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Jerry Cotton - Folge 2809

Der Tod fährt mit

Donnerstagnachmittag. Die U-Bahn, die Peter Williams vom Büro in Chelsea nach Hause brachte, war wie üblich überfüllt, aber im Gegensatz zu sonst störte es ihn diesmal nicht. Für ihn war Wochenende. Sein Chef hatte am nächsten Tag einen Termin in Newark und würde den ganzen Tag nicht im Büro sein, daher hatte Peter sich ebenfalls frei genommen.

Die Bahn hielt und es drängten sich noch einige Dutzend Fahrgäste in den schon überfüllten Wagen. Peter rückte noch ein wenig näher an seinen Banknachbarn. Er fragte sich, ob er seine fünfjährige Tochter Madeleine wohl dieses Wochenende zu einem Ausflug in die Adirondack Mountains überreden könnte. Er hatte viel zu selten Zeit für sie und der Schnee musste dort herrlich liegen, es wäre geradezu eine Schande, das nicht zum Skifahren zu nutzen. Leider teilte sie seine Liebe für den Skisport nicht und hatte ihn in den Weihnachtsferien mit einem altklugen »Das ist viel zu gefährlich!«, das sie von ihrer Mutter übernommen haben musste, abblitzen lassen.

Ein plötzlicher Schmerz im Nacken ließ Peter zusammenfahren. Es war beinah, als hätte ihn etwas gestochen. Er drehte sich um und suchte nach dem Auslöser des Schmerzes. Vergeblich. Abgesehen von einem leichten Brennen wies nichts darauf hin, dass etwas vorgefallen war.

***

Phil und ich wollten am Freitagabend gerade in den Jaguar steigen und uns auf den Heimweg machen, als mein Handy klingelte. Es war Helen.

»Jerry, seid ihr noch im Haus? Komm bitte mit Phil direkt zu Mister High.«

Ein solcher Anruf am Freitagabend bedeutete nie etwas Gutes. Doch sobald ich mit Phil Mr Highs Büro betrat, wusste ich, dass etwas äußerst Schwerwiegendes vorgefallen sein musste. So ernst hatte ich ihn lange nicht mehr erlebt.

»Guten Abend«, begrüßte er uns. »Nehmen Sie Platz.«

Wir erwiderten den Gruß und setzten uns ihm gegenüber an seinen Schreibtisch.

»Vor einer Stunde bekam ich einen Anruf vom Chefredakteur der New York Times. Er hatte wiederum einen Anruf von einem Unbekannten erhalten, mit einer Drohung gegen die MTA. Ich habe die Aufzeichnung des Telefonats bei der Times abholen lassen. Sie ist bereits im Labor. Hier haben wir eine Kopie.« Er deutete auf den digitalen Voice-Recorder, der auf dem Tisch lag. »Ich möchte, dass Sie sich dies sehr genau anhören.«

Phil und ich nickten. Eine ernstzunehmende Drohung gegen die Metropolitan Transportation Authority war keine Kleinigkeit. Mr High spielte die Aufzeichnung ab. Man hörte ein Klicken und dann eine Computerstimme.

»Zeichnen Sie diesen Anruf auf. Ich wiederhole: Zeichnen Sie diesen Anruf auf. Es handelt sich um eine Mitteilung an die MTA und die Stadt New York. Wir verlangen 10 Millionen Dollar. Um diesem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, möchten wir Sie wissen lassen, dass wir über einen beträchtlichen Giftvorrat verfügen und nicht zögern, ihn gegen New Yorker Bürger einzusetzen, sollte unsere Forderung abgelehnt werden. In der Tat haben wir das bereits getan, wie Sie in kürzester Zeit werden feststellen können. Halten Sie nach jemandem Ausschau, der Donnerstag die U-Bahn benutzt hat. Für die Richtigkeit des Gesagten konsultieren Sie die Zeitung New York Times, der wir ein Beweisstück haben zukommen lassen. Wir melden uns wieder.«

Mr High stoppte die Wiedergabe und sah uns an. »Es gibt tatsächlich ein Beweisstück. Es kam per Brief etwa gleichzeitig bei der Times an wie der Anruf. Der Redakteur hat den Umschlag nicht geöffnet, sondern direkt uns verständigt. Die Spezialisten im Labor haben sich auch dieser Sache angenommen. Bei dem Beweisstück handelt es sich um eine Spritze, benutzt, mit dem Rest eines Giftes. Bitte fahren Sie rüber ins Labor und finden Sie heraus, um was es sich handelt und alles Weitere, was die Kollegen schon wissen. Kommen Sie dann direkt zurück und erstatten Sie mir Bericht, damit wir das weitere Vorgehen besprechen können. Ich muss Sie wohl nicht darauf hinweisen, dass es sich hier um einen Fall höchster Priorität handelt, zumindest bis wir genau wissen, wie ernst es diese Leute meinen.«

»Selbstverständlich, Sir«, antworten Phil und ich wie aus einem Mund und machten uns auf den Weg.

***

»Was hältst du davon?«, fragte ich Phil, als wir in den Jaguar stiegen und uns auf den Weg zum Labor machten.

»Tja, erst mal müssen wir rausfinden, ob die Typen es tatsächlich ernst meinen oder ob sie nur Aufmerksamkeit erregen wollen. Warum haben sie die Nachricht sonst an die Presse und nicht direkt an den Bürgermeister geschickt?«, wandte Phil ein.

»Zu der Stichhaltigkeit wird uns das Labor gleich mehr sagen können. Aber egal ob es sich um eine ernstgemeinte Drohung handelt oder nicht, wir werden einiges zu tun haben. Die New York Times mag zwar jetzt noch stillhalten, doch lange werden sie sich so eine Geschichte nicht entgehen lassen, und dann kann es zu einer Panik kommen. Umso mehr natürlich, wenn das Gift tatsächlich eingesetzt wurde. Wahrscheinlich wurde die Drohung deshalb an die Presse geschickt«, sagte ich. Phil nickte zustimmend und kurz darauf betraten wir das Labor.

Wir fanden Dr. Wim, unseren Fachmann für Gifte aller Art, an seinem Arbeitsplatz, der wie üblich aussah, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Ich kannte viele Wissenschaftler und fast jeder hatte seine Eigenarten, doch Dr. Wim mit seinem organisierten Chaos erstaunte mich immer wieder. So zog er auch jetzt, als er uns kommen sah, aus einem am Boden liegenden Papierstapel ein Blatt hervor und hielt es uns entgegen, ohne auch nur einmal daraufzusehen.

»Es ist Rizin«, begann er, als wären wir schon mitten im Gespräch. Er bemerkte unseren verwirrten Ausdruck und fügte hinzu: »In der Spritze. Das Gift. Es ist Rizin.« Dann holte er tief Luft und ich wusste, dass uns ein längerer Vortrag bevorstand, also zog ich mir einen Stuhl heran, legte die darauf liegenden Fachzeitschriften zur Seite und setzte mich zu Dr. Wim. Phil tat es mir gleich.

»Rizin ist ein äußerst toxisches Protein, das in den Samenschalen des sogenannten Wunderbaums, Ricinus communis, enthalten ist. Wenn das Gift in den menschlichen Organismus gelangt, bringt es die kontaminierten Zellen zum Absterben. Die tödliche Dosis von isoliertem Rizin, womit wir es hier zu tun haben, liegt bei einem Erwachsenen bei 0,25 Milligramm. Der Tod tritt nach circa 36 bis 72 Stunden ein. Nach einer Latenzzeit von mehreren Stunden bis Tagen können folgende Symptome auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, akuter Flüssigkeitsverlust und so weiter. Bei einer Injektion wie im vorliegenden Fall gehören schwere Lähmungen dazu …«

»Vielen Dank, Doktor«, unterbrach ich ihn, da ich wusste, dass wir sonst noch stundenlang hier sitzen würden. »In der Spritze wurde also Rizin gefunden. Konnten Sie feststellen, ob sie benutzt worden ist?«

»Ja, wurde sie«, antwortete er, ohne mir die Unterbrechung übelzunehmen. »Wir haben DNA an der Spitze gefunden, allerdings keine verwertbaren Fingerabdrücke. Der Täter muss Handschuhe getragen haben. Die DNA-Spuren werden gerade untersucht, bisher können wir Ihnen nur sagen, dass es sich bei dem Opfer um einen Mann handelt.«

»Und wissen Sie, wann der Anschlag stattgefunden hat?«, fragte Phil nach.

»Nun, wir können es nur vermuten. Anhand der Zeit, die der Brief gebraucht hat, um die Zeitung und dann uns zu erreichen, und des Trocknungsgrades der Zellen würde ich sagen, es war gestern irgendwann zwischen Mittag und dem frühen Abend.«

»Rund 24 Stunden. Das heißt, der Mann könnte noch leben!«, sagte ich. »Wir müssen ihn finden!«

Phil und ich sprangen auf und wollten uns gerade verabschieden, als mir noch etwas einfiel. »Doc, gibt es ein Gegengift zu Rizin?«

Traurig sah er mich an. »Leider nicht. Es befinden sich Substanzen in der Entwicklung, die einiges erhoffen lassen, aber auch sie müssen vor der Einnahme des Giftes eingenommen werden und wirken nicht als Antidot nach einer Vergiftung. Bei der Einnahme von Rizinussamen ist die erste Hilfe Erbrechen und Aktivkohlepulver, und es muss eine sofortige Magenspülung in der Klinik durchgeführt werden, doch da wir es hier mit einer Injektion zu tun haben …« Er zuckte die Schultern. »Mir sind keine Behandlungsmethoden bekannt. Aber es kommt natürlich auch immer auf die Menge des gespritzten Gifts an und Alter und Konstitution der Person. Ich werde mich umgehend informieren.«

»Gut, tun Sie das. Und geben Sie uns sofort Bescheid, wenn Sie herausgefunden haben, bei wem es sich um das Opfer handelt. Machen Sie den DNA-Leuten Dampf.«

Er nickte und wandte sich wieder seinem Schreibtisch zu, als wären wir nie da gewesen. Mit solchen Sachen wie Begrüßungsfloskeln oder Verabschiedungen hielt er sich nicht auf.

***

Zurück in Mr Highs Büro erstatteten wir ihm Bericht über die Ergebnisse aus dem Labor. Er hörte schweigend zu. Als wir geendet hatten, dachte er kurz nach und sagte dann: »Sie haben es also darauf angelegt, es publik zu machen. Die New York Times weiß Bescheid. Im Moment habe ich sie zum Stillschweigen verdonnert, doch es wird so oder so bekannt werden. Und durch die Art des Anschlags lassen uns die Erpresser praktisch keine andere Wahl, als es bekannt zu machen, um diesen armen Mann zu finden. Aber das passt mir nicht. Wissen Sie, wie eine solche Bekanntmachung in New York wirken würde?«

Ich konnte es mir denken.

Mr High ergriff wieder das Wort. »Informieren Sie die Krankenhäuser und die Polizei, dass sie auf eine mögliche Rizinvergiftung achten und jeden verdächtigen Fall sofort zu melden haben. Schauen Sie, ob wir im Computer irgendetwas haben, was uns weiterhelfen könnte – ob irgendwo Rizin als gestohlen gemeldet wurde, es jemanden gibt, der bekanntermaßen Verbindungen dazu hat oder schon mal damit gedroht hatte, es einzusetzen, und so weiter. Anschließend kommen Sie bitte noch einmal zu mir. Ich muss jetzt den Bürgermeister informieren.«

***

In Glens Falls in den Adirondack Mountains wälzte sich Peter Williams im Bett herum. Er hatte seine Frau und Tochter überzeugen können, ihn auf den Skiausflug zu begleiten. Sie waren direkt am Donnerstag Nachmittag aufgebrochen, um noch möglichst nah an Maddies Schlafenszeit in Glens Falls anzukommen. Peter kannte dort eine etwas abgelegene Pension. Hin und wieder, wenn ihm in New York alles über den Kopf wuchs, zog er sich dorthin zurück.

Sie waren gut angekommen, und nachdem er Maddie zu Bett gebracht hatte, war er mit seiner Frau Nanette etwas trinken gegangen. Eigentlich hätte er es genießen sollen, doch er fühlte sich zerschlagen und verspannt. »Sicherlich kommt es nur von der Fahrt«, hatte Nanette versucht, ihn zu beruhigen. »Lass uns einfach früh schlafen gehen, dann bist du morgen wieder fit und kannst dein Leben auf diesen furchtbaren Brettern riskieren.«

Jetzt war Freitagnachmittag und es ging ihm definitiv nicht besser. Gegen Morgen hatten sich Fieber und Schwindel eingestellt. Seine Schultern und sein Hals waren völlig verspannt, er konnte sie kaum bewegen. Selbst seine Arme fühlten sich seltsam schwer an.

Nanette war mit Maddie in die Stadt gegangen, auf der Suche nach einem Arzt, obwohl er ihr zu erklären versucht hatte, dass es sicher nur eine Grippe war und dass kein Arzt sich wegen einer Grippe auf den Weg nach hier draußen machen würde. Er wünschte, er wäre nicht allein.

***

In unserem Büro fuhr ich den Computer hoch und gab mein Passwort ein, während Phil sich daranmachte, die Krankenhäuser abzutelefonieren und zu erhöhter Aufmerksamkeit gegenüber einer Rizinvergiftung aufzurufen und jedes Mal unsere Nummer zu hinterlassen mit der dringenden Bitte, sich bei uns zu melden, wenn etwas vorfallen sollte. Bisher war allerdings in keinem der New Yorker Krankenhäuser jemand mit entsprechenden Symptomen eingeliefert worden.

Wirklich schlimm war zu wissen, dass es ein Opfer gab, das vermutlich noch lebte, das wir aber nicht kannten und für das wir nichts tun konnten.

Während Phil das letzte Gespräch tätigte und den Zuständigen des NYPD informierte, rief ich noch mal im Labor an und verlangte Dr. Wim.

»Doc, Jerry hier. Konnten Sie die DNA im Rizin-Fall inzwischen zuordnen?«, fragte ich, sobald ich ihn in der Leitung hatte.

»Rizin? Ach so, nein, leider nicht. Wir lassen sie durch alle denkbaren Datenbanken laufen, aber bisher gibt es noch keinen Treffer. Ich rufe Sie an, sobald wir etwas finden.« Ehe ich noch etwas anderes fragen konnte, hatte er aufgelegt.

»Was Neues?«, fragte Phil.

»Nein, sie haben noch nichts. Im Computer gibt es auch nichts Interessantes.« Ich gab ihm den Ausdruck der Vorkommnisse, die noch am ehesten in Frage kamen. Phil überfolg sie und schüttelte den Kopf.

»Sieht wirklich nicht gut aus. – Ich wünschte, wir könnten etwas für diesen Mann tun. Ich weiß nicht, wer es ist, aber es kommt mir vor, als würde ich ihm beim Sterben zusehen, ohne etwas unternehmen zu können.«

Ich wusste genau, was Phil meinte, mir ging es genauso. »Lass uns zu Mister High gehen, vielleicht hat er etwas Neues«, schlug ich vor.

Wir nickten Helen zu, die trotz des inzwischen fortgeschrittenen Abends noch an ihrem Schreibtisch in Mr Highs Vorzimmer saß, und gingen durch zum Chef. Er sah auf, als wir eintraten, und wies uns durch eine Geste an, Platz zu nehmen.

»Was Neues?«, fragte er, wie kurz zuvor Phil.

»Nein, Sir. Die Krankenhäuser sind informiert, doch bisher liegt dort nichts vor, ebenso wenig Erfolg hatten wir beim NYPD. Doch sollte sich etwas tun, werden wir sofort benachrichtigt«, sagte Phil. Ich informierte ihn noch über die Ergebnisse der Suche im Computer, dann ergriff Mr High wieder das Wort.

»Die MTA möchte den Ball flach halten. Die Presse soll möglichst erst nach der erfolgreichen Festnahme des Erpressers informiert werden. Inwieweit das möglich sein wird, müssen wir abwarten. Sie beide übernehmen diesen Fall. Ich werde Ihnen weitere Agents zuteilen, die Sie einsetzen können. Wenn Sie irgendetwas brauchen, lassen Sie es mich umgehend wissen. Morgen früh ist Einsatzbesprechung. Helen wird die Ihnen zugeteilten Kollegen über den Termin informieren. Halten Sie mich auf dem Laufenden.«

Wir versprachen das und verabschiedeten uns. Mit Helen besprachen wir noch kurz die Zeit für das Meeting am nächsten Morgen und bekamen von ihr die bisher vorhandenen Unterlagen über den Fall. Dann machten wir uns auf den Weg in unser Büro.

***

Um fünf Uhr zwanzig am Samstagmorgen klingelte mein Handy. Verschlafen tastete ich auf dem Nachttisch nach dem Ding, doch als ich Dr. Wims Stimme hörte, war ich schlagartig wach.

»Jerry, wir haben ihn. Er heißt Peter Williams und wohnt in der St. Nicholas Avenue Ecke 135th Street.«

»Moment«, rief ich, bevor er wieder auflegen konnte, und notierte mir die Daten. »Ist er im Krankenhaus?«

»Keine Ahnung, wo er ist. Wir haben ihn in der Blutspender-Datenbank gefunden. Aber Sie sollten ihn lieber schnell finden.« Damit legte er auf.

Ich rief Phil an und kurze Zeit später holte ich ihn an der üblichen Ecke ab.

»Wer ist es?«, fragte er, während er in den Jaguar stieg.

»Er heißt Peter Williams, wohnhaft in St. Nicholas Avenue Ecke 135th Street. Schau mal, was du im Computer über ihn findest«, sagte ich und ordnete mich auf die Amsterdam Avenue ein. Glücklicherweise war so früh am Morgen auf den Straßen noch nicht viel los. Wir sollten also bis zu Peter Williams’ Wohnung nicht lange brauchen.

Phil loggte sich ein und suchte eine Weile, dann sagte er: »Alter 41, weiß, Büroangestellter bei einer Immobilienfirma. Er ist verheiratet und hat eine fünfjährige Tochter.«

»Oh nein«, sagte ich, während ich auf die 125th Street abbog und noch etwas schneller fuhr.

»Hier ist eine Handynummer angegeben«, sagte Phil und wählte auch schon. Er ließ es so lange wie möglich klingeln, doch niemand meldete sich. »Verdammt!«

Etwa fünf Minuten später erreichten wir die 135th Street und ich fand einen Parkplatz nahe dem Eingang. In der Lobby des modernen Hauses begrüßte uns ein müde aussehender Doorman. Wir zeigten unsere Marken und fragten nach Familie Williams.

»Sie wohnen im dritten Stock, zweite Wohnung links«, gab er Auskunft und fügte dann hinzu: »Aber ich glaube, sie sind nicht da.«

Phil stöhnte. »Sie glauben?«

»Ja, nun«, stotterte der Doorman, »ich weiß nicht so genau, nur mein Kollege sagte …«

»Ich gehe nachsehen«, unterbrach ihn Phil.

»Gut, ich kläre das hier«, sagte ich, und Phil machte sich auf den Weg. Am liebsten wäre ich mit ihm gegangen, einfach nur, um etwas zu tun, doch die Vernunft sagte mir, dass es wichtiger war, alle verfügbaren Informationen von dem Doorman zu bekommen. Für den Fall, dass Peter Williams tatsächlich nicht zu Hause sein sollte. Ich unterdrückte meine Ungeduld, sah auf das Namensschild auf dem Tisch des Doormans und wandte mich ihm wieder zu.

»Mister Fitzgerald, haben Sie eine Ahnung, wo wir Peter Williams finden können?«

»N-Nein, Agent.

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