer Hand abtastete, dann zog er meine SIG aus dem Holster und wedelte damit vor meiner Nase herum.

»Na«, sagte er hämisch, »was haben wir denn da Schönes?«

Langsam reichte es mir.

»Das ist meine Dienstwaffe, Sie Leuchte«, knurrte ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. »Wir sind vom FBI in New York und in offiziellem Auftrag hier. Und wenn Sie sich jetzt nicht eines Besseren besinnen und uns unsere Arbeit tun lassen, dann wird das Konsequenzen haben.«

Der Deputy schien gar nicht gehört zu haben, was ich gesagt hatte. Er packte mich, drehte mich zu sich um, drückte mir den Lauf seiner Pistole in den Magen, zog mir gleichzeitig den Ausweis aus der Tasche und ließ ihn in seiner Hemdtasche verschwinden.

»Sie steigen jetzt in unseren Wagen ein und kommen mit uns«, sagte er.

Ich sah zu Phil.

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